Indiana Tribüne, Volume 22, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1899 — Page 2

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Fndisna Lrivüne.i Erschrwt Täglich und GsWSLZV, Di täglich .Tribüne- kostet durch den Tilget J Cent! per Woche, die SontagS,rrida-I Eextl per Woche. Leid iif n 15 entl ode, 9 Cents per Xxt. Per P utzerhalb de. OUk tgechi t ,rakbzhlns l? Shr. Ofliwi 18 Cct Vladama traß Indianapolis, Znd.,1. Sept'br1899. Nordpolar und Südpolarl?iS. Man würde sehr irren, wenn man glaubte, daß das öis als solches überall gleich sei. Wohl bewahrt es seinen allgemeinen Charakter als gefrorenes Wasser; wie verschieden es aber in seinen einzelnen Eigenthümlichkeiten sein kann, zeigt sich schon in den Erfahrungen mit den verschiedenen Sorten Eis, welche im Handel und Verkehr zu sinden sind. Es kommt eben vor Allem auf die Verhältnisse an, unter denen sich das Eis gebildet hat. Namentlich ist der Unterschied zwischen Nordpolar- und Südpolar - Eis ein großer, und dies zeigt sich am auffälligsten in den Verschiedenheiten zwischen den, im Meerwasser treibenden Eisbergen, welche aus den NordpolarGegenden, und denjenigen, welche aus den Südpolar - Gegenden kommen. Die ersteren sind vielen Ocean - Reisenden bekannt, die letzteren nur verhältnißmäßig wenigen. Eisberge aus dem hohen Norden erlangen bekanntlich schnell, wenn sie südwärts treiben, allerlei groteske Formen, mit vielen Zinnen und Zacken. Dagegen bewahren die Eisberge aus dem hohenSllden, auch wenn sie in sehr niedrige Breitegrade gelangen, ihre ursprüngliche tafelförmige Gestalt; und erst wenn sie Gegenden erreichen, wo die Sonne endlich ihre Hitze wirklich fühlbar macht, beginnen sie, aufzuthauen und dann ebenfalls Spitzen und Einduchtungen zu zeigen. Der Temperatur - Unterschied zwischen beiden ist allemal ein bedeutender. Es kann dies auch nicht wohl anders sein. In einer Region, wo die Sommer Temperatur sehr selten über den Gefrierpunkt kommt, und der dürftige Character des Landgebietes den Pola? Strömungen freien Spielraum läßt, uuch die Sonne niemals etwas hervorbringt, das eine Sommerblume genannt werden könnte, müssen die Verhältnisse für die Eisbildung sehr verschieden von denen des hohen Nordens sein, wo in entsprechenden Breitegraden der Sommer das Land mit Blumen bekleidet und die Luft mit unzähligen Bienen u. s. w. erfüllt, und tvo das Polarbecken von großen Landgebieten umgeben ist, welche die Sominerwärme festhalten, ganz anders, als eine verhältnißmäßig kleine Landfläche es vermag, die von einem ungeHeuren Wasserkörper umgeben ist, wie in der Südpol - Zone! So klar dies allgemeinen erscheint, so ist freilich daraus noch nicht erfichtlich, weshalb die Verschiedenheiten in den beiderseitigen Eisgebildm sich gerade so gestalten, wie sie vorliegen, und nicht anders. Dafür hat man heute ebenso wenig eine Erklärung, wie zu der Zeit der ersten Polarforschungen. Ein Aufthauen unter SüdpolarEisbergen ist selbst im Höhepunkt des Sommers ein seltenes Ereigniß, und nur wenige Forscher haben ein solches je im größeren Maße beobachten können. Bei einer Gelegenheit jedoch konnte ein vollständiges Thauen dieser Eisberge außerhalb der SüdpolarZone in seiner ganzen, ihm eigenthümlichen Glorie wahrgenommen werden. Dasselbe war von Donnerlauten be gleitet, welche stark an ein Feuern von schwerer Artillerie erinnerten, während die gewaltigen Eismassen sich spalteten und auseinander stürzten. Obgleich übrigens diese südlichen Eisberge nur sehr selten in höheren Breitegraden schmilzen, haben sie eine andere Manier, sich gegenseitig den Garaus zu machen: sie stürzen nämlich manchmal auf und in einander und zerbrechen dabei in kleine Schollen, welche das Meer auf viele Meilen rn der Runde bestreuen. Ist die Gefahr eines Zusammenstoßes mit Eisbergen und Eisgeschieben