Indiana Tribüne, Volume 23, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts, Urin- und Hectum-Krankheiten.

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Um ein Weib.!

Roman von Georges Ohnet. (Fortsetzung.) " Ich war damals fünfundzwanzig Jahre alt, frei, vermögend, in der feinen Welt gesucht, hatte reizende Verwandte und einen erheblichen Reichthum. Ich gewann Lea bald durch meine äußerlichen Vorzüge, für die ihre italienische Natur äußerst empfänglich war. Mein mit schönen Pferden bespannter Wagen, die feine Livree meines Kutschers, mein elegantes Auftreten, mein alter Name und vornehmer Titel, die allgemeine Aufmerksamkeit, die sie erregte, wenn sie mit mir ausfuhr, gefielen ihr noch mehr als meine Ergebenheit und meine Zärtlichkeit. Sie hatte sich zuerst mit dem Verstände in mich verliebt, aber diese Zuneigung verwandelte sich sehr bald auch in eine Liebe des Herzens. Ihr Todfeind war eine Verschwendungssucht, die ans Unglaubliche grenzte und einer Manie nahe verwandt war. Nie überlegte sie, wie sie denn das bezahlen werde, was sie einkaufte und wußte niemals, wie sie die täglichen Ausgaben bestreiten sollte. Solange sie Geld unter den Händen hatte, gab sie es aus; war die Schublade leer, litt sie eben Mangel. Es war wahrhaft merkwürdig, wie diese Frau, die doch an so großen Luzus gewöhnt war und mit einer wahrhaft fürstlichen Freigebigkeit das Geld ausga'o. sich mit wenigem begnügte, wenn es sein mußte. Ehe ich in die Schwierigkeiten ihrer Lage eingeweiht war, habe ich sie öfters bei einer Mahlzeit überrascht, die aus den billigsten italienischen Speisen bestand und nur ein paar Sous täglich kostete. Eines Tages jedoch fand ich den Gerichtsvollzieher mit einer Menge Stempelpapieren bei ihr, um sie auszupfänden, und Lea stand vor ihren Kleinodien, die sie so sehr liebte und die von ungeheurem Werth waren, in Thränen gebadet. Sie war auf eine Anzeige ihrer Lieferanten, verklagt worden, weil diese über ihre Nachlässigkeit und die Nichtachtung ihrer eingegangenen VerKindlichkeiten zuletzt außer sich gerathen waren. Mein Erstes war, mern Taschenbuch herauszuziehen und den GerlchtLdiener zu fragen: Wttvmr Aber Lea lehnte sich mit einem wahren Wuthanfall von selbstloser Liebe dagegen auf. weinte und verbot mir einzuschreiten. Der Gerichtsbeamte hatte jedoch darin einen Ausweg aus dem Dunkel entdeckt, überwand auch bald den Widerspruch der Schuldnerin, und nun zum ersten Mal kostete mir Lea wirklich Geld. Hatte ich es lhr nicht angeboten, so hätte sie mich wahrscheinlich nicht darum gebeten. Aber von dem Tage an, wo ich für sie bezahlt hatte, fand sie es ganz in der Ordnung, meine Großd t . . iw r i i . . ! muly aucy nocu wener IN n prull) gu nehmen, und damit beginnt nun der wirklich beklagenswerte Zeitraum meines Lebens, denn auf die Thorhei ten, die ich begangen, um Leas Wünschen zu genügen, hat sich die Anklage gestützt, der icy unterlag. Ich hatte ein ichones Vermögen unv xonme ai Junggeselle allen Anforderungen des geselligen Lebens reichlich genügen; inii , ".:a n..w:.s oen yallk icy zu zener jen uucrvtllg mein väterliches Vermögen doch schon angegriffen, wenn auch die kleinen Grundstücke, die ich aus ihm verkauft hatte, keinen großen Werth hatten und meine Einnahmen durch den Vertauj nicht sehr verringert wurden; ich hatte ja immer noch eine jährliche Einnahme von vierzigtausend Franken. Um aber Leas Ansprüche und meine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, hätte diese Summe kaum ausgereicht, selbst wenn ich mit Sparsamkeit die