Indiana Tribüne, Volume 23, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1899 — Page 2
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V.rHwn r VfejfcCfc ENch? aglicy m;o Vtetlzltche. Tribüne- !oti lt.. XtJju J Jeti per Woche, die eonnz?zS.,Trö2?k'? Ktf p rösche, Beide L; stzr' ttöeatl ptxVtfXX. iz jS je Stak plgeschi U 49trl iif ; ÖOt. i? VTsto,, 10 GKZ) gSJj5CC&3 2?tanapoliS, 3nb. 29 Sept'br 1899. Vetschland aus der Pariser 3ctt ausstellttng. : Der Pariser Correspondent deZ tfigaro", Charles Scnnefon, veröfsentlicht einen Artikel über die Jertretung Deutschlands aus der Parier Weltausstellung. Es heißt darin u. A.: Deutschland wird in allen Gruppen mit Ausnahme der Gruppe I (Erziehung und Unterricht) und der Gruppe XVII (Clilonisirung) vertreten sein. Angesichts des Naummangels schien es erforderlich, die Ausstellung zu Gunsten der industriellen Interessen zu beschränken. Uebrigens hat Deutschland auf der Ausstellung von Chicago im Jahre 1893 einen hinreichenden Ueberblick über das Lehrroesen inDeutschland geboten, um ohn: Gefahr für seinen Ruf in dieser Hinficht 1900 von diesem Gebiete absehen zu können. Die Ausstellung der deutschen Kunst wird von der Allgemeinen deutschen Kunstgenossenschaft crganisirt; die beiden künstlerischen Teudenzen werden in ihr vertreten sein. Wie man weiß, ist Herr Anton v. Werner mit der Administration dieser Gruppe betraut worden, während das Comite der All gemeinen deutschen Genossenschaft über die Wahl und die Unterbringung der Kunstwerke zu entscheiden hat. In Gruppe 3 wird eine CollektioAusstellung von optisch:n und Präzisions - Instrumenten flguriren. Sie wird nach wisscnschafil'chen Prinzipien geordnet werden und man wird ihr eine Sammlung chirurgischer Jnstru mente beigeben. Musikinstrumente werden wegen des Raummangels nur durch einige hervorragende Muster vertreten sein. Die Druck- und Buch - Industrie wird mit der photographischen eine Collektivgruppe im veutschen Hause am Qual d'Orsay bilden. Die Maschinen werden je nach ihrer Art auf die verschiedenen Gruppen vertheilt werden und natürlich einen besonders wichtigen Theil der deutschen Ausstellung bilden. Vier der größten Elektrizitäts Gesellschaften werden für den größten Theil der gesammten Weltausstellung Licht und Kraft liefern. Es sind das die Häuser SiemenZ und Halske, aus Berlin, Schuckert aus Nürnberg, jedes mit einer Dynamomaschine von 2000 Pferdefrästen, Helios aus Köln mit einer Maschine von 1900 und Lahmeyer aus Frankfurt a. M. mit einer solchen von 1400 Pferdekräfien. 1St zu den Dynamos gehörigen Dampfmaschinen werden für Siemens und Halske von Borsta aus Berlin, für Helios von Augsburg u. s. w. geliefert. Ein Krähn des Berliner Hauses Flohr, der 25 Tonnen Gewicht 12,50 Meter hoch mit einem Radius von 26 Metern zu heben vermag, wird zur Aufstellung der Maschinen in der Centralgallerie der Avenue de Suffren dienen. Das Eisenbahnmaterial, Waggons, Lokomotiven u. s. w., wird in Gruppe VI in der Spezialausstellung von VincenneZ figurien. Die Schifffahrtsgesellschaften dagegen werden ihre ErZeugnisse in einem von dem Hamburger Baumeister Thielen an dem Ufer der Seine erbauten Pavillon ausstelUn. Die deutsche Landwirthschzft uird zunächst durch Maschinen, dann aber auch durch Bodenerz:ug7.isse vertreten sein. Aus den Gestüten SchleswigHolsteins, Hannovers, Oldenburgs und Rheinpreußens werden hundert Pferde nach Paris gesandt werden. Ferner werden irrige Mastochsen und Schweine in der deutschen Abtheilung figuriren. Die Wohnungsmittel bilden eine Collektivausstellung; die W:inindustrie wird im Erdgeschoß des deutschen 'Hauses vertreren sein. Die industrielle Kunst wird zzhlreiche Muster ihrer Erzeugnisse aller Branchen nach Paris schicken. Die Goldschmiede von 5anau, Pforzheim und Schwäbisch - frmünd organisiren eine Collektivausstellung. Auch