Indiana Tribüne, Volume 23, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1899 — Page 2

FndwNK Tribüne.

Erscheint Taglich und StorcßtsgSo Di tägliche. Trlbane" kostet durch tzen krls J Htntl per Woche, die eonntag,rriba'Z per Woche. Vetd uftsra IS ScntS In n 3ttttl per Rtxftt. Vtx Pft ußnhald U. Sttfc Pgeschi U V,r5be,HIng I' pr Hit. DflUti 10 COS Vladama EtraK Indianapolis, Ind., 28. Sept'br1899. In der Troguen-Prüfstube. -Daß es manche Specialisten und Patent.edicineriche" gibt, welche die von ih:rm angewendeten oder ausgege, fairen Stoffe erst systematisch an Thieren, z. B. an ihrem Hausend, probi.rt haben, ist gelegentlich vem Publikäm bekannt geworden. Nicht Viele aber wissen davon, wie allgemein Droguen und Medicinen, ezperimentell geprüft werden, nicht erst von Aerzten, sondern schon ehe sie zum Apotheker gelangen. . Es -ist dies ein Punkt, der unter Umstanden von großer Bedeutung sein kann! Das Verschreiben von Arzneien ist oft eine Sache genauer mathematischer Berechnung, bei welcher alle Factoren auf's Haar stimmen müssen, damit nickt die Mrkung verfehlt oder g Unheil angerichtet werde. Man muß sich darauf verlassen können, daß cine- bestimmte Arznei, oder ein Bestattdtheil einer solchen, allemal dieselbe Wirkung in demselben Grade hervorruft (natürlich mit Berechnung etwaiger Unterschiede, welche aus dem individuellen Zustand des Patienten, . seiner körperlichen Stärke u. s. w. sich ergeben ' können). Der Stoff selber muß stets einen bestimmten Grad von Reinheit und Mrkungskraft haben, damit man bei seiner Anwendung sicher gehen kann. Indeß kann man sich nicht immer darauf ohne Weiteres verlassen! Eine Medicin kann uncrwarteterweise nicht die ihr zugeschriebene Kraft entwickeln, oder ein einzelr?er Bestandtheil derselben mag die normale Stärke nicht haben, wodurch vielleicht die Wirkung eines anderen Bestandtheiles zu stark, und sogar das fielen des Patienten unmittelbar gefährdet wird. Daran mag sowohl der Arzt, wie der Apotheker, den man gewohnlich in solchen Fällen verantwortlich gehalten hat, völlig unschuldig sein. Der Stoff wird so verkauft, wie er vom Großhändler gekommen ist, und dieser erfährt vielleicht von der -acmzen Geschickte aa? nickts. oder dock nicht rechtzeitig; im Laufe der Zeit aber müssen solche Fälle nothwendigerweise sein Renommee schädigen. Aus diesen und anderen Gründen in es oer oen meinen aujern, weiaje Droguen in großem Maße fabriciren und verkaufen und etwas auf ihren Ruf halten, üblich geworden, diese Stoffe eigens auf ihre Stärke und Reinheit -zu prüfen. Das Ergebniß 'dieser Prüfungen 'kommt ihnen auch bezüglich der Auswahl der Quellen, von denen sie ihre Rohmaterialien beziehen, zugute; denn schon in diesen mag die Ursache des Uebelstandes liegen. Bisher waren diese Prüfungen meistens nur chemischer Act. indem man 'den betreffenden Stoffen andere in bestimmtem Verhältniß zusetzt und an den Wirkungen, resp. Rückwirkungen die Stärke des Probestoffes bemißt. In neuerer Zeit jedoch sind bei uns einzelne Droguen - Häuser auf eine andere Prüfungs - Methode verfallen, welche stark an die Eingangs erwähnte erinnert und sozusagen in das Gebiet der Vivisection- fällt. Sie bringen nämlich Proben vieler ZU prüfenden Stoffe lebenden Thieren bei und beobachten die Wirkung auf dieselben. Bald müssen Hunde, bald Geflügel, bald Frösche u. s. w. dafür herhalten. Gewöhnlich wird derselbe Stoff allemal an derselben Gattung Thiere geprüft. Wenn z. B. Digitalin (FingerhutExtract) untersucht werden soll, wird dasselbe kleinen Fröschen beigebracht. (Anfangs verwendete man ausgesuchte