täglichen Ausgaben geregelt hatte. Die Unordnung in allen Geldangelegenheiten war jedoch etwas ganz Stehendes bei Lea. ja. sie war ein chronisches Uebel, und ich selbst war auch nicht mit genügender Voraussicht begabt, so daß ich mich nach Verlauf von nur wenigen Monaten in der größten Verlegenheit befand. Doch warum soll ich Ihnen die Einzelheiten jener traurigen Zeit in die Erinnerung zurückrufen? Sie selbst. Marenval. haben es mir wiederholt ermöglicht, die dringendsten Schulden zu bezahlen. Schulden, deren Nichtbezahlung mich für immer blosgestellt hätte, und Du, Christian, hast es öfters versucht, mich meinenAusschweisungen und meinem Leichtsinn zu entreißen. Das Spiel war meine AusHilfe geworden, und um meine durch die am Baccarattische verbrachten Nächte schon sehr erschöpften Kräfte aufrecht zu erhalten, habe ich damals auch das Trinken angefangen. Während dieser schmählichen Jahre, in denen Ihr mich von Stufe zu Stufe heruntersinken sahet, hatte mich meine Vernunft ganz verlassen und auch mein Herz war eingeschlafen. Ich vegetirte eigentlich nur noch, und die wenigen lichten Augenblicke, die sich noch in meinem geistigen Leben einstellten, benutzte ich nur dazu, meinen Lastern zu frohnen. Denn wenir Lea sich immer mehr an mich anschloß, weil sie wußte, welche Anstrengungen ich machte, Um ihr ein upplges und gluckNches Leben zu verschaffen, hatte ich dagegen angefangen, , . . ir - -.. -.k-" lyrer muoe zu werven uno ue zu uzizu aen. Es wäre natürlich besser gewesen. ich hätte sie ganz aufgegeben, mich in die Arme derMeimgen gefluchtet, meine Vermögensverhältnisse wieder geordnet und ein neues Leben begonnen. Ich war ja noch so jung, daß ich es hätte wohl thun können, aber ich verharrte mit einem thörichten Eigen mn in die ser Verbindung, gerade als. ob ich sürchtete, daß ich. wenn ich mich' von Lea trennte, auch auf alle Genüsse des LebenL verzichten müsse, und als ob dann alle Opfer umsonst gebracht wären." war. um es kurz zu lagen, wie ein Spieler, der seinem verlorenen Gelde nachrennt. Lea hatte mich so viel ge? kostet, daß ich mich nicht entschließen konnte, sie zu verlassen; und außerdem r , y . lC.:i luriele l au wt uvxiwawuwi

Diese hochmütige und jähzornigeFrau verfiel manchmal in einen wahren Wuthanfall, wenn sie sich ihrer Ansicht nach in ihrem früheren Rang und ihrer Stellung beleidigt fühlte. Schon sehr oft hatte sie sich mir gegenüber eifersüchtig gezeigt und mir mit ihrem Zorn gedroht, wenn ich ihr untreu würde, so daß ich nicht ohne Sorgen an die Folgen dachte, wenn die Beweise meiner Untreue ihr zu Ohren kämen. Ich glaubte allerdings nicht, daß sie sich thätlich an mir vergreifen würde, dazu liebte sie mich doch zu sehr, sondern war eher geneigt, zu glauben, daß sie sich in diesem Falle selbst ein Leid anthun würde. Meine immer größer werdende Schuldenlast drückte mich schwer, und sie hätte sich vielleicht im Taumel des Erfolges von mir losgesagt, ja, sie wäre dann wahrscheinlich von Nachfragen, Verehrung und Begeisterung jeder Art so in Anspruch genommen gewesen, daß sie mir erlaubt hätte, mich von ihr zurückzuziehen und einem Anderen Platz zu machen. Aber ihre Indolenz stimmte diesmal

