Indiana Tribüne, Volume 23, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1899 — Page 2

ZndZsns Tribüne.

; Erscheutt Täglich und Sssatfsgk Sie tZglich .Trtbün' kostet durch den Xxlff A Htnti per Woche, die Sonntag Xrtda?! 44tt p Woche. Beide uf wmtn 15 Vent d, U Eentl pn rit. Ver Yost uSrhlb de Ul pigeschi U ,ttIb,ehlng f pv M. Cfltoi 10 eäd rtteöss Zitats Indianapolis, Ind., 12. Oktober 1899. Etr Tod für unverbesserliche Ver dreüier. Die Extreme berühren sich. Wähiend die Gegner der Todesstrafe in ihrer Agitation zur Abschaffung derselben nicht ermüden, macht sich neuerdings in California eine Bewegung bemerkbar, welche darauf abzielt, alle unverbesserlichen Verbrecher dem Tod zu überantworten. Den Hauptanstoh zu dieser Bewegung hat der Fall Lppenheimer gegeben. Oppenheimer, der sich zur Zeit im Zuchthause zu San Quentin befindet, ist nach dem Dafürhalten californischer Criminalisten ein so gefährlicher Mensch, daß sein Tod als eine Wohlthat angesehen werden müsse. Dreimal hat er auf Aufseher im Zuchthause Mordangrisfe unternommen und es scheint außer dem Bereiche der Möglichkeit, .ihn zu controliren. Vergeblich sind alle Bemühungen, ihn zu bessern, und nach dem übereinstimmenden Urtheile von Aerzten. Geistlichen u. s. w. fehlt ihm jeder Begriff sittlicher Empfindung. Er hat alle Kennzeichen vollständiger Entartung. Verblich hat man die durch die Zuchthaus - Disciplin gestatteten Mittel, wie Einzelhaft bei Wasser und Brot. Strafen u. f. w.. bei ihm in Anwendung gebracht und ebenso hat man ihn mit Güte behandelt, ohne den geringsten Eindruck aus ihn hervorzubringen. Außer Oppenheimer finden sich unter den Sträflingen von San Quentin noch mehrere andere, die Oppenheimer an Depravität kaum nachstehen, und allen Ernstes wird daran gedacht,' alle Verbrecher dieser Kategsrie dem Tode zu überantworten. Daß dieses summarische Verfahren unter den gegenwärtigen Gesetzen nicht zulässig ist. braucht wohl kaum besonders betont zu werden, allein man will den Criminalcodex eben um ein Gesetz bereichern, dem zufolge Unverbesserlichkeit bei Verbrechern mit dem Tode zu bestrafen sein soll. Die Befürworter dieses drakonischen VersahnS halten c5 für besser, die Welt von allen als unverbesserlich befundenen Verbrechern zu befreien, als sie auf Lebenszeit einzusperren. Als unverbesserlich soll Jeder angesehen werden. der dreimal eineZ mit Zuchthaus zu bestrafenden Verbrechens überführt Bild. Um bei der Beurtheilung des Criminalstatus eines Verbrechers nicht vorschnell zu verfahren, soll eine EcmMission bestellt werden, welche den Grad seiner Verworfenheit zu ermitteln hat. Gelangt diese Commission nach der sorgfältigsten Beurtheilung seiner Anteceöentien und seiner Verbrecherlaufbahn zu der Ueberzeugung, daß die' Möglichkeit seiner Besserung absolut ausgeschlossen erscheint, dann soll der Stab über ihn gebrochen und er einem schnellen sowie schmerzlosen Tode überantwortet werden. Diejenigen Criminalisten, welche dieses . System befürworten, wollen eine Todeskammer einrichten, wie sie in manchen Städten zur Beseitigung von Katzen und Hunden ezistiren. Der Verur tbeilte wird in eine Zelle aeführt und diese darauf mit Chloroform oder Aetherdämpfen gefüllt. Eine ähnliche Hinrichtungsmethode wird auch von den Japanern befürwortet, doch wollen diese die Verbrecher in einem absolut lustleeren Raume vomLeben zum Tode bringen. Die Anhänger der Abschreckungstheorie glauben, daß dieses drakonische Verfahren sich als ein außerordentlich heilsames Mittel erweisen und manchen Verbrecher vor einem Rückfall bewahren wird. Ob diese Ansicht irrig ist, mag dahingestellt bleiben; jedenfalls aber würde dieses System unter den Insassen der Zuchthöuser furchtbar