Indiana Tribüne, Volume 23, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1899 — Page 1

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richt, daß auf Samoa alles ruhig ist

Die Eingeborenen halten sich in ihren Heimstätten auf, und die Bereitung von Kopra ist im vollen Gange. DaS Geschäft ist in Folge dessen lebhaft. und eS giebt reichlich Kopra. Major Mair ist nach Untersuchung der Schadenersatzansprüche der Eng länder in Folge der Confllkte, welche sich im Ganzen aus $85,000 belaufen, mit dem Dampfer ..Moana" wieder abgereist. , ,,, . Sie möchte einen Prinzen, aber der Vater will nicht. Chicago, 23. Sept. Frl. Mabel Swift, die einzige Tochter deS hiefigen GroßschlächterS und vielfachen Millionärs S. E. Swift, hat sich in einen Prinzen, und noch dazu in einen erbischen, verliebt. Ihr AuSerwähl er ist Fürst Alex S Karageorovich, der ein Abkomme deS früheren HerrschergeschlechtS von Serbien sein soll und 'tzt als Thronprätendent dem Hause Obrenovitch das serbische Königreich streitig macht. Die lockende Aussicht, dereinst als Al,Z'S' Gattin vielleicht noch eine KöaigSkrone zu tragen, soll die amerikanische Mlllionenerbin für den verarmten Prinzen eingenommen haben. 2n PariS, wo Beide sich kennen lernten, verlobte sich kürzlich daS Vaar. Und nun kommt der Papa Großschlächter von hier und erklärt ganz brutal, der fürstliche Schwiegerohn köane ihm gestohlen bleiben. Unter keiner Bedingung will er seine Tochter diesem serbischen Fürsten geden, der womöglich, wenn er noch zur Thronfolge gelangt, die Ehe mit der Amerikanerin als eine morgaaatische erklären läßt. Millionär Swift hat von den Leiden der schönen Betsy Patterson geleen, die Zerome Banaparte heirathete und dann von dem kaiserlichen Schwager gezwungen wurde, ihre Gattinrechte aufzugeben. Einem gleichen Schicksal will der Ehicagoer Schweinechlächter seine einzige Tochter nicht aussetzen. Er droht mit völliger Enterbung, falls Mabel von ihrem Prinzen nicht lassen will. Und ohne die Millionen würde der Fürst die Amerikanerin sicherlich nicht nehmen. Frl. Swift ist 22 Jahre alt und wirklich hübsch. Sie und ihre Cousine mit dem entsetzlich gewöhnlichen Namen Murphn wurden im lebten Frühjahr der alten Königin Victoria vorgestellt, und die Tochter deS Ehieagoer Beef"-KSaigS soll an jenem denkwürdigen Tage durch die Pracht ihrer Toilette und ihre eigenartig amerikanische Schönheit allgemein geblendet haben. Prinz Al,x S ist über 40 Zahre alt, aber noch gut conservirt. Man sagt, er sei ein Nachkomme deS schwarzen Prinzen", jeneS serbischen Helden, der anfangs dieses ZahrhundertS sein Vaterland vom türkischen Joche befreite. , 3n Ketten vereint. Atlanta, Ga., 23. Sept. grau John Hill und Thoma AtkinS von Rome, Ga., wurden gestern Nacht wegen Bigamie inS Gefängniß gebracht. Die ungewöhnlich hübsche, brünette Frau sagt, sie hätte fast noch a!S Kind einen alten Mann, John Hill, geheirathet Später sei sie zum Bewußtsein gekommen, daß sie ihn nicht liebe und sie hätten sich nach gütlicher Auseinander setzung getrennt. Während sie in An ni?ton, Ala., zum Besuch war, hätte sie AtkinS geheirathet. Sie habe nicht gewußt, daß eS gegen daS Gesetz sei. AtkinS behauptet, er habe nicht gewußt, daß die Frau verheirathet sei. Drei Monate hatten sie glücklich in der Nähe von Rome gelebt, bis der frühere Gatte Anzeige machte. Die Frau hatte 21 Monate und AtkinS 12 Monate Gefängniß erhalten. Die Frau will nicht von AtkinS lassen und bittet darum, sie neben ihm arbeiten zu lassen. Die Sträflinge werden in diesem Staate vermuthet. DaS Paar wird nach Fulton County gehen und dort an den Straßen oder öffentlichen Werken arbeiten und zwar mit Ketten an einander geschlossen. ,,,,, Sympathie für die Buren. St. Petersburg, 23 Sept Die meisten russischen Blätter halten

den Krieg zwischen England und Transvaal für unvermeidlich, und machen kein Hehl daraus, daß ihre Sympathien an der Seite der Buren find. Die Nowoje Wremya" regt die Frage der Erhaltung des SuezkanalS

