Indiana Tribüne, Volume 23, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1899 — Page 2

Zndians Lrivüne.

ErschetÄ Täglich und gras&g?. Zt ttgttch .XrtlftnC koftrt durch kcn XtlfK J Cent r lZoch, die Soag.Trtbä' KxtJ per Ooch. vetd ,ns?e 1J Stxtf n n Gcxtf pn ntt. Ver Vft ieihT &Uh Sf4iA I xtlictlUn V Wt. cmi 10 C&S n:sHsa Cira Indianapolis, Ind., 10."Of tober 1899. Wie bet Kunstblltz sich zeichnet. Beinahe für sämmtliche Leser dürfte Vva fTOrcr s? Tf TnrtTnnhi- in rinnst

VU 4jvt (,ilk.vyiwyiv vn. v.v)v.neues sein. Und das ist kein Wunder, denn die Kunst selbst, um welche es sich handelt, ist nicht viel älter, als vierzehn Tage! ; Sie knüpft indeß an eine Wahrneh"oiung an, mit welcher Viele, mindestens durch Bilder, vertraut sind: nämlich an die eigenthümliche Linien oder Figuren. welche der Blitzstrahl häufig hin- : terläbt, wenn er mit einem Menschen i körper oder einem sonstigen Hinderniß j seiner Bahn in Berührung kommt. Bis j jetzt hat man kein bestimmtes Wissen '.über diese phantastischen Visitenkar-"ten"-des Blitzes gehabt, so viel auch .'chon über dieselben geschrieben worden st; sie bildeten lediglich eine Curiosität, nd was über ihre Entstehungsweise legentl'tch gesagt wurde, waren eben ioße Muthmaßungen. Ein klein weig weiter hat uns jetzt Professor El itz Aates gebracht, der bekannte Physik und Psychologie - Gelehrte in er Bundeshauptstadt, dessen Forjungen und Schlüsse manchmal etwas .hr kühn, aber stets beachtenswerth nd. Im vorliegenden Falle handelt Z sich nur um das unmittelbare Er bniß von Experimenten. ' Man darf sich wundern, daß nicht chon längst jene Blitz - Zeichnungen zu m Gedanken angeregt haben, ein solche Erscheinung im kleineren Maße künstlich, durch Funken aus einem ff TTtfrf.H'T Whlvirftl frfiiiitfiift rn

- -, y r r i " u l 7 - - - und ihre Wirkung auf eine sensitive .photographifchePlatte, sy. stematisch zu beobachten. Das ist es, was Prof. Gates gethan hat, und die flilder, welche der künstliche Blitz auf einer solchen Platte hinterläßt, nennt Elektrographen". Er selber kann sich darnach Elektrographist nennen und diese Kunst Elektrographie. Schon über 150 solche Kunstblitz . Bilder hat er erlangt, und er steht erst im Anfang seiner interessanten Untersuchungen. Der.Professor ging folgendermaßen zu Werke: Er steckte eine gewöhnliche photographische Trockenplatte in ein in neres Couvert von ganz schwarzem und ein äußeres Couvert von orangegelbem Papier, wodurch er völlige Ausschlie ßung deö Lichtes erzielte. Dann wurde der Motor der elektrischen Maschine in Gang gebracht, und bald zuckten elekirische Strahlen von dem einen Messingknopfe, welcher die Gewitterwolke darstellte, nach dem anderen Knopfe hin, welcher den Aufnahmepunkt für den Blitz auf der Erde bedeutete. Die Maschine wurde derart regulirt, daß sie ihre Blitzstrahlen in langsamer Reihenfolge absandte, und nunmehr wurde die photvKiaphische Platte rechtwinkelig in den Pfad der elektrischen Funken ge bracht und durch eine besondere Vor richtung in Stellung erhalten. Ein elektrischer Strahl traf sie gerade in der Mitte und brannte in den doppelten Umschlag ein Loch von Stecknadelgr'öße. Darauf wurde die Platte in einem Dunkelzimmer entwickelt. Allmalig zeigten sich auf ihr Linien, die sich zu wer Figur gestalteten, welche mit einer schönen, sehr fein verzweigten Gruppe Seemoos zu vergleichen ist. Auf gewöhnliches Photographen - Papier gedruckt, erschien diese Figur in ninem Weiß auf einem tiefschwarzen Hintergrunde. Noch manche andere herrliche Figuren wurden auf gleiche Weise erlangt. m Mehrere Theorien bezüglich der Vertheilung