Indiana Tribüne, Volume 23, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1899 — Page 2

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tt t4alt4e .Xrt&anr koste? durch fetnütl 4 per Woche, btc Äonntia.Xrt&Üc" Utt per Woche. Seid iutcrt 15 t r zH TentI p, VZ,A per 9$ attiS U ,tW t it9ttJSetiUr ' iO 18 &$ SlSdSML EVestzs Zadianavoliö. Ind.. 23 Sept'br1899. England und Transvaal. Angesichts der Möglichkeit eines Krieges zwischen (fnjlanb und Transvaal wurden über die beiderseitigen Streitkräfte Schätzunzen angestellt, welche sehr weit auseinandergehen. Der Wahrheit kommt wohl am nächsten, wenn man annimmt, daß die Buren im günstigsten Falle 30,0(0 Mann zur Verfügung haben weiden einschließlich der Truppen des Qranje,Fretftaates und des Zuzugs der Kapcolonie. Dagegen dürften die englischen Streitkräfte in Süd - Afrika zur Zeit nicht mehr als 10,C0O Mann Reguläre (9 Bataillone Infanterie, 2 Regimenter Cavallerie. 5 Batterien Feldartillerie, ZCompagnien Festungsartillerie. 1 Batterie Gebirgsartillerie. 4 Compagnien Pioniere und 2 Abtheilungen des Armee - Artilleriecorps) betragen, wozu aus Rhodesia, Natal und der Kapcolonie höchstens 10.000 Mann Irreguläre kommen könnten. Bon den regulären Truppen befinden sich über 6000 Mann in Natal. an dessen Grenze wohl auch die ersten Zusammenstöße erfolgen würden. Die Engländer haben dort Befestigungen ngelegt, die zu nehmen den Buren sehr schwer fallen dürfte. Ueberhaupt haben Letztere sich bisher immer nur als Vertheidiger einer guten Position, nicht aber als Angreifer hervorgethan. In einigen Londoner Blättern ist in den letzten Tagen viel von der Einöerufung der Reserven in England die Rede gewesen. Die Erste Klasse der englischen Armee - Reserve betrug am 1. Januar 1899 zusammen 73.839 Mann 11,000 Mann weniger als budgetmäßig vorgesehen sind. Die Unterhaltung dieser Reservisten kostet dem Staat in diesem Jahre 750,000 Pfd. Srerl. ($3,750.000). Der englische Soldat wird auf 12 Jahre angeworben. allein gewöhnlich dient er nur 7 Jhre und tritt dann in die Erste Klasse der Armee - Reserve, welcher er 6 Jahre angehört. Die Garde zu Fuß braucht nur 3 Jahre zu dienen und verbringt 9 Jahre in der Reserve. Beim Austritt aus dem Regiment erbält der Soldat 21 Pfd. Sterl. baar und so lange er in der R?serve erster Klasse ist. 6 Pence (12! Cts.) täglich. Gute Soldaten dürfen sich wieder in gagiren lassen, um 21 Jahre zu dienen, nach deren Aulauf sie eine Pension von mindestens 1 Shilling (23 Cts.) täglich erhalten. Wenn von diesen Reserden mehr als 50CO Mann einberufen werden, muß das Parlament binnen 10 Tagen zusammentreten, um die nöthigen Gelder zu bewilligen. Sollte wirklich ein Theil der Reserven zum Dienst in Süd Afrika einberufen werden, so müßten noch Wochen dergehen, ehe sie in Aktion treten könnten. Man schreibt den Buren die Absicht zu. loszuschlagen, sobald die erwähnten Verstärkungen aus England abgehen. Ein idyllisches Land. Ein Professor der Universität in Sydney. David, hat vor zwei Jahren im Auftrage semer Regierung eine wissenschaftliche Reise unternommen, um die Bildung der Koralleninseln zu studiren. Er selbst hat das Ergebniß seinerForschungen noch nicht veröffentlicht, aber seine Frau. Mrs. Edgeworth David, hat soeben eine Arbeit erscheinen lassen, in der sie Vieles erzählt, waö diese Reise neben ihren wissenschaftlichen Zwecken an Jnteressantem bot. Sie schildert mit großer Anschaulichkeit das Land, die Sitten der Eingeborenen und die Resultate, die von den Missionaren erzielt sind. Jhren Mittheilungen zusolge gibt es in Funafat! keine Armen. Man kleidet und nährt sich dort umsonst. Wenn ein Eingeborener Hung:r hat, so fängt er sich einen Fisch in dem Fischteich, der von dem Ozean verschwenderisch mit Fischen versorgt wird. Hat er Durst, so schüttelt er eine Palme, und die Kokosnüsse fallen herab. Man verbraucht in Funafati diese Früchte in großen Mengen. Die Eingeborenen bieten Jedem eine Kokosnuh an, wie man in England eine Tasse Thee anbietet, und ti würde als unhöflich gelten, sie nicht anzunehmen. Aber eine Kokosnuß enthält einen ganzen Schoppen Flüssigkeit, MrZ. David hätte sie oft gern zurückgewiesen, da sie nicht die (Eapa zität" eines Eingeborenen hatte, den sie einmal acht Kokosnüsse während einer Mahlzeit leeren sah, ohne daß eS ihm schlecht bekommen wäre. Die anglikanische Mission hat im Allgemeinen gute Erfolge gehabt; jedoch kommt es häusig vor, daß ein schon Bekehrter wieder abtrünnig wird. Bei- dieser 'Gelegenheit erzählt MrZ. David folgende Anekdote: Ein Eingeborenenpaar kam eines Tages zu dem Prediger, um seinen Segen zu erbitten. Der Bräutigam hatte sich jedoch vor Kurzem noch geweigert, sich in die anglikanische Kirchengemeinschaft aufnehmen zu lassen; infolge dessen erklärte der Geistliche, daß er einen Eingeborenen nicht mit einerChristin vereinigen wärde. Aber die Liebe trug bei der Reubekehrten den Sieg über den Glauben davon, und sie ließ sich tättowiren. wo mit sie einen absichtlichen Verstoß gegen daö christliche Gesetz beging; sie wurde auch feierlich von dem Geistlichen excommunizirt. Nunmehr waren die jungen Leute beide wieder Heiden und konnten einen eingeborenen Priester aussuchen, der nichts Eiligeres zu thun hatte, als sie ihrem Wunsche ge, mZß zu verheirathen.

