Indiana Tribüne, Volume 22, Number 360, Indianapolis, Marion County, 15 September 1899 — Page 3
f:"
1
V -V .
Dr.J.A.SutciiffeUm CM WM.
Wund-Slrzt, Geschlechts-, Urin und Hectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Qfsistundn : S bi 1 Nhr vorm.; 2 bi 4 Uhr m Dr. Louis Burekhardt. No. 1134 Süd Meridian Straße. Eprkchft undkn daselbst: 8 Uhr Morgen und 7 Uhr Kben. Willoughby Block, S!s. 224 Nord Meridian Straße. Sprtchstundtn daselbst : 24 Nachmittag?. Wohnung: 417 Capital venue, Rorlh. Tel.2ZZ. Echtes Talcmn Pulver 5 Cents die Schachtel bei Ferdinand Miiller, Apotheker, Ecke Ost und Washir gtonstr. QTT0 DEPPEMANN, Dentscher Zayn-Arzt. Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. r.G.G.Maff hat seine O'sire nack dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., erste Stage, verlegt. Qf'ice.Ztunden : Bon 2 biS 4 Uhr Nachmittag Telexho : Office SS Wohnung 036. ZU Wohnung befindet sich wie btther : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 2( 6 Sst ffcSnrty Ltr. Sprechstunden : S M3 9 Uhr Bonn. ; 2 bis S hr Nachm.; 8 b!S 9 Uh? Abends. Telephon 1446. Bvrechftuudk : onniaßlnai Vormittag. Dke Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Oft OHio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYEIITS, , m r r v Veuycyer Zayn - Arzi. Ro. 8 Nord Pennsylvania Str. a vird auf Wunich angewandt. Dr. Tos. E. Moirow, Geschlechts u. Harnkrankheiten. 2 West Lhio Straße. Dr. J. B. Kirkpatrick, handelt Franenkranfheiten und Krankheiten des Ncctums. Hamorrbotden ebne Messer und lfauterisirung gebeilt, Office: Hume Buildina, 31 Ost Ohio Str. WALTER FllANZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Market Straße. Coffin Block. Aimmn 43. Osftc,etud: 9bi,12V.. HU5., 7ii,9 A&tnb. Sonntag o 10 Uhr Vm. dil 2Nhr RlPANS TABULES Are intended for cMdrcn, hdics and al) who preser a mcdidne dlsgulscd as corv tcctionery. Thcy "may now be had (put up tu Tin Boxes, seventy-twö Jn a box price, twenty.sive Cents or sive boxcs for onedollar Anydruggistwillgetthtiia isyou mstst, and thcy may alwaysbe obtamcd by rermttmg the pncc lo JTQ)t incKipanscnemjcai. 1 m. . S ßPRUCESt sAOJ! Jt t 'um. ,ti vKA44 50 YEARS yV EXPERIENCE 'sÖffiSS v ' ,-4 Traoc Marks w Designs r'iVt Copyrights &c ATiyane ndlng steten and slescriptlon ma eralckly wcertain onr opinion free whetner aa laTention Is probably patentable. Coinmonica. tioiBincilr'-nndentlaL Uandbookon Patent rnt free. oldest aeency for iecurtng patenta. Patents taken through Mann & Co. rece.T tyeeial notüx, wlthout cbarge. In the Sdentific fltnerican, A nandiomely tllnstratM weeklf. J ärgert erreulatlon of any BCientiflc lournal. Tenns. 13 a rearj four raonto. f L Sold bjall cewsdealerj. r.lUHM & Co.36,Broadw- Flew York Rrlncn Offloe. 3 F PU Washington. D. C AfloSpti Fo'ey, (Old rrMdom Elgnt.) Sotary PuWIc, Translator, Correspondeut etc. INo. 970 West Walnnt St. T$1m Blika St C&r.
I W ' J ' "7 ' V1V I MMMWÄ 7 (ynJ jCi mT
V
n
m
t
&
l
m
L2äULLJ
.i -Ä. - .