schon in nördlichen Gewässern groß genug, so ist sie noch bedeutend großer hinsichtlich der Eisgebilde von derSüdpolar Zone, namentlich bei den dichten Nebeln, welche häufig die südlichen Seen verdunkeln. Und gilt dies schon sür Dampsboote, welche mit Benutzung aller neuzeitlichen Errungenschaften gebaut worden sind, wie viel mehr muß es erst für die Boote früherer SüdPolarforscher gegolten haben, vor deren Leistungen man darnach einen besonders großen Respekt bekommen muß! Nicht genug ChemieSchulung7 5i wird neuerdings Klage darüber geführt, daß die höheren Lehranstalten unseres Landes, wie auch die amerikanischm Fabrikanten sich noch viel zu wenig um Schulung in wissenschaftlicher Chemie und ihre praktische Anwendung kümmerten, undAmerikaner, welche dieser Angelegenheit besondere Beachtung geschenkt haben, weisen darauf hin. wie weit namentlich Deutschland unS in dieser Beziehung voraus sei, und welch' großen materiellen Vortheil ein solcher Vorrang zu bedeuten habe. In Deutschland wird geltend geinacht und auch in manchen anderen 'Kulturländern hat diese innige Vereinigung von Wissenschaft und Industrie einen hohen Grad erreicht; wie viele betreffende Fabrikanten aber gibt es hierzulande, welche bereit sind, Chemie-Ge-lehrte lediglich zur Weiterbetreibung ihrer analytischen Forschungen anzustellen und die Ergebnisse ihrer Untersuchungen sofort industriell zu verwenden? Verschwindend wenige. Und unsere Colleges betreiben diesen Gegenstand, gelinde gesagt, sehr stiefmütterlich. So kommt es, daß anderwärts eine Ssnze Reihe wichtige? praktisch-cLemi-

scher Entdeckungen.von Attaches" großer Ehemicalien - Fabriken gemacht (und natürlich patentirt) worden ist, und die, auf diesem Feld zurückgebliebenen Amerikaner das Vergnügen haben, für dieselben tüchtig zahlen zu müssen. Man hat z. B. berechnet, daß die Ver. Staaten in den Jahren 1897 und 1893 nahezu 22z Millionen Dollars für Färbestoffe zum Färben unserer Kleidungs Artikel verloren haben, resp, an das Ausland zahlen mußten, einfach infolge Mangels an einheimischer Chemie - Schulung und entsprechenden wissenschaftlich - industriellen Arbeitsdepartements. Eine besonders wichtige Rolle spielte dabei das künstliche Indigo. Bekanntlich wurde lange Jahre nur natürliches Indigo aus Indien, und in geringerem Maße aus westindischen Inseln verwendet. In aller Stille ber stellten der wissenschaftliche Stab" einer großen deutschen Firma künstliches Indigo her. Schon vor achtzehn Iahrcn wurde einem bekannten amerikanischen Chemie - Professor in den Anlagen jener Firma ein solches künstliches Product gezeigt; aber man hielt dasselbe dort noch nicht für gut genug, um in den Handel gebracht zu werden, sondern arbeitete geduldig an seiner weiteren Vervollkommnung. Erst im vori? gen Jahr wurde es im Mitbewerbe mit dem natürlichen Indigo in den Handel gebracht. Die amerikanischen Interessenten trösteten sich damit, daß die amerikanische Zoll - Tabelle nur reines" Indigo zollfrei einlasse und aus Nachahmungen aus Kohlenthecr einen Zoll von 35 Procent lege. Aber siehe da! Als das neue Product dem Regierungs - Chemiker in Washington vorgelegt wurde, erklärte dieser, daß kein lebender Chemiker" einen Unterschied zwischen diesem und dem reinen" Indigo finden können, daher auch ersteres frei eingelassen werden müsse. Und so wird dieses künstliche Product. obgleich wohlfeiler, als das natürliche, mit großem Profit verkauft, das betreffende Patent läuft .noch auf 17 Jahre und muß seinen Inhabern in dieser Zeit einen riesigen Gewinn brinqen! Und das ist nur ein einziges Beispiel. Es sei hierzu nur noch bemerkt, daß es den Amerikanern in der That nicht schaden könnte, wenn sie ihr praktisches Streben nicht zu vorwiegend Dingen zuwendeten, die einen äugenb l i ck l i ch e n Erfolg bringen. Moderner Levlathan.

