Indiana Tribüne, Volume 23, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1899 — Page 1

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rolliers, Lditorielles. Sin Comite der Christian Endeavor Union" hat an die MoyorSKandidaten ein Schreiben gerichtet, worin eS dieselben ersucht, sich darüber zu erklären, wie sie eS falls Erwählung mit Durchführung der Gesetze halten werden. Herr MeWhirter, der Kandidat der Prohibitionisten hat natürlich den Brief sofort beantwortet. ES ist überflüssig zu sagen, wie er antwortete, eS ist noch überflüssiger zu sagen, daß die Antwort den Mitgliedern der Christian Endeavor Union sehr gefallen hat. Eö st dieS nicht nur überflüssig, sondern auch gleichgiltig. denn Herr McWhirter wird nicht Mayor der Stadt Indianer poliS werden, wenigstens nicht bei den etzigen sündhaften Neigungen seiner Bewohner. Interessanter dagegen find die AntWorten, welche dieKandidaten der zwei größeren Parteien gegeben haben, der demokratischen und der republikanischen. Herr Bookwalter, der republikanische Kandidat schreibt : Ich bestätige den Empfang Ihrer Fragen. In Erwiderung will ich agen, daß ich im Falle meiner Erwähung zum Mayor den vorgeschriebenen Amtöeid abzulegen habe und Dieenigen, welche mich in meinen öffentichen und meinem Privatleben kennen, wissen, daß ich unter allen Umständen meine Pflicht thun werde. Ich derbleibe C. A. Bookwalter. Herr Taggart schrieb einen längeren Brief. Er sagt in demselben, daß er alS Mayor der Stadt getreu und ehrich bestrebt war, seine Pflicht zuthun, wozu auch die Ausführung der Gesetze gehört. Sodann setzt er auseinander, daß die Stadt sich in vortrefflichem Zustande befinde und noch niemals reiner von Verbrecht und Unordnung war. Dann sagt er, daß er, wenn wiedererwählt, dem Polizeidepartement Instruktionen geben werde, seine Pflicht ehrlich und unparteiisch zu thun. (Sine der gestellten Fragen war die, welche Instruktionen der Mayor den Mitgliedern deS Sicherheitsrates geben werde.) Dann führt er fort : Ich mache in dieser Verbindung darauf aufmerksam, daß eine peinliche (technical) und willkürliche Durch führung der Gesetze nahezu unmöglich ist. Die Verhaftung jedeö ManneS, der flucht, der Milch und EiS om Sonntag abliefert. Sodawasser oder Cigarren verkauf!, oder einen Anderen am Sonntag rafirt, würde die ganze Zeit einer noch zwei Mal so großen Polizeiforce beanspruchen, alö die hie sige. Eine solche Durchführung ist nicht möglich und wird auch nicht der langt. Die Art der Durchführung, welche Ordnung und Ruhe und Sicher heit garantirt, die Straßen reinhält und die Stadt zu einer gefunden macht, oaö ist die Durchführung, zu welcher ich mich verpflichte. Achtungsvoll T. Tag gart. Die beiden Briefe find charakte rikisch für die beiden Kandidaten. Die Abficht beider ist dieselbe. Beide find bemüht, jedem Versprechen, den SonntagS- und Temperenzgesetzen viel Be achtung zu schenken, ans dem Wege zu

gehen, ohne unhöflich zu sein und ohne eS geradezu zu sagen. Letzteres kann man ja auch nicht verlangen. Der Kandidat für ein Amt kann nicht gerade heraussagen, daß er gewisse Ge-