NuS dem Leven eines Gründers.

In Aldwick (England) ist der als verwegener Gründer und Speculant auf beiden Hemisphären bekannte Baron Albert Grant gestorben. Grant's ursprünglicher Name war Gottheimer; er war 1830 in Dublin geboren und in London und Paris erzogen. Obwohl ohne eigenes oder ererbtes Vermögen brachte er es schon Ansang der sechziger Jahre in der City von London zu Einfluß und Ansehen; mit 35 Jahren wurde er bereits in's Unterhaus ge wählt, und 1863 wurde er zum De-puty-Lieutenant der Tower-Hamlets ernannt. Die Jahre 1863 bis 1874 bildeten seine Glanzzeit. Er gründete in jenerZeit 31 Actiengesellschaften mit über ?A Millionen Pfund Sterling eingezahltem Capital. Sein bekanntester Streich war di5 Gründung der Emma Silber-Mine mit einer Million Pfund Sterling Capital, getheilt in 50.000 Antheile zu je 20 Pfund. Die Namen von drei englischen Parlaments - Abgeordneten und der des amerikanischen Gesandten in London, General Schenk, standen auf dem Prospecte. Später stellte sich heraus, daß General Schenk 10.000 Pfund Sterling dafür erhalten, daß sein Name aus dem Prospekt erscheinen durfte, Grant hatte für die Gründung 100.000 Pfund Sterling bekommen, di: Mine selbst aber toaz werthlos, und statt die versprochenen 80 Procent einzubringen, sanken die Antheile bis auf einen Schilling pro Stück. Was Grcuit bei allen seinen Spekulationen antrieb und vielleicht am meisten irreführte, war sein großer Optimismus und sein ebenso großes Selbstvertrauen. Damals war übrigens sein Name auch als der eines Wohlthäters und Mäcens in aller Munde, er gab die großartigsten Feste und hatte infolgedessen eine glänzende gesellschaftliche Stellung. 1873 begann er. sich im Stadttheile Süd-5densington einen großartigen Palast in italienischen Stile zu erbauen, und zwar an der Stelle jenes 01d Red House, das ehemals die berüchtigte Herzogin von Portsmouth, Louise de la Querouaille, bewohnt hatte. Er ließ das Gebäude niederreißen und einen Bau aufführen, der fabelhafte Summen verschlungen haben soll. Allein die Marmortreppe soll 70.000 Pfund Sterling gekostet haben. Der Palast wurde aber nie ganz vollendet und Gtant hat ihn nie bezogen. Nach dem Concurse Grant'S fand sich kein Miether oder Käufer für das Haus. Man riß eS darum niedcr, und -die prachtvolle breite Marmor treppe ziert jetzt die WachsfigurenAusstellung von Madame Tussand. 1874 beschenkte Grant die Stadt London mit den Anlagen und Statuen von Leicester Sauare. Dieser Platz, an welchem die Häuser von Hogarth und Reynolds stehen und an welchem Samuel Johnson und Newton gewohnt haben, war' in Verwahrlosung gerathen, weil das vornehme London sich mehr nach Westen und Südwesten hin verzogen hatte. Grant kaufte den Platz für 30.000 Pfund Sterling, ließ Anlagen errichten und ein hübsches Eisengitter darum setzen. Eine Shake-speare-Statue von Fontanä (die einzige Shakespeare-Statue in England) ließ er in der Mitte der Anlagen aufstellen und sie außerdem mit den Büsten von Hogarth, Reynolds. Newton und dem Chirurgen John Huntei schmücken. An demselben Tage, an welchem die Anlagen von Leicester Square feierlich eröffnet wurden, marschirten Sandwich-Männer durch die umliegenden Straßen, und auf den Placaten, die sie trugen, waren journalistische Enthüllungen über die Emma Silber-Mine angekündigt. Im Mai 1874 hatte Grant die seltene Ehre, daß ihm ein Dankesvotum des Unterhauses ausgesprochen wurde. Es war nämlich beim Kunsthändler Christie ein Landseer'fches Porträt von Sir Walter Scott versteigert worden, und Grant hatte eS für 800 Guineen erworben. Am Abende richtete ein Mitglied des Unterhauses an Sir Stafford Northcote die Anfrage, warum dieses Porträt nicht für die Nation angekauft sei, und Northcote antwortete, es habe dazu an Fonds gefehlt. Da erhob sich Grant. der als Abgeordneter anwesend war und theilte mit, er habe das Porträt schon am selben Tage der National Portrait Gallery- angeboten. Unter lautem Beifall erhielt Grant dafür das Dankesvotum ausgesprochen. 