Indiana Tribüne, Volume 23, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1899 — Page 2

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Die iSjOte. Tribüne- kostet durch ktn tlji ' H Scntft ,r Woch, die SonntazS.rrib2" Unti MX Osckie. eid itt'acn 15 llent ikn Et pn Iftaxtt. Ver Post niZalö . MUV plzefcht t ,r,bhlz $. tHK. Cmm 18 Cft Vlabsms SkvsHs Sndianaoolib, Ind., 26 Sept'br1899. Nationalparks und Vorgeschichte Wenn alle in neuerer Zeit bei uns aufg;tauchten Wünsche betreffs Schaf fung von noch mehr Nationalparks sich verwirklichen, so können wir noch eine erkleckliche Anzahl solcher bekommen! Schade nur, daß auch alsdann noch diese Nationalparks sehr einseitig vertheilt wären und für die Mehrheit der Nation meistens weit aus dem Weg lägen. ' ' Nach drei Haupt-Gesichtspunkten lassen sich die bestehenden und die noch gewünschten Nationalparks gruppiren: Bei der ersten (Gruppe war und ist es auf die Erhaltung lebendiger Naturschönheiten ünd Natur-Merkwürdig-leiten, einschließlich des Wild-Bestan-des und des Riesenbaumwuchses, abgesehen, dahm gehört neuerdings auch der geplante Minnesota'er Nationalpark. . Die zweite Gattung NationalparkS soll dem Andenken an geschichtliche Ereignisse, besonders solche des .Bürgerkrieges, dienen. Die dritte Gruppe endlich dient der Erhaltung vorgeschichtlicher Denkmäler, sowohl des Menschenwirkens wie des ehemaligen Naturwirkens (versteinerter Walder), hauptsächlich aber des ersteren. Kaum war der Vorschlag aufgetaucht, Stätten vorgeschichtlicher Bergklippen Bewohner in Colorado zu einen Nationalpark zu gestalten, als auch die Anregung gemacht wurde, die begrabenen Städte einer wundervollen vorgeschichtliche Rasse im südlichen Arizona dadurch besser zu erhalten und der allgemeinen Kenotniß unseres Volke mehr zu eröffnen, daß man mehrere der best erhaltenen in einem Nationalpark. oder wenigstens einer regelrechten Regierungs-Reservation einschließt. Der Congreß soll in seiner nächsten Tagung darum angegangen werden. Nun, der Gedanke ist an und für sich nicht übel. Gar manche Amerikaner sind mit den Ausgrabungen an den ehemaligen Tempeln von Niniveh. mit den Forschungen in Babylon und Theben u. s. w. bekannt geworden und haben dabei kaum eine nebelhafte Vorstellung davon, daß es e b e n s o merkwürdige vorgeschichtliche Wunder im Westen ihres eigenen Landes gibt, trotz Allem was gelegen über dieselben gesagt worden ist! Die Erforschung vieler dieser Wunderstätten im Gilaund im Salt River-Thal steht noch in den ersten Anfangs-Stadien. Manche der betreffenden Städte sind mindestens 3000. nach der Ansicht etlicher Forscher sogar 7000 Jahre alt und zeigen eine ganz imponirende Grgßartigkeit in ihrer Anlage. Hier gibt es noch für viele Schliemanns, Le Plongeons u. s. w. die reichsten Schätze für die wissenschaftliche.Welt zu vermitteln! Ferien auf Kosten der Augen. In ärztlichen, wenigstens in äugenärztlichen Kreisen kann man jeden Spätsommer eine Thatsache feststellen, die noch für Manche überraschend sein mag, nämlich: daß die SommerferienZeit für die Seh-Organe einer Menge Psonen die schlimmste ist, und zwar nicht etwa für Solche, die daheim bleiben mußten, sondern gerade für viele Erholungsreisende! Die Augen scheinen bei der Erholung" dieser Glücklichen am schlechtesten wegzukommen, selbst wenn die Erholung sonst nicht so fragwürdigen Characters sein sollte, wie sie es leider in nicht wenigen Fällen ist. Mancher weiß dies vielleicht aus eigener schmerzlicher Ersahivng und hält dies für sein besonderes Pech, ohne zu ahnen, wie weit verbreiitt