Indiana Tribüne, Volume 23, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1899 — Page 2

gaDtana Srttmnt:

BJIOOT inaiis!) auß iLUii; CUtaatt4e,XrMine" tonet surch tzn krt?' J Sestfc et Woch, Me Goittaa.trtostt'? tritt per 09(c Weib ulcrw Mc ü cntl PN ytt ys? &Ufc ptZtschi t Sr,Zi,i!z 3 KV OfNi 18 SM RüDesWS Ks?!? SudianaooNS, Ind.. 27 Sept'dr 189. Zur Geschichte deö Automobils. Schon der Gedanke, Wagen durch andere Kraft als Zugthiere fcrtzubewegen, ist durchaus nicht neu. chrn vor langer Zeit hzben die Holland-7 Versuche mit Segelwagen gemalt, die sich für die weiten Ebenen ihres Landes als vorzüglich geeignet erwiesen haben sollen. In einer Nürnberger Chronik aus der Mitte des 17. Jhr bunderts wird ein Wagen reit Johann Haustach erwähnt, d:r durch Triebfe dern fortbewegt wurde. Von Sibirien wird berichtet, daß er im Jahre 1650 den -Versuch geinacht habe. Dampf zur Fortbewegung eines Wagens zu benutzen. Der erste Apparat aber, der größere Beachwng fand, stammt von dein Franzosen Cuznot, der schon im Jahre 1763 einen Dampfblockwagen" zeigte.' Er construirte dann im Jahre 1770 einen Wagen, der noch heute im Conservatoire des arts et m6 tiers" zu sehen ist. Dieser Wagen trug vier Personen und hatte eine 3e schwindigkeit von etwa fünf Kilometer in der Stunde. Der Apparat war für seine Zeit sehr geschickt construirt; es war ein Dreirad, dessen Vorderrad zu gleich als Lenk- und Motorrad diente und mit einem gekerbten Reifen versehen war, wodurch ein Gleiten des Nades verhindert werden sollte. Der Dampferzeugungsapparat war vorn untergebracht und speiste abwechselnd zwei Dampfcylinder, die sich zu beiden Seiten des Rades befanden. Bis 1823 fiird nur ergebnißlose Experimente von Hill und Burstall (1824), von Gurney (1826 1823), von arlanb (1823) und daZ Patent von Pecqueur (1823) zu erwähnen. Mehr Erfolg hatten die Versuche des folgenden Jahrzehntes. Ein Wagen, den James und Sir James Andersen bauten, war bequem und'geraumig, er legte durchschnittlich zehn Kilometer in der Stunde zurück und konnte etra zwanzig Passagiere befördern. Da diese Wagen aber den Landbesidern lästig fielen, wurden unter dem Vorwande, daß sie die Wege ruinirten. für die AutcmobilwaFen die Wegegelder so außerordentlich erhöht, daß sie eingehen mußien. Auch andere ähnliche Versuche in England hatten keinen dauernden Erfola. Scot Rufsell. der Erbauer des Great Eastern", hatte sechs solche Wagen für den regelmäßigen Dienst zwischen Glasgow und Paisley eingerichtet, die beim Publikum sehr belieb! waren und viel benutzt wurden. Durch böswillige Machina.turnen wurde aber bei einer Fahrt ein Nadbruch herbeigeführt, der Wagen stürzte um und der Dampferzeuger explödirte. Dieser Unfall hatte natür lich das Ende des Unternehmens zur Folge. Im Jahre 1839" wurde ein Motorwagen, der von Dietz construirt war, der Pariser Academie des Sciences zur Prüfung vorgestellt und fand bei dieser eine außerordentlich günstige Ausnahme. Tann hört man erst im Jahre 1860 wieder von einem bedeutsamen Versuche: Lenoir erbaute damals den ersten Gasmotor; im Jahre 1863 verbesserte er selbst seine Erfindung. Nunmehr folgten schnell hintereinander eine ganze Reihe von Versuchen, unter denen ein DampfomnibuS für 50 Personen von Amadeus Bollee. der auch eine Reihe anderer Automobilen gebaut hat. besonidere Aufmerksamkeit erregte. In der ersten Hälfte der achtziger Jahre beginnen dann die modernen Construktionsversuche. Wozu der Telegraph gut ist. Man denkt gemeiniglich, daß der Telegraph nur den Zweck hat, Depeschen.zu übermitteln. Die Reoue des Revues lehrt uns aber, daß die Drähte und Stangen den Thieren und den Menschen noch ganz andere Dienste leisten. Als man in Norwegen die ersten Telegraph:nleitungen einrichtete, hielten' die Bären, wenn sie s im Winde rauschen hörten, die Pfosten mit den Drähten für Bienenkörbe und bemühten stch, sie aus der Erd: zu rei ßen. Die Spechte dageg-en glaubten, daß die Stangen voll Insekten seien, und bohrten mit ihren Schnäbeln Löcher hinein. . Nach und nach schwanden diese Illusionen; die Thiere wurden klüger und gaben sich Mühe, die Tele graphenleitungen für ihre persönlichen Zwecke nutzbar zu machen. Ein kleiner Vogel in Natal, der früher sein, einer Wiege gleichendes Nest an Baumzweigen befestigte, vertraute es von nun an den Telegraphendrähten an, wo die Schlangen es nicht erreichen können, und er fand dort oben so vl SicherheU, daß er das Nest mit einem bequemen Seitenthürchen versah, anstatt es nu? nach . unten hin ein wenig zu löffnen, wie eö früher gethan hatte. Ein in Brasilien vorkommender Vogel baut sein schweres Erdnest gleichfalls auf den Telezraphendrähten. Die boshaften und arglistigen Papageien knüpfen die Verbindungen der Drähte auf und zerbrechen die Porzellanköpfe; die Arbeitsbienen polstern dieselben Köpfe mit Koth aus und leiten den Strom ab; die Spinnen bedecken die Drähte mit ihren Netzen, und dies? unvorhergesehene Verbindung zwischen den einzelnen Drähten ruft oft große Verwirrung hervor, Kein Thier aber verstand eZ so gut. von dem Telegraphen Nutzen -u ziehen, wie der Melanerpes in Mexico; am Fuße des Pfo ftenö macht dieser Vogel ein großes Loch, wo er seine Familie unterbringt. EtwaS weiter oben höhlt er sich ein Observatorium auö, wo r.2ch mehreren Nichtungra hin gebohrte Löcher ihal

