Indiana Tribüne, Volume 23, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1899 — Page 1

v o xA? s A AV ft k tfVO ' 1 I Ill 'ir-vi Ill u V y y y w w i -sr . Office : No. 18 Süd Alabama Mraße. Telephon 1171 Jahrgang 28 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, öen 2 Oktober 1899. No. 24:

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Lditorielles. Daß gesetzliche Bestimmungen, ! wonach die Hinterbliebenen eines Ge-! lynchten aus Schadenersatz klagen kön-! nen, absolut nicht nützen, beweift einiG Fall in Süd Carolina. Ein Neger,! der wegen Brandstiftung sich in Haft befand, wurde wegen völligen Beweismauern totchcr nflaffn l?ini, I 0 ' 0 Tage spater wurde er gelyncht. Der Vater deS Ermordeten strengte in der Folge Klage gegen da County an und verlangte $10,000 Schadenersatz. Der Prozeß fiel gegen ihn au, indem der Vorsitzende Richter dem County mit der Erklärung auShalf, da Gesetz habe nur auf solche Zälle Anwendung, wol der Gelynchte mit Gewalt den Beamten! entrissen worden sei. Der Kläger ap- I pellirte an da Obergericht, da denn auch nach kurzer Prüfung der Akten da Verdikt umstieß und einen neuen! Prozeß anordnete. I Dieser hat nun in letzter Woche stattgefunden. An Beweismaterial,! daß ein Lynchmord verübt worden,! fehlte eS nicht. Aber der DiftriktSanwalt war der Situation gewachsen.! Er kannte sein County und die Zury. 3n seiner Schlußrede behauptete er kühn und keck, daß der Neger Selbstm::d begangen habe. Zwar hatten! Zeugen, einer nach dem anderen, eidlich! bekräftigt, daß der Mann an Händen und Füßen gefesselt und von Kugeln

durchbohrt gefunden worden sei, der! N e w I o r k, 11. Oktbr. Die geJury aber leuchtete eS ein, daß eS ein Isammte heurige Weizenernte unseres

Fall klar erwiesenen Selbstmordes war und so entschied sie denn auch. Dieses Urtheil zeigt einen vollständigen Mangel an RechtSgesühl und straft Diejenigen Lügen, welche meinen, daß das Lynchen die Wirkung beleidizten NechtSgefühlS ist. Admiral Dewey ist in einer Weife gefeiert worden, welche der Größe seiner That in keiner Weise entspricht und welche nur dem etwaS kindischen Wunsche zuzuschreiben ist, nach langen, langenLahren der Ruhe und de Friedens wieder einmal einen ftritflfetitit 1 ititm D.w.k k.kni I persönlich ein liebenswürdiger, bescheiO O -m ., dener. vernünftiger Mann iu sein und man hört nichts anderes als LobenS- ' I werthe von ihm. Seine Pflicht al Soldat bat er vollauf gethan. Als er den Befehl erhielt, die spanische Flotte bei Manila anzugreifen, führte er diesen Befehl ohne weiteres Bedenken aus. Und eS gehörte gewiß ein bedeutender Grad von Kühnheit und Kaltblütigkeit dazu, ohne Weiteres direkt in die Bai von Manila einzufahren und sich an die Forts von Cavite heranzuwagen. Und um ihm alleS zuzusprechen, waS man ihm zusprechen kann, wollen wir annehmen, daß er die Schwäche der Spanier nicht kannte und dieselben für diel starker hielt als sie waren, so daß er also einen schweren Kampf erwartete. WaS aber nachher geschah, das war im Grunde genommen, vom Standpunkte des HeldenthumS aus, herzlich unbedeutend. Die Geschütze der Spanier trugen nicht weit genug, um die Amerikaner zu treffe oder sie waren so schlecht bedient, daß die Kugeln nicht trafen, kurz die Amerikaner schossen die spanischen Schiffe auS sicherer Entfernung einfach zusammen, ohne! dabei auch nur einen einzigen Man

zu verlieren. Unö scheint, daß dabei die Bedienungsmannschaften, welche sich in den Schiffsräumen befanden und nicht sehen konnten, waS vorging, weit mehr Muth und Kaltblütigkeit

