Indiana Tribüne, Volume 23, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1899 — Page 2
Fndwna Tribüne.
Erschrnu Täglich und SoLAtsz. i tSgttch Xrt&ane kostet durch len Xit J Ttb pr Woche, die SonntagsrrtdS' Seats per Woche, eide usVe IS Eett sles U Snttl per Etauat. ttx P,ft anßerhali e ctUk plzescht i Virtti(llUR4 : c tHIc Cfpti 18 eüd Olabama Cttöfc Indianapolis, Ind., Il.'vktober 1899. Nüuber an der Spree. Giriern Stück aus dem Banditen leben Italiens gleicht der räuberische Ueberfall, der die Bevölkerung der öst lichen Vororte von Berlin in AngsZ und Schrecken verseht hat. Das idyllisch am nördlichen Ufer des Müggelsees gelegene .Etablissement Rübe-zahl-war der Schauplatz. Eine Schau? von fünf bewaffneten Männern überfiel nächtlicherweile das einsame, von aller Welt abgeschiedene Haus, das nur von seinem Besitzer, Herrn Giesler, und dessen Gattin be wohnt wird, verwundete den Haus Herrn durch Revolverschüsse, zwang ihn zur Herausgabe seiner Baarschaft und machte sich mit der Beute aus dem Staube, nachdem sie vorher an dem vorhandenen Lebensmittelvorrath sich gütlich gethan hatte. Es war gegen wei Uhr. K'urz nach Mitternacht, nachdem sich die letztenGäste verabschiedet hatten, war das Giesler'sche Ehepaar zur Ruhe gegangen. Plötzlich wurde er durch lautes Geschrei und abgefeuerte Revolverschüsse aus tiefem Schlummer aufgeschreckt. Herr Giesler, ebenso wie seine Gattin, kleidete sich sofort an, zündete ein Licht an und eilte zum Schlafzimmer hinaus an dieThür, um nach der Ursache der Störung zu sehen. Da krachte wiederum einSchuß. durchschlug die Füllung und verletzte den Unvorsichtigen an der Schulter. Gleichzeitig wurden Stimmen laut, die das Ehepaar mit dem sofortigen Tode bedrohten, falls es sich zur Wehre setzen und um Hilfe schreien würde. Dann kam die Hauptsache: die Banditen wollten Geld. Der bestürzte Wirth legte sich auf's Parlamentiren und bot, in der Meinung, es mit ganz gewöhnlichen Strolchen zu thun zu haben, 20 Mark. Die Banditen verlangten 150 Mark, und Herrn Giesler blieb angesichts der drohend erhobenen Sechsl'äufer nichts Anderes übrig, als ihnen den ganzen Inhalt seines Portemonnaies, etwas mehr als 60 Mark, zu überlassen. Frau Giesler selbst begab sich in den anstoßenden Buffetraum und offnete die Läden, um den Männern die Summe auszuhändigen. Hatte sie jedoch gehofft, nun Ruhe zu bekommen, so sollte ihr jetzt eine argeEnttäuschung zu Theil werden. Während zwei von den Angreifern vor dem Schlafstubenfenster Posto faßten, traten die anderen an das Büffet, nahmen die dort niedergelegte Summ: in Empfang und verlangten dann, mit Schinkenbroten bewirthet zu werden. Die geängstete Frau sah, wie sich die ÜZzkufe der Revolver auf ihre Brust richteten; sie beeilte sich, den Imbiß für ihre Peiniger herzurichten, fortwährend von ihnen mit einer Kugel bedroht, falls sie versuchen würde. Gift unter die Speise zu mischen. Eim Flasche Rum und eine Kiste Cigarren mußten das Racht mahl" vervollständigen. Endlich schickten sich die Fünf zum Gehen an. Sie forderten die Ruder, bestiegen Herrn Gieslers Boot und fuhren mit ihrem Raube davon. Einer von ihnen schien jedoch außer seiner Neigung zum Rauden ausgesprochenen Sinn für Reminiscenzen zu haben; er erinnerte Herrn Giesler an einen Einbruch, durch den vor 1$ Jahren dessen damaliges Restaurant in Coepenick arg mitgenommen worden war. Der Einbrecher damals sei er selbst gewesen. Mit diesem Abschied entfernte er sich. Höhlenmenschen in Afrika. Von H'öhlenwohnungen in NordAfrika, die sich am Rande der Sahara findcn, entwirft ein englischer Reisender folgende Schilderung: Die Höhlen liegen auf dem Wege der Carawanenzüg und werden von diesen, wenn sie die afrikanische Wüste durchqueren, auch aufgesucht. Kein