Indiana Tribüne, Volume 23, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1899 — Page 2
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Di glich .Tribüne- kostet durch ItnXtlp J 9ctfr per Woch, die Sonntag, ..Tribä'? tmti per Woche, eid lufasm 15 ffcntl ,d tt Seittl per Rxt. V P,ft ußerhalS Sttfc geschi i ,rai,,h!4 p, Jcr. cnuwi 18 VSd Lttadsma tres Indianapolis, Ind., 20. Sept'br1899. Ornge Vayreuth. In Orange, dem alten Arausio. im sianzösischen Departement Vaucluse, befindet sich, wie allgemein bekannt sein dürfte, ein antikes Theater, welches 7000 Zuschauer faßt. Die Bewohner von Orange sind nun vor Jahresfrist uf den Gedanken gekommen, in diefein Theater alljährlich Fest spiele zu veranstalten. Dieser Gedanke fand besonders bei . den , begeisterungsfähigen Südfranzosen, die in dem provenzalischen Volksdichter Frödöric Mistral ein geistiges Oberhaupt haben. Anklang und wurde rasch in die That umgesetzt. Zs sind denn auch besonders Südfranzosen, die. das Gros der Zuschauer bei n Festspielen von Orange bilden, aber auch kühler und nüchterner denkende Nordfranzosen, darunter viele Pariser Dichter, Maler, Componisten u. s. w. sind nach der kleinen Provinzialstadt gepilgert, um den Vegeisterungsrummel mitzumachen. Es ist doch einmal 'eine kleine Abwechslung nach dem ewigen Einerlei der DreyfusSache. Einen besonders scharf ausgeprägten Charakter, wie etwa die Wagner Festspiele in Bayreuth oder das Passionsspiel in Oberammergau, haden die Festspiele von Orange nicht. Was dort zur Aufführung kommt, gute und minder gute Opern, klassische Dramen etc., kann man, wenn man will, zu beliebiger Zeit auch in Paris sehen, und der Oranger National- und Lokal Dichter soll noch erst gefunden werden. Vorläufig behilft man sich mit Herrn Samt - Saens, der den Orangern und ihrem Anhang . . . Wagner ersetzen soll. Denn auf eine Concurrenz mit Bayreuth läuft das ganze Festspiel Unternehmen hinaus. DieOranger geben das offen zu, und zwar in einer etwas ungewöhnlichen Form: Anstatt nachBayern zu gehen und sich dort bei Lärm und Sauerkraut zu langweilen, werden -bic Pilger der Kunst hierher kommen in das Land des Lichts und sich an Musik und Poesie berauschen Das ist offenbar Tusch"; aber so heißt es wörtlich auf den Theaterprogrammen, die man auf den Strahen von Orange vertheilt. Es ist in: Kriegserklärung gegen Bayreuth. Bayreuth hat abgewirthschaftet. Wagrier ist ein langweiliger und obskurer .Prussien", und das. antike Theater von Orange wird ihm und seinerSippe den Todesstreich versetzen. Der sranzösifche Staat hat übrigens der Stadt Orange ein sehr hübsches Geschenk gemacht: Eine Gruppe öon Jnjalbert, die die Vermählung der antiken und der modernen Kunst symbolisirt. Die Stadt Orange dankte dem liebenswürdigen Staate und nahm das Geschenk an. O, hätte sie es nie gethan! Es scheint, als ob die Freigebigkeit des Staates stets mit großen Unkosten verbunden sein müßte nämlich mit Unkosten für den Empfänger seiner Geschenke. Der Staat hat gegen die Stadt Orange gehandelt wie jene Gutsbesitzer, die ihre Freunde zur Jagd einladen. Wenn man bei der Heimkehr von der Jagd feine Ausgaben zusammenrechnet, findet man, daß jeder Hase, den man auf fremdem Terrain schießen durfte, mehr kostet, als der Pachtzins für eine Sominervilla. Aehnlich ist es auch der kunstsinnigen Stadt Orange ergangen. Genau zu derselben Zeit, als sie die Jnjalbert'sche Gruppe geschenkt" bekam, wurde ihr eine Rechnung deStaates über Verpackungskosten u. s. w. in Hohe von 4000 Francs präsentirt. Das ist bitter, und man möchte jetzt das schwer belastete Gesihenk am liebsten zurückweisen. Man hat aber die Rechnung ohne die Redner gemacht, die schon im voraus für die Enthüllungsfeier designirf waren. Die Redner wollten und mußten ihre Reden durchauS anbringen, und einer der Eifrigsten unter ihnen, Herr Lintilhac. brachte es fertig, eine Schaar von ZuHörern zu der weißen Holzkiste zu schleppen, die die Jnjalbert'sche Gruppe birgt, und in Gegenwart des enormen Packet 10.000 Kilogramm wiegt es die alte und die neue Kunst zu verherrlichen, die aus Orange ein sranzösisches