Indiana Tribüne, Volume 23, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1899 — Page 10

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Der Stuf. Von Hugo Klein. In dem hübschen Erkerzimmer deö Rechtsanwalts Brode saß das schöne Haustöchterchen, Fräulein Mila, und stickte in ein Taschentüchlein, daö zu ihrer Ausstattung gehörte, die zärtlichsten Gedanken an ihren JÖräutigam, einen jungen Beamten, der Edgar und noch dazu Goldmann hieß (bei Anwen dung des Diminutivs wurde Goldmännchen daraus). Es waren zwei Warnen, die in ihrer romantisch-mate-riellen Vereinigung die beste Gewähr für eine glückliche Ehe boten und darum wohl geeignet waren, ein junges Mädchenherz mit den rosigsten Hoffnungen zu erfüllen. Fräulein Mila stickte also immerzu Monogramme mit verliebten Schnörkeln und lächelte still vor sich hin. Sie hätte so, selig inTräumereien, den ganzen Tag fortsticken können und war eigentlich unangenehm berührt, darin gestört zu werden, obzwar der Besuch, den sie empfing, der ihrer besten Freundin, Frida Hartmann, war. Auch Frida Hartmann war nicht angenehm berührt, denn sie sah , Mila an ihrer Ausstattung arbeiten, während

sie, Frida, um zwei Jahre älter war und noch immer vergeblich nach einem Freier ausblickte. Das hinderte aber die jungen Damen nicht, , sich stürmisch zu umarmen und wiederholt abzuküssen. .Gut, daß Du kommst,- sagte Mila, da kannst Du gleich das neue Mono gramm sehen, das ich gestern ganz zu fällig m einem Laden entdeckte. Man sollte wirklich nicht glauben, daß die beiden Buchstaben M und B. so reizend sich verbinden lassen !" .Wirklich, es ist entzückend! Du Glückliche. Du wirst bald heirathen!sagte Frida mit einem leichten Seufzer. Wann wird es denn sein?" .Im Herbst soll es sem. Der Tag ist noch nicht bestimmt." .Ich rathe Dir." sagte Frida mit zärtlichem Wohlwollen, mache eö so bald wie möglich. Solche Dinge soll man nicht zu sehr hinausschieben. Ich weiß ja, daß Dir Dein Bräutigam aufrichtig zugethan ist und nicht von Dir lassen wird. ' Aber Du hast keine Ahnung, wie die jungen Männer heutzutage umworben werden!" Glaub t 2r fragte Mila ein wemg beunruhigt, da sie ahnte, daß ihr Frida irgend eine unangenehme Mittheilung zu mächen hatte. Natürlich!" fuhr Frida eifrig fort. Unlängst war ich bei den Wildens, als Dein Bräutigam gerade einen Besuch machte. Man begreift ja. aus welchen Rücksichten er bei den einflußreichen Leuten manchmal vorsprechen mag. Aber die beiden, Rathstöchterlein, Jda und Hella, hättest Du sehen sollen! Sie bildeten sich offenbar ein, 1 er komme ihretwegen während er doch mit einer Anderen verlobt ist. Diese Mündchen und diese Aeugelchen, die, sie machten. und Lieber Herr Goldmann" hin und Lieber Herr Goldmann" her ' es war zu komisch! Auch Seraphme Greif war da, die immer so heilig thut sie zwang Deinen Bräutigam formlich. sich neben sie zu setzen. Sie fürchten sich doch nicht, vor mir, Herr Goldmann? Rücken Sie doch an meine Seite näber so ", imitirte Frida die gezierte Rede des Fräuleins Seraphine. Ich finde es msach verächtlich, nach einem jungen Manne so die Netze auszuwerfen! Besonders, wenn er der Bräutigam einer Anderen ist! Nein, diese Mädchen! Solche gefallsuchtige Geschöpfe sind mir unbegreiflich!" Fraulein Mila's Augen funkelten zornig, ann aver lacyle jtt lponi0? auf. Sie mögen sich nur die Halse nach ihm ausrecken, die Gänse!" sagte sie. Die irren sich gewaltig, wenn sie glau ben, mir meinen Bräutigam abjagen zu können!" ' ' ' ' Ja, das wollte ich eben sagen: die Männer sind so eitel und fühlen sich so geschmeichelt, wenn ein-halbwüchsiges Ding die Augen nach ihnen verdreht, daß man nicht zu viel Zuversicht haben soll. Darum, liebe Muu, sage ich als Deine beste Freundin, heirathe ihn so rasch wie möglich den Andern vor der Nase weg!" " Du willst doch damit nicht sagen, daß diese Fräulein auf meinen Bräutigam Eindruck gemacht haben?" O. gewiß nicht dazu ist keine von diesen schon und. klug genug. , Aber er Hai sich ganz gut mit ihnen unterhalten. Es machte ihm Vergnügen, so umworben zu sein, und er thauiesichtlich im Feuer der aufmunternden Blicke auf " .. " Schändlich! rief Mila erregt. Ich werde ihm. verbieten, diseK'Haus zu besuchen!" . ' - Was nützt das?" rief Frida überlegen. Solche Mädchen trifft er überall, auch' diese kommen ihm wieder in den Wegwenn nicht hier, so anderswo. Man sagt' Deinem' Bräutigam ' nach, daß er früher, bevor 'er Dich kennen lernte ' ein währer Herzensbrecher war und jedenfalls sind die Män ner nicht so, daß sie den Weibern auöweichen,' wenn ihnen diese entgegenge laufen kommen. . . ' Also solche Dinge sagt man meinem Bräutigam nach?" Aber Liebste! DaS sind ja die interenantesten Männer! Stellte man ibnen sonst nach?" . Die kleine Natter sah, daß ihre ssreundin genügend gereizt war. Sie erhob sich daher zum Gehen.'sagte Mila - v ' . . f ?! y . r jL-j ml .:..- esilCu luC ijuuc urener jiniit uwr Monogramme, küßt? sie zum Abschied wieder ab und empfahl sich, sichtlich be friedigt üher den Eindrucken ihr Be sucd aemackt batte. Die arm Mila-war wirklich erregt. Daran hatte sie noch gar nicht gedacht, bah es Mädchen eben konte, welche Kn Brautuam 'einer Aodereu zur