mit dem Willen, alle Anerbietungen zurllckzuweisen, überein, und sie verblieb also bei ihrem thatenlosen Leben, ihrer Unordnung und Sorglosigkeit. Ich wußte, daß sie nur Landsleute und meine Freunde bei sich empfing. Verschiedene von ihnen hatten sich um sie beworben: aber dies machte mir keine Sorge; sie hätten mir ja im Gegentheil einen Dienst geleistet, wenn sie mich von ihr befreit hätten. Von Allen, die mich lied hatten, war Christian der Einzige gewesen, der sich nicht zu ihr hingezogen fühlte. Er hatte gleich gesehen, wohin mich diese Verbindung führen wurde und daß sie nur zu meinem Untergang beitragen werde. Er that Alles, um mich daran zu verhindern, die Verantwortung für Leas Hausstand zu übernehmen, und scheute sich sogar nicht, sich eine Zeit lang mit mir deshalb zu überwerfen und mit Lea für immer zu brechen. Sor6ge dageaen war des Lobes über Lea voll. Er konnte ihre Schönheit. ihre Reize und ihr vornehmes Msen nicht genug hervorheben, und wenn er es nicht so offen in meiner Gegenwart gethan hatte, Ware mir vielleicht der Gedanke gekommen, er sei in sie verliebt. Aber er nahm sicy vor mir gar nlcot m Acht, ich konnte ihn daher nicht im Verdacht haben. Er war zwar aufmerksam gegen sie, leistete ihr öfters Gesellschaft, wenn ich sie allein ließ, und spielte also ganz die Rolle emes Vertrauten. Zu jener Zeit war er von meiner Schwester abgewiesen worden, die er gerne zu seiner Frau gemacht hätte. und kam daher viel seltener als früher zu meiner Mutter, wo ich selbst ubrigens nur sehr wenig mehr zu finden war. eme Abneigung gegen Tragomer. der seiner Ansicht nach meiner Gelichten nicht genug huldigte, verrieth sich durch beständige Anspielungen und spöttische Reden. Meine Verbindung Mit Lea Pöralli hatte schon über zwei volle Jahre gedauert, und die Lage war nachgerade kritisch geworden. Ein großer Krach mußte eintreten. Selbst wenn ich nicht M das traurige Ereigniß, das zu mr.nem Untergang führte, verwickelt wocden wäre, wäre ich wahrscheinlich doch selbst ?u den schlimmsten Entschlüssen gekommen; denn ein wahrer Wahnsinn hatte sich jetzt meiner bemächtigt. Für gewöhnlich jvaren bei Lea nur Herrenbesuche; denn sie war mit Recht davon überzeugt, daß die Gesellschaft von Frauen unnöthig und ihr gefährlich sei. Sie pflegte zu sagen: Fuhre ich eine Frau bei mir ein, die häßlich und dumm ist, dann haben meine Freunde kein Vergnügen von ihrer Gegenwart; ist sie aber hübsch und geistreich, dann kann sich mein Geliebter m sie verlieben und ich muß befürchten, diesen zu verlieren. Aus diesen Klugheitsrückslchten hatte sie keinen weiblichen Umgang. Erst nach ihrer fast, dreijährigen Bekanntschaft mit mir machte sie eme Ausnähme, da sie mich mit genügend starken Banden gebunden glaubte, und diese einzige Abweichung von der Regel wurde mir verhangrnßvoll. Sie hatte nämlich ein sehr hübsches, elegantes Mädchen kennen gelernt, eine Sängerm, die ihr durch ihre Liebenswürdigkeit gefallen hatte, und diese erwählte sie nun zu ihrer Freundin, die ihre Freundschaft auch auf's Innigste erwiderte. so daß man von da an Lea sehr häufig mit Jeanne Baud zusammen sah. Bis jetzt hatte Jacques ohne eine Unterbrechung erzählt, weder Tragomer noch Marenval hatten ihn mit einer Silbe oder einer Bewegung unterbrochen. Sie hatten mit der größten Aufmerksamkeit zugehört, widersprachen bei keiner seiner Wiederholungen und versuchten nicht einmal, seinen Bericht abzukürzen, in der Hoffnung, irgend einen neuen Umstand zu entdecken, eine werthvolle Aufklärung zu. erhalten. Als aber Jacques den Namen Jeanne Baud zum ersten Male aussprach, da richteten sich Beide aus und sahen sich mit einem bedeutungsvollen Blicke an. Jetzt begann die Dunkelheit sich zu llch ten! In dem Augenblicke, wo Janne Baud in die Geschichte von Jacques und Lea verwickelt wurde, bekam Tragomers Entdeckung eine entscheidende Bedeutung. Was ist denn in meiner Erzählung, das Sie besonders