die beiden königlichen Porzellan Manufakturen Berlin und Meißen sowie die der thüringischen Staaten weiden vertreten sein. In derselben Sektion werden Möbelausstellungen Berliner und Kölner Häuser sowie eine sehr interessante Ausstellung von Nürnberger und Sonneberger Spielwaaren unterLekracht werden. Der Kaiser und der Großherzig von Laden haben für ihre Schlösser Möbel und Kunstgegenstände bestellt, die in Paris aufgestellt werden. Junge Künstle? der neuenSchule haben Zeichnungen für Wandteppiche, Boryange u. s. w. sowie für MLbel mit neuen Formen geliefert. Die deutsche Regie?ung hat es außerdem durchgesetzt, auf der Esplanade des Invalides eine kleine Kapelle für die religiöse Kunst und die kirchlichen Schmuckgegenstände erbauen zu lassen. Die Seidenfabriken von Krefeld und die Spitzenmanusakturen von Plauen werden CollektivauSstellungen veranstalten. Die chemische Industrie Deutschlands wird sich auf sechs Gruppzn vertheilen und einLaboratorium zur Bersügung haben. In der Hygiene-Sek-tion werden die Arbeiten und Ergebnisse des Reichs-Gesi-ndheits-Amtes und auch die des Arbeiter Bersichecungamtes zur Ausstellung gelangen. In Lw.cennes werden noch Spritzen, Rettungsapparate und Muster-Arbei-ter - Häuser für den deutschen Gewerbefleiß Zeugniß ablegen. Auf besonderen dem Marauis de 5!sailleZ gegenüber giußerten Wunsch
des Kaisers wird in Gruppe 18 eins kzistorische Ausstellung preußischer und deutscher Uniformen von der Regierungseit des Großen Kurfürsten bis acf unsere Zeitepoche organisirt wec-den."
Zeppelin'S Luftsc' In den nächsten Tac;en soll die erste Probefahrt mit dem lenkbaren Luftschiff des Grafen Zeppelin, dessen Zusamm:nstellungsarbeiten chne Störung und verhältnißmäßig rasch von Statten aebcn. bei Lindau stattfinden. So j weit die Construktion des Luftschiffe? a::s dem Modell der allerdings seh? l'eschränken Beobachtung der Ccnstri'.ktionsarbeiten und einschlägigen Aeußerungen unterrichtc:er Persönlichkeiten festgestellt werden kann, besteht das Luftschiff aus mehreren für sich selbz:ständigen, aber aneinander gekoppelten Vallonkörpern, deren Zwischenräume, um Luftwiderstand zu vermeiden, mit cylinderischen Stoffmuffen umhuüt sind, so daß der ganze, etwa 100 Meter lange Zug als ein einziges, sehr lang gestrecktes, vorn und hinten kugclförmig abgerundetes Luftschiff erscheint. Der vorderste Ballon bildet das eigentliche Zugfahrzeug. Er ist nicht, wie man dies bei früheren Proje:ten lenkbarer Luftschiffe wiederholt sehen konnte, mit nur einem, sondern mit mehreren Motoren versehen, die je zwei Schraubenpropellcr in Drehung setzen. Alle Ballonkörper besteh?n aus einem festen Gerippe von Röh:en, Drahtseilen und Drahtgeflechten und sind durch Zwischenwände in Kammern eingetheilt. Dieses Gerippe ist außen von einer Stoffhülle umgeben. An der Spitze des vordersten Ballons oben und unter befindet sich die S:itensteuervorrichtung. Die inneren Gashüllen sind, um der Ausdehnung durch geringeren Luftdruck und größere Wärme Raum zu gewähren, nicht völliz mit Wasserstoff gefüllt, was einerfeits die auf die Gasfüllm g VezüglichcnBeobachtungen und Arbeiten während der Fahrt erleichtert, anderseits bei der starren äußeren Form der Ga5beh'älter chne Bedenken ist. Um bei Gewichtsveränderungen. wie sie bei längerer Fahrt durch Verbrauch d.'s Betrieösmaterials erfolgen, die Ballons bei gleichem 2'uftrieb bezw. in gleicher Höhenlage zu erhalten, muß eine entsprechende Menge Gas ausgelafen werdm. Bei so zahlreichen GaZbehältern ist es nicht zu empfehlen ur.b wohl auch nicht durchführbar, aus allen ein solches Raummaß von Gas auszulassen, daß der Gaauslaß im ganzen dem Gewichtsverluste entspricht und die Gleichaewichtslage erhalten bleibt. Deshalb sind auf Die Gesammtlänge der Ballcnkörper Manöverirhüllen vertheilt, die so lange sie mit Gas