Bayreuth machen wird. Nach dieser glänzenden Redeleistung suchten dieZuhörer einenBlick durch dieBretterlücken der Kiste zu werfen, um das Jnjalbert sche Monument zu bewundern, und 'da sah man denn, daß man die Kiste für die eigenartige Enthül"lungsfeier an der falchen Seite geöffnet hatte. Lintilhac hatte die Beine und das Sitzfleisch der antiken Kunst als Zeugen des Ruhmes von Orange an gerufen! Bayreuth ist gerächt! Die Listen derSteuerzahler rnit den Einnahmen für das veislossnic Jahr werden wie inSchwerrn so auch in Dänemark alljährlich veröffentlicht. Diese Listen sind natürlich für Leute, die sich für das EinkornrnenAnderer interessiren, eine hochinteressante Lektüre, und rnan ersieht aui ihnen, daß diesmal in Dänemark alö No. 1 der Margarinefabrikant Monstedt steht, der 800.000 Kr. Einnähme Hai. Dann kommt der Lehnsgras Ahlefeldt Laurvigen auf Langeland mit 250.000 Kr., während sich LehnSgraf Reedtz - Thott und einige ndere Lehnsgrafen rnit 200.000 Kr. begnügen. In der Kunst ist der Direttor deZ Dagmartheaters undSchau spiele? MartiniuZ Nielsen zu nennen, der (rnit den (Annahmen seiner Frau, einer Zniglichen Schauspielerin) etwa -24,000 Kr. hat, Direktor des VolkstheaterS Äbrahams hat 10.000, Dr. Er. Brandes 26.000. Schriftsteller Pt Nansen 13,000 Kr.
Ein LzonWass,rwerk.
Die Typhusfälle, welche ZeitungZ nachrichen zufolge während dieses Sommers in einer ganzen Reihe von deutschen Städten, so in Braunschweig, Löbtau. Apolda. Weimar, Pforzheim, Altona. Worms, Tilsit u. a.. üusgetreten und in ihrer Ursache auf das Trinkwasser zurückgeführt worden sind, haben der Frage nach der Beschaffung eines keimfreien Trinkwassers ein erneutes Interesse verliehen und damit ist auch der alte .Streit aufgelebt, ob man für die Wasserversorgung Oberflächenwasser aus Flußläufen u. s. w. oder Grundwasser aus Tiefbrunnen nehmen soll und ob die Sandfiltration für die Erzielung einer erforderlichen 5teimfreiheit des Wassers genügt oder nicht. Unter diesen Umständen gewinnt für alle Betheiligten, zu denen nicht nur die Aerzte und Hygieniker, die Stadtverordneten und Techniker, sondern am Ende alle Wassertrinker gehören, eine technische Neuerung Bedeutung. welche erst vor Kurzem durch einen Vortrug des Berliner Hygienikers Dr. Th. Weyl weiteren Fachkreisen bekannt geworden ist. Man weiß schon seit langer Zeit, daß Wasser, welches nicht zuviel organische Substanz enthält, durch die EinWirkung des Ozongases praktisch keimfrei gemacht werden kann. Aus Anregung des Reg.-Rathes Dr. Ohlmüller vom Reichsgesundheitsamte hatte nun die Firma Siemens nndHalske, A.-G., ein hierauf sich gründendes Verfahren zur Befreiung des Wassers von Keimen durchgearbeitet und Dr. Ohlmül-. ler sprach es in seiner diesen Gegenstand behandelnden Veröffentlichung aus, daß eö Nur noch Sache des Technikers sei. die Anwendung der ausgeprobten Methode im Großen zu ermöglichen. Neuerdings haben nun Siemens u. fyzlZU, angeregt durch bakteriologische Versuche des Dr. Weyl und durch entsprechende Versuche, welche in Frankreich unter Mitwirkung des Instituts Pasteur ausgeführt worden sind, die Weiterausbildung des Verfahrens wiederaufgenommen und zu diesem Zwecke ein kleines Werk zur Ozonisirung vonSpreewasser bei Martinikenfelde - Berlin errichtet, dessen Ergebnisse annehmen lassen, daß wir es hier mit dem Anfange einer ganz neuen und fruchtbaren Entwickelung in der Wasserreinigungstechnik zu thun haben. Bevor wir eine Beschreibung des Werkes geben, wollen wir einige Bemerkungen über das Ozongas selbst und seine Einwirkung auf das Wasser einschalten. Während der gewöhnliche Sauerstoff. welcher einen Bestandtheil unserer Atmosphäre bildet, in seinem Molekül zwei Sauerstoffatome vereinigt, ist das Ozonmolekül aus drei solchen Atomen zusammengzsetzt. Das dritte Atom des Ozonmoleküls löst sich verhältnißmcißig leicht ab und entwickelt in diesem Zustande eine starke oxydirende Kraft, welche eine Art von kalter Verbrennung fein vertheilter organischer Substanz zu bewirken vermag. Die Umwandlung des gewöhnlichen Sauerstoffs in Ozon erfolgt am leichtesten durch den elektrischen Ausgleich