als eines internationalen Wasserweges an, wenn ganz Afrika vom Kap bis Eairo eine große englische Kolonie bildet. Der Novofti" bespricht in bitteren Ausdrücken die unersättliche Raubpolitrk Englands und erklärt, der Krieg werde kein Triumphmarsch sein. Die Stimmung in TranSv a a l. P r e t o r i a, 23. Sept. Präsident Krüger hat heute Nachmittag bezüglich der Situation mit dem Präsidenten Steyn in telegraphischer Verbindung gestanden, und die Entscheidung deS RaadS deS Orange - FreiftaateS wird mit Spannung erwartet. Die ansäsfigen . Dänen, Deutschen, Franzosen, Holländer und Amerikaner haben dem Kommandeur General Joubert in groher Zahl ihre Dienste angeboten, falls eS zum Kriege kommt. Die älteren BurgherS können immer noch keinen Grund sehen, warum e zum Kriege kommen sollte, aber wenn Herr Ehamberlain Forderungen stellt, welche sie erniedrigen würden, wie zum Beispiel die Entwaffnung, so würde der Krieg unvermeidlich werden. London. 23 Septbr. Eine De. pesche der Pall Mall Gazette auS Kap. stadt sagt, die Boeren hätten ihren AnHängern im Orange - Freistaat und in der Kapkolonie die Versicherung gegeben, daß TranSvaal die Feindseligkeiten eröffnen werde. Pretoria, 23. Sept. Der Exekutivrath war gestern bis S Uhr Abends in Sitzung. Ein Telegramm, welches die Antwort deö Präsidenten Steyn an den britischen Obercommissär Sir Alsred Milner mittheilte, wurde mit lauten Hochrufen begrüßt. Eine große Order auf Ankauf von Pferden im Orange-Freiftaat ist ausgegeben worden. Die FeldcornetS sagen, im Falle eineS Krieges würden in Pretoria allein 4000 Mann aufgebracht werden. 3a Bloenfontein sollen Versuche mit einem dort sabrizirten Dyamit-Ge-schütze zu einer Srplofion desselben geführt haben, durch die jedoch Niemand verletzt wurde. Der Dewey-Fond. Washington, 23. Sept. DaS Comite deS Dewey-FondS macht bekannt, daß bis jetzt zu dem Fond, für welchen bekanntlich dem Admiral Dewey ein HauS angeschafft werden soll, 30.000 Bürger $27.065 beigetragen haben. Um ein anständiges Gebäude in der Bundeshauptstadt kaufen zu können, glaubt man mindesten? $50.000 zu benöthigen, und da der Admiral sich schon bereit erklärt hat, die Gabe der Nation anzunehmen, so ist dringend zu wünschen, daß weitere Beiträge biS Ende künftiger Woche eingehen, um welche Zeit die Subskription geschlossen werden muß. Mit dem Erwerbe eines Hauses wird übrigens jetzt unter allen Umständen vorgegangen werden. Telegraphische Zeichnungen find an den BundeS-Schatzmeifter, Hon. ElliS H. Roberts in Washington zu richten. Von Manila. Washington. 23. Sekt. Eine Spezialdepesche deS Herald" von Washington sagt : BiS j,tzt ist noch keine offizielle Bestätigung deS Be richte? eingelaufen, daß AguinaldoS Abgesandter in Manila eingetroffen ist und daß Unterhandlung: zwischen ihm und Gen. OtiS im Gange find. Otiö schickt keine Kavallerie. New Sork, 23. Sept. Eine Depesche an die World" von Manila sagt: Gen. Joseph Wheeler telegraphirte nach einem Gefecht bei Patae an Gen. OtiS und ersuchte ihn ihm Kavallerie zuzuschicken, um dem Feinde daS Sammeln unmöalicb u macben. OtiS erwiderte, daß er bis Oktober Uiit Kavallerie schicken werde. um Die Grau O p era Company. Lo nd on, 23. Sept. Heute fuhr

