Indiana Tribüne, Volume 22, Number 361, Indianapolis, Marion County, 16 September 1899 — Page 1

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o f rC rK A TVC P O m f o. w w 6 W' V 14 Sty aS Vv Office : No. 18 Süd TUabama Mraße. Telephon 1171. Jahrgang 83 Indianapolis, Zndiana Samstag, öen 6 September 1899. No. 3G1 . i

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STAATS-FAIR

18. bis 23. September. Montag, Eröffnungstag. Dienstag, Alte Soldaten, und Kinder.Taz." .rthellung d,r Prlmien bqwnt ua 10 Uhr form. . . . wr, irrn S l Rarer, in dem udito tturn't unft hallt um 1.30 Uhr Nachmittag. . Xto6 2.09 Pab, ttDicuBin, Mittwoch, Jndianapols T"g." Fort', d PrSmienvnlhktlung rn llen Xipitte rnttit: ot.ioa von S. T. Rr m 10 80 tta: j. . o ot T .... KZormittaql : um i.su uir xaflBim.M vo, 3.10 trab, 8.17 $j&y.tnnn. Btfntl. onzt rvusz'I gioßt Ksnzkit,xe?k . 9 V O - k. ft und CtnsrrcQOT, auj cera '1105 pji cw rn ,mns m 7.45 Uhr. Donnerstag, Jndiana Taa.." 10 Ubr tforwlttaa Sottfftuna tet V:äminrerlhkil, unz ; fttau S. T Üftorn 10 30 Uhk '-mittag ! 1.30 Udr acdmi'iag ; 2.1t Pag, 2.25 Trab, hei für ue" vaj,:e-'ne ?b,ndi. Jtonjnt Ccufa'l Ssn,rrt,jka?el und Kieler-hsr vor b ra. lang um 1191. Freitag, chluk'Tag Aischluk der Prämien ?,rtheilun ; 1.30 Uhr ach m'ttas ; 2.15 Trab, .I Pag-. fici sür at Irab, nanea. Samstag, , Abbrucks'Tag." Wegschaffung der Auilagea.. EinKitt 60 Sen,z kein vrtra?er'chnun, s2r di, non itopjeiti. inlriti na uyr o..v ial. ElutttU zu dem Sraod stand 23 Öeuil. TU. KV. Ltedeae, Piastdtnt. ChaS.N lkrnnkdq. fiulc. CirclePark MOTEIL! Bar- und Billiard -Eo:ra. Euter deutscher Mittagstisch Cina.tl wTurner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Wan erkundige sich bei den Beamten' Albert f . Metzger. $r5stbinf. LouiS Ltelken. Vie,.P:std,t. Armin Bobn. efttt4t. Carl v. Lieber, echavmeiftrr. Versammlung jeden Samstag Abend im Deutscken Haus. Obst- und Wempressen. Kupferne und Messingne Einmach - Aessel. Große Auswahl von Wasch . Maschinen und TyHÄim Ö2Xf Vonnegiit Hardware Co. 120124 OK Washingtons!?. föeo Cfterriiiciiiu SsichenbeftattsT, Off.:?: 26 Süd Delavarestr. Ställe, 220. 222. 22. 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen lag und Nacht. Thesssr Stein, Abstractar of Titles, Löe Market und Pennsylvania Stt. Thx. Lkmcke, vUe 3, etne TeePpe hoch, elexn 1780, ?lc bicuöhftUi Angekommen : Cnba Papageien ! Jetzt ift die Zeit billig zu kaufen, jeder Vogel wird garantlrt gut sprechen zu lernen. C. F. Klepper, tZ? R!sachf,tt iMrai, Misch vmmnt ch Utchlga ertz.

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Lditorielles.

