Indiana Tribüne, Volume 23, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1899 — Page 1

0 ji sr rtf sKr rfr W Ci UN A fV'iii ü m L y y y o W ik & LG 4 Office : No. 18 Süd Alechama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen 26 September (899. Jahrgang 28, N0.8

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. X. Sonrsrvilie, Manager.ldukte der Arbeit Anderer sind.

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rotners, Gditorielles. Ein Krieg in Südafrika kann leicht einen furchtbaren Rassenkampf zur Folge haben. Die Eingeborenen find zwar unterjocht, haben sich aber mit den j?tzt bestehenden Verhältnissen durchaus noch nicht ausgesöhnt, und werden jede sich ihnen bietende Gelegenheit benutzen, ihre Unterdrücker zu bekämpfen. Wie ernst aber ein Aufstand der Schwarzen sein würde, zeigen die folgenden Zahlen : 3n der Kap kolonie kommen aus 1,148.926 Farbige 376.821 Weiße. In Nata stehen 44,415 Weißen 459.283 Farbige gegenüber. 3m Transvaal kommen auf rund 200.000 Weiße 649.560 KasfirS. 3m Oranje-Freistaat zahlt man 77,716 Weiß: und rund 130.000 Schwarze. In Rhodefia, wo die weiße Bevölkerung nur 13.000 beträgt, giebt eS mindestens eine halbe Million rächedürstender Matabele Neger. Betschuanaland hat über 6000 Weiße und nuyezu iofivv aioigf IM va,UI0 , r mnn t f t m r . land kommen auf 213 326 krieaerilcke ' Eingeborene kaum 600 Weiße. 3n cinem 'chselblatte sinden ir folgende Notiz : uur oxc qmeulgrett, mir weiqer O- V . -V ? K a sich große Vermögen vermehren können, x oaS öeS eulkch gestorbenen Vanderbilt ein Beifviel. Vor vier,ebn K? ck mx..k.tit k.. "fv" .uw W. VUUVliUlli VII Bater des j,tzt verstorbenen Cornelius. Der Vermögensantheil, den dieser da malS alö ältestes der acht Kinder seine VaterS erbte, betrug etwa zwölf Mit lionen Dollars. Diese zwölf Millionen haben sich nun in den verflössenen vieriirbn Jabrea auf bunkert bis hundert und fünfzig Millionen DollarS so hoch wird daS Bermöaen " des verstorbenen Krösus oesckäkt vermehrt, ein Beispiel von Akkumulam i y - tionSgeschwindigkeit, daS kaum je da iwesen sein dürfte." Dazu ist zu bemerken, daß eS nicht nur niemals dagewesen sein dürfte. sondern daß eS überhaupt noch niemals oagenieien Die Anfammluna atoUt R-Zcktkü mcr steht naturgemäß in einem gewissen Verhältniß zur Produktion fählgkeit des Volkes. Die Reichthümer f ni1 vom Himmel und sie wach , , . . - ,en aucy niqi aus vaumen, von denen maH ohne Weiteres abpflücken kann. sie muen mqi nur worden, sie müssen auch produzirt werden. ES liegt aus der Hznd, daß im Zeitalter der Maschinen mehr Reichthümer produzirt werden können, alS im Zeitalter ser Handarbeit. Aber Reichthümer erwerben und Reichthümer produziren ist zweierlei. SS bedarf durchaus keines großen Scharfblickes, um zu erkennen, daß in uns Zeit diejenigen, welche Reich ituf itinc ttwerven, . L .-. , -k.i . und umgekehrt baß bleienigep, welche Reichthümer erwerben, keine produ I iirn. (f i ist tnnnr sin T f t s . k, vielfach das Ergebniß des Erwerbs und baS derProduktloninumgekehrtemBer dältniß zueinander stehen, daß nämlich du lqwerne uno anstrengendste Arbeit die geringste Entlohnung zur Folge hat. Wenn aber Erwerb und Produktion von Reichthümern zweierlei Dinge find, so folgt daraus mit logischer Nothwendigkeit, daß die von Einzelnen angesammelten Reichthümer die Pro

