Indiana Tribüne, Volume 23, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1899 — Page 2
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Adians Triöüns. Erschcutt Täglich und cä Di täglich Tribüne- fort du?ch ktnXttyt Z ?ett per Ooch. die VonntZgs,rriS2,' tA et C3o4c Bclbeuftmtc15XntSlrt Statt prT. Vr xStT$a H. HUl piztschi im BiTttftic)tIna V pv 90t. Cffat i 18 Cftd ruada2 t?LßF4 Indianapolis, Znd., 6. Oktober 1899. DltPtst. DaS kaiserlich deutsche Gesundbeitsamt hat. um dieKenntniß von dem noch nicht genügend bekannten Krankbeitsbilde der Pest zu verallgemeinern und dadurch die rechtzeitige Erkennung etwa vorkommender Pestsä?: zu fördern. eine Belehrung über das Wesen und die Verbreitungsweise der Seuche ausgearbeitet, der wir da Folgende entnehmen: .Die Pest ist eine ansteckende 5lrankheit, die ausschließlich dadurch hervorgerufen ' wird, daß ein bestimmter Krankheitskeim (die Pestbazillen) Eingang in den Körper gefunden hat. Sie stellt ein plötzlich oder nach kurzem, allgemeinem Uebelbefinden einsetzendes' fieberhaftes Leiden dar, welditS in der Mehrzahl der Fälle, und zwar gewöhnlich zwischen dem 3. und 6. Krankheitstage, zumTode führt und bei den Genesenen nicht selten mehr oder minder schwere Nachkrankheiten hinterläßt. Die Erkrankten pflegen unter auffallender Verminderung der Arterienspannung und Vermehrung der Zahl der Pulsschläge sehr rasch in hochgradige Schwäche und Theilnahmlostgkeit zu verfallen. Nach dem Sijz und der Intensität der Krankheit sind verschiedene Formen der Pest zu unterscheiden. Am häufigsten ist die Drü-sen-oder Bubonenpest. welche durch schmerzhafte Anschwellung einer oder mehrerer Lymphdrüsen, besonders der an der Schenkelbeuge, der Achselhöhle und dem Halse belegenen, gekennzeichnet ist. Die Höhe der Erkrankung wird bei ihr meist schon am ersten Tage erreicht. Im Verlauf der Krankheit kommt es in der Regel zu Blutergießungen in die Schleimhäute (Alutharnen, Entleerung schwärzlicher Massen durch Erbrechen und Stuhlgang), seltener in die Haut. Ist der Tod nicht bereits in den ersten Krankheitstagen erfolgt, so kann die Drüsengeschwulst in Bereiterung oder langsame Zertheilung übergehen. Bei einer weiteren Form der Pest bildet das Auftreten eines Bläschens auf irgend' eine? Hautstelle, aus kvelchem sich das bisweilen zu handgroßen GeveöSzersiörungen führendePestgeschwür oder die Pestpustel entwickelt, daS charakteristische Merkmal. Der Krankheitsverlauf ist hier im Allgemeinen etwaS milder als bei der Drüsenpest. Die Lungenpest bietet das Bild einer plötzlich beginnenden schweren Lungenentzündung und verläuft fast .auSnahmSloS t'ödtlich. Der Auswurf deS Kranken enthält Pestbazillen in zahlloser Menge. Personen, welche an chronischen Lungenkrankheiten, namentlich an Lungenchwindsucht leiden, sind für diese Form der Pest besonder empfänglich. Der in der Lunge lokalistrte Krankheitsprozeß kann zu Zerstörungen des Lungengewebes und äußerst starken Lungenblutungen mit nachfolgendem Brand führen (der .schwarze Tod" des Mittelalters). Von einzelnen Forschern ist eine vierte schwere Form der Krankheit, bk Darmpest, beobachtet worden; es soll hierbei zu Geschwürsbildung auf der Magen- und Darmschleimhaut kommen und der Verlauf der Erkrankung dem eines schweren Unterleibstyphus gleichen. - Diese Krankheitsformen der Pest können sehr bald nach Beginn der Erkrankung durch Verallgemeinerung der Infektion eine gewaltige Steigerung ihrer ohnehin großen Bösartigkeit erfahren, so daß sie nter dem Zeichen einer allgemeinen Sepsis (Blutvergiftung) unter Umständen in wenigen Stunden zum Tode führen. Außer diesen schweren sind jedoch, wenn auch weit seltener, noch leichte Formen der Pest beobachtet worden, die zum Theil mit kaum merkbaren allgemeinen und ortlichen Erscheinungen einhergehen und in der Regel einen günstigen Verlauf 'nehmen. Der Ansteckungsstoff befindet