ES wäre falsch, den Streit zwi- ( scheu England und der südafrikanischen N,publik lediglich in der anöergter BritanienS zu suchen. Bei geschichtlichen Ereignissen muß man die Urfachen nicht in den äußeren Erscheinuugen, sondern in den inneren Triebfedern suchen. Wenn man die Aea derungen in der wirtschaftlichen Ent wicklung der südafrikanischen Kolonie in den letzten zwei Jahrzehnten näher in? Auge saßt, fallen die Ursachen, welche, wie eS augenblicklich aussieht, zum Kriege führen, wohl inS Auge. Die Buren faßen, über daS weite Land zerstreut, auf ihren Gütern, trieben Vied,ückt und wurden in primitivster Weife von dem Markt flecken Prätoria auS regiert. Eine Stadt eziftirte damals in TranSkaal nicht. Die patriarchalische Regierung bestand auS Leuten, die weder in ihrer Lebenshaltung noch in ibren Anschauungen wesentlich von dem Rest der Beoölkeruna abwiegen. Be einem StaatSeinkommen von 5760.000 jährlich gab eS keir.e Bureaukratie, keine vlpiomatie, keine stehenden Truppen und sehr wenig Polizei und der normale ZuSand der Staatskasse war die Leere. Das äiderte sich mit einem Schlage, als 1836 die reichen Goldlager am WllwaterSrand entdeckt wurden. Eine Üutt Einwanderung auS Europa und Amerika machte bald den Rand zu m m m n m A m einem oiqlvevolrerlen 5)iNkttl Mll industriellen Anlagen und industriellen Interessen. 1833 war Johannesburg bereits eine blühende Kolonie und heute ist eS eine Stadt mit über 100,000 Einwohnern. Die StaatSeinnahmen haben sich derart vermehrt, daß dieselben schon 1896 $2.400,000 betrugen und daS bei einer Bevölkerung von nur einer Viertelmillion Weißer und 600.000 Schwarzer. ES war ausschließlich der industrielle Theil des Landes, der diese StaatSauSgaben aufzubringen hatte. Die Interessen deS industriellen Theiles deS Landes kamen in immer stärkeren Widerspruch zu der Regierung, die der AuSdruck war der landwirthschaftlichenZnteressen deS GrundbefitzerthumS. Die Regierung suchte durch allerlei reaktionäre Maßregeln sich und ihrer bäuerlichen Minoritüt die Herrschast zu sichern. 1832 konnte einAuSläadernach fünfjährigem Aufenthalt dsS volle Bürgerrecht erwerben. 1837 wurde der Termin, nach welchem ein Ausländer daS volle Bürgerrecht erlangen konnte, auf fünfzehn Jahre erhöht. Von da bis 1894 wur den im VolkSraad weitere Bedingungen auSgeheckt, welche eS einem Ausländer nahezu unmöglich machten. Vollbürger zu werden. AlleS natürlich, um den grundbefitzenden Buren die Herrschaft zu sichern. Diese Herrschast aber war den Intereffen der Industrie und deS Bergbaue feindlich. So z. B. wurde die Fabrikation von Dynamit zu einem StaatSmonopol gemacht, und nirgends in der Welt wird für den Bergbau so viel Sprengmaterial gebraucht, als im Transvaal. Durch die riesige Entwicklung deS Bergbaues sind die alten Einrichtungen mit den neuen Zuständen in krassen Widerspruch gerathen. Mit zäher Hartnäckigkeit aber halten die Buren an ihren alten Einrichtungen fest. Mit Recht bemerkt die N. S. Volkszeitung" dazu : Recht und Unrecht spielen in dem Streit zwischen Großbritannien und der Südafrikanischen Republik also die geringste Rolle. ES ist der Gegensatz zwischen der aufstrebenden WirthschastSform und den bestehenden StaalSeinrichtungen, der den Kampf erzeugt, und dieser Kamps wird erst dann ein Ende nehmen, wenn ein AuSgleich zwischen diesen Gegensätzen erfolgt ist, ganz gleichgültig, ob England oder die Buren Sieger find. I)nis)lii(id)ririjlcii. Wetterbericht. Schöueö Wetter heute Nacht; kühler, mit zunehmender Bewölkung und möglicherweise Regenschauern Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 73 Grad, niedrigste 60 Grad. Ochissel'S Badeanftalt-Tempera-tur7SSrad.

