Indiana Tribüne, Volume 23, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1899 — Page 2

J? 1-

Af

l ZndZaua TrwKue. j Erschein Täglich uns TsLÄ-sZ?.

Di tZjlich Xritftne" kostet durch den Tilj j Ttö per Woch. die Sonntagirriba'! At p, f9o4c id uf tsmni 1 ,t fcei kk Scxtl per Et it. Vtx P,ft ußeryali de mV pigeschi tu ,rab,H nz V W cHK. fjui 18 eav CJUtörna Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1899. Der ffaU GSneU. . Die in Rio de Janeiro erfolgte VerHaftung des Mörders Schuhmacheruieisters Gönczi erregt, wie aus Berlin geschrieben wird, dort außerordentliyes Aufsehen, und zwar insofern mit vollem Rechte, als man es hier mit einem in mehr als einer Beziehung inpressanten Criminalfalle zu thun hat. Vor zwei Jahren miethete Gönczi einen Laden in einem Hause, das einer 71jährigen Frau Schulze, bekannt als die Gipsschulzen", gehörte und dessen erste Etage von ihr und ihrer 53jährigen Tochter bewohnt wurde. Am 14. ..August 1897 Morgens stellte sich Gönczi den Hausbewohnern als ViceWirth vor und erzählte ihnen, daß Frau Schulze mit ihrer Tochter nach Italien gereist sei. Dann ließ er Erde an das Haus fahren und durch ein Kellerfenster in den Keller werfen, um die Opfer, die er nach dem Keller geschafft hatte, oberflächlich zuzudecken. Wenige Tage nachher verschwand er aus Berlin, und erst als seine Abwesenheit auffiel, ging man an die Untersuchung des Hause, wobei man die furchtbar zugerichteten Leichen der beiden Frauen im Keller fand. War es schon ein starkes Stück, daß ein solcher Mord im Herzen der Stadt Königgrätzerstraße stattfinden und daß der Mörder sich noch Tage lang nachber in dem Hause aufhalten konnte, so mußte es nachher noch mehr Staunen erregen, daß man seiner nicht habhaft werden konnte, obwohl weder Mühe noch Kosten gespart wurden und Gönczi unter Umständen die Flucht ergriffen hatte, die seine Entdeaung leicht zu machen schienen. Da nämlich die alt Gipsschulzen ihr ganzes Vermögen auf einer Bank niedergelegt hatte, hatte er nur einige wenigeWerthPapiere gefunden und mußte also sehr bald mittellos sein. Außerdem, war i$ni bei seiner Flucht seine Frau gefolgt und es wurde auch ein weißer Wolfsspitz vermißt, der sonst immer der unzertrennliche Begleiter von Gönczi gewesen war. Obgleich man eigentlich annahm, daß Gönczi den Hund getödtet haben würde, wurde doch in allen nach allen Weltgegenden versandten Steckbriefen auf ihn der- . wiesen, und thatsächlich ist es auch zuletzt dieser Hund gewesen, durch den Gönczi entdeckt wurde. Während man die Flüchtigen überall suchte, haben sie sich, wie sich jetzt herausstellt, im November 1897 sehr ruhig in Antwerpen unter einem falschen Namen auf dem . Lloyddampfer Mainz" nach Brasilien eingeschifft,, wo sie sich zuerst in Sao Paulo und dann in Rio de Janeiro -aiederließen. Die Thatsache, daß diese dielgesuchten Leute in einer unter besonderer polizeilicherFürsorge stehenden Hafenstadt, wie Antwerpen, sich ungehindert einschiffen konnten, und daß auch durch den Hund die Aufmertsamkeit nicht auf sie gelenkt wurde, ist sehr befremdlich und es scheint, als ob die Antwerpener Polizei da nicht ganz auf der Höhe der Geschicklichkcit gestanden habe. In Rio selbst soll dann ein junger Oesterreicher durch einen Aushang im österreichischen Consulate. der den Steckbrief des Gönczi und auch die ..Beschreibung des Hundes enthielt, aufmerksam geworden sein und die Berhastung veranlaßt haben. Hier stehen wir vor einem psychologischen Räthsel. Derselbe Mann, der zwei Frauen in der grausamsten und überlegtesten Weise abschlachtete, kann sich nicht von seinem Hunde trennen, obwohl er sich . sagen mußte, daß durch ihn die Gefahr der Entdeckung ungemein vergrößert wurde. In nV.tr. Zeitungen hat ' damals gestanden, es läge die Vermuthung vor, daß er von seinem weißen Wolfsspitz begleitet sein würde, und Gönczi hat das sicherlich auch gelesen. Trotzdem hat er sich nicht entschließen können, : sich seiner zu entledigen. Gönczi und seine Frau, gegen die .übrigens fctö jetzt ein Beweis der Betheiligung nicht vorliegt und die vielleicht erst nachträglich von dem Morde erfahren hat, werden mit einem der nächsten Pofldampfer nach Deutschland gebracht werden. - Die Ermordung der , Gipsschulzen und ihrer Tochter - hat noch zu einem interessanten ErbschaftsProceß geführt, der heute noch nicht entschieden ist und durch die Verhaftung des Mörders in ein neues Stadium tritt. Frau Schulze und ihre Tochter hatten nämlich ein gegenseitiges Testament gemacht und für die Regelung der Erbschaft war es nun von entscheidender Bedeutung, welche von beiden zuerst getödtet worden sei. da die zuletzt Getödtete Erbin der zuerst Getödteten hatte sein müssen. Es handelt sich also um die Frage, ob die natürlichen in diesem Falle verschie- " denen Erben der Frau Schulze oder ihrer Tochter in den Besitz der bedeutenden Erbschaft kommen sollten. Jetzt nach der Verhaftung desMörders wird es möglich sein, durch sein Zeugniß festzustellen, welche von den beiden Frauen zuerst getödtet wurde. Sonst hatte man in Anlehnung an die Bestimmung des Landrechtes annehmen müssen, daß die älteste als die am wen'.gsten widerstandsfähige zuerst geslorben sei. Der 72jährige frühere , Ausschänker Grundmann in Görlitz schoß auf seine 17jährige Stieftocher, worauf der Mörder sich die Pulsadern durchschnitt und sich erschoß. Als Motiv gilt Rache für eine Zuchthausstrafe, welche er !v?zen SittlichkeitsvergeheuZ gegen seine Stieslschter erhalten Hatte.. .-, ' -

