Indiana Tribüne, Volume 22, Number 361, Indianapolis, Marion County, 16 September 1899 — Page 2

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Die tägliche .Tridüne' foftc durch fctn triff 1 tlttttt per Woche, die eonnt2g,,.Trtb2'I Ut per rasche Veid iu'c 16 SetttJ ,d U il per ,!. yer P lt. lud r3tf4tet im tiBJbtjtiU-.2 V fV J. Cffivi 13 Siw V!sdss SstzS Sndianaoolii, Ind.. 16. Sept'br1L99. Todtenbretterkult. Wer durch inen Theil der österrei chifchen Alpenwelt schweift, dem bietet sich Gelegenheit, eines d.r merkwürdigsten culturhistorischen Ueberreste öfterrnchischen Volksthüms kennen zu Ire nen. Es ist dies der noch heute in Salzburg, Oberösterreich, Bayern und auch im Äöhmerwalde betriebene Todtenbrettercult, eine Art heidnischen Uebnbleibsels, der in den verschiedensien Formen durch Todtenbretter und Leichladen die Erinnerung an die Verswrbenen festzuhalten lucht. Gewöhnlich steht inmitten einer solchen Reihe von Todtenbrettern, auf denen die Todten vor ihrer Einsegnung durch den Geistlichen gelegen, das Kreuz als Zeichen der Erlösung. Besonders dicht, zu vielen Hunderten aneinander gereiht, findet man diese Todtenbrettn im bayerischen Vorwalde zwischen Straubing und Ham. Im Großen und Ganzen sind die Bretter hier gewöhnliche Schreinerarbeit mit bunter Malerei, - den entsprechenden Mittheihingen über die Todten und mehr ode? minder gelungenen Versen. Sehr häufig scheint auf den Brettern bildlich der Gedanke ausgeführt: die Sanduhr ist abgelaufen, bei Engel senkt die erlösten Lebens fackel zur Erde oder er führt den Verstorbenen, der mit einem Kreuze auf dem Haupte abgebildet ist, zum Himmel empor. Anregend ist es. aus den Inschriften heraus die Ansichten deL Volkes zu vernehmen. So wird beispielsweise von einer mit 75 Jahren verstorbenen Frau gesagt: Kaum als Du die Welt sehen In der schönsten Blüthezeit Mußtest Du von hinnen gehen! Ein Anderer, dem Josef's Arie aus Mhul's Oper im Kopfe schwirrt, dichtet von einem Verstorbenen: Ich war noch nicht hoch an Jahren Vierzig zählte kaum ich nur; Noch dachte ich nicht an's Sterben, Doch der Tob verfolgte meine Spur. In einem Theile von Bayern wird das Todtenbrett, auf dem die Leiche lag, auf jene Stelle gelegt, wo das Stroh verbrannt wurde, noch öfter aber auf Gangsteige und Wiesen über Bäche hingelegt und mit hölzernen Nägeln befestigt, damit die Vorübergehenden dem Verstorbenen ein Vaterunser " weihen können. In der Umgebung von München heißen die Todtenbretter im Lolksmunde Rechbretter, vom Mittelhochdeutschen re, Leichnam, aber auch Grab und Todtenbahre. Ueber den Todtenbrettercult bei den altbayerischen Lauern macht schon Riehl in seiner Naturgeschichte des Volkes, als Grundlage einer deutschen Socialpolirit", Mittheilungen. Ist Jemand gestorben, so schreibt er, so wird ein Brett von Manneshöhe bunt bemalt mit den Sinnbildern des Todes, die Leiche wird eine Weile auf das Brett gelegt und dieses nachher mit einer Inschrift versehen, die gewöhnlich anhebt: Auf diesem Brette ist todt gelegen der ehrengeachtite N. N. u. s. w. Diese Bretter werden an Feldwegen, bei Eruzifixen und Heiligenhäuschen, an einem Acker des Verstorbenen oder auch an seinem Lieblingsplatze, wo er sich im Wald oder Feld auszuruhen pflegte, aufgestellt. Meistentheils findet man sie an Grundstücken ter einzelnen Familien und ?war fsmilien weise zusammcngruppirt. Der Bauer hat keine Familiengruft, aber die Monumente" seiner Familie, wie sie oft auch ausdrücklich genannt sind, stehen bei einander auf dem vererbten Grundstück. Der Eul'us der Leiche, welcher darin liegt, daß der entseelte Körper durch unmittelbare Berührung das Brett, aufdem er todt gelegen, sich zu eigen weihen muß, hat etwas Schaudererregendes. und wenn der einsame Wanderer des Nachts am Saume des Waldes oder der Feldflur sich plötzlich von einem solchen Brette mit dem hellgemalten Todtenkopfe angegrinst sieht, so weckt das gerade nicht die behaglichste Stimmung. Und doch wohnt diesen bunten Brettern zugleich etwas Ehrwürdiges bei; sie sind einer der Uranfänge alter monumentaler Kunst, die in der vollen Naivetät des grauen Alterthums hier in unsere civilisirte Welt heremragt. Ein roh bemaltes Brett, daö sich in seinen Umrissen sogar oft der menschlichen Gestalt nahert, zum Gedächtniß eines Verstorbenen an seinem Acker aufgestellt, könnte ebenso auf einer Südseeinsel landes üblich sein, wie in Altbayern. In Tirol kommt der TodtenbrettercultuZ in dem bisher geschilderten Sinne nur in der Gegend von Lermoos vor. Stirbt Jemand, so wird in derStube ein menschenlanges Brett anstatt Stühle und der Leichnam darauf gelebt. Nach Beerdigung des Lederen wird in das Brett der Name des Verstorbenen sammt der Wahreszahl des Sterbejahres eingeschmtzt und dieses über einen Wasserdurchlaß eines Feldweges gelegt, den d?e Bewohner Passiren müssen. Jeder Vorübergehende liest den Namen des Verstorbenen und betet ein kurzes Gebet für dessen Seelenruhe. Den letzten Ausläufern des Todtenbrettercults in Oberösterreich ! cegegnet man in der Nahe von Ebensee. In der Bukowina, und zwar bei den Sipsern im südlichen Theile, und in der Prorvinz Krain kommen ebenfalls Stiitzitttttz vor. Auch die Dajaken in Südwest-Borneo pflegen nach Ableben eineS Menschen in seinem Hause ein Brett aufzustellen, daS mit den ,