Der größte Dampfer der Welt, die der White Star Line gehörige Oceanie", hat die Jungfernfahrt von Queenstown nach New Iork in 6 Tagen 2 Stunden gemacht. Dies war keine ungewöhnlich schnelle, aber eine gute Durchschnittsreise, umsomehr da in Folge des in England herrschenden Heizerstrciks zum Theil unerfahrene Leute als Heizer geheuert werden mußten. Die Oceanic". welche den Lloyddampfer Kaiser Wilhelm der Große" wohl an Größe, aber nicht an Schnelligkeit übertrifft, wurde von Harland & Wolfs in Belfast in 22 Monaten gebaut und kostete fast $5, 000,000. Er ward am 26. August fertig und hat sieben Stahldecks und 17,000 Stahlplatten waren zu seinem Rumpf nothwendig. Einige dieser Platten sind 23 Fuß lang und 3 Tonnen schwer. Seine Maschinen können 28.000 Pferdekräfte entwickeln. Wenn der Capitän, Camron, auf der Commandobrücke steht, befindet er sich 00 Fuß über dem Wasser. Das Promenadendeck ist 600 Fuß lang, der große Salon 84 Fuß lang und 67 Fuß breit. Hier sind die Längen- etc. VerHältnisse des Schiffes im Vergleich mit anderen großen Dampfern: Länge. Breite. Tonnen gedalt. Cceanic" . 70 63 17.400 .aiier Wilhelm der Große 6 UxiX) .Eamvania- 625 65 13,00 V'iicanta" 620 64 12.950 ,t Loui" 551 63 16.000 Die Oceanic" ist um 24 Fuß länger als der Great Eastern", der aber 15j Fuß breiter war. Der Dampfer macht trotz seiner Größe einen schlanken Eindruck. Unschön sind nur die enorm dicken Schornsteine, von deren Große man sich eine Vorstellung machen kann, wenn man erfährt, daß in den umgelegten Schornsteinen zwei Trolleycars neben einander fahren könnten. Die zwei Propeller haben je 21 Fuß im Durchmesser. Das Innere des Dampfers ist natürlich auf's Prächtigste ausgestattet und bietet jeden deckbaren Comfort. Die JaqulJndianer. Ströme von Blut sind in den zahlreichen Kriegen der Mexikaner mit den Aaquis auf beiden Seiten schon geflossen und der einst sehr mächtige Stamm ist furchtbar decimirt worden, allein seine vollständige Unterwerfung ist der Regierung unserer Nachbarrepublik nicht gelungen. Als die Aaquis, oder Hiaquis. zuerst den spanischen Eroberern bekannt wurden, zählten sie mindestens 400,000 und occupirten das heutige Anzona. New Mexico, die westliche Hälfte von Texas und Mexico, südlich bis Duranao, während sie heute in die Gebirgswildniß von Sonora zurückgedrängt sind und der ganze Stamm nur noch 15.000 stark sein mag; unter dieser Zahl sind etwa 5000 Krieger. Ursprünglich friedfertig und fleißig, betrieben sie wie die weiter nördlich wohnenden Novajos Pferde- und Schafzucht im Großen und heute noch gelten sie als vorzügliche Viehzüchter. Die von ihnen gewobenen wollenen Decken, welche sich durch sehr gutes Material wie prächtige Muster auszeichnen, und ihre schönen Töpferarbeiten lassen erkennen, daß sie sich einer uralten Cul tur erfreuen. Den Pimas verwandt, sprechen sie den Eahita - Dialekt, doch ist ihre Aussprache außerordentlich laut und rauh; von dieser Sprachweise rührt auch ihr Name her, denn Vaqui bedeutet einer, der laut spricht". Im Laufe der Zeit hat die spanische Sprache bei ibnen Aunabme ae funden

und dieser bedienen sie sich im 'Verkehr mit den Mexikanern. Trotz der Friedfertigkeit ihres Charakter sind die Maquis unerschrockene Krieger, da ihre Unabhängigkeit ihnen als das höchste Gut ailt. Niemals erhoben sie aus

eigener Initiative die Waffen, wurden sie aber zum Kampfe gedrängt, oann machten sie ihren Geanern nicht wenig zu schaffen. Nur ein einziger Fall ist i w Ä . rfV bekannt, in dem me vjaquis freiwillig in den Kampf ziehen wollten, und dieserFall ereignete sich im vorigen Jahre, als ihr Häuptling Tetabiate unserer Neaieruna ein Reaiment ausgewählter Krieger zum Kampfe gegen die Spanier. ihre Erzfeinde, zur Verfugung stellte. Im Jahre 1658 gründete der Jesuitenmissionar Francisco Kino die erste Mission unter den Yaquis. Die Kinder mußten zur Schule gehen und wurden im christlichen Glauoen unlerwiesen, doch blieben die Meisten ihren alten Göttern 5zuitzilopochtli und Quetzalcoatl treu, ebenso wie heute manche unserer Indianer, die in Carlisle gewesen sind, nach der Entlassung aus der Schule in die frühere Barbarei zurückoerfallen. Nachdem die spinische 5urschaft etwa 00 Jahre gcwährt hatte, waren wohl alle Jaquis zum Christenthum bekehrt. Allmälig kamen sie freilich zu der Einsicht, daß die Spanier