Nemonte in der Mongolei

Für die Garnison in Tsintau ist jetzt auch ein r:gelmäßiger Ersatz an Pferden. Mauleseln u. s. w. nöthig, " der durch frische Ankäufe in der Mongolei gedeckt wird. Zu diesem Zwecke begibt sich ein Detachement von Artilleristen unter Führung eines Officiers in jene pferdereiche Gegend. Ueber die erste derartige Remonte-Expedition, die in diesem Jahre unter Führung des Lieutenants Freiherrn v. Bodman gemacht wurde, geht demOstasiatischen Lloyd" die folgende interessante Schilderung zu: Am 30. Mai betraten wir die mongolische Hochebene auf der Straße Kalgan - Urga: wellenförmiges Gelande, überall Grasboden, kein Baum, kein Strauch, soweit das Auge reicht. Es herrschte große Trockenheit, das Gras war sehr nieder und dürr; die Flüsse ausgetrocknet. Der Temperaturunterschied zwischen dem etwa 1000 Meter tiefer liegenden Katgan und der Hochebene war sehr empfindlich. Dabei herrschte ein eisiger Nordwind, der sich selbst durch unsere dicken Pelze unangenehm fühlbar machte. Am 1. Juni trafen wir auf die ersten Pferde, heerden. Sie weideten zumeist ohne Aufsicht und hatten eine Stärke von 500 bis 1000 Thieren. Da gab es Hengste. Stuten. Wallachen in allen Farben und jeglichem Alter durcheinander. Besitzer der Herden waren öfters Lamapriester. In den Inipe rial horse pasturages" ist der chinesische Staat Eigenthümer, was die Verkäuflichkeit der Pserde nicht ausschließt. Die Pferde sind von kleinem Schlag, ähneln aber durchaus nicht dem Pony mit seinem kurzen, 'dicken Hals und breiter Kruppe. Sie sind sozusagen eine kleinere Ausgabe unsers heimischen Pserdes; wohlproportionirt. schlank, mit langem Hals und sehr schönen klaren Beinen. Jede größere Heerde hat ihr Zeichen, das entweder auf der Kruppe oder auf der Schulter eingebrannt ist. Sie leben Sommer und Winter im Freien und nähren sich von dem Grase der Weide, das sie sich imWinter un'er der Schneedecke hervorscharren müssen. Beschlag kennt der Mongale in der Steppe nicht. In jeder Heerde fanden sich Pferde, die der Gottheit geweiht waren, meist sehr schöne Thiere. Sie waren unverkäuflich. Schwer zu kaufen sind Hengste. Besonders beliebt bei den Mongolen sind die Paßgänger, sie stehen sehr hoch im Preise. Die vielfach verbreitete Ansicht, Stuten würden nicht verkauft, trifft nicht zu. Interessant war das Einfangen der Pferde beim Ankauf. Eine Heerde von etwa 1000 Pferden wurde gesammelt und in die Nähe eines etwa 3 Kilometer entfernten Einfanges getrieben; sodann wurden immer 100 Pferde in den Einfang gejagt. Nachdem diejenigen bezeichnet waren, die einer näheren Besichtigung unterzogen werden sollten, wurden die anderen wieder hinausgetrieben; sie galop pirten ihrer wiedergewonnenen Freiheit froh der Steppe zu. Oft kam es vor, daß einige Pferde über die etwa 1.50 Meter hohe Einfassung ausbrachen. Zum Einfangen der übrigen Pferde bedienten sich die Mongolen der Urgha", einer langen Stange, an deren Ende sich eine Schlinge befindet. Ein oder zwei Reiter jagen dem zu fangenden Pferde nach, um ihm die Schlinge über den Kopf zu werfen, was oft nach langer Zeit erst gelang. Sodann parirte der Reiter sein Pferd im vollsten Galopp, ließ die Zügel los und brachte es durch einen Ruck mit der Stange, die er nun mit beiden Händen fest hielt, zum Stehen. Die Geschicklichkeit und vor allem der feste Sitz deS Reiters bei diesem Verfahren ist staunenswerth. Es wird sodann die Schlinge so lange zugedreht, bis das Pferd weiteren Widerstand aufgibt. Jetzt erfolgt das Auflegen des Halfters, der, ebenfalls am Ende einer Stange befindlich, über den Kopf des Pferdes gezogen wird. Dabei gab es noch oft einen harten Kampf. Die mongolischen Sättel haben dieselbe Form wie die chinesischen. Während aber zu unserer Sattelung ein Vorderzeug gehört, ist an den mongolischen Sätteln sehr zweckentsprechend ein Hinterzeug- angebracht. Es läuft von beiden Seiten des Sattels nach hinten und unter dem Schweife des Pferdes durch, wodurch ein Rutschen des Sattels nach vorne verhindert wird, was bei dem niederen Rücken der Pferde leicht vorkommt. Im Gegensatz zu dem bei unserer Reit-Jnstruktion erstrebten gestreckten Sitz des Reiters, reitet der Mongole mit sehr hochgezogenen Knieen und kurzen Bügeln, sodaß der Reiter bis zum Absatz Schluß am Pferde nimmt. Ganz interessant ist die mongolische Rennbahn. Ich sah eine etwa 4,5 Kilometer südlich von Maraussu. Sie besteht aus einer geraden. fast 8 Kilometer langen, ebenen Strecke. Diese wird hin- und zurückgaloppirt, was einem Galoppreiten von 15 Kilometer entspricht eine sicherlich kolossale Leistung. Die Weiber reiten in der Mongolei im gleichen Sitz wie die Männer und ihnen wird auch die gleiche Geschicklichkeit im Reiten nachgerühmt. Jedenfalls habe ich während des ganzen Aufenthalts in der Mongolei nur einen Menschen eine längere Strecke zu Fuß zurücklegen sehen. Wenn eine Jurte von der anderen nur 300 Meter entfernt, lag, wurde das Pferd bestiegen. Ein eigenthümliches Bild bot auch stets bsx Kaufabschluß. . Nicht daß man mlt dem Verkäufe? allein unterhandelt hätte; man wurde in das Zelt geladen, uo iuj vlr ganze Sippe verjammell hatte. Bei jedem Angebot gaben sie sich, einer dem andern, in den langen herabhängenden Aermeln die Hznd, um sich so. nach außen unsichtbar, mit den Fingern über die Höhe des Preises zu verständigen. Dies ging die Lanze Reihe hin und zurück, und baun erst wurde vom VerZäufer die Eutfcheidüng getroffen, ein ebenso lang'oi'ries wie umständliches Versahnn. Für die Pferde, die der Mongole gerade im Gebrauch hat, gibt es keinen Stall; auch werden sie nicht ang:bunden. An der Jurte abaestieaen. leat der Reiter