Maurice Grau aus der La Normandie

nach New I,rk. Mit ihm fuhren

Mme. Emma Calve, Snsanna AdamS, Rose Olitzka, Mme. Bauermeister und die Herren Salignac, DevrieS und Pini Corfi. Ebenso die Mitglieder deS Chores, Orchesters und daS Ballet. Die übrigen Mitglieder der Operngesellschaft fahren wie folgt : Luigi Mancinelli, Dirigent, heute per Dampfer Kampania. Andrea Dippel. 27. Sept. von Bremen, Dampfer Kaiser Wilhelm der Große. Edward de ReSzke,30. Sept. Dampfer St. Paul. Zelie de Lussan, 30 Sept. Dampfer Umbria; Claude Bonnard, 30. Sept. Dampfer La Champagne. Am 10. Oktober beginnt die Operngesellschaft in Nw Sork ihre Gastspiele. (Zm November kommt sie nach Zadianapolis ) allerlei. 'Ei?." ganze Minute Gefängniß war die mehr als milde Strafe, welche Richter Palmer in Denver, Col., über den Ex - Zuchthäusler Willram Smith verhängte. Smrth hatte zwei Jahre wegen Erschwindelung von Geld abgesessen und wurde sofort nach seiner Frellassung unter der Anklage eines Diebstahls. den er früher verübt hatte, verhastet. Smith befand sich ln sehr leidendem Zustande und deshalb ließ der Richter ungewöhnliche Milde walten. Nachdem er den Angeklagten zu einer Minute Haft verurtheilt hatte, wurde der Verurtheilte in das Gefängniß abgeführt und nach Verlaus einer Minute wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine v e r g e b l i ch e B r a u tfahrt" hat der Chinese. Charles Ton aus Oshkösh. Wis.. nach seiner Heimath gemacht. Toy ist der Besitzer der chinesischen Wäschereien in Öshkosh. kleidet sich wie die Weißen, spricht slreßend englisch, radelt und befindet sich im Besitze der ersten Burgerpaprere. Er hat eine Frau in China und der Zweck seines Besuches daselbst war, dieselbe herüber zu bringen; doch steht dem das Chinesengesetz im Wege. Er consultlrte die besten Rechtsanwalte. um ihm aus der Verlegenheit zu helfen; aber vergebens, und somit kehrte er allein zurück. Große Aufregung verursacht die vom Kirchcnvorstand der Ersten Methodisten - Kirche in Anderson. Ind., aufgestellte Anordnung, daß alle Frauen wahrend des Gottesdienstes ihre Hüte zu entfernen hätten. Viele weigerten sich, dies zu thun und Eine brachte sogar biblische Gründe dafür und führte den 1. Corinther, 11, 5 an. wo geschrieben steht: Ein Weib aber, das da betet oder weissaget nnt unbedecktem Haupt, die schändet ihrHaupt", und ferner: Richtet bei euch selbst, ob es wohl stehet, daß ein Weib unbedeckt vor Gott bete.- Die Damen weiaern sich daher, ihre Hüte zu entfernen. Das Opfer eines geheimnißöollen Mordes wurde vor drei Iahren Frl. Hattie Lenz in Danforth, Jll. Alle Nachforschungen nach dem Thäter blieben erfolglos, bis jetzt constatirt worden ist, daß die junge Dame von Fred Hartmann ermordet wurde, weleher am 14. Mai 1897 wegen der Ermordung von Frau Gedde gehängt worden ist. Eine Uhr, die Frl. Lenz bei ihrer Ermordung entwendet worden war, wurde in einer Matratze, die früher Hartmann gehörte, gefunden. Er soll auch Frau 'Selfkin von Peach Orchard ermordet und beraubt haben. Die Polizei von Louiöville fahndet nach einem unbekannten Manne, der mit einer seltsamen Manie behaftet ist. Neulich Abcnds spielten die beiden Töchter des Uhrenhändlers Edward Schneider, Annie und Rit, welche im Alter von 8 resp. 10 Jahren stehen, in der Nähe der elterlichenWohnung. an der Ost Market Str. Während die Kinder in ihr Spiel vertieft waren, schlich sich ein unbekannter Mann an sie heran und packte beide zu gleicher Zeit an den Händen. Die kleine Annie hatte sich jedoch losgerissen und eilte weinend zu ihrer Mutter. Jnzwischen hielt der Unbekannte das andere Mädchen an der Hand fest und holte aus seinem Rockärmel eine feine scharfe Säge und fing an, an dem Handgelenk des Kindes zu sägen. Dasselbe wurde durch den Schmerz ohnmächtig, und der Kerl hätte jedenfalls dem Mädchen das Handgelenk durchgesagt, wenn nicht in diesem Augenblicke die Eltern, welche alarmirt wurden, herbeigeeilt wären. Der brutale Kerl ließ sein Opfer zu Boden sinken und entkam in der Dunkelheit. Die Verletzungen des Kindes sind nicht gefährlich. Der Unbekannte soll versucht haben, auch an der Kinder zu ersassen, doch gelang es ihm nicht, seine eigenartiae Manie zu , befriedigen.