sich im Blute, dem Inhalt und dem Gewebe der erkrankten Lymphdrüsen. der Pestgeschwüre und -Pusteln, bei der Lungenpesk im Auswurf und Speichel, seltener im Stuhl nd Urin des Kranken; er kann von diesen auf andere Personen, sowie auf manche Thiere, wie Ratten und Mäuse, übergehen und in die mannigfachsten Gegenstände gerathen und mit denselben verschleppt werden. Solche Gegenstände sind beispielsweise Kleidungsstücke, Leibwäsche.Vettstücke, Lumpen,Wolle, Teppiche, Haare, ngegerbte Felle und dergl.; auch 3?ei '$tn und Getränke sind unter Umständen geeignet, die Ansteckung zu vermitteln. Die Uebertragung des Ansteckungsstoffs auf Menschen und auf die dafür empfänglichen Thiere erfolgt am häufigsten in der Weise, daß derselbe durch kleine unbeachtete Verletzungen der Haut, zum Beispiel Kratz- und Rißwunden oder Schrunden, oder durch Stiche von Insekten, welche an pestkranken Thieren oder Menschen sich befunden hatten, in den Blutkreislauf gelangt; die Uebertragung kann auch dadurch zu Stande kommen, daß Staub oder Nahrungsmittel, . denen AnsteckungSstoff anhaftet, eingeathmet bezw. zum Munde geführt werden. Bei der Lungenpest geschieht die Ansteckung gewöhnlich. von Person zuPersen durch Vermittelung des bazillenreichen Auswurfs des Erkrankten. Die Ausbreitung der Pest nach anderen Orten kann geschehen: Durch den Aufenthaltswechsel solk$er Personen, welche nur leicht an der
Seuche erkrankt ode? in der Genesung
befindlich sind; Durch Versendung undesinfizirter Gebrauchsgegenstände von Pestkranken, namentlich von Kleidern, Wäsche oder Bettstücken: Durch Wanderung oder Transport von Ratten. Mäusen und anderen an Pest erkrankten Thieren; das ihnen anhaftende Ungeziefer, ihre Absonderungen. eventuell ihre Kadaver vermitteln die Verschleppung der Seuche. Graf und Tchueider. Der steinreiche Inhaber eines der bekanntesten Londoner HerrenmodeAteliers steht gegenwärtig mit der Behörde des Städtchens St. Germain bei Paris in Unterhandlung wegen An kauf des eigenthümlichen, jeyt vollkommen vernachlässigten Grabdenkmals des einst so gefeierten, auf dem kleinen Friedhofe von Chamboursy cuhenden Grafen d'Orsay. Im 5)ause seiner in Chamboursy lebenden Schwe. ster, der Herzogin von Grammont, war es, wo der siipreine bt-au" nach langwierigem Leiden starb. Comte d'Orsay war lange Zeit für die gesammte elegante Herrenwelt Europas der tonangebende Modekönig. Seine abgöttische Liebe zu der schönen Lady Blessington hat ebenfalls dazu beige tragen, ihn berühmt" zu machen. Hatten ihn seine weltlichen Erfolge und die Leidenschaft für die bezaubernde Eng länderin nicht so sehr in Anspruch genommen, dann würde er wohl einer der größten Künstler seiner Zeit ge worden sein. So aber konnte er der Pflege seines bedeutenden Talents nur wenige sreie Stunden widmen. Trotze dem war er außerordentlich produktiv. Zu seinen besten Werken gehören die Büsten von Lamartine, des Herzogs von Wellington, der 5erzogin von Grammont. eine Anzahl von Statuetten, FantasiemedaillonZ in Bronze und Marmor und last not least sein eigenes Grabmonument, welches jetzt der reiche Londoner Schneider aus ganz besonderenGründen in seinen Besitz zu bringen wünscht. Der Vater dieses Herrn besaß vor vielen Jahren ein tleines Schneidergeschäft unweit der fashionablen Bondstreet. Hin und wieder beehrte ihn mit seiner Kundschaft auch der in London ebenso wie in Paris bekannte und beliebte Graf Alfred von Orsay. Der einfache Schneider besaß viel Geschmack und ungewöhnliches Talent; er verdiente viel Gelo unb hatte schon ein hübsches Vermögen zusammengebracht, als er eines Tages durch den Bankerott seines Bankiers vollkommen ruinirt wurde. Graf d'Orsay kam gerade dazu, als der unglückliche Mann mitten in seinem ausgeräumten Laden auf einem Haufen alter Pack leinwand saß und sich die 5)aare raufte. Auf die bestürzte Frage seines vornehmen Kunden erklärte