dem Pferd eine dreitheilige Fußfeel an, welche die beiden Aozdersüße und einen Hinterfuß verbindet. Sie ist gerade so lang, daß das Pferd kleine Sckritte machen kann, um dabei sein

Futter im kleinen Umkreise zu suchen, sonst aber so kurz, daß sie jede schnelle Bewegung hemmt, das Einfangen also sehr leicht wieder erfolgen kann. Ueber die LeistunasfäbZakeit meines Pferdes, das ich vor dem großen Ritt in Peking kaufte und das seinem Heerdenzeichen nach aus der Gegend stammte, wo- ich die Ankäufe der Remonten vornahm, möchte ich anführen, daß ich es während der ganzen Reise ausschließlich im Gebrauch hatte, es also ungefähr 2500 Kilometer unterm Reiter zurücklegte, ohne einen Tag zu versagen. Der Tod unter Rosen. In Bombay trat in einem Circus seit einiger Zeit eine Schlangenbändigerin auf. eine junge Indien von hervorragender Schönheit, welche wie eine klassische Statue aus Bronze herausgearbeitet schien. Ihre Produktionen mit den Schlangen waren ebenso eigenartig und bewunderungswürdig wie gefährlich, da keinem der Thiere die Giftzähne ausgebrochen waren. An dem Abend, an welchem sie vom Schickfale ereilt wurde, sollte sie zum letzten Male auftreten, um sodann eine Tournö durch Amerika zu machen. Der Circus war bis auf das letzte Plätzchen gefüllt, und laute BravoS begrüßten das Erscheinen- der Jndierin auf der Scene. In einem großen Sacke auS Thierfell befanden sich die Schlangen. Dann setzte die Schlangenbändigerin eine Flöte aus Rosenholz an die Lippen und entlockte derselben seltsame Töne, bald schwermüthig klagend, bald wilde, leidenschaftliche Melodieen und Rhythmen. Alsbald bewegten sich die Schlangen aus dem Sacke, ringelten sich aus der Erde, krümmten sich und streckten ihren Körper wieder aus, hoben zischend die Köpfe und halben Leiber in die Höhe und sanken wieder in den Staub, sodaß es aussah, als ob sich ihre beweglichen. nervösen Leiber im Takte der Musik bewegten. Ein greller Pfisf von den Lippen ihrer Herrin, und all die giftgeschwollenen Schlangen, Vipern von Java, Klapperschlangen und Nattern, ringelten sich an ihrem Körper hoch, umwanden ihr Handgelenk wie ein glitzerndes Armband, umzingelten ihren Leib wie ein strahlender Gürtel und umgaben ihr Haupt wie mit einer Märtyrerkrone. jn dieser schrecklichen Umstrickung blieb sie einige Minuten regungslos, ohne mit einer Wimper zu zucken. Dann ließ wieder die Flöte ihre seltsamen Töne erschallen, dumvs und schauerlich, und gehörsam kehrten die Schlangen in den Sack zurück. Nur eine Schlange blieb, von dem Blicke ihrer Herrin gebannt, zusammengerollt zu ihren Füßen liegen. Sobald sie Miene machte, zischend aus die Bändigerin zuzuschnellen. faßte sie diese mit der Har. und dasThier sank in sich zusammen wie leblos. Rasender Applaus des Publikums belohnte die muthige Schönheit, man winkte mit Tüchern,' und die Bühne verwandelte sich in einen Blumengarten. Die Schlangenbändigerin bückte sich, um eine Rose aufzuheben und an ihren Busen zu stecken. In demselben Angenblick schoß die giftgeschwollene Bestie auf sie zu, biß sich im Finger fest und umgab das Glied wie mit einem Todesringe. Die Jndierin schrie laut auf. das Personal des Circus eilte sofort hinzu, doch vergeblich. Man bettete die Sterbende auf die Blumen und Rosen. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einer letzten grüßenden Handbewegung an das vor Schreck erstarrte Publikum verschied sie inmitten von Blumen..' wie einst Kleopatra, welche durch den Biß einer Schlange Trost fand üb.-r den Verlust ihres Antonius und ihres Reiches. Von der Karl Pelerö.