große Frösche dafür, die sich aber aus irgend einem Grunde weniger gut öcnährten.). Mittels eines besonderen Instrumentes, Kymograph" genannt, wird die Wirkung des Digitalins auf K)ie Herzthätigkeit des Frosches beobvchtet, welch- Thätigkeit sich in Wellenlinien auf einen, sich bewegenden!!fen Papier verzeichnet. Ist keine besondere Wirkung zu bemerken, so weiß man bestimmt, daß der Stoff werthlos ist. Haschisch wird gewöhnlich an Hunden probirt. Wenn dasselbe nichts taugt, so bleibt der Hund nüchtern und thätig wie zuvor. Hat es aber die nor male Kraft, so verstricken firft iVm? Beine ineinander, er wird zeitweilig gelähmt, versinkt in Schlaf und hat vielleicht ähnliche bezaubernde Visionen. wie der Mensch, welcher diesen berühmten und berüchtigten Stoff als Genußmittel zu sich nimmt. Gerade bei Haschisch kommt es sehr auf eine sorgfältige Prüfung an. Denn das richtige Product kommt nur von ben unbefruchteten weiblichen Blüthen des indischen Hanfes. Aus den männli.che'n oder den befruchteten weiblichen Blüthen läßt sich ein Tinctur herstel len. welche an Aussehen und Ge. schmack nicht von dem echten Product zu unterscheiden ist, aber bei Weitem nicht dieselbe Kruft hat. Besonders merkwürdig ist dieProbe, nTrf rntl (n(l rtS fss) ,, H -m fC - ' I 9W a W rwmw ivvtuyv n viiy v . jvtuui(kwiU'U(: rract (aus Getreidekörnern, die an Mutterkorn - Pilzen erkrankt sind) vorgenommen wird. Dasselbe wird n einem Hahn probirt, jedoch nicht in seinen Magen gebracht, sondern viel mehr in den Kamm eingespritzt. Wenn der Stoff stark genug ist, muß sich der Jrarnrn erst blau und "taim schwarz särbm." Das sind einige Bespiele von dielen. Die meisten Droguen - Fabrikanten haben bis jetzt diese Prüfungsmethode An lebenden Wesen nicht eingeführt jinb beschränken sich auf die obener-

wähnten chemischen Prüfungen, sind auch wohl aar geneigt, über die erstere Methode zu lächeln. Die Befürworter dieser Methode aber machen geltend, daß es Droguen genug gäbe, bei denen man sich auf die rein chemische Priifung nicht verlassen k'onne tbeils weil die eigentlich thätigen Bestandtheile zu empfindlich seien und sich zu rasch unter der 5and des Analytikers zersetzten, theils weil dieselben überhaupt noch nie hätten isolirt werden können und zu wenig bekannt seien, theils aus sonstigen Ursachen. Wer Recht hat. das kann nur im Laufe der Zeit praktisch entschieden verden. DaS Ende der Welt.

Die Schrift des Professors Falb, in der für den 13. November dieses Iahres der unheilvolle Zusammenstoß eines Kometen mit der Erde prophezeit wird, ist von einigen unternehmenden Buchhändlern ins Russische übersetzt und in Himderttausenden von Ezem, plaren unter dem Volke verbreitet worden. Kurz nach ihrem Erscheinen zeigte sich schon eine unheilvolle Wirkung auf das ungläubische Landvolk. DieBauern vieler Dörfer im District Nowgorod verkauften ihreBesitzthümer. hörten mit der Winterbestellung auf und ergaben sich dem Trunke. Da die Broschüre in anderen Districten ähnliche Resultate zeitigte, sah die Regierung sich gezwungen. dieselbe confisciren zu lassen. Nichtsdestoweniger ist der Aberglaube schon tief eingedrungen. Die Arbeiter einer Fabrik bei Charkow verlangten, daß man sie ablohne. damit sie vor dem Untergange der Welt noch einmal in ihre Heimathsdörfer zurückkehren und die letzten Wochen mit ihren Angehörigen gemeinsam verbringen könnten.Die Ausführung dieses Planes ist nur durch das Einschreiten der Polizei verhindert worden. Ebenso verlangten die Erdarbeiter, die beim Bau der Bahnstrecke Moskau - Window beschäftigt sind, ihre Entlassung, die ihnen jedoch