Indiana Tribüne, Volume 23, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1899 — Page 1
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roiliers. Lditorielles. Die Waffe deS RitterS ohne Furcht und Tadel Otiö scheint wenige, daS iachtschwert zu sein als das Aussu,neidemesser. SS hat da der Statistiker eine Philadelphia? latte sich die Mühe gemacht, die in den vielen SiegeSdepeschen deS Generals gemeldeten Verluste der Philip, piner zusammenzurechnen, und komm! zu folgendem überraschenden Ergebnlß : Todte Philippiner 63.948, dermundete 426.720. Also nahezu eine halbe Million unschädlich gemachter Feinlle! Nich dem Konversalionölezikon zählt die Znsel Luzon etwa 5.000,000 Einwohner. Darunter mözen sich hoch gerechnet 500,000 kampffähige Männer bksiaden lm Aller von 16 40 Jahren. 490.000 davon hat man schon unschalv lich gemacht, bleiben also 10,000 Mann übrig. Mit den HeirathöauSsichten für junge Mädchen scheint eS also in den Philip. pinen man swack" zu sein. General Otl dürfte sich die Llebe und Verehr, ung der Nation erwerben, wenn er nunmehr die jungen Mädchen einsän gen liehe und sie hierzulande alö Stützen der Hauöfrau" unterbrächte Dann hätte der Krieg doch einen guten Zweck. im Nach eine? Zusammenstellung deS United StateS Investor" find in den Ber. Staaten in der Zeit vom Zanuar 1893 bis Juni 1899 im Sanzen 437 Trusts gegründet worden, von denen 439 über ein Kapital von 7.370,783,333 Dollar verfügen. Nun ist eine Pause über den Sommer eingereten, aber immerhin find inzwischen in New Jersey und anderwärts wieder Corporationen mit Kapitalien" von einigen hundert Millionen Dollars inkorporirt worden. Das bringt die Vertrustung auf beiläufig acht Mitliarden Dollars. Da ist eine Summe, größer um zwei Milliarden, alö das ganze Jnduftrle. Kapital im Jahre 1890, wie es der Lundek'Eensuö verzeichnet. Seitder find die zwei Milliarden schwerlich angelegt worden, denn während der langen Zeit der Krisis wurden wenig neue Fabriken gebaut. Aber auch wenn ein solcher Zuwachs erfolgt wäre. so find doch vor 1898 auch schon eine ganze Anzahl Trusts dagewesen, darunter logar die größten, wie Standard Oll. Zucker, Bleiaeiß, Telephon, Telegrapdea und viele andere. Außerdem aber ,st die ganze Industrie bet weitem noch nicht vertrustet. Folglich liegt auf ber Hand, daß die acht Milliarden neue Werthpapiere", welche in dieser kurzen Zeit ausgegeben wurde, hochstenS die Hälfte ihres Nennwerthes repräsentiren und wahrscheinlich noch viel weniger. Einen solchen gigantischen Schwindel hat die Welt noch nicht gesehen. Als Anfangs der 70er Jahre in Berlin und Wien Gründungen im Betrage von einigen hundert Millionen Thaler oder Gulden erfolgten, wurde daö als etwaS ganz Unerhörtes angesehen. 3,ht geht die Sründerei gleich in die Milliarden. In Wien und Berlin ließ der Krach nicht lange auf sich war ten und so wird eS auch hier kommen. Die Gründerei hier wurde in Scene gesetzt als sich die Industrie aus einer
schweren Krisis wieder erholte. Die Ausfuhr von landwirthschaftlichen ErZeugnissen zu guten Preisen war einige Jahre lang geradezu enorm. Da die Kauffähigkeit der einheimischen Bevölkerung bedeutend nachgelassen hatte, so schickte man auch viele Fabrikate ,n'ö Ausland. ES traf sich gerake, dab Europa gute Zeiten" hatte und amerikanische Waaren in Massen ausnehmen konnte, während gleichzeitig