eines elektrischen Stromes in einem Leiter sind durch diese Bilder umgestoßen worden. Viel: glaubten, daß ein solcher Strom in alle Theile des Leiters gleichmäßig dringe, Andere wiederum, daß er sich durch den Ather hin, welcher den Leiter unmittelbar umgibt (das sogenannte de-elektnsche Medium) vollständig vertheile. Aber, bei den vorliegenden Bildern, welche genaue Aufzeichnungen der Bewegungen eines solchen Stromes darstellen, erwieö sich keine dieser beiden Theorien als zutreffend. Man hat manchmal die Figuren an Menschenkörpern, welche vom Blitz getroffen wurden, einfach für Photographie!' irgend eines benachbarten Baumes erklärt; die vorstefiY fstJTVA TVnr itinn Vttfe Vvt VilVtifc jwvvu jjnm, v p v Figuren nichts mehr und nichts weniger sind, als Bilder vom Pfad des Wibei btl seiner Nertbeiluna an einer Widerstands - Fläche. Auch ist es sehr zweifelhaft geworden, ob die Anficht haltbar ist, daß die Richtung deZ Blitzes an sich vollkommen gerade sei. und sein gekrümmtes Aussehen nur von dem unregelmäßigen Hintergrund der Wolken komme. Prof. Gates hosst, mit verbesserten Vorrichtungen noch vollkommenere Resultate zu erzielen. Und vielleicht stehen mir wirklicö im Beariff. nocö viele der Gesetze kennen zu lernen, welche die Elektricität seit anderthalb Jahrhunderten als Benjamin Franklin zuerst Um Himmel den Blitz entrißnoch immer vor der Wissenschaft verschleiert hat. Vielleicht! Den Flammentod erlitt in einem Farmhause bei Addison, N. D., der 25 Jahre alte Sohn William deö bei Chippewa Falls. Wis., ansässigen Farmers John Hoag. William Hoag. der während der Erntezeit in Addison gearbeitet hatte, kehrte gerade vom Felde zurück, als das FarmhauL in Flammen aufging. Um seine Habseligkeiten zu retten, eilte er in , das 'drennende Gebäud? und dabei kam er vzti L5.

JndlSkZtrlnnen beim Einkauf. Jeder, der sich sonst ein wenig dasüi interessirt. wie die Evastöchter ihrsn Laden - Einkärfen nachgehen, die man. bei uns unter dem Gesammtnamen shopping" zusammenzufassen pflegt, dürfte auch gern einmal einen Blick auj das entsprechende Treiben unter den

indianischen SquawZ auf den Reervationen werfen. rn Beraleick, zu iören anderen Ge schlechtsgenossinnen sind dieselben dabei sekr übe! dran. Mit sehr große? Neugierde und Liebe für alle möglichen schönen und bunten Sachen ausgeltü!tet. sind sie in der Gelegenheit, diese Neiaunaen zu befriedigen, äußerst beschränkt. Sie können nicht von einem Laden zum andern pilgern, jonvern sind tbeils auf sebr wenige, meistens sogar nur auf einen einzigen Laden beschränkt, der gewöhnlich eine lehr miserable Nachahmung unserer AllerHand - Läden oder DepartmentStores" ist. Doch kommt es manchmal in der Nähe größerer Dxtt vor. daß sie immerhin etwas 'Auswahl ha ben. Die gewöhnliche Indianerin kann nur zu der Zeit Shopping- gehen, da die Regierung den Mündeln der Nation wieder etwas austheilt, und es fragt sich noch sehr, ob dann noch etwas Nennenswerthes für die Squaws abfällt. za ob auch nur für die Männer viel übrig bleibt, nach Abzug von Schulden u. s. w. Ist sie aber in dieser glücklichenLage. so findet die Indianerin riesiges Vergnllgen an diesen Eikkaufsgängen. wenn sie auch noch so wenig dabei auf die Kante setzen kann. Jedes Stück chen Band ist ihr eine Quelle kindlicher Freude. Von einem Ladentisch zum andern begleitet sie stets der Dolmetscher des Geschäfts, der zugleich Anpreiser ist. und oft ein sehr gewissenloser, und den rothhäutigen Gast zum Kaufen von allerlei Schund zu verleiten sucht, welcher sich sonst kaum mehr anbringen ließe. Zu diesem Dolmetscher hegt die Indianerin meistens