auch das goldene Ztaiv verehrten, denn in ihrem Golddurste ließen die Eroberer sich unerhörter Grausamkeiten gegen die urvewoyner zu Schulden kommen. Dies führte im Jahre 1740 zu einer Empörung, deren ??Ubrer Muni und Juan Calixto waren. Nur kurze Zeit währten oie Feindseligkeiten und es wurde Frieden geschlossen. Bald jedoch verletzten die Spanier die Friedensstipulationen in so arroganter Weise, das) im at)xt 1750 die Aaquis unter ihrem L)äuptling Luis sich abermals empörten. Nach dreijährigen Kämpfen wurde dieser gefangen, um bald darauf in der Gefangenschaft an Melancholie" (wie die Spanier behaupteten) zu sterben. Trotzdem die Jaquis in diesen und den späteren Kriegen furchtbar litten, müssen sie als ein nicht unterworfener Stamm gelten. Selbst die Niederlage, welche sie im Jahre 1832 unter ihrem 5oäuptling Bandara erlitten, änderte hieran nichts, denn Merico hat noch in dem Frieden von Ortiz, 1897. der den zehnjährigen Krieg beendete, anerkannt. daß sie das von ihnen occupirte Gebiet unter spanischen Concessionen besitzen und dort nur ihre eigenen Gesetze Giltigkeit haben. Der jetzige Krieg ist durch die mexicanische Regierung provocirt worden, welche in demjenigen Theile von Sonora, den die Aaquis als ihr Gebiet betrachten. BergWerks - Concessionen ertheilte. Die gegen die Indianer aufgebotenen Truppen befehligt General Torres, der auch in den Jahren 1890 und 97 gegen sie im Felde stand. Den von mexicanischer Seite stammenden Nachrichten zufolge sind die ?exicaner soweit sieg, reich, aber diese Meldungen sind mit Vorsicht aufzunehmen, wenn man sich ihre Schlappen in den früheren Kriegen in die Erinnerung zurückruft und auf das fast unzugängliche BacateteGebirge, in welches sich die Jaquis zurückgezogen haben, blickt. Seit dem Jahre 1848 hat Mexico mindestens 33.000 Soldaten in den Kämpfen gegen die Aaquis geopfert und im Jahre 1885 wurde General Garcia mit 400 Mann von ihnen niedergemetzelt. In den Pässen des Bacatete - Gebirges kann eine Handvoll muthiger Krieger ganzen Truppenabtheilungen erfolgreichen Widerstand entgeaenseken und nach den Beweisen ihrer früheren Tapferkeit werden die Jaquis jeden Fußbreit theuer verkaufen. Trotzdem werden sie sich auf die Dauer nicht zu halten vermögen, denn die Uebermacht ist zu groß und dieser Krieg wird für den heldenmüthigcn Stamm vielleicht mit der vollständigen Ausrottung enden. ' Im Fluß bei Al'ißfield, Mich., wurde die Leiche des reichen Farmers Peter Jffland von Riga 2p. gefunden, eines Bruders des Sheriffs Jffland von Lenawee County. Ein Gespann Pferde lag ebenfalls ertrun ken nebenan. An der Leiche fehlten alle Werthsachen, die er besessen hatte. Es schien ein Mord vorzuliegen. Der Bruder Jffland's ertrank vor Jahren in einem Graben. Herr Wm. I. Htgybarger. der Besitzer des City Hotels" zu Sharpsburg, Washington County, erlitt durch die Explosion einesSchnapsfasses schlimme Brandwunden. Herr Highbarger wollte eine Flasche mit Whiskv in dem halbdunklen Keller füllen. Um zu sehen, wie viel noch in dem Faß war, steckte er ein brennendes Streichholz durch das Spundloch. Im nächsten Moment ertönte eine Explosion. Der Deckel des Fasses wurde von der Gewalt durch die Decke getrieben und der Schanktisch demolirt. Der Mann war in Flammen gehüllt, die der brennende Spiritus über den ganzen Keller verbreitete. Er hatte Geistesgegenwart genug, durch die Thüre zu flüchten, wo Anwesende die brennenden Kleider abrissen und dann mit Mühe die Ausdehnung der Flammen im Hause verhinderten. D r. I. F. B y e r s v o n B u t l er, Pa.. wurde vor etwa 20 Jahren zu einem fremden jungen Manne gerufen, der schlimm am Nervenfieber litt. Da der Patient wed?r Geld noch Freunde hatt, behandelte ihn der Arzt kostenfrei und brachte ihn auch glücklich durch. Etwa ein Jahr später wurde im nördlichen Theile des Staates eine Räuberbande aufgegrisfen und zu langen Zuchthausstrafen verurtheilt, und darunter befand sich des Doctors Patient. Dieser Tage betrat ein Mann in gesetzten Jahren die Office des Arztes und fragte diesen, ob er sich eines jungen Mannes erinnere, den er einst vom Nervenfieber kurirt habe. Dr. Byers bejahte die Frage und war nicht wenig erstaunt, als der Fremde einen Geldbeutel hervorzog, dieRechnung bei Heller und Pfennig beglich, sich höflichst bedankte und sich dann schleunigst wieder entfernte.

