Indiana Tribüne, Volume 23, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1899 — Page 1

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(Lditorielles. Die nächste SchulrathSwahl ist sehr wichtig und man sollte ihr wohl

Aufmerksamkeit schenken. Der Schul rath besteht unter dem neuen Gesetz aus bloß fünf Mitgliedern und diese fünf bleiben vier Jahre im Amte. 3n den nächsten vier Jahren kann als kein: Aenderung getroffen werden. Da neue Gesetz legt auch die inne ren Angelegenheiten der Schule, d. h dieAnstellung d'.rLehrer und dieAnord nungen für den Unterricht in die Händ des Schulsuperintendenten. Derselb wird zum ersten Male auf ein 3ah gewählt und nachher immer auf vier Jahre, so daß auch hier nicht jährlich Aenderungen getroffen werden können ti müßte denn der Schulrath jedes 3afcr einen anderen ernennen. waS weder wahrscheinlich, noch wünschen? werth ist. Es sind etliche zwanzig Kandidaten im Felde, darunter fünf Deutsche. Wir haben schon darauf hingewiesen daß die Erwählung eineSDeutschen oder mebrerer eine Notbwendiakeit ist. ES ist aber sehr große Gefahr vorhanden, daß nicht ein einziger Deutscher gewählt wird. Man kann mit ziemlicher Sicherheit darauf rechnen, daß wenn die Deutschen ihre Stimmen zersplit tern, kein Deutscher gewählt wird, denn aus die Amerikaner ist nicht zu zählen. ES sollte daher rasch noch ein Weg gefunden werden, die deutschen Stimmen auf, sagen wir zwei Kandidaten zu vereinigen, sonst wird vielleicht kein einziger von ihnen gewählt. Ist eine solche Einigung nicht möglich, so bliebe nichts übrig, als daß die Deutscher nur für Deutsche stimmen, waS aber auch nicht sehr wünschen?werth wäre. Die Indianapolis Municipal League ist für den Zweck organifirt, ehrliche und ökonomische Stadtverwaltung zu sichern." Mit diesen Worten beginnt ein Zirkular, daS sie an die Stimmgeber der Stadt ausschickte, und worin sie dieselben auffordert, namentlich unter Hinweis auf den Straßenbahncontrakt zum Zwecke der Sinführung einer besseren Stadtverwaltung bei der kommenden Stadtwahl für die Republikaner zu stimmen. Wir zweifeln durchaus nicht an der Ehrlichkeit und dem guten Willen der Municipal League, aber daö Mittel, das sie vorschlägt, ist etwa? seltsam. SS wird sehr schwer sein. Jemanden davon zu überzeugen, daß man hierzulande irgend wie reformirt, wenn man die Zügel auS der Hand der einen der alten Parteien in die Hand der anderen legt. Um bloß ein Beispiel zu ersi'ancn; nehmen wir die beiden gro ßen Städte des Ostens, ?kev Von Uno Philadelphia. New Azrr x eine ebenso vorwiegend demokratische, wie Philadelphia eine vorwiegend republikanische Stadt. Aber welcher von beiden Städten in Bezug aus corrupte Verwaltung der Preis gebührt, das vursle qvott zu jagen tin. Selbst angenommen nun, die Mu nicipal League habe in allem Recht, so müssen wir unS dennoch weigern, daS Mittel, daS sie vorschlägt, an die Stelle der Demokraten die Republikaner zu (rktrt. als fcal ricktiae anzuerkennen. Wenn die Municipal League ein ganz neues unabhängiges Ticket, sagen wir ein Lürgerticket, statt eineS Partei ticketS ausgestellt hätte, dann sahen wir die Sache in ganz anderem Lichte an. Speziell in dem vorliegenden Falle aber ist die Aufforderung der Munici pal League ganz und gar nicht angebracht. Sie sagt, Mayor Taggart habe sich zwei Maschinen geschaffen. eine Parteimaschine und dann eine Maschine auS Leuten beider Parteien bestehend, vermittelst derer er die Geschäfte der Stadt controllirt. Zugegeben, daö sei so, so muß man angesichts des wunderbaren Schweigens, dessen sich die Republikaner in der Straßenbahnangelegenhelt befleißigen, immerhin annehmen, daß die Republi kaner, welche zu TaggartS Maschine gehören, keine Leute sind, welche die Partei zu deSavouiren vermag, daß eS vielmehr Leute find, welche Einfluß in der republikanischen Partei, haben. Und diesen Leuten die Stadtverwaltung zu übergeben, daS ist die Reform, welche die Municipal League vor- ! schlägt. Man verlangt von unS, im Namen der Reform, daß wir eine Par Itei ans Ruder bringen, welche eS nicht