1876 brachte ein Proceß, den ein Actionär der von Grant gegründeten Lissaboner Tramway-Gesellschaft gegen ihn angestrengt hatte, die Thatsache an's Licht, daß Grant einige der Handelsredatteure von großen Londoner Morgenblättern zur Gründung dadurch geneigt gemacht hatte, daß er ihnen Antheile hatte zukommen lassen. In diesem Proceß hielt Grant eine Vertheidigunqsrede, die Z Tage dauerte. Grant'S Glück und Ansehen war seit der Zeit endgültig dahin, aber sein sanguinisches Temperament verließ ihn nicht. Er unternahm immer wieder neue Gründungen, und er behaup tete, er werde noch einmal alle seine Gläubiger befriedigen können. Seine neuen Gründungen führten aber immer wieder zu neuen C.mcursen. er machte 1885 mit 217.000 Pfund Sterling Passiva. 1894 mit 107.327 Pfund Sterling Passiva und 1896 mit 61,061 Pfund Sterling Passiva Bankrott. Sein letzter Concurs sollte die,'er Tage ror dem Londoner Gericht zur Verhandlung kommen. ,, . Ein ZZamiliendrama.

Im Hause No. 13 der Langegasse In Wien (Josephstadt) wurde die Advokaten Wittwe Frau Marie Prossinagg in dem Schlafzimmer ihres Bruders, des Advokaten Dr. Wilhelm Schiestl, todt aufgefunden. Sie hatte drei Schußwunden in der linken und rechten Schläfe. Die Waffe, mit der die That verübt wurde, war nicht zu finden. Seit dem Tage vorher war auch Dr. Schiestl weder in der Woh-, nuna. nock in der Kanzlei erschienen. .

lLraü Prossinagg. welche mit ihren zwe: Kindern noch zum Sommerausenthalt in Steiermark weilte, war von ihrem Bruder telegraphisch nach Wien berusen worden. Das Dienstmädchen sandte Dr. Schiestl mit einem Auftrage nach Purkersdorf, von wo es noch Abends zurückkam. Die Wohnungsthür fand sie offen, doch war die Thür zu den Zimmern versperrt. Sie nahm an, daß Frau Prossinagg zu Hause sei und sich im Zimmer eingeschlossen habe. Am folgenden Tage war das Dienstmädchen. nachdem es vom Einkaufen heimgelehrt war und die Zimmerthür noch immer versperrt gefunden hatte, in die Kanzlei des Dr. Sch'estl, Renngasse No. 2, gelaufen und hatte dort gefragt, ob man nicht wisse, wo Dr. Schiestl und seine Schwester seien. Als man ihr dort keine Auskunft geben konnte, eilte das Mädchen zurück, ließ die Zimmerthüren von einem Schlosser öffnen und fand Frau Prossinagg todt auf. Noch ehe dieLeiche gefunden war, hatte der Mörder sich selbst gerichtet: er legte sich bei der Station Bierbach auf die Schienen, jagte sie eine Kugel durch den Kopf und sein Körper wurde durch den daherbrausenden Orientexpreßzug in Stücke zerrissen. Ob der Mord der Schwester im EinVerständniß mit dieser erfolgte, das wird sich wohl nicht mehr feststellen lassen, ebensowenig in welcher Weise sich die That vollzog. Die Geschwister lebten angeblich im besten Einvernehmen. Als Frau Prossinagg im Jahre 1883 Wittwe wurde, zog sie mit ihren beiden Kindern zu ihrem Bruder, wo sie ein selbststä'ndige3 behagliches Heim hatte. Die Dritte im Bunde war eine andere Schwester, Frau Rosa Pacher, ebenfalls Wittwe eines Advokaten. Die Geschwister besaßen zusammen ein Vermögen von etwa 120,000 Gulden, die Dr. Schiestl verwaltete, der außerdem seinen einträglichen Beruf ausübte. Wie es heißt, hat er in der. letzten Zeit große finanzielle Verluste erlitten, und darin wird wohl das Motiv zu dem Drama zu suchen sein. Vorher hat Dr. Schiestl mit peinlicher Gewissenhaftigkeit seine Geschäfte geordnet. . Von mehreren Collegen erbat er sich im Lause der letzten Tage, sie mögen ihn vertreten, wenn er vielleicht verhindert wäre. Auch ein Paket, das er bei dem Notar Dr. Hild zurückgelassen hat, beweist, wie vorbedacht er alle Angelegenheiten ordnete, bevor er zur Ausführung der That schritt. In dem Packet befanden sich zwei Kassenschlllssel und ein Brief ;ür Dr. Hild, sowie einPostschein. Der Postschein war über 10,000 Gulden ausgestellt, die Dr. Schiestl von Dr. Hild erhalten, um sie auf seinem Postsparkassen - Checkconto zu erlegen, welchem Auftrag Dr. Schiestl auch prompt nachkam. In dem Briefe, der an den Notar gerichtet war, erwähnte Dr. Schiestl kein Wort über die Motrve der That. Er ordnete nur die dringendsten Angelegenheiten. Er theilte mit. daß sich die Duplikate drr Kassenschlllssel bei Bekannten befänden, daß in der eisernen Kasse sowohl das Vermögen seiner Schwestern Nose Pacher und Marie Prossinagg, als auch das der Kinder nack Packeten sor-