gefüllt sind die Kammern einzelner Traggashüllen zum Theil einnehmen. Durch diese sinnreiche Vorrichtung sind gewissermaßen Reserveräume geschaffen, in welchen das momentan entbehrliche Gas ausgespeichert werden kann und zu späterer Wiederverwendung bereit bleibt. Unter der ganzen Länge dieser Vallonkörper als des eigentlichen Fahrzeuges befinden sich ein Laufgang, von dem aus man auf Strickleitern nach allen Theilen des Luftschiffes gelangen kann. Unter dem Laufgang sind d'e Gondeln angebracht, welche Bemannung. Fahrgäste, Betriebsvorräthe. Lasten und Wasser aufnehmen. Dieses dient als Ballast, besonders zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen den Fahrzeugen unter einander, wobei der Ausgleich durch Pumpen und ein Rohrleitungssystem herbeigeführt wi:d. Die Luftfahrzeuae sind serner mit Laufgewichtcn versehen, um den ganzen Zug in eine wagerechte oder geneigte Lage bringen zu können. Diese LaufgeWichte hängen an Flaschenzügen und sind außerdem mit zwei an den Enden des Luftfahrzeuges laufenden Drahtseilen befestigt. Bei Verschiebungen desLaufgewichtes auf einer un ter dem Fahrzeuge befindlichen Rolle winden sich diese Drahtseile auf Schnecken auf oder ab, deren Windungen so berechnet sind, daß die Drahtseile immer gespannt bleiben. Nach den Berechnungen des Grafen Zeppelin soll das Luftfahrzeug eine Geschwindigkeit von 10 Metern in der Sekunde besitzen, sich bis auf 1100 Meter erheben, bis 1900 Kilogramm Belastung tragen und eine Woche lang in der Luft bleiben können. Die Pest ttt Lporto. O p o r t o, im September. Oporto ist in Trauer. ' Oede und leer sind die sonst so lebhaften Straßen, die Geschäfte und Comptoire geschlössen, die Fabriken stehen still, und ihre Arbeiter irren . brotlos umher. Was die Poriuenserm meisten gefürchtet haben,' ist zur Thatsache ge worden: Die militärischeEinschließung der Stadt. Freilich wird man rm Ausland sagen, daß bei einer so schreckenerregenden Seuche wie die Bub? sendest die 'strengste Vorsicht anzuwenden sei. aber ich muß doch hinzufügen, daß viele Zeitungen der Ausländer toinX falsch unterrichtet waren über den Verlauf der Krankheit und daß sie weit übertriebene Zahlen der Erk?an kungen und Todesfälle angaben. Darum denke ich, viel zur Berichtigung und Beruhigung beizutragen, wenn ich meine an Ort und Stelle gesammelten Erfahrungen niederschreibe. Wie schon bekannt, sind bereits vor drei Monaten die ersten verdächtigen Fälle aufgetreten, und zwei Monate mußten vergehen, ehe man mit der schrecklichen Wahrheit herauskam. Der städtische Arzt Dr. Ricardo Forge. der sich viel mit Bakteriologie beschäftigt, erkannte in den Symptomen, Beulen am Hals und in der Achsel, sowie an der Untersuchung der ihnen eztrahirten Materie, welche Bacillen, die denen der Pest vollkommen glichen, arfwies, daß die Krankheit keine andere als Bubonenpest sein konnte. In Anbetracht der langsamen Fortschritte der Krank-
yeit und der geringenMrbrellung wäre es ein Kleines gewesen, bei genügender Hygiene und mit den leicht zugänglichen Mitteln, dem Aersin'schen und dem Hafskin'schen Serum, sie wirksam zu bekämpfen. Statt dessen was hat man gemacht! In ganz Europa würde man für unmöglich halten, was bier traurige Wahrheit geworden ist. Man muß mit eigenen Augen sehen, um die Zustände hier glaublich zu finden. Die 160.000 Einwohner zählende Stadt ist jetzt wie ausgestorben, in Folge der veralteten Maßregel einer militärischen Absperrung. Kaum wurde das Absperrungsdecret bekannt, so verließen Tausende (man schätzt ihre Zabl auf 40.000) mit ein paar eil'g zusammengerafften Habfeligleiten fluchtartig ihre Heimstätten. Ein herzbewegender Ar.vlick. diese fliehenden, verängstigten Menschen, bei Nacht und Nebel um Obdach bittend, wo es auch sei! Man glaubte sich in Kriegszeiten versetzt. Der Militärcordon, der in weitem Bogen