ein. ebenfalls sehr kindliches Vertrauen, welches so häufig auf das Schnödeste mißbraucht wird! Nicht übermäßig lange dauert der Ladenbesuch, obgleich so lange wie möglich; sobald die Squaw damit zu Ende ist. folgt sie ihrem Gebieter dicht auf den Fersen, bis sie glücklich aus den großen Wagen gepackt ist und die Fahrt heimwärts geht. Niemals sieht man an solchen Orten eine Indianerin allein auf der Straße; denn sie sind im Gegensatz zu den Männern überaus scheu und zeigen nichts von jener stolzen Gleichgiltigkeit, die an einen L'öwen in der Gefangenschaft erinnert. Gchienenwagen-Autodafe. Mannigfacher Art kann, das letzte Schicksal sein, welches die Bahnwagen erwartet, wenn deren dienstliches Leben zu Ende ist. Vielleicht werden sie noch zu anderen Beförderungs- oder Behausungszwecken eine Zeitlang verwendet, vielleicht auch sofort zerstört, um das alte Eisen aus ihnen herauszukriegen. Nicht in allen Fällen brauchen sie schon ganz im Dienst abgenutzt zu sein! Große Massen Schienenwagen können infolge technischer Veränderungen des Bahnbetriebes mit einem Mal un brauchbar für ihren Zweck werden, und die Bahngesellschaft mag es für das Beste halten, ohne Weiteres das noch werthvolle Material aus ihnen herauszukriegen, resp, sie als altes Eisen an eine Gießerei - Gesellschaft, zu versau fen, welche dann in dieser Weise mit ihnen aufräumt. Früher wurden häufig die ausran girten Waggons Jedem, welcher dieses Privilegium haben wollte, zur Z:rtrümmerung überlassen, unter der Bed'mgung, daß das Metall abgeliefert wurde, während das gewonnene Holz den Lohn für die Arbeit bildete. Aber dieser Plan bewährte sich schlecht; denn man fand, daß die Demolirer auch bedeutende Quantitäten Metall behielten und so die Geschichte zu wenig profitabel für die Gesellschaft war. Daher hielt man es schließlich für das Beste, diese Waggons einem Verbren nungsproceß zu unterwerfen, welcher das Holzwerk zerstört, und dies von den eigenen Leuten besorgen zu lassen, oder wenigstens von verantwortlichen Persönlichkeiten. Manch Gesellschaften mietheten sich besondere, günstig gelegene Grundstücke für eine Massenverbrennung ausran girier Schienenwagen, resp, ihres Holzwerkes, und es werden ganze Züge von je zehn bis fünfzehn derartiger Waggons zusammengestellt, mit einer Locomotlve an Ort und Stelle gebracht und dann plötzlich sich selbst überlassen, so daß sie tn einem Haufen über einan der stürzen. Dann verrichtet die Flamme ihr Werk. Eine lUtagötragööie. Ein Revoloerschuß setzt augenblick lich Kopenhagen in Beweauna. Ein junges Mädchen, Ellen Schwartz. wohnte in einem bescheidenem Heim bei einer Schneiderswlttwe. Sie war aus der Provinz nach der Hauptstadt ge kommen; ihre Mutter hatte sie seit ih rer Kindheit nicht mehr gesehen; ih? Vater war angeblich ein Baron Rosen krantz gewesen. Sie trat zuerst als Di:nstmädchen in ein Bürgerhaus; dann alt:, als ihr die Arbeit zu schwer wurde, erlernte sie das Plätten und trat in eine Wäscherei ein; schließlich gab sie auch das auf. Sie war hübsch ...1 i er f. r ff rm' miu gul gewallten, jic gaif lyrer Wirthin bei der Hausarbeit, und Abends suchte sie Gelegenheit, sich ein wenig zu amüsiren. Schlechtes aber konnte man ihr nicht nachsagen. Sie schwärmte viel von einem jungen Studenten der Rechte; aber sie sah wohl schließlich ein, daß diese Liebe zu nichts führen würde. Das stimmte sie melancholisch. Dazu kam. daß sie sich in den letzten Tagen auf der Straße von einem Beamten der Sittenpclizei verfolgt sah. Zu ihrer Wirthin äußerte sie einesTageö: .Ob ich wohl noch einmal in die Seituua als verlobt kommen .kann?