gestatten, alle Punkte des Hor!zonte5 zu betrachten; noch höber hinaus richtet er seine Magazine ein. So dient ihm die Telegraphenstange als Haus, als Festung und cls Speicher. Die Wilden wußten sich den Telegraphen nicht in so sinnreich:? Weise nutzbar zu machen. Aber auch sie suchen Vortheile daraus zu ziehen. Bei einigen algerischen Stämmen dienen d Porzellanköpfe als Kaffeetassen. Die Drähte werden zu Zäunen geflochten, wenn sie aus Eisen sind, sind sie jedoch Tupfer, fo benutzt man sie als Nasenringe. Die Holzstangen kann man im Hause sehr gut brauchen. Die höhlen Eisenstangen sind vortreffliche Wasserkitungsröhren. Man darf sich also nickt baritfcr wundern, bnfe auch die Naturvölker die Einführung des Telegraphen mit Freude begrüßen. Sie finden in und an ihm einen großen Tyeil ihres Mobiliars. Französische Sp.onage. Ueber das französische Spionage

system gegenüber den Vertretern fremder Mächte in Paris hat bekanntlich Oberstlieutenant Ccrdier. welcher zehn Jahre dem Nachrichtenbureau des Generalstabs angehörte, neulich vor dem Kriegsgericht in Rennes interessante Enthüllungen gemacht. Insbesondere interessirt das gegenüber der deutschen Botschaft angewandte Spionagesyjtem. Eordier. den der Kriegsminister vom Amtsgeheimniß entbunoen hatte, ließ sich zum ersten Mal etwas näher auch über die vielgenannte voie ordinaire, den gewöhnlichen Weg", aus, auf dem das Lordereau in das Nachrichtenbureau gelangt sein soll. - Den gewöbnlichenWeg", sagt Eordier. nannte man einen Agenten, der mit Vorliebe in großen Häusern verkehrte, dort aber die Gesellschaft der Dienstboten der der Herren vorzog. Das ist Geschmacksfache", setzte der Zeuge launig hinzu. In dem Hause mit dem großen Garten" so nennt Eordier die deutsche Botschaft unterhielt der Agent des gewöhnlichen Weges" Beziehungen zu einer Dame", die ihn benachrichtigte, wenn sie etwas zu bringen hatte. Dann gab er ihr Abends, und zur größeren Sicherheit meist in einer Kirche, ein Stelldichein und nahm die Sachen in Empfang. In dem Hause mit dem großen Garten" aber hatte man Verdacht gegen die Dame" geschöpft. Eines Tages", so erzählt Eordier, warf man sich plötzlich auf sie, um sie zu durchsuchen, und sie schrie, als ob man ein Attentat auf ihre Tugend hätte machen wollen. Es wurde aber nichts gefunden, denn es gab dabei einen kleinen Trick, den man nicht entdeckt hat und den ich nicht enthüllen werde.... Die Beziehungen wurden aber immer schwieriger. Siese Dame hatte zuweilen schreckliche Angst. Ich glaube, man hatte ihr obwohl sie in solchen Dingen nicht sehr stark war Geschichten von der Exterritorialität erzählt. Sie bildete sich nun ein, man könnte sit in dem Hause mit dem großen Garten plötzlich fassen und nach , einem sern?n Lande schleppen, das sie vielleicht für Sibirien hielt. Fest steht, daß sie nicht wußte, wo das Land liegt." Ueber diese Dame nun macht der Vertreter der Times" in Nennes noch ! folgende Mittheilungen: Sie hieß I Frau Bastien, und war in der letzten Zeit bekannt unter dem Namen Mutter Bastien. Seit 20 Jahren war sie Putz, frau in der deutschen Botschaft. Sie hatte Schlüssel, mit denen sie die Bureaus öffnen konnte. Frühmorgens um 6 Uhr erschien sie mit einem großen Korbe, um die Papierkörbe zu leeren und die Zimmer zu reinigen. Das war ihre regelmäßige Beschäftigung; aber nebenbei durchstöberte sie auch die Schubladen und die Rocktaschen der Beamten. Alles, was sie, ohne Argwohn zu erregen, an sich bringen konnte, nahm sie mit und überbrachte es dem Agenten des Nachrichtenbureaus. Das dauerte so lange, bis dieser Agent den Deutschen verrathen wurde. DasNachrichtenbureau knüpfte jedoch neue Beziehungen mit Frau Bastien an und der Handel ging weiter bis zumProzeß Dreyfus, der die wahre Beschäftigung der Frau enthüllte. Als sie merkte, daß sie erkannt war, sandte sie als gewissenhafte Frau der Botschaft die Schlüssel zurück und verschwand. Die Botschaft forschte nach ihr und wandle sich schließlich an die Polizei; diese aber konnte die Pkrson natürlich nicht finden, und Frau Bastien verzehrt jetzt in irgend einem Winkel von Frankreich die Früchte ihrer ehrlosen Arbeit' - Cm üa;ii deö Wahnsinns. Eapitän Wellby, der mit einer Expe-ditl.-'n lange Zeit die unbekannten Gegenden von Abessinien und Ugand2 wissenschaftlich durchforscht hat, .erzählte gelegentlich seiner Ankunft in London einige interessant: Neiseereignisse. Die wunderbarsten Erlebnisse hatte er in dem Distric't von Walamo, der in dem Ruf steht, vn Dämonen besessen zu sein. Er erzählte darüber: Walamo. das in ungefähr 14 Tagen 1 von' der Hauptstadt Zu.dd!s Abeba aus zu erreichen ist, hat einen schlechten ixuj, und ich hörte oft, daß Jeder, der es wage, das Land zu betreten, dem Teufel zum Opfer fallen müsse. Natürllch hielt ich derki Gerede für einen abergläubischen Unsinn. Aber das. was ich erlebte, ist ein wunderbares Phänomen, das ich mir noch heute nicht erklären kann. Das erste Zeichen, daß etwas nicht ' ganz in Ordnung sein müsse, empfing ich, als einer von den Somalis, die ich in meiner Begleitung hatt?, plötzlich mt dem Jubelruf Walamo! Walamo!" in's Feld hinausstürzte. Er war furchtbar erregt. Er zitterte am ganzen Körper und schlug gleich einem Wahnsinnigen um sich. In turzen Augenblicken, in denen sich seine Erregung legt: und er zu kreischen aufhörte, rief er mir zu, er sei vom Teufel besessen. Die ganze Nacht war er vollständig wahnsinnig, aber am nächsten Morgen befand cr sich wieder wohl. Jm Verlaufe der Reis: hatte er noch