Roman von George? Ohn et. (Fortsetzung.) . wIlhi mich zu überzeugen, bears es mehr als ' leerer Worte der Theil-nähme,-sagte das junge Mädchen bitter. Sie klingelte, und als der alte Diener erschien, sagte sie: Lassen Sie .Herrn Tragomer eintreten." Ohne ein Wort hinzuzufügen, derschwand sie im nächsten Zimmer. Der arme Christian," sagte Marenval zu Frau von Freneuse. Wenn Sie wüßten, was er schon gethan hat und noch zu thun gedenkt, dann würden Sie gewiß bei Fräulein Marie Fürsprache für ihn einlegen. Man darf einen uns so nützlichen Mann nicht entmuthigen. Zum Teufel! Was waren wir ohne ihn? Tragomer trat ein und blieb einen Augenblick unschlüssig an der Thüre stehen. Seine Blicke suchten Fräulein von Freneuse; er sah aber nur die Mutter seines Freundes, in tiefe Trauer gekleidet und mit vor Kummer ganz gebleichten Haaren. Da füllten sich seine Auaen mit Thränen, er be wegte die Lippen, konnte aber kein Wort herausbringen, und mit wirklicher Unterwürfigkeit beugte er ein 5lnie vor dieser Märtyrerin. Frau von Freneuse öffnete die Arme, und beide hielten einander einen Augenblick still und tief erschüttert umschlungen. Endlich machte sich' Frau von Freneuse sanft los, trocknete ihre Thränen und sagte, indem sie den iungenMann zärt lich ansah: Ich danke Ihnen, Christian, daß Sie gekommen sind. Sie haben mir für einige Minuten die Vergangenheit zurückgebracht. Nun lassen Sie uns hören, was Sie gethan haben, damit die Zukunft eine lichtere werde." Tragomer hatte sich erhoben. Er lehnte sich an das Kamin, und sich an Marenval und Frau von Freneuse zugleich wendend, begann er: Ich habe die Ueberzeugung, ja, ich konnte fast sagen, die Gewißheit gewonnen, daß die Frau, um deren Ermordung willen Jacques verurtheilt wurde, noch lebt." Lea Peralli!" rief Frau von Freneuse betroffen. Ja, Lea Peralli. Sie wissen, es war immer etwasGeheimnißvolles und Räthselhaftes an der ganzen Sache; das will ich nun aufklären, koste es was es wolle: ich werde vor nichts zurückschrecken. Unser Freund Marenval ist mem muthiger Verbündeter, denn er ist von demselben Wunsche beseelt und von demselben Feuer begeistert, wie ich. und das Ziel unseres Unternehmens ist. die Unschuld Ihres Sohnes zu beweisen. Das ist unsere Absicht und unser glühender Wunsch, den zu verwirklichen wir unternommen ha ben." Aber wie denn?" .Wir treten morgen eine lange See reise an. Man glaubt, daß wir an der Küste desMittelmeeres kreuzen werden, und unser Anlaufen an verschiedenen Punkten, wie Nizza. Neapel. Palermo. Alerandna verbirgt unsern wahren Plan. Plötzlich aber verschwinden wir. fahren durch den Suezkanal, kreuzen mit vollen Seaeln das indische Meer. leaen in Colombo an und steuern von da nach Neukaledonien. Das ist das Ziel unserer Reise; ich werde dort an's Land gehen, Jacques sehen und ihm die nothwendigen Fragen, vorlegen, unv dann wird sich das bis jetzt so geschickt verbreitete Dunkel vollständig lichten." Sie werden ibn besuchen." sagte die Mutter und faltete flehend die 5)ände. Ach, nehmen Sie mich doch auch mit!" Das ist unmöglich. Ihre Gegenwart an Bord würde sofort unsern Plan verrathen. Sie müssen im Gegentheil während unserer Abwesenheit hie und da einmal ausgeyen, oamll man sieht, daß Sie sich wirklich in Pa ris befinden. . . . Man? Wer könnte denn etn In teresse daran haben, mich zu überwachen oder mich zu fürchten?" Derjenige oder dleienigen. an deren Stelle Jacques leidet und büßt, und die entweder die Mitschuldigen oder die Schuldigen allein sind, ich bin mir darüber noch nicht klar Wenn diese Argwohn faßten, könnten sie uns entwischen. . . . Wir