- Darstellungen der Seensch'.sfe. welche ! die Seelen nach dem Jenseits führen, , - bemalt ist. Dieses Brett dient der

.mberirrendenSeele. die hl gum Tod-.

Knfesie keinen festen Wohnsitz im JenfeitZ hat, zum vorläufigen Aufent haltZort. Ueberfluthung Amerikas.

Im Wasserstande der großen amerikanischen Seen prophezeien die Geologen für dieZukunft große Veränderungen. Die Strandlinien diese, Gewässer haben nämlich im Verlaufe der Zeit ganz regelmäßige Schwankungen erkennen lassen, die Pryf. Gilbert und andere Geologen mit Hebungen des Seebodenö auf der einen Seite und Senkungen auf veränderen erklären. Im Norden erheben sich die Ufer allmälig, während sie nach Südwesten zu stetig tiefer sinken. Aehnliche Erscheinungen hat man ja auch an der Ostsee beobachtet. In Amerika geschieht das Versinken und die Erhebung jedoch unverhältnißmäßig schneller. Die Stadt Ontario z. B., am See gleichen Nax:ml, sinkt immer tiefer; die Stat Hamilton erhebt sich dagegen und hat uti Laufe dieses Jahrhunderts eine 13 Centimeter höhere Lage erhalten, Toledo ist sogar um 25 Centimeter aus dem See emporgestiegen. ' In d?r Georgsbucht des Michigan-Sees ist das Land in diesem Jahrhundert um 30 Centimeter gesunken, 18 Centimeter noch zu Mackinnon; bei Milwaukee ist der See um ebenso viel gestiegen, bei Chicago sogar um 27 Centimeter. Der Boden, auf dem Chicago steht, zeigt Neigungen zu immer tieferem Versinken. Nach Prof. Gilbert sind die großen Seen Nord-Amerikas alte Gletscherbecken, namentlich der Michigan. Ihre jetzigen Vodenveränderungen sind nach denselben Forscher nur Fortsetzungen der Bewegungen, welche die Erdoberfläche überall nach der Eiszeit durchgemacht hat. In 500 Jahren wird darum Chicago von den Gewässern des Michigan Lberfluthet sein. Nach 2000 Jahren haben die Gewässer des Michigan, des Erie- und des Huronen-Sees ihre Fluthen in derselben Richtung schon weiter vorgeschoben, und zwar senden sie einen Ausläufer von der Stelle aus, wo Chicago stand, einen andern durch die Niederung im Osten von Buffalo. Auf diesen Wegen bahnen sich dann die Gewässer weiter ihren Weg und finden schließlich ihren Abfluß in den Illinois und den Mississippi, um so den Golf von Mexico zu erreichen. So Geologen vou wissenschaftlichem Ruf! Näherinnen. Elend. Daß die Näherinnen im Allgemeinen und überall schlecht bezahlt werden. dürfte eine bekannte Thatsache sein. Doch nirgends herrscht wohl ein größeres Näherinnenelend als im Osten der preußischen Monarchie. In der Stadt Posen ist daher neuerdings auch eins Anzahl wohlhabender Da nun zusammengetreten, um diesem Näherinnenelende zu steuern und einen Verein gegen die Ausbeutung der Näherinnen zu gründen. In der Stadt ?osen z. B. erhalten die Näherinnen in der Damen - Confection, nachdem sie ein Jahr lang gelernt und in dieser Zeit keinen Pfennig verdient haben. 6 bis 10 Mark monatlich als Anfangsgehalt. Der höchste monatliche Lohn einer solchen Schneiderin beträgt 30 Mark; sie erhält ihn aber erst, wenn sie etwa zehn Jcrhre lang in einer Schneiderwcrlstatt thätig ist. Die Maschinennaherin bringt es auch bis auf 30 Mark pro Monat. WaS es heißt, sich seinen Lebensunterhalt als Maschinennäberin zu verdienen, das wissen am besten die Frauenärzte; denn jedes dieser armsn Geschöpfe wird früher oder später unterleibskrank. Die Maschinennäherinnen, sowie die Rockund Taillennäherinnen arbeiten fast ausnahmslos noch zu Hause, d. h. sie haben Privatkundinnen und opfern nach derTagesarbeit noch halbe Nächte, um mehr zu verdienen. Die WäscheNäherinnen werden noch 'schlechter bezahlt. Diese nähen nicht in Werkstatten, sondern im eigenen Hause für Inhaber von Wäschegeschäften. Sie erhalten für das Dutzend einfacher Damenhemden 2 Mark, für elegante Hemden 3 Mark, für ein Dutzend Beinkleider 2.50 Mark, für ein DutzendNachtsacken 2.50 bis 4 Mark. Diese WeißNäherinnen eö sind unter ihnen viele Frauen,' die zum Unterhalt ihrer Familie beisteuern müssen, oder auch Wittwen können an einem Tage bei angestrengter Arbeit nicht mehr als fünf Hemden fertigstellen. Sie verdienen also im günstigsten Falle pro Tag 1,25 Mark, müssen aber von diesem Gelde auch noch den Äwirn bestreiJen, den sie zur Ar'biit gebrauchen. Die Näherinnen in der Herren Confection. soweit sie auf Lager arbeiten, erhalten gleichfalls Minimallöhne. In Posen ist die Branche der Arbeiterbekleidung sehr entwickelt. Für ein Arbeiterbeinkleid wird 15 25 Pfg. gezahlt, für eine Weste 10 15 Pfg., für bessere Waare wird für daS Stück 50 Pfg. gezahlt. Die höchsten- Löhne werden in der Schuhwaarenbranche erzielt. Die Sohlenkleberinnen erhalten die Woche bis zu 8,50 Mark, die Stepperinnen bis 10 Mark die Woche bei zehnstündiger täglicher Arbeitszeit, also für die Stunde 15 Pfg. Es sind dieö aber, wie gesagt, die Maximallöhne. Wenn alle diese Näherinnen noch Eltern am Platze haben, sind sie ja vor dem Verhungern geschützt. Mit am schlechtesten entlohnt werden die Stickerinnen, namentlich diejenigen, die Wäsche zeichnen. Für daö Stickm von 24 Buchstaben erhalten diese jungen Mädchen 50 Pfg., für ein Dutzend Monogramme 1 Mark u. s. w. Um nur das Allernothwendigste zu verdienen. müssen die armen Wesen vom frühen Morgen bis zum späten Abend über den Strickrahmen gebeugt sitzen. Ende der zwanziger Jahre sind aber auch die meisten schon schwachsichtig, und in den dreißiger Jahren können sie ohneBrille nichts mehr arbeiten. Dann gibt es im Posenschen eine große AnZilj! von Weiß- und Bun'stickerinnen, d!e für Berliner Geschäfte arbeiten. Die Weißstickerinnen sticken Sättel für Damenberndeu und lanauettireu hie-,