der Aermstc jammernd, daß ihm die Gerichtsvollzieher seinen gesummten Vorrath an Stoffen fortgeschleppt hätten, und daß ihm nun nichts übrig bleibe, als sich das Leben zu nehmen. Der gutherzige Aristokrat tröstete den Verzweifelten, und nach einigem Nachdenken, tyt dem Ritter von der Nadel am besten wieder aufzuhelfen sei, rief er erfreut: Hören Sie. Mensch, ich habe eine Idee ! Wie viel von dem Zeug, auf dem Sie da sitzen, ist wohl nöthig, um einen vollständigen Anzug zu machen?" Trotz seines Kummers mußte Uz Schneider lachen. Sechs oder sieben Ellen, youv Lordship", antwortete er. Nun wohl, hier haben Sie zwei Guineen mehr kann ich jetzt nicht erübrigen. Waschen Sie sieben Ellen von dem Stoff recht sorgfältig und machen Sie mir einen vollständigen Promenadenanzug daraus. Tadelloser Sitz ist Hauptbedingung. leicht und doch anliegend, nachlässig und elegant zu gleicher Zeit, kurz und gut, schaffen Sie ein Meisterwerk. Dann werden wir sehen, was sich für Sie thun läßt." Der Kleiderkünstler ging sofort an die Arbeit, und vor Ablauf der Woche befanden sich die Londoner Dandies in einem Zustände höchster Ekstase. Die Ursache ihrer Erregung war ein neues, wahrhaft ideales Eostüm. in oem sie den Comte d'Orsav in der Rotten Row hatten promenlren sehen. Der Stoff sah zwar gewöhnlicher Packleinwand verdächtig ähnlich, der Gesammteindruck war aber einfach überwältigend. Anfangs zögerte der von allen Seiten bestürmte Graf, die Adresse seines Schneiders zu nennen. Schließlich gab er jedoch nach, und binnen 14 Tagen war von dem großen Vorrath schmutzis,er Packleinwand kein Fetzen mehr übrig. Die Kasse des Mr. Smith füllte sich wieder und sein Renommee war für alle Zeiten gesichert. Kein Wunder daher, daß der Sohn dieses Mannes noch in liebevoller Dankbarkeit des schönen Grafen d'Orsay aedenkt und den Wunsch hegt, das letzte Kunstwerk des elegantesten und gütigsten Gentlemans, der je gelebt, in dem Garten seines Landhauses prangen zu sehen. Berüchtigte Processe. Es ist eine eigenthümliche Constellation von Zufällen und Ereignissen, die es gefügt hat, daß in Frankreich fast ein jedes Jahrhundert durch einen Prozeß beschlossen wurde, in dem sich die Laster, Lächerlichkeiten und Untugenden. die das Land erfüllten, zu einem gewaltigen Chaos zusammenballten, das den Charakter der ganzen bergan genen Zeitepoche versinnbildlichte. Wenn Jean Paul mit seiner Behauptung Recht behält, daß alle hundert Jahre unter dem Banne eines bestimm ten Teufels stehen, der zu Beginn des Jahrhunderts von einem anderen abgelöst wird, so stand Frankreich im 19. Jahrhundert unter der Herrschaft des Teufels der Lüge, wie er im 18. Jahrhundert unter dem Joch Asmodeus', des geistvollen, lachenden, liederlichen Höllensohnes, gestanden hatte. Im 17.Jahrhundert stand das Land im Zeichen der Hexenverbrennungen und . Meuchelmordproz:sse. Der bcrühmteste von'ihnen ist jener, welcher unter dernNamen .Affaire de la Cbara
ore Ardente". ebenfalls am Schluß des Säculums. stattfand. Die Chambre Ardente" nannte man einen außerordentlichen Gerichtshof, der in außerordentlichen Fällen, damals unter dem Vorsitz des Präsidenten La Reynie, zusammentrat, um .Recht" zu sprechen. La Reynie, eine Justizperson von gefürchtete? Grausamkeit, die in dem Muse stand, sich zum Werkzeug der An tlpathieen Ludwigs des Vierzehnten gemacht zu haben, citirte die Spitzen der Hof- und bürgerlichen Gesellschaft vor die Schranken des berüchtigten Gerichts. unter der Anschuldigung. Morde veranlaßt oder verübt. Vergiftungen vorgenommen und Behexungen ausgeführt zu haben. Es war ein in seiner Art noch lärmenderer und ausregungsreicherer Prozeß als derjenige, der zwei Jahrhunderte früher gegen den Marschall von Frankreich Gilles de Laval, Varon von Rayz der überwiesen wurde. Hunderte von Kindern seit 14 Jahren auf qualvollste Weise ermordet zu haben geführt worden war. Hier