aufräumen. Die radikalen Ansichten der Criminalisten. welche die unverbesserlichen Verbrecher dem Tode überantworten wollen, sin den naturgemäß heftige Gegner cei denjenigen, welche die Prädisposition zum Verbrechen . als eine Art von Wahnsinn betrachten und deshalb die Verbrecher als Wahnsinnige behandelt wissen wollen; sie verdammen das vorgeschlagene Verfahren als eine Brutalität sonder Gleichen. Gestempelte Zuschauer. Ein Pariser Blatt schreibt: Die Verkaufer von Gezenzeichen (Contre marques) sind allezeit die größte Sorge der Theaterunternehmer gewesen. Die Camelots, die vor den Theatern die Zuschauer abfangen, welche vor Schluß der Vorstellung weggehen, und die Eintrittskarten erbetteln oder aufkaufen, um sie dann zu niedrigen Preisen an andere Kunstfreunde noch ein mal zu verkaufen, diese Camelots machen dem regelmäßigen Theaterkarten verkauf eine fühlbare Concurrenz un'd verursachen ver Direction empfind!: chen Schaderr. Die Directoren haben schon oft diesen unerlaubten Handel zu verhindern gesucht; aber bis jetzt ist es ihnen in Europa wenigstens noch nicht gelungen. Den Japanern, die immer erfinderisch sind, blieb es vorbehalten, die Industrie der bösen Camelots zu ruimren. Das Mittel, das sie zur Anwenduna bringen, ist sehr einfach, ebenso einfach wie originell. Man zeichnet den Zuschauer selbst wie einen Hammel. Wenn Jemand vor Schluß Der Vorstellung das Theater verlassen will, gibt ihm der Controleur nicht eine Papier-, Holz- oder Blechmarke, sondern drückt ihm mit einem Kautschf.tkstempel ein ganz kleines Zeichen ouf die Hand, das jeden Abend eine andere Forln und Farbe hat. Wenn jfrr Zuschauer rwefer jineingehen R&Q,

wirft der Controleur nur einen Blick auf d Hand, stellt fest, daß der Stempel da ist. und läßt Passiren. Dieses System ist für die Direction und für das Publicum von großem Vortheil ;

der Zuschauer kann zwar mcql mehr aus einem Gegenzeichen einen unerlaubten Nuken nenen da ur na: er aber die Gewißheit, daß er es auch nicht verlieren kann. Vielleicht wurve sich auch das Theaterpublicum in Europa mit diesem sinnreichen Stempel, system befreunden! Petroleum. Trinkbolde. In unserem Lande ist es etwas sehr Seltenes, von Vienschen zu hören, welche das Erdöl trinken, wie man be rauschende Getränke schlürft, während bekanntlich bei den Franzosen, wenigstens in Paris, das Petro!euinlrtn!,.'N in reiner Form, oder in Mischungen, zu den bizarren Lastern neuerer Zcit qehört. . . .. , . . Deshalb war es eine uberrajchenoe Kunde, dafo vor Kurzem in Dwight. Jll.. ein Unglücklicher, und zwar kein Franzose, in Veyandlung genommen werden mußte, nachdem er in einer einzigen Nacht ein.Pint Petroleum ausgetrunken hatte und dann in einen 30stündigen Schlaf - Rausch versagn war. 'Es dürsten nur äußerst wenig Aerzte zu finden sein, denen in unserem Land ein ähnlicher Fall vorgekommen ist; der Betreffende soll sich zuvo durch andere Reiz- und Betäubung;Mittel den Trinkgeschmack ganz und gar zerrüttet und sich dann zufällig" dieses nftie Gelüst angewöhnt haben. Aebnliches maa vielleicht nva) unter der Prohibition auf unseren Indianer - Neiervatwnen mitunter ereignen, wo ja bekanntlich so vieles sonderbareGesöff" genossen wird;doch ist auch dort kein derartiges Beisr-'el verzeichnet worden, was auch immer gerüchtweise verlautbaren mag. Dagegen ist es in pennsyloanischen Petroleum - Gegenden nichts Urgewohnliches, daß ein Eßlöffel Petroleum, d. h. u n g e r e i n i g t e s, für Husten und Erkältungen genommen wird, und mancheMänner und Frauen sich infolge dessen daran gewöhnt haben, das Erdöl auch in sonstigen Fällen als Medicin" zu gebrauchen. Das gereinigte Erdöl aber, welches die Eingeweide beinahe so schlimm verbrennt, wie