selben. Sie verdienen be! angestrengter Ta.iesarbeit bis 30 Pfg. den Tag; die Buntstickerinnen fertigen meist Pantoffeln in Kreuzstich an, dann aber auch Kissen, Tischläufer u. s. w. Sie verdienen, wenn sie recht fleißig und geschickt sind, 40 - 50 Pfg. den Tag. Ter Blerconsum Berlins.

Am 1. September waren 70 Iahren verflossen, seitdem das erste bayefisch? Bier in Berlin zum Ausschank kam. Dasselbe hatte Goschenhoser gebraut, welcher aus Bayern eingewandert war und Holzmarktstraße No. 11 eine Brauerei besaß. Die Berliner waren an das prickelnde Weißbier gewöhnt und anfangs mundete ihnen der bittere braune Trunk nicht mit der Zeit ist das anders geworden. Auf dem Tempelhofer Berge, der heutigen Bcckbrauerei, ließ sich der Brauer Hopf nieder, der eine Zeitlang mit dem Münchener Brauer Lips associirt war. Lips gründete später - eine eigene Brauerei in der Neuen Friedrichstraße, wo heute die en ?ros-Marktyalle steht. Bald darauf siedelte er nach dem 5?nedricksbain über, der beutiaen' Actienbrauerei. 1L51 gründete Wagner eme Brauer m der Schonyauser Allee (Königstadt), ihm gegenüber ließ sich der Brauer Pfefferer nieder. Im Laufe der Jahre kamen noch Levy und Patzenhofer hinzu. ES ist interessant zu hören, daß das Land der alten Deutschen, welche immer noch EinS tranken, und seine größte Stadt Berlin unter den Bierproducenten und Consumenten obenan stehen. Die größte Production hat natürlich daS trinkfeste Bayern mit 16.000.000 Hektolitern, dann aber folgt Brandenburg mit 6.030,000, Rheinland mit 4,750.000, Schlesien mit 3,120.000 Hektolitern. Von der Bi'rerzeugung Brandenburgs entfallen allein 2,805.000 Hektoliter auf 20 Berliner Brauereien, von denen die größte im Jahre 189793 nicht weniger als 700.000 Hektoliter herstellie. Auf den Kopf der Be-' völkerung berechnet, kommen in Bayern 235.3 Liter pro Jahr. In Berlin entfallen einschließlich aller Säuglinge und Greise 206 Liter auf den Kopf der Einwohnerschaft, also beinahe soviel als der Normaldurst von ganz Bayern ausmacht. Der Münchener freilich übertrifft den Norddeutschen als Biertrinker. denn die Statistik theilt jedem Bewohner der bajuvarischenHauptstadt nicht weniger als 566 Liter )io Kops und Jahr zu. Keine andere Stadt Deutschlands erreicht diesen Bier-Re-cord; in Frankfurt a. M. betrug der Jahresconsum 423. in Nürnberg 421 Liter pro Kopf. Berlin kommt also an vierter Stelle der biertrinkenden Hauptstädte. Dann erst folgen Areslau. Phm. Wien. Pest u. s. w. Der deutsche Durst erfordert insgesammt 61.300,000 Hektoliter jährlich, zu denen noch etwa 32.000.000 Liter Wein und 230.000.000 Liter Branntwein treten. - Der Bart der Lierzte. Abbildungen von Aerzten verganze, ner Jahrhunderte zeigen uns das Angesicht dieser Herren stets mit einem stattlichen, bis zur Brust herabreichen. den Bart und auch heute ist die Mehrzahl der Jünger Aesculaps mit diesem Schmuck geziert, in jüngster Zeit mehren sich aber