Zielscheibe .ihrer . Verführungökünste machten. O, die Schamlosen! Und ihm sagte man nach, daß Oho, da hieß es. die Augen offen halten! Als das Goldmännchen nach dem Speisen, auf dem Wege in's Bureau, bei Mila auf einige Minuten vorsprach. hatte sie sich schon, einigerma ben beruhigt, doch ihr Mißtrauen war einmal erwacht, und -sie stellte -ihm allerlei scheinbar harmlose Fragen, die ihm seltsam vorkamen. Das Unglück fügte es, daß ihm gelegentlich, als er sein Taschentuch zog, um sein unternehmendes Monocle zu reinigenein zusammengeknittertes Papier aus der Rocktasche fiel, welches eine verzweifelte Aehnlich keit mit einem Briefe hatte. Rasch bückte er sich und ließ das Papier wieder in der Tasche verschwinden. Das war ein Brief!" rief sie hastig. Ja, ein Brief," sagte er ruhig und nur etwas verwundert über den Ton. in dem sie sprach. Darf ich diesen Brief nicht sehen?" Er hat gar kein Interesse für Dich." O, sehr großes; er ist von einer Dame?" Aber Mila! Ich glaube gar, Du willst mir eine Eifersuchtsscene spielen!" ' Ich bitte, mir nicht ausweichend zu