wagen darf, die wichtigste Handlung

der anderen Partei zu kritisiren, oder gar zu tadeln, welche sich gezwungen sieht, ollenfallfigeö Unrecht todtzuschweigen. Zu einer solch wunderbaren Höhe der Anschauung können wir unö nicht aufschwingen. Herr W. P. Fischback ist Präsiden der Municipal League. Wir haben sehr viel Achtung vor Herrn Fischback und wir sckäben ibn sehr bock. Aber eö ist doch nicht gerade der beste Takt, daß ein Mann, welcher alö Republi kaner ein Bundesamt bekommen hat, und dasselbe noch einnimmt, wenn eS auch ein quasi richterliches ist, die Erwählung eineS ManneS dieser Partei als Reformthat anpreist. Und wir haben auch nicht vergessen, daß die Richter WoodS und Schowalter in der Wolle gefärbte Republikaner waren und daß deren wunderliche Entscheidungen in der Straßenbahasache von vornherein die Möglichkeit boten, die Rechte deS Volkes zu verkümmern und dessen Interessen zu schädigen Und wir haben auch nicht vergessen, daß die 3dce von der permanenten Konzession der Gesellschaft, welche die Entschuldigung sür den Abschluß deS Vertrags bildet, dem Kopfe deS guten Republikaners Benj. Harrison entsprang, und daß unser Richter WoodS trotzdem er Gelegenheit hatte, die Haltlofigkeit dieser Idee zu zeigen, dieö nicht that. Er war ebenfalls wie gesagt, ein sehr guter Republikaner. Aus diese Weise reformirt man nicht. Der Versuch, den wegen BetrugS verurtheilten Hauptmann Carter als einen amerikanischen DreyfuS hinzutellen, wird den Vertheidigern Carterö wohl schwerlich gelingen. ES mag richtig sein, daß daö Militärgericht nicht nach den genauen Regeln verfuhr, welche in Civilgerichten beobachtet werden, aber man darf ruhig annehmen, daß wenn der Generalanwalt nicht zuverlässige Beweise der Schuld in den Akten gefunden hätte, eine Bestätigung deS Urtheils Seiten? des Präsidenten nicht erfolgt wäre. Carter war der Schwiegersohn eineS reichen ManneS. Seine Frau lebte nicht mehr. Er lebte in höchst verchwenderischer Weise und erklärte in dem Prozesse, diß er das Geld dazu von seinem Schwiegervater bekommen habe. Dieser stellte daS nun zwar nicht in Abrede, aber jeder Aufforderung durch seine Geschäftsbücher zu beweisen, daß er seinem Schwiegersöhne größere Summen Geldes gegeben habe, setzte er eine beharrliche Weigerung entgegen. Dieser Umstand allein ist genügend, daS öffentliche Gewissen zu beruhigen. ES wird nie gelingen, Carter als einen unschuldig Versolgen darzustellen. Im Gegentheil, daS öffentliche Gewissen wurde beunruhigt, weil die Sache so lange verschleppt wurde und die Regierung wurde bereitS vielfach beschuldigt, die Absicht zu haben, Carter durchschlüpfen zu lassen. Carter ist kein DreyfuS und wird keiner werden. Man fühlt, daß durch die Bestätigung deS Urtheils dem GerechtigkeitSgefühl deS Volkes Genüge geleistet wurde. l)rns)liiiirijnrijcii Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; zuneh mende Bewölkung Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Stunden 71 Grad, niedrigste 54 Grad. Der Gefeierte. Washington, D. C., 2. Okt Nach Schluß der Parade wurde im Capital dem Admiral Dewey der vom Congreß votirte Ehrensäbe! überreicht Am Abend fand im Weißen Hause ein Diner statt. Eö war daS größt, Diner, welches in der socialen Geschicht, deS Weißen HauseS je vorgekommen ist ES waren 80 Gedecke gelegt, und zu den Eäüen gehörten die Mitglieder deS KabinetS, die Gouvernöre von Staaten, die Richter deS Supremege. richte, etliche Mitglieder deS Congres. seS, Armee- und Marine - Offiziere Der Verlaus war ein äußerst glänze. der, und schon eine Stunde vor dem Eintreffen der Geladenen hatte sich vor dem Weißen Hause eine große Schaar Neugieriger eingesunden. Die Gäste sammelten sich im östlichen Saale und begaben sich von dort na