nöthig hatten und auch entwickelten, als die Ossiziere, die sich auf Deck befanden und die verhältnihmäßige Ee sahrlofigkeit sahen. Wir haben keine Abficht, die That Devey'S zu verkleinern, wir haben alle Achtung vor ihm und seinen Thaten, aber ihn zu feiern, all ob er der größte Seeheld aller Zeiten wäre, dazu war doch keine Veranlassung. Die Sache ähnelt etvaö der großen Begeisterung, womit die Franzosen den Major Marchand begrüßten. RHnachrWn. Wetterbericht. Wolkige? und theilweise wolkiges Wetter heute Nacht und Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 68 Grad, niedrigste 60 Grad. -mAmerika'S TrzbischSse. Washington, 11. Oktbr. Die Erzbischöfe der katholischen Kirche von Amerika find heute in der Katholischen Universität zu einem Concil zusammengetreten, welche drei Tage dauert. sollen verschiedene wichtige Fragen zur Erörterung kommen. Gleichzeitig tagt auch der VervaltungSrath der ge nannten Universität. Die ..I s s u e 5" Der Demotraten. Washington, D. E. 11. Okt Senator Zone, der Vorsitzende de demokratischen Nationalcomites, ift mit seiner Gemahlin hier eingetroffen und wird in einigen Tagen nach ArkanfaS weiter reisen. Ueber die Zrage der Verlegung deS Hauptquartier nach Washington wollte er sich nicht auSI sprechen, e hat aber den Anschein, al lob er eine solche Aenderung begünstigt. Bezüglich der Fragen, welche in der Wahlkampagne die Hauptrolle spiele würden, sagte Herr ZoneS : Anti-Trust und Anti-Srpansion werden die ZssueS in der nächsten Nationalwahl sein, weil Trusts und ELpanfion nicht im Einklang mit den Ideen stehen, welche in der UnabhangigkeitSerklärung nieder gelegt find. Auch die Silberfrage ist durchaus nicht todt. Die Demokraten werden sich bezüglich der Differenzen, welche sie getrennt haben, einigen. D ie diesjährige Ernte. Landes wird vom American Agricul turift" in seinem Schlußbericht aus 663.350,000 BushelS geschätzt, welche laus 45,251,000 AcreS gezogen wurden, 3m vorigen Jahr aber können nicht weniger als 715 Millionen Bushel Weizen erzielt worden sein. Die heurige Hafer-Ernte war durch lchmttlicy lt vette, velcye zemalS er z'elt worden ift, und auch die Qualität lu ungewöhnlich gut sem. I jr m 7 m du 2vel,a,rorn-rnte oicc 2!ahr anbelangt, so wird dieselbe letzt aus etwas user 2125 Millionen ushelS geschätzt. nicht ganz so hoch, wie man Ansanas Vevlemver warlel hatte. -V . . V t . ! s 09c,m. S h e l v U k N e, Dl., 11. XJIU A0m rr i i na miral Dewey ist endlich in seinem HeimathSftaat angekommen und kann sich ach den geräuschvollen, anstrengenden Festlichkeiten in New Sork unö Washington der wohlverdienten Ruhe und Erholung hingeben. Seine Ankunft wurde durch Bergfeuer allen Bewohern des Staates bekannt gegeben und die Begeisterung, mit welcher der Held von Manila empfangen wurde, war selbstverständlich eine großartige. Präsid ent rüger an die m e r t r a n e r. Chicago, 11. Okt. Die nachstehende Depesche von Präsident KrüG ging heute bei der Chicago Tribune ein: Pretoria, 11. Okt. 1899. An die Tribune," Chicago: Durch die Tribune" wünschen wir unseren zahlreichen amerikanischen Freunden sür ihre Sympathien in der derzeitigen Krisis der Republik auSzusprechen. Am letzten Montag stellten dir England eine Frist von 48 Stun - 'den, innerhalb welcher eS die versiche-

rung geben sollte, daß der Streit durch größten Tyrannen deS Jahrhunderts. Schiedsgericht oder andere friedliche Wenige, wie gesagt, sind'ö. Die Fa. Mittel beigelegt werden werde. Die .milienangehörigen der entlassenen KerZeit lief heute um 5 Uhr ab. Der kersklaven, die da kommen, um den britische Agent ist abberufen. Das ist Vater, den Bruder zu begrüßen, könrr v . cvr o k . c. -: 4 : r X : n j . r m ...