die Angriffe gegen denselben, so daß vielleicht die Zeit nicht mehr fern ist, in der die Mediziner mit den katholischen Klerikern bezüglich der Bartlosigkeit wetteifern. Professor Hübner in Breslau hat nämlich durch zahlreiche Experimente nachgewiesen, daß sich gerade d'.e gesährlichstenMikroben am leichtesten im Bart ansetzen. Professor Flüggm hat die Untersuchungen dadurch bestätigt, daß' er einen Mann mit ungeschütztem Bart zehn Minuten in die Nähe einer Mikrobenkultur auf Agar setzen ließ, hernach aber mit durch Mousselin verdecktem Bart. Die in beiden Fällen vorgenom menen Untersuchungen auf Bazillen ergaben ganz bedeutende Unterschiede. Hübner verwendete Masken, die da Gesicht vollst-ndig verdecken; dadurch gelang es ihm. ein Eindringen der Mikroben in mehreren Fällen gänzlich zu verringern, in anderen auf ein Minimum zu reduziren. Ein anderer Beobachter, Garre, empfiehlt an Stelle des Gebrauchs der Maske Waschur.gen des Bartes mit einer Sublimatlösung. Die einfachste Lösung dieser Frage wäre allerdings radikale Bartlosigkeit. Im Brunnen. Die Passanten der Strada Schere baniza in Bukarest waren Zeugen der Schlußscene eines Liebesdrama, in dem nicht nur die Heldin ein tragisches Ende nahm, sondern auch Zuschauer in Todesgefahr geriethen. Helene, die 17jäi.rige Tochter angesehener Eltern, liebte leidenschaftlich einen braven jun gen Mann, der sie gerne heirathen wollte. was aber ihre Eltern nicht zuließen. Anfangs gab es viel Streit, dann Thränen, und zuletzt tri-'b die Verzweiflung das liebekranke Mädchen in den Tod. In genannter Straße stürzte eK sich in einen etwa 10 Klafter tiefen Brunnen. Das geschah so rasch, daß es in dem Augenblick nur ein einziger vorübergehender Mann bemerkte, der sich aber sofort an dem Brunnevflria hinabließ, um das Mädchen zu retten. Biö zur Hälfte gelangt, umfingen ihn die im Brunnen aufsteigenden Gase, und mit einem Schreckensschrei stürzte er in die Tiefe. Andere '.Vorübergehende vernahmen den Hilferuf und bc eilten sich, die Polizei zur Rettung herbeizurufen. Bald waren auch die Pompierö der Feuerwehr zur Stell, ließen ein starkes Seil hinab und zog-.n bald auch den unglücklichen Netter empor, der noch so viel Besinnung 'und Kraft hatte.- um sich an da Seil zu klammern. DaS Mädchen war leidet nicht mehr im .Stande, den rettenden Strick zu ergreifen. . Ein herbeigeeilt junger Brunnenbauer, den7voA das Schicksal deL tunu MädchenZ juxi

Heldrn machte, eroot stch. trog der gisttgen Gase hinabzusteigen. Unten anzelangt, faßte er rasch das Mädchen und gab das Zeichen, das Seil wieder empor zu ziehen. Doch die finsteren Brunnengeifter gaben ihre Beute nicht frei. In halber Höhe vergingen dem jungen Manne die Sinne, und er mutzte die Unglückliche fallen lassen. Halb todt entrann er den tödtlichen Gasen. Das Mädchen aber wurde erst am nächsten Morgen mit großen Arrsichtsmaßregeln als Leicye heraufgezogen. NuS eigener ttrast