verweigert wurde. Trotzdem gelang es über 100 Arbeitern, ihren Lohn zu erhalten und damit in die Heimath zurückzukehren. In einigen Dörfern haben einige Gauner darauf spekulirt. daß die abergläubischen Leute, im festen Glauben an den Weltuntergang, ihr Eigenthum zu lächerlich billigen Preisen losschlagen. Alles dies beweist nurzu sehr die grenzenloseLeicht gläubigkeit und Unwissenheit des russischen Volkes und die Macht des gedruckten Wortes, von dessen Wahrheit es felsenfest überzeugt ist. lSteinerne Wolle! Eine merkwürdige Sorte von Wolle, noch viel merkwürdiger, als diejenige von gewissen Fichtennadeln, soll in der nächsten Zeit, wie es heißt, aus den Experimentirstübchen heraus in den Markt kommen. Es klingt fast unglaublich: Wolle aus Kalkstein! Die Verwandlung eines so harten und starren Stoffes, wie der ungelöschte Kalkstein es ist. in schmiegsame, weiche, weiße Wolle wäre jedenfalls eines der Wunder des ausscheidenden Jahrhunderts zu nennen. Das Publikum hat noch nichts von solcher Wolle zu sehen gekriegt, und überhaupt außer dem Erfinder nur sehr Wenige. Es bleibt daher augenblicklich nichts übrig, als sich an die Mittheilungen des Ersteren selbst zu halten, der auch die Verantwortung dafür tragen mag. Der Curiosität halber mögen diese Angaben immerhin ein Plätzchen finden, zumal sie nicht gerade seltsamer sind, als manches Andere, uns längst Bekannte es ehedem war, und wiederum Anderes noch heute ist.Auch in diesem Fall behauptet der Erfinder, so ganz nebenbei auf seine Entdeckung gekommen zu sein. Wie es heißt, machte er verschiedene Experimente behufsAnalysirung der Bestandtheile von Steinen, unter Anwendung von Hitze und gewissen Chemicalien. Als er nun ein Stück ungelöschten Kalkstein einer solchen Probe unterwarf, ereignete sich etwas Unerwartetes: der Stein verwandelte sich nicht, wie er angenommen hatte, in gelöschten Kalk, sondern in eine Art L a v a. Und diese Masse, so lange sie den gluthflüssigen Character hattr. war sehr biegsam, gerade wie Glas, wenn es sich in demselben Zustand befindet. Es ist aber bekannt, daß man Glas unter solchenVerhältnissen ziehen kann, als wäre es Seide, und daß man wirklich schon gläserne Kleidungsstoffe, wenn auch nicht für allgemeinen Gebrauch, auf solche Art hergestellt hat. Der Erfinder behielt das im Auge und verfolgte die Sache noch weiter. Er unterwarf jene weiße Lava" chemischen Bädern, und schließlich, so heißt es, gelang es ihm, die feinsten und biegsamsten Fäden schöner weißer Wolle daraus zu gewinnen. Natürlich wird bereits angekündigt, daß diese Entdeckung die ganze WollIndustrie revolutioniren" werde. Einstweilen wissen wir noch nicht einmal, ob sich aus allem Kalkstein solch famose Wolle machen läßt. elttden 'lniertkaner. Auf der kürzlichttl Jahresversamm lung des Vcroandes , amerikanischer Kchlkopf-'pecialisien wurde - auch bis interessante Frage, worin eigentlich die weitverbreitete Gewohnheit der Ameritaner, durch die Nase zu spreck)en. ihre Ursache habe, eingehend erörtert. Es mag sogleich bemerkt sein, daß man zu keiner allgemein befriedigenden Antwort gelangte. Gleichwohl lohnt es sich, einige vorgebrachte Ideen über diese, gar manchmal in geselligen Kreisen auftauchende Frage etwas näher in Augenschein zu nehmen. In einem Punkt übrigens, wenn auch nur einem negativen, wurden diese Fachleute vollkommen einig, nämlich: daß das Klima nicht die Ursache, oder jedenfalls nicht die einzige Ursache deö Aanktt-Mselns sei, das sich über unseren ganzen Contiyent hin verbrei tet hat und unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen erscheint.