einen zweuen Anfall, bet vem er em Messer zog und Jeden, der sich ihm näherte, zu tödten drohte. Es hieß auch, daß es besonders gefährlich sei, in Gegenwart eines Eingeborenen aus Walamo Speisen zu sicy zu nehmen.

Ewer meiner udane en wurde von einem Walamo beständig angestarrt, während er sein Mahl verzehrte. Zwei Tage vergingen, ohne daß sich irgend w-lcke 5?olaen zeiaten. Am vrrnen Tage wurde der Sudanese wahnsinnig, Das letzte Opfer war einer meiner Leute, ein ruheliebender, friedlicher Bursche, bei dem sich plötzlich ähnliche smritf von Wakmsinn zeialen. wie bei Um Somali. Auch er genas nach einem Tage. Da ich dachte, daß ich vielleicht etwas zur wissenschaftlichen Erklärung dieser außerordentlichen Vorkommnisse beitragen könnte, entsllik mick. in ttenwart von etwa 100 Walamos ein Mahl zu mir zu nehmen. Ich verdaute das Mahl ausgezeichnet und spürte zunächst gar keine Folgen. Nun muß ich feststellen, daß ich mich während der ganzen Reise imÄ utl'1 konnte, Nichtsdestoweniger fuh mich einen Tag nach l der offen chen Niemand etwas merken aber es . w mir unmöglich, die Ursache dieser mysteriösen Kranket f Mllen. Ich mun Mich darauf beschranken, die bloß: Thatsache wiederzugeben.Ter Zauber der Eirce. Eine naturwissenschaftliche Zeitschrift bringt einige recht interessante Vermuthungen über den berühmten Zauber der Eirce. Bekanntlich wird Eirce in der Mythologie als Tochter des Helios und der Oceamde Perjeis angeführt. Sie soll in der Nähe von Eircejum, dem jetzigen Promontorio Eirceo auf der Insel Aäa. einen von glänzenden Steinen gebauten Palast bewrhnt hab?n, Ux von gezähmten Löwen und Wölfen bewacht wurde, und , c . c - " i :i ern m oem iic m oiz Jen mn vy:uui uu Singen vertrieb. Eirce ist hauptsächlich aus der Odyssee bekannt. Odysseus war auf seinen Irrfahrten unter Anderem auch aus die Insel Aäa mit seinen Gefährten verschlagen worden. Eirce bewirthete die Letzteren und ver wandelte sie rackber durch Berübruna mit Zauberpflanzen in Schweine. Durch das Mitleid Hermes' erhielt O'dysseus, der die Schiffbrüchigen nicht begleitet hatte, ein Kraut, welches die von den Zauberkräutern der Eirce veranlaßte Thierrerwandlung aufhob und ihm so seine Gefährten wiedergab. Eirce soll bei ihren Zaubereien sich vorwieaend der Mandragora bedient haben, so daß Plinius diese Pflanze Einaea" benennt Eircens Zauberw.ittel scheinen nur in narkotischen Pslanengisten bestanden zu haben, deren Anwendung ja bei den damit Behandelten alle möglichen Einbildungen bervorrust. Als Gegenmittel dagegen wird vielfach der Knoblauch erwähnt, uno die Pflanze, welche angeblich Hermes dem Odysseus als Gegenzauber empfahl, scheint auch nur Knoblauch gewesen sein; wenigstens hat Odysseus selbst späterhin diese Pflanze als Schutzmittel gegen Zauberei empfohlen ' und selbe langte sogar in den Ruk einer Panacee gegen Zauber zeder Art. Und zwar vz es die Allium Magnicucn" öenl'ntk Abart jedes Zwiebelgew'ächsks. Erst späterhin wurde auch der aewbnliche Knoblauch. Allium Sativum". in Griechenland und be? den Römern als Zauberschutzmitte! ci:tr rnifr, ,0 lXlN man vie gerroanclen . r r . r , nm tt v ? VI rt P ur,cllncuen o:ejer Psianze ozar Ä CS 1 - L . C O den Kindern als Amulet gegen das mal occliio", das Verhexen durch en Blick, und gegen anderweitige Zaubcrwirkungen umband. Emoxriischc Rundschau. Tirtfn Ssrrrrrrf nra. Berlin. Den 80. Geburtstaa in Verbindung mit dem 50. Meisterjubi. laum feierte der Maurermeister A. Kahtz, Schönleinstraße 7; der Jubilar ist ,eit' Jahren gelähmt. Auf der Straßenbahn vom Tode überrascht wurde der 60 Jahre alte Schriftsetzer Friedrich Ludwig aus der Försterstraße No. 26. Ein Herzlchlag jetzte seinem Leben ein Ziel. Wegen unheilbarer Gözstes!r.intheit ist der Justizrath Feichtmeyer durch Gcrichtsbefchluß dauernd entmündigt worden. Nach Unterschlagung einer größeren Geldsumme ist tet zuletzt in Pankow wohnVerhastet wurde in Antwerpen der