die Stadt umspannt, im Norden beim Meere anfangend, über Perafita, Pedras Rubras, Ermeginde, Vendas Novas bis zur Jgreja (Kirche) de Valbom sich hinziehend, sodann den Douro bei Avintes überschreitend und von da über Villar de Andorinho, CancllaS biValladares sich . erstreckend, um dort am Meere zu endigen, wird ausschließlich von Regimentern der nördlichen Landestheile gebildet. Es ist auffallend, welch eine heilige ScheuLissabon jetzt vor allem hat, was mit Porto zusammenhängt. Der Neid, mit dem die Hauptstadt schon lange das Emporblühen der zweitgrößten Stadt des Reiches, deren Handel den der Capitale in den Schatten stellt, an blickt, ist nach der Meinung der Portuenser auch die Triebfeder der strenr.en Maßnahmen, die man, ohne die Sache an Ort und Stelle studirt zu haben, von Lissabon aus commandirt hat. Die Regierung hat dort eine .Junta d: Sande- (Gesundheitscomite) gebildet, die über dieVekämpfung der Pest, sowie die' zu ergreifenden Vorsichtsmaßregeln bestimmen sollte. Wie das geschehen, weiß ein jeder hier zu erzählen. Vorerst wollte man in dem eine halbe Bahnstunde entfernt gelezenen Badeort Granja ein Lazareto" (Veobachtungsstation) mit zwölf, tägiger Quarantäne für alle ausPorto kommenden Passagiere errichten, allein Granja hat sich gewehrt bis zum Aeußersten, indem es sich an den König direct wandte. Die dortigen Villenbesitzer wußten, was es heißt, gesetzlich exprcpriirt zu werden, sie wußten l'.uch, daß, wenn auch nur ein einziger Fall von Pest dort vorgekommen wäre, sie nie wieder an dem ihnen liebgewordenen Platze weilen würden; darum wehrte sich die kleine Colonie hartnäckig mit allen ihr zu Gebote stehenden Miteln und sie siegte. Das Lazareto soll nun nach dem nördlich der Stadt gelegenen Ermeginde kommen, w:nn es überhaupt fertig wird und, was ich noch weniger glaube, nöthig sein wird. Endlich hatte man sich noch entschlössen, eine Aerzte - Commission zu bilden, bestehend aus den Lissaboner Bakteriologen Dr. Camara Pestana und Virqilio Poiares. dem Chirurgen Dr. Alfreds da Costa. Dr. Silva Amado. sowie dem Universitäts-Pro-fessor Dr. Daniel de Mattos Coimbra, und sie hierher geschickt, um den FortGang der Epidemie wie auch di: von Dr. Ricardo Forge gemachten Präpa:ate und Bacillenculturen zu studiren. Die Commission bestätigte, daß die Lest, wenn auch nur in schwacher Form, vorhanden sei, aber gegen die r:raltet:n Maßnahmen wie. Cordon und Quarantäne sprachen sich die Gelehrten entschiederc aus und empfahlen nur ärztliche Untersuchung aller Reisenden. Desinfcction derselben und der Äffecten, sowie vor illem strengste hy aienische Maßregeln für die ärmere Bevölkerung. Mit diesen Aeußerungen der Commiinon ist nun die Regierung nicht zu. frieden gewesen, und einzelne Lissaboner Blätter haben die Abgesandten in beleidigender Weis: angegriffen. Der Minister - Präsident weiß sich keinen Rath mehr; denn auf alle. Anfragen sowohl des Civilgouverneurs als des Kammerpräsidenten und des Vorsitzenden der AssosiacaoCommercial- (Vercinigung aller -Großkaufleute) gibt er nur abschlägige ode? confuse Antwor ten. so daß die beiden erstaenannten Oberhäupter der Stadt ihre Demission eingereicht ' haben. Ein: Petition an Könic; Don Carlos war ebenfalls erfolglcs; denn der Monarch legte die Entscheidung in des Ministerpräsidentcn Hand, und daß Herr Luciano de Castro den Vortuensern nicht freundlich gesinnt ist, davon sind diese fest überzeugt. Nun murrt das Volk, und Aufftände werden gefürchtet. Jegliche Arbeit ruht, die hiesigen Arbeiter, die fast ausschließlich ihre Familien auf dem Lande haben, die sie von Sonnabend auf Montag zu besuchen pflegten, sind thatsächlich in der Stadt gefangen. Die Nahrungsmittel werden theurer, Milch ist kaum ?u erschwingen, das halbe Liter ist schon mit 300400 NeiS bezahlt worden. . Ebenso schlimm aber wie der