müssen über sie !ommen wie em Blitz aus heiterem Him mel - Kenne ich sie?" fragte Frau von Freneuse angstvoll. Fragen Sie mich nicht," erwiderte Tragomer, begnügen Sie sich mit der Hoffnung, die ich Ihnen gebe. Schö, pfen Sie nun, nachdem Sie zwei Jahre lang im tiefsten Schmerz und in der Verzweiflung verbracht haben, neue Hoffnung und Freude." Freude! Ach! Werde ich mich je wieder freuen können, selbst wenn ich meinen Sohn wiedersehe! Solche Prüfungkn rauben einem für alle Zeiten den Lebensmuth. Sehen Sie. wie gebeugt ich bin, mein Haar ist gebleicht und mein Gesicht von Furchen durch, zogen, wie bei einer Greisin, und doch bin ich noch nicht einmal fünfzig Jahre alt; ich habe unsägliche Qualen ausgestanden und bitte den Herrn im Him' mel, Haß er diejenigen, welche das ver schuldet haben, nicht' zu hart strafen möge. ..." Sie werden schrecklich gestraft werden, seien Sie sicher, gnädige Frau; denn bis jetzt ist ihnen alles so gut ge lungen, daß sie sich ganz sicher fühlen. Nur dem Zusammentressen völlig un begreiflicher Zufälligkeiten ist es zu verdanken, daß ich die Spur gefunden habe, die mir die Augen öffnete. Und es bat dann noch viel Zeit und viel An strengung gekostet, um endlich auf dem Punkt anzulangen, wo wir yeute smv. obgleich im wesentlichen noch nichti oder nur sebr wenia gethan ist." Sie haben aber doch wenigstens die Soffnuna. daß es Ihnen gelingen wird, nicht, wahr?" sagte Frau von Freneuse schon wieder ganz erschreckt durch Tragomer's Einschränkungen..Meine liebe Cousine." ergriff Ma renval nun das Wort. Jeden Sie cri
I an! Bin Ich eltt Münn, der sich leicht sinnig in Abenteuer stürzt? Gewiß
nicht! Also müssen Tragomer und ich unserer Sache doch ziemlich sicher sein, wenn sich ein Mann wie ich, der am Ende seiner Laufbahn angekommen ist, der reich, alücklich. frei ist und in hot hem Ansehen steht, ja, der eigentlich ! nichts Anderes zu thun hak, als behag lich zu leben, sich in solche Dinge einläßt? Es wird uns gelingen, ganz gewlß, es wird uns gelingen! Und als Frau vonFreneuse Cyprian mit einem Blick betrachtete, in dem sich ausrichtige Bewunderung mit Erstaunen mischte, fügte er gutmüthig hinzu: Tragomer hat es mir versprochen, und ich verlasse mich auf sein Wort." Aber wie können wir erfahren, was sich während dieser langen Reise zuträgt?" Ich habe alles bedacht." sagte Marenval. Wir schicken die Briefe, die Sie auf dem Laufenden erhalten sollen, an meinen Kammerdiener, und dieser bringt sie Ihnen. Sie erhalten jedoch keine directen Nachrichten. Eine ein zige unbedachte Aeußerung irgend eines Beamten oder ein Dienstbotengerede könnte uns verrathen, und wir müssen ganz im Geheimen vordringen." Und wie kann ich Ihnen antwor ten?" Auf dieselbe Weise. Mein Kammerdiener ist sehr verschwiegen und mir treu ergeben, gerade wie Geraud Ihm können Sie die Briefe ruhig geden, und er wird sie uns durch den Capitän der Jacht zukommen lassen...." Eines möchte ich Ihnen jetzt schon auftragen," erwiderte Frau von Freneuse tief bewegt, umarme- Sie mein unglückliches Kind in meinem Namen und versichern Sie ihm, daß mein Herz niemals an ihm gezweifelt hat, und daß ich in aller meiner Trübsal meinen Schmerz im Vergleich zu dem seinigen für nichts erachtet habe. Jacques hat viele Fehler begangen und durch seine eigene Schuld selbst den Andern die Waffen in die Hand gegeben. . . . Aber er büßt jetzt sein schlimmes Leben mit einer Strafe, die ihn erhebt und deredelt. Sagen Sie ihm das alles; denn wenn er geweint hat, muß man ihn nun trösten, und ehe man ihm die Befreiung verspricht, muß man ihm