Einfluß von außen her ist jedoch im Stande gewesen, ihre Bewohner von ihren alten Gewohnheiten, ihrer alten Tracht und ihrer eigenartigen Lebensweise abzubrwgen. ' Eine Höhlenstadt ist ein merkNTÜrdiger Wohnort. Aeußerlich macht sie den Eindruck eines römischen Circuö. Die Niederlassungen liegen übereinartder in Höhlen und bilden einen kreisförmigen Wall, der nur einen einzigen Eingang von außen her hat. Alle Hausthüren öffnen sich nach dem Innern, jede Wohnung hat nur eine Thür und in Fenster. Man muß eine in den Wall gehauene Treppe erklimmen, um in d unteren Häuser zu gelangen, andere Stuscn führen zu den höher gelegenen Höhlen. Ein Primitives Schloß, das mit einem hölzernen Schlüssel geöffnet wird, schließt die Thüren. In den im Kreise gelegenen Wohnungen mit den außen kahlen Wällen sind die Bewohner vor Angrifsen der benachbarten Stämme wie in 'einer Festung geschützt. Diese Städte bestehen schon seit sehr langer Zeit. Die Höhlenbewohner sind ein friedliedendeS Volk, sie sind intelligent und rbeitsam, treiben Viehzucht und be'bauen das Land mit unermüdlicher Ausdauer. Das interessante Volk ist bis jetzt wenig von den Europäern aufgesucht worden, da es beschwerlich und gleichzeitig gefährlich ist, sich ihm zu nähern; denn wenn man glücklich dem Sirocco entflohen ist, hat man ungang, bare Schluchten zu überwinden, ehe man zu diesen Wohnstätten gelangt. In einem Gehölz bei Staiesboro, 6ka.. fällte Abraham Mincey eine hohle Fichte, in welcher zwei Bieuenschwärme hausten. Eine solide Stosse von 30 Fuß Honig belohnte seipe Arbeit.
Engländer und Voren.
Ueber die militärischen Gesichtspunkte, welche bei dem etwaigen Kriege in Südafrika in Betracht kämen, wird von einem deutschen Militär geschrieben: .Seitens der englischen Chauvinisten wird der Krieg in Südafrika als eine Sache hingestellt, deren Ausgang jetzt schon unzweifelhaft sei. Diese Auf. fassuna wird damit begründet, daß das englische Krieasamt, durch die Ersahrungen von 1831 gewitzigt, diesmal beabsichtige, von Hause aus mit erdrückender Uebermacht den Boeren auf den Leib zu rücken und zwar von den verschiedensten Seiten her. Auch werden angebliche Kriegspläne erörtert, welche nicht selten an den bekannten .unfehlbaren" Plan des Generals Trochu in Paris erinnern. Gewiß fehlt es auch jenseits der Canals nicht an besonnenen Stimmen, welche an derHand des mißglückten Feldzuges von 1881 auf die große, erprobte militärische Widerstandskraft der Boeren hinweisen. Aber im Ganzen finden solche Hinweise geringe Beachtung. Man ist so ziemlich in ganz England überzeugt, daß die englische Strategie es diesmal schon verstehen würde, die überlegene Ausbildung der englischen Truppen im Massenkampfe zur Geltung zu bringen gegenüber den .Bauernmilizen", welche gar nicht geübt seien, in größeren taktischen Verbänden zu fechten. Letzteres hat insofern seine Richtigkeit. als eine taktische Schulung für die Verbältnisse einerSchlacht den Boeren fehlt. Ihre unzweifelhafte Ueberlegenheit besteht im Buschkrieg, in dem, was man in Europa kleinen Kriegnennt. Ihre weitere Ueberlegenheit gegenüber der relativ schwerfälligen englischen Infanterie besteht auch in ihrer ausgezeichneten Qualifikation als Kampfschlltzen. Das moderne Gefecht wird aber in der Hauptsache als Schützenkampf durchgeführt. Nichts wurde den Boeren erwünschter sein, als wenn die englische Taktik es darauf anlegte, sie durch Massenangriffe über den Haufen rennen zu wollen. Sie würden dann selbst in der Minderzahl immer noch gute Aussichten haben, solche Angriffe abzuweisen. Dafür erbringen die Erfahrungen von 1881 schlagende Beweise. Ganz abgesehen von dem Gefecht bei Majuba Hill, in welchem nur 120 Boeren den letzten entscheidenden Angriff gegen 400 Engländer