diese Erscheinung ist, und unkunbig der eigentlichen Ursachen. Worin nun mögen diese Ursachen bestehen? Einer unserer westlichen Specialisten gibt darauf folgende Antwort: Personen, welche in die Sommer-frische-gehen oder auch von derselben zurückkehren, strengen vor Allem auf dem Bahnzug ihre Augen ungewöhnlich viel und unter sehr ungünstigen Verhältnissen an. Viele haben die üble Gewohnheit, beständig auf der Bahn zu lesen. Das mag ja entschuldbar für Solche sein, welche beruflich dieselbe Strecke oft zu befahren haben oder sich dielleicht einige schlaflose Nachtstunden damit vertreiben wollen; auf einer Erholungsreise aber sollte man so wenig wie möglich die Zeit damit todtschlagen. Der billige Lesestoff, der auf Vahnzügen selbst verkauft wird, hat auch meistens schlechten, trü--den Druck und ungeeignetes Papier, und lleingedruckter Zeitungsstoff :st unter solchen Umständen gewiß auch mchi besser. Dazu kommt, daß das Buch odr die Zeitung in der Hind sich beständig bewegt, je nach der Bewegung M VahnwagenS, und seine Entfernung vom Auge fort und fort wechseit; auch die Augen der lesenden selber bewegen sich hin und her. und zwar auS doppelter Ursache: sowohl wegen der Zug-Vewegung. wie wegen' des Hin- und HertanzenS der Buchstaben. Vom Lesen und Schreiben von Briefen auf der Fahrt gilt dies Alles erst recht. Aber auch die Nicht-Lesenden beschastrgen häusig ihre Augen auf der Reise nachtheilig. Auch daS bloße - Beobachten der Scenerie und unzahliger Kleinigkeiten auf der Fahr! kann in übertriebener, einseitiger und schädigender Weise geübt werden, besonderS wenn sich der Körper dabei nicht in der richtigen Haltung befindet. Und nur verhältnißmäßig Wenige pflegen im Bahnwagen oder sonstwo, rernunftgeinab und behaglich zu

rien, seiost wenn sie ausgiebige' Gelegenheit dazu haben. Das kann ih nen auf der Reise noch mehr schaden, als daheim. Unter allerk diesen VerHältnissen werden die Augen-Muskeln so anhaltend und abnorm angestrengt, daß man sich nur wundern kann, daß die schlimmen Folgen sich nicht noch allgemeiner zeigen! Und sie werden sich um so stärker entwickeln, je mehr die Erholungszeit- mit Fahrten selbst ausgefüllt wird, statt mit beschaulichem Ausruhen in naturfrischer Stille. Die Leiden beschränken sich nicht auf die Augen allein. Kopfweh und an dere nervöse Leiden stehen oft in enger Verbindung damit, und sogar die Verdauungsthätigkeit wird in Mitleidenschaft gezogen. Häufig gibt Kopfweh die erste empfindliche Kunde davon daß dieAugen mißhandelt worden sind. Und diese Folgen lassen sich nicht von heute auf morgen beseitigen; überdies wird das Uebel von Vielen noch lange 'vernachlässigt. Ist es denn so schwer, sich zu erholen und zu vergnügen, ohne sich zugleich zu schädigen? Es wäre sehr wünschenswerth. daß das amerikanische Publikum mindestens ebenso gut lerne, auf seine Augen Acht zu geben, wie ihm die Pflege seiner Zähne beigebracht wird! (klectrische Gewöhnung. Daß der Grad von Empfindlichkeit oder Widerstandsfähigkeit gegen einen elektrischen Schlag ein sehr verschiedener sein kann, und sogar ein elektrischer Strom von eine? Stärke, die gewöhnlich für todtlich gilt, dies nickt notwendigerweise zu sein braucht, hat 'die Erfahrung schon an manchen Beispielen gelehrt, besonders in den letzten paar Iahren. Aber wie weit die Möglichkeit allgemeiner Gewöhnung des menschlichen' Körpers an diese geheimmßvolle Kraftwirkung gehen kann, davon hat man meist nur in Kreisen, welche beständig mit elektrischen Drähten zu thun haben, eine zulängliche Vorstellung. Die Angestellten