zeigen, daß einen in dieser Welt nichts umsonst trifft." Ich werde Ihren Wunsch erfüllen," sagte Tragomer ernst, wenn Sie jedoch der Ansicht sind, daß jeder Fehler gesühnt werden kann, wären Sie dann nicht geneigt, euch dem memiaen aeaenüber nachsichtig zu sein? Würden Sie nicht bei Fräulein von Freneuse für mich sprechen? , Ach. durste ich mich wenigstens vor meiner Abreise noch von ihr verabschieden! Und wenn sie in Bezug auf sich selbst auch unerbittlich bleibt, so würde sie mich vielleicht doch aus Liebe zu ihrem Bruder ermuthigen. Ich werde sie nicht um Verzeihung bitten, sie nicht um Hoffnung an flehen, ein einfacher Wunsch für eine gute Reise würde genügen, und wenn ich nicht zurückkehren sollte, ein Gebet!" 5?rau von freneuse erbob ficfi und glng in das nächste Zimmer. Nach einer kleinen Weile kam sie wieder herein, und ihre Tochter folgte ihr. Die beiden Damen waren sehr blak, und Thränen standen in ihrn Augen. Marie näherte sich kalt und finster ihrem früheren Verlobten und sagte mit fester Stimme: Sie wollten mich vor Ihrer Abreise sehen. Herr von Tragomer, ich weiß, daß Sie meinen Bruder zu retten versuchen, und ich kann Ihnen also Ihren Wunsch nicht abschlagen, hier bin ich. Er stand vor ihr. verwirrt, zitternd und unglücklich, er, wollte sprechen; aber er hatte versprochen, zu schweigen. Worte der Rechtfertigung stiegen heiß lN ihm auf, Betheuerungen drangen auf seine Lippen, bittere Vorwürfe erschütterten seine Seele, als er sie jetzt nach zwei Jahren wieder sah. sie, die einst so fröhlich, feurig, und kräftig geWesen war, und die er nun traurig und von Kummer verblüht wieder sah. Aber sie kam ihm m ihrem Schmerz noch schöner vor als früher im Glück. Ein stolzer und edler Ausdruck war an Stelle der Sorglosigkeit und der Naivetät getreten. Jetzt war sie mehr ein aereifteö Weib, und sie erschien ihm noch hundertmal Wünschenswerther als früher. Er näherte sich ihr, und obgleich sie die Augen nicht aufschlug, sagte er leise: Marie...." Sie begann zu zittern. Ach! So viele glückliche aber leider entschwundene Hoffnungen lagen in diesem 'ein, zigen Worte. In einem einzigen Au genblick trat die ganze Vergangenheit vor ihre Seele. Sie sah wieder das Haus in seinem Glanz und seinem fröhlichen Leben, sie sah ihre Mutter glücklich, ihren Bruder gegenwärtig und von allen geliebt und verwöhnt trotz seiner Thorheiten, und sie sah sich selbst als Braut, einer heiteren Zukunft entgegengehend. Bei diesem Bilde des früher so schönen. aber für immer vergangenen Lebens konnte Fraulein von Freneuse ihreBewegung nicht mehr unterdrücken, sie verbarg ihr Gesicht in den Händen und brach in Thränen aus. Da verlor auch Tragomer seine Selbstbeherrschung, und mit leidenschaftlicher Heftigkeit rief er: Diese Thränen, Marie, freuen und betrüben mich zu gleicher Zeit, Sie haben mich also nicht vergessen? Ihr Herz ist mir nicht für immer verschlossen? Es wird sich mir wieder'öffnen. ich fühle es. Sie werden mir vergeben! O, ich werde alles thun, damit Sie ihren gerechten Groll vergessen und mir vergeben! Ich konnte nicht abreisen, ohne Sie wiedergesehen zu haben; denn ich könnte nicht an den Erfolg meines Unternehmens glauben, wenn ich nicht Einverständniß und Ermuthigung bei Ihnen gefunden hätte. Jetzt habe ich keine Sorge mehr, alles wird gut gehen, wir werden sie gen. Und nur für Sie, Marie, verste hen Sie mich wohl, mache ich alle diese Anstrengungen; dadurch werden Sie mich vielleicht Ihrer Nachsicht würdig erachten, und wenn Sie mein Unrecht mit der Sühne vergleichen, die ich biete, werden Sie mir eines ?ages gewiß veueuen.