siegreich durchführten, haben die Boeren auch fchon damals stets in der Minderheit erfolgreich gefochten. Selbst da, wo sie, wie bei Coungs-Neck (18. Januar 1881) nicht allein mit einem an Infanterie, sondern auch an Feldgeschützen unverhältnißmäßig überlegenen Gegner fochten, ist der Sieg auf ihrer Seite geblieben. Damals , besaßen die Boeren überhaupt keine Feldartillerie, während ihnen jetzt (in beiden Republiken zusammen) 10 bis 12 wohl ausgerüstete Batterien zur Verfügung stehen. Eine Cavallerie-Truppe nach europäischer Art besitzen sie zwar auch heute noch nicht. Aber sie sind ohne Zweifel die beste berittene Jnfanterie der Welt, da jeder Boer ein ebenso ausgezeichneter Reiter wie Schütze ist, und angesichts der sehr reducirtenRolle, welche heutzutage geschlossenen Cavalleriemassen im Gefecht zufällt, kann das Fehlen geschlossen fechtender Cavallerie. wie sie englischerseits zur Verfügung steht, nicht besonders in's Gewicht fallen. Auf dem eigentlichen Gebiete der modernen Cavalleriethätigkeit. dem Aufklärungs- und Sicherheitdienst, sind die berittenen Boeren aber jedenfalls der englischen Reiterei weit überlegen. "Schon allein wegen ihrer Findigkeit im Gelände, das ihnen auch in seinen lokalen Besonderheiten unendlich viel vertrauter ist, wie den aus England importirten Reiter - Regimentern. Zieht .man ferner in Betracht, daß nach zuverlässiger, aber dabei mäßiger Schätzung die beiden Republiken eine Streitmacht von ungefähr 40.005, kriegsbrauchbaren Männern in's Feld stellen können, wie in beiden Staaten durch bereits im Frieden organisirte, technische stehendeÄruppen, sowie durch einen beständigen Stab technisch geschulte? Officiere, für die Specialwafsen geschulte Männer vorhanden sind, so ergibt sich hieraus, daßEngland eine auch technisch wohl vorbereitete, numerisch recht starke Streitmacht zu bekampfen haben würde. Wenn hier derAus druck gebraucht ist, numerisch recht starke Streitmacht", so muß erläuternd bemerkt werden, daß nach englischen Angaben für einen Krieg in Südafrika zuerst in Allem 22.000 Mann Jnfanterie. 8 Batterien und 4 Cavallerie-Re-gimenter vorgesehen sind. Diesen Zahlen gegenüber kann von einer englischen Uebermacht" gegenüber den Boeren nicht gesprochen werden. Ob aber England mit Rücksicht aus Constellationen der auswärtigen Politik tm Stande ist, eine erheblich größere Truppenmacht als die erwähnte für einen Kriea in Südafrika festzulegen und vielleicht auf längere Ae:t. scheint be: seiner WehrVerfassung nicht außer allem Zweifel zu stehen. Wir sind in Vorstehendem weder auf die eigenthümliche militärische Organisation der südafrikanischen Repu bliken näher eingegangen, welche es denselben unter Umständen sogar gestatten würde, eine sofortige energische Offensive bis zur Kapstadt zu unternehmen, ohne daß eö England möglich wäre, diesen Schlag rechtzeitig zu pariren. noch aus die strategischen wie taktischen beiderseitigen Chancen in ihrer Gesammtheit für den Kriegsfall. Hierzu wird erst Veranlassung gegeben sein, wenn wirklich die Kriegöfurie in Südafrika entfesselt werden sollte. Entschließt sich England dazu, die Frage auf kriegerischem Wege zu lösen, so muß eö sich darauf gefaßt machen, sich vor die Lösung einer militärischen Aufgabe gestellt zu sehen, wie sie verantwortlichu und schwieriger seit dem Krimkriege der englischen Heereslei tun nicht gestellt worden ist. ES würden jedenfalls bei einem Kriege inSüöafrika neben den mechanischen Faktoren solche moralischer Art eine große Rolls spielen und iwar iu Gunsten der
Boeren. Die JmponderaoMen sin Kriege sollten aber weder von den englischen Staatsmännern noch von den englischen Kriegsmännern bei ihrem Kalkül unterschätzt werden , so weit er die Boeren - Republiken betrifft."