großer elektrischer Beleuchtungs - Anlagen z. B. erhalten fort und fort elektrische Schläge, resp. Blitze, welche einen gewöhnlichen Menschen arbeits- oder bewegungsunfähig machen würden; sie aber haben fozufa gen ein sehr dickes Fell dagegen und setzen ihre Thätigkeit, kaum momentan gestört, fort. Von zwei jungen Burschen. welche rnjt einem geladenen Draht in Berührung kamen und Beide genau dieselbe Stromstärke empfingen und zu Blöden geworfm wurden, war der Eine, ein elektrischer Arbeiter, in zwei Minuten wieder in schönster Ordnunq, während der Andere, an sich Kräftigere, reichlich eine Halde Stunde wie todt dalag und dann mehrereTage das Bett hüten mußte! Und die Motor - Bediensteten auf den Straßenbahnen kriegen häufig den Strom", wie sie es nennen, namentlich in regnerischem Wetter, wenn das nasse Holz zum Leiter 'dieser Kraft wird. Aber nach den ersten paar Malen machen sie sich gewöhnlich gar nichts mehr daraus. Solche Beispiele ließen sich leicht vermehren. Bei uns kommen manchmal Dinge vor sagte jüngst ein elektrischer Berufsarbeit, an die vielleicht kein durchschnittlicher Gelehrter glauben würde, wenn er sie nicht vor sich sähe. Die elektrische Abhärtungsfähigkeit des Menschen ist thatsächlich eine erstaunliche, und ihre Grenze kennt Niemand genau." Automobile auf Schienen. Es mußte erwartet werden, daß auch unsere Eisenbahnen von den selbstfahrenden Gefährten oder Automobilen, die jetzt sehr modisch werden, Gewinn zu ziehen suchen, soweit dies für sie angängig ist. Freilich, von der Zusammenstellung ganzer Züge aus solchen Wagen kann keine Rede sein, oder es würde dies wenigstens keinen Fortschritt bedeuten, außer etwa beim Nahe Verkehrs in kleinem Maßstabe. Dagegen nimmt seit Kurzem eine unserer westlichen Bahngesellschaften Versuche mit der Anwendung selbstfahrender Jnspections- und Schienenwagen vor, bei denen Gasolin die Betriebstraft liefert, ein ziemlich explosionsgefährlicher Stoff, der aber in anderer Hinsiö)t bedeutende Vorzüge hat. Diese Versuche sind bis jetzt sehr b'friedigend ausgefallen, und manche Eisenbahnleute stellen bereits die allgemeine und ausschließliche Verwendung von Schienen Automobilen für engere dienstliche Zwecke in nahe Auskunft, ob nun Gasolin oder ein anderes Betriebs, kraft - Material benutzt werden sollte. Mehrere andere Bahnlinien sind schon gleichfalls dieser Idee näher getreten. Diese Schienen - Selbstfahrer sind verhältnißmäßig sehr leicht und haben eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit von 25 Meilen pro .Stunde; in mehreren F'len ist dieselbe schon auf reichlich 37 Meilen pro Stunde gebracht worden. Eine Gallone Gasolin soll für eine Strecke von mehr als 75 Meilen reichen, vier Gallonen daher für eine ununterbrochene Fahrt von 300 Meilen genügen! Die schwerfällige und unschöne hand car dürfte jedenfalls die längste Zeit im Gebrauch gewesen sein. MaryAnn Earr. ein junges Mädchen aus Port Huron. Mich., welches wegen Diebstahls verhaftet worden war und sich in Begleitung eines Polizisten auf dem Wege nach Detroit befand, sprang unterwegs von dem Dampfer Darius Eole" in den St. Elair See und ertrank, ehe das Schiff anhalten und ein Boot aus setzen konnte. Die Ackerbau . Gesellschaft von Minnesota setzt einen PreiZ von $1000 auf die Erzeugung , eines Apfelsämlings, der folgende Eigenschaften besitzt: Der Baum muß einen Winterapfel produciren, der in unserem Klima gedeiht, der Apfel muß die Widerstandsfähigkeit der Sorte Ducheß es Oldenburg", den feinen Geschmack des Wealthy" und die HaltbarLeit der Nalinda" beliden.