Wie wär' ich dann glucklich! Aber ich komme da nicht eher hinein, als bis ich mir eine Kugel in den Leib geschos sen habe." Die Wirthin suchte ihr diese Gedanken auszureden; sie aber hatte sich inzwischen von einem ausständigen Arbeiter einen Revolver gekauft. Vor

ein paar Tagen lag die Kleine eines i Morgens noch zu Bett, als ein paar! Sittenpolizeibeamte erschienen. darunj ter auch jener sie längst verfolgende ; Mensch, um sie infolge einer angebliV chen anonymen Anzeige zu verhzftcr:' und zur Untersuchungsstation zu br'.n. gen. Das arme Mädchen wurde Uti debleich und bat sie, hinauZz:'.geh:n. damit sie sich inzwischen anziehe. Der Beamte bemerkte den Revolver, den sie immir auf dem Tisch liegen hatte, und meinte: So was haben Sie auch?Da sie aber erklärte, er sei nicht gela den. so legte er ihn wieder hin. 'Kaum hatten die Beamten das Zimmer verlassen, als drinnen ein Schuß krachte. Ellen hatte sich heimlich Patronen zu verschaffen gewußt. In ganz KopenHagen erhebt sich Entrüstung gegen den Beamten, der das arme Mädchen grundlos in den Tod getrieben hat. Oersteinerte Ausstellung. Schon auf der Columbifchen Welt ausstellung im Jahre 1893 hatte das amerikanische Chalcedon, d. h. in die sem Falle, versteinertes und kunstvoll polirtes Holz von wunderbarer mineralischer Härte, bedeutende Beachtuno gefunden, und es sollen damals jeden Monat für über $30,000 dieses edel, steinariigen Holzes" oder der daraus geformten Artikel verkaust worden sein. , Noch in viel großartigerem Maß aber soll dieses versteinerte Urholz auj der nächstjährigen Pariser Weltaus stellung erscheinen, und eine Fabrik in Sioux Falls ist mit der Riesenaufgabk beschäftigt, für eine Million Dollars solchen Holz Edelsteines aus Arizona zu poliren,)ür den Versandt nach dem Pariser Völkerjahrmarkt. Das Sägen dieses Steinholzes (welches sieben Ach. tel der Härte des Diamantes besitzt! sowie sein Schleifen und Poliren, und seine Verarbeitung zu Schmucksachen und Gebrauchsgegenständen ist ein höchst mühsame Arbeit, und die Fabrik in Sioux Falls besitzt hierfür die ge. waltigste 2)!aschimrie der Welt, ebenso sehr auf große Kraftwirkungen wie aleichzeitia auf sehr feine, heikle Arbeiten eingerichtet; ja diese Maschinerie ist einzig in ihrer Art, und man erwartet, daß ihre Schöpfungen, die in mannig. fachen ??arbentönen schimmern, auf bei Pariser Weltausstellung ungeheuer im. pomren werden. Alles dazu verwendete versteinerte Holz kommt aus einer entlegenen Stätte Arizona's und muß zunächst 62 Meilen weit geschleppt werben, bis u auf der Eisenbahn weiterbefördert wer den kann. Wunderbarer noch, als die an dasselbe gewendete Kunst, erscheint die Arbeit der Natur selber in unge zählten Zeitaltern. Der Tag des Weltgerichtes. Nicht nur in Rußland haben