(?rpediilott. Dr. Karl Peters, der sich bekanntlich für zwei Jahre ausschließlich in den Dienst der Dr. Karl Peters' Estates and Ezploration Company Limited" gestellt hat. um die südlich vom Sam-besi-Flusse gelegenen, noch fast unerforschten Gebiele von Portugiesisch Ostasrika" und Maschonaland- (Rhodesia) auf ihren Mineralreichthum und Eolonisationsfahigkeit hin zu untersuchen, entdeckte wie mitgetheilt wurde, im April das Gebirge Füra. das vielumstrittene, sagenumwobene Goldland. Die letzten brieflichen Berichte von Dr. Peters lauten in deutscher Uebersetzung: Hiermit sende ich Ihnen Abschrift des Dokumentes, das unsere Muthungen registrirt und eine Skizze der abgefleckten Reefs. Ich habe meine bilden Minen-Jngenieure zurückgelassen, um einige weitere gute Goldadern dort für rns .lzusie5en. Vor meinem Aubruch hatten wir das nöthige Holz gefällt, um eine Station anzulegen. Ich werde nämlich die Herren von Napolsk! und Sachs an Ort und Stelle zurücklassen, während ich selbst direkt auf Jnja-ka-Füra zurück und von da nach Misongwe. König Macombes Residenz, marschiren werde. Ich bin ganz sicher, vielmehr ich weiß bereits, daß wir auf dem Marsche dahin mehr gutes Gold finden werden. Das System der Reefs ist uns jetzt ganz klar, und wir können daher unsere Claims jeden Augenblick ohne Schwierigkeit vermehren. Ich will Ihnen Genaueres darüber später mittheilen, heute will ich nur erwähnen, daß die Hauptadern von Osten nach Westen streichen. Der Wichtigkeit der Formalität wegen marschirte ich selbst nach Tete, um unseren Besitz eintragen zu lassen. Es sind 10 Tagemärsche von unserem Lager bei Tera." Man wird sich vielleicht erinnern, daß Dr. Peters beim Verlassen des Sambesi-Flusseö am 15. April zwei Weiße seiner Expedition bei seinerSta, iion Jjjlkonba". bit als Overatins-

basiS zu dienen hatte, mit einem Theile seines Proviants, seiner Tauschgüter, seiner Munition und seiner Maschinen und Instrumente vorläufig zurückließ. Herr Blöcker (ein deutscher Oberförster, der seit 1893 in Südafrika lebt) und Herr von Napolski (Minen-Jnzenieur) wurden nunmehr mit der Beaussichtigung des erworbenen Goldfeldes betraut und zum Ausbau der Füra-Sta-tion mit einer Anzahl schwarzer" Assistenten zurückgelassen, während Dr. Peters mit Herrn Gramann (Prospektor und Minen-Jngenieur) mit der nunm:hr bedeutend zusammengeschmolzenen Expedition (Mr. Puzey war nach Ablauf seines viermonatlichen Contraktes nach Bulawayo zurückgelehrt) im Juli Macombes Land von Nordost und Südwest durchquerte, den oberen Pungwe-Fluß berührte und über Kalerere nach Maschonaland (Rhodesia) marschirte. wo er seinen neuesten Bericht schrieb, der Jnyanga" (sieben englische Meilen von Mr. Rhodes' Gut, Grimmers Farms" auf den Karten, entfernt) datirt und vom 10. August ist. Dr. Peters schreibt darin u. A.: Seit meinem letzten Berichte liegen unS neue Beweise vor, daß wir beim Gebirge Füra in der That die viel gerühmte uralte .Mine entdeckt und für uns gesichert haben. Ich bin durch das ganze Land MakombeS hindurch, über Kalerere nach Maschonaland hinein und während der letzten Woche über den größeren Theil des Jny,?nga - Plateaus marschirt. Wo ich diese Zeilen schreibe, werden Sie auf der Karte sehen. Wir haben in diesem Lande bis jetzt ein gutes Quarz-Reef entdeckt, das wir jedoch noch nicht haben untersuchen können. Ich habe die Absicht, in diesem wunderschönen Lande (wir befinden uns 5650 Fuß über dem Meeresspiegel) Land-Conzessionen aufzunehmen ; auch werde ich versuchen, in diesem

