Indiana Tribüne, Volume 23, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1899 — Page 1

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Jahrgang S3

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Lditorielles. Unter dem neuen Gesetze und bei der großen Anzahl von Kandidaten ist die Erwählung deutscher SchulrathsMitglieder sehr problematisch. Sie ist nur dann möglich, wenn sich die Deut schen aus einen oder zwei Kandidaten einigen, wobei dann zu hoffen ist, daß alle übrigen Stimmen sich so zersplittern, daß die deutschen Kandidaten gewählt werden. Da Parteifragen nicht im Spiele sind, ist kaum zu erwarten,

daß die Amerikaner in nennenöverther Zahl für deutsche Kandidaten stimmen und wenn die Deutschen ihre Stimmen zersplittern, ist ek ziemlich sicher, daß von den deutschen Kandidaten nicht ein einziger erwählt wird.

Der Sentinel" druckt heute achtl"v""" uTrvkrgemuil, ann vrniK Iayr war vtionoers oenraurolg

Svalten Au:üae au der ..Newi" ab welche voll des Sohnes für Vookwalter l und voll deö LobeS für Taaaart sind, ' I Diese Auszüge umfassen eine Periode! von Zwei Zabren und reicken bis in die

v I Sie sind derart, dab sie einem demokratischen Parteiblatt Ehre machen T ' würden. I ES ist , eigentlich merkwürdia. wie

Mitte deö Septembers 1899 binein.!" ttm Zwiespalt zwiiqen Vunoes-

man plötzlich Dinge und Personen ffir"m Kongreß ewige Zeit übrig lassen.

gut befinden kann, die man zwei Iahre lang in den Kotb trat, und wie man " '9 I umgekehrt Dinge und Personen p?ötz-l lich in den Koth treten kann, welche man vei Zabre lana nickt oenua An Achtung kann eine Zeitung dadurch nicht gewinnen. tm Die Zeitungen veröffentlichten dieser Tage ein Interview mit Dewey. Wir ließen dasselbe unberücksichtigt, weil wir demselben mißtrauten. Dewey ist nämlich ein sehr zurückhaltender, vorsichtiger Mann und eö ist schon manches Interview mit ihm veröffentlicht worden, das niemals stattgefunden hat. ES scheint jedoch, daß dieses Interview auf Wahrheit beruht und die Blätter commentiren in der verschiedensten Weise darüber. Dewey, der Land und Leute aus den ... ? , , . ' . i t Ui m m Pmmm m ml mmm9 i 9 m mm I hl an fiT Zl aZ solltk sprach sich namlich dahm I wtim b'sähigt sein, all it Cu. .." ... st a ,... ' " kaum im Stande wären, sich selbst zu regieren, eS aber wohl in Kurze sein würden. Und serner sagte er, daß die Pflich Ü'J m'0"1 kU s."55" Oberbefehlshaber und all Civllgouvernor zu grop uno umsangre.o, eitlen Mann seien, sonst müßten die u.b. i V9u.FP.B mu " orvnel Ctn Nun denn, wenn dle Tagalen in urze reglerungSfayig ,em werden, - r m . m . . oann nno ne es auq zegr, oenn ein ou wiro mqi ,m Panoumvreoen reglerungvsayig. fT' unv was Vewey über Gen. OtlS sagt, ist wohl nicht? anderes als eine diplomatische Wendung für die Anficht, daß derselbe sür seinen Posten nicht sähig. UnS scheint, daß die Aeußerung DewehS einen so scharfen Tadel für daS Verfahren der Regierung enthält, als ein Mann in der Stellung DeweyS sich .erlauben kann, auSzusprechen.