pornit sreillch noch ntcyt ganz ausgeschlössen ist, daß es ursprünglich doch vom Klima einigermaßen beeinflußt worden sein kann und sich erst späterhin mit der Macht der Gewohnheit und Nachahmung behauptet und fortgepflanzt haben mag. Manche bei uns und anderwärts beHäupten, daß das Näseln infach einer hochmüthigen Sucht entspringe, aristokratisch zu thun und zu Anderen von oben herab" zu sprechen, und daher in der ganzen Welt Individuen. Klassen und Völkern eigen sei. die sich für etwas Besseres. Besonderes hielten. Daran mag in gar manchen Fällen etwas sein; aber weit kann man mit dieser Erklärung nicht kommen. Es wäre von diesem Gesichtspunkte aus z. B. keine Ursache vorhanden, warum die Engländer nicht ebenso viel näseln sollten, wie die Englisch-Amerikaner. Und doch kommt dies bei den Engländern verhältnißmäßig wenig und bei den Amerikanern so sehr viel vor. Häufig, und von &au aus vielleicht allgemein, ist das Näseln unzweifelhaft die natürliche Folge von Nasen-Ca-tarrh oder einem mehr oder weniger leidenden Zustand des Kehlkopses, oder Beiden zugleich, also einfach krankhafter Natur. Und es ist nicht zu leugnen. daß solche kleine Leiden (chronische noch mehr, als acute) bei den Amerikanern besonders zu Hause sind. ja die Amerikaner, welche völlig frei von dergleichen sind, müssen nach Ansicht der Specialisten nur als Ausnahmen betrachtet werden. Dagegen sind nur ziemlich wenige Engländer von dergleichen heimgesucht. Dr. Makuen machte geltend, daß die hohe Spannung in der Stimme des Amerikaners auf die hohe Spannung des amerikanischen Lebens zurückgeführt werden müsse. Das ist wohl ein etwas gespanntes" Argument, mag aber nicht ganz zu verwerfen sein. Wenn eine Person besonders erregt oder in großer Eile und Hast ist, erhebt sich allermeistens ihre Stimme in eine höhere .Lage; das braucht noch kein Näseln zu sein, kann sich aber bei häufiger Gewohnheit dazu entwickeln. Wiederum ein anderer Specialist, Dr. Thomas Hubbard. sprach die Ansicht aus. daß das Sprechen in hoher Stimmlage durch die Bemühungen verursacht werde, sich in geräuschvollen Städten über allesGetöse hinweg leichter hörbar zu machen, und aus der Noth eine Gewohnheit geworden sei, die sich in ihrer Weise weiterentwickelt habe. Erfahrungsgemäß bedürfen z. B. Redner mit tiefer Stimme eine bedeutend größere Anstrengung, um damit weit zu dringen und andere Geräusche zu übertönen, als solche mit hoher und schriller Stimme, und bei Entwickelung der letzten liegt die Versuchung. durch die Nase zu sprechen, stets nahe. Daß die Nasse nichts mit dem Näseln der Amerikaner zu thun hat, geht schon aus dem besagten Unterschied zwischen ihnen und den Engländern hervor. Dr. John W. Farlow führte sogar eine große Anzahl der bizarren Laute, welche in der gesprochenen Sprache des Amerikaners vorkommen, auf die Mischung mit anderen Rassen durchEinwanderung zurück und meinte speciell, daß viele Nasenlaute von den Französisch-Canadiern hereingebracht worden seien, besonders da sich die damaligen Amerikaner nicht im Geringsten um die richtige Cultur ihrer Stimme gekümmert und darin, wie in manchen anderen Dingen, noch zu wenig nationalen Charakter gehabt hatten. Die Nachahmung der Umgebung kann jederzeit darin sehr mächtig sein, und oft z. B. verwandeln Amerikaner schon auf einer längeren Europa - Reise ihre Stimme in eine bedeutend tiefere, während umgekehrt Engländer schon nach wenigen Wochen in unserem Lande ihre Stimme beträchtlick steigern und sich dem Näseln zuneigen können. So. nun möge sich der Leser aus diesen Theorien der Fachleute das Beste selber aussuchen. Wahrscheinlich haben alle die Letzteren bis zu einem gewissen Grade recht, lind es wird wohl weitergenäselt werden! Deutsche Lokal-Vkachrlchten. Eeclziea. Hartmannsdorf. Im Staatsforst revier wurden die Ueberreste zweier Leichname gefunden, die vermuthlich von dem im Jahre 1893 verschollenen Steinarbeiter Wagner aus Rodewisch und von dem im Jahre 1897 verschwundenen