Eonsul Lange. B erlin, 15. Sept. Dem hiesigen Vertreter der Associirten Presse wird auS bester Quelle mitgetheilt, daß gegen LouiS Lange je., den früheren amerikanischen Consul in Bremen, vor

einem Monat vom amerikanischen Generalconsul Frank Mason wegen sehr schwerer Beschuldigungen eine amtliche Untersuchung vorgenommen wurde. Herr Mason hat dem StaatSdepartement in Washington einen auSsührli chen Bericht über die Angelegenheit zugesandt. Washington, D. E., 16. Sept. A. A. Adee, der stellvertretende Sekre tär im Staatsdepartement lehnt es ab, eine Erklärung beeffs der Behauptung deS Herrn LouiS Lange, daß er restgnire, weil er . ein Gegner der ELnansionSpolitik sei, abzugeben. Er sagt jedoch, daß Klagen gegen Herrn Lange erhoben wurden und daß eine Untersuchung folgte. DaS Departement werde in kurzer Zeit im Stande sein, eine Erklärung abzugeben. Herr Lange weilt noch, wie Herr Adee glaubt. in Bremen. Der Präsident hat Henry W. Die veriky, Konsul in Magdeburg, zum Konsul in Bremen an Stelle von Louiö Lange je., ernannt. IHM Der letzte Freiheitskämpfer. B er lin, 16. Sept. In seinem GeburtSorte, Wolgast in Pommern, ist August Schmidt im Alter von 104 Jahren gestorben. Er war der letzte Freiheitskämpfer auS der Zeit, als Preußen daS 3och deS FranzofenkaiserS abschüttelte. Schmidt wurde am 11. gebr. 1795 in Volgaft geboren und trat als 13 übriger Jüngling am 17. März 1813 als freiwilliger Jäger in die Armee und machte den Feldzug bis zum Ende mit. Er diente dann dem Vaterlande noch einmal vom 1. April bis zum 22 Dezember 1815. Er focht bei Bautzen, Iüterbog, Großbeeren, Dennew'tz und nahm an der Belagerung von Mittenberg Theil. An feinem letzten Geburtstage, am 11. Februar, wurde der Veteran vom Kaiser besonder? geehrt, indem er außer einer GratulationSdepesche auch eine Photographie Kaiser Wilhelms I erhielt. Deutschland b oyeottet . nicht. Berlin, 16. Sept. Der deutsche Reichskommissär für die Pariser Welt. auöftellung ift, begleitet von drei Assistenten, nach Paris abgereist, um die Arrangements für die deutschen AuSsteller zum Abschluß zu bringen. DieS bestätigt, daß die deutsche Regierung nicht daran denkt, ihre einmal zugesagte Theilnahme an der Ausstellung zurückzuziehen. Verschiedene Blätter weisen daraus hin, daß die Ausstellung mit der Politik nichts zu thun habe. und warnen vor übereilten Schritten, zumal man erst abwarten sollte, was Großbritannien, die Ver. Staaten und Oesterreich thun werden. Geheimrath Leroald, Mitglied der deutschen AuS-ftellungS-Eommisston, erklärte : WaS hat die Ausstellung mit der Politik zu thun. Ihr ganzer Zweck ift ein commercieller. Sich zurückzuziehen, ist keine so e nfache Sache. Jede inbuftrielle Gruppe bildet ein Ganze, zu welchem die einzelnen Aussteller Beiträge liefern. Ein Gruppe könnte also nur als Gan,eS zurückgezogen werden. ES liegt nicht die geringste. Absicht vor, ein solches Verfabren einzuschlagen. Im Gegentheil, alle wöllche wird gethan, um einen Erfolg zu erzielen. Wir find von der Leitung der WeltauSftellung bestens aufgenommen worden. Ich bin überzeugt davon, daß die Vewegug gegen die Beschickung nur ein Sturm im Theekessel ift." ,, , D r e Y s u S. L o v d o n, 16. Sept. Der Pariser Korrespondent der Times" sagt: Ich höre, daß DrehfuS binnen Kurzem sein Gesuch um Revision zurückziehen wird. DieS hindert ihn nicht, sich an den CassationShof zu wenden, falls die neue Thatsache" gefunden, welche zum Einschreiten diese Gerichtes nöthig ift. Räch seiner Freilassung wird er sich wahrscheinlich im Süden Frankreichs niederlassen, um allen Demonstrationen und Sympathiebeseisen im Auslande zu entgehen, da ihm dieselben nur Schaden zu Hause bringen könnten. Der Korrespondent der Daily