I n F e i l e n ö a ch bei Vad Aibling (Oberbayern) Hai sich der frühere Bürgermeister und Realitätcnbe sitzer Greimel aus Salzburg erschossen, nachdem auch sein Schwiegersohn, der Pächter des Hotels adcschß in Bad Gastein, !?egen F'.uanzschwicrig leiten sich eine Kugel in den Kopf ge aßt hatte. D:e letzten Mitglieder der Nationalversammlung von 1848 schwinden mehr und mehr dahin. Seit dem fünfzigjährigen Jubiläum zu Frankfurt am 18. Mai 1898, wo noch fünf Mitglieder sich einfanden, ein Dutzend andere aber daheim blieben, ging zuerst Meier von Düsseldorf, Begründe? des Norddeutschen Lloyd, 83 Jahre alt, dann Präsident Simson, 87 Jahre alt, mit Tod ab. Dann folgte Gustav v. Mevissen im 83. Lebensjahre. Nunmehr ist Professor Biedermann in Leipzig Senior, dann folgen Professor Scpp in München, der einzig übrige Bayer, Landgerichtspräsident Schorn in Bonn, Professor Haym in Berlin, dazu einige Oesterreicher, als die letzten Veteranen aus dem verfassunggebenden ersten deutschen Parlamente. i$tn amüsantes G e -schichtchen wird in Londoner literarischen Kreisen colportirt. Vor einiger Zeit suchte man in einem der vielen Londoner Damenclubs sie schießen an der Themse wie Pilze aus der Erde hervor einen Küchenchef. Ein Reflektant auf den Posten meldete sich denn auch, er gefiel den Damen nicht übel, hatte aber gar keine Zeugnisse und stellte lächerlich geringe An sprüche. Letzterer Umstand fiel den Damen als besonders verdächtig auf; man erkundigte sich nun nach dem neuen Koch und erfuhr, daß dieser Herr nichts anderes als ein Romanschriftsteller von Beruf war, der unter der Koch-Maske sich in den Damenclub einschmuggeln und hier ganz indiskreterweise für seinen neuen Roman Stoff sammeln wollte. Man erzählt, daß die betreffenden Damen nunmehr klug geworden sind und der Sicherheit halber es vorgezogen haben, eine Kö chin zu engagiren! Die englische Jnfantene wird von nun an ihre Hühnerau genoperateure haben. Zwölf Unteroffreiere haben den im Lager von Aldershot eingerichteten Jnstruktionskurs absolvirt und das Zeugniß alL Bataillons - Hühneraugen - Schneider erhal ten. Sie werden unter die InfanterieRegimenter des Reiches vertheilt und die Füße der Soldatc.l in Pflege nehmen. Von nun an wird man auch mit Recht vom Kriegsfuß" reden können. Unter d e n Folgen ei ncs Blitzschlages' bat die unverehelichte

Auguste Wolling aus Rauen, die auf einer Ziegelei bei Fürstenwalde arbei:ct, schwer zu leiden. Das Mädchen szanv während eines schweren Gewitters mit einer Freundin vor der Tbür. als ein Blitzjrrahl in nächster Nähe nierging. Vie W. erschrak bierüber so sehr, daß sie besinnungslos umfiel und im zagen nacy Haue geschasst werden mußte. Hier fand der Arzt, daß die Unglückliche sowohl der Cpraäe. als auch des Gehörs beraubt uu, und daß sie auch nicht im Stande war. ihre Augen zu öffaen. Während der ärzt' lichen Behandlung ist nunSprache und Geyör theilweise zurückgekehrt: die Au. gen aber vermag das Ülia'dchen noch letzt nicht zu öffnen, wie es auch nur flüssige Nahrung aufnehmen kann. Bei Aeendrgung der Cavallerre - Uebungen, in dem Lager von Beverloo versuchten zwei unoekannte, gut gekleidete Männer, die sich hinter Sträuchern verborgen hielten, auf den Obersten Mallet des 1. Gui. den - Regiments zu scyießen, und zwar in dem Augenblicke, als dieser nach der Hauptmahlzeit auf die Terrasse des Offiziercasinos trat, um die Militär musik anzuhören. Der Anschlag wurde durch den Cavalleristen Dhaese vereitelt. der, hinter einer Hecke liegend, die Un?rredung otz beiden Fremden horte und darauf dem einen derselben, als er eben abdrücken wollte, die Waffe, einen werthvollen Revolver, aus der Hand schlug. Leider erhielt Dhaese bei seinem Versuche, den Anschläger dingfest zu machen, von? diesem einen derartiaen Stoß gegen den Leib, daß er von der Verfolgung abstehen mußte. Auch die auf snnm Hilferuf herb.igeeilten Offiziere vermochten die Flüchtlinge, die sich nach einem nahen Gebüsch gewandt hatten, nicht mehr zu erreichen. Nur der bei dem Anschlag benutzte Revolver wurde wiedergefunden. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut ansangen. Sood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieseS Uebels und heilt Catarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood' Pillen wirken tnilbt, aber rasch und sicher auf die Leber und

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