pcrkannt.

Non 25. Vrauiu Meine Schüchternheit war von jeher das Unglück meines Lebens. Kein 9Nensch wird es heutzutage zu etwas bringen, wenn er nickt in die arofce Lärmtrompete stößt das heißt:'seine ' .1 - Os,. -' "r.r ' eigene. 4ji;nc meine uiigiUllieilge Schüchternheit Isdiit ich mich nie in einer Lage wie der befunden, die ich jetzt schildern will. Die Geschichte fing damit an. dafz mir ein Bekannter Namens Wilhelmi unter den Linden begegnete. Wir waren zusammen aus Tirol gekommen und waren auf der Fahrt im Coupee sehr bekannt geworden. Er kzatte sich unterwegs in Leipzig bei Verwandten aufgehalten und freute sich nun herzlich des unerwarteten Wiedersehens mit mir. Da er es sehr eilig hatte, wechselten wir nur wenige Worte, doch bat er mich, am nächsten Abend mit ihm zu essen und schrieb sich meine Adresse auf. Gestern früh erhielt ich folgenden Brief von ihm: Mein lieber Herr Braun! Kurz nachdem wir uns gestern getrennt hatten. lief ich meinem Freund, dem Baumeister Halldorf, in die Arme, den ich seit Jahren nicht gesehen habe. Er hat sich hier angekauft und gibt zur Einweihung seines neuen Hauses morgen eine Festlichkeit. Er lud mich dazu ein, doch ich sagte ihm, ich hätte mich mit Ihnen verabredet. Von einer Absage will er aber nichts hören und bittet mich. Sk mitzubringen; seine Frau würde Ihnen eine Einladung schicken. Ich habe deshalb für uns Beide angenommen und werde Sie heute Abend um halb acht Ubr abholen. 5)alldorfs sind sehr nette Leute, und Sie werden sich sicher dort gut unterhalten. Hof sentlich ist Ihnen diese Aenderung un seres Planes nicht unangenehm. Besten Gruß. Ihr Edwin Wilhelm!." Mit gleicherPost erhielt ich von Frau i)alldort eine Einladung zu acht Uhr. tote tarn mir ganz gelegen, denn ich hatte meinen Frackanzug lange nicht mehr angehabt, und es that ihm ganz gut, wenn er etwas gelüstet wurde. Auch hörte ich nach einigen Erkundigungen, daß Halldorf eine sehr bekannte und einflußreiche Persönlichkeit sei, und so wünschte ich mir selbst Glück zu meinem Entree in die bette Gesellschaft. Mit außerordentlicher Sorgfält kleidete ich mich an. Als ich mich endlich im Spiegel prüfte, mußte ich mir eingestehen, daß Wilhelm! sich meiner nicht zu jchamen brauchte. Um halb acht war ich fertig und wartete ungeduldig in der Halle des Hotels auf meinen Freund. Ich war sehr hungrig, und das Klappern der Messer und Gabeln im Sveisesaa stet gertc noch meinen Appetit. Dreiviertel acht war's und Wilhelmi noch immer nicht da! Statt dessen erschien ein Telegrapyenbote und schrie den Namen: Braun" heraus. Ich riß ihm die De pesche aus der Hand und öffnete sie ha stig. Sie lautete: Bedaure. durch dringende Geschäfte sofort zum Abreisen gezwungen zu sein. Gehen Sie al. lein zu Hauoorss und entschuldigen Sie mich. Besten Grun. Wilhelm . Ein leiser Fluch entfuhr mir; die Lage war mcht die angenehmste. Sollte, ich allein zu einer Gesellschaft von Leuten gehen, die ich nie zuvor gesehen hatte? Aber trug ich nicht eine Einladung der Hausfrau oe: mir? Ich fahre hin." entschied ich mich endlich, und ohne weitereZ Zögern rief ich eme Droschke herbei und sprang hinein. Der Abend war warm, und ich trug keinen Ucberzieher bei mir. Der Kutscher kannte sowohl Gegend als Straße, und nach einer kleinen Viertelstunde waren wir angelangt. Das Haus lag im Garten. Ich bezahlte den Kutscher und ossnete das Gitterpsörtchen. Gerade vor mir sah ich eine os fene Thür, die in einen Gang führte Ich trat ein und klopfte, erhielt aber keine Antwort. Ern kraftlaer Geruch von Speisen stieg mir in die Nase, und als ich mich einige Schritte naher wagte. erkannte ich meinen Irrthum. Der Haupteingang lag jedenfalls auf einer anderen elte. ich war vrn hinten ber eingekommen und stand nun