ohne Funken, durch sogenannte dunkle Entladungen, und auf diesen Vorgang gründet sich die von Werner v. Siemens1857 erfundene Ozonisirungsröhre, welche für alle späteren Eonstruktionen von Ozonisirungsapparaten vorbildlich gewesen ist, wenn auch die modernen Ozonisatoren in Leistung und Sicherheit den einfachen Apparat des genialen Erfinders weit überholt haben. Uebergehend zu der Einwirkung des Ozons auf Wasser, bemerken wir, daß die Verunreinigungen, welche man aus dem Wasser zu entfernen hat, dreierlei Art sind, nämlich 1) die schwebenden, festen Bestandtheile, welche zwar ungefährlich sind, aber das Aussehen des Wassers und seine Verwendung für manche Zwecke beeinträchtigen, weiter 2) die Bakterien, welche zum Theil, wie durch die neuere Forschung festgestellt, die Erreger von Epidemien werden können und beispielsweise für die eingangs genannten Fälle in ihrer besonderen Form als Typhusbakterien in dem Trinkwasser, welches aus Flußläufen entnommen war, nachgewiesen worden sind; 3) endlich die huminsauren Verbindungen, welche dem Wasser eine mehr oder minder gelbliche Färbung geben. Die beiden erstgenannten verunreinigenden Bestandtheile vermag man schon jetzt mit anerkennenswerthem Erfolge aus dem Rohwasser abzuschneiden, und zwar durch die Sandfiltration, für welche eine große Anzahl von Städten zweckmäßig und gut funktionirende Anlagen errichtet und durch dieselben den größeren Gefahren der erwähnten Art vorgebeugt hat. Doch verhehlen sich sehr bedeutende Sandfiltrationstechniker nicht, daß die in dem sandfilirirten Wasser immer noch übrigbleibenden Procente Bakterien unter Umständen doch eine Gefahr bedeuten können. Ob diese Befürchtung berechtigt ist, könnte freilich nur durch eine große Epidemie entschieden werden, ein Beweis, vor dem uns das Geschick behüten möge, und welchem wir die Gewißheit vorziehen, daß wir in der Ozonisirung dei WasferS ein sicheres Mittel besitzen, die im Wasser vorhandenen Bakterien abzutödten. Diese sichere Wirkung des Ozons ist selbst dann noch vorhanden, wenn daS Wasser in Filtern von minder großer Oberfläche, als sie die jeht benutzten Sandfilter besitzen, vorgereimgt wird. Die jetzt in den Wasserwerken vorhandenen riesigen fiuttx flächen würden also wahrscheinlich erheblich verkleinert oder auf eine erheb lich größere Leistung, als jetzt von ihnen verlangt werden darf, gebracht werden können. Die Aufklärung über alle diese Ver- ! i ..ftr. i m r . yannine gior uns nun vas zuerucyswerk in Martinikenfelde. in welchem durch 'einen während einer längeren Zeit geführten Betrieb erwiesen ist, j daß durch Ozon ein continuirlicher ' Wasserstrom von lebenden Bakterien befreit werden kann. Bei der einfal üsxi Anordnung dieser Anlage erbeischt
die Darstellung nicht allzuviel Worte. Das zu reinigende Rohwasser wird durch eine Pumpe der vorbeifließenden Spree, welche hier aus Berlin heraustritt und also den stärksten Grad ihrer Verunreinigung erreicht hat, entnommen und zunächst durch einen Grobfilter geführt, welcheraus einer Schicht groben Kies besteht. Diese Grobfiltriung hat den Zweck, das Wasser von gröberen Verunreinigungen, Papier, Aepfelschalen, Fischen u. s. w. sowie von Fettbeimischungen, welche, wenn nicht entfernt, die Ozonwirkung erheblich beeinträchtigen würden, zu befreien. Von dem Grobfilter gelangt das Wasser in einen Sammelbehälter und wird aus diesem durch eine zweite Pumpe in den eigentlichen Sterilisationsapparat, Ozonthurm" genannt, gebracht. Hier trifft das Wasser, welches in dem Thurm, zweckmäßig auf große Flächen vertheilt, hinunterrieselt, in seiner Vertheilung mit dem von unten kommenden Ozonstrom zusammen und wird durch die antibakterielle sowie oxydirende Wirkung desOzons sowohl sterilisirt als auch von den gelbfärbenden huminsauren Eisensalzen befreit. Das Verfahren ist ein überaus einfaches. Die für die Erzeugung des Ozongases angewendeten Apparate beruhen auf den Grundprinzipien, welche durch die langjährigen Arbeiten des Dr. O. Frölich. des Ober-Elektrikers von Siemens u. Halske, festgelegt worden sind. Die Anlage selbst ist dem chemischen Laboratorium des Hauses