Marie richtete Ä auf; sie wat nun
ruhig und ent lossen und wandte Tragomer ihr schönes, jetzt von dem Ausdruck der Hoffnung verklärtesAntlitz zu und sate nur: Möge es Ihnen gelingen!" Ein Ausruf der Freude drang über Tragomers Lippen; er beugte sich nieder, ergriff ihre blasse und abgemagerte Hand und drückte sie ehrfurchtsvoll an seine Lippen. Dann verneigte er sich vorFrau von Freneuse und sagte zu Marenval: So. jetzt wollen wir gehen!" Ja. kommen Sie," wiederholte Cyprian mit Nachdruck.Er umarmte zärtlich die biden Damen und' folgte Tragomer. Zweiter Theil. Sechstes Capitel. Die Schaluppe hielt am Fuße der Treppe des Landungsplatzes, und ein Unterofficier der Marineinfanterie befestigte mit einem Bootshaken den Bootsring, um das Aussteigen des Passagiers zu erleichtern. Dieser erhob sich aus dem Hintergrunde des Schiffes, wo er neben dem Bootsfllhrer gesessen hatte, und sagte auf englisch: Erwarten Sie mich hier, bis ich wieder zurückkomme. Vielleicht wird es lange dauern, abr Niemand darf ans Land gehen." Sehr wohl, H"rr Christian." Tragomer, in einem weißen Drillichanzug und einem Korkhut auf dem Kopfe, sprang leichtfüßig auf die feuchten Treppenstufen und erstieg den Hafendamm. Eine Bande Eingeborener, deren Haare von dem bunten schmutzigen Kopfputz, den sie beständig trugen, beinahe roth gefärbt waren, drängten sich cm den Reisenden heran, wurden aber von einem Colonialsoldaten zurückgetrieben, und der Unterofficier befahl barsch: Zurück. Ihr CanaiNen!" Er erhob zugleich den Knüppel in seiner Hand und schien sehr geneigt, seinen Worten die That folgen zu lassen. Die Eingeborenen wichen zurück und der Reisende befand sich demPlatzbeamten allein gegenüber. Sie kommen von dem kleinenSchiff dort drüben, mein Herr?" Ja sagte Tragomer mit sehr staxkem englischen Accent, ich mochte gern die Strafanstalt sehen. . . ." Da müssen Sie eine Erlaubniß vom Gouverneur haben!" Ah so! Und wo ist der Gouverneur?" Mit der den Franzosen eigenen Höflichkeit sah sich der Sergeant um, und als er einen kanonischen Aufseher be merkte, der müßig auf dem Pfahlwerk der Brustwehr saß, rief er diesem zu: Komm einmal hierher, Dennho. Hier ist ein Fremder, den du ins Palais geleiten sollst. . . . 'Sie treffen zwar den Gouverneur nicht selbst, er macht eine Rundreise aus dem Aviso des Staates, aber der Secretär ist da. . . . Ja. er ist jetzt noch dort, es i t erst drei Uhr. . . . älliger Weise schon Sollte er jedoch zu fortgegangen sein, dann gehen Sie bis zum Cafe de la Cousine. . . ." Danke," sagte Tragomer lächelnd. und da er dem gefälligen Unterofficier kein Trinkgeld anbieten wollte, zog er em aus Stroh geflochtenes ManilaCigarrenetui aus der Tasche und bot es dem Aufsichtsbeamten an. Ist Ihnen nicht eine Cigarre aefäl lig?" (Fortsetzung folgt ) Die Kirschen. Skizze von L. v. Rehren. Das kleine, russische Dorf laa im Abendsonnenschein: 'Eine ganze Menge niedriger Häuschen mit strohgedeckten Dächern. In den Gärten hingen rothe pirschen leuchtend zwischen grünen Blättern, und die Kinder kletterten jauchzend hinauf und pflückten sie, schmierten sich mit ihnen Wangen und Räschen roth an und liefen dann wieder zum Bach, sich reinzuwaschen. Gänse und Enten watschelten dieDorf straße entlang, und Ferkel quieckten in oen Pfützen. Bum, bum, machte plötzlich die aroße Glocke der Kirche, die mitten im Dorfe stand, und dann mischten sich hell die kleinen Glocken ein. so lustig, als sollten sie zum Tanze ausspielen. Die Sonnabend - Abendmesse war zu Ende. Der Pope kam langsam aus der Kirchenthür. Er war noch ein ganz junger Mann. Sein Gesicht war bleich und ernst, und schwarzes, schlichtes Haar hing ihm bis auf die Schultern hinunter. Er hatte den reichgestickten Kirchenrock wieder mit dem schwarzen, einfachen Alltagsrock vertauscht. Die Weiber horten auf zu schwatzen. neigten sich vor ihm und grüßten ihn, wie er so ernst durch's Dorf ging, seinem Hause zu. Im Garten vor dem Popenhause beim Kirschenbaume stand Marußja, die junge Magd. Er grüßte sie freundlich, u::d ihre Augen leuchteten aus, und ihre Wangen wurden röther, als er an ihr vorüber ins Haus ging. Die Fenster standen auf. Es war sehr warm draußen, und im Zimmer war noch die ganze Gluth der Nachmittagssonne. Der Pope legte den Hut aufs Fensterbrett, blieb am Fenster stehen und sah in den Garten hinaus und weiter zum Bach hinunter, wo die Kinder barfuß spielten. Marußja pflückte im. Garten Kirschen. Sie war ein sehr hübsches Bauernmädchen mit langen blonden Zöpfen und festen Armen. Die Aermel hatte sie hinaufgezogen, und ihre Arme glänzten rosig im Abendscheine. Mit der einen Hand hielt ,ie den Zweig, hob sich auf die Zehenspitzen und pflückte mit der andern Hand die Kirschen. Dann bückte sie sich wieder, daß ein Stück ihres weißen Strumpfes zum Vorschein kam und warf, die Kirschen in den ftorb, der vor ihr im Grase stand. Der Pope sah ihr lange zu. Mit übereinandergeschlagenen Armen stand er da und sah sie an, und der Abendltomd. de.r ietzt leise über den Bach
m
Ä&SÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄSÄÄÄÄÄSSÄÄ5 ?
