Indiana Tribüne, Volume 23, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1899 — Page 4

Zndians Ärwüne.

Erscheint Täglich und Die tSgttche .Tribüne" koftet durch Un Xxl&i J ent. per Woche, die Sontag.rridüt fextf per Osche. Selbe ins tsmt U tl Cents per Vtt. 13 ft Psft nierhal e Ub gescht t ,ratd,hlz V K jKI. 18 Gft ?5latLs Ccti4 Indianapolis, Ind., . Oktober 1899. Sonntags - pitai. Die wilde Zagd" ist der Titel M dleraktigea Lustspiels, daS der Dramatische Klub heute über acht Tage im Deutschen Hause aufführen wird. Der Bersasser deS Stückes Ludwig gulda ist einer der bedeutendsten Bühnendichter der Gegenwart. Seine Stücke find meist Sittenschilderungen, und getragen vom Geiste der . Wahrheit. Damit ist natürlich nicht gesagt, daß der Inhalt deS Stückes sich wirklich so zugetragen hat, sondern daß er sich den Sitten und Bräuchen gemäß sich ganz so zugetragen haben könnte. Für die. meisten Menschen ist dcS Leben nichts als eine wilde Jagd. Wir sind alle Zager, daö Wild ist nur nicht immer dasselbe, aber in vielen Fällen find Wild und Jäger ein und dieselbe Person. Sie hetzen sich selbst durch Leben, von Vergnügen zu Vergnügen, von Genuß zu Genuß, um schon in frühen Tagen abgehetzt und ermüdet gar nicht mehr genießen zu können. Namentlich muthen sich in dieser Beziehvng Mädchen und Frauen mehr zu, alö sie ertragen können und schließ lich stellt sich Nervenerschöpfung ein, welche zu einer Art Modekrankheit ge worden ist. Tänzchen, Bälle, Gesellschasten u. s. w. find zu häusig, und daß daS junge Volk zu viel tanzt, kann kaum beftritten werden. Daö ist e i n e Art der wilden Jagd Sine andere ist die nach Reichthum. Die sozialen Verhältnisse bringen eS mit sich, daß die Männer diese 3agd mehr üben a!S die Frauen. ES ist dieS auch eine viel wildere Jagd, denn, wie Göthe sagt: Am Golde hängt nach Solde drängt sich alleS. Und um gleich einen anderen VerS von Göthe anzu bringen : Opfer giebt eS hier, Weder Lamm noch Stier, Aber Menschenopfer unerhört. Diese Jagd gilt der Befriedigung einer unersättlichen Gier. Sie wird selbst nicht durch Millionen befriedigt. Und ob Einer Hunderte von Millionen besäße, er bringt eS nicht über sich, in ruhiger Behaglichkeit daS Leben zu ge nießen. Die wilde Zagd geht immer weiter. W:r eine Million hat, sucht die zweite zu erjagen, wer hundert hat, jagt nach dem zweiten Hundert Wohl in keinem Lande der Wel wird diese Jagd intensiver betrieben, alS in Amerika. Hier ist aller ge, schäftliche Betrieb derartig eine wild. Jagd, daß sich der Geschäftsmann kaum Zeit nimmt, mit Ruhe sein Mittag essen einzunehmen, er würgt eö oft mit einer solchen Geschwindigkeit hinunter, . p m tr ? ". m mr vaß er ncy vacyyer tu Zett, welche er der Mahlzeit abstahl, zur Pflege seiner Verdauungsbeschwerden verwenden muß. Diese wilde Jagd nach Geld und Gut ist eine Art religiösen KultS. Denn daS Wild daS dabei erjagt wird. daS macht der Mensch zu seinem Gott und betet eS an. Da ist aber eine andere Jagd, die ist weit edler und vornehmer, aber nicht minder aufreibend und verzehrend. DaS ist die Jagd nach Ruhm, nach Anerkennang, nach Bewunderung. Ueber Stock und Stein braust die Jagd dahin, viele Jäger stürzen nieder, um sich entweder gar nicht mehr zu erheben, oder um krank und müde eine derkümmerte Existenz weiter zu führen, als verkanntes Genie" durchs Leben zu wandern. Die sich an dieser 3agd betheiligev, find meist Gelehrte oder Künstler, und nur Wenige haben eine Ahnung davon, wie schwer eS ist, sich in der Gelehrten weit, wie diel schwerer noch, sich in der Kunftvelt einen Namen zu machen, eine Stellung u erringen. Wie diele Nächte werden in dieser Zagd umsonst durchwacht, wie viele Hoffnungen zu Grabe getragen! Denn daß daS Talent fich immer Bahn bricht, ist eine Phrase, welche gedankenlos immer wiederholt wird, aber nicht wahr ist. Bei dieser Jagd spielen zuweilen Gunst und Zufall eine weit größere Rolle als doS Geschick deS Sägers. Diese Gedanken bilden die Tnderz deS prächtigen Luftspiels, fca heute übe? acht Tage gegeben wird. Der Dichter schildert eine Zeit, in welcher der Mensch keine Zeit" hat. Die Jabel deS Stückes ist interessant, der Ausbau logisch, die Handlung lebhast und spannend. Ich rathe Jedem, die Vorstellung zu besuchen, um daS präch-.