tirt befanden. Alle diese Umstände lassen den Fall nur umso mystercozer erscheinen. Vineenz Prleßnitz. 100 Jahre sind seit der Geburt des Begründers der Wasserheilkunde Bincenz Prießnitz verstrichen, und alle Kneippianer" haben Veranlassung. deZ Mannes, der mit seiner nassen Halsölnde" den ersten Anstoß zur Hell Methode durch Wasser gegeben haben. dankbar ,u gedenken. Die Prießmtz Binde, die bekanntlich seit ihrer Er findung auch von allen Medicinern an gewandt wird, ist das verbreitetste aller sogenannten Hausmittel und hat auch heute noch rnchts von ihrer Bedeutung verloren. Bincenz Prleknlk war ein einfacher Landwirth, der neben seiner Feldarbeit sich mit der leidenden Menschheit zu beschäftigen Zeit und Gelegenheit fand, ohne dabei, wie so viele Kurpfuscher vor und nach ihm, in den Ruf eines Wunderdoctors zu gelangen. D:e von ihm erzielten Re sultate, verbunden mit einer durchaus uneigennützigen Thätigkeit, die er na mentlich in der ersten, von ihm in seinem Geburtsort Grasenharnichen er richteten Wasserheilanstalt entfaltete, sichern dem edlen Menschenfreunde ein ebenso dankbares Andenken wie t nem Nachfolger Kneipp, der die Prießnitzfche Wasserheilmethode weiter ausbaute und zu einem gewichtigen und anerkannten Factor in der Heilkunde erhob. Psychologie deö offenen Mundes. Die Mundstellung ist, wie man tagtäglich beobachten kann, in höchstem Maße ausdrucksvoll für verschiedene geistige Vorgänge. Charles Darwin hat sich schon darüber ausgesprochen, waö ein geöffneter Mund zu bedeuten hat, und ist zu dem Schluss? gelang, daß er am häufigsten Ueberraschunz und Erstaunen ausdrückt. Als eigentliche Ursache betrachtete er das unwillkürliche Anhalten des Athems und eine augenblickliche Erschlaffung der betreffenden Muskeln. Der als Psychologe wohlbekannte amerikanische Forscher Hiram Stanley glaubt an einen noch tiefer liegenden organischenGrund und erklärt den offenen Mund in allgemeinerer Bedeutung als Zeichen der Aufmerksamkeit. In ihrem Ursprunge schreibt er die Gewohnheit, den Mund im Zustande der Erwartung und angespannten Aufmerksamkeit zu offnen, der Vererbung eines entsprechenden Gebahrens bei den Thieren zu. Jeder weiß, daß junge Vögel ihre Schnäubel aufsperren, wenn sie auf Futter warten, und dasselbe ist auch bei den Jungen anderer Thiere du Fall. Aber auch irgend ein Lau! oder ein anderer sinnlicher Reiz veranlaßt den jungen Vogel, augenblicklich -den Schnabel aufzusperren. Stanley hat bei sehr jungen Kindern zahlreiche Beobachtunaen aemacbt. die darauf schlie-

ßen lassen, daß auch bet dteftn jeder Reiz auf das Gehör oder aus das Gesicht ein Oeffnen des Mun. des veranlaßt, und zwar spitzt sich der Kindermund ost zu einer Form, als wenn die Lippen saugen wollten, und daraus leitet d:r Psychologe denSchluß her, daß das Oeffn n des Mundcs. das einen Zustand der Aufmerksamkeit hzgleitet, seine ursprüngliche Entstehung daher erhalten hat, daß der Mund bei Thieren und Menschen in einem solchen Alter, wo sie noch von den Eltern gefüttert werden müfen. sch in der ErWartung der Nahrung öffnet. Die so allgemein verbreitete und nützliche Neigung ganz junger Kinder, den Mund auf alle möglichen Reize hin zu öffnen, wird oft in das spätere Leben in stärkerem oder geringerem Grade hinüber genommen und wird bei dem erwachsenen Menschen besonders dann sichtbar, wenn Reize von großer Stärke und ungewöhnlicher Eigenart auf ihn ausgeübt werden, daher wird d:r geöffnete Mund von einem Zeichen bloßer Erwartung zu einem solchen von Ueberraschung und Erstaunen. Auch das Lächeln und Lachen, das sich mit den Aeußerungen vonWitz und Humor verbindet, ist nach Stanley eineAusdrucksform der Aufmerksamkeit von ähnlicher Bedeutung ,oie das bloße Oefsnen des Mundes. Sicherlich war die Ursprungliche Bedeutung des offenen Mundes ein Ausdruck des Nahrungsbedürfnisses und wurde wahrscheinlich durch die verschiedenen Einflüsse von außen Ux im Verlaufe der Entwickelung des menschlichen Geistes zu einem Ausdrucke der Aufmerksamkeit im Viiigt meinen umgestaltet. Es würde werthvoll sein, wenn dieser merkwürdige, Punkt von guten psychologischen Beobachtern weiter verfolgt und beson ders an Kindern und jungen Thieren studirt werden würde.