handelte es sich um keinen wahnsinni-' gen Verbrecher, wie Rayz es war, sondern um elegante Frauen und galante Männer, die ihre niedrigen Instinkte unter Scherzen und Lächeln und Gist und Dolch in den Falten seidenrau schender Gewänder verhüllten. Nachdem die Giftmorde der Marquise de Brinvillers. die Vater, Brüder und Schwestern ermordet hatte, um sich daS Familienvermögen zur Fortsetzung i res schwelgerischen Lebenswandels anzueignen, gesühnt worden waren, kamen im Laufe des Prozesses die Herzogin von Bouillon, die Prinzessin Luise von Savoyen.Olympia Mancini, Gcäfin von Soissons und Nichte des MirasterS Mazarin, welche im Verdacht stand, ihren Gemahl und die Königin von Spanien vergiftet zu haben, sowie der Marschall von Montmorency - Luxemburg auf die Anklagebank. Die Zeche bezahlte ihre gemeinschaftliche Freundin, die berüchtigte Gitmischerin Voisin. von der die Chronik jener Zeit erzählt, daß sie an ihrem letzten Lebenstage Orgien mit ihren Wächtern feierte und sinnlos betrunken denScheiterhaufen bestieg. Was die Herzogin von Bouillon betrifft, soll sie ihren aristokratischen Gleichmuth und den für jene Epoche bezeichnenden Cynismus bewahrt haben, als sie auf die Frage des Präsidenten La Reynie, ob sie den Teufel gesehen hätte, zur Antwort gab, indem sie ihn und seine scharlachrothe Robe fixirte: Mir ist, als sähe ich ihn jetzt in rothem Gewand, und ich versichere Ihnen, daß er abscheulich häßlich ist!" Der Marschall von Montmerency Luxemburg hingegen zeigte, als er in die Bastille geführt wurde, eine Schwäche, die angesichts der Grauelthaten, die ihm zur Last gelegt wurden, doppelt überraschen mußte. Der Schluß des 18. Jahrhunderts steht völlig im Zeichen des interessantesten aller Processe, der alle Extravaganzen, alle Corruption jener galanten Zeit widerspiegelt, des Processes um daS Hals der Königin. Ein Mitglied der höchsten Aristokratie, Prinz von Rohan. der der Narr eines Schwindlers wird, wie Cagliostro eS war, Hofcavaliere im Bunde mit Dieben und Räubern, eine intrigante Abenteurerin wie die Gräfin Lamothe, die es fertig bekam, den geist- und ränkevollen Prinzen glauben zu machen, daß die Gunst seiner Königin für ein Dia-manten-Halsband der Juweliere B'öhmer und Bassenge zum Preise don 1.400.000 Francs feil war nichts fehlt in dieser Comödie, in deren Mittelpunkt die Gestalt der Königin Marie Antoinette steht. Und die ausgleichende Gerechtigkeit? Die Seele des ganzen Jntriguenspiels. die Gräfin Lamothe nahm allerdings ein jämmerliches Ende. Nachdem sie zur Brandmarkung auf beide Schultern und zu lebenslänglichem Zkerker berurtheilt worden' war. gelang es ihr zwar, zwei Jahre nach dem Urtheilsspruch zu entfliehen, sie ging nach England und führte dort ihr abenteuerli ches Leben weiter, bis sie eines Tages mit zerschmettertem Körper auf dem Straßenpflaster gefunden wurde, nact dem sie bei einem wüsten Gelage, anscheinend betrunken, vom dritten Stock herabgestürzt war. Graf Cagliostro. der berühmte Abenteurer, der eigentlich Giuseppe Balsam hieß, starb, zu lebenslänglicher Haft verurtheilt.' auf dem Fort San Leon und die Gräfin Valois fand ein gewaltsames Ende während einer Orgie. Aber ihr Gatie wurde in Ehren" über achtzig Jahre alt. und nährte sich vom Spiel und anderen wenig lobenswerthen Dingen, die nicht verhinderten, daß er noch um das Jahr 1815 in verschiedenen sonst ziemlich exclusiven PariserSalonö empfangen wurde, eine Seltsamkeit, welche beinahe 50 Jahre später Victor Hugo in seinem socialen Roman der gesellschaftlichen Ungleichheiten I?s miserables". Gelegenheit zu einem glanzvollen Kapitel gab. Der Held- des Dramas. Prinz von Rohan. wurde zwar verhaftet -und in die Bastille geführt, aber schließlich wurde er dennoch freigelassen und lebte und starb in Frieden und Beschaulichkeit". Und das Opfer der Intrigue, Marie Antoinette, endete auf dem Schaffet. Victorium.