die Waaren-Emfuhr hierher wegen deS rrirthschaftlichen Nothstandes sehr bedeutend sank. Die Folgen waren Handelsbilanzen zu Gunsten der Der. Staaten von einer halben Milliarde per Jahr; daS im Klondike und andermärtS in Amerika gefundene Gold blieb nicht nur im Lanoe. sondern wurde noch durch Zusuhr von Europa und Australien, dehuf Deckung deS DesizitS der Handelsbilanz hierher ge. bracht kurz, diese Umstände wirkten äznlich hier, wie die SechS MilliardenKontribution Frankreichs an Deutschland. DaS große flüssige Kapital suchte Unterkunft, die Spekulationen wurden durch dasselbe gewZir.g erleichtert unk Sie Gründerei ging loS. Nun läßt sich von nicht Eingeweih' ien in die Sache nicht hineinsede. Namentlich ist nicht bekannt, wieviel, von den neuen Papieren an daS Pud iikum abgesetzt und wie viele den Gründern in der Hand geblieben find. Die gewöhnlichen Aktien werden wohl größtentheilS noch im Besitz der ehemaligen Besitzer der vertruäeten Etabl'ssements sein, denn sie repräsentiren in den meisten Fällen gar nichtS alt Wasser. Der wirkliche Werth dieser Werke ist durch die Obligationen und bevorzugten Aktien, welche jene erhalien haben, gedeckt worden. Die geähnlichen Aktien 'dienen dazu, die Controlle über die Corporation feftzuhalten. Wenn eS nur daS wäre, so ginge die Sache weiter Niemand aaS an, als den Inhabern derselben. Allein die all. gemeine Preistreiberei in der letzten Zeit hat gezeigt, daß ek sich auch darum handelt, Zinsen auf dieseS Was. ser" herauszuschlagen und wenn das gelingt, so find die Aussichten günstig. auch diese Papiere loszuschlagen. Die Sache läuft somit darauf hinauS, auf etwa vier Milliarden fiktives Kapital Dividende u erpressen also einig. hundert Millionen Dollars per Jahr. Vorläufig wird daS auch gelingen. Die Trusts schließen Fabriken, um die Produktion dem Bedarf anzupassen und treiben die Preise so hoch, als es ihnen der Zolltarif gestattet. Sie werden also gewiß wenigstens zeitweilig Zinsen herausschlagen. Aber die meisten der Trusts können nicht derhindern, daß sich Concurrenz-Unter-nebmungen bilden, die sie dann aufzukaufen genöthigt sind. . Diese Bauerei auf den Ausverkauf" ist schon ein ganz regulärer Industriezweig geworden und scheint sehr profitabel zu sein. Zum Beispiel wird bald da bald dort, eine Zuckerraffinerie gebaut, obwohl der Trust eine ganze Anzahl solcher außer Betrieb gestellt hat. Der Un ternehmer rechnet daraus, daß der Trust ihn zu einem bohen Preise auskaufen wird und das Manöver ist auch schon öfters geglückt. Für all das muß natürlich daS Publikum die Z'che bezahlen. Ein Trost aber liegt darin, daß der Trust wahrscheinlich die letzte Form der Ausdeutung der Massen durch daS Kapital ist. und nach ihn wahrscheinlich etwas ganz anderes kommt. flniljliiiidjnrijlrii. Wetterbericht. Wärmeres schönes Wetter heute Nacht, schönes Wetter greita?. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 62 Grad, niedrigste 45 Grad. Ochlssel'S vadeanstalt-Tempera-tur 60 Grad. Zigarren-Truft. N e v s o r k. 20. Sept. Die leitenden Fabrikanten reiner Havana-Ztgar-ren hier im Lande haben die ArrangemevtS für eine Verschmelzung ihrer Interessen beendet. Unter dem Namen Vereinigte Staaten und Havana Cigarren Co." soll ein Trust mit 15 Millionen Dollars Kapital gegründet werden. Innerhalb weniger Tage wird die Wahl der Direktoren statt finden und noch vor dem 1. Oktober sollen die JakyrporationS-Papjere in
Trenton, N. I., hinterlegt werden, in Rußland g'mat werden, um den Ungefähr 16 Firmen werden sich der Uebergang vom allen zumneuen S'y', Organisation anschließen. Darunter vom Julianiscuen zum Gregorianischea befinden sich die E. H Gato Cigar Co. Kalender möglichst praktisch zu aestalund Seidenberg & Co. von hier; ten. bat sich, wie uns aus Petkrbuura Eugene VallirS aus Chicago; HernS, . geschrieben wird, folgender originlL? heim BroS. Co. von New OrleanZ; Vorschlag der ftüntin tlurclaq et Lopez Truj'llo von K y West und Tolly.W.tmarn stellt, welche? sie im Manzara & Co , Zultuö Ellinger k Pelerdbusgökl Listock" veröffentlicht Co., PendoS k Alvariz, O-esta Nay, , Hiernach soll der 1. Januar 1900 von