Arbeiter, die bedeutende Gelehrte geworden, sind in England keine gar so ungewöhnliche Erscheinung. Eine englische Revue erzählt die interessante Lebensgeschichte von einigen, die sich in den letzten Jahren einen Namen in der wissenschaftlichen Welt gemacht haben. Noch im Jahre 1890 war Thomas Rees einfacher Bergmann in einer Kohlengrube; er war jedoch außerordeutlich begabt und ihn beseelte ein so tiefer Drang nach wissenschaftlicher Erkenntniß, daß er sich durch unermüdlich angestrengten ' Fleiß reiche Kenntniss e erwarb, und nach sechs Jahren konnte er Spaten und Spitzhacke mit dem Talar und dem Doctorhut eines englischen magteter artium vertauschen. Kurz nachdem er sich diesen Grad erworben hatte, wurde Rees als Professor an das Brecon College, eine der führenden theologischen hohen Schulen in Wales, berufen. Eine außerordentlich ehrenvolle Laufbahn hat auch Joseph Owen hinter sich, der vor wenigen Iahren als Arbeiter in Oldham in Lancashire lebte. Durch harte und selbstverleugnende Arbeit gelang es ihm, in eine Schule der UniverM Extension zu kommen, und er wurde am Balliol College in Oxford zugelassen. Während seiner Studienjahre lebte er mit seiner jungen Frau in einem kleinen Hause; er beschäftigte sich in erster Linie mit ökonomischen Wissenschaften und Geschichte. Wenige Tage vor seinem Schlußexamen starb seine Frau; aber der energische Mann ließ sich, trotzdem der Schlag ihn schwer traf, dadurch nicht bewegen, von der Prüfung zurückzutreten, er machte ein glänzendes Examen und erhielt ein Stipendium von jährlich Z500 für zwei Jahre. Einer der hervorragendsten Mathematiker Englands war vor dreißig Jahren als Knecht auf einem Pachthofe in Yorkshire angestellt. Um 3 Uhr Morgens stand er bereits auf und arbeitete lange Stunden, während sonst noch Alleö im Haufe schlief, und es gelang ihm, sich so gute mathematische Kenntnisse anzueignen, daß er in einer mathematischen Klasse zu Cambridge Aufnahme fand. Seine - Universitätslaufbahn brachte ihm eine ununterbrochene Folge von Preisen und Auszeichnungen, die er mit dem wrangler", dem ersten Grad im mathematischen Examen 'in Cambrige, krönte. Auch die Zahl der englischen Arbeiter, die sich auf literarischem Gebiete bethätigt und ausgezeichnet haben, ist ziemlich groß. Es ist noch nicht lange her, daß Balfour einem früheren Polizisten eine Pension von 200 für das Jahr bewilligte. Charles Asheton hatte, während er bei der Polizeitruppe von Merionethshire diente,- literarische Studien, Sprachen und ähnliche Fächer getrieben, auch einige verdienstvolle Bücher veröffentlicht und vielePreise auf den Eistefodd Festen, den eigenartigen Sängerkriegen det .keltischen" Barden in Wales, geWonnen. Sein Hauptwerk ist eine Geschichte der wallischen Literatur. Unter den Bergarbeitern im Norden EnglandS sind einige Dichter von großer natürlicher Begabung bekannt geworden, vor Alfai Joseph Skipsey und Jameö Anderson. Letzterer ist vor Kurzem gestorben; er war der Verfasser kurzer und kräftiger Lieder, die ihm viele Preise und einen großen Ruf als ocalvicyter emvrachten. Gerade als er starb, hatte er einen Band seiner Gedichte veröffentlichen wollen. Werner ist hier als literarisch begabter Mann ... t!c fvt o rn i cm i l ju cuuaqncn .yonills un, iLiaigueo des Parlaments, der im Alter von 10 Jahren in den Bergwerken zu arbeiten begann, und der jetzt reichliche Beiträge zu den führenden englischen Monatsschriften, dem Nineteenth Century", der Contemporary Review" u. A. lieseri Broadhurst, ebenfalls ein Mitglied des Parlaments, der auf nationalökonomischem Gebiete Werke veröffentlicht, hat seine Laufbahn als Grobschmied begonnen. , 5 er ZZcgcttsll'irm. ?on R. K. Leoni. Brrr! Ein miserables Wetter!' brummte Dr. Braun, als er aus dem Caf6 Central trat, mitten hinein in die große Pfütze, die der Regen um den Rinnstein herum gebildet hatte. Gerade heute der Regen, wo ich auf sie warten will! So was kann auch nur mir passiren!" - Aergerlich spannte er den Regenschirm auf und ging die Langestraße hinunter. Dr. Braun war überall al PechVogel" bekannt. Was war ihm nicht schon Alles passirt! Ganze Bände hätte er schreiben können über sein Pech", das er, mit still duldender Resignation mit sich herumschleppte. Beim Bezirksgericht erblickte ihn Dr. Gärtner, der eben aus der Kanzlei kam. v.Servus. Pechfritzl! Wo willst denn Du hin bei dem Wetter? Du. daö ist eigentlich großartig von Dir, daß Du Dein Parapluie mit hast! Wie bist Du denn auf so eine Idee gekommen?" ' Mit diesen Worten riß erDr. Braun vom Geleise der elektrischen Bahn, auf dem eben ein Motorwagen heraufbrauste." "'Wenn Du nach HauS gehst, Gärtner, begleit' ich Dich. Bis sechs Uhr hab',' ich Zeit. Aber den Regenschirm brauch' ich heute höchst nothwendig." Aber'Tschapperl.' was brauch' ich Deinen Regenschirm! Je ärger das Wetter ist. desto lieber geh' ich späie-

ren. Es gidt l'etne passendere Gelegenheit. Bekanntschaften zu machen!" Doctor. Du bist unverbesserlich meinte Braun. Dann schaute er hastig auf die Uhr und erröthete. Ja, Du weißt nicht, was wahre Liebe ist." Dr. Gärtner blieb erstaunt stehen. Aber Fritzl! Fritzl! Was ist denn aus Dir geworden? Ich versteh' gar nicht " Du, Franz. gib mir Dein heiligstes Ehrenwort, keinem Menschen ein Wort zu verrathen! Seit einer Woche weiß ich, was Liebe ist! Du glaubst gar nicht, wie glücklich ich bin! Und sie ist so schön, so gut " Selbstverständlich." nickte Gärtner, aber wer ist sie. wie heißt sie, wo wvhnt sie. wirst Du wiedergeliebt?" Ich weiß noch gar nichts, vielmeli: nur sehr wenig." entzegneteDr. Braun, und was ich weiß, kann ich nicht einmal Dir sagen! Schließlich ich erwarte sie eben und will sie heute fragen, ob sie meine Liebe erwidert. Natürlich wird sie ja" sagen mit einem