Im September vorigen. Jahres theilte der berühmte englische Physiker William Crookes seinen Fachgenyssen in Kürze mit. daß ihm die Entdeckung eines neuen Elementes gelungen wäre, das er damals Monium nannte. Seitdem hat er seine Untersuchungen weiter fortgesetzt und ist nunmehr, in der age, genauere Angaben über das neue Element zu machen. Er nennt es jetzt nicht mehr Monium, sondern Victorium, weil es in dem Jahre des Re gierungsjubiläums der englischen Königin entdeckt wurde. Der Fund ist für die Wissenschaft besonders interessant,.denn er ist auf Grund einer 'ganz neuen Untersuchungsmethode gemacht tooxUn. Durch rxtf&icben Forscher.
zu denen auch hervorragende deutsche ! Physiker gehören, ist die Thatsache be- j kannt geworden, daß gewisse Stoffe in -phosporescirendem Lichte erstrahlen, , wenn sie in einer luftleeren Glasröhre! dem sogenannten Bombardement der Moleküle" ausgesetzt werden, wie es : von dem negativen elektrischen Strom ausgeht. Zu diesen Stoffen gehören! t m r l L
z. B. ver 'lamanl. irtuorn uno imaragd. das Aluminium und dann eine Reihe von sogenannten Erdmetallen, darunter besonders Vttrium. Samarium und eine großeClasse von Sauer stosf- und Schwefelverbindungen solcher Erdmetalle. Wo Licht vorhanden ist. da giebt es selbstverständlich auch ein Spectrum, und der Physiker erwartet von dem Spectralbilde stets eine wichtige Ausklärung- über den Stoss. der das betreffend Licht aussendet. Nun hat William Crookes seit geraumer Zeit die Spectra der in der Hittorsschen Röhre zum Leuchten gebrachten Körper beobachtet, er fand zum Theil beinahe gleichmäßig fortlaufende Spectralbilder und zum anderen Theile solche, in denen mehr oder weniger scharfe Bänder und Linien zu erkennen waren. Unter der letzteren Gruppe von Spectra erregte dasjenige des Elementes Fttrium seine besondere Aufmerksamkeit, und es sind jetzt im Ganzen über 20 Jahre darüber verflossen. sen der große Physiker seine Be obachtungen über diesen Urstofs und sein phosphorescirendes Spectrum be gann. Er kam mehr und mehr zu der Ueberzeugung, daß das Spectrum mit seinen vielen deutlichen Linien nicht von einem einzigen Elemente herrühren könnte. Er ging infolge dessen an den Versuch, das Attrium durch gewisse chemische Behandlung zu zerlegen, und eS gelang thin endlich, aus tm2)ttnum einen Körper auszusondern, der im Zustande der Phosphorescenz in seinem Spectrum nur einige bestimmte Lmlengruppen aufw:es, wahrend die übrigen Linien aus dem Spectrum des Vttrium fehlten. Das Spectrum des neuen Körpers war also An Theil des Nttrmmspectrums von ganz bestimm ten unveränderlichen Eigenschaften. und daraus war der Schluß zu ziehen. daß der Körper selbst ein bisher unbekanntes Element ist, das in dem früher als ein einziger Grundstoss angesehe nen Nttrium enthalten ist. Mit wel cher Sorgfalt undVorsicht der Gelehrte seme Entdeckung behandelte, geht daraus hervor, daß er seit 6 Jahren mit der genauen Prüfung dieser letzten Spectra beschäftigt gewesen ist. wobei ihm die Photographie besondereDienste geleistet hat. In der Londoner Na ture" beschreibt Crookes ausführlich. wie er aus rohem Jttrium, das er aus den Mineralien Samarsklt. GadoliNit. Cent und anderen gewann, das neue Element herausgezogen hat. Die Be schreibung seines Verfahrens, das von wissenschaftlichem Standpunkte geradezu als ein künstlerisches bezeichnet werden muß. würde zu weit führen und muß dem Studium der Chemiker überlassen bleiben, dagegen werden noch einige Angaben über das neue Element selbst von Interesse sein. Das Victorium stellt in seiner reinsten Form eme Erde von blaßbrauner Farbe dar. die sich leicht in Säuren auflöst. Von dem Elemente Fttrium. hinter dem es sich bisher verborgen hatte, unterscheidet sich das Victorium m mehrfacher Hinsicht. Sem Spec trum zeichnet sich durch ein Paar star ker Linien von der Wellenlänge 3120 und 3117 aus. schwächere Linien lieaen bei 3219. 