Religiöse Duldung in Japan. Der Daihassu-Den. Oberpriester von Hongwanji und Primas von Japan, hat nach dem Vorbilde des japanischen Kriegsministers nun auch seinerseits ein Edikt an alle Gläubigen- erlassen, worin er sie in schlichten, aber sehr eindringlichen Worten zur absoluten Achtung vor allen anderen Glaubens-belenntnissen-ermahnt. Die Bulle ist an sämmtliche Priester und Gläubigen gerichtet und trägt die Unterschrift des Shuegyo-cho (Oberstvikars), der seinerseits erklärt, im Namen des Primas zu sprechen. Alle Gläubigen werden darin aufgefordert, ihrer heiligen Pflicht eingedenk zu sein, das kaiserliehe Wort Jeder für seine Person und nach bestem Wissen und Können einzulosen, das allen Nlchtjapanern und vesonders allen weißen Christen vollste Achtung und Gleichberechtigung zusichert". Uneingeschränkte Gewissens, freiheit", heißt es weiter, hat unsere ; neue Verfassung allen Einwohnern des 1 Landes, seien sie Javaner oder Fremde. verbürgt und kein Japaner, welches Glaubens er auch sei. hat heute mehr das Recht, für mehr oder etwas Bessereö zu gelten, 's alle anderen An bänaer iraend welcher Religion. I: der Japaner hat die gleiche Pflicht, das Versprechen seines Kaisers einzulösen und sich demgemäß aufzuführen ; besonders haben alle Buddhistenprediaer darin ihren Gläubigen als gutes Beispiel voranzugehen und den Priestern der Christen alle Achtung zu bezeigen. Keiner derselben und kein gläubiger Laie darf die Gebote und Vorschriften seines eigenen Glauben, die er teivnverständlich weiterhin strenge zu befolgen hat, als Vorwand benutzen und da- '. a T! . 1 C V! sfkt,, ym auslegen, ap uc iyui uic ,t. vor anderen Religionen ooer Anoersgläubigen verböten." Auch die Häupter verschiedener Seiten, so der OberPrälat der Schinaonsekte. Mikami Kaiun, haben ähnliche Edikte erlasien Siebe Zreunde. Eine walzrbafte Rei,ehumoreske von Arthur Achleitner (Münchens Die Sachsengängerei zur Ferienzeit nach Tirol ist bekannt und ein gewichtiger Factor im Erwerbsleben unserer Bergwirthe und Hoteliers geworden. Nicht minder Pflegen die Berliner die Bergwelt aufzusuchen, und weiß ich thatsächlich keinen Ort mehr in Tirol, wohin Berliner Touristen noch nicht gefunden hätten. Aber auch die Thuringer beginnen Bergfahrten zu unternahmen Wie es einer Familie auL dem schönen Thüringen auf der ersten Reise durch Tirol erging, das will ich nachstehend wahrhaftiglich erzählen. Herr Fröhlich war seines Zeichens Fabrikant irgendwo in Thüringen, ein fleißiger Mann, sparsam, ein Feind unnützer Ausgaben, durchglüht von einer Begeisterung für die ihm unbekannt Bergwelt. Gute, liebe Freunde hatten Winters über nicht genug über die Herrlichkeit der Dolomiten zu crzählen gewußt und schlienlick einen prächtigen Reiseplan durch Tirol rx.iricx r r"..t.fü i r iwnfuiu jem icmocniaj Nllvorsen, der angenommen wurde. Bedingung war Sparsamkeit, billige Hotels, Vermeidung von überflüssigem Luxus ; daS hatten die lieben Freunde be schworen. Es kam der Taa der Abreise. Die Familie Fröhlich war ausgerüstet mit dem allernöthiasten öandaeväck und Rundreisehesten dritter Klasse. Beim Abschied im Bahnhof meinten die Freunde freilich, in dritter Klasse reise ' tm. . & f m . . I 1 es uep in Tirol uoel: vocd müsse der Herr Fröhlich die Folgen seiner Sparsamkeit tragen. ' Knapp vor Abfahrt des Zuges eilte einer der Freunde nocb rasch zum Bahnpostwagen und wars ein, wie er sagte, Postkarte geschaftlichen Inhalts in den Dienstwagen. Eine lange Nachtfahrt auf Holzbänlen, und am Vormittag war München erreicht. Familie Fröhlich stieg laut Reiseplan im Hotel Bayrischer Hof" ab und wurde, weil die Hochsaison in Blüthe war. mittelst List in'S höchste Stockwerk befördert. Schön waren vie Zimmer nicht, aber theuer; Herr Fröblicb. merkte zu seinem