setze nicht beachten werde, aber er kann eS durchblicken lassen. Während nun Beide auf dasselbe Ziel loS steuern, thun sie eS auf verschiedene Art und da müssen wir gestehen, daß der kurze und entschiedene Stil deS Herrn Bookwalter unö besser gefällt, als der deS Herrn Taggart, dessen lange Auseinandersetzung gewissermaßen wie eine Entschuldigung aussieht, welche um so weniger am Platze ist, alS daS Temperenzelement ihr doch keine Beachtung schenkt. EinS ist sicher, Temperenzler ist keiner von Beiden und viel Trost können die Temperenzler auS keinem der beiden Briefe schöpfen. Beide Kandidaten, sowohl der republikanische, wie der demokratische weisen die Temperenzler höflich, aber deutlich zurück. Die Republikaner haben, wzö unsere Stadt betrifft, etwaS gelernt, wie eS scheint. &t ha ben ein Haar in der Temperenzsuppe gesunden. Vor zehn Jahren hätte eS kein republikanischer MayorSkandidat gewagt, einen solchen Brief zu schreiden, wie Lookwalter. Sie haben endlich begriffen, daß die Mehrzahl der Bewohner der Stadt von strikter Durchsübrung der Temperenzgesetze nichts wissen will. Sie hätten eS nur früher begreifen sollen. Sie haben sehr lange gebraucht und eS ist etwaS spät geworden. ArahliMichleil. W etterberi cbt. SchoneS Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Stunden 72 Grad, niedrigste 58 Grad. Schissel'S Badeanstalt-Tempera tur 70 Grad. Sechs Neger erschossen. S p ring sie l d, ZllS., 18. Sept. Gouvernör Tanner hat den Befehl erlassen, daß sich zwei Compagnien deö 4. Regiments unter dem Befehl von Col. Bennett nach Carterville begeben. ES hat sich dort infolge deS MinendiftriktS ein Aufruhr ereignet. Der Gouvernör erhielt von Samuel Brusb, dem Geschäftsleiter der St. Louis and Big Muddy Coal Company zu Carterville eine Depesche, in der mitgetheilt wurde, daß fünf seiner schwarzen Grubenarbeiter ermordet worden seien. Die Neger hätten sich mit anderen ihrer Rasse am Bahnhof eingefunden, um abzureisen, und der Mob habe aus sie geschossen. Zu später Stunde gestern Abend erhielt der Gouvernör die folgende Depesche von Sheriff Gray von Carterville : Comp. C hat sich bei mir gemeldet. Die Lage ist kritisch. ES find viele bewaffnete Männer in Carterville und in der Umgebung der Brush-Mine. Die Compagnie ist nicht genügend, den Mob zu zerstreuen." Der Gouvernör antwortete, der Sheriff solle so viele Soldaten erhalten, als er brauche, um daS Gesetz durchzuführen und die Schuldigen der Serechtigkeit zu überliefern. Carterville, JllS., 18. Sept. Gestern, etwa um die Mittagsstunde, war Carterville der Schauplatz einer blutigen Scene, bei der vier Neger auf der Stelle getödtet. einer tödtlich und zwei andere leicht verwundet wurden. Die Weißen hatten den Negern verboten in die Stadt zu kommen und dadurch entstand der Zusammenstoß. Gestern kamen 12 bewaffnete Neger zur IlliniiS Central-Station. Sie geriethen in Streit mit weißen Grubenarbeitern, zogen ihre Revolver und begannen auf die Weißen zu schießen, Die Namen der Todten find : Rev. I. T. gloyd, Huse Bradley, 3ohn Black. Henry Branumb. Sim. CumminS ist tödtlich verwundet. Vierzig mit Krag-Iorgensen-Ge-wehren bewaffnete Grubenarbeiter von der Herrin-Mine find von dort aufgebrechen, um den hiesigen Mwenarbei tern beizuftehen. Einer der getödteten Neger ist ein Prediger, die anderen find Tagelöhner.

j Drcyfus begnadigt.