Garcia & BrotherS und S. Aodr'quez, sämmtlich von Tampa. Die bauptsächlichsten Beamten werden: Zsidor Hernöcheim, Präsident; Eduards H Gato. V'ze-Piäkiden', und Voller, m m m . . M . M geschäftSfübrender Direktor sein. Der Sitz der Gesellschaft ist hier. Der deutsche römisch.katho-lischeCentral-Verein. Sr. Paul. M,nn.. 10 Sept Der Delegat Winkelmann beantragte, baß dem Papst ein Geschenk von $250 üversandt werde, welcher Antrag einilimm'g angenommen wurde. Anton Bickel, der Sekretär deS Cen kral. Verein unterbreitete den JahreS Serlchk, welcher in Kurzem folgendes ergiebt: Die Zahl der Vereine beträgt 6"4. die der Mitglieder 40 934. Jm RekervefondS befiiden sich $1 019 629 59; 3 084 kranke Mitglieder wurden mit 1175,433.99 unterstützt. Bei 833 Tosedfällen wurden $115 049.70 ausgezahlt. Im Ganzen $290.483 69. Neue Mitglieder aufgenommen 3,141, Mit glieder verloren 1.893. Bon 35 neuen Vereinen wurde fei ten! deö Untersuchung? Comites durch den Vorsitzenden Sohn W. Freund be. eichtet, daß sie zur Aufnahme qualisi clrt sind. D r e y f u S. Nantes, 20 Sept. DreyfuS traf vier heute Morgen in Begleitung seieS BruderS ein, und auch der Chef der Geheimpolizei, H:rr Biguier, und eiq Polizist langten mit ihm an. Die beiden Brüder begaben sich in ein Prioatzimmer. wahrend die Vertreter der PoMi im allgemeinen Wartezimmer sich aushielten. Dann wurden Erkunblgungen über den ach Bordeaux ge denden Zug angestellt, und als der selbe gegen 9 Uhr abging, nabmen die Herren ein Coupe, erster Classe mit anderen Reisenden. Bordeaux. 20 September. Die Petite Gironde" sagt, mit dem Zuge auS Nantes seien hier drei Reisende eingetroffen, in deren einem man den früheren Hauptmana DreyfuS erkcnite. Sie begaben sich nach einem Hotel und deutete die Absicht an. Mit dem Exprehzug weiter nach Nizza zu reisen. P a r i S, 20. Sept. Die Aurore" wird morgen folgende Erklärung deS früheren HauptmannS DreyfuS publiziren : Die Regierung der Rkpublik hat mir die Freiheit gegeben. Aber die Freiheit ist mir nichts ohne Ehre. Von deute an werde ich fortfahren, nach ber Richtigstellung deS furchtbaren richterlichen Irrthums zu streben, dessen Opfer ich noch d,n Ich wünsche, daß Frankreich durch ein dtfiaitioeS Urtheil erfahren soll, daß ich unschuldig bin. Mein Herz w rd erst Ruhe sinken, wenn eS nicht einen einzigen Franzosen mehr geben wird, welcher mir daS furchtbare Verbrechen zuschreibt, welche? Andere begangen baden. (Gez.) Alfred DreyfuS. NikolauS und Georg wollen sich wieder mit einander vertragen. Berlin, 20. Sept. Gutem Vernehmen nach ist in Kopenhagen eine vollständige Versöhnung zwischen dem Zaren NieolauS und dem König von Griechenland zu Stande gekommen, und Rußland wird infolge dessen auch bereit fein, Griechenland in den siaanziellen Schwierigkeiten, die durch den Krieg mit der Türkei entstanden find, zu unterstützen. DaS Zarenpaar wird in den nächsten Tagen an Bord der Sacht Polarstern" zum Besuch der Prinzessin Heinrich von Preußen in Kiel eintreffen und dann nach Darmgadt Weiterreisen. Wann und wo die Begegnung deS Zaren mit Kaiser WilHelm erfolgt, ist noch nicht entschieden. Die russische Kalenderreform. S erliv, 20. Sept. Zu den zahlreichen Projekten, welche gegeuwartia
12 Uhr NachkS bi 12 Uhr Mittags