Newö" sagt. Premier Waldeck-Rous-seau habe bestimmt versprochen, in der Minifterfitzung am Dienstag die Begnidigung DrehfuS' vorzuschlagen. , ,, , Hochwasser in Deutschland. Wien, 16. Sept. Die Stadt charding am Jnn in Ober-Oester-1 reich ift überschwemmt. Der Jnn steigt

noch, und daS Wasser hat bereits die oberen Stockwerke der Häuser, erreicht und steht in manchen Fällen mit dem Dache gleich. Mehrere Personen sind ertrunken. Die Bewohner von Ebensee und Steyr haben ihre Häuser verlassen. Die Flüsse Emö und Traun find im Fallen begriffen, aber die Donau steigt noch immer. München, 16 Sept. In OberBayern ift daS Wasser im Fallen, aber die Elsenbahn-Verbindung mit dem Süden und dem Südosten ist. noch immer unterbrochen. , M ü n ch e n, 16. Sept. Die Donau und der 3nn sind noch im Steigen. Zwei Personen ertranken durch daö Kentern threS BooteS. Die direkte Verbindung mit Wien ift abgeschnit ten. Wien, 16. Septbr. Die Donau fteigt noch immer. BiS jetzs droht Wien keine ernste Gefahr. Aber die Eilen bahnstation und die Straßen am Ufer find überschwemmt. Eine Depelche der Neuen 'Freien Presse auS Gmunden am Traun in Oberösterreich sagt, die eiserne Brücke über den Traun sei heute Nachmittag erngestürzt, während 20 Männer daraus standen und damit beschäftigt waren. sie zu verstärken. Nur einer von den Leuten wurde gerettet, und 19 fanden ein nasseS Grab. Zahlreiche Todesfälle in Folge der Überschwemmungen werden gemeleet, aber die Ausstellung einer vollständig gen Liste ist noch nicht möglich gewesen. Mehrere Ortschaften in OberOesterreich find überschwemmt, aber daS Wasser fällt j'tzt. Jfchl ist in Sicherheit, und die Verbindung zwischen Wien und Salzburg ift wieder hergestellt. Schiö'NaÄriÄtkN. Angekommen in : L o st o n : Tylvania" von LiverPool. St. Michaeli: Emö" von New Aork nach Skeapel. QueenStown: Campania" von New Aork nach Liverpool. New S o r k : Fürst BiSmarck" von Hamburg. allerlei. Gewaltsani machte ein Mob von etwa 200 Mann m ?loyn on Springs. Tenn., einer G:richtsverHandlung ein Ende und hätte beinahe eine Lynazerel in cemrt. ftiernma Ridley, ein weißer Farmer, stand vo? Gericht, weil e: einen Mormonen-Ae!-testen aus dem Hinterhalt mit mehreren Gefährten überfallen und veiknüppelt haben soll. Der Mob umzingelte das Gerichtsgebäude, zwang den Nich ier, die Verhandlung abzubrechen, und den Mormonen,- seine Klage zurückzu ziehen, wenn, er nicht gelyncht werden wolle. Der Angeklagte wurde natürlich befreit. Als der Mormone klagte. eS gäbe keine Justiz in Virginien, wurde ihm höhnisch geantwortet: Kein Gesetz für Mormonen, es sei denn, sie zu todten.". Der 62 Jahre alte Albert T. Eurtis und seine beiden Söhne I. Z. Curtis und Herbert Curtis im Alter von 34 resp. 25 Jahren haben auf der Farm von I. P. Tracy in Enfield. Me., auf dem Boden eines Brunnens ihren Tod durch Einathmen von Stickluft gefunden. Vor einigen Tagen waren die Tracy'schen Gebäude abge brannt, und die Curtis waren engaejrrt worden, um die bei dem Brande ln den Brunnen gefallenen Trümmer herauszuschaffen und den Brunnen wieder brauchbar zu machen.' Einer der Söhne stieg zuerst in den Brunnen und wurde von der Stickluft überwältigt; sein Bruder wollte diesen und der Vater dann seine beiden Söhne retten, aber alle Drei fanden ihzen Tod. W. Hunt, von Herrick (Jentre, Susqurhanna Co., Pa., hatte als er zur Nachtzeit vonScranton nach Hause fuhr, das Unglück, nahe Pcckvillc aus seiner Kutsche geschleudert zu werden und den Rückgrat zu brechen. Die Nacht war dunkel und der Regen goß in Strömen, und stundenlang lag der Mann hülflos da, nicht fähig, sich zu erheben. .'Schließlich hörte erStimmen und er rief um Hilfe. Zwei Männer kamen hinzu, statt aber dem Vernglückten zu b?lfen. nahmen sie ihm