Opfer der Wasserwelt.

Am Schluß jeder Sommer Saison ließe sich ein Capitel zusammenstellen über die Verluste, welche dieselben an den vielen Bade VergnllgungsPlätzen des Meeres und des Binnenlandes gefordert hat, damit sollen indeß keine Ertrunkenen gemeint sein, und auch nicht etwa gebrochene Herzen und zerstörte Familien, sondern einfack Junelen! Auch daran können sich manchmal Tragödien knüpfen ;doch sei der Gegenstand hier nur von der materiellen Seite behandelt. Diese Opfer repräsentiren. wenigstens nach den Begriffen von NichtMillionären, im Ganzen sehr tmpo sante Summen. Leute, welche sich ein Vergnügen daraus machen, Dinge auszurechnen, welche ihnen nicht so leicht ein Anderer nachrechnet schon wegen Zeitmangels schätzen auf Grund al ler erhältlichen localen Mittheilungen die Gesammtverluste, welche an den Sommer - Vergnügungsorten der Ver. Staaten in einer einziger Saison durch Verschwinden von Juwelen in derWasserwelt entstehen, durchschnittlich auf mehr als 2 Millionen Dollars! Freilich liegen nur zum kleinsten Theil amtliche Angaben darüber vor; aber die vielen Notizen an den Bulletin-Ta-feln der Sommerhotels über vermißte Juwelen sagen schon genug! Nur ein kleiner Theil dieser Juwelen taucht als wiedergefunden (und wiedergegeben) auf. Theilweise sind unter diesen Ver lusten auffallend hohe Posten; im letzten Jahre gingen z. B. wiederholt in einem einzigen Fall für $10,000 Juwelen verloren, und auch die heurige Saison weist eine Anzahl ähnlicher Beispiele auf. Meist .finden diese Verluste an Ocean Badeplätzen statt, aber auch Bade - Orte an Binnenseen, wenigstens die fashionablern, haben ihren Antheil daran, obwohl man von solchen Fällen weniger zu hören bekommt. So häufig ist diese Erscheinung im Allgemeinen schon geworden, daß es an einigen der vornehmsten Sommervergnügungs - Plätze immer mehr Mode wird, die kostbarsten Juwelen , in einem benachbarten Sicherheitsgewölbe zu hinterlegen und jedesmal, wenn man mit ihnen glänzen will, sie extra holen zu lassen. Andererseits werden vielfach an diesen Orten die Juwelen in thöricht - p rotzenhafter Weise sogar beim Baden selbst zur Schau gestellt; gar manche der Betreffenden wollen auch im Wasser mit Diamanten im Werthe von mehreren TausendDollars behängen sein! Darauf werden solche Verluste in erster Linie zurückgeführt, und wohl nicht mit Unrecht. Manche auch mögen die Juwelen lediglich deswegen im Wasser anbehalten, weil sie gewohnt sind, sie immer an den Fingern zu tragen. Wie dem auch sei, jedenfalls ist die Gelegenheit, solche Schmucksachen im Wasser und Sand zu verlieren, eine sehr große! Besonders genau darf man die Angaben über solche Verluste freilich nicht immer nehmen; sie mögen mitunter ein Bischen zu hoch sein, und mitunter sind diese strahlenden Güter auch anderswo abhanden gekommen. Doch glauben Kenner, daß nur ein verhältnißmäßig kleiner Theil thatsächlich gestohlen werde; und gar Beispiele, daß etwa eine Schauspielerin oder eine sonstige reclamebedürftige Persönlichkeit einen solchen Verlust erdichtet hätte, sind in dieser Vadewelt noch niemals nachweislich vorgekommen. Verdächtigungen des Hotelpersonals aber haben sich in beinahe allen Fällen grundlos erwiesen, soweit überhaupt etwas über die Angelegenheit festgestellt werden konnte. Bekanntlich gibt es in der Umgebung unserer östlichen Seebade - Plätze auch Leute, welche geradezu ein regelrechtes Geschäft daraus machen, den Vorstrand nach Schmucksachen und anderen Werthgegenständen abzusuchen; aber meistens nicht als ehrliche