niederen Bevölkerung geht eS dem den Cordon bildenden Militär. Die armen. Soldaten leiden' Hunger und Durst, haben weder genügende Kleidung noch Decken, um im Freien zu schlafen, nicht einmal die Ofsiciere erfreuen sich eines ZelteS, so daß schon Krankheiten unter ihnen ausAebrochen sind, und wenn nicht die mitleidigen Landbewohner - wären, ' wüßke"'man nicht, was aus den Aermsten werden sollte. Erscheint eS unter solchen Umständen glaublich, daß bei etwa -auS-brechenden Unruhen das portugiesische Militär zur besiehenden Regierung halte? So ist denn die stete Frage jetzt: WaL wird morgen sein? . Die Epidemie selbst erscheint u'nZ als das am wenigsten Gefährliche bei dieser Lage der Dinge, und die Furcht im Volk vor ihr ist gering. Zu unterschätzen ist sie darum noch immer kei nesveaZ. . AuZ STtttima -Trab zwei
'.'lerzte. Dr. Stäqnitta - Baliesteri Uttd Dr. Ivo Brand: hier. Als Letzterer von Zweifeln hörte, die noch allenthalben über das Vorhandensein der Pest auftauchten, rief er beim Anblick der im städtischen Laboratorium aemachten Cultur aus: Man muß ein Thor sein, um das zu leugnen." Andere Länder haben schon Abgesandte geschickt oder sind im Begriff, es zu thun. So kommen aus Deutschland Dr. Frosch und Kossel vom Gesundheitsamt. Amerika sandte $)t. ??airfar rwin und XrnnU
reich Dr. Calmette vom Institut Pa - steur. deraleichzeitia Ueberbrinaer des Jersin'schen Serums ist, das hier angewendet wird. Die Italiener wollen mit einer Verbesserung des Hafftin'schen Serums Versuche anstellen. Eine Vcr:we!sluttgStk)at. Vor wenigen Jahren heirathete der Sergeant Vurkowitsch vom 2. Feldartillerie - Reaimen: in Potsdam ein fc?TSfnifi!7f 2 !tn,ia Z, 555,
4fVMvivivr 1 11 v t tf iv V -) V ' ! w ' ' sogenannte ,.Verhe:ratheten - Haus" für die Familien der Un:e!officiere uno Sergeanten. Dort wohnt auch Aurkowitsch mit Frau und zwei Kindern. Während der Sergeant sich im Manöver befand, verstand es Wittstock, die Neigung seiner Gatnn zu gewinnen Ein anonymer Brief benachrichtigte fr i C . T t t Burtowitsch von der Treulosigkeit seiner Gattin. Neulich Nachts gegen 2 Uhr kehrte der Sergeant plötzlich aus denrManövern nach Nedlitz zurück. In kaum beschreiblicher Stimmung eilte er nach seiner Wohnung. Wohl eine halbe Stunde läutete er, bis ihm endlich die Gattin öffnete; scheinbar aufs freudigste überrascht, wollte sie ihren Gatten umarmen, dieser aber stieß sie bei Seite und eilte in das Schlafzimmer, wo er Wittstock unter dem Tische versteckt fand. De? Sergeant zog seinen Säbel und hätte dem Zerstörer seiner Familienehre sicher den Schädel gespalten, wenn ihm die Frau nicht in den Arm gefallen wäre. Es gelang Wittstock zu entfliehen. Vurkowitsch erstattete dem Führer des Wachtcom mandos Lieutenant von Ncite Meldung von dem Seschehenen. Als er nach seiner Wohnung zurückkehrte, fand er seine leichtsinnige Gattin und das jüngste Kind, ein einjähriges Tochterchen. nicht mehr vor. Von Scham und Gewissensbissen gepeinigt, hatte die Treulose ihrem und des Kindes Leben durch Ertränken im nahen Jungsernsee ein Ende gemacht. Der Unterofjicier Wittstock wurde verhaket, der betrogene Gatte soll der Verzweiflung nah? sein. Der tragische Vorfall macht in ganz Potsdam gewaltiges Aufsehen, zumal dort derartige Familienskandale in soldatischen Kreisen zu den größten Ausk ahmen gehören. t Vom Inland?. 321 licnsirte Predige, rinnen gibt es in den Vereinigten Staaten. Bei 'der Arbeit in ihrem Gemüsegarten erschlug Frau Tom Deaton in Camden, Tenn., eine KlapPerschlange, die zwei Köpfe hatte. Eine Sammlung von über 1000 Götzenbildern der Pueblo-Jn-vianer nennt der frühere Gouverneur L. Vradford Prince von New Mezico sein eien. Getödtet wurde durch die zufällige Entladung seines Jggew.hs B. F. Hoooer,- 'evacteur und Verleger des Enterprize" in Livingston, Mont. iuer 12jährige R o y Pool, dessen Eltern auf einer Farm nahe Forest River. N. D., wohnen, wurde von einem umstürzenden Dreschmaschi nen - Tank erschlagen. .Den Erstickungstod starb in Seymour, Conn., die 97 Jahre alte FrauAugusta Lum, da ihr beim frühstück ein Bissen Fleisch in der Speiseröhre stecken blieb.'