4? f!t !rhrtrttN am Si.4rf
. . (jUMDuujmyn uiiiiUjil muiUUUl bezeugt tllt heilsamen raste dieser Arzneimittel. 5ck bal? z57i Pz5rkk von Dr. Kag'i R enovat or gebraucht und fuble jetzt besser. ai vor Jahren. iM) tun überzeugt, da d:e großen Erfolge Ihrer Heilmnkel die erhaltenen rkanmma.viivrn rc.titfcrtigen. Ja, sühite durch und durch krank, ermüdet und dinfallia. gebrauete lOrfii ftmopator vorschnftsmäkig. In den ersten Tagen füdlte ich mich ae. iäiivacdter. alet ach einer 2Loche weiteren Gebrauchs snqtt sich ein merklicher-Wechsel zum Be Ut werden, n,hine ,eyt grlegentttch. t nach el urfm. jeden NachmiNaq ein VlS Zwei Tosen. T urch den Erdrauch Idrc?s enovator habe lch rn einer natürlichen Weise meine Eingeivclde w,.'der n die gelzörlge Thätigkeit gebracht.Dr. JiTay's Renovator ?or einig Wintern litt ich unter einem heftigen AnsaU von Grippe und bin seitdem j,-den ZLinter leichteren nqnffen dieier rankdeit ungeiayr um dieselbe Seit au4geseyt lljr ? r alzSLungcnbalsam heil mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe stets mit sicherein Erkolg diesen rur.gewBalsam ,n meiner ffamilie gegen Husten und Erkältungen angewen dit. oweil meine Eriadrung gebt kann ,ch mit gutem Gewissen Ihre Medizin alt tat empseli im, tvm Sie sur dieselbe branspruchkn." Sanz Eraebenst Carl ang. HerauZqeber der täglichen und wöchentlichen ansa Eltn Presse." ftanfal Ciin. ?Zo.. den :J0. März Ix7. ;eiJ L3 Qtzti uns $1.00. verknst psttekern der durch lit Z? ersM.
4s 3? S? 4? 4? ?
L?cnn Aerzte erfolglos find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen cdroiii'che rankdeiten. Schreibt uns für "Dr Kay'sHorno Treani:ei!t," e5 vt ein wkttdvollks Buch von 8 Seiten. Man adressi; 05. B. J. KAY MEOICAL CO.. - Omaha. Nebraska.
'WVWWI fofwO!
jrrlT7IrrJrTJrrHf rIIjITlEfrr
(litte &25.00 ttfir Sfori I
K M
erkalten, da werdet Ihr sagen wenn Ihr unsere Offerte angenommen kabt. Lieht aus genau wie eine ächte goldenen Uhr. TaS Gedäuie ist doppelt 14-karatiges Vold über Comprsition Metall und ist garaniirt für 10 Jahre. Tas Werk ist so gut wie irgend ein im Markte, laust aus Steinen, ist sehr solid und dauerhaft gearbeitet, urd gebt ricbtia aus die Secunde, ied? rimpin, h.