Die indische Pest. Die Pest scheint in einigen Theilen , ft STt L jnoiens jegi einen irao erreicyi zu haben, der einer Steigerung kaum mehr fähig ist. In Puna, dem Bezirke südöstlich von Bombay, hat die Sterblichkeit mehrere Wochen hintereinander (auf das ganze Jahr berechnet) einen Betrag von 500 auf 1000 erreicht, mit anderen Worten: es stirbt die Halste aller Einwohner, wenn dieser Zustand ein Jahr hindurch anhält. Die GeIchäste stnd fast alle geschlossen und der Verkehr stockt beinahe gänzlich. In den Quartieren der Beamten der Südlichen Mahratta-Bahn wurden ganze Haufen todter Ratten gefunden. und einige der Thiere sah man todt von den Dächern herunterfallen. Die Behörden fürchten die allgemeine Panik zu vergrößern, wenn sie die wahre Zahl der Pestkranken bekannt geben, die in den Krankenhäusern aufgenommen werden. Obgleich eine erhebliche Zahl der Bewohner die Flucht ergriffen hat, beträgt die Zahl der Todesfälle in jeder Woche mehr als 1000, und fast alle sind auf die Rechnung der Pest zu setzen. Im Februar erschien die Seuche von Neuem in der Stadt Puna. schien aber bis zum Juni wieder eingeschlafen zu sein; dann brach sie von Neuem mit größter Heftigkeit aus. In den ersten drei Wochen des August wurden in dem städtischen Hospital allein 500 Pestkranke aufgenommen. Die Zahl der Wärter genügte nicht entfernt; nur wenige Leute waren muthig genug, ihre Dienste zur Aushilfe anzubieten. Das Elend der Bevölkerung spottet jeder Beschreibung. Ein dorther nach England gelangter Bericht schreibt: Man könnte Bücher mit ErZahlungen der Vorgänge füllen, die sich auf den zur Leichenverbrennung bestimmten Plätzen zutragen. Infolge der ungeheuren Zahl von Leichen, die tagtäglich zur Verbrennung herbeigeschafft werden, spielen sich dort die fürchterlichsten Auftritte ab. Das Schlimmste ist, daß die Leichen gar nicht mehr beseitigt werden können, da es an Brennmaterial fehlt und dieses nur zu ungeheuren Preisen zu beschaffen ist. Kaum wagt einer der Anaehörigen, eine Leiche nach dem Verbreneiungsplatze hinaus zu begleiten, und geschieht dies, so fliehen gewöhnlich Alle, sobald der Todte'auf den Scheiterhaufen gelangt und das Feuer angezündet ist." In der Stadt Haiderabad am untern Indus ist die Pest von Neuem erschienen und die Sterblichkeit ist außerordentlich hoch. Aus mehreren Straßen flohen die Bewohner bis auf den letzten Mann; überall herrscht große Furcht vor Zwangsmaßregeln seitens der Behörden. Der größere Theil der geängsteten Einwohner von Haiderabad ist nach dem Hasen Karatschi geflohen, wo seit mehreren Wochen fast kein einziger Pestfall mehr vorgekommen ist: nunmehr aber hat sick natürlick auck für diesen Ort die Gefahr wieder erneuert. Höchst u günstige Nachrichten kommen auch aus der Provinz Mysore, besonders von der Qauvtstadt Bangalore. In Bombay und in Calcutta scheint die Seuche sehr berabaeqangen zu fern, nach den bts herigen Erfahrungen aber glaubt Niemand mehr auf ein endliches Erlöschen der Pest hoffen zu können. Um das Unglück voll zu machen, wird ein sehr heftiges Auftreten von gastrischem Fre ber im indischen Heere gemeldet, das die weißen Regimenter stärker betroffen hat als die eingeborenen Soldaten, angeblich weil bei erster die Speisen schlechter zubereitet werden. Eine wissenschaftliche Untersuchung ist wegen der gefährlichen Zunahme der gastrischen Lieber in den letzten Jahren als unumgänglich nothwendig bezeichnet worden. Europäische Rundschau. Train ?rfridkilkar. Berlin. Geh. Sanitätsrath Dr. Ernst Junge ist einem Schlaganfall erlegen. Junge war hier geboren und hatte auch in Berlin studirt. Die drei Feldzüge 1864. 