hast gewesene Kaufmann Arthur ! I a u e r. Bei einer Ausfahrt deS Schlösser, r m 14. Juli 1874 zu Landschaftsdirektors Baron von EzettBerlin geboren ist, slüchtig geworden, ritz - Neuhaus. Besiker der Herrschaft

uazralier Plaoeoaizn, oer in oer yiezi- Der Baron wurde vom Wagen gegen Weinzroßhandlung von Giese.Alte. schleudert und erlitt schwere Verlekun-

.Jacobstraße 2, angestellt war. Er hatt: seincm Principal 8000 Maxi unter,chlagen und war dann fluchtig ge - worden. Ein großes Feuer kam in der Holzbearbeitungsfabrlk von Albert Nctzdrand, Anklamerstraße 33. zum Ausbruch, bei dem leider ein OberFeuerwehrmann. Mierwald, schwer an Rauchvergiftung erkrankte. D durch h!n Schaden beträgt etwa 100.000 Mark. Beim Baden vom Schlage gerührt .wurde in Grünau der Wetnhändler Julius Sorge ans Lerlm. Der im 51).' Lebensjahre steVA d ( 14a (s(tMa A wmiii ui Bad genommen und war im Begriff, sich anzukleiden, als. ihn sein Schicksal ereilte. Unter merkwürdigen Umständen um's Leben gekommen ist di: 60 Jahre alte Frau Dr. Kotelmann, Elise, geb. Warmuth, die Wittwe eines Oberlehrers. Man fand die alte, alleinstehende Dame in einer merkwürdigen Lage todt auf: sie kniete angekleidet vor einem Stuhle, und der Ha!2 lag gerade auf der Stuhlkante und zeigte einen ziemlich tiefen Eindruck von dieser. Daß an der Frau ein Verbrechen verübt worden, sei, ist nicht wahrscheinlich. Nahrungssorgen haben den 66 Jahre alten Handelsmann Hermann Bube aus .der Frankfurter Allee 175 in den Tod getrieben; er ertränkte sich. 5lm Tbieraarten schob

l am Goldfischteich der 25jährige mfiUz Neinhold Körber. m m in rf'Tiif?n. NrlirzONrrulzen. Heilsberg. Das Kaufmann Leiser Vehrendt'sche Eyepaar feierte