Schrecken, daß die Freunde ihm ein Hotel ersten Ranges empfohlen hatten. Na, man hilft sich, indem man da bloß übernachtet, doch Nichts verzehrt. Die Billigkeit- München's soll die hohen Zimmerpreise wettmachen. Die Familie miethete dann einen Wagen und besichtigte die Sehenswürdigleiten der bayerischen Residenz. Am Abend zurückgekehrt, fragte Herr Fröhlich den Portier des Hotels nach etwa eingelaufenen Briefen unter dem Namen Fröhlich". Ein Riß an der Hotelglocke, ein Ruf und eine Schaar Kellner entwickelte eine affenartige Behendigkeit, um der Familie Fröhlich Schirme, Bädeker und was sonst tragbar war, abzunehmen. Auf silberner Platte überreichte der Hoteldirector Herrn Fröhlich eine eingelaufene Postkarte und bat in beweglichen Worten um Entschuldigung, daß dem Herrn Commercienrath eine Wohnung im vierten Stockwerk angewiesen worden sei. ' Fröhlich's staunten ob der Ernennung zum Commercienrath und hatten Mühe, die Appartements im vierten Stock zu behalten, denn der Hoteldirector wollte die Familie standesgemäß im ersten Stockwerk unterbringen. Alles drehte sich um den Herrn Commercienrath". Herr Fröhlich sehnte sich nach Befreiung, die am nächsten Morgen der Postzug nach Tirol bringen wird. Es war ein Loskauf, wie zu mittelalterlicher Zeit, Fröhlich mußte Trinkgelder geben, daß ihm die Augen tropften. Zum Postzug drängt Alles, auch Fröhlich's wimmeln mit, nicht gerade erbaut über die Unmasse Menschen, die auch nach Tirol reifen will. Herr Fröhlich sucht den Hoteldiener, der das Handgepäck trägt und eben in UnterHandlung mit dem Conducteur steht wegen Reservirung eines Coupös erster Classe für den Herrn Commercienrath Fröhlich. Endlich findet Herr Fröhlich seinen Mann und beauftragt ihn, das Gepäck zum Wagen zu bringen. Der Hoteldiener war Urbajuvare. der beim Anblick der Holzbänke dritter Classe erstaunt ausrief: Was, Sie wollen a Commercienrath sein? A, da legst Dich nieder!Die Gepäckstücke warf der Mann schlankweg in den Wagen, steckte das Mark! ein und entfernte sich unter saftigen Bemerkungen über die Nöthigkeit gewisser Commercienräthe. Frau Fröhlich jammerte auf der Fahrt zur Landesgrenze über die Derbheit der Bajuvaren, Herr Fröhlich aber ärgerte sich über die Freunde, die ihm durch die nachgejagte Postkarte mit dem eigenmächtig verliehenen Titel die Blamage in München eingebracht hatten. Der Fall mahnt zur Vorsicht in jeder Beziehung. Am Achensee in der Pertisau wurde erste Station in Tirol gemacht und das empfohlene Hotel mißtrauisch zuerst betrachtet, ehe es betreten wurde. Gottlob, ein ersichtlich bürgerliches Haus. Fröhlich's athmeten auf und fühlten sich wohl, bis Herr Fröhlich nach eingelaufener Post srug. Wieder ine Postkarte anHerrn Geheimen Cmmercienrath Fröhlich und des Inhalts, daß die zw?i Araberbenaste vom Herrn

Landwirthschafts-Minister um 4000 Mark gekauft s:n und der Gestütsdirector Herrn Geheimen Commercienrath um Anweisung bitte, oh der Viercr?ug vom Grafen H?nkel erworben tverden solle. Fröhliche erblaßt: bei de? Lectüre lieser Postkarte und waren Gegenstand ellgemeinster Aufmerksamkeit. Sogar der Fischer des Hotels äußerte mit unverkennbarem Stolz, daß man seil Langem keine so reiche und vornehmt Familie im Hause gehabt habe. Er. der Geheime Rath, muß ein großes Viech" sein, weil er zwei AraberHengste um 4000 Mark kaust. Die Forellen wollten der Familie nicht munden, e3 war ihr Alles vergällt aus Angst vor der Hotclrechnung, die am Abend, fein säuberlich geschrieben, dem Herrn Geheimrath präsentirt wurde und alle Befürchtungen übertraf. In Innsbruck neue Ueberraschung: die Freunde haben Fröhlich's an das allererste Hotel verwiesen. Zum Ausreißen war es zu spät, die Kellner ließen die Familie nicht mehr aus dem Hause. Aber Herr Fröhlich war gewitzigt, er fragte diesmal nicht nach der eingelaufenen Post, sondern studirte d'.e im Glaskasten des Concierge ausgestellten Briefe, von denen einer wahrhastig seinen Namen trägt. Sollte geschäftlich zu Hause etwas vorgefallen sein? Es ist ein Brief, ersichtlich in einem Geschäftsumschlag, also kein Freundesulk. Der PorUer giebt den Brief heraus und erweist eine Reverenz wie sie sonst vor Hoheiten dargebracht Wird. Herr Fröhlich ist einer Ohnmacht nahe; der Brief trägt das eingedruckte Impressum: Von der Verwaltung der Fröhlich'schen Schmirgelgruben- und ist an den Wirklichen Ge heimrath Ritter .von Fröhlich adressirtFluchtartig, unter Verzicht auf die Sehenswürdiakeiten Innsbrucks, reiste die Familie noch am gleichen Tage mit dem nächsten Bummelzug nach Toblach ab. Wie gerädert langte man am nächsten Morgen in der Hauptstation des Pusterthales an und erstarrte beim Anblick des eleganten Hotels. Für die Dolomitenzacken und die großartige Umgebung hatten Fröhlich's keinen Blick mehr übrig. Das mindeste der Hotels wurde gewählt, der Freundesrath im Reiseplan ignorirt. Herr Fröhlich schickte voraussichtshalber diesmal seinen Jungen zur. Post, um nachfragen zu lassen. Für Toblach war postsresturite-Adresse verabredet gewesen. Der Bub kam alsbald zurück und meldete, es sei ein Packet da. belastet mit Zollgebühren im Betrage von 80 Kreuzern. Verwundert gab Herr Fröhlich dem Knaben die kleine Summe für Auslösung deS Packeis, und eine Viertelstunde später war Papa im Besitze der ihm von Freundeshand nachgeschickten heimathlichen Thüringer Klöße, die freilich auf der langen Fahrt bereits etwas gelitten hatten und nicht mehr frisch waren. In Schluderbach mußte das anae- j aebene Hvtel bezogen werden, weil an- j