überrascht?" fragte Jacques. Der Name Jeanne Baud, den wir. wenn wir uns nicht täuschen, jetzt zum ersten Male von Dir hören J ich hatte sehr triftige Gründe, flicht von diesem Mädchen zu sprechen, wie Sie gleich sehen werden." Eh' Du fortfährst." unterbrach ihn Tragomer, gib noch eine einfache Auf klärung. Wie sah Jeanne Baud auö? War sie groß oder klein, blond oder braun? Hatte sie braune oder blaue Augen? Beschreibe sie uns so genau als nur möglich Als ich sie bei Lea kennen lernte," fuhr JacqueS fyrt, war sie ein entzückenveS Geschöpf von etwa fünfundznznztg Jahren, von hoher. Gestalt,

mir einer. feinm, weißen Gesichtssarbe, sehr schönen Schultern, schwarzen Haaren und grauen Augen. Sie bot mit Lea zusammen ein entzückendes Bild: dieselbe Größe, dieselben üppigen

; Formen, derselbe kräftige Körperbau; nur war Lea ganz blond und Jeanne brünett, aber Beide hinreißend schon, und wenn sie bei einander waren, boten sie ein entzückendes Bild dar. Ich glaube auch, daß dieser Eindruck, den sie, wie sie wohl wußten, zusammen hervorriefen, in ihrer Freundschaft ein Wort mitredete ja, sie. waren stolz darauf und machten sich ein Vergnügen daraus, ihn herbeizuführen " Bitte, noch eine Frage," sagte Tragomer. War Lea Pörallis Haar nicht gefärbt?" Doch, die Titianfarbe ihrer Haare war nicht echt, ich habe sie allerdings nie anders als mit blondem Haar gesehen, aber ich glaube, daß ihr Haar von Natur kastanienbraun war. Sie mußte es auch künstlich wellen, während Jeannes Haare sich von selbtt kräuselten." Gut, das genügt," sägte Christian, nun kannst Du in Deiner Erzählung fortfahren." Hierauf wandte er sich uv. Marenval und sagte mit großer Besriedigung: Jetzt weiß ich, woran ich bin " Von nun an traf ich Jeanne bcständig bei Lea; denn diese gab ihr Singstunden, weil sie die Laufbahn einer Operettensängerin aufgeben und sich dem italienlscyen Liederfache zuwendcn wollte. Leas anerkanntes Talent, ihr ausgezeichneter Vortrag, ihre scyöne Aussprache waren von sehr großem Werth für Jeanne, uno im Anfang nahmen sie es auch recht ernst mit dem Studium. Ich selbst war in jener Zeit durch meine Sorgen und Vergnügungen, durch Spielen und Trinken so in Anspruch genommen, daß ich Lea diese Freundschaft von Herzen gönnte und mich oft über diese ebeneinanderstellung tveiblicher Schönheiten, die für beide gleich günstig war, freute. Nach und nach aber erhob sich ein wärmeres Gefühl für Janne in meinem Herzen, das sich schließlich bis zum heißen Begehren steigerte. Wohlweislich hielt ich aber diese Leidenschaft vor Lea sehr geheim, so daß sie keinen Verdacht schöpfen konnte, daß mich Jeanne mehr interessire. als sie es wünschte. Eines Tages kam ich gegen vier Uhr zu Lea, die, zum Angehen angekleidet, mich ziemlich aufgeregt empfing. Sie bot mir ihre Stirne zum Küssen dar und sagte zerstreut: Ich muß Dich für eine Stunde allein lassen. D!ein Vater hat einem selmr Freunde eine Besiellung an mich aufgetragen und ich muß daher durchaus heute in's Grand Hotel, weil er morgen nach London reist." Dann gehe icki jetzt sort und komme heute Abend wiet-er." (Fortsetzung folgt ) Durch dic Angel. SP.on . Weinhold. Selbst die gehässigste Zunge konnte der jungen, hübschen Wittwe Frau Erna Neinwald nicht Böses nachsagen. Ihr Charakter war über allen Zweifel erhaben, und ihr Herz schien gegen jeden Angriff gewappnet. Sie war stolz auf die Gefühllosigkeit dieses Organs, und die Gleichgiltigkeit und Kälte, mit denen sie ihre zahlreichen Bewunderer behandelte, trieben diese fast sämmtlich zur Verzweiflung, jedenfalls