tige Stück kennen zu lernen. Die Auf-

führung wird ohne Zweifel gut werden. Der Plauderer. AuS grauer Borzeit. Die altebiwürdiae deutsche Kaiserstadt Worms und ihre Umgebung stellt sich neuerdings immer meyr als ein Brennpunkt der Culturentwlckelung am Rheine dar. Neben lyrer großen aescö äzll cken Veraanaenbett eniTaitci sie eine vorgeschichtliche, die jetzt schon re ck ck fünf abrtau enve zuruareicht und die bedeutsamstenAufschlüsse theils schon geliesert hat. lyells noq weiter in Aussicht stellt. Wie Dr. Köhl aus Worms aus dem jüngst in Lindau abgehaltenen deutsch - österreichischen Anthropologen - Congreß mittheilte, hat er abermals zwölf Gräber auf dem neolithischen Friedhofe von Rheindürlheim geöffnet und Diele yaven außer reicher Ausbeute von Gefäßen. SteinWerkzeugen und Muschelschmuck vor Allem die bemerkenswerthe Thatsache ergeben, .dab der Mensch der, jüngeren Steinzeit Feuer mit $l von euerstein. Schwefelkies und Zunder- zu scklaaen verstand: denn man fand in einem der Gräber Feuerstein und Pyrit (Schwefelkies) ,nedenernanoer. liegen. Es ist das der erste derartige Fund iz Deutschland. Aber noch ein anderer Fund wurde gemacht, in seiner Art gleichfalls der erste, nämlich der einer vollständigen Ansiedelung aus der jüngeren Steinzeit, eine Anzahl von Wohngruben, deren Einrichtung und Ausstattung sehr schätzenswerthe Einblick? in den Haushalt der alten Neolithiker ermöglicht. Namentlich die eine dieser Mohngruben erweist sich lehrreich wegen der Anlage ihrer Zugänge. ihrer Feuerstatte u. s. w. Zahlreiche Reste von Hüttenbewurf, herrührend von der früheren Ueberdachung. Bruchstücke von Mahlsteinen, euersteinaerätben und sehr viele Gesäbscherben. selbst vollständig erhaltene Geiäke kamen zum Vorschein. Die Gefäßreste führten durch ihre Art und Verzierung noch zu weitergeyenven in Mittelungen. Sie zeigen, daß die Be wobner der Ansiedeluna andere gewe sen sein mußten, als die Leute, die in den obengenannten Gräbern ihre letzte Ruhestatt fanden. Denn die den Gräbern entnommenen Gefäßreste tragen durckaus andere Veuierunaen. als die des Wohnplatzes. In der Wohnstätte kommt nur Boacnvanv, m ven ira bern nur Winkelband Ornament vor. so daß ein gleichzeitiges Nebeneinander beider Bevölkerungen völlig ausge schlössen erscheint. Der Fund .lehrt vielmehr im Zusammenhange mit an deren, daß die Töpferei der jungen Steimeit in verschiedene Entwlck lunasltufen zerfällt, urrt) wir kennen allein für die Bandkeramit schon drei solcher Stufen. So ist durch die neuen Wormser Ausgrabungen auch wieder neues Licht m das Dunkel oer menjcy lichen Vorgeschichte gefallen. 