unterstellt und wird, abgesehen von dem bakteriologischen Theil, welcher von Dr. Th. Weyl überwacht wird, von dem Borsteher des Laboratoriums, dem Elektrochemiker Dr. Gg. Erlwein geleitet. Neben den in dem geschildertenWerke unternommenen Versuchen übe? die Wirkung des Ozons auf Wasser werden dort noch Versuche und Beobach tungen über die für solche Anlagen erforderlichen Filter angestellt, weil allem Erwarten nach die künftige Technik der Wasserreinigung sich der Verbindung beider Methoden, der Filtration und der Ozonisirung bedienen wird. Ozeanrtesen. Die ständig wachsenden GrößenverHältnisse der Dampfer geben der englischen .Shipping Gaz." auf Grund der letzten Veröffentlichung von Lloyd's Register- Veranlassung, m den Handelsmarinen verschiedener Länder nach den Oceanriesen Umschau zu halten. Das Ergebniß, so zufriedenstellend es für England auch ist, wird negativer Natur, sobald die deutsche Handelsmarine, bezw. deren größte Dampfer vergleichsweise mit in Betracht gezogen werden. Die englische Zeitung erkennt dies an. Vor einem Jahre verfügte Großbritannien nur über 6 Dampfer über 10,000 Tonnen, mit der Lucania" und Eampania" mit je 12.950 2o. an der Spitze. In diesem Jahre sind drei hinzugekommen: Oceanlc" 17.000. Afric" 11.-816 und Medic- 11.850 To. Dieser Zuwachs schrumpft zusammen, wenn wir uns nach Deutschland wenden. Im Jahre 1897 98 gab es in der deutschen Handelsmarine zehn Dampfer über 10.000 To., im Laufe des Berichtsjahres sind aus 10 19 geworden, wenn man die noch im Bau begriffenen Schiffe mitzählt. Der größte, der Deutschland", mißt 15.500 To.. ihm folgen Kaiser Wilhelm der Große" (14.349), Patricia" (13.000). Graf Waldersee" (12.830). Großer Kurfürst- (12.500), Belgia" (11.000), Main" (10.300), Bativa- (10.200). Rhein (10.200). Und von den genannten Schiffen ist nur Belgia" ein Erzeugniß britischer Schiffsbauindustrie; die übrigen sind auf deutschen Werften gebaut. Während England also hinsichtlich der größcren Schiffe von Deutschland vollständig geschlagen ist, dürfte es interessiren, auch die sogen, mittelgroßen Schisse zwischen 7 10.000 To. denselben Betrachtungen zu unterziehen. Voriges Jahr hatte England' 37 solcher Dampfer, dieses Jahr sind es 47. Deutschland besaß vor einem Jahre nur zwei. Auguste Victoria" und Fürst Bismarck". heute führen- 12 Schiffe von erwähnter Größe die deut sche Flagge. Relativ sind also die Deutschen auch in dieser Schiffsgröße überlegen. Der teutonische Vetter," so sagt die englische Zeitschrift, hat es wahrlich schnell verstanden, sich von uns unabhängig zu machen." Nach diesem resignirten Seufzer constatirt das englische Blatt, daß die Vereinig ten Staaten nur vier. Holland nur einen Dampfer über 10.000 To. besitzen, die übrigen maritimen Staaten gar keine. Frankreichs größtes Schiff, Touraine". mißt 8242 To., Rußlands Moskau" 7367. To.. JapanS Wikafa Maru" 6266 To., Belgiens 6409 To.. Oesterreichs 5900 To.. Dänemarks 5300 To. und Norwegens größter Dampfer hat 4445 To. Raumehalt. . - UM ... Europäische Bund schau. firii'r? ?rorkknkura. Berlin. Der ehemalige Stadt ordnete August Scheiding. welcher im vorigen Jahre aus Gesundheitörücksichten sein Amt niederlegte, ifTirn 77. Lebensjahre verstorben. - Dez Senior dec Musterzeichner Deutschlands. Wilhelm Röhn, ist nach länge rem Leiden im 83. Lebensjahre gestorden. Nöhn war in feinem Berufe 63 Jahre und zwar, ohne Unterbrechung in Berlin thätig. In seinem Fach galt er als sehr geschickt. Eine'er altesten Damen Berlins, Frau Charlotte Neugebauer, vollendete in ungemem geistiger Frische ihr 93. Lebensjahr. Die alt: Dame nimmt noch lebha t Theil an den Ereignissen unserer Zejj, Bei einer Gasexplosion im Haust Friedrichstraße 163 wurden die Zeltungsfrau Pauline Reck und der Arbeiter Albert Schmidt schwer verletzt, In der Wohnung deö Cigarrettenfabrikanten Last, An der - Stadtbahn 50. kam Feuer, .aus. welches .die Woh,
unijseinrichtung zerstörte. Der Gft 'sammtschaden beträgt etwa 10,000 Mark. Feuer zerstörte theilweise die Arbeitöcäume der Lampenfabrik von Schustcr und Baer, Prinzessinnenstraße 13 Der Schaden ist beträchtlich.