Carbolsäure, würde hier Niemand als Heil- oder gar als Genußmittel in den Mund nehmen. Manche Aerzie versichern, daß das Petroleumtrinken Geisteskrankheiten im Gefolge habe, während einige es sogar halb und halb in Schutz nehmen. Die Tragödie der Gräfin. Ein 93jäh?!ges Mütterchen, das noch bis vor Kurzem mühselig durch Nähen und Waschen seinen Unterhalt vecdiente und bei der Nachbarschaft als Frau Wichner" bekannt war, richtet? dieser Tage ein Gesuch an den Teinesvarer Magistrat, den sie um eine Unterstlltzung bittet. Meine Hände zittern, die Augen sind fast erblindet," so klagt sie in dem Gesuche, welchem verschiedene Schriftstücke beigelegt sind. Zum nicht geringen Erstaunen des Referenten stellte es sich heraus, die Bittstellerin sei eine Grafin Johann Wichner, geborene Suanna von Szabo. In den vierziger 'Jahren starb ihr erster Gemahl, ein Kaufmann, und alö Wittwe verlobte sie sich mit dem Kürassier - Lieutenant Grafen Johanl, Wichner. dessen Vater jedoch, der Commandant eines Kaiser-Kürassier-Reai-ments. Graf Paul Wichner. die Verehelichung nicht zugeben wollte. Da brach der ungarische Frnheitskriea aus. Die schöne Frau wollte sich von ihrem Bräutigam, der entschlossen war. sie auch ceqen den Willen des Daters zu heirathen. nicht trennen und folgte dem Regiment als Marketenderin. Diese Hingebung erweichte nun auch das Herz des Vaters, und er gab seinen Seqen zum Bunde, welcher im Jahre 1&49 unter den Fahnen durch den Reglmentscaplan geschlossen wurde. Doch sollte das Glück der Liebenden nicht lange dauern; schon nach einigen Wochen büßten Vater und Sohn bei der Butyiner Schlacht ihr Leben ein. Die nun zum zweiten Male zur Wittwe gewordene Frau kam an Leib und Seele gebrochen nach Temesdar. wo sie sich, wie schon oben bemerkt, von ihrer Hände Arbeit ernähren mußte, da sowohl ihr eigenes als auch daS Vermögen der Familie rhreS Gatten verloren war. Tabakbau unter Dach. Vor längerer Zeit wurde von einzelnen Fällen erzählt, in den:n Obstbau in Californien unter besonderer Bedachung betrieben wird. behufsAbwehr von Frostschaden. (Nicht zu verwechseln mit der Treibhaus - Cultur, die wiederum etwas ganz Anderes ist, alS die Cultur im Freien.) Zu einem p ositiven Zweck aber, nämlich zur Erzielung viel größeren Wachsthums, wird seit einiger Zeit in gewissen Thei. len Floridas der Tabak unter besonde rer Bedeckung gebaut, obwohl im freien Felde. Wer auf eine solche TabaksPlantage kommt, möchte sich beinahe einbilden, daß er in dem Lande sei, wo Milch und Honig fleußt". Man stelle sich Felder von Sumatra" Deckblätter Zabal vor, wo die Pflanzen sich hoch über den Kopf eines zu Pferde befindlichen Mannes erheben und auch entsprechend ungeheure Blätter tragen, ist daS nicht genug, um einem leidenschaftlichen Raucher oder unternehmenden Cizarrenfabrikanten daS Wasser im Mund zusammenlaufen zu machen? Au solchen großartigen Ergebnissen schreibt man auS Tampa hat eine einfache Wahrnehmung geführt. Auf einer der betreffenden Plantagen bemerkte man, daß alle die Tabakspflanzen, welche zufällig im Schatten von Bäumen standen, eine imposantere Entwickelung in Stengel und Blättern erlangten. Das war wenigstens mit to. fclcnutoto cirüMcilsö ama&ttn

RsMLiran