fruchtbaren, aber baumlosen Lande eine Conzession zum Ansorsten zu er halten. Cuntete, König Macombes Bruder, und Slpo, Macombes Schwa ger, sind bei mir. Ersteren werde ich mit nach London bringen. Meine Gesundheit ist dauernd ausgezeichnet.' Sie dürfen überzeugt sein, daß ich hier ebenso werthvolle Erwerbungen machen werde, wie irgend eine Mascho-naland-Gesellschaft sie besitzt, über so viel weiß lch schon zetzt an unsere Fura-Besitzung werden sie nicht heranreichen. Oom J?anV5. Rach'dem er 52 Jahre als Arzt practicirte. hat Dr. Lewis Kern in Kokomo. Ind.. sich zur Ruhe gesetzt. Der genannte Aesculap begann seine Praxis im Jahre 1847 in Alto bei Kokomo. als jene Gegend noch fast ausschließlich vonJndianern bewohnt war. Während seiner ungewöhnlich langen Praxis hat er 3200 jungen Erdenbürgern den Eintritt in diese Welt erleichtert. Aug. Walte? Poseh. daS 4jäh?ige Söhnchen von Jesse Posey, in Reading, Pa., kroch in einen Wandschrank, dessen mit Schnappschloß versehene Thüre sich hinter ihm schloß, so daß er sich plötzlich eingesperrt sah. Unglücklicherweise zündete der Kleine in dem Wandschrank, der zum Aufheben von Kleidern usw. diente, ein Streichholz an. Dabei geriethen seine Kleider in Brand und ehe Hilfe zur Stelle war, hatte das unglückliche Kind Brandwunden erlitten, denen es wenige Stunden später erlag. MiloJohnson, Führerder Kirchen - Faction in dem Anti - Saloon - Kampfe in Bourbon. Ind., wurde im Gehölze in der Nähe seiner Wohnung mit durchschossenem Unterleib aufgefunden. Neben ihm lagen eine Flinte und ein todtes Eichhörnchen. Während alle Anzeichen darauf hindeuteten, daß der Verstorbene sich felbst durch unglücklichen Zufall erschoß, sind viele, wegen der bitteren Fehde zwischen Kirche und Wirthschaften, der Ansicht, daß er wahrscheinlich aus Rache ermordet wurde. ReicheGolderzfundesind von einem alten Deutschen Namens Otto Gran in dem North Lead Minendistrikt. 13 Meilen von Deadwood, S. D., gemacht worden. Die Ader liegt kaum einen Fuß unter der Erdoberfläche und daö werthvolle Erz kann ohne Schwierigkeiten gewonnen werden. Das Erz hat einen so bedeutenden Goldgehalt, daß Grantz dasselbe keinem Pochwerk zur Zerkleinerung überaeben will, sondern dasselbe aufspeichert, um während des Winters das gelbe Metall selbst zu extrahiren. Die in Wheeling. W. Va., tagende Bundes - Grand Jury untersuchte einen ergötzlichen Fall, der sich in Mariän County. W. Va.. zugetragen hat. Friedensrichter John Shriner hatte nämlich zwei Farmerknaben, James Foley und Eli Brown. wegen eines geringfllgigenVergehens bestraft. Die Knaben bezahlten die Strafe zum Theil mit falschen Nickels, und dt? entrüstete Nichter, welcher den Betrug nachher bemerkte, ließ sie durch dit Bundesbehörden in Haft nehmen. Die Knaben stehen jetzt unterder Anklage . ! 3 rjr, ut t eines icuwereren erorecycns. Nach der großen Kälte des letzten Winters ließen sich zahlreiche Obstzüchter in Michigan von interessirten Vaumschulbcsitzern vorreden, ihre Pfirsichbäume seien erfroren. Man schätzt die Zahl der infolge dessen umgehauenen Stämme auf 100.000. Einzelne Züchter aber waren Vorsicht ger und warteten die weitere Entwickelung der angeblich erfrorenen Bäume ab; sie haben wohl daran gethan, denn gegenwärtig hatten sie eine Verhältnißmäßig reichliche Ernte von denselben, den Bushel zu $2. Ihre weniger klugen Nachbarn sollen jetzt sehr übler Laune und auf die Baumschulbesitzer seh? schlecht zu sprechen sein. DaeZeugzueinemDetectiv scheint der elf Jahre alte Straßenaraöc: Husky" Littler in Koksier, Ind., zu haben. Der elternlose Junge, dessen Heim die Straße ist. hat während den letzten Wochen fünf Pferdediebe entdeckt, von denen vier letzt i