cer pai enoe usaunu vit vtiuin Politik der Gewalt und deö Betruges, welche ganz Südafrika mit dem Blut der Afrikaner besudelt hat. Wir müssen daher jetzt Südafrika frei oder zum Grabe der Weißen machen. Zu den Truppen der Republiken gehören alle Nationalitäten, darunter ein starkeS amerikanisches CorpS, waS zeigt, daß eS sich nicht um den Kampf der Buren gegen die UitlanderS handelt, sondern um den aller Nationen gegen England. Wir setzen volles Vertrauen auf die Freiheit und den RepublikaniSmuS und in die Gerechtigkeit, welche die Geschicke der Völker lenkt. (Gez.)PräsidentKrüger. Für die Buren. N e w S o r k, 11. Okt. Sine riesige Massenversammlung wurde heute Abend in Carnegie Hall abgehalten, um den Boeren Sympathie auözuprecheu in ihrem Streit mit England. Die Hauptredner waren Augustuö Van Wyk und Bourke Cockran. 3n der angen Liste der Vicepräftdenten sigurirten die Namen deö Gouverneurs Pingree von Michigan, deS Senators Mafon von ZllinoiS, des Senators Platt von New Aork und des Senators Teller von Colorado. ES wurde eine Petition angenommen, welche den Prä fidenten ersucht, die Dienste der Ver. Staaten zu einer friedlichen Ordnung M S'reiteS anzubieten. - Bankraub in R e y n o l d ö, 3nd. Montieello, 3nd., 11. Okt. Die Bank in ReyoldS, einer Ortschaft von 200 Einwohnern, etliche Meilen von hier, wurde heute Morgen um 2 Uhr von Räubern geplündert, welche den Geldschrank mit Dynamit sprengen, und daraus zwischen $3009 und $10,000 entwandten. Durch die Explosion wurde daS ganze Gebäude demolirt, in welchem sich die Bank befand. Die ersten Leute, welche herzukamen, ahen die Räuber in einem Buggy davon fahren. Ber yeriss uns vier Deputieö verfolgen die Verbrecher mit Blutiuiden in der Richtung auf Laayette. Sin zweiter Nero. Santo Domin g o, 11. Okt Nun, da die verhältnißmäßg unbluige Revolution vorüber, die von der Ermordung deS Präsidenten Heureavx !ren AuSgang nahm, kommt eS erst voll an'S Licht, waS für ein entmensch:S Scheusal dieser Heureavx gewesen Man uuß sich nur wundern, daß ein Volk, allerdings ein gedankerlose?, aber zur Gewaltthätigkeit hinneigendes Volk, achtzehn Jahre lang eine solche Schreckensherrschaft durchkostete, bis ein einziger Mann den Muth fand, daS Land vom Tyrannen zn befreien. Und so etwaS spielte sich direkt vor den Augen der Ver. Staaten ab, welche doch von der weit milderen spanischen Lumpenwirthschast aus Cuba moralischeS Bauchgrimmen bekamen und mit dem ErvansionSschwert dazwischen fuhren. Heureaur hat die Republik nicht nur biö in die Puppen hinein beftohlen, er hielt seine Schreckenherrschast aus wahrhaft neroische Weise durch Mord und Todtschlag ausrecht. Ein rafftnirterer Blutdurft läßt sich schwer vorstellen. AuS Aufzeichnungen, die unteri seinem Rachlaß gefunden wurden, ift ersichtlich, daß er vor seiner Tour in'ö Innere deS Landes (dieselbe kostete ihm daS Leben) vierhundert angesehene Bürger der Republik auf die Proskrip tionSliste gesetzt hatte. In seinen Mitteln war er nicht wählerisch. Er ließ ganze Familien, Leute zu Hunderten ertränken, wohl auch öffentlich erschießen, nachdem die selben aus die Anklage deS HochverrathS einen Farce - Prozeß durchge macht. Seinen Werkzeugen, denen die Ausführung dieser Gräuelthaten ob lag, traute er nicht über den Weg, und überzeugte sich oft persönlich von der Erekutio. Jetzt, wo sich die Gesängnisse öffnen und nur wenige, zu Skeleiten abgemagerte Pesonen herausspazieren, welche Heureaux in den Ker ker werfen und foltern ließ, damit sie gegen andere Opfer belastende AuS Isagen machen, erheben lebendige Zeugen ihre Anklagen gegen einen der