3004 und 3060. Zur Erzeugung des Spectrums eignet sich nicht das Element selbst, sondern seine wa erlrcie cr?wenlve?vlnouna am besten. Wiener scheint die Chemie mi! dieser Entdeckung vor einer Errungenschaft von großer Tragweite zu stehen da Crookes bereits die sichere Vermu ihung ausgesprochen hat. daß er au' demselben Wege r.cti eire? oder mcl: neue Elemente ansehe können. " Vom Jnlandc. JlnrZcksHas" für den CAl4.4 l-rvv.. ! tÜ Iu.f Cf.. . viiku ivciucu in ciuci jiuuc ya l rik in Reading. Pa.. hergestellt. 0 Fuß 6 Zoll bei einem Körpergewicht von 216 Pfund wiegt der grönte amerikanische Soldat, wel cher gegen die Filipinos im Felde steht; dieser Riese ist der Sergeant Richard G. Holmes vom Colorado Regiment. Wegen unheilbarer Krankbett bat sich in Manchester. N. SS.. Kr?,. :'ey W. Hastings. der seit 30 Jahren iw rr . - . . ' AUsjeyer oer Mancyejter Prmt Works war und mehreren Staatslegislaturen als Mitglied angehörte, das Leben gettommen. Der dreijährigen Laura Peterson in South Haven, Mich., gerieth beim Füttern der , Hühner ein Maiskorn in die Luftröhre. Die Aerzte waren außer Stande, das angeschwollene Korn zu entfernen und das Kind mußte ersticken. WeilsievonihrenEltern gescholten war, nahm sich die 12jährige Tochter von E. K. Scoville in Tilla rnccf. Oreaon. das Leben. DaS M?äk. chen band sich einen Strick mit einem lcyweren slein um den Hals und stürzte sich dann in's Wasser. Daß Einem die Haare über Nacht grau oder gar weiß werden, ist nicht gerade selten. In Whitewater lebt aber ein Mann, Namens B. S. McCune. dessen silberweißes Haar er ist schon 86 Jahre alt von der Wurzel aus pfcfclich wieder schwarz geworden ist. Bei einem Wettfressenwischen Henry Mays und Foster De baun zu Harrodsburg, Ky., dem über 200 Personen beiwobnten. verscklan der Erstgenannte in 14 Minuten, vier Pfund Küken, ein Pfund Schinken und m halbes Pfund Brod. C? erhielt als Sieger ves ampses . Mit ihren beiden Kindern, einem Knaben von vier und einem Mädchen von anderthalb Iahren. hat sich Frau W. T. Gyton. ca. 40 Meilen von The Kallas, Or., in dem Chute Niver ertränkt. Familienzwistigkeiten haben die Frau in den Tod cetriebeu.
Die seltene Operation!
einer Resectlcn der Wirbelsäule ist im Rcoserelt-Holpital zu New Förk an Walter A. Durya aus Älen Cove, L. I.. vollzogen worden. Der junge Duryea !'at:e am 7. August beim Ba den einen Kopfsprung in zu seichtem Wasser gemacht und dabei das Rückgrat gebrochen. Als man ihn aus dem Wasser zog. war er von Kops bis zu Fuß g:!ähmt. Er wurde sofort nach dem Rooseoelt Hospital gebracht, wo wohl s'ine Kräfte zunahmen, die Lähmung aber rerbliev. Mit Hilfe der Röntgen-Strahlen wurde vor ein paar Tagen ermittelt, daß der fünfte und sechste Wirbel gebrochen waren und Knochensplitter in dasRückenmark eingedrungen waren und vermöge ihres Druckes die Lähmung herbeigeführt hatten. Diese Knochenstücke und Splitter wurden durch die Operation entsernt. Anasthetische Mittel wurden während der Operation, die ungefähr eine Stunde in Anspruch nahm, nicht angewendet, da die Narkose bei der Herzschwäche des Patienten gefährlich erschien. Nach Reponirung der beiden Rückenwirbel erhielt der Patient einen Sypsverband um die ganze Brust. Die Aerzte hegen die Hoffnung. . daß der Patient am Leben bleiben wird und auch die locomotorischen Nerven der unteren Extremitäten wieder zu normaler Funktion zurückkehren werden. Eine Komödie der Jrrungen spielte sich im Hause der Familie Hendricks in Lyons. N. I.. ab. Berweinte Gesichter sah man dort, der Parlor wurde schwarz drapirt, im Hinterzimmer wurde an Trauerkleidern genäht und an der Thüre war soeben ein Fäßlein Whiskey abgeliefert worden. Alles wurde für eine rechte, gute, alte Wake" in Stand gesetzt, denn von Nochester war die Nachricht gekommen, daß Augustus Hendricks in dortiger