das ejl oer grnoenen ozeii, womit das 50jahnge Burgerjuvilaum des Herrn Behrendt zusammenfiel. O st e r o d e. Der 24 Jahre alte I TCaa. i V?ujuimuu;ci ijiitf Jtlbfcl um uuj der Straße einen Blutsturz, der seinen Tod herbeiführte. P erschein. Goldene Hochzeit feierte der Förster Schink mit semer Gattin. P ö r s ch k e n. Stall und Scheune des Kaufmanns adtke und das Wohnhaus des Besitzers Ploch brannten nieder. ! Tilsit. In dem Dorfe Schackeningken brach Feuer aus. welche, begünstigt durch starken Wind, seh? schnell um sich griff. In kurze: eit wurden sechs Gebäude bis auf den Grund eingeäschert, lllirz WclMUtcn. Danzig. Im Männerfreibade Westerplatte ertranken der Schuhmai fahrwasser und ein Schriftsetzer aus Schidütz. Letzterer wagte sich trotz des hohen Seegangs zu weit hinaus und verlor e. Hammer wollte ihm zu . .... .J J T fi . ' m.,:,, SMritat r m "w w - - reien ließ sich der Nä'zmasä.iaenr.isende und Versicherungsagent Karl Prellwitz au Schulden kommen: derselbe sieht seiner Strafe entgegen. Der erst kürzlich aus demGefängnisse entlassene Gottfried Schilling stach im Georgenamm den Fleischer Lehnert mit dem Messer in den Rücken und verletzte ihn lebensgefährlich. Schilling wurde verhget. , Konitz. Freiherr von der Goltz f Gotzkow, Sohn des RittergutsbeÄtzers Freiherr von der Goltz auf Pagdanzig. wurde, als er mit ' seinem ffunde von Hammerstein nach Hause . , ritt, vom vurcharyenoen Pserve aogewarfen; er stürzte so unglücklich, daß er das Genick brach und sofort starb. Uuliiz Hctrrccni. Melken. Hier brannte die mit 1400 Stiegen Roggen gefüllte Scheune des Herrn Brockhausen nieder. Das ' Feuer war durch Funken aus der beim Dreschen benutzten Lokomobile entstanden. Stolp. Viehhändler Theodor Woita von hier nahm in Stolpmünde ein Bad in der Ostsee. Als er das Wasser verließ, fühlte er sich unwohl unv leytt iicy. um iicy zu ersten, im warmen rranoianoe nieoer. unmntelbar darauf machte ein Herzschlag seinem Leben ein Ende. Mit zwei Jahren Gefängniß belegte der Gerichtshof den Bureauvorsteher Eduard Schmidt, der 20 Jahre bei dem Justizrath Kochann beschäftigt war, wegen Unterschlagung. Verhaftet worden ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hierselbst derKaufmann Emil Scheuermann, über dessen Vermögen im März dieses Jahres das Eoncursoerfahren eröffnet war. , Schlawe. Infolge Durchbruch der Decke stürzte die verehelichte Zimmermann Grilneivald aus Alt-Vaalo' vo.n Scheunenboden. Hierbei erlitt die B:dauernswerthe schwereVerletzungen. Vtttirz Clülkwi-Holstein. A l t o n a. Eines eigenartigen Betruges hat sich der hiesige Fettwaarenhandle? Begujt schuldig gemacht. ' Derselbe klebte unter hm Mza7I Zj . sche, die im Laden stand, ein Stück " ' . . . &ptd lm Gewicht von 15 Gramm, so daß jeder Kunde ein Manko von 15 Gramm beim Einkauf von Waaren hatte. Das Schöffengericht verurtheilte den Angeklagten zu 50 Mark Geldstrafe. A r m st e d t. -Arbeiter Riecken ist bei der Roagenernte längs dem glatten Roggenstroh vom Boden gerutscht, mit dem Bodenbrett durchgebrochen und an " M'n erlittenen Rippen- und l Schlusselbembruche gestorben. ' V o r st e l. Zum Gemeindevorsteher wurde Herr H. Rathjen und als Stellvertreter Herr August Kohn ge wählt; beide Wahlen sind vom Landrathsamt bestätigt worden. . E ck e r n f ö r d e. Beinahe ertrunjm Ware der 5iährigc Sohn des FlschttS Frank hierlelbst. Er fiel beim Kielen in de? Näh: d s Bollwerks in's Wasser, wurde aber durch den Fischraucherer Bausch -er:it:t. itv EkZle'eü. Kolbnitz, gingen die Pferde durch. gen am Hinterkopf. Sein Zustand ist bedenklich. 1 R y b n i k. Kürzlich vergnügten sich die Töchter des Dominialkutschers Lachser in Rzucbow und einiae andere kleine Mädchen beim Baden. "Plötzlich begann ein vierjähriges Mädchen zu smken. Die arme Kleine wäre verloren gewesen, wenn nicht die elfjährige Eli. sabeth Jenderko, die sich zur Zeit .zum Besuch im Orte aufhielt, mit großer Energie und ohne Rücksicht auf das eigene Leben nach der Stelle vorgedrungen wäre, das Kind erfaßt und 1 mm . - - . glucklich an's Land gebracht hätte. S t r i e g a u. Infolge eines Sturzes verschied der 53jährige Tagelöhner Hübner. Trachenberg. Tischlerges elle Nietzke und Schuhm?chermeister Hahn ertranken beim Baden. frevln; Posen.. GoSciejewo. Hier sind außer mehreren Scheunen und Ställen des Dominicus auch drei Bauernhöfe abgebrannt. ' M e ch l i n. In Folge des Genusses giftiger Pilze starben die Arbeiterfrau Ratajczak und ihre zwei Töchter im Alter von 10 und 16 Jahren. M e s e r i tz. In einem von RakWitz nach Grätz fahrenden Omnibus wurde eine 5?rau Lazarewic durck

einen Schuß getöviet, der aus dem Gewehr eines mitfahrenden Lehrers sich entlud. O st r o w i tz. Durch den Hufschlag eines Pferdes wurde das 3jähr:ge S CMtlumir-witlwe Rehbein getödtet. Der Vater des Kindes ist vor zwei Jahren ertrunken. Zl.'Nnn Ccälcn. G a r d e l e b e n. Eine Feuersbrunst äscherte in der Vaderstraße zwölf Gebäude ein. Halle. Ein Familiendrama spielte sich im Vorort Trotha ab. Der Maurer August Becker. Kassirer des Fachvereins der Mauer und des soziald:mo!tijchV'.ldun'sver.Zns, bracht: von seinem Wochenlohn nur einen ger'.ngkn Th:il mi: nach seiner Wohnung. Den übrigen Theil seines Lohnes hatte er vertrunken und verspielt. Als ihm sein: Frau darüber Vorwürs: machte, erklärte er, daß er il,r nicht mehr abgeben ki'nn?, da er standesgemäß auftreten müsse. Es kam zwischen den Eheleuteic infolgedessen zu einer erregten Scene. Die Frau verließ nach dem Auftritt mit ihren vier Kindern im Alter von 26 Jahren die Woh-