vor der verschlossenen Kuchentyur. Eben wandte ich mich um. um wieder fort zugeben, als sich blitzschnell diese selbe Thür öffnete und ein großer Mann in weißer Jacke und Karpe berausellte Mir den Hut vom Kovf reinen und ibn an einem Nagel aufhängen und mich am Arm packen und m die Küche hineinzerren war das Werk einer Sekunde. Zum Kukuk, weshalb kommen Sie denn so spat?" fuhr er mich an. Es ist alles fertig, und ich will auftragen lassen, ich wartete nur noch auf Sie." Sofort wurde mir die Sachlage klar. Halldorfs hatten jedenfalls zu dieser Gelegenheit einen besonderen Koch und einen Lohndiener angenommen, und der Erstere hatte mich für seinen Collegen gehalten. Die Wuth über den Irrthum des Menschen raubte mir für einen Moment die Sprache, denn, noch ehe ich die Verwechslung aufklären konnte, hörte ich eine weibliche Stimme: Sind Sie . fertig. Herr Thomas?" Ich drehlc mich um. Eine Dame war durch eine andere Thür hereinge, treten und stand nun aus der Schwelle. Mich konnte sie in meiner .Ecke nicht sehen. ich aber errieth sofort an ihrer Gesellsch:ftstoilette. daß sie meine Wirthin sein mußte. Ja, ganz fertig, gnädige Frau," erwiderte der Koch, d.er Lohndiener ist eben gekommen, und ich lasse sofort felviren." Bitte, beeilen Sie sich, alle Gälte sind versammelt." Obgleich ich noch nichts gesagt hatte. war mein Gesicht dennoch beredt genug, hätte mich nur der Koch angesehen. Aber ganz mit seiner Arbeit beschäftigt. schien er keine Zeit dazu zu finden. Frau Halldorf stand noch immer auf derselben Stelle, und letzt wäre der richtige Augenblick zum Sprechen und Erklären gewesen. Hätte ich es da und dann gethan, so wäre alles anders ae-! kommen, aber icb konnte nickt. Aui

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meiner Ecke hervortreten und mich, umgeben von Küchenutensilien, einer Dame, die ich nie zuvor, die mich nie zuvor gesehen hatte, vorstellen, erforderte mehr Muth, als ich besaß. Dennoch beschloß ich nach kurzem Zögern, diesen Ausweg zu ergreifen, doch als ich mich hervorwaqte. war die goldene Gelegenheit verschwunden. Frau Halldorf hatte sich bereits entfernt, und im selben Moment schob mir der Dummköpf von Koch eine große Suppenschüssel zwischen die Hände. Ich mußte sie entweder nehmen oder fallen lassen. Halten Sie doch fest." schnauzte er mich an, tragen Sie sie ins Speisezimmer." O. da ist ja der Lohndiener," rief ein hübsches Stubenmädchen in weißem Häubchen und ebensolcher Schürze und trat mir im Flur entgegen, ich dachte schon, Sie würden gar nicht mehr kommen. Bitte, diesen Weg. folgen Sie mir." Ganz betäubt that ich. was sie mich hieß, und trug die Suppenschüssel in ein ziemlich großes Gemach, wo. zum Essen gedeckt war Dort stellte ich sie auf den Tisch. Unterdessen war das Mädchen in den Salon gegangen und meldete, es sei servirt. Wieder war es zum Entfliehen zu spät; denn sowie ich meiner Absicht die That folgen lassen wollte, betraten die Gaste paarweise den Raum, und das Mädchen schloß hinter ihnen die Thüre. Da stand ich nun und sah mir den Mann an, der mein Wirth hätte sein sollen. Er war ältlich, hatte schon etwas ergrautes Haar, scharfe, durchdringend; Augen und ein sehr entschlossenesKinn. Mit einer herrischen Geberde winkte er mich zu sich heran, und noch ehe ich wußte, wie mir geschah, reichte ich die Suppenteller herum. Während ich diese Arbeit besorgte, fing mein Ohr ganz mechanisch die ersten Worte auf, die Frau Halldorf sprach, nachdem sich alle geseht hatten. Es trifft sich wirklich gut, daß Herr Wilhelmi und sein Freund nicht kommen konnten, es wäre sonst wohl etwas zu eng geworden." Im Ganzen waren sie zehn, vier Damen und sechs Herren, und d:r Tisch schien wirklich nicht für mehr Personen Raum zu haben. Alles