Stadt eines plötzlichen Todes gestorben sei und Augustus Hendricks hieß der Sohn des Hauses. Dez junge Mann trieb sich seit geraum Zeit planlos im Lande herum und als die gute Mutter von dem Tode Augustus Hendricks las. da war sie über, zeugt, daß ihr Sprößling zu seine: Vätern versammelt war und traf Vor. bereitungen. um seine irdischen Ueber reste anständig zu beerdigen, wenn ei auch manchmal die Existenz der alten Mutter vergessen zu haben schien . Da klopfte e an die Thüre und im nächsten Momente standAugustus Hendricks leibhaftig vor seiner trauernden Mutter. Er war in Syracuse beschastiqt gewesen: doch plötzlich hatte ihn das 5eimweb aevackt und da war er. als .lebendige Leiche" heimgekehrt Zum Leidwesen der theilnahmsvollen Nachbarn und Freunde wurde aus der Wake" natürlich nichts und von dem Whiskey bekamen sie nichts schmecken. Mlll Vom Auslande. zu E i n junaer MannNamens Gwilym Williams aus Tdnyi'andy. (Wales), der auf Ferien zu )ausc war. schoß mit seinem Vater rianinchen, als plötzlich die Flinte des Katers durch einen Zufalls losaina. Dcr Schuß traf den Sohn in den .,'tu.ken. Der zunge Mann starb kurz darauf. Der in Göding auf Urlaub befindliche 15iähriae Cadettenschüler aus Hainburg, Carl Kopper, unterhielt sich kürzlich mit mehreren Kameraden, wobei er mit einem Revoloer hantirte. Kopper war bester Laune. als er plötzlich bemerkte: Jetzt werde ich mich erschießen. Im selben Moment krachte ein Schuß und der junge Mann stürzte, in die Schläfe getroffen, todt zu Boden. Offenbar hatte er keine Ahnung, daß die Waffe geladen war. Der traurige Vorfall ereignete sich in der Wohnung des Rentmeisters n-Aic.:- " 'VtkllN. Nachtsgeriethenindem Wirthshause des Gastwirths Ennenga in Rechtsupweg bei Marienhafe (Ostfriesland) drei Arbeiter mit dem Heizer Memenga in Streit. In grausam ster Weise ermordeten diese drei den Genannten, indem der eine das Opfer festhielt, ein anderer dessen Kopf , mit einer Bierslasche bearbeitete, während der dritte, ein Arbeiter Beeckhuis, mit einem Messer den Memenga in den Unterleib stach. Memenga starb einige Minuten nachher. Den Heirat hsschwindel im Großen betrieb William Hahn, dessen Verhaftung dieser Tage in RePublic City. Kam, erfolgte. Seine Opfer suchte und fand Hahn unter den arglosen Landleuten im Westen. In Heirathsanzeigen, die er in deutschen Zeitungen publicirte, gab er - sich für eine junge wohlhabende Wittwe Wilhelmine Hahn" aus. Die Antworten ließ er pvstlagernd nach umliegen den Städten kommen, von Zeit zu Zeit holte er die Briefe ab. Am Schluß der Briefe stand die Bitte um das nöthige Reisegeld. Die Mehrzahl der Correspondenten siel darauf hinein und die .Wittwe- erhielt Beträge vorl 510 bis $30 von mehreren hundert Landonkeln. Einigen Betrogenen gingen die Augen auf. als . Wittwe Hahn" trotz des zugeschicktenReisegeldes nichts mehr von sich hören ließen. Sir benachrichtigten die Postbehörden, denen es auch nach längeren Nachforschungen gelang, den Heiratsschwindler festzunebmen. Eine von den Todten Auferstandene befindet sich in der Nähe von Innsbruck, wie geschrieben wird.. Ein krankes Weib wurde auf Gemein dekosten in das Jnnsbrucke? Krankenhaus geschickt.' Nach einiger Zeit'wur de dem Bürgermeister des betreffenden Ortes Zettele- zugestellt, das von der Krankenhausverwaltung kam. In der Meinung, es. wäre die Todesnachricht, meldete der Gemeindevorsteher dem Herrn Pfarrer gelegentlich , den Tot des alten Weibeles-. Die wenigen Habseligkeiten der Verblichenen wurden verschenkt und verkaufte Wie der verging einige Zeit, da erhielt daö Bürgermeisteramt ein neues Zettele
von der KrankenbauSverwaltuna. Son-
Unordnungen der Lcbcr sind die Ursache von Unreinem Al'tti Okan rrgulire die Leber durch den Gebrauch vn Dr. August König's Damburgcr Tropkctt und das Blu wird gereinigt und die v,su,.d. helt wiedcr hrrgfflkllt.