Damit soll nicht gesagt sein, taß

Diejenigen, welche große Reichthümer . erwerben, nicht auch arbeiten. Aberj arbeiten ist nicht dasselbe wie produziren. man kann arbeite, ohne zu pro-' duziren. Wenn ich auS rohem Holze einen Stuhl anfer'ige, dann habe ich produzirt. ES ist ein Stuhl da, der vor her nicht da war. Um diesen Stuhl, daS Rohmaterial abgerechnet, habe ich den Nationalreichthum vermehrt. Wenn ich aber einen Stuhl kaufe, und bemühe mich einen Tag lang, um ihn mit Prosit wieder zu verkaufen, so habe ich zwar gearbeitet, aber eS ist dadurch kein neuer Stuhl geschaffen und eö giebt auch nicht mehr Geld als vorher. Stuhl und Geld haben bloß Hände gewechselt. ES giebt also eine Arbeit, welche Werthe schafft und eine Arbeit, welche keine schasst. DaS große soziale Problem besteht darin, daß die Arbeit, welche Werthe schasst, im Besitze dieser Werthe bleibt, daß die geschafftnen Werthe nicht in die Hände derjenigen fallen, welche keine Werthe schaffen und daß sie nicht zur Ansammlang großer Reichthümer in den Händen der Letzteren dienen. mm ,, m AraMgchrWn. W e tterderi ch t. SchöneS Wetter heute Nacht; wärmereS, schöneö Wetter am Mlttwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 1 Grad, niedrigste 44 Grad. .,, m Chinesen in den Philipp in en. Washington, 25. Sept. 3n einer Sitznng deS CabinetS wurde beschlössen, den Chinesen vorläufig, biö die Regierung in dieser Richtung einen bestimmten Beschluß gefaßt hat, die Landung auf den Philippinen zu'gestatten. Der hiesige chinesische Gesandte hatte sich darüber beklagt, daß General OtiS 600 Chinesen, welche anden wollten, zurückwies. Nach der Sitzung wurde eine Kabeldepesche an General OtiS abgesandt, welche denelben anweist, die Einwanderung voräusiz zu gestatten, sich jedoch daS Recht vorzubehalten, die Chinesen auSzuchließen, sobald die Regierung der Vereinigten Staaten eine dahingehende Entscheidung trifft. Die Regierung kann jedoch keine endgültige Cntscheidung über diese Frage tieften, sondern nur entsprechende Vorschriften für die Zeit der Militärherrschast machen. Sobald diese vorbei ist, hat der Congieß daS letzte Wort zu sprechen. General OtiS berichtet. Washington, 25. Sept. DaS KriegS-Departement publizirt heute wichtige Depeschen von General OtiS auS Manila, welche ersichtlich machen, daß die Insurgenten auf der Insel NegroS im Begriff stehen, die Autorität der Ber. Staaten anzuerkennen. Eine Wahl wird auf der Insel am 20. Oktober abgehalten werden. Die Depeschen find, von gestern, resp, von heute datirt und lauten : HugheS in Zloilo berichtet, daß Sopez und 64 Mann sich Byrne in Castellano, NegroS, ergeben haben. Die Wahlen finden auf der Insel am 20. Oktober statt. Eine Conferenz wurde nachgesucht. Der Chef der Jnsurgenten aus der Insel Panav wünschte zu wissen, welche Bedingungen ihm im Falle der Uebergabe bewilligt werden könnten. ES wurde ihm jedoch erwidert, Arrangement? darüber würden erst möglich, wenn die Unterwerfung erfolgt und seine Streitmacht ausgelöst sei. OtiS. Die zweite Depesche meldet, daß die amerikanische Flagge aus der Insel Sulu gehißt werden wird. Die 3nfurgentenchefS in Zamboanga sollen bereit sein, die Autorität der Ber. Staaten anzuerkennen, aber stellen Bedingungen, aus welche General OtiS nicht eingehen will. ,,,,, - Die Ankunft Dewey S. . Oi am . a r vs. c u tt o x i, 20. sepr. Zur au gemeinenen Ueberrafchung ist Dewey heute Morgen um 7 Uhr mit der Olympia in die Bai von New Fork eingefahren. Man hatte ihn erst übermorgen erwartet. Man nimmt jedoch an, daß er nicht landen, sondern bis zum Empfange auf dem Schiffe bleiben wird. Andernfalls, glaubt man. Kälte die Olvmpia bei Tompkinkville Anker'