. DasISOjährigeJubiläum ihres Bestehens hat die Stadt Alexandria, Va., gefeiert. Die von Wash ington gegründete Stadt war von 1853 bis 1860 der größte Sklaven, markt d:s Südens. . In der Highland Kohlengrübe bei Fairmcnt, W. Va., fiel eine brennende Lampe in ein Faß Pulver; dieses e;plod:rte und drei Arbeiter fanden den Tod: F. Hamiltcn, C. Hardestry und E. Pcwcrs., Eine gräßliche Unthat verübte der Farmer Vailey in BuffaloCreek, W. Va. Er gab seiner Frau Rattengift ein, und als sich die Sterbende in ihren Schmerzen wälzte, ergriff der Mann eine Axt und spaltete der Unglücklichen 'den Kopf. Darauf entfloh er in die Berge. M i t e t n e m R i e s e n p Z e w u r de der Gemeine E. W. Philipps von Company H des 10. Pennsylv. Rezts. bei seiner Rückkehr von den Phil'pp'nen in Mulvane. Kan.. bewirthet. DenPie. welcher 6 Fuß lang und 4 Fuß breit war, hatten alle Flauen d:Z Ortes gebacken. Seit dem Bürgerkriege zum ersten Male ist in der Näh: von Washington wieder von Gerichts wegen die Strafe der . öffentlichen Auspeitschung vollzogen' worden und zwar !n dem auf dem anderen Ufer des Potomac, Washington direkt 'gegenübe,' gelegenen Orte Roslyn, Va., an dem Neger John Bushard, ver einen verbrecherischen Angriff auf ein farbiges Mädchen gemacht haben sollte. Der Neger wurde eilig vrozessirt, , konnte aber nicht kl "überiübrt .werden.
schien eine sehr glückliche zu sein, ob-, ? u " c1"" lutL wohl böse Zungen behaupten wollten, ! doch Lunte, kam mcht zum Borfchem daß Frau Burtowitsch vor ihrer Ver- und unverrichteter Sache ehrten die heirathung schon einige Liebesoerhält- Manner zurück. Mehr Gluck hatte nisse gehabt habe und im Punkte der eme Mutter, d;e nach lhren Söhnen ehelichen Treue es nicht allzu genau suchte. Sie betrat das Gebäude und nehme. Das 2. Garde - Feldartillerie- kam bald daraufmit wei Knaben, die Regiment liegt in Nedltg nahe bei n paar wee Maurerhosen über ihre Potsdam und ist augenblicklich mit den Kleider gezogen und ,o den Geisterspuk übrigen Truppen im Manöver. Nur ttrubt hatten, wrednzuruck. Als die ein Theil des Regiments, Angehörige Draußenstehenden sahen, auf welche der verschiedenen Batterien, ist auf Weise sie genarrt wurden, zogen sie Wachtcommando zurückgeblieben, unter , klagst ad. Anderem auch der Unterofficier Witt-1 Zur Ermordung des Costock. Rate der Ka'erne It ind.t s.ch das loradoer Millionärs Äreen angeblich
Richter Louis F. Smilh' ordnete trotzdem an, dem Farbigen 15 Peitschenhiebe auf den nackten Rücken zu verabreichen. Die Strafe wurde im Gerichtssaal von dem Constabler Gaines vollzogen. Anfänglich w:r beschlossen. dem farbigen Mädchen ebenfalls zehn Peitschenhiebe zu verabreichen, doch ließ man dasselbe schließlich mit einemVerweis und mit d?r Verwarnung, sich nicht wieder in ' r Gegend blicken zu lassen, laufen. I DieKunde. daßein Gespenst
! in einem Neubau sein Unwesen treibe, verursachte neulich Abends in Kearney. N. I.. nicht geringes Aufsehen. Ein kleines Mädchcn hatt: den angeblichen Geisterspuk zuerst be,.