aber gläubische und unwissende Menschen den Weltuntergang für die nächste Zeit befürchtet. Aus England kommt jetzt eine Nachricht, die in ihrem ganzen Inhalt an jene Vorgänge erinnert, die sich öfters im Mittelalter abgespielt haben, so oft das Gerücht von einem bevorstehenden Weltuntergang verbreit tet wurde. In den benachbarten Ort schaften des Badeortes Bournemouth. besonders in dem großen Dorfe Win ton, waren in den letzten Wochen Ge rüchte verbreitet, denen zirfolge der Tag des Weltgerichts nahe bevorstehen soll te. Die abergläubischen Bewohner berichteten, daß ein Mitglied einer in je ner Gegend ezistirenden religiösen Secte, die sich Christiadelphianerl nennen, einen blutrothen Stern am Himmel gesehen habe, und man ist fest überzeugt, daß dies ein Zeichen des kommenden tausendjährigen Reiches Christi sei. Sämmtliche der Secte an gehörigen Leute sollen im Begriff fein, ihre weltlichen Geschäfte aufzugeben, ihre irdischen Angelegenheiten zu ord nen. um so bald als möglich nach Je rusalem aufbrechen zu können. Ein geweihte wollen sogar wissen, daß ein: an der Spitze der Secte stehende Per sönlichkeit bereits die Reise angetreten habe, und zwar auf einem kohlschwar zen Pferde und in einem besonders für die Gelegenheit angefertigten Gewande. Unter anderem wird auch erzählt, daß ein Kaufmann des Ortes sich ge weigert habe, eine umfangreiche Beste! lung vonNahrungsmitteln. die ein gro ßes Restaurant bei ihm gemacht hatte, zu übernehmen. Der Mann begrün dete seine Weigerung damit, daß an dem betreffenden Tage gar kein Bedarf für Eßwaaren mehr vorliegen dürfte, da schon am Abend vorher die Welt untergegangen sein würde. Der verhängnißvolle Tag wurde von . allen Gläubigen mit Furcht und Spannung erwartet. Als er anbrach, herrschte überall die größte Verwirrung und Aufregung. Versöhnungen zwischen Erzfeinden fanden statt. Familien blie ben vereint, und schüchterne Liebhaber, die bis dahin niemals den Muth fan den. faßten sich ein Herz und erklärten sich angesichts deö nahen Endes, um gemeinsam mit ihr" den Tod zu erwar ten. Eine Woche ist jedoch seit dem Sonnabend verflossen, und da sich noch immer nichts Ernsthaftes ereig?iet hat, fangen die in tausend Aengsten schwe benden Wintoner wieder an, zu hoffen. Die Christadelphianer behaupten aber, daß der Untergang der Welt doch bin nen Kurzem erfolgen werde. Die altehrwürdige romanische Kirche von Ottmarsheim, zwei Meilen von Basel, im Elsaß, ge legen, ist das Opfer eines Blitistrahles geworden, der den Thurm schwer be schädigte. Den Kunsthistorikern ist die Kirche, stark an den Dom zu Aachen erinnernd, als Baudenkmal ältesten christlichen Kirchenbaues in den Rhein landen ehrwürdig, im Munde des VolkeS zeugt der Name Heidentempel'' von dem bohm Alt des SotteShauseS.