1866 und 1870 71 hatte er als Sanitätsofficier mitgemacht. Ein Zögling der Jugendwehr, der 16jährige Mechanikerlehrling Fritz Nachtweih aus Schöneberg. rettete auf dem Schlachten - See einer in's Wasser gestürzten Dame das Lebcn. Mit 1000 Mark durchgegangen ist der Hausdiener Adolf Graf. loohnhoft Metzer Straße No. 30, welcher beauftragt worden war, einen Tausendmarlsch?in zu wechseln. Die 23jähtige Arbeiterin BerthaSchütt !rat in der Königstraße an einen Schutzmann heran und bat ihn, ihr zu helfen, da sie unmittelbar vor einem Ereigniß stehe. Der Beamte nahm schleunigst eine Tezameterdroschke und fuhr mit ihr nach der Charite; aber schon unterwegs erblickte ein junger Weltbürger das Licht der Welt. Weil seine Braut ihm untreu geworden war, hat sich der .23jährige Kellner Lange bei Schildhorn in der Havel ertränkt. Aus Reue über eine MißHandlung seines 21 Jahre alten Sohnes hat sich der 55 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Jack erhängt. Der achtzehn Jahre alte Handlungscommissär Wilhelm Ahlers aus Berlin hat sich am Elbestrand unweit Schulau eine Kugel in die Brust gejagt. Noch lebend, aber in hoffnungslosem Zustande wurde er dem Pinneberger Krankenhause zugeführt. Arbeitslosigkeit hat den 30 Jahre alten Stahlschleifer Friedrich Pickard in den Tod getrieben. Der Mann hatte seit drei Monaten keine Beschäftigung mehr, so daß seine Frau für die Familie durchSchneidern allein den Lebensunterhalt erwerben mußte. An Blutvergiftung infolge eines Insektenstiches schwer erkrankt ist der Inspektor Schröder von der Erzlebunasanstalt .Grünes aui" in der
Müllerstraße. Wiewohl Schröder ärztliche Hilfe sofort in Anspruch genommen hatte, war die Vergiftung doch schon so weit vorgeschritten, daß ein operativer Eingriff stattfinden mußte, um die Lebensgefahr zu beseitigen. Vom Tode des Ertrinkens gerettet hat die 17jährige Tochter Emilie des Vaggermeisters Havenstein ihre in die Spree gefallene 3 Jahre alte Schwester Marie. ?rodinz Ostpreußen. Barten. Bürgermeister Noack hat
sein Amt plötzlich niedergelegt und unsere Stadt verlassen. Tilsit. Erschossen hat sich der Gefreite und Kapitulant Barschat der 3. -Escadron des 1. Dragoner - Reg!ments auf seinerStube in der Kaserne. Der Beweggrund der That ist unoekannt. Wegen fahrlässiger Tödtung wurden die Kathner Gottlleo Schlemann'schen Eheleute aus Kl. - Gerhardswalde zu je einem Tage Gefängniß verurtheilt. Ein 2jjährigesSöhnchen der Angeklagten war in eme mit Wasser gefüllte Grube gefallen und darln ertrunken. Die Grube hatte keine Umzäunung. P o l n i k. Ertränkt hat sich die Tochter des Besitzers Maluck, weil sie unglücklich liebte. Willenberg. Bei einem Ge Witter entzündete ein Blitz einen dem Besitzer Wantelewski gehörigen Heuschober. Einem Arbeiter, welcher in der Nähe des Schobers Schutz vor dem Regen gesucht hatte, wurden die Beine und Arme gelähmt. Provinz Westpreußcn. Danzig. Auf dem im Kreise Danziger Höhe gelegenen, dem Ziegeleibesitzer Hartmann gehörigen Gute Düvelkau wüthete ein Brand, dem die mit den Erntevorräthen angefüllte Gutsscheune zum Opfer fiel. A d m o n t. Das Fabrikgebäude der Firma Zschörner & Co. ist niedergebrannt. Baden. Der kaiserliche Forstmeister und Rentamtsverwalter Carl Germershausen ist hier plötzlich gestorben. D t. - K r o n e. In Klein-Popo (Togo) in Westafrika ist die Tochter des Polizeisergeanten a. D. Karl Fenner gestorben. Auguste Fenner. die von hier gebürtig war, fungirte seit 14 Monaten im Krankenhause in KleinPopo als Krankenschwester. E l b i n g. Arbeiter Neinhold Eichler hat sich in seiner in der Fuhrgasse belegenen Wohnung erhängt. Vor einigen Tagen starb seine Frau und hinterließ ihm drei kleine Kinder. Die Sorge um die Erziehung der Kinder soll den Mann in den Tod getrieben haben. Eichler stand im 34. Lebensjahre. Piltinz crnmern. A l t e n w a l d e. Beim Gewehrreinigen erschoß der 16jährige Wilhelm Staus den 14jährigen Sohn des Arbeiters Siepert. Der Schuß- drang dem Knaben unmittelbar über dem rechten Auge in den Kops ein. Damsdorf. Das Ijjährige Töchterchen Emma der Eheleute Ziegeleiarbeiter