-rkt. Es machte andere Leute darauf aufmerksam und alle saben deutlich, wie sich eine große weiße Gestalt vor einem Fenster im zweiten Stockwerk hin und her bewegte und dann plötzlich verschwand. Mehrere beherzte Männer wollten an den Spuk nicht recht glauben, und drangen mit Knüppeln bewaffnet in das Gebäude ein. um den Geist in ihre Ge- . . " - r , t V M . .11 L. K am 4A A gedungen war ein gewisser Jack Casey. der kürzlich in San Francisco wegen Trunkenheit verhaftet wurde. Howard alias Hill, ein Spekulant in australischen Ländereien, hatte Green um etwa $1X),X:0 beschwindelt und Green. welcker dem öandel nicht traute, war nach Australien gereist, um sich zu !CA4Mit Avt 0s i Mm Vnt $ t aivHAIM X t überzeugen, ob er wirklich betrogen sei. Un. d:es zu verhindern, hatte Howard eiuen Palt mit Casey abgeschlossen, in welchem Letzterer sich verpflichtete, mit Green auf demselben Dampfer abzureisen und den Millionär umzubringen. Anstatt mit nach Australien zu reisen, schwamm Casey. so erzählt er. kurz vor der Abfahrt des Dampfers wieder an's Land, suchte später Howard aus und erzählte ihm, daß er seinen Auf trag ausgeführt habe. Nach seine! Rückkehr von Australien zwang Green den Spekulanten Howard, die H'älste der durch Betrug erworbenen Summe wieder herauszugeben. Howard hat sich jetzt geflüchtet. Ä e t rn Baden i m G ! b s o nSee bei Lakeland.' Fla., wurde eine kleine Tochter der Frau Fields von einem Alligator angegriffen. Der Saurier packt: das. Mädchen, welches vorzüilich schwimmt, bei der Wade und versuchte es unter das Wasser zu ziehm. Glücklicherweise konnte die Angegriffene sich losreißen, worauf sie von dem Alliqator zwischen Hüfte und Rippen gepackt wurde. Trotz ihrer überaus kritischen Lage verlor das Mädchen die Geistesgegenwart . nicht uud gelanaie mit Hilfe von Augenzeugen der Affäre schließlich an's Ufer. Der Saurier verschwand in ...der Tiefe. Löm Äuöillnöe. I n S k l a n a, Kreis CartHaus, fiel ein siebenjähriges Mädchen Namens Kählert in eine Torfgrube. Der Großvater wollte die Enkelin retten und dabei ertranken Beide. Der Arbeiter Bieringer in Karlsruhe hat fein zweijähriges Töchterchen mit einem Revolver, den er sich beim Besuch de: benachbarten Kirchweih geliehen, im Scherz erschossen. Aus Verzweiflung darüber hat er dann Selbstmord begangen. I n der Nähe von Smolensk wurde in einem Brunnen jim Landw'.ce der völlig entblößte und enthauptete" Leichnam des Edelmannes Dunajew vorgefunden. Am Brunnen angebunden stand Pferd und-Wagen. Dunajew wollte nach Smolensk, um in der dortigen Filiale der Reichsbank 150.000 Rubel anzulegen. Es liegt natürlich ein Raubmord vor. In d e m H u n s r ü 6 st ä d tchen Castcllaun brannte daö Wohnund Gerberei'ebaude desGerbers Karl Maull gänzlich nieder. Unter den Trümmern fand man die verkohlte Leiche deZ Besitzers. Die völlig zertrümmerte Schädeldecke und ein bei den Knocyenresten aufgefundener Rerolver lassen erkennen, daß der Besitzer sich vor dem Brande das Leben genommen hat. EinMitglieddesKriegerrereins in Mainzholzen, daö einem Kameraden die letzte Ehre erweisen wollte und zu diesem Zweck ein Gewehr entlieben hatte, legte dasselbe im Scherz auf den Arbeiter August Walter an. Plötzlich entlud sich daS Gewehr und die Ladung drang , Walter der bald darauf starb, in den Kopf. Der Getödtete war 27 Jahre alt und unvere'.ratbet. Die Erbprinzessin Ckarlotte von Sachsen-Meiningen, älteste Schwester des deutschen Kaisers, hat jüngst in der. bayerischen Haupttin itwTtfrtma Wh4lTT 51T n luv w fcifc M4ltlWWUlilb;j UVvtUbUb Q wiehen gehabt. Die Prinzessin war mit hrem 3esolae in dem am Bahnhofe zu München gelegenen Hotel .Rheinischer Hof- abgestiegen und unternahm Abends in Begleitung einer Hofdame , . . einen (spaziergang. 5va oie Zllamen nun irgend ctwaZ vergessen hatten, eilte die Begleiterin in das Hotel zurück, während die einfach gekleidete Prinzessin unterdessen auf der Straße wartete. Einige der unter sittenpolizeilicherControle stehenden Frauenspersonen, welche namentlich die Gegend am Bahnhose . unsicher machen,' kannten die Prinzessin nicht, und da diese 'auf Befragen keine Antwort gab, belegten sie sie mit unfläthigen Titulaturen. Die Prinzessin war natürlich höchst empört über dieses Ergebniß; sie kehrte sofort in daö Hotel zurück und siedelte unver'züglich nach emem anderen LogiZ in eimr der Nebenstraßen über.