pie ZNode. An den Toiletten Neuheiten, die der Herbst bringt, finden wir vor al lem wieder das Bestreben, die Figuren schlank erscheinen zu lassen; die Röcke werden um die Hüsten ganz eng gear beitet, während sie am unteren Theil wnte, schleppende Falten zeigen. S)u möglichst eng geschnittenen Aer mel fallen mit einer Schneppe oder ei ner kelchscrmigen Erweiterung über die Hand. Stattet man sie mit Epau leiten aus, so sind diese, ob rund oder eckig, doch nur schmal und fast immer sittenlos. Ost besteht die Schulter

rirzierung nur m em paar Saumchen, Litzen oder in einem kleinen Einsatz. Da nun diese Mode der engen Aermel für schmale Figuren wenig Vortheil haft erscheint, hat man vor allem darauf zu achten, daß die Taillen an der Achsel und Brust möglichst breit ge schnitten werden. Vielfach haben die Taillen abste chende, passenförmige Einsätze, imitirte oder wirklicheBolerojäckchen, spitze oder eckige Latztheile u. dergl. Ebenso os sind sie an der Schulter und unter dem Arm geschlossen, selbst bei Prinzeßkleidern, die von der Mode in hohem Maße begünstigt werden. Sehr beliebt ist auch die hinten und vorn spitze oder in Bogen ausgeschnittene, sehr lange Tu nika und der für junge Damen so kleidsame, prinzeßförmige Miederrock. Das Unterkleid für eine Tunika ist häufig mit drei rund geschnittenen, leicht verschnürten Stoffstreifen besetzt, die zum Theil von den Zipfeln der Tu nika bedeckt werden, oder man wählt sonst eine hübsche, der übrigen Garnitur des Kleides entsprechende Verzie rung. Das beliebte Jackenkleid wird nicht nur von Erwachsenen getragen, son dern auch gern süt kleinere und größere Mädchen für die Schule gewählt. Die Jäckchen werden entweder unsichtbar durch untergesetzte Knopflochleisten oder zweireihig mit großen Perlmut rf nr.hfn nf rsrtlTr itnS aiiA ni?f I O I 7 ' wuu Sammetkragen in der Farbe des Stof- . ses verziert. Man wählt zu den Jäck- - chen für Damen englische Taillen von I ' r. ei-zz w .tn.. . mf..r. g.elcqciii ivss oöi aojleenve iuen aus Flanell, Seide u. s. w. Für Kinder sind fast ausschließlich Blusen beliebt. Während der noch warmen Herbsttage werden zu Jackenkleidern auch gern Hemdblusen aus hochrothem Schweizerkattun getragen, die oft mit schwarzen oder weißen Borten verziert sind. Beliebte Farben sür Herbsttoiletten sind Alt und Dunkelblau. Alt und Himbeerroth, Chokoladenbraun, Hellbrau Terracotta, Mode und Grau. Röcke auö Stoffen mit kleinen Block karos in Schwarz.Weiß oder Schwarz Roth berbindet man gern mit schwarzen Bolero- oder Schooßjäckchen. Im Allgemeinen versieht man die Kleider reich mit Stickereien. Applikationen. Steppereien, Passementerien. glatten und krausen Bändch:n. sowie mitSammetband und starker Chenille. die ih rer Schmiegsamkeit wegen für bogenförmige Besätze sehr geeignet ist. Eine besondere Neuheit an englt schen Kleidern ist der lange Frackschooß. wie ihn die am untern Rand bogenförmig ausgeschnittene Taille der Toilette aus altblauem Tuch. Figur 1, zur Anschauung bringt. Die doppel reihig mit kleinen Goldknöpfen geschlossene Taille ist am Rande mit schmalen, nach der Form geschnittenen Tuchstreifen besetzt und öffnet sich oben mit dunkelblauen Sammetrevers und Umlegekragen über einem Einsatz auS altblauer, faltiger Seide, dessen glat ter, oben bogenförmiger Stehkragen aus einer Sammetunterlage ruht. Die

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Aermel haben an bin Schultern' unv am Handgelenk aufgesteppte Tuchstreifen. Der Rock ist mit einem nach der Form geschnittenen, tiefe Bogen bildenden Streifen garnirt. Flott und kleidsam ist auch das runde Hütchen auS dunkelblauem Sammet, dessen Garnitur aus Schleifen von altblauem