nung, worauf der Mann sich an der Thürklinke erhängte. S tra ßfurt. Im Salz erstickt ist auf dem Bergwerk Ludwig 2 der jugendliche AröeiterFriedrich. Er war im Mahlwerke in einen Trichter gestürzt, aus dem er sich nicht selbst zu befreien vermochte. S i e m e r o d e. Die 10 - jährige Tochter des Ackermanns Nolte stürzte von einem hohen Gerüst herab und erlitt so schwere Verletzungen, daß sie kurz darauf starb. Uiclirz f crtnoucr. Hannover. Die 22jähr. Arbeiter.n L. Möhle aus Lanjpnnge sprang am Wehr des Schnellengraoens in die Ihm: ur.d ertrank. Vom Gerüst gestürzt ist der bei der Straßenbahn beschäftigte Arbiter Bätge in Gehrden; er war auf der Stelle todt. Barenburg. Die Frau des Häuslings Buchholz stürzte so unglücklich aus der Bodenluke herab, daß sie nach wenigen Minuten ihren Geist aufgab. Bura.dorf. Verschwunden ist der Tischler A. Gnest jr. Auf einer an sein: Frau gerichteten Postkarte aus Hannover theilte er mit, daß er sich in der Lein: das Leben nehmen wolle. Gnest hatte sich wegen verschiedenev Wechselfälschungen zu verantWorten und wird wohl daö Weite gesucht haben. Harzburg. Vor Kurzem wurde hier ein Hochstaplerpaar verhaftet, das. sick als Vrivatl'ki'-tär Grabau und Privatlehrerin Nitardl aus Berlin ausgab. lmm Westfalen. Dortmund. Die Ehesrau Berg. die sich bei einer Petroleumexplosion schrecklich verbrannt hatte, ist im Hospital gestorben. Einem Herzschlag erlag auf einer Erholungsreise der Verleger der Dortmunder Zeitung" und Chef der Firma C. L. Krüger, , Gustav Krüger, im Alter von 53 Jahren. ' K u h l e n k e p p i g. Erhängt hat sich der 38 Jahre alte Fabrikarbeiter A. Kölsche. M e n d e n. Einem Herzschlage erlag im Alter von 49 Jahren Dr. med. Franz Rose, ter seit langen Jahren hier als Arzt thätig war. N o r d k i r ch e n. Der Arbeiter W. Wißmann, der beim Gutsbesitzer Kleinmann in den Ernte-Arbeiten geholfen hatt?, wurde in einem Wassergraben ertrunken aufaefunden. Wentholthausen. Sein 50jähriges Priester-Jubiläum kann demnächst der Pfarrer und Dechant Heinrich Schonlau begehen. Hier amtirt Schonlau seit 37 Jahren. Silriuvraul'k Köln. Das sechs Stockwerk hohe Fabrikgebäude deriollgestellfabrik von Junker und Wilden in Köln-Linden-thal ist vollständig niedergebrannt ; auch das Maschinen- und Kesselhaus ist zerstört. Der Feldwebel Loeper der 9. Compagnie des 6. Westfälischen Jnfanterie-Regiments No. 53 hat sich in seiner Caserne Hierselbst getödtet. Der Beweggrund zu der That konnte bis ietzt nicht festaestellt werden. .Aachen. Eine von - über 1000 ! ,5 , p t m v ezlllaroeliern niinji zuerzammlung beschloß denEintritt in eine nachhaltige Agitation zur Regelung und Verkürzung der Arbeitszeit im Aachener Bezirk. E l b e r f e l d. Todt gefahren wurde von se'.nem eigenen Fuhrwerk der Fuhrmann Glanz. E u p e n. Das Innere der Nikolaus Pfarrkirche wurde durch eine unterirdisch: Gasezplosion während einer Ausbesserung, schwer b:schädigt. Der Boden wurde aufgerissen, fast sämmtlicheGlasmalfenster. viele Bänke u. s. w. sind zertrümmert. Ein Arbeiter wurde weit fortgeschleudert, jedoch nur leicht verletzt. . Trrrinz Lesien-Nassa?. F u l d a.' Oberbürgermeister Doktor Antoni und sämmtliche Magistratsmitglieder haben wegen Differenzen in der Stadtverordneten - Versammlung' demissionirt. Gilserberg. Die ledige Dienst, magd Marie Raßner aus Morscheid wutde wegen Kindesmords verhaftet. Die unnatürliche Mutter hatte ihr neu geborenes Kircd in ein Säckchen genäht ul?d in den Garten ihres Dienstherrtt vergraben. Hanau. Der älteste Einwohner Hanaus, der pensionirte Steueraufseher Jak. Heiderich, ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Beim Regiments, exerciren stürzte der Bataillonsadjutant Lieutenant Limpert vom Pserde und zog fcch dabei so schwere Verletzungen zu, daß er in einem Tragkv'rb in seine Wohnung verbracht werden mußte. Mltteldentscke Staaten. Braunschweig. Wegen Hausfriedensbruchs und Bedrohung erhielt der 65 Jahre alte Maurer und Musiker Adof Hlindemany 2k Monate Ge-

Ä

MKN j Äl - St. .iadsma Iru,r re.-ons tlic case wnca uujinj

IM

3 , ,

IM ( "i.tJ-A

ÄIWiw ' j ywm I

I X7M' S,trWLA.WAmilwflWf'lf II

mmMmmmmm mmmmm

AsmmmjmrmmmmmM

r 's rFffT:aTl'f- TTl i 1 u-isam-'II feiSifiniiit'!l1' Zz !.Frsftrrmf.'i..Ti .iiips-

- 1 1 . . Mmimmm . I

j?m,;x wmmMmmam

jsmwwm mwmwm .