3 rtJuV? -J
k 1 ' . , iui ijuiuiiiiii. a n Jl
f "A
1
k S j - X? 7 -k' rj-7
. . . " W l li lam, spielte in seinen langen haaren. I Marußja steckte eine Kirsche in den ! Mund und ab sie. Ihr Mund war j roth wie die Kirsche, und zetzt sah e sich um, und als sie ihren Herrn am Fenster stehen sah, lächelte sie ihm zu. Der Pope trat plötzlich zurück- er war nock ein wenia bleicher aeworden. Er wandte Um Finster den Rücken und starrte in das Zimmer, das zetzt dammerig dunkel geworden war. Nur ein ganz schwacher Lichtstrelfen ging über seinen Kopf fort und spielte auf einer Stelle am Fußboden. Auf dieser selben Stelle hatte er das Gesicht seines todten Weibes zum letzten Mal gesehen, als sie im Sarge lag. Und der junge Pope dachte daran, wie alles so seltsam und so rasch gekommen war. Als der alte Pope gestorben war, hatte er seine Stellung im Dorfe erhalten. Das Gesetz spricht aber: Ein Priester soll sein eines Weibes Mann! Nnk hi ittü mhoi dem neuen Voven. etne von üen Tocylern seines Aorgan gers zu HeiratHen, wenn welche da waren. Eine Tochter tuet da. und der junge Pope nahm sie. Er hatte sie nicht sehr lieb gehabt, nein nicht sehr. Sie war auch nicht hübsch gewesen und auch nicht gerade gut; aber sie war doch sein üizuo gewesen. Nach einem Jahre schon war sie gestorben mit ihrem Kinde. Das war nun bald sechs Monate her. Und er mußte nun für immer Wittwer bleiben; denn es heißt: Ein Priester soll sein eines Weides Mann! Der schwache Lichtschein war erloschen. Der jung: Pope ging zum Heiligenbilde, das in der Ecke hing und zündete das Lämpchen davor an. Wie ein matter Punkt leuchtete es in dem dämmerigen Zimmer, und der junge Pope kniete davor nieder und be. tete. Dann machte er das Zeichen des Kreuzes, stand auf und ging wieder zum Fenster zurück. Marußja war vom Kirschbaurn fortgegangen. Sie stand, das Körbchen am Arme, am Zaun und lachte veranügt mit einer Nachbarin. Ihr weißes Hemd leuchtete durch das D'ammerlicht. Der Pope beugte sich aus dem Fen ster und rief ihren Namen. ., Die Nachbarin verschwand, und Marußja kam gehorsam und so eilia. daß sie über eine Baumwurzel stolperte und eine Menge Kirschen verschüttete. Er sah sie nicht an. als sie vor ihm stand. Die Hände aus dem Nucken ging er im Zimmer auf und ab. Auf einmal sagte er: Marußja. packe Deine Sachen und gehe zu Deinen Eltern zurück noch heute Abend. Deinen Lohn gebe ich Dir noch." Es erfolgte keine Antwort. Marußjas rothe Wangen waren weiß geworden. Sie stand und starrte, auf daö schwache Licht vor dem Heiligenbilde, ohne sich zu bewegen. Plötzlich schrie sie auf, warf sich vor ihrem- Herrn nieder und schluchzte: Herr, was habe ich Unrechtes gethan, daß Ihr micht fortschicken-wollt? Schlagt mich macht mit mir, waö Ihr wollt aber laßt mich nur bei Euch bleiben.Sie zitterte, und aufgelöst in Thränen lag sie vor ihm am Boden. Die Hand des jungen Priesters glitt leise über ihr weiches Haar und blieb auf ihrer Stirn liegen. Er sah auf sie nieder, wie sie weinte, und dann sprach er wie im Traume: Ein Priester soll sein eines Weides Mann es ist besser, Du gehst, Mgruki?!" .
h . J-r n 'WSHP und Uhr gesehen und gerrüft habt. Schickt uns euere Adresse nn ,m (tnxt naefattf OrprefjCfftce an, und wir schicken Such die Waar sreizur Ansicht. " ' fleM Gebt an ob ihr Zerren- oder Tamen-Uhr wünscht. 1 Für einen Nancher Wesenheit. Indem Sie sonst 5 Cm für eine j. . . ,ji gewöhnliche Cigarre bezahlen, wett Eie hier eine aute 0 a Sorte jur einen Wickel delommen und haben noch V Uhr frei. 8 Sogar eine ffran. Junfte oder Mädchen !?nn e,nf f5np uhr w m von we. t" d.e Cigarren zu freunde und Bekannte w.eber verlauft" """" 2 ""dienen, indem Wenn Ihr sogar die igarren iür den halben Preii. für eents da? Stück verkauft so bekommt Noch ?amt!Ä mt die Uhr für ichlZ. Verkauft Ihr ÄlilS3j BeNnnt uch nicht lanae. schreibt sofort 'und wir schicken Euch Cigarren ,,ud Nbr nach öuer nächsten Expreb-Offiee. 5ann könnt Ihr Euch die Waare ankehm. n wenn Ihr AUeS de. funden wie angegeben dann bezahlt Exprefz-Agenten kvw. und Cigarren und Uhr ist Euer Serre. -der ?am.n.Uhrk,tte als ertra na ade 'wen for 5 tt Slt dkr ck'ckt. Tann senden wir Euch die Waare bei Post franco. ö s7 thun d?e?es i?dem rch vie Buchhalten sparen, und e, die Sacke e.nfach macht, ft " M wir Lufriedenhelt oder erstatten da Gelh zurück. Adrefsirt -anmxn ÜXI fi.VSL CIG VR C3 Djp. F., ZL-2a E. 22. St. Ehieago.