Erhängt aufgefunden wurde m semem Bureau der 40 Jahre alte Kaufmann Robert Troge, der in der Klosterstraße Ao. 40 ein großes Agenturgeschäft betrieb. Nach einem hinterlassenen Briefe hat ihn ein schweres Nervenleiden zum Selbstmord getrieben. Als Leiche aus der Spree gelandet wurde die 53 Jahre alte Fischhändlerfrau Emma Flügge aus der Großen Hamburgerstraße 25. Frau Flügge lebte in sehr guten Familien- und VermögensVerhältnissen. Lebensüberdruß gilt als Grund zum Selbstmorde. Beim Baden im Schäfersee in der Nähe von Reinickendorf hat der 30jährige PostHilfsbote Enauer vom Postamt 37 seinen Tod gefunden. Erhängt hat sich der 16 Jahrealte. in der Strelitzerstraße wohnhasteLehrling Otto Dischkr aus Liebesleid. B i e s d o r f. Verschüttet und getödtet wurden zwei Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren der Familien Fischer und Hiller. Die Kinder spiel-, ten in einer ausgeschachteten Baugrube auf dem Grundstück des Gärtners Böttcher, als plötzlich das Erdreich nachgab und die Kinder unter sich begrub. Provinz Ostpreußen. Guttstadt. Sein 50jährigeS Bürgerjubiläum feierte der Glasermeister Steinke. H i l i g e n b e i l. Bei dem Besitzer Thurau im benachbarten Birkenau brach Feuer aus; in kurzer Zeit wurden drei mit der Ernte gefüllte Scheunen ein Raub der Flammen. Langenwalde. Dem Mühlenbesitzer Jchann Gehrmann brannten Wohnhaus, Mahlmühle. Locomobilhaus und Viehschuppen nieder. L a b i a u. B?i einem Swrz von einem Getreideschober drang dem 17 Jahre alten Dienstmädchen Auguste Stadthaus in Försterei Florwez der Stiel einer Stakenforke derart in den Leib, daß nach kurzer Zeit der Tod eintrat. Weh lau. Der Director deö Gymnasiums, Eichhorst, ist einem herzschlage erlegen. Auf der Strecke zwischen Wehlau und Paschdorf wurde der Arbeiter Neumann aus Piaten Überfahren und auf der Stelle getödtet. - Dcdinz Westpreußen. D a n z i g. Werftarbeiter August Wischniewski wurde Nachts in Lang fuhr von dem 21jährigen Arbeiter Nüller ohne Veranlassung überfallen und durch tiefe Stiche in die Brust 'und den rechten Oberarm lebensge- : jährlich verletzt. I B e r e n t. In einem hiesigen Haust ist der Typhus ausgebrochen. Die Krankheit ist auf den Gebrauch von . Wasser aus dem alten Mühlenfließ, welches auch bei einer früheren Untersuchung als typhusverdachtlg bezeichet worden ist, zurückzuführen. E l b i n g. AIS eine aus 40 Personen bestehende Gesellschaft, die von Slbing aus in vier Gesellschaftswagen eine Fahrt nach dem Nachbarstädtchen pr.-Holland unternommen hatte, llbends in Plohnen auf der Rückreise Station machte, wurden die Kutscher der Fuhrwerke ohne jegliche Veranlassung von angetrunkenen Knechten angefallen, wobei der Kutscher Behrendt arg zugerichtet ward. Als Hauptattentäter sind die Knechte SchimmelPfennig und Müller ermittelt worden. Vehrendt erlag nach wenigen Tagen im Krankenhause der Verletzung. tttiuz Hemmern. N e u st e t t i n. Der 20jährige Sohn des Gutsbesitzers Pahl kam bei einem Brande, dem die Scheune zum Opfer fiel, um's Leben. Polchow. Wchnhaus, Scheune und Stallgebäude des Büdners Albert Helm gingen in Flammen auf. Regenwalde. Die Schmiede-, Schlosser- und Klempnermeister von hier und der Umgegend beschlossen, für den Bezirk Regenwalde eine freie Innung zu gründen. Zum Vorsitzenden wurde der Schmiedemeister Hahn von hier gewählt. Rümmelsburg. Feuer zerstörte daS Wohnhaus des Drechslermeisters Hermann Herter. Vom Mobiliar konnte, wenig gerettet werden. . . Provinz Sckleswlg-Hoisteio. Altona. Der älteste Einwohner Altona's, Kaufmann M. Salomon, ist im Alter von 95 Jahren ohne vorhergegangene Krankheit verstorben. - Seit einiger Zeit abgängig ist die in der Gerberstraße wohnende Frau Heilmann. Bahnarbeiter Dethleffs stürzte von einemBaum und trug so schwere Verletzungen davon, daß er alsbald verstarb. Eckernförde. DaS früher dem Landmanne Heinrich Mathiesen gehörige Gehöft auf Tormum Feld ist durch eine Feuersbunst vernichtet worden. E d d e l a k. Hier wurden die Frau und der Sohn des Hofbesitzers Schuldt sowie ein Dienstknecht in einem Schlammgraben auf dem Hofe leblos aufgefunden; alle Drei waren erstickt. Es handelt sich um einen Unglücksfall. intim Schlesien. L a u b a u. Der kürzlich hier verstorbene Rentier, frühere Bäckermeister E. Popig hat durch letzwillige Verfügung sein ganzes Vermögen (29,000 Mk.) hiesigen Wohlthätigkeitsanstalten vermacht. L ü b e n. Im Kalten Bach, hinter dem Postgute auf Mallmitzer Terrain, wurde von Aehren lesenden Kindern eine weibliche Leiche gefunden, welche als die hiesige Waschfrau Leder recögnoscirt wurde. Muthmaßlich liegt Selbstmord vor. N e u m a r k t. Ertrunken ist das vierjährige Söhnchen des in der Jungschen Ziegelei beschäftigten Arbeiters Schmidtchen. Der Kleine wax in ein Ziegelloch gefallen. W e i g w t tz. Hier gerieth Nachts das Wohnhaus der Wittwe Schnjidt in Brand. Als das Feuer schon eine