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umarmen oderzur Todtenstlege" in die feuchte Titse hinabblicken dem Leichenfeld der politischen Gefangenen. Massenhaft wurden sie in dunklen Nächte auf da Wasser hinauSgerudert und gleich Ratten ersäuft. Diejenigen, welche diese blutige Arbeit zu besorgen hatten, hüteten sich wohlweißlich, aöS der Schule zu schwatzen, sonst wären sie die Nächsten gewesen. Gerichtliche Verfahren gab'ö fast gar nicht, eine Ordre deS Präsidenten genügte, um unerwünschte Persönlichkeiten kaltzustellen und zwar in deö Wo: eS vollster Bedeutung. Ließ er doch einen eigeaen Schwager direkt vom Familientisch weg erschießen; Bedenken gab'S bei ihm nicht. Ramon CäcareS, welcher den Tyrannen kaltblütig über den Haufen schoß und dann dessen Leichnam auf die Straße warf, ihn der feigen Menge zur Verstümmelung preisgebend, erhielt m neuen Ministerium daö KriegsPortefeuille. Aber merkwürdig, dem kouragirten Tyrannentödter fehlte die Kourage, elnen Posten dek Friedens auszufüllen und rr legte sein Amt in die Hände Vakquez' zurück, mit der Begründung', daß er demselben nicht gewachsen, i Die letzte AuSlaufer der Revoluion scheinen sich verzogen zu haben, daS Land beginnt nun, die geschlagenen Wunden zu heilen und in jene Bahn einzulenken, welche die Völker durch Evolution zür Revolution führt. DieTransvaal-Angelegen-heit. London, 11. Okt. Eine Depesche auS Pretoria sagt : Während der letzen paar. Tage I haben, telegraphische Conferenzea zwischen Präsident Krüger und Präsident Stein stattgefunden mit dem Resultat, daß alleS waS daS Transvaal thut, die Billigung und Unterstützung deS Oranje Freistaates findet. Am Mittwoch wird wahrscheinlich daS Kriegörecht proklamirt werden, doch hängt alleS von der Antwort Englands auf daS Ultimatum ab. Die Armee deS Transvaal erhält mmer neuen Zuwachs durch Freiwillige aller Rationalitäten. London, 11. Okt. Man sagt, in der nächsten Sitzung deS Parlaments werde die Ankündigung erfolgen, daß England die Delagoa Bai und das umliegende Gebiet von Portugal ervorben hat. Der Kaufpreis beträgt 8,000.000 Pfund Sterling. Das Cabinet ist zu einer Sitzung am nächsten Freitag im Gebäude des auswärtigen AmteS einberufen worden. Die KriegSrüftungen werden mit aller Energie betrieben. eQlft'5?ri0U. Angekommen in : New Sork: Friedrich der Große" von Bremen; Oceanic" und Georgie" von Liverpool; SmS" von Neapel; Albano" von Hamburg; Panama" von Bordeaux; Trave" von Bremen. QueenStown: Belgenland" von Philadelphia. Plymouth: Patricia" von New Lork nach Hamburg. Plymouth: Teutonie" und Cusic" von New Sork.! Rotterdam: ..Rotterdam" von New Sork. Southampton: New Sork" von New Sork. allerlei. A u s g e y 'o7n g t, e r s ch o s s e n l s rn rr pi l sT !m uno ins nua:z ge.urzi yai jwj Herr P. in der Ortschaft Seiden schwänz. Diese complicirte Art des Selbstmordes verübte er solgenderma ßen: Zunächst band er an das einen Teich umschließende Gelände eine lange Schnur, sodann machte er am anderen Ende derselben eine Schlinge, die er sich um den Hals legte. Hierauf schoß er sich eine Kugel in den Kopf und sprang sodann in den Teich. Mehrere vorübergebende Personen, welche an dem Geländer die Schnur befestigt sahen, zogen an derselben und fischten den Leichnam aus dem Teiche. P. lebte in geordneten Vermögenöverhältnissen und dürfte den Selbstmord in Folge eines unheilbaren Leidens verübt ha den. ,