Gutsbesitzer Oelmann aus Hartmannsdorf herrühren. Johanngeorgen st ad t. Unter dem Verdacht, das abgebrannte alte Vergmagazin vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben, ist der Verwalter desselben. der Sargverzierungs - Fabrikant Richter, gefänglich eingezogen worden. Leipzig. Großfeuer wüthete auf dem Weidhaas'schen Trockenplatz zwischen der Arndt- und Lößnigerstraße, wooei auner verschiedenen Bzulichkeiten und Utensilien auch ein Pferd mir verbrannt ist; es wird vorsätzliche Brandstiftung vermuthet. In den Anlagen des Berliner Bahnhofs wurde der Handarbeiter Carl Ludwig Hellmuth Scholz, geboren 1873 m Leipzig, todt aufgefunden. Anscheinend hat sich Scholz vergiftet. L e u b e n. Der in der Schreiberschen Schneidemühle beschäftigte Arbeiter Löwe verunglückte. dadurch, daß er die scheu gewordenen Pferde des Spediteurs Kotzer aufhalten wollte, hierbei unter die Pferde aerieth und am Kopfe schwer verletzt wurde. .Leitelshain. Der in einer Selterwasserhalle angestellte Invalide Karl Clauß hat sich hinter der von ihm verwalteten Verkaufshalle erhängt. .Mülbitz. Tödlich verunglückt ist hier der Gärtner Bänke aus GroßenHain dadurch, daß ihn ein beladen Ziegelwagen an einen ThorpfeUer drückte. M h l a u. Das dem Handelsmann Ernst Herm. Müller gehörige Wohnhaus wurde durch Feuer vollständig einaeäschert. ,

P sa u e n i. VI Goldene Hochzeit feierte der Privatier Gustav Adolf Mühle mit seiner Gattin. Pirna. In Lindau a. Bodens ertrank beim Baden unweit der Männer - Badeanstalt der zugereiste 18jährige Heinrich Ryssel von hier.

P e r i tz. Das Wohnhaus des Mau-' rers Friedrich brannte nieder. P o s s e ck i. V. Der auf Rittergut Schloß Gattendorf beschäftigte 63 Jahre alte Taglohner Schaller verlor, auf einem hochbeladenen Heufuder siehend, plötzlich dasGleichgewicht, stürzte rücklings zu Boden und brach das Genick. Lesikn-TarmlNf. A u e r b a ch. Handelsmann Simon Hahn wurde in seinem Stalle von einem eingestellten fremden Pferde so schwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Bensheim. Durch Sturz aus einem Fuhrwerk. erlitt der Dreschmaschinenbesitzer Heinz aus Lorsch einen Beinbruch. B i n g e n. In dem nahen NiederHeimbach wüthete eine Feuersbrunst, die 16 Wohnhäuser sammt Hintergebäuden in Asche legte. Durch eine einstürzende Mauer wurde ein Mann schwer verletzt. Mainz. Dienstmann Pabst stürzte sich aus seiner Wohnung in der Stallgasse aus dem Fenster im 4. Stock, nachdem er vorher versucht hatte, sich den Hals zu durchschneiden. Er blieb auf der Stelle todt. Verschieden ist einer der ehemal bedeutendsten GroßViehhändler Deutschlands. Heinrich Heister, ein hoher Siebziger. Heister war 1866 und 1870 Armeelieferant. Tavern M a i n r o t h. Außerhalb der hiesigen Station wurde von einem Güterzüg ein dem Arbeiterstand angehöriger Mann überfahren und getödtet. Nach den vorgefundenen Papieren ist der Verstorbene ein Ziegelarbeiter Namens Kainitschky. M ü h l d o r f. Ueberfahren und getödtet von einer Maschine wurde in der hiesigen Station ein schon ziemlich bejahrter Bauernknecht. Namens Taver Grazl auf Dörsl. N e u h a u s. Hier beging die verwittwete Elise Kohlhammer ihr 99. Geburtsfeft. Sie war niemals ernstlich krank, kann ohne Augenglas lesen und schreiben und verrichtet noch sämmtliche Hausarbeiten. Zum größten Staunen Aller stellt sie sich noch zu den Getreidedreschern und schwingt den Dreschflegel. Ihr sehnlichster Wunsch ist. im Jahre 1900 ihren hundertsten Geburtstag feiern zu können. Neustadt a. d. A. Der Amts, richte? Hermann Fritz ist gestorben. Prien am Chiensee. Der Blitz schlug in das Anwesen des Bauern Joh. Summerer in Siggenham, Gemeinde Wildenwart, und zündete. In wenigen Augenblicken stand das ganze Anwesen in Flammen. Sämmtliche Getreide- und Futtervorräthe, landwirthschaftliche Maschinen, Baumannsfahrnisse, sowie ein Theil des Mobiliars sind verbrannt. Der Schaden ist sehr bedeutend. Schweinfurt. Erhängt hat sich der Getreldehandler