war besser, als jetzt eine Erklärung herbeizuführen ohnedies war es nun auch zu spät dazu. Wahrscheinlich hatte Wilhelmi telegraphirt, er habe verreisen müssen, und Herr und Frau Halldorf hatten mich stillschweigend mit in die Absage einqeschlössen. Das Beste war. dieses elende Possenspiel so lange fortzufuhren, bis ich mich heimlich entfernen konnte. Ich hatte beabsichtigt, durch den Eingang, durch den ich ins Haus getreten war, zu entschlüpfen, ich sah aber bald die Unmöglichkeit dieses Planes ein. So oft ich das Eßzimmer verließ, wa ren meine Hände mit Tellern beladen, uno ich mußte sie in der Küche nieder setzen, auch war die Thür, die nach der Straße führte, jetzt verschlossen. Und !aum hatte ich die Schüsseln und Platten hingestellt, als mir auch schon dieser Teufel von Koch immer neue Ge richte in die Finger gab. Er behandelte mich wie eine Maschine und sah mich kein einziges Mal aufmerksam an Wie ich eigentlich über dieses entsetzliche Essen hinwegkam, weiß ich nicht. Das hübsche Stubenmädchen war die Ein zige, die meine Verwirrung bemerkte Sie serviren wohl noch nicht lange? flüsterte sie mir zu. Nein." antwortete ich matt und der Wahrheit gemäß Wie im Traum besorgte ich alles Aber die Stunde rinnt auch durch den schlimmsten Tag," und so näherte sich auch diese Mahlzeit ihrem Ende. Das Dessert war schon aufgetragen, als die Schlußkatastrophe über mich herein brach. Während einer Pause im Gespräch wurde plötzlich die Stimme des Kochs hörbar, der sehr erregt mit Jemand in der Küche redete. In der nächsten Minute öffnete sich die Thür, und er stürzte in größter Aufregung in das Zimmer. Ihm folgte ein großer. glattrasirter Mann im Frack; instinc tiv errieth ich in ihm die Persönlichkeit, die ich darstellte. Beide Manner hefte ten ihre Blicke auf mich, und im Handumdrehen mußte ich meiner Blamage gewärtig sein. Da verlor ich meinen Z!opf und dachte nur an Flucht. Ge genllber der Thüre befand sich ein offenes Fenster, durch dieses sprang ich hinaus und befand mich eine Sekunde darauf im Garten. Warum habe ich nicht früher an diesen einfachen Ausweg gedacht?" schalt ich mich selbst, raffte mich auf und eilte dem Ausgang zu. Aber mein Triumph sollte nicht lange dauern. Im Dunkel, und unbe kaNnt mit der Oertlichkeit, konnte ich das Gartenthor mcht sogleich finden, und als es mir endlich gelungen war, legten zwei jungereGaste, die mir nach gesprungen waren, gewaltsam Hand an mich. Trotz meiner verzweifelten Gegenwehr wurde ich wieder in das Zimmer gezogen, das ich kaum verlas :?n hatte. Meine beiden Häscher führitn mich vor den anklagenden Koch, neben dem mein Nebenbuhler stand. Alle Gäste, auf's Höchste interessirt von diesem unerwarteten Zwischenfall, hatten ihre Stühle herumgedreht, um desto besser mit ansehen zu können, was sich vor ihnen abspielen sollte. Herr Halldors ergriff zuerst das Wort: Erklären Sie mir, was dies zu bedeuten hat!" wandte er sich an mich. Offenbar hatte ihn der Koch schon von der Sachlage unterrichtet. ' Alle Augen hefteten sich jetzt auf mich und ich glaubte, in die Erde sinken zu müssen vor Scham. Wollen Sie mir gefälligst erklaren.so herrschte mich Herr Halldorf an. weshalb Sie sich hier emschllchen? Ich schwieg und hoffte vergebens, ein Wunder möchte sich ereignen und mich aus meiner unangenehmen Lage befreien. Es scheint mir." wandte sich der Hausherr nun an seine Gäste, daß dieser Bursche Wind von unserer Gesellschaft bekommen hat und als Lohndiener hier auftrat, um sich in den Besitz einiger silberner Löffel und sonstiger Kleinigkeiten zu 5. '

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sccc Von zu viel Arbeit und Vergnügungkn im Freien kühlen wir uns zu rasch ab, und als Resultat leiden wir an Steifheit der Glieder.