Finder", sondern sozusagen als Strandrechtler; an Binnenland - Badeplätzen hat man von solchen Beispielen noch nichts gehört, doch wäre ihr gelegentliches Auftauchen auch dort nicht zu verwundern. Am 'Ende gar mag es im Lauf der Zeit noch so weit kommen, daß reiche Amerikanerinnen und Amerikaner es an solchen Badeplätzen ähnlich halten, wie gar manche derselben auf EuropaReisen und bei sonstigen gefährlichen Gelegenheiten: nämlich daß sie sich zu allen ihren Juwelen auch wohlfeile Nachahmungen zulegen und letztere überall da zur Schau stellen, wo etwas riskirt ist und zugleich ein kritisches Auge ihnen nicht zu nahe kommen kann! Auch das gehört zu den berühm ten konventionellen Lügen der CulturMenschheit." Mit Fußtritten getödrer hat der Halbblut Indianer Joel Martin unweit von Cosfeyville im Indianer - Territorium feine eigene Schwester, weil diese einen ihn verhaßten' Mann Namenö Albert Ball heirathen wollte. Der zur Zeit der That kranke Ball ist in Folge der Gemüthserregung, in die ihn die Nachricht von dem Morde versetzte, ebenfalls gestorben, boshaft. Backfisch: Hat denn meine Freundin wirklich so iic mich geschimpft?" Herr: Na. ich sage Ihnen, sie hat an Ihnen keine gute Feder gelassen!" E i n guter Bekannter. Gerichtsvollzieher: Na, Herr Studiosus. ich habe Sie wohl erschreckt?" Studiosus (aus dem Schlafe aufsahrend): Ja. ich dachte nämlich zuerst, es käme ein Fremder!" -Pech. A.: Da bist Du ja endlich; warum liefst Du denn so furchtbar?- B. (athemlos): Ach, seit einer Ai:rtelsiunde renne ich hinter dem Omnibus her. und gerade wie ich ihn einhole, bin ich zu Hause!" Moderne Versöhnung. Ihr scheint ja wieder recht glücklich zu leb?n ... ist Euer Zerwürfniß beigelegt?" Gott sei Dank, ja . . . Paul hat. endlich in die Scheidung yewilUail" ... ;.. .

ie NIoöc. Der herbstliche Mustergeschmack hat sich unter dem herrschenden Einfluß einer ausgeprägten Ctretfenmode entwickelt. Als hochmodern werden auf dunklen Wollstoffen helle, enggestellte Streifendessins diese wiederum in glatter oder unterbrochener Linienführung (canuel) bezeichnet, ohne indeß nicht zu sensationell" gefaßte breitere Streifenbildungen von dieser Begünstigung auszuschließ.-n. Die etwas eng begrenzte Variationsfähigkeit jenes Streifengeschmacks wird durch die abwechselungsreiche Farbenausstattung hinreichend ersetzt. Einige ganz beson.ders aparte Neuheiten dieser Art werden in Wolle mit Seide gebracht ; bei diesen sind die Streifcneffecte durch hellfarbige Seidenrips- oder Armüreeinsätze geschaffen, die etwas tiefer als das dunkelgrundige Wollengewebe lie-

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gen. Andere hellgrundige Stoffe zeigen fchwarze Rayewirkungen, und zwar gelten Helioschwarz, Reseda oder Rothschwarz und Automobilschwarz als die hierfür begünstigen Zusammenstellungen. Das noch vor kurzem unumschränkt dominirende Carreau tritt uns vorzugsweise in MiniaturFassungen entgegen, häufig begegnet man dem klassischen" zweifarbigen Würfel- oder Blockcarreau ebenfalls in den oben angeführten Combinationen. Größer stilisirte Ecossaismuster (mit Ausnahme schottischer Dessins) sind ' weniger als selbstständiger Begriff als eine geschmackvolle Complication des modernen Streifengeschmacks zu respectiren. Ferner werden Punkt- und Bombeneffecte in allen Gröken und ! Stellungen avisirt; die betreffenden Ausführungen cultwiren vornehmlich eine phantastisch-regellose Anordnung der Musterwirkungen,, wie zum Beispiel stellenweise engere Gruppirungen, daran anschließend eine strahlenförmige, freiere