antworten, sonst müßte ich wirklich glauben, daß " Hahaha! Mila ist eifersüchtig!" unterbrach er sie lachend. So habe ich sie noch nicht gesehen! Es ist einfach großartig! Hahaha! Hahaha!" Der dumme Mensch sprang jauchzend im Simmer umher. Mila merkte, daß sie begann, sich lächerlich zu machen, undsuchte sich mit Gewalt 'zu bezwingen. ' . Bitte, mein Herr," sagte sie, dieses Mal wieder auffallend kühl, behalten Sie Ihren Brief, ich trage kein Verlangen mehr darnach, ihn kennen zu lernen." Möchtest Dich aber deshalb gern in den Schmollwinkel setzen, was? Nein, das gibt es nicht!" Damit faßte er sie trotz ihres Widerstrebens beim Kopfe und drückte ihr pi m em paar yerzyane u e au? oen Mund. ' Sie sah, daß sie gegen das Ungeheuer nichts ausrichtete. Sie mußte die Sache fallen lassen oder andere Saiten aufziehen. Ich finde." sagte sie sanft und ergeben, daß Du wenig Rücksicht auf Deine Braut nimmst. Wenn es auch wieder nur Neugier ist ein Mann müßte doch solchen kleinen Schwächen Rechnung tragen " Thut er auch," fiel Edgar ein. Du wirst mir also den Brief zeigen, Liebster? Wenn ich Dich recht schön bitte?" sagte sie schmeichelnd. Unmöglich," sagte er, aber ich will Dich aufklären, warum. Das Schreiben erörtert persönliche Verhältnisse eines Freundes, die ich nicht verrathen darf ich habe mein Ehrenwort gegeben. Und dabei handelt es sich um eine adm aleichailtiae Sache, die. ich wiederhole es. nicht das geringste Interesse für Dich besitzt." Gut, dann lassen wir die Sache," sagte Mila und lenkte das Gespräch auf andere Dinge. 5ln Wahrheit war aber auch die Erklärung des jungenMannes keine solche gewesen, daß sie weibliche Neuner hätte entwaffnen können. Mila war fest überzeugt, daß eö sich um emen Liebesbrief handelte. Sie mußte ihn haben aber wie? - . ' .' Zerstreut hörte sie ihren Bräutigam an, als er zu ihr sprach, und als er sich zum Gehen erhob, hielt sie ihn nicht beonders zurück. DaS war, weil, sie hoffte, er würde ihr deirBries be.im gewohnten zärtlichen- Abschied im Antichambre auS eigenem Antriebe zeigen. War er nicht' dazu verpflichtet, schon weil sie sich so nachgiebig erwiesen hatte? ' : ' : Wie aber, wenn er es mcy: tyars Dies bedachte Mila, als. sie den jungen Mann hinausgeleitete. Den Brief mußte sie haben,, um jeden Preis! Sie erinnerte sich plötzlich an eine lustige Scene, .die sie einmal im Thea- . ' . , , rts..JtC."t . 5 ter geieyen, oel oer urcysuyrung eine enaliscben Effectstückes.' ..Die. Scene spielte in einer Diebesherberge.' und der Herbergsvater, richtete kleine Jungen zum Taschendiebstahl ab ' Er führte sie zu einem -Kleiderrechen,-an dem verr i m . . ci :i r.: jcmeoene nvae qingcn, vciiui mu uci nen Glöckchen, dle bn'ieder. unsanftes Berührung erklangen. Die Jungen M, l r.if ri Tv ! . . mußten oa oie cuainiicn ingc au den Rocktaschen ziehen, oyne von oen verrätbeiischen' Glocken' verrathen zu werden. Wurde ein Glockenton.laut schwups! Der Junge hatte, schon seme Maulschelle. Man lachte viel im Theattr ' über die kleinen Awischenfälle der seltsamen Unterrichtsstunde. . . . rT j rT! Z ?Qt pomuira cinmic uzi xjitui 'vater den . Jungen namentlich, wie sie eS anzustellen yatten.' Er nannte das die Gabel machen".' Alle Finger wur den eirgezogen, bis auf den Zeigefinger und den Miitelfinger, die, lang ausgestreckt, der Hand das Aussehen einer Gabel vergehen. Mit' dieser Gabel "führ man in die Tasche und sachte, fein V .! i -tt. - v . - ri - sacyre, ooii? man mir iyr zeoen ?egen stand dr mvo", - - ' ' Vrn. c:. rj-t-f o c ? vöouic tc uic vuuci rnutycn j pUi: Sie, Mila, ein- wohlerzogenes,' anstan digeö Mädchens sollte, einen Diebstahl begehen? Aber war es denn wirklich ein fe. w r r :.l .fi ! p y s . wo tarn? yanoette.iico um int e LfcenSglücf, -'das; 'von'einem absolut 1 . i r xr ri V ' t roenrnoim tsegensianv omng, oen:i Überdies ' noch zurückstellen - wollte.' ' Der Brief befaß höchstens emen AffechonZ werth Affectionswerth!' Das unglückliche Wort gab den Ausschlag und raubte der Eifersüchtigen alle Besinnung. Ihr Blut-kam in Wallung, und als.sich der Geliebte nun niederbeugteum w ge wohnlich ' beim .' Abschied - die " kleine. Niedliche Linse aus tnrem unken Oo

rappchtn zu lüfen. machte sie blitzschnell die Gabel" mit der sammetweichen kleinen Rechten. Eine Sekunde später hatte sie das Xriefchen in ihrer Tasche verborgen. Er merkte nichts, hatte sicher das Billetdour schon vergessen und würde kaum jemals darauf tommen. daß es veischwunden war. Da ging er hin - - Mila eilte auf ihr Zimmer, schloß sich dort ein und entfaltete mit zitternden Händendas zerknitterte Papier. Sie las: ' Sehr geehrter Herr! Ihr Verlangen, Ihnen wieder zwei neue Anzüge zu liesern, berührt mich sehr seltsam. Wie, Sie konnten sich nach meinen jüngsten Erklärungen wirklich der Täuschung hingeben, daß Sie die Anzüge auch bekommen werden? Sie schulden mir 420 Mk., ich bin nicht im Stande, von Ihnen einen Pfennig herauszukriegen, und ich soll neue Kleider pumpen? Es waren schöne Illusionen, geehrter Herr, von welchen Sie, wie ich Ihnen zu meinem Bedau ern mittheilen muß, Abschied nehmen müssen. Der seidengefütterte Frack, die