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dervar! Was soll's denn noch? Der Vorsteher setzte seine Brille aus. Inhalt des neuen Zetteles": Das Weibele" wäre nun wieder ganz hergestellt und kehre am Montag, 4. September 1899, in ihre Heimathsgemeinde zurück! An Krankenkosten habe die Gemeinde so und so diele Gulden und Kreuzer zu bezahlen. Mit zitternden Händen und rothem Kops stürzte der Vorsteher zum Herrn Pfarrer; doch auch diesem wurde beim Durchlesen des Zettels etwas unbehaglich. ), o. hätt m'r lei dös erschte Zettele ang'schaut." Das erste Zettele" aber fand kein Mensch mehr. Eine bewegte Bergangenheit hat der aus Berlin gebürtige. letzt m Aachen festgenommene Kauf mann Prinz hinter sich. Prinz wurde im Alter von zwei Jahren durch seine Mutter, die ihrem Gatten durchging. nach Paris gebracht. Die Mutter wurde Sanaerrn und knüpfte ein Ver hältnik mit einem Bankier an. Inzwischen hatte Prinz die Schule absolvirt. wollte Kaufmann werden, fand aber keine Stellung. Er bestahl nun den Geliebten seiner Mutter um 575.000 Francs in- Banknoten und 25.000 Francs in Werthpapieren. Die eigene Mutter brachte hierauf den Dieb zur Anzeige. Prmz wurde rn Paris zu 5 Jahren Gcfangniß und Deportation aus Lebenszeit verurthem. vlacb Ver büßung der 5 Jahre wurde er nach Französisch - Guyana verschickt. Von hier entwich er im Jahre 1897 und kam 1893 nach London. Nachdem er aber mit der dortigen Polizei in Conflict gerathen war, flüchtete er nach Brüssel und dann nach Aachen. Dort kam es der Polizei zu Ohren, daß sich ein angeblicher Franzose um ein Darlehen von 5000 Francs bemühe, wofür derselbe spater 30.000 Francs zuruckzah len wolle. Das Darlehen sollte dazu dienen, gewisse Papiere zu beschaffen. mit Hilfe deren ein in einer englischen Bank niedergelegtes bedeutendes Depot erhoben werden solle. Die Papiere wa ren nothwendig, da der Depotschein über die hinterlegte Summe verloren gegangen setV'Es hatte sich thatsächlich auch schon Jemand gefunden, welcher den Handel abzuschließen geneigt war. als die Aachener Polizei den angolichen Franzosen in Haft nahm. Prinz bestritt, einen Betrugsdersuch begangen zu haben. Er wird jedoch als dringend verdächtig in Hast behalten, da er nicht angeben will, bet welcher Bank das gestohlene Geld deponirt ist. ' DerFall' d'atz das mo. verne Kampfmittel des Streiks aus altem Aberglauben angewendet wird, dürfte sich wohl bisher noch nicht ereignet haben. Den Arbeitern, die bei den Kreidewerken in Dover beschäftigt sind. eouyrk vas Verdienst, zwischen den eiden scheinbar unverträalichen Worten: Aberglaube und Streik, nun doch .1 r . . I einen Zuiammenyang hergestellt zu HZben. Dieser Taae wurde ein iriscber Arbeiter in den Werken durck ein her - i abfallendes Felssiück so schwer verletzt, dag er an den Fola.en seiner Verletzung starb. Die meisten seiner Genossen ' vorwiegend Irland leben nun m dem Wahne, daß alle Leute, die in der nächsten Zeit in den Werken arbeiten werden, von demselben Geschick betrofsen werden müssen. Sie haben infolgedessen die Arbeit eingestellt, ja eine große Anzahl von Jrländern hat, da sie um .keinen Preis die Arbett wieder aufnehmen wollen, Dover bereits oer-
bürden. All disorders arisin? sroni cause caa be cured to a certai&ty.
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