Indiana Tribüne, Volume 23, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1899 — Page 4

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Sie brauen die wunderlichsten Dinge ' zusammen und geben ihnen die wun-

derlichsten Namen. ES gehört viel Erfahrung und ein guteS Gedächtniß dazu, wenn man darin Kenner werden will. Diese mized DrinkS" find wahre Kunstwerke und find auch, wie alle Kunstwerke gottsträflich theuer. Vernicht Kunstverständiger ist, lasse sie daher stehen. ES ist möglich auch ohne sie daS Leben zu genießen. Der Plauderer. Purvo's ZZache. Rumanike Skizze, von ?L Flacht Im rumänischen Dorf Glioceni weiß Alt und Jung, dak der Zigeuner Purvo ein aeschickter Men ch l t. Was der nicht Alles kann! Pferde behufen und Brunnen graben; Menschen und Thieren Zähne 'ziehen und Geige spie len; wahrsagen und lügen, gelegentlich auch stehlen. Allein die vielen ttünste. auf die er sich verstand, trugen lym dennoch wenig ein; und das Wenige vertrank er in der Torsschenke. Tarüber empfand er manchmal Gewissens bisse, die indessen vor seinen vernünftigen (Zrwügungeu sehr bald Neiaus nahmen, 'ftann ich denn dafür," argumentirte er in solchen trüben Minuten, ba& ich an ewigem Durst leide und das Wasser hier nicht gut ist? Im Uebrigen wäre dies Schnapstrinken nicht eine dring'end nothwendige Cache, wozu hatte man Millionen Schenken in der ganzen Welt errichtet?Vurvo ist heute wieder einmal schlech ter Laune; und der Arm: kann sie nicht einmal verscheuchen, denn es fehlt ihm an Tabak, und seine liebe Geige liegt noch immer in der Gemüsekammer des Torswirthes als Pfand für konsumlr ten, aber nicht bezahlten Schnaps. Auf dem Strohlager ln seiner elen den Hütte binqestreckt, kraut er sich im Kopshaar und hadert dabei mit dem Geschick, daß es ihn emen armen Zigeu ner und nicht einen reichen Herrscher werden ließ. Mein Gott! Das Kunst stück in einem goldenen Palast zu woh nen, aus silbernen Schüsseln große Portionen Lammsbraten mit viel, viel Sauerkraut und Knoblauch zu verspel sen. Tag für Tag zwel bis drei Liter guten, süßen Wein zu trinken und da bei den Ministern zu befehlen: Hört 'mal! Tan Ihr mir das Reich gehörig verwaltet! Sonst kriegt Jbr's!" das brächte auch ich zustandet Und dann..' Er mußte seine Betrachtungen unter brechen, denn der Gemeindepolizist trat eben ein. Purvo sprang erschrocken auf. Er überlegte mit Blitzesschnelle: Sollte der Gemeindeschreiber davon Wind be kommen haben, daß ich vorigen Sonn abend, als ich im Herrenhause arbeitete. in meiner Zerstreutheit ein junges Huhn mitnahm? Oder steht der ver dächtige Besuch mit dem Umstände in Verbindung, daß ich vor zwei Wochen von meinem cachbarn einige Scheit Holz borgte und gerade keine Zelt hatte, ihm das mitzutheilen?" Purvo trat der Angstschweiß auf die Stirne. Er fühlte förmlich schon die Ohrfeigen, mit denen ihn in sehr naher Zeit der Gemeinde schreibe? bedenken würde. Allein diesmal war seine Anast un gerechtfertigt. Ter Polizeimann beschied ihn nämlich ins Gemeindeamt, er solle dort dem Herrn Gemeindeschreiber, der sich vor Schmerzen krümme, einen bösen Zahn entfernen. In Purvos Augen leuchtete es vor Schadenfreude über das Leiden seines Erzfeindes, als er jept, scheinbar von tiefstem Mitgefühl erfüllt, ausrief: O, der arme, liebe Herr! TerTeU' fel hole ihn.. .. den Zahnschmerz! Ich will nur meine Zangen suchen und komme lofortigst ich fliege!" Während er seine Zangen aus allen Winkeln hervorsuchte, dämmerte ihm ein Racheplan auf. Seit einem Jahr und darüber wollte