dauern, der 2. Januar von 12 Ubr Mittag bis 12 Ubr NachtS und so weiter, je 12 Stunden der Tag und die i Nacht, so daß binnen 6 Tagen Ruß- . m ." m iano oas vorige uropa im alender eingeholt haben wird. Allerlei. Ll u f sehr sonderbare Weise us Lebcn gekommen ist un weit von Marjhfield, Oregcn. Albert Newman. Er befand sich auf der BärenjJgd und hatte sein geladenes Ge wehr neben sich ccüt, mit d;r Mündung aufn.ärts. Sein Hund sollte über einen Sumpf vorauseilen, schlich sich aber furchtsam um seinen Herrn herum und gericth dabei an den Hahn, wodurch dzs Gewehr losging. Die volle Ladung drang dem LOjahrigen Manne, der die einzize Stütze seiner Mutter war, in den Kcpf und verursachte plötzlichen Tod. Infolge von religiös em Wahnsinn übrgesch.iappt, versuchte der Farmer Amos Müsse?, in der Nähe von Chambersöurg, Pa., wohnhaft, aus einem Fenster deZ zweien Stocks seiner Scheune herunterzufliegen, da er sich einbildete, Gott werde ihm dazu die nöthige 5Zraft geben. Nitürlich fiel der Narr auf die Nase und konnte von GlüZ sagen, daß er nicht den Schädel brach. Seine Verlezungen sind nicht unb!:utend. Muffer hatte sich kürzlich den SecessiLnisten d:r NU ver Vrethren Baptist Church" ang:schloffen, welche sich mit einem heiligen ftub" begrüßen. i&ie tonnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel tief so heißt es in einem deutschen Lied. In P,ercy, Ok!a., aber konnten sie zusammen kommen, denn sie waren glücklicherweise auf der einen Seite des Wassers. Der Pastor aber war drii ben. jedoch, das verschlug Nichts. Das in Rede stehende Wasser war ein hochgeschwollener Nebenfluß des Canadian Rioers. Der Cowboy" Jose S. Perry und Frl. Emma Moyer, die Tochter eines Viehzüchters, erwarteten den Pastor für ihre Trauung. Er konnte aber über den Fluß -nicht kom men. So rückte ihm d:nn die gaeze Hochzeitsgesellschaft entgegen und faßte Posto aus dem diesseitigen Ufer. Der Pastor postirte sich auf dem jenseitigen. 50 Aards entfernt. DerBräutigam warf die Licenz und die Gebühr des Pastors mit einem Stein beschwert in. einem Taschentuch zusammen gebunden hinüber und nun konnte die Sache losgehen. Der Pastor stellte seine Fragen mit dem Aufgebot aller seiner Lungenkraft, das Brautpaar beantwortete sie ebenso, und der Knoten war aeschürt. Eine originelle Girichtssitzung hat an der deutsch-franzü-sischen Grenze, da wo die Straße nach dem französischen Städtchen Blamoni führt, stattgehabt. Der Amtsrichter von L. hatte in einer Diebstahlsaf faire einen französischen Gendarmen den Bestohlenen) und dessen Frau als ?uacn zu vernehmen. Um alle Wett chweifiakeiten bezüglich der Verneh muna der Ausländer zu vermeiden. lud der Amtsrichter die Betreffenden auf die Grenze vor. Unweit eineö Packhofs wurde ein Tisch so aufge. stellt, daß dessen eine Hälfte aus deutschem, die andere auf französischem Boden zu stehen kam. Auf der deutscheu Seite saßen Amtsrichter und Gerichtssecretär. ihren Durst mit Wasser löschend, auf der französischen Seite der Gendarm und seine Frau, die Bier tranken. Nach Beendigung der Vernehmung setzten Nichter und Secretär sich auf ihre Velos und radelten dem heimischen Städtchen zu und die von drüben zogen wieder gen Nlamont. Eine internationale Diebesbande arbeitet augenblicklich in dem Seebad Ostende mit groß Gschicklichkeit und starkem Erfolg, ohne daß es der Polizei gelingen will, ihre Spur zu finden. Eine 2200 Francs enthaltende Geldtasche verschwand auö der Rocktasche eines Badenden. In einem am Damm belegenen Gasthof sind einer ausländischen Dame WerthGegenstände und Schmucksachen im Werthe von über 60.000 Francs wie durch Zauberei abhanden gekommen. Dem Pariser Juwelier Oligath sind aus dem Ladentische ein Perlenhalsband, drei Broschen mit Nubinen und Smaragden und vier Uhren im Werthe von 35,000 Francs angeblich durch drei in den Juwelierladen eingetretene Engländer entwendet worden. Dem Cigarrenhändler Laawers, an der Ostrampe des Kursaales, wurdcn am hellen Tage, während eineö der Ladenmudchen Cigarren vorlegte. auS dem Schubsache des Ladentisches 35Q . Nn entwendet.
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