sein Geld und seine Uhr ab, legten ihm dann ein Kissen aus der Kutsche unter den Kopf und gingen ihrer Wege. Bei Tagesanbruch wurden Hunt von anderen Leuten gefunden und nach dem Carbondale Hospital gebracht, wo die f I rfti t m m mm

nerzie entarten, van leine öonrntnq auf seine Genesung vorhanden sei. 5?rauNellieHoleri. welche Elizabethport. N. I.. eine kleine Materialwaarenhandlung betreibt, hat einen in der Bezahluna seiner Reck- ' nung säumigen Kunden in recht drasti- ' n.:r r: ntri-ti . ti iujci ucuc uu iciuc uj iiiuji acrnaüuu Chas. Sailor, ein Vormann in den Valland Wood Engine Works, hatte eine ziemlich hohe Rechnung in Frau Holey's Laden auflausen lassen, und als er an Veabluna derselben erinnert wurde, kaufte er seineWaaren in einem anderen Laden.' Frau Holey ließ sich indessen nickt verblüffen. Sie sedte sich mit dem Superintendenten der Fa - brik in Verbindung und erhielt dessen Erlaubniß, Sailor in der Fabrik aufzusuchen. Durch einen Boten ließ sie den säumigen Zahler vor die Thur rufen und präsentirte ihm dann dieRechnung. Als Sailor sie dann gar insultirte, streate sie ihn durch einen Faustschlag zu Boden und als er sich dann f-. , . c. y erhoben, prügelte sie ihn windelweich. P? W V I 1 oi er lein zgei. m oer tucyl juqie. A n der Bundeshaupt st adt machte dieser Tage ein Spaßvogel den Scherz, auf der Wetterkarte am Ein - gange des Schatzamts Gebäudes das Wort Showers- durch Ausradiruna der letzten drei Buchstaben und Aenderung des X in Snow" zu verwandeln. Gen. Corbin war der erste, dem die Sache auffiel. Als er das Wort .Snow- sah. rückte er seine Brille zurecht und stieß einen Ausruf des Er-. K. m 9 rr- y sr- . i uaunen aus. 'scynee im epiemoer das war noch nicht dagewesen! In wenigen Minuten hatte sich eine Menschenmenge vor der merkwürdigen Karte versammelt. Einige alaubten

anfänglich, daß dieselbe vom letztensuchtsdrama zwischen SiebzigWinter her hängen geblieben wäre, jäbriaen bat sich in Saint-Bol-sur-