geworfen, wo ihn SampsonS Flotte er

wartet. Washington, 26. Sept. Da Navigationöbureau erhielt heute Morgen die unerwartete Nachricht von der Ankunft deS Admirals Dewey in New Jork. Er wird morgen nach TompkinSville fahren. Die Olympia war von Gibraltar sechzehn Tage unterwegs. Die Ob d Fell ovS. Detroit, Mich., 25. Sept. Die 75. Jahresversammlung der Sove-reign-GroKloge der Odd FellowS hat sich sine die vertagt. Eö wurde ein Beschluß gefaßt, wonach jeder Odd Fellow prozesfirt und bestraft werden soll, der sich irgendwie mit einer gegen die Odd Fellow-Re-geln unter dem Namen Odd Fellow Geschäfte treibenden VerficherungSgefellschaft verbindet. Doch wurde beschlössen, daß die Odd FellowS Relief Association von Canada ihren Namen beibehalten kann. ES wurde ein Ausschuß ernannt, welcher einen Plan für die jedeS Jahr am 20. Sept. ftatlsindende Feier deS Rebccca.TageS ausarbeiten soll. Die Sovereign-Großloge beschloß, daß alle? Uebetflüsfige auS dem mtlichen Protokoll der Verhandlungen ausgelassen werden soll, wodurch der Umfang desselben um die Hälfte reduzirt werden wird. ,,, Dafür sind wir Doktoren. Lan sing, Mich, 25. Sept. DaS Gesetz, wonach alle Barbiere geprüft und licenfirt werden müssen, ist jetzt in Kraft getreten. 3m Ginklang mit diesem Gesetz hat Gouverneur Pingree eine Behörde ernannt, die viermal im Jahre zusammenkommen und eine Prüfung derjenigen Personen vornehmen muß, welche sich dem Berus eineS BarbierS widmen wollen. Dieselben müssen ihre Fähigkeit im Gebrauch ihrer Werkzeuge und deren antiseptischer Behandlung zeigen und außerdem den Beweis liefern, daß sie mit der Natur und dem Verlauf der Hautkrankheiten bekannt find und unterscheiden können, ob dieselben ansteckend find oder nicht. , ' Präsident Diaz kann nicht kommen. -StabtMekieo,26.'Sept. Dem Präsidenten Diaz von Mexico ist e wegen Erkrankung seiner Gemahlin nicht möglich nach Chicago zu gehen. Er hat mit seier Vertretung den Ministet deS Auswärtigen. Jgnacion Mariöcal. beauftragt. ,,, 5 e t t e E n t h ü l l u n g. Paris, 25. Sept. Der Correfpondent deö Reveil du Nord" sagt, der italienische Abgeordnete Bito de Ballik habe ihm mitgetheilt daß der Major Panizzardi, der frühere Militärattache in Paris, persönlich ihm die Versicherung gegeben habe, daß Esterhazy und Oberst Henry je 4000 Iranken per Monat von Deutschland und Italien erhielten. Mojor Panizzardi machte dieselbe Erklärung in Gegenwart von Anderen. i . Die B e u l e n v e st. A l e r a n d r i a, 25. Sept. Hier ist die Beulenpest wieder auögebrochen. Zwei Fälle find amtlich gemeldet worden. Einer derselben verlief tödtlich. C o 1 o n, Colombia, via Galvefton, 24. Sept. Die Regierung hat heute ein Decret erlassen, wonach die Häfen von Colombia Schissen, die die Beulenpest an Bord haben oder auS verpesteten Häfen kommen, verschlossen bleiben sollen. , um Da Attentat aus Milan. Belgrad, 25. Sept. DaS Gericht gab heute sein Urtheil über die Anaeklaaten ab. welche an dem Akten, rar aus rronig viuan am ü. auit ve- . tm. im ' w . theilizt gewesen sein sollen. Knesevie und Vaifitsch. die Führer bei der Verschwörung, wurden zum Tode verurtheilt, zehn Andere erhielten 20 Jahre Zuchthaus, Einer 9 Jahre Zuchthaus und Sechs 5 Jahre Zuchthaus. Sechs Angeklagte wurden freigesprochen. Knesevie wurde heute Nachmittag öffentlich in Gegenwart einer großen Menschenmenge süfilirt. In Ermangelung einer zuverlässigen Beweiserhebung ist das Erkenntniß deS Tribunals der Gegenstand allgemeiner Entrüstung. Paitisch wurde nach der Verlesung " seiner UrtbeilS mitaetbeilr. da Könia Alexander ihn begnadigt habe.