ES dürfte wohl kaum ein Land'nisseS überschritten habe. Der Richters

auf der Welt geben, in welcher die Erlangung deö Bürgerrecht und die Ausübung desselben so schlecht und so unbestimmt geregelt find, wie in dem unlrigen. llever oie vm oer vinuni . . . c Bic.:fi ung, d. h. über die Form der Naturalisation fehlt jede bestimmte Vorschrift. Hier stellt ein Richter allerhand Fragen, dort stellt er keine; hier stellt ein Rich. ter vernünftige Fragen, dort stellt er höchst unvernünftige. 3m Allgemeinen nimmt jeder Richter Naturalisationen vor, in Pennsylvanien jedoch weigern sich seit einigen Jahren die Staatsrichte? Ausländer zu naturalifiren und überlassen es den Bundeörichtern, welche dabei einen geradezu wunderbaren NativiSmuS entwickeln. Fragt man sich, welche Vortheile daS üraerreckt aewäbre. so ist man mit - - 7 U 7 r ' der Antwart sehr bald fertig. Man kann einen Reisepaß bekommen und unter Umständen im Auslande den Schutz der amerikanischen Regierung anrufen. Man kann sagen, daß man durch daS Bürgerrecht auch daS Stimm- und Wahlrecht erlangt, denn die Verleihung desselben hängt von den Gesetzen I der einzelnen Staaten ab und in den! meisten derselben genügt für die AuSÜbung deö StimmrechtS die Erklärung, Bürger werden zu wollen. Für die Wählbarkeit zu verschiedenen Aemtern ist eö wohl vorgeschrieben, daß man Bürger fein muß, aber daS betrifft eine nur verhältnißmäßig kleine Zahl von Leuten, denn nur sehr Wenige streben nach Aemtern. Auf der anderen Sette, wenn man von allen patriotischen Gefühlen absieht, kann cS von Vorthell sem nicht

Bürger zu sein. So ,. B. kann man nter viele Colonial- und sonstige Reim Falle eineS Krieges nicht zum Mili- gierungSSbeamte, sprach der amerikani-

tarbienft gezwungen werden, und wenn man zufällig Italiener ,ft und wlrd I gelyncht, oder Kroate oder Slowake und Kohlengräber und wird dabei i v . : . V . V t . C I. n Vnn einen An,prucy an I . I M . . i r . M

bie Regierung, welchen die Hinterblie-Um

benen eineS Bürgers nicht haben. r . a I le sersayrenyeik uno unoe,ttmmibeit in dieser Sache rührt hauptfächlich . mm m m m mr m. I und StaatSrechten her, und damit sollte nmni gtnoncq auigeraumi weroen. , C j. . V I Wenn oer Imperialismus uno ole i l?ipanfion, die Armee und die Marine "" W um anvere inge zu rummern, öann "0UU " "was Ordnung ln die , , . I Valerie oer Vlaluraii,ailon uno oeß i Bürgerrechtes bringen ÄHHölIIöll. Wetterbericht. Heute Nacht schöne Wetter; mor-l gen trübe und unbestimmt. Höchste Temperatur innerhalb der letzten Stunden 78 Grad, niedrigste 50 Grad. cm v I v m i x a i v c w c 9. Washington, D. E., 4. Okt. Admiral Dewey ist aus seinen Wunsch von heute an von seinem Dienst auf ver Olympia" entbunden, und ertheilte telegraphisch dem EieeutiviOfsizier deö Schiffeö den Befehl, seine " ; seit mehr als zwei Jahren gefuhrt hat. l mt Mon """". 5 der Admi. , m ,,, -j .. jtt ,in,ra lknthalt aus Shtlburne "m'Tl?,b 7 "v "? AthlH IMA hli 41 Vä.I!.. (B gehen, wo biö zu dem dortigen Sm. pfang am 11. auch die Olympia" in-1 getroffen sein wird, welche zur Vornähme umfassender Reparaturen außer! Dlenst aekellt wirb. fl ttm luch in Boston wird der Admiral nach Washington zurückkeh. m mit seinen Kolleaen von der Ph 0 Commission über den der Negierung zu erstattenden Bericht I ,u beratben. Nach Feststellung dieser Details be- , I . gab sich der Admiral nach dem Weißen Hause zu einer Besprechung mit dem Präsidenten über dle Lage auf den I Pbillvplnen. l Capt. CarterS Prozeß. N e w I o r k, 4. Okt. Der zu fünf Jahren Gesängniß verurtheilte Capt. B. M. Carter wurde heute auf den er-

wirkten HabeaS CorpuS - Befehl deminünftigen Erwartungen der Handels-

reiSrichter Laco vorgeführt, und eS wurde über die Behauptung plaidirt, daß daS Kriegsgericht seine Befugniß 'durch den Wortlaut seines Erkennt -

Indianapolis, Zndiana Donnerstag, öen 5 Gktober 1899.