Als sie aber das Datum darauf sahen uno.oie erucuerung ermeilen. oag rne Karte ersteine Stunde dort hinge,, war dasErstaunen allgemein und meh. I rere alte Herren machten Kehrt, um , sich von Hause- ihre Ueberröcke zu holen. Als die Wahrheit bekannt wurde. ' ?. ,. i e. r . ipune man oem panoogc eifrig naz, und es hätte wahrscheinlich Hiebe abgciesr, wenn man ign enroear gerne. AIS eine k lerne Heldin entpuppte sich Annie Rosenblum. die 12 Jahre alte Tochter Selig Rosenblum's. welcher ein Candy -Geschäft in No. 136 Delancey Str., New York, betreibt. Ein Vorhang in dem Laden war dadurch in Brand gerathen, daß ein Luftzug denselben gegen eine Gasflamme geweht hatte, und sofort breiteten sich die Flammen aus. Annie. welche vor dem Laden stand, rief, als sie das Feuer entdeckte, dem in der Nähe befindlichen Knaben Abraham Alexander zu, er solle die im Hause wohnenden Personen beruhigen und denselben sagen, daß keine Gefahr vorHanden sei. Während der Knabe diesen Austrag ausführte, riß das wackere kleine Mädchen den brennenden V?rbang und andere in Brand gerathene Gegenstände auf den Fußboden herab und trat die Flammen aus. Als di? Feuerwehr erschien, fand sie nichts mehr zu thun Durch das kaltblütige Verhalten der beiden Kinder wurde sicher einer Panik unter den zahlreichen Bewohnern des Hauses, welches ein Doppel - Tenemcnthcius ist, vorgebeugt. Der im'Ostcndorfe bei Schöningen wohnhafte ca. 55jahrige Salinenarbeiter W. Hillebrecht versuchte seine vezheirathete ' Tochter aus erster Ehe, die Ehefrau des Tischlers Heine, welche ihr mütterliches Erbtheil gefordert hatte, zu erschießen. In dem Glauben, die Gesuchte vor sich zu haben, feuerte Hillebrecht in seiner Wohnung aus einem sechslänfigen Revolver auf die in der Stube anwesenden weiblichen Personen. Die Ehefrau Hillebrecht suchte Schutz, indem sie sich hinter der anwesenden Ehefrau des Salinenarbeiters Klapproth verbarg. Die Kugel traf einen Arm der Letzteren und streifte den Kopf der Hillebrecht. Nach Abfeuern dieses Schusses gab der Thäter mehrere Schüsse auf sich selbst ab. Nach Verlauf von einer halben Stunde war er eine Leiche. Die Verletzungen der beiden Frauen sind nicht gefährlich. Die auS Mann, Frau und drei Kindern bestehende Familie deS Schuhmachers Kelm wohnt seit etwa sechs Wochen in Weißensee in der Straßburgerstraße No. 22 im Keller, unweit der Stapelplätze von Lumpen und Knochen, zwischen denen Hunderte von Ratten hausen. Neulich Nachts hörte Frau Kelm ibr jüngstes, vierzehn Tage altes Kind Erna sckreien. ohne daß sie sogleich nach dem Grunde der Unruhe forschte. Als das kleine Wesen aber immer heftiger weinte, ging die Mutter zum Korbe, in welchem das Mädchen lag. AuS diesem kam ihr eine große Ratte entgegengesprungen. welche dem armen Kinde am Gesicht genagt hatte. Unter einem Auge und aus der Oberlippe hatte das Thier dem Kinde große Stücke Fleisch herausgefressen. Die Eltern trugen das Kind nach Um Krankenhause am Frie drichshairr. wo es flarfc.

In Lemberg hat z wi - schen Officieren ein Duell mit tödtlichem Ausgang stattgefunden. Der Name des !m Duell getödteten Lieutenants des 24. Jnfanterie-Regiments lautet Nudolph Spreng. Er ist der ST V