Groth ertrank in einem Wassereimer. Fiederborn. Ihrem neugeborenen Kinde durchschnitt die Dienstmagd Wenzel mit einem Küchenmesser den Hals. Die Kindesmörderin sieht ihrer Strafe entgegen. S t a r g a r d. Bei einer Schläaerei, die iin Glmlemann schen Tanz lokal entstand, erhielt der 21 Jahre alte Viehschaffner Prochnow derartig schwere Verletzungen am Kopfe, daß er gestorben ist. iitfcj CckletrrZg-Holstein. Altona. Arbeiter Wobs, der seit langen Jahren an der städtischen Fischauktionshalle thätig und eine stadtbekannte Persönlichkeit ist, wurde auf dem Fischmarkt von einem Motorwagen überfahren und lebensgefährlich verletzt nach dem städtischen KrankenHause gebracht. Heide. Gestorben ist der Begründe? und langjährige frühere Leiter des Heider Anzeiger", Buchdruckereibesitze? Johann Andreas Ebel. in seinem fast vollendeten 71. Lebensjahre. Haders leben. Maurergeselle Schröder, der vor einiger Zeit in Sil lerup seine Braut erschossen und dann sich selbst zwei Kugeln in den Kopf geschössen hat, wurde, nachdem r im hiesigen Krankenhause ziemlich wieder hergestellt worden, nunmehr nach dem Landgerichtsgefängniß in Flensburg transportirt. Kiel. Verhaftet worden ist hier der Uhrmacher Lewin, welcher in nahezu 100 Fällen ihm zur Reparatur übergebene Uhren und Schmucksachen versetzt und den Erlös für sich verbraucht hat. rrdinz Ccklelien. Hennersdorf. Cantor Brandt tritt zum 1. October in den Ruhestand, nachdem er 43 Jahre ununterbrochen im Schuldienst thätig gewesen ist. Hirschberg. Der Apotheker. lehrling Georg Heiser aus der hiesigen Hirsch-Apotheke. ist beimAufstieg durch die Schne'egruben von dem Grate, der die beiden Gruben trennt, abgestürzt; er erlitt schwere Verletzungen. Kammerswaldau. An Stelle des nach 50jähriger Dienstzeit aus dem Amte scheidenden Cantors und Hauptlehrers Stiller Hierselbst ist Lehrer Sturm in Deichslau, Kr. Steinau. gewählt worden. Schlawa. Auf dem Manovergelände bei Schlawa stürzte der Haupt mann v. Kunowsky. vom Regiment No. 53. vom Pferde und erlitt einen Beckenbruch. T h a m m. Häusler Brachmann wurde durch einen Hufschlag seines Pferdes derartig verletzt, daß nach wenigen Stunden der Tod eintrat. Prodwz Posen. Posen. Stadtrath Josef Fried, länder. ein seit Jahren um die städtische Entwickelung sehr verdienter Mann, starb an den Folgen einer Fischvergiftung. Das Fest der goldenen Hochzeit feierte . das Jonert'sche Ehepaar. Das betagte Ehepaar erweckt insofern ein weiteres Interesse,
als der Mann ein aelernter Sckubma-
er und Jähre lang Kirchendiener an der Petrikirche, seit etwa zwanzig Iahren erblindet ist und dadurch außer Stande war, für die Familie zu sorgen. Da hat danli die Frau durch Wäschedienste den Ihrigen das tägliche
Brod erworben. Und noch heute, im Alter von 76 Jahren, steht sie unermüdlich arbeitend am Waschfaß. B r e i t e n st e i n. Der Besitzerssöhn Donner erhielt beim Anspannen eines Pferdes von diesem einen so yestigen Schlag gegen den Unterleib, daß er seinen Verletzungen erlag. lrit'm Cacklen. H a l b e r st a d t. Nach 10stündiger Verhandlung wurde von der hiesigen Strskammer der Rentier WilHelm Wetzlkng in Bleckendors zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängniß verurtheilt und sofort in Hast genommen. S t e n d a l. Die gefüllten Magazinenscheunen für die Pferde des 10. Husaren - Regiments wurden ein Raub der Zxlammen. Die zweite Scheunenreihe und der große Kornspeicher wurden gerettet. S t o l b e r q a. Harz. Beim Spiel mit Steichhölzern hatte sich in seinem Bettchen der 2iahrige Sohn des Hotcliers M. Butzmann schwer verbrannt; jetzt ist das Kind seinen Wunden eriegen. S t e d t e n. Ein schrecklicher Unglllcksfall ereignete sich auf der steil abfallenden Chaussee zwischen Bischleben und Stedten. Ein ' hochbeladener Erntewagen kippte um, und im Bogen stürzte die 30jährige Frau des Landwirths