Wort, ich betrachte meine fuße Mitzi als Braut!" Mitzi. Mitzi?" Dr. Gärtner blieb wieder steben. Du glaubst gar nich: Pechfritzl. in wie viele Mitzis ich scho: verliebt war. Aber. Mensch, wd machst Du denn? Du wirst ja pudel naß!" ' ttrik Braun hatte seinen Reaenschirn dem Collcgen in die Hand gesteckt und war an em hell erleuchtetes Schauftn ster aeticten. Bitte. Gärtner, wart' ein wenig Ich möcht' meinem Engel ein paar Ro sen kaufen. Ich bin sofort wieder da.' Dr. Braun war noch immer im Blu menladen. Dr. Gärtner hatte . schon zweimal den Schirm seines College: vorübereilenden iunaen Damen anae boten und hatte schon ebenso viele Körbe bekommen einen .brünetten" utld einen rabenschwarzen", wie er meinte. Pechfritzl" hatte noch immer nich die richtigen" Rofen gefunden. Di 'Tburmubr schlug die sechste Stunde. Vom Marktplatz her kam eine junge Dame, scblank. aoldblond. mit großen, tiefdunklen Augen und ohne Schirm. Donnerwetter! Ist das ein reizen der Käfer!" dachte Gärtner und schu war er an ihrer Seite. Gestatten gnä diges Fräulein, daß ich Ihnen meinen Schirm andlete? uer orausjloz nach wird das Wetter nur noch ärger Darf ich? Nur ein kleines Stückchen Denken Sie nur, Fräulein, wie leich Sie Gefahr laufen, von einem Unbe kannten angesprochen zu werden!" Ein helles Lachen. Ein leichtes Nicken des reizenden Köpfchens, au! dem die dunklen Augen trotz Sturmwind und Regenschauer so fröhlich blickten. Dr. Gärtner hatte mcr, umsonst so tanat aewartet. Endlich kam 5?rik Braun aus dem Vlumenladcn. die ausgewählten Rosen sorgsam in Seidenpapier gehüllt. Der Wind pfiff und heulte, die Straße war menschenleer. Gärtner nirgends zu er blicken. So was kann auch nur mir passi ren." brummte Braun, jetzt fehlt nur noch, daß sie auch keinen schirm hat. Bei meinem Pech" wär' das schließliä selbstverständlich!" Seit einer Woche wartete Pechfrikl" täglich puntt sechs Udr ui ferne" 'iiifei. Cr bitte sie freilich ers. , dreimal gesehen, aber deshalb konnte r. i i. f : . r. , Of-V ...r!!.? vnJait U)H UbU) lUCUl. UlUtlCltU UMfcder," überlegte er, weiß sie vielleicht gar nicht, daß ich auf der Welt bin! Schließlich, die Weiber sind ja alle falsch und kokett und putzsuchttg. uc wird auch Nicht besser sem als die an deren. Wer weiß, was aus der Sache geworden wäre? Und bei meinem .Veck"! Am Ende eine furchtbare Schwiegermutter und eine alte Großtante ohne Zahne und lir freute sich förmlich über sein Pech und lachte lustig vor sich hin. Bums! stieß er mit einem zusammen. .Servus. Gärtner!" Servus, Braun! Machst Du ein glückliches Gesicht! Dars man gratuli ren?" Ah woher! Was fällt Dir ein! Glaubst Du, ich werd' meine Freiheit so mir nichts, dir nichts wegwerfen? Apropos, sag' einmal, wo hast Du denn meinen Scbirm. Gärtner?" Richtig, Dein Schirm! Fritzl, Du darfst nicht bos sem, wenn man so glücklich ist, wie ich. vergißt man rein Alles Dem Varavlme dav' im oei rnci ner Braut oben gelassen. Weißt Du was? Komm mit hinaus, mem Mitzerl wird sich unendlich sreuen. Dich rennen zu lerne." Er zog den staunenden Doctor hastig mit sich fort. Dr. Braun war .balbtodt" vor Schreck. Seine, vor einigen Tagen noch so heiß geliebte Mitzt vie Äraui eines Anderen! So waö kann auch nur mir passiren." platzte er heraus. Uebrigens meine herzlichste Gratulation!" Dann leerte er ein Glas She'rry auf das Wohl des Brautpaares. Zwei Wocben später fand die Trauung Dr. Franz Gärtners mit Fräulein Mitzi Weigl statt. Unter den vielen, prächtigen Hochzeitsgescheken erregt: namentlich ein alter Regenschirm besondere Aufmerksamkeit. Grace North. die lljähr. Tochter des verstorbenen Dr. Edward North von Atlantic City, N. I., ist aus dem Hause ihrer Stiefmutter entführt worden. Die Entführerin soll die ältere Schwester der Kleinen, eine Frau Gemmel, sein, welche Grace angeblich nach dem Hause von ChaS. Loveland in Pleafantville brachte. Frau Gemmel behauptet, als Testamentsvollstreckerin ihres verstorbenen Bruders ein Recht zu der Entführung gehabt zu haben. Wenn man hinzufügt, daß die 11jährige Grace Erbin eines von ihrem Vater hinterlassenen Vermögens von 550.000 ist, so kann man sich leicht diesen Ueberfluß an Zärtlichkeit seitens einer Stiefmutter und einer älteren Schwester erllaren.

Nnordnuttacn der Leber . " 5 sind die Ursache von Flnreittem Mkut Okan regultre dle Leber durch den Gebrauch v Dr. August Könsg'g Idnmburgcr Tropfen und da Blut wird rretttiqt und die esund heit wieder hergcsteNt.