w h- iiflä Sjaf-7sßii ! Jahres - Versammlung und Wahl von 3 Direktoren. Samstag, den Oktober 1899, Abend! Uhr, im Deutschen Haus. Armin Bohn. Skrelär. Albert (k. Metzger. Präsident. Deutscher Kindergarten im Deutschen Hause, unter Leitung von Amalie Best. Der Unturicht bat bereits begonnen. Anmeldungen wnden jederzeit entgegengenommen. et den Eraröeiten eines Hauses in der Neustadt von Mainz .... V : JC i i rr. iwuiuc uityi cci einander zwei israosteine gefunden. Die Untersuchung hat ergeben, daß die beiden Steine aus dem Anfang des dritten Jahrhunderts stammen unD von einem und demselben Manne gesetzt worden sin'd. Aus der Inschrift des einen Grabsteins geht hervor, daß der Schreiber des Legionslegaten Quietius Secundus und seine Frau Secundinia Paula ihrem 12jährigen Töchterchen dieses Grabmal setzen ließen; aus der Inschrift des anderen Grabmals ist zu ersehen, daß derselbe Quietius Secundus. der mittlerweilen zum Beneficarius des Legionslegaten aufgerückt ist. auch seine Frau verloren hat. In der Grabinschnft nennt er dieselbe unverglelchlich und pflichtgetreu", ferner bezeichnet er dieselbe als dem Gemahl unbedingt gehorsam . E ln internationaler Dieb ist in Freiburg i. Ar. verhaftet worden. Er hat sich bald Max Balbach aus Straßburg, bald Max Dahome aus St. Paul. Süd-Brasilien. bald Emil Fieg aus Köln, auf welchen Namen er einen Militärpaß besitzt, genannt. Neuerdings behauptet er, er sei der am 6. September 1876 in New Fort geborene Max Loaserson, Sohn des 1893 verstorbenen Schiffscapitäns Max Loaserson und der verstorbenen Maria, geborene Gril, daselbst; er will früher m New York beim Kaufmann Marco Luci. Rue St.-D No. 124a gewohnt haben und bis vor 3 Monaten auf dem amerikanischen Schiff Cauldlia" beschäftigt gewesen sein. Vor 3 Monaten sei er über Rotterdam Aachen, Köln nach Karlsruhe gekommen. Es besteht de? Verdacht, daß der Verhaftete zu einer internationalen Diebes- und Hochstaplerbande gehört. Eine Hochstaplerin, die eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat. ist in Dresden festgenommen worden. Die betreffende Person nannte sich Selma Waser. verwittwet gewesene Gräfin Einsiedel-Wolkenburg, und gab an, die Frau' eines Hotelbesitzers in London zu sein. Unter dem Vorgeben, daß sie nach Deutschland gekommen sei, um eine Erbschaft ihres verstorbenen Gatten, des Grafen Einsiedel, zu erheben, hat sie. obgleich völlig mittellos, verschiedene Gasthofsbesitzer zu bestimmen gewußt, ihr zu creditiren. und auch versucht, einen Juwelier um Schmucksachen von nicht unbedeutendem Werthe zu betrügen. Die Schwindlerin, die schon früher, wie sich herausgestellt, unter dem angeführten altadeligen Namen Betrügerein verübt hat. ist als die 1854 in Niederzimmern außerehelich geborene Karoline Laura Selma Heider festgestellt worden, die bereits vielfach Zuchthausstrafen zu verbüßen gehabt. Ein schreckliches Zerr. bild eines Familienlebens wurde gele gentllch einer Gerichtsverhandlung in Manchester entrollt. Das Ehepaar Thomas und Mary Jackson hatte sich weaen Mitschuld am Tode ihrer 14. jährigen Tochter zu verantworten. Die Angeklagten sind stadtbekannte Tunker. Ihre Tochter litt an der Auszehrung. Sie hatte, da sich ihre betrunkenen Eltern fast nie nach ihr umsahen. zu Ha'ise ein elendes Leben. Ihre Lagerstätte waren ein paar über und über mit Schmutz bedeckte Säcke. Sie bekam sehr weni zu essen, und als einmal ein mitleidiger Nachbar zur Stärkung des todtkranken Mädchens Wein sandte, trank die Mutter den Wein selbst. Ein ander Mal vertrank die Mutter das Geld, das dem Mädchcn geschenkt worden war, damit es einmal kräftige Kost genießen könnte. Nach dem Tode des Mädchens blieb die Leiche fünf Tage im Hause. Das Ehepaar war während dieser Zeit totat betrunken. Als die Leiche entdeckt wurde, befand sie sich schon im Zustände der Verwesung. ,, Rheumatismus im Rücke, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entgeht durch zu viel Säure ,m Blut. Hood'S Sa?saparilla heilt RhematiSmuS. So ob 'S Pillen find die beste Abfuhr- und Leber-Medizinen für

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