Sumatra - Tabak der Fall. Natürlich ' mußte dies auf den Gedanken führen, das nämliche Verhältniß vorsätzlich herzustellen, und man bedeckte daher einen ganzen Acker Tabakland zeitweilig mit einer Art Laube, die man auS Latten neun Nuß hoch errichtete. Dann wurde darunter Sumatra - Tabak ge pflanzt, und das Ergebniß war in der That ein glänzendes. Sachverständige erklärten, d e fWel Sumatra selber habe niemals schöneren Dcckblätter-Ta-bak hervorgebracht. Das Vorbild fand bald aus erner Reihe andere: Plantagen Nachahmung, und man verbesserte auch dieBedachung noch weiter. Statt Lauben, wurden große Zelte aus Segeltuch errichtet, und vor Kurzem hat eine Gesellschaft ein solches Zelt aufschlagen lassen, welcbes 1 Acres Land bedeckt! Dasselbe ist reichlich 12 Fuß hoch, und wenn man darin steht, konvnt man sich vor wie in einem aronen Circus. nur oyne Bestien und Akrobaten. Licht zum Wachsthum der Pflanzen kommt genug herein. Nebenbei scheint diese Vorrlcytuna aucb einen auten Schutz aegen Inselten ZU bilden, welche die sauptseinde des Tabaks sind. Es wird versichert, daß selbst die besten Kenner den. nach solcher Methode erzielten Blättertabak nicht mehr von dem. aus Sumatra und Cuba lmportirten unterscheiden könnten, wenn er überdies nachher in annähernd dersel ben Weise, wie jene Produkte, behandelt worden ist. was man ebenfalls immer besser und besser versteht. Auf einen solchen vollkommenen Ersatz ist es auch hauptsachlich abgesehen. Der Problem der KSnigiunen. Eins der berühmtesten Probleme der Mathematik ist daö der acht Königinnen. Seine Lösung besteht darin, die verschiedenen Arten herauszufinden, in denen L Königinnen aus dem Schachbrett fo aufgestellt werden kön nen, daß nicht zwei einander Schach zu bieten vermögen. Die Kenner des edlen Spieles verstehen, daß es dazu nöthig ist. daß nicht zwei Figuren auf derselben Längs- oder Diagonalreihe zu stehen kommen. Eine Reihe ver größten Mathematiker hat sich mit diefern Problem beschäftigt, unter den deutschen Forschern Gauß. Nauck und Günther, unter den englischen Glaisher, Rouse, Ball und Pein. Neuerdings hat ein Mathematiker Spragüe dasselbe Thema in den Sitzungsberichten der Mathematischen Gesellschaft in Edinburg behandelt. Nach feinen Untersuchungen giebt es 92 Lösungen des Problems auf dem gewöhnlichen Schachbrett von 8 mal 8 Feldern. Diese Lösungen sind aber nicht alle von einander unabhängig, sondern jede allgemeine Lösung ergiebt zugleich noch 3 andere, je nachdem man däö Schachbrett einmal herumdreht, außerdem noch einmal dieselbe Anzahl, wenn man das Spiegelbild der ursprünglichen Aufstellung wählt. Die Lösungen vertheilen sich also inGruppen von je 8. Nur diejenigen Aufstellungen, bei denen die Figuren symmetrisch zum Mittelpunkt des Schachbrettes stehen, machen eine Ausnahme davon. Sprague hat die Aufgabe nun noch weiter verfolgt für Schachbretter mit einer größeren Zahl von Feldern. Ohne auf seine Auseinandersetzungen näher einzugehen, sei gesagt, daß es nach seinen Ergebnissen für ein Schachbrett mit 10 mal 10 Feldern 724 Losungen des Problems giebt, und für ein Brett mit 11 mal 11 Feldern 2630. Für noch größere Felder wird die Lösung der Aufgaben so schwierig, daß sie die Arbeitskraft eines einzelnen Rechners übersteigt. Eine allgemeine Formel zur Lösung der Aufgaben für Schachbreiter von beliebiger Felderzahl ist also noch nicht gefunden worden. Deutsche Lokal-Vdachrlchten-wachsen. Langenleuba. Feuer äscherte das Steinbach sche Haus vollständig ein. Lauter. Frau Alma Gnüchtel, geb. Freitag, hat zu Ehren ihres ver storbenen Gatten, des Fabrikbesitzers Hermann Gnüchtel, drei neue Kirchenlocken gestiftet. Neuqersdorf. Die mechanische Weberei von I. G. Klippel kann aus ern 50iahng.es Bestehen zurückblicken. Aus kleinen Anfängen hervorgegangen, ist die Firma jetzt eine der bedeutendsten der Lausitz und beschaftigt weit über 1000 Arbeiter. Aus lnlaß dieses Jubiläums hat die Firma eine Stiftung von 25.000 Mark in dreiprocentiger sächsischer Rente hinterlegt und sollen die Zinsen davon zu Gunsten der Arbeiterschaft Verwen dunz finden. NiederelSdorf. AuS Lebens Überdruß erhängte sich der 72 Jahre alte Hausbesitzer Pfefferkorn. Roßwein. Nach dem