weiße Weste aus franzosischem Piquet, der Modeanzug mit den Sammetausschlagen Alles eitle Träume und Schäume, verehrter Herr! Und noch mehr: erhalte ich meine 420 Mk. nicht binnen acht Tagen, so werde ich mir erlauben, meinen Anwalt auf Ihre werthe Persönlichkeit aufmerksam zu machen. Er wird sich sehr freuen, mit Ihnen bekannt zu werden, und sicherlich auch der hübschen Einrichtung Ihres behaglichen Junggesellenheims ein besonderes Interesse zuwenden. Es ist wirklich höchste Zeit, daß Sie heirathen und eine Frau in's Haus kommt, die Ordnung macht und Ihren Schneider bezahlt, während Sie alles Geld in schönen Teppichen, Bildern und Anti quitäten anlegen. Sie würden staunen, wie gering beispielsweise ein Gerichtsezecutor alle diese Dinge schätzt vermeiden Sie darum die gerichtlichen Pfändungen! Ich weiß, daß mir durch die Nichtausführung Ihres geschätzten Auftrages die Gefahr droht, Ihre werthe Kundschaft zu verlieren, und es tröstet mich dabei nur der Gedanke, daß Sie sie vielleicht einem meiner Eoncur renten zuwenden werden. Ich gönne ihm das Vergnügen, das er sich da sicherlich machen wird, Ihnen zwei ncue Anzüge zu liefern und dabei weiß dcr Glückliche noch gar nicht, wie groß sein Vergnügen sein wird. Bin ich nicht eine wohlwollende Natur? Warum einem Anderen eine Freude mißgönnen! In der Erwartung einer beschwerten Mittheilung von Ihrer Seite und mit der Versicherung des besonderen Respects, den Sie sonst von meinem Anwalt bekommen sollen, verbleibe ich Achtungsvoll Friedrich Krause, Firma Krause & Teschner. Kaiser!. Hoflieferanten." Frl. Mila zerknitterte den unverchämten Brief in der Hand, ganz wie es ihr Bräutigam gethan hatte. Sie ärgerte sich und schämte sich und geovte sich im stillen, nie mehr in verbotene Briefe zu blicken. Einen Augenhsick dachte sie daran, ihre Sparbüchse zu plündern und die Firma Krause & Teschner zu befriedigen aber nein! Sie beschloß, die Herren wegen der impertlnenten Wendungen ihrer Prosa ihrem Schicksale zu überlassen arme kaiserliche Hoflieferanten! Dann dachte Fräulein Mila noch an Vieles an Manches, was in dem Briefe stand von der Nothwendigkeit in eme gewisse Wirthschaft Ordnung zu bringen, auch an Manches, was ihr von den Besuchen bei den Wilkenö berichtet worden war. und dann sollte eS eine Sühne sein, em Entgelt für eme gewisse Gabelmacherel was , sie . vor hatte, von Papa und Mama noch in dieser Stunde auszukämpfen und zu erbitten. - - ' ' ' Und als das ahnungslose Goldmännchen am. Abend wieder erschien, machte ihm Fräulein Mila mit strahlenden Augen die Mittheilung, - daß ihre Hochzeit schon im Juni, statt im September stattfinden würde. Wie viele Küsse die bewußte kleine Linse aus dem linken Ohrläppchen dafür erhielt, dies zu berichten fühlt sich der Chronist ....r' . '..ri. i.i l. V t. eoenso wenig verpsucoiei, wie oi? wußte kleine. Linse selbst, welche den Helfershelfer bei einem strafrechtlich verbotenen Vorgang gemacht, dasür noch besondere Belohnungen erhielt und so harmlos in die Welt blickte, als hätte sie niemals das moderne Theater mit Nutzen besucht.... Backfisch - Erkundia na. Tuschen: Mama, darf ein glücklich verheirateter Ehemann in den Flitterwochen gähnen? Bon quten Rathschlii gen wiro man uversanigr, aoer mqi mm i satt.' DurchdieBlume. VildHauer: Nun, Frau Gräsin. wie geallt Ihnen meine Statue: Die Mu ik?" Gräsin: O gewiß sehr hübsch aber haben Sie es denn noch nie mit der Malerei versucht?" JmmerGeschäftsmann. Colporteur (der .die Treppe herunter geworfen wurden Ich werd' Sie wegen Körperverletzung verklagen . . . hier kaufen Sie sich nur gleich e Strasge setzbuch!" Verlockend. (Aus einem Briefe der Schriftstellerin Amanda von Zeilingen.) Uebrigens würden Sie, geehrter Herr Redakteur, durch die Annahme meiner Novellen auch daö Ruckporto ersparen. Verubigender V escheid. Gattin: Denk' Dir. Emil. der Lieutenant Bornmann, dem Du das Darlehn abgeschlagen hast, hat mir den Vorschlag gemacht, mit ihm durch zugehen. Gatte: Ah. der will sich .nur bei mn'einscbmelcbeln.

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