Abel. ' Wasserburg. Jnn. DerBierbrauereibesitzer Georg Daninger wurde der Krelslrrenanstalt Gabersee über wiesen. Daninger war ein schönes Brauerei- und Oekonomiewesen im Zwangswez versteigert worden. ie durch und durch das gleichzeitig mit der Versteigerung erfolgte Ableben seiner Mutter verfiel Daninger in Schwermuth und faßte nach seinem eigenen Geständniß den verzweifelten Entschluß, sich uf dem am Speicher lagernden alten Hopfen lebendig zu verbrennen. WUrzburg. In Chemnitz wurde der Bankier Sackk, der frühere Mltin Haber der hiesigen in Bankerott gerathenen Bankslrma B. A. Fuchs Söhne, verhaftet und in das hiesige Untersu chungs - Gefängniß eingeliefert. Württemberg. Stuttgart. In der Nähe des Königssee ist der Leiter der Verlagsanstalt Union von hier, Julius Stitzel. 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Verunglückte wurde in das Distrikts lrankenhaus nach Berchtesgaden ge bracht. Von einem bedauerlichen Geschick ist der hiesige Oberstabsarzt Dr. G. Bückling betroffen worden, der zum Besuche von Berwandten m Pots dam weilte. Gelegentlich einer Spazierfahrt gingen die Pferde in derNahe des Bahnhofes Groß - Kreuz hinter Werder bei Potsdam durch. Dr. Bückling verlor die Gewalt über die ausgeregten Thiere, wurde aus dem Wagen geschleudert und stürzte so unglücklich auf das Steinpflaster, daß er einen Schädelbruch erlitt und bald darauf starb. Bickelsberg. Kirchenpfleger Mathias Gllhring ist zum Ortsvorsteher gewählt worden. B laufe! den. Im Wohnhaus des Bauern Friedrich Gölz entstand Feuer; dasselbe äscherte das ganze Anwesen ein. Brochenzell. Sein 50jähriges Priesterjubiläum beging Psarrer Steiger. B r ö ck i n g e n. , Während beinahe die ganze hiesige Einwohnerschaft auf dem Felde beschäftigt war. machten zwei noch nicht schulpflichtige Knaben in der Wagenhütte des Oekonomen Georg Wahl ein Feuerte", welches zuerst die Heu- und Strohvorräthe und dann die Scheuer ergriff, welche sammt angebauter Wagenhütte vollständig abbrannte; auch das von Schneider Wahl und Wittwe Weber bewohnte Haus wurde vom Feuer ergriffen; das Gebäude brannte ebenfalls nieder. Ellwangen. Dekan Schmid feierte das Fest seines 25jährigen Amtsjubiläums als Dekan. G ö p p i n g e n. In dem Neubau des Gemein'deraths Bronnenmaier stürzte das Kellergewölbe ein, als die hölzernen Stlltzbogen daraus entfernt werden sollten. Der Maurer Veit von Rechberghausen wure schwer verletzt sn das Krankenhaus verbracht. Drei

weitererll7aurer wurden ebenfalls verletzt. Baden. La Hr. Sparlassenrechner und Gemeinderath I. F. Benz von Grötzinaen hat sich in einer hiesigen Wirth-

sckaft erschossen. Der Lebensmüde 1 lebte in guten Verhältnissen. Mannheim. Die Villa des Kaufmanns Eduard Ladenburg hier ist in Abwesenheit des Besitzers theilweise abgebrannt. Der Schaden beträgt 60.000 Mark. Ruvpertsberq. Weinhändler Burckhardt ist flüchtig geworden. Der Jusammenbruch des angesehenen Hauses schädigt verschiedene größere Firmen und auch kleine Producenten. S ch w e tz l n g e n. Einem' Brande zum Opfer fiel das Spezereiwaarengeschäft von Jakob Maier. St. Peter. Hier wird emsig an der Wiederherstellung der niedergebrannten Gebäude gearbeitet. Die Sammlungen haben ca. 5(7.000 Mark ergeben; der gesummte, nicht durchVersicherung gedeckte Schaden betragt etwa 140.000 Mark. St et ten. Im Bahnhof sprang ein 22jähriger Fabrikarbeiter .Namens August Sprich aus dem Zug, um sich von einigen Mädchen zu verabschieden. Beim Abspringen kam er zu Fall und gerieth unter die Räder, so daß ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. Nbeinpfal S p e i e r. Im benachbarten Wald: see brach bei Wagnermeister Jos. Zickgraf Feuer aus, das so rasch um sich griff, daß in kurzer Zeit drei WohnHäuser und sechs Scheunen ein Raub der Flammen wurden. B e l l h e i m. Der 53-jährige Tagner Kern wurde durch Beilhiebe derart zugerichtet, daß er alsbald verstarb. Sein Schwiegersohn wurde verhaftet. F r a n k e n t h a l. Ein 22 - jähriger Zimmermann Namens Nößel fiel kopfüber von einem Bau und erlitt eine Schädelfraktion. 