Genusse giftiger Pilze starb die ledige Schuhfabrikarbeiterin Marie Fischer, während die Gattin und die 22 Jahre alte Tochter des Klempnermeisters Kade, welche ebenfalls von den Pilzen gegessen haben, noch krank darniederliegen. S ch a n d a u. Buchbindermeister Friedrich Lewuhn. welcher erst kürzlich sein 50jähriges Bürger- und MeisterJubiläum feierte, beging jetzt mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hoch itit. Z w l ck a u. Im nahen Marienthal wurde dieser Tage der letzte Gottesdienst in der im Jahre 1722 erbauten Kirche abgehalten. . Die Kirche wird abgebrochen. Zweinaundorf. Goldene Hochzeit feierte das Fischer'sche Ehepaar. Zwenkau. Stall und Scheune des Gutsbesitzers Löbschütz brannten nieder. Lksen-Darmltt!. . V ll d e s h e i m. .Ein junger Mann von hier Namens Adelseck wurde auf der Chaussee von Blldesheim nach Dietersheim mit einem Stich im Herzen todt aufgefunden. Neben der Leich: lag ein Utlnti Küchenmesser, jedoch

oyne Blutspuren. Ein gewisse'i Dietz und noch ein Bursche wurden verhf' tet. G l a n b e r g. Drei Scheuern, darunter die des Gemeinde-EinnehmerS Völker, brannten nieder. I ü g e s h e i m. Arbeiter Nikolaus Fecher von hier stürzte in Frankfurt aus Unvorsichtigkeit 18 Meter tief von einem Gerüste in einen Schacht; er wurde als Leiche vom Platze getragen. Der Verunglückte war 21 Jahre alt. Kost he im. Der Reisende Ludwig aus Körstadt hat sich hier erschossen. . Taver Nürnberg. Der Schutzmann Firsching wollte Nachts im Vororte Schweinau zwei Exzedenten festneh men, erhielt aber dabei einen Stich in die linke Brustseite und einen Stich in die linke Schläfe. Letzterer war tödtlicher Natur. DerGetroffene gab auf den Mörder noch einen Schuß ab. ohne jedoch zu treffen. Er starb im KrankenHause an der Verletzung. Der Mörder ist ein 22 - jähriger Taglöhner Zeilmann. P a p p e n h e i rn. Zwischen dem hier in Arbeit stehenden Malergehilfen Namens Kühnsten aus Hannover und dem vormaligen Webermeister Maurer von hier entstand vor dem Wohnhause des Letzteren ein Streit, der dahin ausartetete, daß Ersterer den Letzteren mit einem Stock durchprügelte. - Maurer flüchtete sich dann in seine Wohnung, in welche der. Erstere nachfolgte. Beim Oeffnen der Stubenthüre durch den Maler glaubte sich Maurer wiederholt

bedroht und schoß mit einem Revolver diesen in die Brust. Köhnsten wurde todtlich verwundet. Plattling. Im Nachbardorfe Moosfürth entstand Feuer, welches in kurze? Zeit so rlenge Dimensionen an nahm, daß alsbald sieben Firste in Flammen standen. Die Geschädigten sind die Oeconomen Hiergeist. Falter, Haselbeck, Vogel, Blrkmeier und Seg meier. Nach etlichen Stunden ging in einem geretteten Stadel des Bauern Kraupensberger wiederum Feuer aus und eö gelang dabei, den Brandstifter ?n der Person des Schmiedes und Häuslers Vaitl von Moosfürth bei Ausübung seiner ruchlosen Arbeit zu ertappen und festzunehmen. R o h r b a ch. Beim Passiren eines Personenzuges brach die Fluthbrücke zusammen und de: Zug stürzte in das Master. Getödtet wurden der Conduc teur John, der Zugführer Joh. Wal brunn, der Heizer Otto Brande! und der Locomotioführer Lechner. Schwaben Wegen Falschmünze rei wurde der Schreiner Joh. Spannrad zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängniß verurt heilt. Straubing. Die Tagelöhnerin Anna Maier aus Burgfall, welche ihren Gatten erschossen hat. wurde zu 4 Jahren Gefangmß verurthent. Würzburg. Der von hier flüchtige Einbrecher Birk wurde in Franksurt a. M. verhastet. Wüttrederz. Stuttgart. Der Ehrenfchützen meiste? der Stuttgarter Schlltzengilde. Bankier Adolf v. Vellnagel ist im Al te? von 95 Jah?en gesto?ben. Vor 25 Jahren war er Präsident des damals hier abgehaltenen deutschen