Seidenstoff, dunkelblauen, metallliaz glänzenden Federn und einer mattgoldenen, schönen Schnalle besteht. Schwarze Mohairlitzen in zweiBreiten bilden den einfachen aber wir kungsvouen Besatz an ver yuvlcven Toilette aus terracottafarbenem Wollenstoff, Figur 2, die aus einem Futterrock mit drei je fünf Zoll breiten, nack der Vfoxm geschnittenen Stoff streifen und einem unten in spitze Bogen ausgeschnittenen Ueberkleid bes km. Diesem tteat em kurzes Bolerojäckchen auf. das dem an einer Seite unter dem Arm und auf der Achsel geschlossenen Ueberkleid, an der einen Achsel übergehakt wird. Das Ueberkleid ist je einmal mit breiter, zweimal mit schmaler ltze besetzt, die an ven Bogen nach vorn und hinten schneckenf'örmia enden. Ebenso ist das Jäckchen hinten in der Mitte und an den Vor bertheilen, die am Rande bogenförmig ausgeschnitten sind, mit Litzen verziert. Den bogenförmigen, ebenso besetzten Ausschnitt, an den sich ein runder Kragen anschließt, füllt ein Latz aus weißem Tuch mit schwarzem Litzenbesatz, der sich auch über den Stehkragen fortsetzt. Die engen Aermel sind am Handgelenk gleichfalls mit Litze gar nirt. Fesch wirkt auch der Hut aus terracottafarbenem Filz mit gleichfarbigen Federn, abschatteten Sammet blumen und schwarzen Sammetbano schlingen. Für die anmuthige, jugendlich wir kende Toilette, Figur 3, hat man hell blauen Kaschmir, sür den Besatz blaue Seide, Röllchen aus dunkelblauem Sammet und gleichfarbige Seidenpassementerie mit kleinen, sich gegenüber stehendenSchnurschlingen gewählt. Am Rock ist durch die Schnurschlingen ein schmaler Vordertheil abgegrenzt. Der Taille liegt ein Bolerojäckchen mit run dem Ausschnitt auf, das mit Schlin genpassementerie besetzt und an der linken Schulter vorn mit einer großen blauen Sammetrosette zusammengerafft ist. Den sichtbaren Theil der Taille deckt Seide, die in horizontalen Linien dicht mit Sammetröllchen besetzt ist. Die Aermel haben an den Schultern runde, am Handgelenk spitze Einsätze aus Seide mit Sammetröllchen, die mit Seidenpassementerie be. grenzt sind. Die mit kurzer, aufzuhakender Pelerine ausgestattete Toilette, Figur 4. ist aus hellgrauem Tuch und schwarzer Seide zusammengestellt. Diese ist zu den gefalteten Einsätzen desRockes verwendet, über denen die auseinandertretenden Tuchtheile durch graue Schnüre nebst Knebeln zusammengehalten werden. Eine gleiche Garnitur wiederholt sich auf der Taille, die mit einem Latz aus gefalteter Seide und mit gestickten Revers versehen ist. Unter diesen Revers wird die kleine, mit Aufschlägen versebene Pelerine festgehakt, die sich oben über die glatten, mit schwarzen Aufschlägen versehenen Aerm:l legt. Ein hoher Stehkragen mit kleinen Ueberfalltheilen, sowie ein GUr tel aus Seide vervollständigen die Taille. Für die Toilette Figur 5 ist lila Tuch verwendet, das in Verbindung mit veilchenfarbenem Sammet, schwarzer Chenillestickerei und Silberschnur besonders jugendlich wirkt. An dem Rock mit neuem, graziösem Schnitt ist der vordere schürzenartige Theil am seitlichen Rand mit Sammetröllchen garnirt, die in gleichen Entfernungen dreimal bogenförmig die hintern Rockbabnen schmücken. Sammetröllchen begrenzen auch den rechten, bogenförmig ausgeschnittenen Vordertheil der Taille, der leicht gerafft unter einer Silberschnalle dem linken vordern Blusentheil aufgehakt wird. Beide Vorderthette sind reich mit Chenillettickerek verziert. Unter dem rechten Vordertheil tritt seitlich einChinchillapelz um ranoeter Faltentyell aus voppeiler, weißer Seidengaze hervor. Den runden Ausschnitt der Oberstofftheile, die hinten im Gürtel verschwinden, füllt eine Passe von veilchenfarbenem, mit Silberscbnur benähtem Sammet, der auch zu dem Stehkragen und Gürtel, sowie zu den Epauletten und den kleinen Manschettentheilen verwendet ist.