6m Capitel vom Tatowiren Kunstvoll tätowirten Männern und grauen begegnet man zuweilen in Pa noptiken und ähnlichen Schaugeschäf ten. woselbst sie als Svezialitäten zumeist viel Interesse erregen. Die Bekannteste der Zunft dürste La belle Irene" gewesen sein, eine interessante Blondine, deren Korper m ausgedehn ter Weise mit schön ausgeführten Tä towirmustern in eiaenartiaer 3ufam menstellung bedeckt war. Aeltere Leser werben iq noch des sogenannten Tatowirten von Birma" erinnern, eines Griechen, rn dessen Haut alle nur er denkbaren Tätowirmuster in so um fangreicher Weise eingegraben waren. vag auch mcht eine Stelle seiner ör Peroberfläche ihre ursprüngliche, not male Beschaffenheit auswies. Die Tä towirung dieses Mannes stellte alles bis dahin auf diesem Gebiete Gezeigte in den Schatten. Dieser Grieche verbreitete über sich das Märchen, er sei im fernen Birma zur Strafe für ein ,ym angeblchteteZ verbrechen in dieser eigenartig schmerzhaften Welse aeaeick net worden. In Wahrheit war er ein geriebener Geschäftsmann, der sich, nach mehrmaligem Schiffbruch im Leben, in Birma zu dem bestimmten Zwecke tätowiren ließ, für den Rest sei. nes Lebens seine Saut in Vanovtiken cis schaunummer zu Markte zu tragen. Ein Vorläufer dieses Griecben war ein Südseeinsulaner, der von dem 'eijenben kampier zu Ausgang des 17. Jahrhunderts nach -England ge bracht worden war und dort als Vrin, Jeoly von Groß und Klein verhätschelt wuroe. Prinz" siel dann später gewissenlosen Ausbeutern in. die fian. de, die aus seiner bemalten Haut Capital schlugen und als Gegenleistung dafür den armen Wilden derart in die Mysterien desVranntweingenusses einwelyien, vag er moralisch und Physisch zu Grunde ging. Vor einer nicht lanaen Reibe von Jahren wurde das Tätowiren aan, Plötzlich in der besseren Gesellschaft Modesache. Vornehme Herren und tarnen erblickten eine interessante Spielerei darin u. Heften sich die zarte Haut Punktiren. Wie man sagte, waren zwei Söhne des Prinzen vonWales vorbildlich für sie gewesen, die bei einem Besuche 5)!avans einem der dorti. gen ausgezeichneten Tätowirkünftler mehrere Sitzungen gewährt 'hatten. Auch ein anderer Prinz, der Enkel ei neS noch jetzt regierenden Fürsten eines llemen nordeuropaischen Staates, lieg sich in dieser Weise die xxut schmücken. Nach Jerusalem wallfahrende Pilger Aergnugungsreisende mcht mmder verlassen selten die heiligen, Stät. ten, ohne ein eintätowirtes Kreuz auf einem der Unterarme als ewiges Anfecalci. ikunebnun. Diese Sitt Lt

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Fortsetzung unseres großen Seidenverkaufs

Wir haben von einem Manufakteur eine ganze Ladung Corded TassetaS erhalten. Niemals in der Geschichte deö Seidenverkaufö haben wir bei Beginn der Saison Seiden zu solch' niedrigen Preisen verkaust. Die Partie enthält Abend- und Straßen-Farben und ist daö Hübscheste in Färbenderbindungen. Schwarze Satin Duchesse, 24zöllig, ganz Seide, gute Qua- fl lität, Sard 0Jü Schwarzer Peau de Soie und schwarze Armureö, unsere r leitenden schwarzen Seiden I wü Schwarze Kleider Taffetas, ertra breit, Schweizer gabri- 01 nn rat, elegant usw OliUU Poplins, 22zöllig, ganz Seide und Wolle, brillante? Finish, 0 Mi in allen Straßen- und Abendsarben, eingeschl. Weib und Cream OliUU Weiße Seide. Alleö waö Sie nur wünschen in weißen Seiden, Cords, Checkö, Strlpeö, PlaidS, Dotö etc., jetzt gerade PQn t: 00 slsl