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behielt sich die Entscheldung über den HabeaS - EorpuS - Antrag vor, und ließ den Verurtheilten in die Hast zurücksühren. Milde und Gnade. Little Rock, Ars., 4 Okt. Der Farbige Fred. Pelton ist auf die An. klage, sieben Frauen vergewaltigt zu haben, zu 115 Jahren Zuchthaus derurtheilt worden. Der Mann war geständig. Sein Anwalt appellirte an die Gnade deö Gerichts. Wenn letz. tereS die volle gesetzliche Strafe für die sieben Verbrechen zuerkannt hätte, dann hätte daS Urtheil auf 147 Zahre Zuchthaus lauten müssen. Der Neger wird sich jedenfalls glück. lich schätzen, daß daS Gericht so gnädig war. ibm 32 Zabre nachmlassen. DaS w i 'im ' Schlimme dabei für ihn ist nur, daß eö die lttzten und nicht die ersten 32 Jhre der Hastdauer sind, die ihm erlassen wurden. i v i l i s i r t e" Kriegsuyrung. Manila. 4. Okt. Eine Straf Expedition, bestehend auö einer Anzahl Kanonenbooten und einer armirten Barke, mit 260 KriegSmatrosen und Malinesoldaten bemannt, ist nach Orani abgegangen, welche Stadt alb Strafe" für die kürzliche Verbren lnung deS Kanonenbootes Urbaneta" zusammengeschossen werden soll. Sin scharfe Kritik. B e r l i n, 4. Okt. In der heutigen Sihuna des Geographen . Weltcon. gttsstS, und im Beisein einer ganzen Anzahl hervorragender Zuhörer, da schk Delegat Poultney Bigelov über Colonialverwaltung in den verschie denen Theilen der Welt". Bigelow sagte unter Anderem: Die- , . r . . . - . . . ..... m wegen der Weltsriebenö - EonferenI Haag, welche den edlen Zweck derfolgte, Kriege weniger häusig und - . - weniger brutal zu machen. Und eö wird auch in nicht minder dankbarer Erinnerung bleiben durch da? ergan- . zende FriedenSwerk, welches diesem - . r großen eogropyen.ongrep Nvertraut ist. Im fernen Osten sind jetzt die Ver. Staaten du.ch die Besetzung Manila Vlevenvuyler Curopaö geworden. Totchexart werden die Amerikaner die nächsten Nachbarn von Hongkong und stad an der geplanten Eisenbahn, die in Kiau-Tschau ihren Endpunkt haben soll, fast ebenso sebr interesfirt. In Gemeinschaft mit Deutschland jedoch, haben sich die Ver. Staaten noch Ersahrung zu kaufen, und nach den Beghachtungen, die ich während deS Krie geg gemacht habe, fürchte ich, daß mein Vaterland ein zu hohes Lehrgeld zahlt. Die Ver. Staaten haben amtlich die Verwaltung eines troviscken Reick'eö " ... unter Verhältnissen begonnen, welche eö wahrscheinlich machen, daß die Amekaner die Fehler wiederholen werden, welche die Engländer vor einem Jahrhundert zu verbessern hatten. So , ehr die Filipino? auch die spanische Herr schast haßten, so hassen sie doch die Jankee-Herrscha noch mehr ! Daö ift auch kein Wunder. Methoden, ' .Ich. geg. am.nk.nische Zndian.. nd ,.. ... ,,g,.ich w.. ... eisen sich nicht al, e.folgttich auf d. WW-'s". p ' t Vt".! f.l-iff . k kr anziehend für eine so hochsinnige Rasse sein, wie diejenige, welche die Philip-pinen-Znseln bewohnt. Der Fluch Amerika? ist heute, daß Ir.i, mnuaftr unh ck tot dem Pöbel zu sürchten haben. Jeder, d.. .. wag., di. Weihei. d.., vom k.l inskZrirt, Ms,in,?Z, , frt siren, wird als unpatriotisch," wenn nicht als Verrälher" niedergeschrien ! ! in hm a,?ika. I ,.D .,. niscken Döbel in'ö Gebirn aestieaen. I w besonders jenem Theil des Pöbels, welcher den Krieg geführt hat. Infolae dessen Zeichnet cd die Colonial I V - 11 V ' r ?katiakeit der Ver. Staaten durck I T D große Hast in der Vorbereitung, durch häufige Veränderungen im Plan, durch rücksichtslose Ausgaben an Gut und BluL und durch einen jämmerlichen Fehlschlag in der Erfüllung der vertreibenden Klasse aus, welche schließ lich daS beste Urtheil über ColonialI Verwaltung hat. ' Der Amerikaner ist ein prächtiger