Bundes schießens. B i r k e n f e l d. Die typhuskranke Frau des Bijouteriefabrikanten Hahn sprang Nachts im Fieber zum Fenster hinaus und erlitt so schwere Verletzun gen. daß die Unglückliche nach kurzer Zeit starb. V ö b l i n g e n. Von 120 in de? Schuhwaarenfabrik von I. Wanner hier beschäftigten Arbeitern und Arbeiteril'nen sind wegen Ablehnung einei 20 prozentigen Lohnerhöhung 80 in den Ausstand getreten. F e u e r b a ch. Unter äußerst zahlreicher Betheiligung hiesiger un'd auswärtiger Vereine feierte der Liederkränz" sein 00-jähriges Jubiläum. An dem Festzug betheiligten sich ca. L0 Vereine von hier und auswärts. K r a i l s h e i m. Das Schuhmacher Weller'sche Ehepaar seierte in bestem Wohlbefinden das Fest der golde-. nen Hochzeit. L a u ch h e i m. Sein 50 - jähriges Ehejubiläum beging der pensionirte Bahnwärter Jo eph Matthias mit sei ner Ehefrau Victoria, geb. Egger. Matthias ist 83 Jahre alt, seine Frau 77. Nach kurzem Wortwechsel wurde der ledige 22 Jahre alte Bahnarbeiter Albert Dambacher von, dem Arbeiter Wilhelm Meier aus Stetten ersto. chen. L e u t k i r ch. Endlich scheint man den Opferstockdieb, der die Kapellen in den einzelnen Filialen unseres Bezirks heimsuchte, erwischt zu haben. In Reichenhofen sah eine Bauerntochter, wie ein etwa 40 - jähriger Handwerksbur sche in der dortigen Wolfgngskapelle sich am Opferstock zu schaffen machte. Nach sofortiger Anzeige beim Landjäger konnte der Dieb, der inzwischen geflohen war, in Unterzeil ergriffen werden. Er nannte sich Ludwig Pägeler aus Greifswalde.' Baden. Konstanz. Im Hafen wurde die Leiche des Vureauassistenten Huber aus Mannheim gelandet. Es liegt vermuthlich Selbstmord vor. Ebenfalls im Hafen fand man die Leiche des 5jährigen Söhnleins des Aufsehers K. Zimmermann. Das Kind, welches seit einigen Tagen vermißt wurde, war jedenflls unbeachtet in d.n See gefallen und ertrunken. Mannheim. Der 19 Jahre alte Taglöhner Stumpf von Waldhof überfiel den 20 Jahre alten Gypser Karl Martinet. mit dem er vorher einen Wortwechsel gehabt hatte, und brachte ihm einen Stich in die Schläfe bei. Der Verletzte gab nach kurzer Zeit seinen Geist auf. Der Thäter wurde verhastet. O w i n g e n. Hier stürzte ein Baugecüst des Maurermeisters Fischer ein. Dieser, sowie sein Hand!angcr Sieb.'rt, welche sich auf dem Gerüst befanden. stürzten in die Tiefe. Siebert war alsbald todt, während Fischer schwer, jedoch nickt lebensaefäbrlich verlebt wur-

de. Mangelhafte Vefe'sligung des' Gerü-. stes soll die Ursache des Einsturzes geWesen sein. Pforzheim. Taglöhner' F.' An-

derer wurde vom Schöffengericht zu 10 1 Tagen Gefängniß . verurtheilt, weil er ' einer im gleichen Haus wohnenden Wittwe und ihrem Liebhaber eine Tracht Prügel verabfolgt hatte. Dies nahm sich der Bedauernswerthe so zu Herzen, daß er sich Abends erhängte. Er hinterläßt eine Wittwe mit 4 Kindern. S ä ck i n g e n. Wohnhaus und Nebengebäude des Landwirthes Emil Albitz sielen einem Brande zum Opfer. S ch ö n a u. Großfeuer wüthete in der Möbelfabrik derFirma A. Stumpf. Das Gebäude wurde größtentheils zerstört. S ch a u e r s h e i m. Das 5jährige Söhnchen des A. Renner machte in der Stube deö elterlichen Hausrs ein Feucr. wobei das ganze Haus in Flammen aufging und das Kind mitverbrannte. Das Vieh konnte mit Mühe gerettet werden. Die Mutter des Kindes trug bedeutende Brandwunden davon, indem sie immer wieder versuchte, in das brennende Haus zu stürmen, um ihr Kind herauszuholen. Libeillyfll S p e i e r. Bei den vereinigten Ziegelwerken ist der 11 Jahre alte Knabe des Zieglers Andreas Spieß beim Baden im .Rhein ertrunken. A r z h e i m. Ueberfallen wurde Nachts der etwa 70 Jahre alte Winzer Peter Schäfer dahier. Der unbekannte