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A wholesale paper dealer in New York City relates that hls first experience with Ripans Tabules began 13 raonths ago. Prior to that he could not recall a tirne when he was not troubled with constipation. Nothing gave rnore than temporary relief ; but, since taking Ripaos T&fooles nobody has had more perfect digestive organs than he. The bowels persorm their functions with regularity ; Üiere is no distress after eating, no headache, no heartburn, no ctizziness nothing of a dyspeptic nature. The sume gentleman also relates that ' if he occasionally stays a little too Lite at the club and meets convivial companions, a Tabule taken before going to bed wards off every unpleasant after efifect."

derswo lerne Unterkunft zu haven war. Aber wie wurde die Familie behandelt! Der Wirth war Alles, nur nicht höflich und forderte sofort-Ersatz der ausgelegten Kosten für das Fäßlein Bier, adressirt an Herrn Fröhlich aus Thuringen. Schier zehn Gulden für den zu Hause immer verachteten, nachgewanderten und zweifellos verdorbenen Gerstensast! Der Freundeswitz fängt an unheimlich zu werden; es muß ein Entschluß gefaßt werden. So kann es nicht fortgehen, d Reise wächst sich zu einer Kette von Verdrießlichkeiten aus. Fröhlich's verzichteten auf die Dolomitenherrlichkeit, machten Kehrt und fuhren über den Brenner zurück m s Salzburgische. Damit war die Spur verwischt. Mag in den nronschen Ho tels lagern, was will, es soll ewig unbehoben bleiben. Fröhlich reiste auf der Gipfelbahn in bürgerlicher Einfachheit, konnte aber bereits in Saalfelden nicht verhindern, daß man ihn per Herr von Fröhlich" ansprach. Die Familie freute sich über diese Rangerhöhung aus übertriebener Höflichkeit, und Fröhlich schrieb sich in's Fremdenbuch des Hotels in Z:U am See n: v. Frohn), Fabrikbesitzer aus Thüringen". Sofort wurde er als Hr Baron" angesprochen und behandelt. In der Rechnung für Herrn Baron Fröhlich sammt Familie" fehlte lediglich die Tarifirung der Aussicht auf den See. sonst war Alles gewissenhaft berechnet. Inzwischen begann es auf Salzburger Art in Schnürln zu regnen, und Familie Fröhlich reiste traurig über Salzburg München Eoburg heim. Zu Hause sollte Herr Fröhlich Gelegenheit zur Rache bekommen. Nach Umlarff der Reisesaison kamen aus den verschiedenen Tiroler Hotels oie Briefe und Packete unter Strafgebühren für die Zollbehandlung und Rücksendung wieder in das thüringische Städtchen. Herr Fröhlich verweigerte die Annahme und nannte die Namen der Aufgeber. Die mußten nun mit saurer Miene das Portemonnaie ösfnen und bezahlen. Fröhlich's haben geschworen, niemals wieder nach Tirol zu fahren, weshalb sie diesmal am Brenner sommerfrischeln. allerdings ohne einen Reiseplan von Freundeshand. Eingut -.rPatient. Arzt: Sie müssen solider leben: In Ihrem vorgeschrittenen Alter soll man sich Wein. Weib und Gesang abgewöhnen!" Patient: Wissen S' was, Herr Doctor, da werd' ich mir vorläufig den Gesang abgewöhnen!" KeineDrohung. Gläubiger: Wenn ich aber jetzt nochmal verÜblich kommen muß, dann werde ich unangenehm!" Schuldner: Das lind Sie mir immer gewesen!" Aier junge Kaninchen adoptirt hat eine Katze des Farmers Andrew Harris, der unweit von Mc-! Peesport. Pa., ansäßig ist. Als Mietze neulich Junge aewoifen hatte, wurden dieselben unverzüglich in das Katzen-1 jenseits spedirt. Wie erstaunt war aber ' Harris, als er die Katze am folgenden Tage mit einem kleinen Kaninchen im Maule sich auf den Heuboden schleichen sah! Noch dreimal machte Mietze denselben Weg und jedesmal brachte sie ein Kaninchen heim. Die Katzenmutter pflegt ihreAdoptivjungen mit großer Sorgfalt und schnurrt vor Vergnügen, wenn dieselben lustig um sie herum-, hüpfen. . j