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Wschs unseres großen Verkaufe

eier des Jahrestages

der Eröffnung unseres gegenwärtigen Gebäudes vor neun Jahren, damals und jetzt der beste und bequemste Retail Store in In diana. Drei Jahre später errichteten wir den großen interbau und gerade vor zwei Zähren mietheten wir das ganze Basement des großen Stevenson Gebäudes, wodurch der New lZork Store größer wurde, als irgend welche zwei Stores in Zndiana zusammen. Und wenn jetzt verschiedene kleine Stores in der Stadt und in anderen Theilen des Staates behaupten, der größte Store in Zndiana" zu fein, dann weisen wir mit berechtigtem Stolze auf obige Thatsache hin. Unser Hintergebäude 'allein, das ausschließlich für vetailzwecke verwendet wird, ist fast so groß als irgend ein anderer Store im Staate, während unser Hauptgebäude an Umfang von keinem Vetailgeschäfte in dieser Gegend des (andes erreicht wird. Der New York Store steht in seiner i t Wickelung niemals still, sondern schafft stets das Neueste und Beste an. Lr richtet jetzt eine neue heizungs. und Beleuchtung anläge ein, wodurch er zu einem der best geheizten und best beleuchteten Stores wird. Das Wachsthum des New York Stores feit der Eröffnung in 1853, vor 46 Zähren, war phänomenal und wir haben stets die Politik befolgt : Die größte Auswahl und die niedrigsten preise und nichts anzuzeigen, was nicht auf Wirklichkeit beruht." Auf diese weise haben wir das vertrauen des Publikums gewonnen, und wir hoffen es uns durch Fortsetzung dieser Politik zu erhalten. Unser Jahrestag und Unser großer Vetkauf, den wir jetzt haben, um die Nachlaffenschaft des Präsidenten dieser Gesellschaft zu ordnen, veranlagt folgende preise :

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Tätowirmustern bedeckt sind'. Wer sich von dort eine unvergängliche Reiseerinnerung mitnehmen will, braucht nur einzutreten, wenige Schillinge zu erlegen. die gewünschten Muster zu bezeichnen, und in kurzer Zeit ist ihm die Quittung für die geleistete Zahlung von den geschickten Söhnen Japans in schönster Ausführung auf den Leib geschrieben. Geradezu abscheu- und entsetzenerregcnd wirkt auf Schwachnervige die Tätowirung der alten Neuseeländer, die man noch jetzt an bejahrten Repräsentanten dieses dem Aussterben geweihten Volkes studiren kann. Je hoher der Rang ds Neuseeländers, desto uZgedetznrer war seine Gesicytstatowirung. Bei hohen Häuptlingen blie ben Lippin. Zunge und Augenliede? nicht verschont. Die Frauen tätowiren sich heute noch Unterlippe und Kinn. Und doch galt auch bei diesem sonst so begabten Volke die Tätowirung als eine Verschönerung des äußeren Menschen. In ausgedehnter Weise wird immer noch auf den Inseln des stillen Oceans, in Polynesien und Mikronesien. tätowlrt. Die Markesas - Insulaner be decken den ganzen Körper mit Täto ioirmuftern. Eines besonderen Anse hens erfreut sich die Sitte auch noch immer in Samoa. Hier tätowiren sich die Männer von den Hüften bis zu den Knieen, die Frauen vielfach an den Oberschenkeln. !m SpezialWerk über die Tätowiruna beider Geschlechter in Samoa (Verfasser Carl Marauardt. Verleger Dietrich Reimer), das 19 Tafein Abbildungen nach an Ort und Stelle aufgenommenen Zeichnunqen und Photographiern enthält, ist in diesen Tagen erschienen und aibt über den Tätowirgebrauch in Samoa interessanten Aufschluß. In Europa und Amerika ist das Tätowiren namentlich unter Seeleuten. Soldaten, Arbeitern und Handwerkern derbreitet. Die zuweilen aufaeworfene Behauptung, daß ein verhältnißmäßig großer Theil der Verbrecher tatowirt sei. ist statistisch nicht erwiesen. Von

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