Thäter brachte dem alten Mann drei Stiche bei. Schwer verletzt wurde Schäfer nach Hause gebracht. Bergzabern. An einem hiesigen Dienstmädchen wurde in der Gegend von Gleishorbach ein Nothzuchtsversuch .verübt. Der hiesigen Gendaruerie gelang es. den Thäter zu verhaften; es war der 31 Jahre alte Bäcker Josef Stehle aus Binsdorf in Württemberg. Er wurde in das hiesige Gefängniß eingeliefert, woselbst er sich in der Zelle erhängte. Elsaß-Lothnngea. Metz. Verhaftet wurde der Buchdruckereibesitzer Krussig wegen versuchter Erpressung. Derselbe hatte 'an die Frau Wittwe Lacroix Hierselbst einen Brief mit der Aufforderung gesandt, an einem bestimmten Ort in Queuleu eine bestimmte Summe Geldes niederzulegen, widrigenfalls ihr Leben in Gefahr sein würde. Der Brief wurde der Polizei übergeben, welche ein kleines Packet am bezeichneten Ort niederlegen, und zwei Geheimpolizisteu verdeckt auf Wache ziehen ließ. Der Briefschreibe? kam auch wirklich, wurde als Krussig erkannt und verhaftet. Gefesselt wurde Krussig, welcher die Polizei beamten mit einem Revolver bedrohte, dem Gefängniß zugeführt.-. Mecklenburg Schwerin. Oberst a. D. Freiherr Fritz v. Sell erlag einem Schlagansall. Im benachbarten Kl. Medewege wurde der Jnspector Krüger von dem Kuhfütterer Kladow, den er angegriffen hatte, erschlagen. F e l d b e r g. Nachdem er sich gehcrig Muth ktrunk.n, rhngte s!ch d . Steiiischläaer Ernst Schmidt au. Woldegl in der Frommat'schen Säge mühle. H e i d e k a t e n. Infolge eines Ge hirnschlages starb der Lehrer Mori. Oto. der 14 Jahre hier und vordem 2 Jahre in Redentin als Lehrer thätig war. N e u st r e l ! tz. In Folge Fami lienzwistigkeiten geriethen die Arbeit Heratsch und Wecker auf dem Hof ihr an der Glambecker Nebenstraße gelegenen Behausung aneinander; es kam zi Thätlichkeiten, bei denen Heratsch dn Wecker zu Boden warf und ihm durch wiederholtes Stoßen und Aufschlagen des Kopses aus einen Stem u?,tbliehe Kopfwunden beibrachte. Heratscl wurde zur besseren Abkühlunz seine! hitzigen Temperaments in Haft genommen. Oldenburg M i d d e l b u r g. Das Gewese del Hufners Barg ist gänzlich ni.'dergebrannt; auch 4 Pferde kamen in bet. Flammen um. R e n s e f e l d. Infolge Blitzschlags ging das Wohnhaus des HufnersFasck in Flammen auf. W i l d e s h a u s e n. Der 13jährizr Sohn des Arbeiters Pagelers hatt.beim Spielen seinen Kopf durch cinr aus einem Bettquast gebildete Schlinggesteckt. Sein jünaerer Bruder fand ihr fast erdrosselt auf. Freie Stttte. Hamburg. Julius Seckel.de; Seniorchef der gleichnamigen Exportfirma. ist im Alter von 79 Jahren ei nem Schlaganfall erlegen. D Schiffsarzt Dr. Lemm des von Wt. indien hier eingetroffenen PackktfahitKampfers Hercinia" hat sich auf Heimreise in seiner Kabine wegen ei. nes unheilbaren innerlichen Leidenk erschossen. Die Leiche wurde m' Meer versenkt. Der 23jährige Schriftsteller Friedrich Buchmülle: (Pseudonym: F. Muttray) aus Leipzig, der sich seit einiger Zeit hier auf. hielt, hat sich auf einer .Bank an der Alster durch einen Revolverschuß in den Kopf getödtet. Ein schreckliches Unglück ereignete sich bei den neuen Hasenbauten auf Kuhwärder. Beim Einrammen eines für die Uferwerke bestimmten Pfahles sprang der am oberen Ende dejselben befindliche eiserne Ring und der Arbeiter Fritz Meyer wurde von den umherfliegenden Eisenstücken so unglücklich am Kopfe getrofsen. daß die Hirnschale zerschmettert wurde und Meyer nach wenigen Stunden verstarb. Cör?etz. N e t st a l. Die 7 Jahre alte Toch. ter deö Aufsehers Friedr. Egger ist im Dorfbach ertrunken. R o t h r i ft. Ertrunken sind beim Baden in der Aäre Samuel Hofer von Rothrist. geb. 1886 und dessen Bruder Alfred Hofer. geboren 1890. . S ch a u e n b u r g.' Im Weiler