Hauptmann Freyftätte?

befördert. Paris, 25. Scptbr. Hauptmann Freystätter, welcher ein Mitglied des Kriegsgerichtes gegen DrehfuS im Jahre 1894 war und vor dem KrieaSgericht in RenneS aussagte, sein Glaube an die Unschuld deS Angeklagten sei hauptsächlich die Folge der Lektüre deS geheimen Dossiers gewesen, welche den Richtern in einem Privatzimmer vorgelegt wurde, ohne Vorwissen DreyfuS' und seines Vertheidigers, ist zum Major der Marine - Infanterie in Rochefort im Departement Charente Jnferieure befördert worden. ,, .... Unruhen in Spanien. Ferr ol, Spanien, 25. Sept. Geftern Abend ereigneten sich böse Unruhen. Ein 600 Personen zählender Menschenhause bewars daS katholische Clubgebäude und die Stadthalle mit Steinen. 3n beiden Gebäuden wurden die Fenster zertrümmert. Die Polizei machte einen Angriff auf die Aufrührer, wurde aber zurückgeschlagen. Eö wurden sieben Poliziften und viele andere Personen verletzt. Schließlich wurde der Mob durch berittene Gendarmen zersprengt. DaS KriegSgesetz ist erklärt worden. , ,,, StttS'NachriOzs. Angekommen in : New Sork: FrieSland" von Antwerpen ; Marquette" von London ; Phönicia" von Hamburg. Bremen: Friedrich der Große" von New Jork. Glasgow: Pomeranwn" von Montreal. QueenStown: Pavonia" von Boston nach Liverpool. Genua: California" von New Jork. . Ä n 1 1 p o o l : Umbria" von New Sork. allerlei. leulrcö xroraens sah der Polizist CollmS vor der Clymer Str. Station in Broollyn. N. V).. aus vem rdaesckok von William Smyer's tür. tischer Badeanstalt. No. 20 Lee Ave.. Rauch dringen. Da es ihm nicht gelang, die HauZbewohner ourcq ttnuppelschläge auf das Trottoir zu wecken. schlug er mit der Faut mt enastgui ein. wobei er sich arg: Schnittwunden 1 . i j C"Yi. zuzlg. iix orang tn oen raujjcijuaicn Hausgang em und im ersten tzloa uteß er auf zwei hülftrufend: Frauen, die er auf die Straße geleitete. Unten augelangt, schrie eme der grauen ploZlich voll Verzweiflung: Um Gotteswillen, wo ist Baby?- Dem wackeren Polizisten mxtt es feucht in den Augen und seine Brust weitete sich im Vorgefühl künftiger Heldenthaten. Nasch ließ er sich von der Frau, welche Hulda mit Vornamen hieß, den Ort angeben, wo Baby zu finden sei und todesmuthig drang er wieder in das mit erstickendem Rauch gefüllte Haus. In einem Zimmer des zweiten StockWerks lag Baby- halberstickt auf einem Stuhl. Mit einem Fluck packte Collins das Baby" und schleuderte es die Treppe hinab, daß es laut aufheulte und schleunigst zur Hausthür hinausrannte. Baby- war nämlich kein junges Menschenkind, sondern ein dicker Mops, den die beiden Frauen in ihr liebendes Herz geschlossen hatten. EinunterdemName nKälberschlachten" bekanntes neues Spiel, welches sich unter den Jungen West New Yorks großer Beliebtheit erfreut, kostete dem vierjährigen Willie Patrick, von Hudson und Niles Ave., nahezu das Leben. Mehrere ältere Jungen hatten Willie aufgefordert, sich an dem Kälberschlachten- zu betheiligen. Aus die Frage des Kleinen, wie das Spiel sei. erwiderte Einer: Das ist sehr einfach. Wir verbinden Dir die Augen, dann kni'st Du nieder, blökst wie ein Kalb, und wir besorgen das Uebrige. Willie erklärte sich einverstanden, das Kalb darzustellen und that wie ihm geheißen, nachdem ihm die Augen verdun. den waren. Kaum hatte Willie mehrere Male daS Blöken eines KalbeS nachgeahmt, als ihn einer der Bengel von hinten her mit einem Hammer auf den Kopf schlug, sodaß Willie bewußt, los umfiel. Dann sprang ein anderer Junge, der Metzger, auf den Bewußtlosen und fing an. ihm mit einem stumpfen Tischmesser den Hals zu durchschneiden. Sobald die Nichtsnutze aber Blut sahen, bekamen sie Angst, liefen davon und ließen den bewußtlosen und blutenden jungen Patrick im Stich. Durch die Schreie der erschreckten Jungen aufmerksam gemacht, eilte Frau Patrick auf die Straße und fand dann ihr Kind. Ein herbeigeholter Arzt erklärte zwar die Scknittwunde für nicht gefährlich, befürchtet aber, daß der Knabe durch den I UfcU4bl VVW. WUQ nvww wu, wv. tzUn ? Qntif fn- fö-feirrT-r 1 Mtterung erlitten hat.

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