y:,x J f) t) fj f) Stttt0l)8 IlCl fixere Heilung. I Jnoetrunkenent Zustande ' kam William Terrel aus Huron in die , Kirche zu Mitchell. Ind. Als der Geistliche anfmg zu beten, rief er: No. 1 ist: Licht ausblasen!" und feuerte in rascher Reihenfolge drei Schüsse ab. Darauf entstand großer Tumult. Terrel wurde nach Hause gebracht, und der Gottesdienst begann zum zweiten Male. Sobald dies geschah, erschien der Trunkene wieder, schoß, fluchte und konnte nur mit Mühe unschädlich, aemycht werden, , , Die KeimTüeorie. Eine wichtige Entdeckung. Durch Erneuerung des Systems werden fafl alle Krankheiten geheilt. Es mkrd in diesen Taqen viel über Piltt gesprochen und doch ist dies kein müßmeS Ge rede. DaS Mikroskop enthüllte die That fache, bah viele Krankheiten durch einen be solideren Keim oder Pilz hervorgerufen er, den. Ein eingehenderes Studium und. ftirn fchungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dein Eota entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, dag es nothwendig sei, das Custcm zu cr neuest und daS Blut durch die Beseitigung der Pilze u reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus. daß Dr. Kay's Renovator daS vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt rourde. Es erneuert daS gane SviUm, rein-gt das Tlut, bereichert dasselbe, belebt das Eystem und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und ver jungte Kraft. Um die rounderbarcn Ergebnisse beim Gebrauche von Dr. Kay'3 Ncno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu fühlen, geben wir folgenden AuZzuq auS emem Bnefe von Frau E. A. Adams. 6. und Martha Str., Omaha, Ncb.: .In Beant roortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun yesund bin. In erster Linie batte ich die Grippe und eS dauerte geraume Aeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Ma lariae-nund ich nahm hinreichend Ehinin ein, li den Tod einer Person zu bewirken, verspü'te aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit. starkern Kopfroeh und hatte, Schmindelaniälle, und t war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Auaen gaukelten. ES freut mich, berickten zu kon nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihre? NenovatorS große "Besse rung wahrnahm und gesund vurde, ehe die zmelie Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Nenovatoi gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um fw hprtf.IhPTt YiPT IihTthTi 11ZnfsTihtf nt empfehlen.- Er ist das beste bestehende Heil Miller, roeu er aue Kranlyeilkn tzeur, iti wer, chen sogar alle ende ren Mittel verqeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le 5er und !.?ieren,Krankheiten,i Verstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden. Geschwüre, AuSschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, SHwlndel, Frauenkrankheiten, Drusenoer großerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Scbtaflosiakeit. Galliakeit. LZ?rda,l,knnfOschwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab gestumpftheir, NHrmatiSmuS, Neuralgia, Nervenschwäche. Scklaaflun. Beulen. Sah fluft. Skroobeln ar. Gt hnt ,Zn TrvtnWhfTr SfiUrfuna auf den M5n. $Vfir S sfin. weide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und Heilt alle Störung? dieser Tbeile. Er sckmeiLt amtnthm. ist friAt nt Nehmen, Vollkommen sicher und nie dem Ms gen widerlich. Er i,r in Form von Leltchen, uus conceniuncn unracie zuiammengeletzt und enthält zwei bis viermal rnrhr Tosen als die flüssigen Llnneien. welcö? für deniel. ben r'is verkauft werden. Dr. Kan'S R?, novator ist nnn be! fast allen Apothekern zu haben. Preis 2Zs und $1. Sollte JrApg, theker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. X Kay Medical Eo. (Westliche Of siceZ. 620 süol. 16. Str., Omaha. Nkb..roor rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese iirma veröffentlicht ferner ,l)r. Kay's Hand Book of Yaluable Heeeipts and a Treatise on Diseases. welche Broschüre nack Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zei rung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen dren Werth auf fünf Vollars. Man versäume nicht seine Adresse einzusen den. denn diese Broschüre ist unentbehrlich. tcHasft Renovator u5 cua outautvez

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