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l Am using: thosc Tatulcs you recommended and I would not be without them now ibr any moncy. One day last weck I went to an evening party and ate a kcarty supper at U o'clock. I nad seit so well af ter using the first half dozen Tabules that I thought that I was curei of my dyspepsla, but I teil you I just suffered the next day. Oh l how sick I was. But l took two Tabules and they brought mc out of bed the same day. Now I take one after each meal and feel kine." jt jijfcjt jt jijt jfc jt

Röjern uitteryalo SHauenourg brannten Scheune und Stall des LandwirtH; Jenny und Scheune von Benedilt fslury nieder. Wassermangel rnadji'f wirksame Hilfe unmöglich. Reiche Vorrathe an Heu und Getreide sind verloren. R u s w i l. Der Blitz schlug in die Scheune der Gebrüder Schmidli zuir. Gigerhof-, Sigigerberg, und äscherte dieselbe ein. S t a n s. Ein schwerer Unfall ereignete sich bei Anlaß des Schützen festes beim Mörserschießen. Der junge Arbeiter Businger wurde von einer Entladung derart getroffen, daß er ein Auge verlieren wird. Außerdem erlitt er andere Verletzungen am Kopf, oie seinen Zustand als bedenklich erscheinen lassen. Auch im Lande des Mikado streben die jungen Damen danach, sobald wie möglich unter die Haube zu kommen. Wenn lt)nen dies aus die her kömmliche Art und Weise nicht gelin gen will, scheuen sie sich durchaus nicht ihren geheimen Herzenswunsch offentilch bekannt werden zu lassen, indem sie ihre Zuflucht zur Heirathsannonce nehmen. Zine solche Annonce, die kurz lich in den Anzeigenspalten japanischer Blatter erschien, hatte folgenden poeti schen Inhalt: Ich gebe hiermit zu wissen, daß ich ein hübsches Madchen bin. ei" blumengleiches Gesicht, reiches schwarzes Haar, perfecte Augenbrauen und eine gute Figur besitze. Ich habe Geld genug, um mir das Leben ange nehm zu machen und meine Jahre mit einem' geliebten Manne zu verbringen, der stets mein Gefährte bleiben darf. Sollte irgend ein schöner, talentvoller und geb:!dc!erMann geneigt sein, meine Hand anzunehmen, um bei Tage die lieblichen Blumen und bei Nacht den Mond und die silbernenSterne mit mir zu bewundern, dann will ich ihm gern mem Leben lang die Treue bewahren. Und wenn das Leben vorüber ist, bin ich bereit, in einem Grabe mit ihm zu schlummern. Bei e i ne h o ch g e st e I l ten Beamten in Berlin stand im Juni d. I. die unverehelichte Rosa Rieger auö Gaggenau bei Rastatt in Dienst, welche eines Tageö ihre Stellung auL unbekannten Gründen heimlich verlas, sen hatte und spurlos vikschwand. Alle Recherchen nach ihrem Verbleib hatten keinen Erfolg. Jetzt ist das Mädchen durch Mörderhand getödtet worden. Nachdem eö vor einiger Zeit seinem in der badischen Heimath wohnenden Bräutigam Stefan Bauer den Verlobungsring zurückgeschickt hatte mit der Begründung, einen Andern heirathen zu wollen, wollte es jetzt zu den Eltern zurückkehren. Der verabschiedete Bräutigam, welcher der ungetreuen Maid den Tod geschworen hatte, bekam Kenntniß von dem bevorstehenden Eintreffen derselben und lauerte ihr auf dem Bahnhof auf. Das Wiedersehen zwischen Beiden war kühl und auf dem Wege zur elt"'!chen Wohnung zog Bauer plötzlu' :!n Dolchmesser hervor und stach es !. a Mädchen so hestig in die Brust, daß ' die Bedauernswerthe sofort todt zusammenbrach. Der Mörder, floh nach der grauenhaften That in den Wald und versuchte, sich durch Messerstiche eb?nfal?s zu todten: er wurde aber. bald darauf durch Polizei.' Mannschaften verhaftet und wegen seier zwar nicht lebensgefährlichen, aber immerhin doch erheblichenVerwundunam einstweilen einem Krankenhause zugesuyrl. . .

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