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iwu. uasa wtui am oraer in every cas. ubb. Dom Snfamu Die aus einer Farm bei Fort Wayne, Ind., wohnhafte Frau Daniel Harmer wurde durch das Jammergeschrei ihres 2 - jährigen Kindeö, welches im Hofe spielte, alarmirt. Herbeistürzend fand sie ihr Kind auf der Erde liegend,- während es von drei großen Schweinen zerfleischt wurde. Ihre Hülferufe brachten den auf einem benachbarten Felde arbeitenden Gatten herbei, der die wilden Thiere mit einer Heugabel vertrieb. Das Kind hatte so schwere Verletzungen erlitten, daß es denselben erlag. James Barry, ein betagter Bewohner von Hollidaysburg. Pa., kroch unter einen Kohlenwagen im Pennsyloanier Bahnhofe, um Kohlen aufzulesen. Der Waggon setzte sich ln Bewegung, und Barry wurde tödtlich verletzt. Sein Hund, der bei ihm war, heulte und zerrte an dem Rocke seines Herrn, bis endlich das Zugpersonal ausmerksam wurde. Man brachte den Verunglückten nach dem Hospital, wo er bald nach seiner Aufnahme starö. Der treue Hund wachte während der ganzen Nacht an der Hospltalthüre. Im Alter von 73 Jahren ist der seit 33 Jahren in einer Hütte bei Oakland, Md.. lebende Emsiedle? Upton Bruce gestorben. Er wohnte vor 40 Jahren mit seiner Frau in Ryan's Glade. Garrett Eounty. doch verließ ihn seine Gattin wegen seines excentrischen Wesens. Er lebte in einer Hütte an der Ostseite des Backbone Mountain und vor acht Jahren zog er in eine Hütte im Walde, ungefähr zwei Meilen von Oakland. Vor zwei oder drei Jahren kam seine in Washington verheirathete Tochter her, um ihn zu sich zu nehmen, doch ging er nicht mit ihr. Er hat seit 33 Jahren nicht einen einzigen Tag gearbeitet. I n offener Gerichts siJu n g des Mordes geziehen wurde James Delemater in Wilkesbarre, Pa., von seiner 65 Jahre alten Gattin Elizabeth. Delemater, der einige Jahre älter ist, als seine Frau, hatte sich vor Richter Woodward unter der Anklage zu verantworten, seine Frau, welche im Laufe der 36 Jahre ihrer Ehe 17 Kinder geboren hatte, von denen aber nur noch drei am Leben sind, aus dem Hause geworfen und nicht für ihren Unterhalt gesorgt zu haben. Der Mann hatte soeben die Beschuldigun--gen seiner Frau in Abrede gestellt, als sie ausrief: Wer tödtete Dr. Durky?" und die Sensation unter den im Gerichtssaale anwesenden Personen mit den Worten beantwortete: .Du warst der Mörder!" Dann wandte sie sich an den Richter und sagte: Ich war gut genug für ihn, um ihm von Hazleton Zeugen zu verschaffen, die ihm aus der Klemme halfen." Richter Woodward sah den Angeklagten durchdrin gend an. derselbe erhob sich und erklärte: Ja. Richter, ich war der Mann.- Vor 25 Jahren war der deutsche Arzt Dr. Durky in Scranton, Pa., ermordet und beraubt und bald nach Verübung der That wurde Delemater als verdächtig verhaftet, schließlich aber freigesprochen. Richtlr Woodward gab dem alten Paare den Rath, nach Hause zu gehen und die wemgen Lebensiahre, die ihnen noch blieben, in Rübe unk Frieden zuzubringen. Die Frau schien d?oße Gewissensbisse darüber zu empfinden, daß sie das so lange bewahrte Geheimniß preiöaege ben hatte.

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