5) a ß l o ch. In dem 5interhause des Korbmachers Wilhelm Herrmann am Jggelbeimerweg entstand Feuer. Der Dachstuhl und ein angrenzender Schuppen wurden ein Raub der Flammen. Ackerer Justus Reim?r fuhr mit einem Wagen Dung durch die Eisenbahnstraße, wo das 2 - jährige Kind des Fahrradhändlers Adam Ruf unter den Wagen lief. Das Kind war alsbald eine Leiche. Elsaß-Lothnngen. L a ch a z e l l e. Die Gebrüder Levy von hier, die den Tuchhandel Engros schon seit Jahren betrieben, wurden s. Z. jenseits der französischen Grenze wegen Schmuggels in Hast genommen und nach Belfort in die Untersuchungshaft abgeführt. Jetzt sind sie gegen Stellung einer Kaution von 100.000 Mark aus der Untersuchungshaft entlassen und in die Heimath zurückgekehrt. Saargemllnd. Der Staatsanwalt beim hiesigen Landgericht, Pacque. ist plötzlich im Alter von 40 Jahren infolge Herzschlages gestorben. Man nimmt an. daß Familienunglllck er mußte sich von feiner Frau scheiden lassen dem Verstorbenen schweren Kummer verursacht und seinen Tod herüeigeührt hat. Mecklendurz. B o i tz e n b u r g. Ein betrübender Unglucksfall ereignete sich in dem benachbauen Torf Bahlen. Der ErbPächter und Pferdehändler Kohl ließ dreschen, wobei der 70 Jahre alte Vater desselben gelegentlich mit zugriff. Der alte Mann gerieth mit der Hand in das Getriebe der Maschine, wodurch die Hand förmlich abgerissen und der untere Theil des Armes zerquetscht wurde. C a m m i n. Eine verheerende Feuersbrunst äscherte hier über Nacht zwei Büdnereien mit den Stallungen und eine große Hofscheune total ein. DaS Feuer griff mit so großer Schnellig. keit um sich, daß außer dem Vieh nur wenig gerettet werden konnte. Circa 400 Fuder Korn und Kleeheu sind mitverbrannt. Dömitz. Im Schleusen - Canal Hierselbst ertrank der Schiffer Ludwig Schult aus Karenz. Mkllldur.z. Luxemburg. Der 34 - jährige Arbeiter Carl Plelmllng. geb. zu Er--pelding. wohnhaft zu Düdelingen. der auf seine Hauswirthin, die Ehefrau Foo. geb. Bauer, geschossen, dieselbe aber nur leicht verwundet hatte, wurde wegen Mordversuchs zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt Oldenbari. Fedder warder siel. Die Hagen'sche Vesitzung ist gänzlich niedergebrannt; die ganze Ernte ist mit vernichtet. Varel. Hochbetagt erlag Frau Gerichts'.äthin Gräper einem Schlag' an fall. V e ch t a. Mit dem Schlüsse oes Schuljahres tritt Professor Düitmann, der Senior der oldenburgischen Oberlehrer, in den Ruhestand. Düttmann ist 70 Jahre alt; 46 hat er höchst segensreich am Vechtaer Gymnasium gewirkt. ffreie Stae. Hamburg. Dr. Georg Laske, Schiffsarzt auf dem zur WoermannLinie gehörigen Dampfer Lulu Bchlen". ist beim Kentern des Landungbootes in der Brandung an der süd westafrikanischen Küste bei Smakopmund ums Leben gekommen. Das! rv a jii i rw i itl zcriegsgericyi yar oieifU2tenc nnoi und Bohnhoff vom 2. hanseatischen Infanterie - Regiment No. 76. die ih. ren Stubenkameraden, den Musketier Koch, vor einigen Wochen schwer mißhandelt haben, zu einem Jahr bezw. sechs Monaten Festungshaft verurtheilt. Während der Vorstellungen im Edentheater ereignete sich vor einigen Tagen ein bedauerlicher Unfall, Der berühmte Fechter Sullivan machte mit seiner Gattin, einer ebenso vorzüglichen Fechterin, einen Gang aus spitze italienische Dolche. In der Hitze des Gefechtes versetzte er seiner Gattin

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Thousands upon thousands of unfortunate peoplc fall annually by the wayside, crippled Dodily and mentally by tkc onslaughts ot dyspepsia or some other of that great train of troubles whlch follow or aecompany a sluggish liver or a disordered stomach. RWMS TaiMes are Iike the good Samantan of our Savlor's time: they will lift the striken being back to health. Rjpans Tabtsles are sure and direct in the exhibition of their curative powers. Medical science has discovered no remedy so rnarvelously effective.