aber endziltig in die Flucht. Hatte sie in ihrer kurzen Ehe mit dem alten Nemwald, den sie nur auf Wunsch ihrer Eltern geheirathet hatte, so trübe Erfahrungen gemacht? Niemand wußte es. sie selbst sprach nie darüber, und es wagte auch Niemand sie zu fragen. Die Saison hatte ihr Ende erreicht, und eine der Ersten, die die heiße Stadt verließen, war die schöne Wittwe. Füt sie war der Landaufenthalt in ihrer schönen Villa ein Paradies, dort war sie glücklich in ihrer Einsamkeit; denn die Freuden ihrer Welt. Gesellschaften und Bälle, besaßen für sie keine Anziehungskraft. Sie hatte nur eine einzige Leidenschaft, die sonst bei Frauen selten ist: Das Angeln. Es gehörte zu ihren Gewohnheiten, sich regelmäßig bei schönem Wetter zu dem einsamen Jnselchen hinzurudern, das in dem See lag, an den ihre Villa gehaut was. Dort, in der einen Hand ein Buch, in der anderen die Angelschnür, verbrachte sie ihre Zeit mit Fischen. Lesen und Träumen. Der Zufall, der neckische Gott, wollte es. daß einer ihrer Verehrer, der sie schon lange im Stillen angebetet, aber, durch ihre Kälte abgeschreckt, es ihr mit keinem Blick oder Wort gestanden hatte, eines Tages, als er einen Abstecher nach dem lieblichen See machte, iy die Nähe ihres Lieblingsplätzchenö verschlagen wurde. Von ihrer Anwesenheit hatte er nichts gewußt; er war nur nach dem Eiland gewandert, um dort in aller Ruhe und Ungestörtheit ein erfrischendes Bah zu nehmen. . Lange Zeit beobachtete er sie, ohne daß sie etwas von seiner Nähe ahnte, und er zerbrach sich den Kopf, wie er wohl auö diesem Zufall, besonders aber aus ihrer ihm bekannten Vorliebe zum Angeln Vortheil ziehen könne. So angestrengt, dachte er nach, daß ihm endlich etwas einfiel, eine ganz verrückte Idee die aber vielleicht gerade durch ihre Absonderlichkeit einenEindruck aus das spröde Herz der kalten Schonen hervorzudringen vermochte. , Am folgenden Tage kehrte der ver liebte, junge Mann zeitig auf die Insel zurück. Dort machte er sich mit der Situation vertraut und tras seine Vorbereitungen. Als Frau Erna ihren . gewohnten Platz eingenommen hatte, zog er sich an eme geschützte Stelle zurück und entledigte sich seiner Kleider. Dann ließ er sich leise in das Wasser gleiten. Er war ein vsrzügli? cher Schwimmer und Taucher, und auf diese. Künste rechnete er bei semem Unternehmen. Mit der größten Vorsicht schwamm er, gedeckt von den Bü schen und dem überhängendenStrauch mt, auf die äußerste Spitze der Insel

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Dr, Kay's Renovator Po? einia Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Vrippe und bin seitdem' jeden Sinter leichteren Angriffen dieser rankhnt ungefäor um dieselbe ktt ausgesetzt. Ihr X r . an Lungendalsam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich bade stet mit siche rein Erlolg diesen Lungen-Balsam in meiner ffamilie gegen Hüften und lrrkältungen angewen d,'t. soweit meine (triadruna geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Medizin al da emxfeh len, ai Sie für dieselbe deanspruchen.- anz Ergedenft Earl ang. Heraugeler der täglichen und wöchentlichen ansa City Presse." Kansa? Citv. Mo., den 3, Marj lifjrs. Preis 25 ents und $1.00. verkenst Uu ,tbeker der durch die Versandt. Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Kegenmittel fehlschlagen, so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische rankdeiten. Schreibt uns für "Dr Kay'sHome Treatmeni;" es ist ein wetthbollkS Buch von 6 Seilen. Man adressire : DR. . J. KAY MED1CAL CO.. ... Omaha. Nebraska.