KIFÄiS TÄÜÖLIS

For a neighbor, who lived oat by h?m in the country, told his own story, as foilows: " Ivrrsince I was in ihearmv, whrre Icoatracted iEd:cstha and dyspepsia from e iting; hard tack aud'sow belly, I have .uffeied much from those and kiud ed ailraents. A son of uiinc t.Id nie, whüe home ca a visit over a year ago. to jjet some kipans Tabules and take ihem. I did. and in a "very short time I was bentfitcd. I liavc fdt btttcr, ;ite more and relished it bette r than at any time since the war, and am doinz more work now than I ever expected to do again. I teil you they are the GRE ATEST MEDICINE FOR A FELL0W5 STOMACH I ever sawr. We always have them at home, and I always recommend them whea a fellow complains abor.t his stomath liurtinj hiai."

sangnltz. beriandespräsibent W!lHelm Äansseld ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Aarnstors. Als die Eheleute Rövekamp aus Holzort zum Kirchgang nach hier unterucgs waren, wurde die Frau plötzlich von einem Schlagansall betroffen, der ihrem Leben jah tut Ael setzte. B ü n d h e i m. Der 10jährige Schüler August Bovensack ging mit mehreren Kameraden zum Himoeeren pflücken in tat. nahe gelegenen Wald. Als die Kinder ihr Äbendorot verzehrt hatten und sich zum Heimweg rüjteten, fiel Bodensact mit einem offenen Taschenmesser und sti:ß sich mit demselben ein Auge aus, welches sofort auslief. Königslutter. Ter Maurer Karl Dwinger wurde von einem schweren Rollwagen des Fuhrhcrrn Seggcr überfahren. Dem Bedauernswertyen, dem die Räder über einen Fuß gingen, ist letzterer vollständig zerquetzazt, so daß eine Amputation vorgenommen werden mußte. Leiferde. In einem mit Ge treibe angefüllten StZÜcöude des Vrinksitzers und Kleinhändlers Heinrich Schrader kam Feuer aus. Es brannte das ganze Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, Scheune mit Stallungen, ferner die angrenzende Scheun: des Köthners Heinrich Ebeling nieder. cucrreii;iiiKi. Wien. Der Ministerialhilfsämterdirector a. D. Irinn Euziao Slcclher ist im Aiter 81 Jahren geucrber.. Ter Lerstcrbene war eines' de: ältesten Mitglieder des MännexzesngVereins. Xti 2 - jährige ißrigat. David Kohn stürzte von e.nem Fenster des dritten StoäwerleZ d:s Hujcs, Herminengaffe No. 13, in den Hq räum und blieb mit zeischmetterten Gliedern todt liegen. D:r 10 Jare alte ä)üchlenmacr,e:gehllfe Joseph Gareis, Qttakring, TyaliastrJL: 46, ht sich erschossen. Von der Kronprinz Nudolphbrücke sprang der 53 - jihrlge Fabritsarbeiter Mathias Höfler, Atsergrund, Vadzajse No. 1. in die Donau und ertrank. Familienzerwürfnisse sind das Motiv. Der ei;ernakce Tischlermeister Paul Nemetb. ein einundachtzigjähriger Gres, h2t geen seine frühere Geliebte, eine Köch'.n, ric sich mit einem Anderen verehlicht hatte, aus Eifersucht ein Mzrdattentat verübt und drei Reolverschüsie gegen die Frau abgefeuert, von denen zwei trafen und die Frau schwer verletzten. Der nach Unterschlagung von 9000 Mark von hier flüchtig gewordene Schreiber Karl Wilhelm Fauth wurde hler festgenommen. In seinem Besitz befanden sich ncch 700 Mark. B o z e n. Von seinem eigenen Wagen überfahren und getödtet wurde der 63 Jahre alte Franz Lutz. Ein selten erFall von Tollwuth ereignete sich in der ungarischen Gemeinde Diaki (Preßburg:r Comitat). An einer Ziege eines dortigen Insassen zeigten sich Symptome .lon Tollwuth, und später erkrankten die acht Angehörigen der Familie infolge des Genusses von Milch der kranken Ziege. Die VedauernZwerther wurdin's Pastor . Institut nach Budapest gebracht. Wie sich nachträgt lich herausstellte, war die Ziege, die erschlagen werden mußte, vor einige? Zeit von einen', tollm Hunde gebissen worden, obne daß man damals diesem Vorfalle Beachtung geschenkt hätte.

Sport.