Kolonist gewesen, soweitzseine Aufgabe

darin bestand, die rothen Indianer zu verjagen und daS Gebiet nur für die Weißen zu verwalten ; aber eö ist ihm noch nicht gelungen, mit einer schwächeren Nasse etwaS Anderes zu thun, als sie auszurotten ! Die riesige Freiheit, welche er für sich selbst beansprucht, wird lächerlich, wenn er sie mit dem rothen Mann, mit dem Neger oder dem Chinesen theilen soll." Präsident KrügerS Rede. Pretorias. Okt. Ueb:rPräfident KrügerS Rede bei t .r gestrigen Vertagung deS VolköraadS wird jetzt Genaueres bekannt. Er hat ach zuderläffigen Berichten gesagt: AlleS deutet aus Krieg, weil ein Geist der Falschheit über andere Länder gekommen ist, und weil die Bevölkerung von TranSvaal sich selbst zu regieren wünscht. Wenn aber auch Tausende kommen mögen, um unS anzugreifen, so haben wir doch nichts zu fürchten, denn der Herr ist der höchste Schildsrichte? und er wird entscheiden. Die Kugeln kamen zu Tausenden zur Zeit deS Zameson'schen RaubzuveS, aber die Burgherö blieben unberührt. Ueber Hundert wurden aus der anderen Seite getödtet und eS zeigte sich, dav der Herr unsere Kugeln lenkte. Der Herr regiert die Welt. Herr 3. M. WolmaranS, eineS der nicht ofsijiellen Mitglieder deS Exttutivratheö, sagte, er hoffe, daß wenn der Raad sich wieder versammele, keine Convention mehr ex stiren werde und daß das Volk frei sein werde. Gott, sagte er, habe oft die Engländer benutzt, um die BurgherS zu dem Glauden ihrer Väter wieder zurückzubringen. 3m Laufe seiner Rede rief er auS : England bat AlleS urückaewiesen, selbst ein Schiedsgericht. England und Transvaal. Pari, 4. Okt. Eine Anzahl hiesiger Blätter behaupten, die Boeren hätten England ein Ultimatum zugestellt, in welchem die Zurückziehung der Truppen von der Grenze innerhalb 48 Stunden verlangt wird. Die Zeitungen beglückwünschen Präsident Krüger dazu, daß er endlich zu einem Entschluß gekommen ist. London, 4 Okt. Auö Südafrika kommt heute Morgen die sensationelle Nachricht, daß die Behörden von TranSvaal sich einen Betrag von 500,. 000 Pfund in Gold, welcher sich aus dem Wege von Johannesburg nach Kapstadt befand, angeeignet haben. Die Geschichte wird von zwei Seiten bestätigt. Nach dem Cape ArguS ist die Beschlagnahme in Verani erfolgt. Die Sendnng war die wöchentliche oom Rand nach Kapstadt und daS Gold wurde an das Schatzamt von Transvaal abgeliefert. Nach den Depeschen deö Vertreters einer hiesigen Minengesellschaft wurde der Zug, aus welchem sich die Goldsendung befand, von den Buren überfallen und geplündert und sie erbeuteten im Tanzen 300,000 Pfund in Gold. , , - Der venezueliscke Schieds spruch. London, 4. Okt. Der SchiedSspruch deS englisch - venezuelischen Schiedsgerichtes wird von den hiesigen Nachmittag, -Blättern als für England außerordentlich günstig betrachtet. aber nicht als ein Beweis von der allgemeinen Anwendbarkeit der SchicdSgerichte in allen internationalen Streitigkeiten. Nichter Brewer. vom amerikanischen Tupremegericht erklärte heute in einem Interview mit dem Vertreter der Associirten Presse, ek habe in dem Schlußgericht keineötvegö die Uebereinstimmuna der Ansichten geherrscht, von welcher gesprochen worden ist, im Ge qentheil, bis zum letzten Augenblick hielt er eS für unmöglich, zu einer nl eyeivung zu rommen, uno nur durch große Versöhnlichkeit und Nach giebigkeit wurde schließlich ein Compromiß geschlossen. Hätt? jeder der Nichter einen eigenen Schiedsspruch gefällt, so würden alle Erkenntnisse grundverschieden gelautet haben. 3n Folge dessen mußten die Ansichten der einzelnen Richter sich ein M, Pf C w anver anpa en uno lqiuRiicp eine DurchschnittSlinie zwischen den An sichten gezogen werden. Daß politi scher Einfluß sich geltend gemacht hatte, wollte der Richter nicht zugeben, aber ohne Zweifel hat der gegenwärtig Aufstand in Venezuela und daS da-

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