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An Iowa editor was compelied by a serious siege k dyspepsia to kave office worlc and seek relief by traveL Rest and change belped him. " but,' he re!ates, " I could find no real relief frora tbo awful sits of Indigestion, wbich still overtook m at times, until one day a drugist, at Tacoma, In the State of Washington, recommeedsd me to try UWßMS TalbmiOes. I did so, and In less tban twenty-four Kours could feel a marked cbange for the better, and fro; that day to thU I have used tham with commendable rcsults wbeaeyer I have feit mjr old aUmcnt beginning to get in its wo.'t"

L aussrauenleiven. Hausfrau: Denken Sie sich, was ich mit meiner Köchin und Zofe für einen Aerger haüe jetzt sprechen die Beiden in meiner Gegenwart stets französisch mit einander, damit ich sie nicht ver stehe!DasDecorumge wahrt. Tante: Ist es wahr, daß Du trotz der Trauer um unseren theuren Entschlafenen gestern schon wieder mit Deinen Kommilitonen fleißig gekneivt hast?" Neffe: Ja, liebe Tante! Aber nur Dunlies " MM Die KeimTjieorie. Line wichtige Entdeckung. Durch Erneuerung des Systems werde fast alle krankheiteu geheilt. Es roird in diesen Tagen v'kl über Pilzk gesprochen und doch ist d!eö kein müßiges Ge. :ede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen be onderen Keim oder Pilz hervorgerufen er en. Ein eingehenderes Studium und fio& chunaen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mlttel, welches diese Pil;e aus dem Egta entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, dag eö nothroendig fei, daS Cystsm zu crneuern und daS Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. ES stellte sich her auS. daß Dr. Kavs Renovator das vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS biöjetzt entdeckt wurde. ES erneuert das aantt Eviiem. rein't d ZNkttf. hnt chert dasselbe, belebt daS Erstem und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbar n Ergeb Nisse beim Gebrauche von Dr. Kav's Neno oator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aebcn wir folgenden Auszug auS einem Ernte von Trau (f. I. Whirma st nh Martba Str.. Omaka. ftrfi Yn Wnf roortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich rrnt Dr. Kav's Nenovator hatte, theile & kirnen niii, oay iq grove mverung rano uno nun oe,uno om. In erster inic baue im die Krirme unk fc,rt a;f ; , ,",fr' W y)WMHv ehe dieselbe zu eichen schien ; dann trat Ma ! . ..V i Jt- ' c .rr wwniun is) naym ylnrelqeno yinin ein, na den Tod einer Person in bewirken. versvü'ke ab tt'mt Q'mhrrnnf. fii ich 3V Ka?' Renovator gebrauchte. Ich lltt an nverorluucyrelr, narrem opswey uno hatte Schmivdelansälle, und eS war als ob feurige !iaden unk tltin (r im Witc II---- -Wlklltv W Mlfcltlfct gaukelten. ES fteut mich, berichten zu könneu, a ic? nacy oem eoraucye einer Sckacktel krei Nknovata? rke-?ss?-rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die Zweite Slvackltel IU lknds mrrr tnnrrmf hirf Mißlichen Uebel Dank Ihrem Nenovatol ganzlich ausblieben. Ich kann nicht umhm,, dens.lben der leidenden Menschheit zu emvteblen.- Qt ii k k fi ftpfimh .w. Mittel, weil ex alle Krankheiten heilt, bei wclqen ,ogar ant anoeren Mittet vergeblich an f ewandt wurden, wie: Unverdaullchkeit. LetTt Vnh I?irnfrrnFRttt I OT.rftr.mrirtt w Mtltlfct.fcl, viltVVf U11K Kopfschmerz, Maaenbesmwerden. Geschwüre, OC I "aiJii. erv r r ' , utuH. urfnwoie, yiicoerariaiogengeii. vivivumu, mucniia.-iujtiitn, it-ruenoeis trößerunq, Sodbrennen, unreines Blut, :cblafloklakeZt. lANif, Ni,,,'. schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheir, RbsumatiZmuS, Neuralgia, Nervenickwame. vkf,n 6,,ll, fiuß, Skropheln Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Lcber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungrn dieser "hptf. r f sTirn.rff Tm.TT.fcTr ifr f.if , T " I kibfc j I WM nehmen, vollkommen sicher und nie dem Magen Vioerticy. ur nt in norm von seltnen, aus concent.irten Ertracten zusammenaeietzt nnd Ontkölt Tri fiift nfrmnf Twrfcr nf.ri als die flüssigen Arzneien, welch: für deniel ben Pr'iS verkauft werden. ' Dr. Kay'S Renovator ist nnn be! fast allen Apothekem zu haben. Preises und tzl. Sollte Ihr Apo-il.t..,mt.lU..iJ.l.-Zlt.: 1 . " VCllC4WCil lllUJl UUUUiyiU tyUUCIl, im sende men den SPetraa und itfirrih on ht Dr. B. I. ay Mkdical (5o. (Westliche Offtttl. Ä20 f üfiL 1 6tr.. Cmiifiu. ??rk tnnr raus; Ihnen derselbe prompt per PojVwid j porioirer zugcjcgiai wiro. lLicje trrna Nöttentlickt srn Dr. KaT Ha.uA Rvlr of VAluabia Receipts and a Treatise on Discases, welche Broschüre nach Einsendung JKrer Adresse und ngabe dieser fyu tung Ahne gratis zugeschickt wird. Siele Leute ldmäen dirtrt. SBerth ans fünf VnNnrS Ma versäume nicht seine Adresse einzusenven. oenn vle,e ro.qure t,t unentbehrlich.