Parik, l9. Sept. Der Ministerrath beschloß heute im Prinzip Dreysuö zu begnadigen. Die Begnadigung wird in einigen Tagen eintreten. DreyfuS hat seine Appellation gegen daS Urtheil deö Militärgerichts zurückgezogen. Die MilitärchefS find mit der formellen Verurtheilung DreyfuS' zufrieden und Verfolgung derselben wird wohl schwerlich statthaben. Die Familie DreyfuS' sträubte sich sehr gegen die Bedingung der Zurückziehung der Appellation, aber ohne diese konnte die Regierung nicht handeln und in längerer Hast lag LebenSgefahr für DreyfuS, dessen Gesundheit schwer erschüttert ist. Da die Begnadigung schon länger erwartet wurde, rief die Nachricht von dem Beschluß deS Ministeriums weder hier noch in NenneS besondere Ausregung hervor. Man vermuthet, daß DreyfuS ganZ im Geheimen von hier weggebracht und von seinen Freunden über die Grenze geschmuggelt werden wird. CH t Scheure'r-Kestner t Pari. 19 Sept. Der frühere Vicepräsident des Senats ScheurerKestner ist todt. Er hat zuerst im Senate die Unschuld DreyfuS' bedauptet und damit die Bewegung zu seinem Gunsten inS Leben gerufen. Der deutsche katholische Central - Verein. St. Paul, 13. Sept. Die Iahreöconvention deS deutschen katholi schen Central. Verein trat heute in der Kirche zum Heiligen Herzen zusammen und General-Vicar John M. Stariha leitete die Verhandlungen. ES wurde eine Resolution eingebracht, welche auf daS Entschiedenste gegen die angeblichen sakrilegen Entweihungen der katholischen Sanktuarien auf den Philippinen durch amerikanische Soldaten protestirt. Präsident Weber erinnerte in seiner Ansprache an die Session, welche die Vereine vor 15 Jakren in St. Paul abgehalten haben und verbreitete sich über baS wunderbare Wachsthum der Vereinigung seit dem Jahre 1884. Jetzt zählt der Verein 604 einzelne Vereine mit 49.934 Mitgliedern. Der Reservefonds beläuft sich auf über eine Million Dollars. Während deS letzten ZahreS wurden 8.000 kranke Mitglieder unterstützt, und eS wurden dafür $175,000 verausgabt. Bei Todetfällen wurden $115,000 mehr gezahlt, so daß im Ganzen für UnterstützungSzwecke $290,000 verausgabt wurden. Odo FellowS in Detroit Detroit, Mich., 13. Sept. Heute beginnt hier die diamantene ZubiläumSfeier deS Ordens der Americ?n Odd FellowS". ES find bereits etwa 400 der höherstehender. Beamten darunter sämmtliche Beamten der Sovereign Grand Lodgedie Delegaten zu den Sitzungen der Großloge, die Beamten der StaatS-Großlogen, die Beamten deS Grand Encampment und die Beamten deS Rebekkah-ZweigeS, eingetroffen. Außerdem weilen etwa 1000 andere Odd FellowS auS verschiedenen Staaten schon heute in Detroit. ES fand ein Gottesdienst in der Erüen Congregationaliften-Kirche statt. Der mittlere Theil der Kirche war für Odd FellowS und ihre Damen reservirt. Mehrere Hundert derselben waren aus einem Special-Trolleyzug vom Hauptquartier eingetroffen. Während deS ganzen TageS wurde an dem Triumphbogen in der Woodward Avenue gearbeitet. Seit dem frühen Morgen sind die Hotels mit von auswärts eintreffenden Odd FellowS überfüllt. Morgen wird die JahreSreunion der Past Grand RepresentativeS und der Mitglieder der Sovereign Grand Lodge das Hauptereigniß bilden. Am Mittwoch findet die große Parade statt. Am Donnerstag folgen die Preisübungen der unisormirten Abtheilungen und am Abend geben die Rebekkahlogen ein Konzert. Am Freitag und Samstag werden die Delegaten mit ihren Damen ihre Aufmerksamkeit den SehenSwürdigkeiten der Stadt widmen und sich sonst zu amüstren suchen. m. Vor dem französischen Senat. Paris, 13. Sept. Der Oenat