dem Corridor, welcher als Speisesaal

hergenchtet war, da der eigentliche . Speisesaal zu klein war. Der Corridor war in reicher Weise geschmückt, und die prächtige Dekoration der Tafel zeugte von dem feinsten Geschmack. Hinter dem Sitz deS Präsidenten war eine Präsidentenflagge angebracht und der gegenüberliegende Sitz deS AdmiralS Dewey war durch die blaue Flagge eineS Admirals der Manne mit vier Sternen ausgezeichnet. Auf dem östlichen Ende, an welchem der Marinefekretär Long saß, war die Flagge deS MarinesekretärS angebracht, und auf dem westlichen Ende der Tafel sah man die Flagge deS KriegösekretärS. Auch der Rothe und Blaue Parlor waren prachtvoll dekorirt, aber AlleS stellte die AuSschmückung deS östlichen SaaleS in Schatten, welcher in einen Garten verwandelt war. Daö Diner nahm zwei und eine halbe Stunde in Anspruch, und war durchauS unforMell. Reden wurden nicht gehalten, und von dem Siege bei Ma nila war nicht die Rede. Beim Schluß des Diners verabschiedete sich Admiral Dewey und suhr unter den Hochrufen deS Publikums direkt nach dem Haufe der Frau McLean und zog sich bald zurück. ,, , ' 5 i r werden als Schied Srichte? gewünscht. New Äork, 3. Okt. Der hiesige Generalkonsul deö Ocange-greistaateS, ChaS. D. Pierce, hat eine Depesche bezüglich der Angelegenheiten in TranSvaal erhalten. Er erklärt, .er könne den ganzen Inhalt nicht mittheilen, aber er dürfe verrathen, daß der Präsident deS Orange-Freistaateö einen vergeblichen Versuch gemacht habe, Präsident McKinley zu bewegen, daß er andere mächtige Nationen aufordere, mit den Ver. Staaten zwischen England und TranSvaal zu vermitteln. Die nahen Beziehungen zu England ollen Präsident M Kinley abgehalten haben, auf den Vorschlag einzugehen. MIM Die Verhandlungen mit A g u i n a l d o. Washington, 3. Okt. Fol gende Depesche ging heute von dem Aeneral OtiS in Manila beim Ma-ink-Departement ein : Drei Jnsurgenten-Ossijieren wurde gestattet, bei Angeles unsere Linien zu passiren, da sie beabsichtigten 12 von unseren Soldaten und , zwei Civilisten, welche sich in ihrer Gefangenschaft beunden hatten, zu überbringen. Zn der grftrigen Conserenz versuchten sie. eine Mittheilung von der InsurgentenRegierung zu überreichen, welche indeß abgelehnt wurde. Sie überreichte dann ein Dokument, welches von zehn Soldaten unterzeichnet war, welche darin ihr Wort verpfändeten. Geprüft und die Entscheidung vorbehalten. Die JnsurgentenOfsi;iere sagten dann, Aguinaldo wünsche daS Ende deö Krieges und möchte eine Civil. Commission zu einer Conserenz entsenden, doch wurde ihnen erwidert, dieselbe werde nicht empfangen werden. Sie werden morgen zurückgesandt werden. Ich halte diö ganze Sache sür einen Versuch, die Anerkennung seitens der Ver. Staaten zu erlangen. Alle unsere ausgelieferten Soldaten waren Leute, welche sich verlaufen hatten, und von Räuberi aufgegriffen worden waren. Sie sagen, sie hätten gegen ihren Willen daö Dokument unterzeichnen müssen, um ihre Freilassung zu erlangen. Die ganze Angelegenheit ist von keiner Bedeutung und als eine Art Theater-Vorftellung aufzufassen." ' (Gez) Otiö. Die F l e i s ch t h e u e ru ng. Chica g o, 3. Okt. Rinder auf dem Huf stiegen heute in den Vieh Höfen auf $7, den höchsten Preis, wel chen sie seit dem Oktober 1884 erreicht haben. Dieser Preis wurde für Vieh au5 Illinois bezahlt, so daß eS noch besser bezahlt wurde, als vor 10 Ta gen Vieh auS Jadiana, welches $6 90 brochte. Der Klub der Harmlosen. Berlin, 3 Okt. Der Prozeß gegen die Mitglieder deS Klubs der Harmlosen hat begonnen. Eine An zahl Zeugen und Angeklagter auS den höchsten Kreisen deS Adels ist auS dem Lande geflohen. Ueber sieben Mil-