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! nkuntt und Ldganz der verschiedenen Eisn, ! dahnksr tra Unkn Depot, Indianapolis. Vand:li2. Mgang Postzuz 7C5 b vrypreft ll35Nm Expreß 12SNm slccomocaticn 7 20 Nm Expreß 4OO9rn Erpreß 8 10 Pn Lnkunft Expreß 3 20 S?u CxpNtz 4 45 9,'fti Kccornobarlcn 10 00 Vm Exxreß 2 2 Nm Schnellzug 7 95 tut S?ccor.stcü..,..' Schnellpostzug..... 8 20Nm Cledeland, Ciueinnati, Chicago und t. Louik. JndianavoliS und Cledeland Division. Absang Expreß.. - 415 fixpreß 6 35Lm Expreß 10 3SLm Limited Expreß 11 16 Vm Erpreß 6 25 9ha nkunft Expreß 4 lONn Expreß 11S0Dm Limited Expreß 8 45 W Expreß 310S!m Sffreß 10b0Nm Et. LouiS Diviston. bgana Expreß 7S0m irnir&o vrv? 11 4ö im Expreß 11 20 Stai Erpreß, täglich S50N llnkunft Expreß täglich 4 05 93m xpr?v . la so Vra Limited Expreß 6 30Nm Eß S1Y m Zhicago und Cinctnnati Division östlich Abgang Schnellzug 3 45 Vm Zkccomovatton tagll 7l Vm Vccomo'oation 10 50 V Postzug 2 45 52m Accomsd. snur SonntagS). Accomodatron 6 30 Ihn Ankunft-RusHville Accomodation. Postzug 1140 Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Lccomodatten 6 40 Zb Schnellzug 11 05 92m Chicago und Ctncinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm chnell'Po 11 4d m Lasayette Accomadation 5 15 S!m Echnellwa 12 30 23m Antunft Schnellzug 8 30 8 afaoette ccomovano ...lim Echnellvost 2 85N AccoMdstts? 5 45 91m Peoa Division westlich. Abgang Expreß 725Crn Expreß 11 4S Stm Danville Acumiodation. ... 4 86 Nm Expreß 11 15 Bm Ankunft Expreß SLOVm Danvlll cunudatun. ... 10 SO m Expreß. 2 42N Expreß 616N Pevrta Division tftltch. Abgang Expreß 6 20V Accomodation Ervrek 3 25 9ha Ankunft Expnß 11 85 ccomoorn Erpreß 9 00 Lake Srie uud Weftern. Akgcmg Expreß . 7 00 5m 1 20 Nm 7 00NM Zrvreß Expreß Sinell Erntest Anwnft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V Exprei 2 40 9ha Ezpnß OONm PUUi urg, Etneinnari, Chicago und 0t. Louis. Indianapolis Division. ÄbgZna-Ezpreg 5 03 3ha olumbus Accomodation.. . 7 00 Vm Erpreß 3 25 Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 Na expreß 7 10 Vm Ankunft Ollnieuzug 8 05 31m Expreß. 12 2SNm Accomodation 3 16 3irn Expreß SKONm lOOONm Ehicazv Didisten dia skomo. Abgang Expreß .11 35 Vm Expreß 12 05 Nm Ankunft Erpreß 3 45 Nm Expreß 3 2jm LouiSviUe Division. Abaana ErvreK. 3 30 33m 8 15 53m Louisville Accomodation.. Schnellzug 3 30 3! Accomodation 4s0 9?m Ankunft Accomcdatioa 10 20 Vm qneuzug 11 30 Vm Accomodation 5 41Nm Spezial täglich 12 25N Kineinnati, Hamilton und Dayton, Abgang-MaU 8 05 V Abgang erpreß , 3 46 fcin Cincinnati Accomodtisa . . 10 45 V Expreß 7 00 Ad Expreß 4 45 Nm ErvreK 2 45 3! UzZunft Accomodatisn. 11 45 m kpre i 45 Expreß 7 50Nm Sxvnß 10 35 L Sr?z S50L Ankunft Mail 6K0V Indianapolis und Vincennet. Äögana Expreß 815 m Lincennes Accomodatio, .. 4 20 Nm Ankunft VinttnnS Accamodat, onlO 40 Vm Expreß 4 50 3! Cincinnati, Wabash uud Michigan. Äözang Expreß 6 35V Exvrev 11 15 Lm Expreß 4bO Nm AnKmft Expreß S25Vm Expreß SlONm Expreß S 45 Nm Indiauapoliö, Dekatur uud WeßeruZ ÄvgTna--Sxpreö 815L. Accomodation 8 45 Stet Schnell.Exvreß 11 10 Nn. iLnkunft Schnell, Expreß 3 35L Accomodatts'k 10 40Vm 4 40V eZieago, Indianapolis uud Louitdille.' Zvconou vkeute. 5 Abgang Expreß 12 55 V Myer Mail 7V0Lm Expreß (dia I D & SB) 1150Vm Ankunft Expreß 3 80Lm Mail 7 55Nm Erpreß sviaJDSW)..... 2 40 3W Ronon Flyer 4 37N The Tweutieth Century, tn auSaneiSnete WocZenschriff, welch 'vrtschrittlich aestnnten Lesern sehr ,u enrpfö .en i. In der Tendenz zwar so,taliftisch, den doch andere fortschrittlich Theorie darin unvarteiUcd besvrocsen. an bestelle direkt bet der Huiabolelt

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