trat heute Nachmittag um 2 Uhr alö höchster Gerichtshof zusammen, um die 22 Politiker wegen Verschwörung gegen die Regierung zu Prozessiren, zu welchen auch Demoincourt, Deroulede, Marcel Habert, Thiebaud, Baron de Vaux und JuleS Guerin gehören. Der Eeneralprokurator Herr Bernard verlas eine lange Anklage, waS über eine Stunde in Anspruch nahm, und der Senat trat dann in geheime Sitzung, um die Anklagen zu berathen, und die Fragen bezüglich der anzuordnenden Voruntersuchung zu entscheiden. Vermuthlich wird der Senat heute Abend um 6 Uhr wieder zusammentreten und seine Entscheidungen publiciren und sich dann bis zur Beendigung der Voruntersuchung vertagen, welche etwa einen Monat in Anspruch nehmen dürste. Beim Schluß der Verlesung der Anklage verließen Herr Bernard und seine Kollegen den Saal, und Herr Filliereö schloß für den Rest der Sitzung die Oessentlichkeit auö Um 7 Uhr Abends war der Senat noch in Berathung. ES hieß, die Senatoren hätten vereinbart, den Antrag der Angeklagten durch Anwälte bei der Verhandlung im UntersuchungS - Gericht vertreten zu sein, zu bewilligen. Diese Anordnung betrachteten die Angeklagten alS sehr wichtig für sie. Der Senat debattirte dann die Frage seiner Competenz, alö oberster Gerichtshof zu fitzen. Etliche Blätter deuten an, daß der Herzog von Orleans mit Herrn Guerrn in der Rue Chabrol im Gebäude der Antisemiten - Liga eingesperrt sei, aber Niemand hat ihn bis jetzt gesehen. AlS die öffentliche Sitzung wieder aufgenommen wurde, erklärte der Präfibent galliereS, der Senat habe den Angeklagten mit 234 geaen 32 Stimmen die Vertretung durch Anwälte in der Voruntersuchung bewilligt, aber über die Frage seiner Competenz als oberster Gerichtshof zu fitzen, werde er sich erst nach Beendigung der Voruntersuchung schlüssig machen.

allerlei. ZonathanTwega!. etn biederer Bauer von Crawsord, Camden County. N. I.. hatte ein-Abenteuer mit einer Pinienschlange zu bestehen, das er nicht so bald vergessen wird. Die Pinienschlar.ge ist das größte von New Jersey's Reptilien, die S:eschlange selbstverständlich ausgenommen, und erreicht zuweilen eine Länge von 12 Fuß. Sie ist nicht giftig und läfet sich leicht zähmen, kann aber doch, wenn sie gereizt wird, gefährlich weiden, wie Bauer Twegal zu seinemSchaden aus gefunden hat. Die Schlange, welche Twegal fand, war nur acht Fuß lang, und der Bauer überraschte sie dab'.i, als sie ein junges Hühnchen zum Frühstück verzehrte. Jonathan ergriff die Schlange und diese ließ ihren Leckerbisscn fallen, war aber über die Störung so empört, daß sie sich um den Körper und den Hals des Bauers ringelte und ihm die Kehle zudrückte. Twegal wurde blau im Gesicht und stürzte schließlich nieder. Im kritischsten Moment gelang es ihm, die Schlange am Halse zu fassen und ihr Gleiches mit Gleichem zu vergelten, doch konnte der Bauer sich erst von dem Reptil befreien, als seme Frau hinzu gekommen war und der Schlange mit einer Axt den Kopf abgehackt hatte. In dem Zeitraum von nur wenigen Minuten erstickten drei große, starke Söhne der Wittwe FrankCampbell, welche in der kleinen Ortschaft Lowell in Mason County, Ind., wohnt. Die Todesgrube von Brunnen ist 27 Fuß tief und während der anhaltenden Dürre versiegte die Wasserader, so daß man sich entschloß, den Zufluß durch eine Sprengung mit Schießpulver zu verstärken. DieS geschah gegen Mittag, und kurz nach der Sprengung stieg einer der Brüder Campbell in den Brunnen hinab, um den Erfolg in Augenschein zu nehmen. Sobald er den Boden des Brunnens erreichte, rief er. von stark ausströmendem Brunnengas übermannt, mit schwacher Stimme um Hilfe. Von oben wurde ihm daraus zugeschrien, augenblicklich heraufzukommen. Er versuchte dies auch, aber er fiel bewußtlos wieder zurück. Ein anderer Bruder. der sofort hinabstieg, verfiel demselben Schicksal, so auch der dritte. Das tödtlicheGas wirkte nur zu schnell. Einige Nachbarn, die dem grausigen Schauspiel zugeschaut hatten, waren von Schreck gelähmt und völlig rath los. Erst nach Verlauf einer vollen Stunde ließ ein Unbekannter sich an einem Seil in den Brunnen und brachte die Leichen herauf. Die verungluckten Brüder Campbell, Rufuö, George und Robert, standen im Alter yozrLL biö LU LI.Lahren.

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