Zuchthause sitzen. Sein letzter Triumph ist die Aufspürung des Pferdediebes Henry Wagner, der sich für die Philippinen anwerben ließ, um sich der VerHaftung zu entziehen. Husfy" Littler, der sich unausgesetzt auf der Straße berumtreibt. kommt naturaemäk mit

viel lichtscheuem Gesinde! in Berührung und gelangt auf solche Weise in Besitz von Informationen, die die Polizei niemals erhalten würde. In dem Palmer'schen Steinbruch bei Vinalhaven, Me., ist ein Granitblock von riesigen Dimensionen gebrochen worden. Das Ungethüm mißt 04 Fuß in der Länge, bei einer Breite von 8 Fuß G Zoll, einer Dicke von 9 Fuß und wiegt 310 Tonnen. Aus diesem Block wird eine der 8 Säulen für die große Kuppel der St. John's Kathedrale in New Jork hergestellt werden; die betreffende Säule wird 54 Fuß lang werden und einen Durchmesser von 6 Fuß 3 Zoll erhalte' . Um die Riesenarbeit, den gigantljchen Block in eine Säule zu verwandeln, bewältigen zu können, muß eine neue Drehmaschine, die $20. 000 kostet, aufgestellt werden. Oom Htti lat irtn ausregende und gleichzeitig drollige Scene spielte sich im Justizpalaft zu Paris ab. Als ew Einbrecher Namens Franois sich vor der 10. Kammer des Zuchtpolizeigerichts zu verantworten hatte, bemerkte der Präsident, daß derselbe keinen Vertheidlger hatte. Ein junger Advokat bot sich zu diesem Zwecke selbst an und bat, sich mit seinem Clienten besprechen zu dürfen. Die Erlaubniß wurde gewährt und er zog sich mit dem Angeklagten und einem Gardisten in das Zeugenzimmer zurück. Dort begann Franois seine Biographie zu erzählen und führte aus, daß er schon zwanzig Mal aus Gefängnissen ausgebrochen sei. Wie haben Sie das gemacht? fragte der Advokat. Sehen Sie. so!' Und mit diesen Worten sprang Fran cois aus dem Fenster auf ein Gerüst und verschwand spurlos. Die VerHandlung gegen Fran?ois mußte im Contumazwege durchgeführt werden. E i n erschütterndes Familiendrama hat sich rn dem Westhavel ländischen Dorfe Michaelisbruch bei Friesack abgespielt. Durch ihre eigene Enkelin, ein Mädchen von 10 Jahren, hat sich die 72jährige Wittwe Minna Müller vergiften lassen in der Zeit, wo ihre Tochter und Schwiegertochter sich nach Friesack begeben hatten, um Em käufe zu machen. Durch Krankheit schon seit Jahren an's Bett gefesselt, rief sie ihre Enkelin heran und ließ sich von dieser Gift, das sie schon lange aufbewahrte, herbeiholen. Sie redete dem Kinde vor, es sei Zucker, und ließ es sich in den Mund streuen. Kurze Zeit daraus stellten sich bei der Greisin krankhafte Schmerzen ein, und da ihr Niemand Hilfe leisten konnte, starb sie unter den größten Qualen vor den Augen der entsetzten Enkelin. D e r Fabrikarbeiter Franz Gruber aus Oberjosbach lebte mit seiner Frau, die ein Kind mit in die Ehe gebracht, in äußerst unglücklichen Verhältnissen. Alles, was die jungen Leute sich vornahmen, wollte nicht gelingen. In diesem Frühjahr wandte sich die Familie nach Eppstein, wo der Mann in der Staniolkapselfabrik der Firma Sachs Brot fand. Zu dem m die Ehe mitgebrachten Sprößling gesellte sich ein zweiter, und die Noth der Leute wurde größer. Da nun die Frau Alimentengelder in Hohe von 800 Mark besaß, die für das mitgebrachte Kind sichergestellt waren, wollte der Mann in den Besitz der Summe kommen, was seine Frau nicht zugab ; daher kam es öfters zu Streitigkeiten. Der Mann lockte nun Frau und Schwiegermutter, welche bei ihm wohn te. in den nahen Wald und feuerte aus nächster Nähe mehrere Schüsse auf die Frau, tie ihicn Wunden alsbald erlag; die Schwiegermutter verletzte er todtlich, alsdann wandte er die Waffe gegen sich, ohne sich jedoch bedeutend zu verletzen. Einen unerwarteten Schatz entdeckte man in der Wohnung eines alten Mannes, der vor einigen Taaen in einem bejammernswerthen Zustande in einer Londoner Straße aufgegriffen und ln'S St. Lucas-pi-tal gebracht wurde. Als der inspicirende Beamte des Spitals die Wohnuna des Greises aufsuchte, fand er zwei hübsch ausgestattete Wohnräume. In emem Schranke entdeckte er eine Eigarrenschachtel mit 439 Pfund Stcrling in Gold, ferner 24 Fünfpfundnoten und eine Zehnpfundnote. Die Noten stammten aus dem Jahre 1861. Sie waren ganz mit Staub bedeckt. Augenscheinlich .war der Schatz lange Zeit hindurch nicht berührt worden. In einer Blcchschachtel fand sich auch eine Stange von einem schmutzig aussehenden Metall, das sich bei näherer Untersuchung als Gold erwies. Die Stange war offenbar' aus Goldmünzen zusammengesetzt, da das Gold einc Legirung war. In einem anderen Zimmer fand man eine beträchtliche Menge werthvollen Schmucks und eine Lebenspolice, deren Prämie . bis zum näcksten December bezahlt war. :i n dem d : : W ! d h o s g e legenen Orte Schauersheim spielte das fünfjährige Söhnchen des Andreas Renner mit Zündhölzchen und machte in der oberen Stube des elterlichen Hauses ein Feuer, wobei das ganze Haus in Flammen aufging und das Kind mit verbrannte. Nur mit Mühe konnte das Vieh gerettet werden. Die Mutter des Kindes trug ebenfalls bedeutende Brandwunden davon, da sie immer wieder versuchte, 'in das brennende Haus zu stürmen, um das Kind herauszuholen. D e r 39 Jahre alte Rentier Krause in Reichenbach (Schlesien) ist von einemEinbrecher ermordet worden. Krause wohnte nebst Frau und vier Kindern im Hochpaterre seiner Villa. Nachts 1 Uhr hörte Krause tm Wohnzimmer Geräusch und erblickte daselbst einen fremden Mann, welcher ibm Sand in die Auaen .vark. ibm