ES gcbt säurn ein Vkrgnüzen km Frekkn wobei vxan sich nicht leicht eine Ucrrcnhang oder Qneisdjnnfl zuziehen fö.intr. (?s gkkdt kkine verrenk nngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werden könnten durch den Gebräues von

Iükoös Gel. cf an old consedcrale soldicr who Theo. F. Sinitlior. geschickter und zuverlässiger Dachdecker Vti) und Kieidächer. Dächer von Akpdalt und (ilsonit. ?ngro Händler in alle Seien vo Dachm tiria '. Televaon l 301 West Maryland St. nrMi-f fr o Ykkkvv! tinh fliitt , gEXCÜR510gMD i0VLilli l-AJLfcJli CLÖ -AMORCrURM-"Vt Sonntag, . Ott'br Üvti pr'aljüze. Dr ftflf 3JP fabn s 50 Vorm. ab und dalk nirenoe an Der zm.ke Zg f a-jit 7 15 itn. ii d u n täte in Nu'vl'ille, onne ifoille. V'tfr'q. "'r? ö ut oirHlon ar. Riikk N't tf 5 brnrg 9iäOfi6 tr ek O sie, 25 st i-i'btrpton 2lt R P. Alcieo. r. A. Bia FOUE. "Thg Ssa Level Boute' -TONew York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. ffl E rnst'fl?.Ttafnt. ? O- i'.'cC crrnitf, rrrkhrdir?tr. Sarrrn 3. Lrnch. fit. tenl. tofi. & Ticket gt H sv.frtnon, i. .1?. . Cmcmnati 'S'nuc C. H. & D. R, R. Abfabrt ZrdianapoliS diahrr 35 in 8 06m , l J ;sBm , i 4SÄ!m . 4 4öM Ankunft Clncinnatl ttahxnft 7 80bi m II 20 m . iiStr . 6 OOra . 7 4bm 7 outftm , iu sv,cu, Dayton Züge. C. H. & D. R. N. Absabrt Ankunft Indianapolis Dayton dfabrr 8sm , 10 4SM , ! töM , 4 45M , 7 OMlm nkunft ll-in . l iifim m m 7Nm 11 OOiin Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. K. Abfahrt Ankunft Ankunft Zno'plS: Toledo : Detrott btohrt10vm nk'ft4Nm nk'ft S4!ttkm , ?) . 4 09m , 815111 Ausgenommen Sonntag. Ticket.fsi en : Union Station und No. 25 West Washington Straße. Ecke Wftrhiari. .-s-j ' "n . fmt "' .. . t , Uoul'ia.lroy,.V.ii it u. hr.i.. yanxumy nvi Bu k, bul . r. Inirb yaquirkly bnw tora.-a front i i t;i Ins t Ik tart, tnd Uiui ,, y,a f on. llik mrxr, ail . lu it; .it t Vanrrii a, imi raa fmutnr t hu. .. ,i, nie .11 vour fiinrj .iiar twamu om t.

mti!!LLJ!iti " ' mm " y,- ZA, iÄßOT

m ÄWlP Hfl I1 II ,!

z '

msssm

cri M?Ä

v

ru"3

erjr w rktr. W. Kart you, furnihi T.nrtbtnf EA8ILT, fefELlILt iwn.-s rAKrioJiLjt sn A,, KUM b nOÜX3t) E4LmS

tli. work. All t w. t.rrat ir bt l."t. -

sPD-MgMjtt

von Indianapolis. Pianos und !Nusikalien. Oarlln & Lennos, 5-9 Ost Market St. artbm:rifyfd?afÜ.Seräil7e u.tüagen Holten W. B Mfg Ca, 339 OstWash. IL T. Conde ImplementCa, 27 N Capitol Atö Bau und Leih'Vereine. (eriaaO-Anzsrican As'n, 154 N. Delaware St. International ßl-jg fsJ.ozn Ass'n, lfS Ost Market St. j Zuckerroaaren (lDholesale.) I Dapgett & Ca, 18 West Georgia St. Hicir.cn und cber. Taylor & Siaith, 213 5. Merldbn St. 5chnittroaaren. Murphy, Hibben&Ca, 135 S.Meridian 3cc (rcam. Furnas R. WM 212 N. Pennsylvania SL Bauholz. Coburn Henry, Georgia SU Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian S5 Outzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL txw Bryce's Bakery, 14 Ost South St. schuhe und Stiefel, (Wholesale.) nendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendric&sos, Lefler& Ca, 131 S.Merid (Stfcn und Schmiederoaaren. Layman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 180 E. Wash. Eisen und Stahl, nolliday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, (Del und Glas. Burdsal & Ca, 31 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Colcr Ca, 240243 Massachusetts Ave. Kutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. GeorgiaSt. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital Kational, 23 S. Meridian St Droguistcn (lvholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Mary land Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St. töroceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sattel. Indianapolis Rarness Ca, 10 McCrea (Dcfcn und lzeerde. Ilome Stove Ca, 125 S. Meridian St. Sagen und Werkzeuge. E. C. Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust'smxagnien. Indira Trust Ca & Saf ety Vault Kß. nd!3na vl n 2.? 'i fr ftl f. - ...fs ,,. y 5enmam Blatt : -it; $v Fi?' r-tttier 9t5 $k M&$nizmmi& c Preis ii.t Tibäe ist Z.2e. - liS gßr,!tf53i3!f rf wriitr gutorssra 1$. Sö. Per Woche oder öe: Monat. Durch Hoß Sariiv ?aßet bal Xatttlhttt $fjs bst SsrntazSstt SS Pn: 2?Zr, itiU s?sszMe FS la DsZWLZzsHÄMZ. in mm t ZjZMW SÄ

b im e

mm

liSI

V : XX 1) W W."'"- .JF . tOt. ..v K.wt- 'fiy'r v -i