Ehrlinger von hier auf die Straße. Die Verunglückte erlitt so schwere Verletzungen, daß nach kurzer Zeit der Tod eintrat. Llvdin; Hannover. Hannover. Der Kreisphysikus Sanitätsrath Dr. Adickes wurde von einem Straßenbahnwagen überfahren und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Der wegen schwerer MißHandlung seiner Ehefrau und Tochter in das hiesige Gerichtsgefängniß eingelieferte Arbeiter Oswald aus Aerzen bei Hameln hat sich in seiner Gesänge nißzelle erhängt. Otto Höcker. Direktor der Hannover'schen Bank, ist infolge eines Unterleibsleidens im 53 Lebensjahre verstorben. Alfeld. Der beim Klempner Pfannkuchen Hierselbst arbeitende GeHilfe Otto Kohlbach aus Halle a. d. S. war aus dem Dache des Apothekers Förster an der Leinstraße beschäftigt und stürzte aus beträchtlicher Höhe aus das Straßenpflaster hinab. Er verstarb nach kurzer Zelt. C a l e f e l d. Ein Blitzstrahl traf die Scheune des Halbmeiers August Uhde hierselbst.Diese sowie die angrenzenden Stallungen des August Note, Friedrich Pflugmacher. Friedrich Ude und des August Brahmann wurden vollständig eingeäschert txrtim Westfalen. Hamm. Ein trauriges Geschick ereilte den Bremser M. Hockamp. Auf dem Bahnhof gerieth er. als er sich zwischen zwei Wagen hindurchbewegen wollte, zwischen die Puffer und fand, da ihm die Brust eingedrückt wurde,einen schrecklichen Tod. Hockamp war verheirathet; er hinterläßt Familie. H e m e r. Polizeisergeant Werner wurde von zwei übel berüchtigten Burschen überfallen und schrecklich zugerichtet. Sein Zustand ist besorgnißerregend. Nachdem man Werner erbarmungslos niedergeschlagen, ließ man ihn liegen. Die Thäter sind ermittelt und sehen ihrer Bestrafung entgegen. H e r d e ck e. Unter mehreren von der Schicht heimkehrenden Bergleuten kam es zu einer blutigen Schlägerei, in deren Verlaufe der Bergmann Wannebier neun Messerstiche erhielt, von denen einer lebensgefährlich ist. Nbewprovmz. Aachen. Aus Glasgow ist di: Nachricht gekommen, daß daselbst ein Angehöriger der hiesigen technischen Hochschule, Reginhard Frankenburg, den heldenmüthigen Versuch, einer ertrinkenden Dame Hilfe zu bringen, mit dem Tod in denWellen bezahlen mußte. Düsseldorf. Ein seltenes Jubelfest, das diamantene Amtsjubiläum feierte der Rector der Volksschule an der Vismarckstraße, Herr Georg Kellermann. Der Achtzigjährige, geistig und körperlich aber noch jugendfrisch, wird noch tagtäglich seinen Berufspflichten in vollstem Maße gerecht. Von seiner 60jährigen Amtszeit hat er über 50 Jahre der Erziehung der Düsseldorfer Jugend gewidmet. E i t o r f. Beim Ueberschreiten der Geleise wukde der Hilfsbahnwärter Löhr kurz vor der Station Herchen von einem Personenzuge überfahren und getödtet. E l b e r f e l d. Der Chef der gra ßen Speditionsfirma Johann Ackermann ist wegen großer Diebstähle verhaftet worden. L'rodinz Hessen-Nassau. Frankfurt. In Zürich erschoß sich der hiesige Portefeuillewaaren-Fa-brikant P. Berg. Schon seit längerer Zeit war Berg in Zahlungsschwierigleiten gerathen, die aus Spekulationen in Bergwerksunternehmungeu hergerührt haben sollen. In ihrer Wohnung in der Blücherstraße 6 hat sich die 31 Jahre alte Kellnerin Auguste Schä ser. die ihrer Niederkunft entgegensah, erschossen. Karlshafen. Unsere Stadt feierte das Jubiläum ihres 200jährigen Bestehens. Nlederdünzebach. Durch ein Schadenfeuer, das in der Scheuer des Landwirths Glelm dahter ausbrach. sind acht Scheuern, Schuppen -und Ställe eingeäschert worden. Da es an Wasser mangelte, konnte nicht viel gegen das Feuer ausgerichtet werden. Witzen hau sen. In den Ge markungen Dohrenbach, Oberrieden, Ns.bach, Hundelshausen, Trubenhausen, Werleshausen und, Wendershausen wurde durch ein starkes Hagelwetter strichweise die gesummte Ernte vernichtet. Z w e st e n. Bürgermeister Schmidt ist bei der Bürgermeisterwahl wieder-
Lewählt worden.