einen Stich in der Schläfegegend. Ter Kampf mußte sofort aufgegeben werden. Beim ensterklären in einem Hause in der Fröbelstraße stürzte der Fensterputzer Klages aus einem Fenster der ersten Etage auf die Straße, wo er mit zerschmetterten Gliedern todt aufgehoben wurde. Schweiz. Horn. Hier starb die Gattin des Kantonsraths Lichtensteiger. die nicht weniger als 25 Kindern Taufpathin gewesen ist. Sie testirte jedem dieser Kind?r 1000 Francs. M o t i e r. Letzthin kamen eine Anzahl Knaben von Lugnorre nach Motier herunter, um zu baden. Dabei wagte sich der 13 - jährige Sohn des Gemeindeschreiber Petter an einer Stelle, wo der Seegrund plötzlich jäh abfallt, zu weit hinaus, verlor den Bo den unter den Füßen und ertrank. A! o u d o n. Ter TrunkenboldConstant Gavin. der in der Nähe von Lovattens einen Knaben im Rausch aus brutale Welse todtgeschlagen hat, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu 15 Jahren Zuchthaus, zum Verlust der bürgerlichen Ehren, zu den Kosten und zu einer Entschädigung von 1999 Fr. an die Eltern des Ermordeten verur theilt. Q u l e n s. In Lyon wurde der fluchtige PostHalter Chappms von hier verhaftet. Er hat zum Nachthell der eidgenössischen Postoerwaltung etwa 2200 Fr., zum Nachtheil der Gemeinde Oulens. deren Verwalter er war, etwa 4000 Francs unterschlagen. Chappuis wird von Frankreich an die Schweiz ausgeliefert. Pratteln. Der Bahnwärter Wlßkopf lst vom Zug überfahren worden. so daß man an seinem Aufkom men zweifelt. -Vor einigen Tagen ist kö dem Vriganten Giuseppe Musolina. der zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt worden war. gelungen, aus dem Zuchthause in Gerace bei Neapel auszubrechen. Er hat sich nach seiner Heimath, dem Bergland Aspromonte in Kalaurien, durchgeschlagen, und nimmt nun an Allen, die bei seinem Prozesse ungünstig gegen ihn ausgesagt haben, blutige Rache. Sein letztes Opfer war der Gemeindediener von Sant' Alessio. der in Begleitung seines achtjährigen Sohnes von einemDienstgange zurückkehrte. Der Brigant hatte dem Unglücklichen auf der Landstraße aufgelauert. Er befahl ihm, niederzuknieen und rasch ein Vaterunser und ein Avemaria zu beten, da er sterben müsse. Der arme Mann ergab sich widerstandslos in sein Schicksal. Aber sein Sohn umklammerte die Kniee des Briganten und flehte ihn an: Todte doch lieber mich, aber nicht meinen Vater. Denke doch, wie meine Mutter weinen wird, wenn Du den Vater todt schießest. Und wer soll denn für Alle sorgen?" Mach daß Du fort-kommst-, versetzte der Brigant. Du hast mir nichts gethan, sondern Dein Vater." Dann schoß er den armen Kirchendiener nieder. Der Knabe verlor die Besinnung nicht. Da er wahrnahm, daß sein Vater trotz der vier Kugeln, die ihm der Brigant in den Leib gejagt hatte, noch lebe, so eilte er ins Dorf, schlug Lärm und kehrte nach wenigenMmuten mit ein!aen Männern und dem Arzte zurück. Aber es war Alles umsonst. Auf dem Transport verstarb das Opfer des unmenschlichen Räubers -

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