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L Neulich Abend bega. ben sich JoHznn Schröder, Gemeindevorstand in Mörtelsdorf im Lungau, und Georg Seitlinger, Winkelbiuer ebendort. mitsammen auf die Jagd und trennten sich im Walde oberhalb Judendorf. Bald nach Mitternacht horte Schröcker kurz hintereinander zwei Schüsse und, der Richtung derselben folgend, sah er in, der mondhellen Nacht einen kleinen Mann über den Zaun springen und über das angrenzende ffeld laufen. Bald vernahm er Klagerufe und ihnen nachgehend, fand er seinen Jagdkameraden mit durch schossenem Oberschenkel und durch schossener linker Hand am Boden Uegen. Als der That dringend verdach tig erscheint Johann Gautsch. Bind-r in Mörtelsdorf, der gegen Schröcker wegen verweigerter Wirthshaus-Con cession einen Racheakt ausüben wollte, statt dessen aber den Seitlinger traf. Gautsch wurde verhaftet und dem k. k. Beirkscierichte. Tamswez eingeliefert. Aieüatiijisiaiij l. j u miller. der Pächter der Jagd in dem Kremminer Revier bei Grabow in Mecklenburg, hat zur Auffrischung des Blutes der dortigen Hirsche eine gröere .Anzahl sibirischer Hirsche, 27 an der 'Zahl, kommen lassen. Die Thiere trafen dieser Tage auf dem Bahnhof in Grabow ein. mehrere -Eisenbahn-Waggons füllend, jedes Thier befand sich in einem besonderen Käfig. ?ie Hirsche roürden nach dem Veckentiner fforst transportirt, wo sie vorläufig in einer nur eine kleine Fläche fassenden Umzäunung verbleiben, spater aber in einen diese.. Umzäunung einschließenden mit' Maschendraht eingefriedigten grö ßeren Bezirk gelassen werden sollen. Die Thiere kommen aus den im Privatbesitz des Kaisers'befiMichen W'ldern im Gouvernement TomZk und sind etwa 160 Kilometer weit auf W?gen. 900 Kilometer ?u Schiff auf fflußläufen und schließlich 56:0 Kilometer mit der Lahn befördert worden. Es ist dies der erste. Transport siöir:scher 'Hirsche nach Deutschland, de: ohne Verlust das Ziel erreichte. D'e Thiere waren von der langen R::'. sehr erschöpft; sie sind größer, wild.r und mit einem stattlicheren Eeweib.e versehen als die deutschen Edelhirsche. Einmerkwürdiger Fall von Kindesraub beschäftigt augenblicklich die Pariser Polizeibehörde. Louise Gerp. die 12jährige Tochter einer im Hospital Tenrn krank liegenden Frau aus dem Arbeiterstande, beabsichtigte vor weniaenTagen, ihre Mutter zu b:suchen. S?e hatte ihr elf Monate altes Brüderchen -.nitgenommen, und da sie sehr früh gekommen war, setzte sie sich, um die Besuchsstunde abzuwarten, auf eine Bank in den Anlagen des Krankenhaufes. Bald liesj. sich auch eine schwarzgekleidete, vornehm aussehende Dame, die anscheinend in den vierziger Jahren stand, dort nieder und begann mit dem Mädchen ein Gespräch, Die Kleine erzählte, daß sie zu ihrer Iran ken Mutter wolle.' daß es ihr aber gar nicht lieb sei, ihren Bruder dort'h'n mitnehmen zu müssen. Die fremde Dame erbot sich, das Kind so lange zu beaufsichtigen, bis die Schwester zurückkäme, und daö kleine Mädchen ging arglos auf das freundliche Anerbieten ein. ' AIS Louise aber nach etwa zwan zig Minuten daS Hospital verließ, entdeckte sie. zu .ihrem Schrecken, daß die Dame mitsammt ihrem Brüderchen verschwunden war. Alle Nachforschung gen nach der Enifuhrerin des Kindes sind bisher ohne Resultat geblieben. ,
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