awtjwtq

j Ul5-MWchz J r i o s ( . ; )

i?.sj cfaii von R4C MAHIV " Almost w:th the regularity of clock-work," when relating bis experience with

ö iii . Iv i Ml

iliM t. a, ,M M?A '& k ', II I v " s'f hmü fi, IMIIä h' Wt " " . Wll'ifiFm wMWmMM m w-Mfrffift xtMWiSW V ifivi WmMiiWtß wmÄ fimm SBms&dü "-w !l1 .l ! 'l !! n C 0rj W..I l

in)

U

41 1 uied to feel at aboul n o clock that somethingf had pone wronjf with ray breakfait. Ercia ly was thu true if I had had a restles night, as you know is not an uncommon thin with head-workers. My stomach, continurd he, is umier the Standard as to strength and it ufd to srrm at ihoe times toact unly indiffcrently and sometimes to rvra stop work. Clonds wi uidcome before my vision and then aslight nausea would be feit, Ycarsof that sort ofthing had tnademe know the Symptoms as well as I knovr my na nie. tut since I learned about RipansTabulr I have practica ly cver ome thediftu-u'tv and ic is not 4'ften that any one gets as enthusiastic over anythingas I do over them. Piowad.iys, whetiever I recognize the old famiüar Symptom, DOWN GOES ONE OF THE D LESSED LITTLE CONCENTP.ATED BOCNS, And in a fe minutrs the Visual clouds lift, discmfort passes away, my stomach apparei.tly res imes its Operation and at half past 12 or 1 o'clock I go out formy usual rather hearty tincheon all in deli?htful contrast with my fonuer practica'ly ruined afternoon which I ued vainly to seek to escape by fastiugand Vdriousdoses.'

Messerstiche in Kovf. ufi unö Unterleib versetzte und alsdann durch das Fenster verschwand. Gegen Morgen verstarb Krause in Folge erheolien Blutverlustes. Von dem Mörder hat man noch keine Spur. VorAufregunggestorben ist in Berlin die 62jährige Wittwe Ledig. Grüner Weg 37 wohnhast. Sie sollte in einer Prioavtbeleidigungssache geringfügiger Art als Zeugin rernommen werden und hatte zum ersten Male in ihrem Leben vor Gericht zu erscheinen. Schon bei dem Hinweise auf die Wichtigkeit und Heiligkeit des Eides,, der in üblicher Weise seitens des Vorsitzenden an sämmtliche Zeugen erging, verrieth die Ledig so große Aufregung, daß sie sich kaum auf den Beinen zu halten vermochte. Während sie dann auf dem Flur des Aufrufs harrte, brach sie plötzlich zusammen und starb infolge eines Gehirnschlages. Die Meldung hiervon . wirkte auf die prozeßführenden Parteien derart, daß sie es vorzogen, die Streitaxt zu b;graben und einen Vergleich zu schließen. Verhaftet wurden in Luzern die Gebrüder Loibl, die aus München mit einer unterschlagenen Summe von 40.000 Mark flüchtig gegangen waren; das Geld wurde fast vollständig noch vorgefunden. Die Loibl waren in einem Hotel am BahnHof abgestiegen. Bei einem KleiderHändler kauften sie sich neue Kleider und gingen Abends in den Kursaal. Nachts um 11 Uhr verließen sie denselben, wurden aber von dem ihnen folgenden Polizeihauptmann Jans, dem sie, obwohl sie sich durchaus nicht auffällig benahmen, verdächtig vorkamen, auf der Quaipromenade gestellt und zur Feststellung ihrer Personalien nach der Polizeiwache gebracht; hier verwickelte sich der eine der Brüder in Widersprüche und gestand dann schließlich zu. daß sie die gesuchten GebrllderLoibl seien. Beide trugen geladene Revolver bei sich, der eine der Brüder außerdem noch einen scharfen Dolch. M a n m u B o i c i t st e feiern, wie sie fallen." dachten die Leute von Sarteano (bei Siena in Italien) und veranstalteien zu Ehren einer derheiratheten Frau, die, nachdem sie vor sieben Jahren ihrem Gatten mit einem LiebHaber durchgebrannt war, jetzt reuig zu dem heimischen Herde zurückkehrte, ein großes Volksfest. Dr liebe Gatte schmückte das Haus mit Blumen, Fahnen und Kränzen, dit. Glocken wurden geläutet, Böllerschüsse wurden abgefeuert. und am Abend fand ein großer Sängerwettkampf statt, bei welchem es so hoch herging, daß die Polizei einschreiten mußte. Es kam zu einem klcinen Scharmützel, und nach beendigtem Kampfe trug man drei Earabinieri schwer verwundet vom Platze. O diese Frauen! In M'ödling bei Wien ereignete sich kürzlich ein ganz eigenthümlicher Vorfall. Während verAorstellung im Sommertheater, wo eben Fatinitza" gegeben wurde, traf ein Blitzstrahl den am Hause angebrachten Blitzableiter, ohne tveiteren Schaden anzurichten. Im selben Augenblicke aber erloschen sämmtliche Lampen auf der linken Seite des Jnnenraumes. Sie wurden, nachdem constatirt war. hiß keinerlei Gefahr bestehe, wieder angezündet, und die Vorstellung nahm, soweit dies bei dem Getöse des Wetters möglich war, ihren ungestörten Fort-Sana,

G i

öiiüri.