er sein Müthchen an dem Gemeindeschreiber kühlen, weil dieser ihm einmal wegen eines unbe deutenden Tiebstahls eine bedeutende Ohrfeige verabfolgt hat. Die That fache an und für sich wäre für Purvo kem Grund zu Rachegefuhlen gewesen: denn als ein kluger Zigeuner weiß er. daß eö verschiedene Menschenllassen aus der Welt gieb. Reiche und Arme, Ohr feigende und Geohrfeigte, und daß er nicht zu den Reichen, Ohrfeigen Aus theilenden gehört. Er konnte es blos dem Wächter der Ordnung von Glioceni und Umgebung nicht vergessen, daß dieser die Strafe damals in dem von Publikum überfüllten Wirthshause und überdies in Gegenwart der hübschen Bäuerin Rurandra vollzogen hat. Wissen Sie, was mir jetzt eben ein fällt, Herr Korporal?" sagte Purvo plötzlich zu dem Torfpolizisten, der in seinem Leben keine Uniform getragen hatte. Ich glaube Nicht, daß ich dem gnädigen Herrn werde den Zahn rei ßen können. Ein Pferd hat nur neu lich, während ich es besuchte, die rechte Hand verletzt, daß ich sie nicht rühren kann!" Ach was, Unsinn! Komm' nur Zigeuner!" entgcgnete der Polizist. Dann gehen Sie voraus. Herr Ktt poral! Ich komme gleich nach, ich muß nur noch eine Meoizin zum Blutstillen bereiten!" Als der Polizeimann weggegangen war, zeichnete Purvo auf den Rücken seiner rechten Hand einen großen schwarzblauen Fleck und eilte ins Ge meindeamt. Ach, gnädiger Herr Notar!" jam merte Purvo, als er vor dem Gemein, beschreibe? stand. Ein so dummes Pferd! Muß es mir gerade die Hand verletzen, wenn ich sie brauche, um den gnädigen Herrn von seinen Schmerzen zu befreien! Ein dummes Bauernpferd! WaS bleibt mir jetzt Anderes übrig, alö Jbnen den Zahn mit der Linken zu reißen?! Mit der bin ich aber nicht so gefchicktund das. wird schmerzen:. ...

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Herr! Bitte, geruhen Sie den dunklen Fleck anzusehen!" Der Gemeindeschreiber überzeugte sich durch einen raschen Blick von der An Wesenheit der fraglichen dunklen Stelle und setzte sich seufzend m seinem Armstuhl zurecht. Was nen sich da ma chen? Erst ins Städtchen fahren, eine Uir hrni fünf fnnhn nni??Nisnnpn .. .. letzt, vor Anbruchdcs Abends und ' Wf bei dem naßkalten Herbstwctter? Nein, lieber stärkere Schmerzen leiden, aber sie rascher los werden! Und Purvo begann mit seiner zan aenbewassncten Linken an dem bewußten Zahn zu ziehen und zerren; der Gemeindeschreiber wimmerte, Purvo wimmerte voll Beileidsgefühl mit und murmelte bei jedem kräftigen Ruck: Armer, gnädiger Herr Nur nock sechs bis acht Minuten Geduld das dumme Bauernpferd.. . . wer kann dafür.... das Schicksal will essn...." Und innerlich jauchzte Purvo. Endlich mußte er doch ernstlich den Zahn heben; ein kräftiger Zug, ein Schrei des Gc melndeschreiberS, und tnumpylrend zeigte Purvo das Ungcthüm von Zahn dem anwesenden Publikum: dem Ge meindevorsteher, dem Torfgeistlichen, dem Polizeidiener. (jme Weile noch rastete der ächzende Gemeindeschreiber im Stuhl, dann er hob er sich, griff in die Tasche und reichte Purvo einen Franc. Aber nein, gnädiger Herr Notar! Niemals!" rief Purvo, während seine Blicke das glänzende Silberstück ver zehrten. Wenn Sie wünschen, ziehe ich Ihnen mit Bergnugcn alle Zähne, aber Geld nehmen von Ihnen nein! Tenn " Ter Gemeindeschreiber bereitete Purvos Redeschwall ein jähes (5nde: Da mmm und schweig, Zigeuner, und mache, daß Tu fortkommst!" Purvo simulirte einen Seufzer des Bedauerns, nahm das Geldstück und ging eilig ab. ls zog ihn zur Schenke. Merkwürdig, wie klug bei einem Zigeuner selbst