lionen Mark sind in der kurzen Zeit

oeö Bestehens des Klubs verloren worden. Bruno von Kayser und Paul von Schach?mzyer haben Zeder an -1 . rat .. . . . , . nein oeno yunoerllaufeno viatt gewonnen. Entsprechend große Sum .,. CV - i .". f : j r . r inen u numnira aurn verloren wor den. Der Kaiser hat befohlen, den Prozeß rücksichtslos durchzuführen. KatholischeFakultat in Straßburg. Berlin, 3. Okt. In Folge der Mahnung deö Kaisers Wilhelm wird die Universität in Straßburg im El saß eine katholische Fakultät erhalten, wodurch einem langen und erbitterten Streit ein Ziel gesetzt wird. HungerSnoth in Indien. Si m la, 3. Okt. Es wird berechet, daß die indische Regierung 6.500, 000 Rupien wird ausgeben müssen, um die HungerSnoth in den Central Provinzen zu mildern und daß die lokalen Häuptlinge noch mindestens den dritten Theil dieses Betrages wer den zulegen müssen. ' AuS Manila. v a c o o S, Luzon, 3. Okt. General Lawton kam heute Morgen nach Bacoor und organisirte eine allgemeine Vorwärtsbewegung zur Säuberung des Gebiete? zwischen 3muS uud Bacoor, indem er selbst daS Kommando übernahm. General Lawton'S Truppen bestehen auS allen Mannschaften, welche zwischen Bacoor und Zapole stehen, fünf Compagnien vom li. Regiment Col. Baggett seiner Truppe vom 4. KavallerieRegiment, und Railley'S Batterie von zwei Geschützen und zwei anderen Gechühen. General Fred Grand unterstützt die Bewegung mit drei Compagnien vom 4. Regiment unter Major Price und KnabenfchueS Kundschafter. DaS gelbegieber. KeyWeft, 3. Okt. Heute wurden hier 24 neue Erkrankungen am gelben Fieber und ein Todetsall in Folge der Seuche angemeldet. in Der venezuelische Schieds spruch. Paris, 3. Okt. Durch die Entcheidung der englifch-venezuelischen Schiedsgerichts - Commission werden inige Ansprüche Englands auf Gebiet m Innern und an der Küste nicht anerkannt. Seine Grenze wird am WainiFluß beginnen. Der Schiedsspruch ist ein einstimmiger, und er wird alö eine Art Compromiß angesehen, eher als eine Begünftigung Venezuela'S. Kurz zusammengefaßt bedeutet der Schiedsspruch deö Tribunals, daß von den 600.000 Quadratmeilen, welche Venezuela beanspruchte, ihm nur 100,000 zufallen, welche zum Theil in der Marsch am Barima-Fluß und theilweise im Innern liegen, während England alle Forstländereien behält. Die Beulenpest. P ariö, 3. Okt. Wie die Fronde berichtet, isi Professor Calmette, der Commissär deS Pafteur-ZnstitutS, auS Opor'o zurückgekehrt und sagt, vor seiner Ankunft habe die Sterblichkeit unter den an der Pest Erkrankten 33 Prozent betragen, während von 15 mit dem Serum behandelten keiner starb. Dadurch ist daS Vertrauen deS Publikums wieder hergestellt worden und 423 Personen haben sich mit dem Serum impfen lassen. tSpuren vonAndree. Stockholm, Schweden, 3. Okt. Die am 9. September an der Nordküfte der King Charleö - Insel ausgefundene Boje mit der Ausschrist Andreeö Polarexpedition wurde hier ge stern in Gegenwart einer Anzahl Sach verständiger geöffnet, und eö stellte sich herar.S, daß eö wirklich, wie vermuthet, die sogenannte Nordpol - Boje war. welche Andree gemäß Abrede hatte auswerfen wollen, wenn er den Pol pasfirt haben würde. Salzfluß tritt oft aus bei kaltem Wetter, die innere Hand er greifend und andere Körpertheile. Hood'S Sarsoparilla, der große Blut reiniger heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit u. kurirenKopfveh. 25.

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