C gikbt kaun, sin Lergnugkn km Frekkn wöbet man fidy nicht leicht eine llcrrccküng oder Sactschung zuziehen kvnnte. giebt keine Verrenk vngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werden könnten durch den Eebrau

akoös Gek. said the editor of a New York trade paper, Tabuie Die ÄeimTücorie. Eine wichtige Entdeckung. Durch Erneuerung des Cyftenzs verden fast T1- tl-'.l. ' t '(i ' uue mniycucn ßcgciu. (5s reirblrt diesen Taaen viel über Viln gesprochen und doch ist dies kein müßiges (erede. TaS Mikroskop enthüllte die Thatsacye, oag viele Rrsmyeiten durch einen be lonoeren eim ooerpll; bervorgerusen roer ii. vnn eingeyenveres Eluvium unv. i'.or: schunaen ivm Hivecke der l5ntdeckuna eine! Mittels, welches diele Pilze aus dem System entfernen roürde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei. das Cvsttm tu er neuern und daS Blut durch die Beseitigung ver vitze zu reinigen, um Die euunq Dielet . r. ! V ir r"f. f"f . ' juamijciien zu erzielen, vis iiellie ncy heraus, datz Dr. Kav's Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. tZs erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bcreichert daselde, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjungte Kraft. Um die wunderbaren dictb Nisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben mir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau 15. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beantroortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ick, mit Tr. Kay's Renovatar hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eZ dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien z dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Chinin ein, m den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatte Schmindelanfälle, und es war als ob feurige Fäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. .EZ freut mich, berichten zu können, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreZ Nenovators großeBesserung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Nenzvatoi gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um: hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- Er ist das beste bestehende Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdaullchkeit, Leder und Nieren-Krankheiten, sVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, Ausschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüscnvergrößerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbe schwerden, Mattigkeit, Malaria, acistize Abgestumpftheit, Rhlmati3mu3, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaczfluß, Beulen, Salzfluß, Skroxheln zc. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Lcber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Etörungcn dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und me dem Magen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus concentrirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen all die flüssigen Arzneien, roelchz für denselden Pr:is verkauft werden. Dr. Kay's Re no.?ator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 23c und $1. Sollte .hr Apo theker oenseioen nicht vorrathig haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. 23. I. Kay Medical Eo. (Westliche Office), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb., wor raus Ihnen derselbe prompt per Post und limar portofrei ,uaeschickt wird. Diele rtinna veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book of Valuable lieeeipts and a Treatise on Diseases," welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zeitung Ihnen gratis zugeschickt wird. Äiele Leute schätzen oren Werth aus suns Dollars. Man versäume nicht, feine Adresse einzusenden. denn diese Broschüre ist unentbekrlich. .aus renovator wirö nun ver lau) t vo Zu vermiethen : Zimmer im Majostic Geb&ude zu rcduzirtcu Raten. DaS feinste Osfice-Zebaude in der Stadt. Vollständig Feuer sicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bet GREGORY &APPEL, genten,

für die Indianapolis GaS Co.

von

! Indianapolis. Pianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market 8t. Landwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. Ii. Mfg. Co., 339 Ost Waso. II. T. Conde IrnplernentCa, Zl n uapitoi at& Bau und Leih'Vereine. Gennan-American Bldg. Ass'n, 154 is. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market Lt. Zuckerwaaren (Mzolesale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Kiemen und eder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 135 S. Meridian 3ce Cream. Furnas TL W., 212 & Pennsylvania St. Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian 85 Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiesel, (IDHoIefale.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridian hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layrnan & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 1S4& 186R Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 107 & Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsai & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 240248 Massachusetts At. Putschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. Droguiftcn (IVHolesale.) Indianapolis Drug Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St. (Sroceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Ca, 10 McCrea Vefen und Heerde. lloms Stove Ca, 125 S. Meridian St. Sagen und Werkzeuge. E. a Atkins & Co 402 410 S. Illinois St. Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Sasety Vault. Zss risa f ..... irvg jv'at' " -.V X il. j, - V.i Sonntags Biall bietet tf 8S5 fe5r;x:ink5 5iftf5. Ztcx sH'&mt?mm$ Preis f-TxZlv.t i läc4 Iti Süt5Z?ö:attß rÄ beidkrzuMnkalR per Woch, oder ZK VS5 Monst. Durch tit Post dezssr-dt, ?ssiei da Tsgtblatt da Sonntsgkvlatt. HZ ptt 3sZ?, UiU jsssuMe SS w 893&a5?$&!. ; ?z m mm SW 2-5 . .

indiana

tr 5

Tribune

i 1 I ? ! ! !

I s . V i f , 4,- ; I .& L .4 i . .