die Beine sind!" sagte Purvo zu sich. Tie meinen wissen sogar, daß ich meine Geige auslösen muß, damit ich mir in traurigen tun den etwas Lustiges spielen kann!" In der Schenke löste Purvo die Geige ein, und es verblieben ihm noch 20 lsentimes. Tasür ließ er sich Schnaps geben. Als er damit sertig war. fühlte er sich wie ncubelebt, und er sagte sich: Im Leben giebt es wenig ange nehme Stunden; stellt sich einmal eine solche ein, so soll man sie verlängern! Und er hinterlegte wieder die Geige als Pfand und schasste ein ganzes tfläfch chen Schnaps an. Je mehr Purvo trank, desto heiterer wurde er; schließlich erbat er sich leihweise die Geige, siedelte lustig daraus los und tänzelte dazu. Ta trat der Gemeindeschreiber in die schenke und bemerkte zu seinem (Zrstau nen, daß Purvos kranke Hand den Bo gen so fest und sicher führen konnte. Na, Purvo, was ist's denn mit der verletzten Hand?" Purvo wurde so bleich, als es ihm seine dunkle Hauptfarbe nur gestattete und stammelte: Plötzlich gesund plötzlich ....geworden. Ter (Gemeindeschreiber schüttelte un gläubig den Kopf, ließ sich die rechte Hand zeigen und betrachtete sie aus einer gewissen i5ntsernung mit gro ßer Aufmerksamkeit. Tann befahl er dem Schcnker, Purvos rechte Hand mit warmem Wasser zu waschen. Und die Hand ließ richtig Farbe Ta regnete es plötzlich Ohrfeigen und hagelte es Puffe auf Purvos Oberleib Selbstverständlich war der Erzeuger dieses Gewitters Niemand Anderer eil der Gemeindeschreiber, der nun einiger maßen befriedigt wegging. Purvo empfand zwar ziemlich heftige Schmerzen; aber sie wurden von dem seelischen Balsam gelindert. Thut nichts." dachte nämlich Purvo, indem er nach Hause torkelte und sich dabei Gesicht und Lenden frottirte. Thu! nichts, wenn' ein bischen mehr weh thut! Ich habe ihm auch gehörige Schmerzen bereitet! Und das Allerbeste dabei: Ich habe mir auf Kosten des GemeindeschrnberS einen Rausch ange trunken! Einwichtigerarchäologlschcr Fund ist bei den Bruager Ha fenarbeiten gemacht worden. Der Erdausheber hat in einer Tiefe von sieben Meter ein Schiff freigelegt, das der vorchristlichen Zeit angehört. Das aus Eichenholz gefertigte Schiff ist 1,50 Meter breit und 10 Meter lang. Der in vier Theile zerbrochene Mast muß 7 biS 8 Meter ohe gehabt haben. Das Schiff mub zu einer Zeit an dieser Stelle untergegangen sein, in der das Meer noch diesen Theil Flanderns bedeckte. Eine Untersuchung des Schis fes durck Fachmänner ist im Gane. "XI in Ä;ei entyurm in Nees wurde beim Abbruch eines dem Waisenhausfonds gehörigen Hauses eine größere Anzahl Silbermünzen gefunden. Sie sind vorzüglich in der Prägung erhalten, von derGröße eines Fünfinartstüäes, gehören dem 13., 14.-, 15. und 10. Jahrhundt an und sind österreichischer, spanischer und holländischer, Herkunft. Die Fundstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe der alten noch vielfach erhaltenenFestungswerke. (Rees wurde 1228 befestigt.) Durch den Bürgermeister Sahler wurden die Münzen sofort in Sicherheit nehTCitbi Im an leidende Zrauen ! .34 litt zhnlanz an ?t3rmutlrr tttfcen, ichineridaii Priden, xatii ßkm glüh, jalirn fett Eeburmutttrtlc. un nbeten felciungrn, unt sank lJlitfclidj-.n cinfadit. sich, (iui nuttcl, eiche mich ebne i)tliit Jbilt htille. ialuT tilrnitifl jut grauen. fl tostet sich ko (i nen vr,üze ju übeTjeuqen. Ich lnhiliHil taAlIltMfciA.V AkriiAji anveifun stet an jed leitend, uiu l-iiiu ; 21t rs. C. lZndnnt, SoH Send, Int'., V, 6. Am

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