große Ausdehnung gewonnen hatte, erinnerte sich Frau Schmidt, daß im Oberstock ihre kleine Pflegetochter schlafe. Ungeachtet der Gefahr drang die Frau muthig in das brennende Gebäude; die Flammen schnitten ihr jedoch den Rückweg ab, sodaß sie mit dem Kinde in den Flammen umkam, rrdinz Posen. Posen. Bei einem Neubau in dem Dorfe Biskupitz entstand zwischen streiklustigen und arbeitswilligen Arbeitern Streit. Der Arbeiter Sklepyk aus Jersitz wurde dabei von denStreiklustigen so verletzt, daß er an den Verwundungen starb. Bromberg. Wegen Betrugs erhielt der Landwirth Anton Tiburtius Buchholz drei Jahre Zuchthaus. Der frühere fortschrittliche Reichstagsabgeordnete Gutsbesitzer Karl Hempel ist 'im Alter von 72 Jahren gestorben. Czarnikau. Der 11jährige Sohn des Tischlermeisters Radtke ist beim Baden in der Netze ertrunken. F r a u st a d t. In der Wirthschaft des Bauerngutsbesitzers Schumann in dem benachbarten Geyersdorf brach Feuer aus, welches sich durch Flugfeuer sofort auf die drei angrenzenden Gebäude des Kutschers Friedrich Lindner, der Frau Fengler und des Kutschers Stoff verbreitete und diese Häuser gänzlich einäscherte. Das Feuer war durch einen Funken aus einem Schornstein, welcher auf einen StrohHalm fiel, entstanden. Vrovmz Cach!. Sangerhausen. Ein höchst bedauerlicher Unfall tmf den Schuhmachermeister C. Schneemilch. Er wollte sich von einem hochbe'rdenen Getreidewagen herabschwingn und sah dabei nicht, daß eine Hark an den Wagen angelehnt war. Der Stiel derselben drang dem Bedauernswerthen tief in den Leib ein. Schwerverletzt wurde
Schneemilch dem Krankenhause zugeführt. Weißenborn. Feuer legte das Gehöft des Landwirths Brübach gänzlich in Asche. Der Brand entstand durch Kinder, die in der Scheune mit Zündhölzern gespielt hatten. W i t t e r d a. Lehrer Löhne stürzte beim Abnehmen von Birnen von dem ziemlich hohen Baume und zog sich schwere innere Verletzungen zu, an denen er gestorben ist. Z s ch o r t a u. Nachts fiel in einem von der Wittwe Hauptmann bewohnten Hause ein Stück, der Decke nieder und erschlug die in ihrem Bette liegende Greisin. Provinz Hannover. Hannover. Der Tischler Johann Hermann Sölling wurde in einem Zimmer des Hauses Schanfelderstraße 21, an einem Thürpfosten hangend, als Leiche aufgefunden. Krankheit und Gram über den Tod seiner Frau sollen den Selbstmörder zu der That veranlaßt haben. A l t k l o st e r bei Buxtehude. In der Nacht gerieth der Schasstall des Hofbesitzers Garbers in dem benachbarten Eyendorf in Brand und wurde alsbald gänzlich eingeäschert. 130 Schafe kamen in den Flammen um. Gelle. Gestorben ist hier der Rentier und frühere Zimmermeister Goltermann. Derselbe war Ehrenmitglied des VaugewerkamtS Celle. iowie des Verbandes Teutscher Baugewerksmeister. D a s s e n s e n. Niedergebrannt ist hier das Wohnwesen des Schuhmachers Busch. Die Entstehungsursache des Feuers hat nicht ermittelt werden können. Der 80jährige Anbauer Friede stürzte beim Abladen von Korn aus seiner Scheune herab und erlitt so schwere Verletzungen, daß bald darauf der Tod eintrat. Prerwz Westfalen. R h e i n e. Ter vor kurzem in den Ruhestand getretene Gymnasial-Direk-tor a. D. Dr. Peter Grosfeld feiert in Kürze sein goldenes Priester-Jubi-läum. S a l z k o t t e n. Ihre goldeneHochzeit feierten der Kaufmann Moses Cohn und dessen Frau. Die Jubilare, welche im Alter von 82 beziehungsweise 76 Jahren stehen, sind noch sehr rüstig. Siegen. Im nahen Weidenau gab eine Cirkus-Gesellschaft Vorfiellungen. Nachts zwischen 12 und 1 Uhr. als sich die Mitglieder der Gesellschaft in ihrem Wagen zur öZuhe begeben wollten, drangen fünf Vurschen in betrunkenem Zustande in denselben ein. Sie belästigten