vsor,n eines emetmaDriranten m (raz. Die Duellaffaire hatte ihren Grund in einem nationalen Streite. 'Als der dem Osslciersbantttt des Regiments ein Toast auf die Gesundheit des Kaisers ausgebracht wurde, rief ein Nachbar Spreng's. ein Vzechischer Off m,.s 1T Ar im umuw uvti, vsiuua statt Hoch-. Spreng versetzte ihm einen heimlichen Rippenstoß, worauf Jener mit einer Ohrfeige antwortete. Es kam zu einem Handgemenge, wobei beide Ossiciere zu Boden fielen. Das Duell wurde unter schwersten Bedin aungen vereinbart und ein Geistlicher beia.e?,ogen, um dem Sterbenden die . Beichte abzunehmen. Bei Ausdaggerungs 'arbeiten in einem Sumpfe in der , Nahe des Bottaro-Eanals, auf dem andgute Äoscoreale der Neapel, ent deckte man eine gut erhaltene antike Straße. Dann fand man mehrere architectonische, schön verzierte Stücke und am Eingang einer Thür elf Men i fjt.-:i.i. r l.xi w : schengenppe in emer Stellung die darauf schließen läßt, daß die elf Per sonen auf der Flucht erschlaam oder . erdrückt sein müssen; daneben lag ein ' Körbchen mit Silbermünzen und einem goldenen Halsband. Die Ausgra bungsarbeiten sind in Folge des mora stin Terrains sehr erschwert. Man glaubt, daß die antike Straße zu der berühmten Patriziei-Villa führt, die vor einigen Jahnn auf der in der Nähe liegenden Besitzung Deprisco entdeckt wurde, und wo man den berühmten Schatz von Boscoreale" fand, der zum Theil von Rothlchild gekaust (sur eine halbe Million) und dem Louvre aeschenkt wurde. Ein olutigeö EiferMer bei Dünkirchen abgespielt. Die. TOjährig; Fraur Joachim schnitt nämlich in einem Eifersuchtsanfalle ihrem zwei Jahre älteren Gatten mit einem Nasirmesser ' den Hals durch. Das Opfer Antoine Joachim war ein für sein Alter überaus rüstiger Mann, der 2 . . . ' " ' in der That noch denDon Juan spielte, Seine Frau beschuldigte ihn. alle Mädchen des Ortes und der Umgebung zu verfuhren. Im Verlause eines sehr heftigen Wortwechsels stürzte sie sich auf ihn, drückte seinen Kopf gegen die Lehne des Sessels, auf dem er saß. und schnitt ihm den Kopf glatt weg. Als die greife Mörderin festgenommen wurde, rief sie triumphirend aus: So wird er keiner mehr gehören, da er nicht mehr ausschließlich mein sein wollte.Wegen eines Paletotdiebstahls wurde in Altona ein Bettler verhaftet, der ein ungemem bewegtes Leben hinter sich hat. Er wurde in Berlin als einziger Sohn des Fabrikanten Görkus geboren, der dort bis vor etwa zwei Jahrzehnten ein blühendes Geschäft besaß und nach semer Steuerleistung über Millionen, verfügte. Nach dem Tode des Millionärs übernahm der Sohn die Firma, führte aber ein derart verschwendenscheS Leben, daß schon nach einigen Jahren das blühende Geschäft zusammenbrach, der Concurs angemeldet werden mußte und Görkus nunmehr völlig mittellos dastand. Ein alter Freund seines Vaters bot ihm eine lohnende Beschäftigung an, doch Görkus schlug sie aus und ging nach Amerika. Vor Kurzem kam er nach Deutschland, arm und verkommen, zurück, um schließlich Unterkunft im Gefängniß zu finden. Eine hochinteressante Erstbesteigung wurde von zwei Mitgliedern des Jnnsbrucker akademischen Alpenclubs, den Herren Dr. Otto Amoferer und Karl Berger in der westlich von Tricnt gelegenen Brentagruppe ausgeführt. Die 2903 Meter hohe, kühner als die Dent du Geant in der Montblanc-Gruppe aufgebaute Guglia di Brenta, eines der wunderbarsten Felsgebilde der Alpen, wurde von den genannten Herren Jum ersten Mal bezwungen. Die Vergsäule, welche 300 Meter schlank und senkrecht aufsteigt, hat bisher alle Versuche, ihre Spitze zu besteigen, vereitelt. Am höchsten kam der Trientiner Garberi mit den Führern Tavernaro und Povoli; aber 30 Meter unter der Spitze mußte er umkehren. Auch Dr. Ämpferer und Berger konnten erst nqch einem zweiten Ansturm ihren Fuß auf den Gipfel der Guglia di Brenta setzen. In den Annalen der Alpinistik ist ihr Unternehmen 'als hervorragende That zu verzeichnen. Fabrikinspektor McAbee wird, sobald die Schulen eröffnet werden, daö Gesetz, welches verbietet Kinder unter 14 Jahren in Fabriken anzustellen, streng durchführen. ES lohnt s i ch, Hood's Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, DiphteritiS oder Fieber. HoodS Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 26c. .

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