Nnordnuttgen der Lcbcr sind die Ursache von Wnreinem Wkut Man rcgulkre die Lcber durch ttn Gebrauch von ?r. Illgust KSnig's Damburgcr TrOpkeil und dat Blut wird qerrintgt und die Etsund heit wieder hergesteUt.
"
The lion of strength and vigor sometimes becomes entangled and held ist the nct of disease. The fable has it that once a little mouse rclcaseu a lion fron the toils that bound him. i--IP-AS Tabules tre simple little things, but they possess the peculiar qualities that will terve to rtlease every unfortunate from any thrall of knots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive apparatus. or a sluggish hver. Ripans Tabules ARE AN INSURANCE POUCY AGAINST SICKNESS, nd ean be carried in the poclcet or portemonnaie. One Ripans Tabula taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.
Mitteldeutsche Zimtn. Braunschweig. Auf schreckliche Weise verunglückte der Arbeiter Karl Biller. Er ging mit noch zwei anderen Arbeitern, die gleich ihm angetrunken waren, über die Wehrbrücke am Petrithore. Biller moll'e seinen Begle'.trn an dem Brückengeländer eine turnerische Uebung zeigen, bekam aber dabei das Uebergewicht und stürzte kopfüber in die Tiefe, wobei er mit dem Kopfe heftig auf einen Brückenpfeiler aufschlug. Er zog sich einen Schädelbruch zu, der den Tod im Gefolge hatte. Eisfeld. Der Stations-Schlos-ser Kaiser war an einem Bahnwagen mit einer Reparatur beschäftigt. Als ein anderer Wagen herangeschoben wurde, gerieth Kaiser zwischen die Puffer und kam zuFall. Es wurde ihm ein Bein abgefahren und das andere gequetscht. Holz min den. Ein Sittlichkeitsverbrechen verübte hier der 25 - jährige Arbeiter Göritz an einem 10 - jährigen Mädchen. Der Wüstling wurde in Hözter festgenommen und hierher transportirt. H a h a u s e n. Infolge Blitzschlags wurde das Wohnhaus des Bahnwärters Dürkopf eingeäschert. Königslutte r. Durch Sturz von seinem Fahrrade erlitt der Steueraufseher Jöricke einen Beinbruch und andere erhebliche Verletzungen. In dem benachbarten Sunstedt brannten vier dem Kirchhofe gegenüber liegende Arbeitshäuser, die den Arbeitern Tutschke. Buchheister. Oelmann und der Wittwe Bruns qehörten. nieder. Oetterreich-llllz,r:l. Wien. Einer der bekannteste7 Aerzte von Wien, zu dem aus allen Welttheilen Patienten pilgerten, der berühmte Laryngologe Professor Carl Stoerk, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Erschossen hat sich Friedrich Hetfchningk, Inhaber derPutzereifirma Counde. die in zahlreichen Strafn Wiens Filialen besaß, wegen schlechten Geschäftsganqes. Der in der Lobenhauergasse No. 45 in Hernals etablirte Gastwirth und Hauseigenthümer Ernst egmann yat sich mit Cvankali vergiftet. Der 65iähriae Private Wenzel Kont, Hrnals. Römergasse No. 70 woynyast, ya' ich in seinem Schlaf zimmer erhängt. Der alte Mann war lebensuberdrüssig. Ter Requisitenmeiste? Carl Michely vom HofburgTheater feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. Der 28jährige Maschinist Florian Tanhelmar und seine 30jährige Geliebte, die Verkäuferin Rosa Trammer, sind wegen Verbrechens des Betruges und Veruntreuung verhaftet worden. Der ehemalige Kaufmann Lambert Pfeiffer. II., Marchfeldstraße No. 22. wurde wegen Verbrechens des Betruges verhaftet. Der Kaufmann Heinrich Grabscheid, Inhaber der protocollirten Exportfirma Heinrich Grabscheid & Co.. Alsergrund. Maria Theresia-Straße No. 3, ist flüchtig geworden. Adaersdorf. Aus 5?urckt vor Erblinduna bat fick der venüonirte Eisenbahnconducteur Alois Schröttner einen Dolch in's Herz gestoßen. Der 85jährige Greis blieb sofort todt. Luxemburg. Luxemburg. Das dem Sandgießer Joh. Krantz hörende WohnHans am Pavierberq brannte bis auf's nackte Mauerwerk ab. Der Schaden veiragt ca. ffrancs. Die beste 5 Cent Ciaarre in htt
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