die Künstler, so daß diese schließlich zu allerlei Werkzeugen griffen, um sich der Einlinge zu erwehren. Nun entstand eine allgemeine Schlägerei, wobei einer der Burschen Namens Geßner einenSchlag auf den Kopf erhielt, an dessen Folgen er kurze Zeit nachher starb. S ch w e l m. Der in der Bewegung von 1848 erstandene Schwelmer Turnverein Zur rothen Erde" feierte das Fest des 60 - jährigen Bestehens, Rbeinvrovirq. Köln. Im hiesigen Dome wurde .der Freiherr Klemens von Bourscheidt zum Priester geweiht. Der zunge Priester hatte, bevor er sich dem geistlichen Stande zuwandte, längere Jahre hindurch als Oberlieutenant im GardeSchützen - Bataillon zu Groß - Lichterfelde bei Berlin gedient. Bonn. Der Schneider Hassel stach im Streite mit einem Messer auf seine Ehefrau ein, so daß diese mit schweren Wunden am Kopfe und Nacken blutüberströmt zusammenbrach. Darauf sprang er aus dem Fenster der dritten Etage auf die Straße. Er erlitt hierbei lebensgefährlicheVerletzungen; auch der Zustand der Frau ist ein sehr ernster. ' Duisburg. Die Strafkammer sprach den früheren Polizei - Jnspector Dräger in Oberhausen, der vor eiNiger Zeij plötzlich verschwand und später von den Vereinigte Staaten ausgeliefert wurde, von der Anklage de? Unterschlagung amtlicher Gelder frei, Vrovivz Hessen.Nassau. Gitterödorf. Der 17 Jahre tlit Bauerniobn Val. Schade batte das
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Unglück vom Baume zu satten; Er zog sich hierbei so schwere Verletzungen zu, daß e? ins Landkrankenhaus nach Hersfeld gebracht werden mußte. Riederheimbach. In der Behausung des Phil. Federhen brach ffeuer aus, das in kurzer Zeit elf Wohnhäuser nebst Scheunen und Hmtergebäuden in Äsche legte. Bei dem Wassermangel konnte von den reichen Mutter- und Strohvorräthen nichts gerettet werden. Q b e r a d. Schultheiß König ist an einem Herzschlage gestorben. V o l k m a r s e n. Der Blitz hat in den Thurm der katholischen Kirche eingeschlagen und die Thurmuhr beschädigt. Auf dem Felde wurde die Wittwe Deppe mit ihrem erwachsenen Sohne beim Noggenbinden vom Blitz getroffen; der Sohn war todt auf der Stelle, die Mutter wurde tödtlich verletzt. Mitlcldcuts.ie Staate. A l t e n b u r g. Aus dem großen Teiche in der Nähe des Schlosses zog man die 23jährige, unverehelichte Elisabeth Reuter als Leiche heraus. Es scheint Selbstmord vorzuliegen. Nach kurzer Krankheit starb der herzoglich sachsen-altenburgische Oberhofjägermeister und Kammerherr Ludwig Dietrich von Breitenbauch. A r n st a d t. Verhaftet wurde während des Vogelschießens der frühere Steuerbeamte, spätere Geschäfts!sende Eckardt wegen Betrugs. D e t m o l d. Dr. Theodor Piderit konnte sein LOjähriges Doktor - Jubiläum feiern, wobei ihm das Diplom von der Universität Heidelberg erneuert wurde. Krankenhause n. Oberforster Reißland auf Ratsfeld, der Vorstand der Schwarzburg - Rudolstädter fforsteiFrankenhausen, feierte sein goldenes Dienstjubiläum. G e r a. Aus Liebesgram ertränkte sich die 21 Jahre alte Tochter deö Schuhmachermeisterß Schneider. Mit dem Bau eines Heims für hinterbliebene Hilfsbedürftige der hiesigen Kaufmannschaft ist begonnen worden. Es waren hierzu nach und nach 150. 000 Mark gestiftet worden. Elsaß-Lothriagea. GumbrechtShofen. Neulich Nachts wurde der Portier Greß aus Lauterburg, der auf Urlaub hier war und mit einem Kinde in seinem väterlichen Hause wohnte, von der einstürzenden Zimmerdecke erschlagen. Ein Balken legte sich dem Unglücklichen so auf den Hals, daß in ganz kurzer Zeit der Tod durch Ersticken eintrat. Auch daö Kind ist schwer verwundet. Meckleuburg. F r i e d l a n d. Im nahen Stadtgute Schwanbeck erscbon sicü der ErbPächter R. Masch. Zerrüttete Vermögensverhältniss werden als Motiv der unseligen That bezeichnet. Ertränkt hat sich der Arbeiter Wilhelm Schröder. Fürstenberg. Feuer entstand in dem an der Havel belegenen Hause des Herrn H. Bünzer; dasselbe theilte sich bald dem Vcrmann'schen Hause mit. beide Gebäude total einäschernd. Ferner wurden die Hintergebäude des Kaufmanns Reimer und des Hoflieferanten Funck. ' dessen Möbelmagazin reichen Stoff dem entfesselten Element lieferte, ein Raub der Flammen. L u d w i g s l u st. Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude des Fuhrmannes Burmeister brannten nieder.