Durchmusterung. Unter den englischen Toiletten, die für den Herbst mehr als je in die Erscheinung treten, ist die Toilette aus rothviolettem Tuch mit Passementeriebesatz, Figur 1. sehr bemerkenswerth und hübsch. Der glatte Rock ist dreimal mit Borte besetzt, die etwas aufsteigend zu beiden Seiten des Vordertheils unter zierlichen, altsilbernen Schnallen endet. Das Jäckchen mit kurzem, vorn abgerundetem Schößchen und hohem, geschweiftem Kragen ist gleichfalls dreimal mit Borte und Schnallen verziert. Es öffnet sich über einer Weste aus Heller getönter, stumpfer Seide, die mit einem Kragen verbunden und mit kleinen, silbernen Ku aelknöpfen geschlossen ist. Den AuSchnitt der Weste füllt ein reiches Spizenjabot. Schlichte, enge Aermel vervollständigen das mit einer Steppnaht umrandete und mit kleinen Taschen versehene Jäckchen. Recht flott wirkt der zur Toilette passende Hut aus rothviolettem Filz mit stark geschweifter Krempe und cylinderischem Kopf, dessen Garnitur aus hellerem Seidenband und gelben Rosen mit buntem Herbst, laub bestebt. Glänzendes. dunkelvioletteS Tuch ist für die geschmackvolle Toilette, Figu? i, verwendet, deren Garnitur in wrt ßer, mit dunklerer Seide aufgesteppter Tuchapplikation besteht. Auf- dem Rock bildet die Tuchapplitation vorn eine große Kleeblattform und zieht sich von hier aus als glatter Streifen rings um den , Rock. Die gleiche Garnitur mit kleineren kleeblattartigen Figuren wiederholt sich an dem kurzen Bolero jäckchen und auf den Aermeln. Das kleidsame, sich reversartig umlegende und citi tintin tdlatn Kraam begrenzte

Jäckchen wird über einer Dlüfe'auö weißem Taffet getragen, die in schräglaufende Säumchen gesteppt und durch einen Stehumleaekraaen mit Krawatte

' vervollständigt wird. Eine breite Straßschnalle hält seitlich den Gürtel aus starkem, weißem Ripsband zusammen. Weiße, plissirte und blumenartig arrangirte Seidengauze garnirt den Hut mit hinten aufgeschlagener Krempe, den unter der Krempe ein Rosentuff. oben ein weißer Reiher schmückt. Für das in englischem Geschmack gearbeitete Kleid, Figur 3, ist Tuch in drei Schattirungen verwendet. Aus dem mittleren Ton bestehen Rock und Taille, aus dem hellsten Stoff die Westentheile, sswie der runde Kragen und die gebogten Aermelaufschläge. Aus dem dunkelsten Stoff sind der gebogte Kragen, sowie die bogenförmi gen, aufgesteppten Stoffstreifen hergestellt. Der vordere Rand der Taille ist borgenförmig ausgeschnitten und mit dem mit spitzer Schneppe versehenen Westentheilen durch aufgesteppte Tuch, streifen verbunden. Den Rand der Weste garniren kleine, kugelförmige Goldknöpfe. Die Weste umschließt ein faltiges Chemisett aus elfenbeinsarbener Seide mit hohem Stehkragen und eleganter Krawatte. Den Ausschnitt der Taille begrenzt bis zu den Westentheilen ein doppelter Kragen. Der untere hellere hat einen glatten, der darüberfallende dunklere einen bogenförmigen Rand. Am Handgelenk der engen Aermel befinden sich Manschetten aus dunklem und hellem Tuch, die mit kleinen Goldknöpfen besetzt sind. Sehr reizend ist das seitlich hochgeschlagene Hütchen aus faltigem braunen Samj i ü ' r: ev.v in ci inn gezogenen, utuuimucu tfcuciu und leuchtend rothen Sammetblumen, die einen hübschen Effekt zu der einfachen Toilette bilden. Als hochelegant und apart darf man den in Figur 4 dargestellten Paletot aus elfenbeinfarbenem Tuch mit Durchbrüchen über einer Unterlage aus holzbraunem Sammet bezeichnen, der mit weißem, gemustertem Taffet unterfüttert ist. Die Vordertheile haben pattenartige Verlängerungen