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w , , - , X ' r Rrtfcitrm l4itf4ifiAl- (tn ...v w ui,5wc.iy ii vwct eriiiuiirn uuv äcio aui7uh ü.il) ECrL L 391 bTjirjJt zu. wki.s?en lernen sannen i;icit sin v??si:gel!cs Vlieschen. Als er in die Nähe der schönen Wittwe gelangte, tauchte er lautlos unter, ergriff vorsichtig den Angelhaken und befestigte seinen Brief daran. Die Dame, die sofort sah, daß sich die Schnur bewegte, glaubte ein Fisch habe angebissen. Ohne das geringste Geräusch unter dem Wasser zu machen, entfernte sich der kühne Schwimmer auf demselben Weg. auf dem er gekommen war. Die kühne That war geschehen. Wer beschreibt Frau Reinwalds Erstaunen, als sie die Angelschnur herauszog und an dem Widerhaken an? statt des erwarteten Fisches einen Brief haumeln fand. Ihre Ueberraschung wich ledoch der Bestürzung, als sie, nachdem sie den Brief losgelost hatte, ihren Namen aus der Adresse geschrieben sah, Sie zitterte. Angstvoll schaute sie um sich, aber nichts Verdächtiges war zu bemerken, still und ruhig lagenWas ser und Land da. Es litt sie nicht länger auf ihrem Platz. Sie erhob sich, um nach Hause zu gehen, und den Brief ließ sie selbstverständlich nicht zurück. Sobald sie sich in ihren vier Wänden in Sicherheit wußte, und nachdem sie das Papier getrocknet es war wasserdicht und mit unverwischbarer Tinte geschrieben öffnete sie den Umschlag und begann zu lesen. vlmmel. eme Liebeserklärung, rief sie nach den ersten Worte, welch' 1 ... r . ' i r u eine uiiDcriajamineii: Aber diese Unverschämtheit war auf eine so originelle Weise an sie gelangt, daß sie sie nicht wie alle früheren behandeln, sie also nicht mitleidlos und ungelesen verbrennen wollte. Im Gegentheil sie las sie bis i Ende durch und dann noch einmal. Der Anbeter, dessen Brief vom Grund des Stromes aus datirt war, hatte seine Idee sehr geschickt ausgeführt und sich ihr als einen in dem See wohnenden Wassermann vorgestellt. Der Scherz ward dann sehr reizvoll weitergesponnen; aber in den heiteren Ton mischte sich ein wahrhaftes, ernstes, warmes Gefühl, das vom Herzen kam und zum Herzen ging. Tags, darauf kehrte Frau Reinwald nach der Insel zurück, nicht ohne eine gewisse Bewegung und nicht ganz frei von Furchj. Mit zitternder Hand warf sie die Angelschnur aus und bebte erschrocken zurück, als sie kurz daraus eine Bewegung an ihr verspürte. Ist es ein Fisch, ist es ein Brief?" Es war ein Brief. Die junge Frau glaubte nicht an Zauberkünste ; aber etwas Sonderbares, unheimliches war doch dabei im Spiel. , Im ersten Impuls wollte sie das Schreiben in den See zurückwerfen; dann aber besann sie sich eines Anderen. Selbst das kälteste, hochmüthigste Weib wird von einem Geheimniß entwaffnet. das seine Einbildungskraft gefangen nimmt. Der zweite Brief war zärtlicher, leidenschaftlicher, als der erste. Frau Erna las ihn verschiedene Male durch, und wider ihren Willen beschäftigten sich ihre Gedanken mit dem Wassermann, der solch hinreißende Worte schrieb. Vierundzwanzig Stunden später befestigte sie ihre Angelschnur an ihrem gewöhnlichen Platz und ließ sie allein in der Fluth schwimmen, sie selbst zog sich an eine geschützte Stelle der nsel zurück, von wo sie allss genau beooachten konnte. Aber so lange sie auch wartete, sie entdeckte nichts. Endlich hielt sie es nicht länger aus, sie eilte an ihren LieblingSort zurück und zog die Schnur hoch etwas Weißes hing daran.

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