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A LOAD OF DEMONS. Th rniseries of dyspepsia and bil iousness are like a load ot detnons. Each miscry hat a different name, but they all belong to one siendish family. And they all travel together. No uso trying to get rid of any one of them by itsclf; you can't stalte off a tingle passenger. The only vay 1s to cut the traces and quit the vhole load at once. Headach'e, nervousness, constipation, mental depression, dizziness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, liver complaint and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or tluggish liver or bowels. Put these three great life-supporting functions in regulär condition and all the horrible Symptoms will disappear together. That ia vhat Ripans Tabules do. That is vhy they completely eure every form and Symptom of biliousnes and Indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced " inouiable." They eure after everything eise ha, failed. They eure so that you stay cured. The most slteptical people, whosc sufferings had caused them to lose all faith in medicine, have been cured and convinced by RIPANS TABULES. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and certain in its action. They are more than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillful doctor in the vrorld, as perfectly mild and harmless, yet absolutely certain in their effect. They are specially valuable as a regulator and preventive for people of. sedentary occupations, particularly women. The prect danirer of dypp!& and eonsopatfoa )m that they eo eaken and poison the entire lystem that it ia laid open to serioua, ofttn fatal, dlseasea. Rlpana Tabulea inaure a constant aupplr et pur blood and tTlgoroua conrtitution to rt-sist änr.gtrons illnena. II you are drag-aring a load of di?eat le troublea.lt II' AN lABULE Ulla. CfT TUKT1LACE. $2 Chicago und zurück. 82 Ueber die Lake Eric und Western. Samstag, den 23. Sept. '99. Der Zug verläßt den Union BahnHof um 10 Uhr Abends und trifft Sonntag Morgen um 6 Uhr auf der Dearborn Str. Station ein. Ruckfahrt 412 Uhr Sonntag Abend von Chicago. Ankunft in Indianapolis Montag Morgen 6 Uhr. Nähere Auskunft in der Office 28 S. Zllinoi Str.. dem Union Bahnhof und Massachusetts Ave. Bahnhof. Dewey Feier. New Jork. Pennsylvania Bahnen werden Rundfabrtticketö nach New Jork zu sehr reduzirten Preisen verkaufen. Beachten Sie die spateren Anzeigen oder schreiben Sie an 23. W. Richard. son. D. P. A., Indianapolis. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen ötrebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Sest-Schrist zur Feier der Bollendung deö Deutschen Hauses Brochirt 50c ; gebunden $1.00. PostPorto beträgt 15. Ä habt in fcn Offt: der .fetbflnt." (jtann a in ttt q. xtccct ., tn ect utnee de xilcgtapQ" ta Deutscht Haust fittauft treiben.) Cwcinnati Ziigc ! CLH. & v. R. R, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 SVm , 8068n 13 4SBm j Nm , 4Nm , 7MN Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8lm , 10 45m , 1Nm 4 4SN , xovNm Ankunft Cincinnati knnft 7 SBm , I120BM i ZNm 8 0091s; T 4bm 10 50Nm C. H. & D. N. N. Ankunft Dayton Anrunft lS039tn m m m 3 2övlM S0Nm T KSNm 11 OQ))iV Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plS : Toledo : Detroit MsahrtI0ttSm nk'ftS4SNm k'ft'840Nm ? vunm . orn isBv' ) genommen onntag. Ticket.Ossven : Union Station und No. 26 West Washington Straße. Ecke Mettbtan. CARL PIN5PMITS Deutsche Buch - Handlung 7 Süd Alabans Straße. Bestellungen und Abonnements aus alle te In und Auslande erscheinenden Bücher unt Zettschriften werden mgenonnn und pronu abgeliefert.' ' und Verkauf alter vüch. Sezialwische KtesSsx.
Eisenbahn 'Tabelle
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