und sind oben mit sichelförmigen, nach unten sich abstufenden Durchbrüchen verziert. Zwei schmale, und an den Hüften spitz auslaufende Durchbruchlinien begrenzen jede der Verzierungen. Das kurze, von den Hüften aus sich nach hinten verlängernde, abgerundete Schößchen hat gleiche Durchbruchlinien und aufgesteppte Taschenpatten. Rü-cken-und Vordertheile sind mit dem Kragen und den Aermeln im Zusammenhang mit Garniturtheilen geschnitten. in denen sich die Durchbrüche wiederholen. Die Aufschläge, wie der hohe, mit Durchbrüchen gezierte, hinten spitz ausgeschnittene Kragen sind mit weißn. :n Kräuschen gezogenen Taffet überdeckt. Zwischen oen übertretenden Garniturtheilen haben die Aermel oben je scchs. ca. 4 Zoll lang eingesteppte. spitz verlau,jJe Fältchen. Der Paletot kann geflossen und mit kleinen Aufschlägen, oder ach zurückgeschlagen ganz offen getraacn werden. Das kleine, elegante Toquehütchen aus. mit holzbrauner Chenille besticktem Phantasiestoff hat als einzige Garnitur eine hohe Aigrette schöner Rosen. Den Rand des kleidsamen Hütchens umgiebt eine sehr tollige, gestickte Frisur. .Die letzte Abbildung zeiat die nocö lmmer sehr beliebte usammenstelluna eines schwarzen Seidenrocke mit einer hellen, seidenen Blusentallle. Der leicht schleppende Rock äst in aparter Weise oben und unten mit breiten, schwarzen Moireblenden garnirt und wird mit einem schmalen Stoffgürtel über der Taille geschlossen. Die kleidsame Taille aus maisgelbem Taffet ist auf dem t !. t . i . t . m v . i A-t r rcrnicn. uoerirerenoen noroerioei!. iowie hinten 3 Mal gruppenweise in Langssaumchen genaht; der Rand des Vordertheils ist in 4 Patten auögeschnitten, die. mit Goldknöpfen besetzt und mit einer breiten sckönen Guivurespitze begrenzt sind.' Der hohe Steh kragen sowie dre engen Aermet pnd mit Säumchen und Suipüre geziert. Der kleidsame Direktoirebut tat eine Gar nitur von schwarzem Sammetbnd und gleichen schonen Straußfedern. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 399 Oft Oashivgkon Ctt.

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An elderly lady livinor at Fordham Heigkts, a part nf New York City, end who was known to bo a warm adrocate of Kipans Tabnles for anj case of liver trouble or Indigestion, sald toa reporter who visited üer for the purpose of learning the partlcn lars of her case: M I had alwa ys employed a physirian and did so on the laet cccaeioa I had for one, bat at that time obtained no benefirial resnlts. I had never had any saith in patent medicinea, bnt hariDg seen RlpansTabules recommendcd very highl; in the New York HtraU, I conclnded to Rive them a trial, and I found they were just what my case demanded. 1 have never employed a pbysiclau eince, and that means a BAving of $2 a calL A dollar's worth of R5paos Tabmles last w a month. and I wonld not be withont them how if lt were my last dollar." At the time of this interview there were present two datushters whospecially objected to tLeir mother ßivlng a testimoaial which honld parade her Dame in the newspapers, bat to this tbe eider lady argued : " There may be other cases just like lnlne, and 1 am stire I take ereat pleasure in rrcommendin? the tabules to any one affected as I was. if the telling aboutmy rase inthepapersenablessomeother person similarly affected to be as greatly beneQted a I have been, I see nn objection." And the danghters, familiär wlth her case and knowine how earnestly ehe feit about the beneflteue had reeeived from Hipans Tabules, decided that their mother was quite right.