Die Anwendung von St. bringt schnelle und A resident of Shawnee, Tennessee, I reccived frorn taking

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Spanns Talbmlle

Mjr stornach had got into such a fix I could not digtst my victuals at all ; everything I ate I threw up, with great pains in my ehest and bowels. I tried several doctors, wbo did me no good. At last, alter spending about $75, a friend advised m; to try Kipans Tabules. I commenced taking them and soon I could eat almost anything, and I had the satisfaction of knowing that vhat I eat ' would stay with me.' I am gratefui for such a medicine, and I - hope before many years it will have place in the house of every family ia these United States."

O oer Erniedrigung, der Schmach! Dann wäre es wohl iNN besten, wir untersuchten seine Taschen," schlug einer meiner Hüter vor. sein Fluchtvcrsuch war äußerst verdächtig." Gesagt, gethan. Nein, er hat nichts als ein Taschentuch natürlich parsumirt und ein sehr feines Visitenkartentäschchen. Wir wollen doch sehen, wie er heißt. Was? Wie? Waldemar Braun?" Waldemar Braun?" rief FrauHalldorf. So heißt ja der Freund, den Herr Wilhelmi heute Abend mitbriugen wollte. Jetzt erinnere ich mich auch, daß er in seinem Telegramm nur für sick absaate. Er siebt wirklich ey anständig aus. Hermann. Es ist doch nickt möalick. dak Ja," unterbrach ich sie, denn nun war es nutzlos, mein Jncognito länger aufrecht zu halten, ich bin Waldemar Braun, den Sie für heute zum Essen einluden." Aber, um Himmels willen, warum haben Sie denn dann bei Tische aufgewartet?" fragte Herr Halldorf nicht ctam unloanck. Es gab keinen anderen Ausweg, ich mußte alles erklaren. Das ist die sonderbarste Geschichte die ich je gehört habe." fing endlich der Hausherr mit mühsam erlampsier c?shttheherrsckuna. wäbrend ick von fortwährendem Lachen unterbrochen worden war. an. Ich muszte it et gentlich um Entschuldigung bitten Herr Braun, aber wirklich. Ihr Beneh mtn war derartia. dak ich. daß wir ' derlanae 'keine Entschuldigung." schnitt ich ihm das Wort ab. ich habe Niemand als nur mich selbst anzuklagen. Da man sich überzeugt hat. daß ich nichts Ihnen Gehöriges in meinen Taschen mit mir fortnehme, gestatten mir rnnM. mick zu entfernen." mt slfler mir m Gebote stehenden YNiirh? r,?rbeuate ick mick bierauf. ließ mir meinen 5)ut reichen und verließ das Haus. Woat meine Erfabruna denen zur Warnung dienen, die an übertriebener Schüchternheit leiden.' und mögen sie hfhtrüafn. dak Reden vielleicht nicht immer Silber. Schweigen sehr oft aber noch weniger Gold ist. Er n t r lI e 0 a n k e. A SSa ben Sie schon gehört, der Schulz hat einen Selbstmord verübt. Er hat die beiden Gashähne in seinem Comptoir offen gelassen, und am nächsten Morgen fand man lhn erstickt. 23.: Na. da wird er eine schöne Gasrechnung zu bezablen baben! DaZ Denkmal, welches der Vorkämpferin der Frauensache Luise Otto-Peters von dem Allgemeinen de.ltschen Frauenverein in Leipzig errichtet werden soll, ist von dem Leipziger Bildhauer Adolf Lehnert bereits in Marmor fertiggestellt worden. Nur die Platzfrage harrt noch der Entscherdung. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß die muthige junge Schriftstellerin sich 1849 mit dem in Rastatt verhafteten Freischärler A. Peters unter den Augen des Gefängnißwärters verlobte. Peters wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilt. Er saß davon sieben ab, das achte wurde ihm im Gnadenwege" erlassen. Nach Ablauf dieser langen Brautzeit stand Luise Otto mit dem Züchte Häusler" vor dem Altar. Die in jeder Beziehung ideale Ehe wurde leider bald durch den Tod getrennt, da Pe ters 1864 starb. ... . .

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