tteueS aus Natur- und Heilkunde. Diphterie- Heilblut gegen Keuchhusten. Schon vor einigen Monaten wurde berichtet, daß ein Arzt das DiphterieSerum mit Erfolg bei keuchhustenkranken Kindern angewandt habe. Nunmehr stellt die Pariser Gazette des Hopitaux- die weiterhin mit dieser Behandlung gemachten Erfahrungen zusammen. Die ersten Beobachtungen über eine Besserung des Keuchhustens durch 'Einimpfung von Diphtherieheilblut wurden bei Kindern gemacht, die an Diphtherie und Keuchhusten zu gleicher Zeit litten. Bei allen geimpften Kindern, so schreibt Dr. Giert. war der Verlauf der Krankheit nach der Impfung ziemlich derselbe; die Dauer der Krankheit 'wurde erheblich verkürzt. und besonders die Zeit heftiger Hu stenanftille dauerte nie länger als 8 Ti5 10 Tage. Die Zahl der Anfälle nckhm rasch ab; während sich vor der Impfung täglich 20 bis 30 einstellten, traten in den 6 bis 7 Tagen nach der Impfung nur 3 bis 4 in 24 Stunden auf, und dann verschwanden sie gänzlich. Auch die Heftigkeit der Hustenanfäll? zeigte sich bedeutend gemildert. Zehn Tage nach der Impfung blieb höchstens ein zwei- bis dreimaliger einfacher Husten übrig, der durch Anwendung von Bromoform rasch beseitigt werden konnte. Das Erbrechen, hörte nach der Einspritzung Don Diphterieheilblut stets auf. Im Ganzen wurde niemals mehr als 10 Kubikcentimeter Serum gegeben, außer wenn mit dem Keuch husten eine schwere Diphtherie verbunden war. Nebenwirkungen schlimmerer Art waren bei der Behandlung nicht zu beobachten, jedoch war derEintritt von Nesselfieber, Gliederschmerzen und Hautausschlag ebenso häufig wie bei der Diphtherie, wenn diese mit dem Heilblut behandelt wrd. Diese Symptome hatten jedoch keinerlei Einfluß auf den Verlauf der Heilung. Dr. Gilbert hat stets an andern Kindern mit der gleichen Krankheit, die er nicht impfte, Vergleiche angestellt. Bei diesen dauerte die Krankheit drei bis fünf Wochen bis zum Eintritt der Bes. serung und zwei bis drei Monate bis zur völligen Genesung. Eine ganze Anzahl anderer Aerzte hat ähnlicheErfahrungen mit der neuen Keuchhustenbehandlung gemacht, doch stimmen sie auch darin überein, daß vorläufig nur in ernsten Fällen von Keuchhusten daö Heilblut angewandt werden solle. Variante. . . . Und wie geht's JhrenEltern, Herr Lieutenant V Danke, Gnädigste sind gesund und munter und freuen sich meines Da-sein!-Gerechte Entrüstung. Wollen Sie sich mit Ihr dämliches Jedudel mal gleich vom Hof scheeren!Erlooben Sie mal, ick habe Richard Wagnern und allenö uff de Walze, wenn Se det Jedudel nennen, denn spreche ick Ihnen jeden Kunstsinn ab Zeitgemäß. Lehrer: Mi?. kannst Du mir vielleicht einen, Satz sagen, in welchem eine Ergänzung im zweiten ssalle vorkommt?- Max: Der Kranke bedarf des Arztes Lehrer: .Nichtig: (dann zu Willi, der sich sturmisch meldet, fortfahren): Na, waö willst Du denn?-- Willi (Sohn eines Arzteö): Bitte. Herr Lehrer, der Max hat etwas Falsches gesagt, es heißt: Der Art bedarf deS Kranken."

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