fl?Sf 4i.. " i&
h Ih z 55 i ! b z 5 b l ! z. & 5 5 55 55 ' V V 5) V VVVVVVVV O'O'Sjj li 1 ! I I I j I ! P Schneidet die? aus Coupon Äo. 16 und schickt mit Order , t - - - " "J .VV
tt w w m ' '
I - w -w m t m r m
. r,r nni sadvlranle V0 High rde la, nd trat nfete ?ee Torten 10 Gent viaarren schnell anzufuhre &
i,.?;.' f'Ä'."" "- " 100 " Tiefe irt anzuzeigen kommt uns beinahe ebenso billig, al wie there Re,,eude. macht jedoch unsere Waare viel schneller bekannt Kl ßtanr d'kie Offerte zu machen, indem wir neulich da, aan e Lager von einer bankerotten Uhren Firma, für deu halben L .BW' ha?kn. Bestellt deshalb schnell so ange wir noZ Vorrath haben-später lönnen wir diese nicht mehr thun. lirTrtttrttt ra
-w w -w ww vw w W W V W W U PTirurajT3 5rLJ Sie schluchzte nur noch ganz leise. Dann stand sie auf. küßte seine Hand und schlich hinaus. Als die Sterne am Himmel leuchteten. war sie fort. Der Pope saß einsam in seinem Zimmer. Der Samowar kochte auf dem Tische, und vor ihm stand! der Kord mit den Kirschen, die Marußja gepflückt hatte. Er zog den Korb zu sich heran, faßte ein paar Kirschen an den Stielen und hob sie gegen das Licht. Wie Blutstropfen leuchteten sie zwischen seinen Fingern, und plötzlich rollte eine Throne in des jungen Popen dichten, braunen Bart. i n t r a u r i g e r F a l l kam in der Familie des Bergmanns Aloys Kusch zu Heißen bei Mülheim a. d. Ruhr vor. Die 28jährie Ehefrau des Kusch war am Typhus erkrankt und hatte in der Nacht im Fieberwahnsinn das Fenster geösfn?t. Der Ehemann, der infolge von Uebermüdung ingeschlummert war, bemerkte bei seinem Erwachen, daß seine Frau fort war ; nach einigem Suchen fand er sie als Leiche im Brunnen vor. In derSaare zwischen Lettin und Brachwitz wurden die Leichen eines Mannes und einer Frau gefunden, die n den Oberarmen mitBindfaden zusammengebunden waren. Der Mann, anscheinend ein Handwerker oder kleiner Kaufmann, war etwa 40 bis 50. die Frau 30 bis 40 Jahre alt. In der Rocktasche des Mannes befand sich u. A. ein Briefumschlag, auf dem mit Bleistift stand: An den Hirrn Pfarrer des Bezirks zu senden" In diesem Eouvert lag ein blaurarrirter Briefbogen mit den Wor ten: 1'. I'. Unglückliche FamilienverHältnisse zwingen uns, in den To, zu gehen. Wir gehen Beide freiwillig aus der Welt. Nur bitten wir, da,wir stets gute Christen waren, um ein gemeinschaftliches, christliches Begräbniß, damit wir im Tod vereint sind. Wir sind aus weiter Frne und sind Nachforschunaen nicht nötbio." Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen ; Strebens in Indianapolis von " THEODOR STEMPFEL. Sest-Schrist zur geier der Vollendung des Deutschen Hauses Vrochirt övc; gebunden tzl.00. Postporto beträgt 15c. Zu Hai, t der Cffet der .trilSni. (taten ch bei d H. Lib .. in bet Dffkt tx Zeteitopt)" i Deutschen Hause gekauft erden.) yftri&S Da Deutsch'Amerikanisüe 111 S PyeGtilsbureau I Holonat von . II. MARCK WOETH, i 532 Vine St., Cincinnati, O., ist anerkannt da älteste, weitvndrei-! teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Lnsprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und vnsubert sein, daß die kleinsten, wie die größtm Vollmachts-Äufträge mit gleiche $if(T und genau Skechtkkmntniß prompt und geroissenhaft er, ledtgt werden. , vi,ffiziia,Lift, vermisster Erben I II 1 iri wöchentlich ls diele Utti lausert. tttrtl.'ZL
4
WM-MWch;
von Indianapolis. Oianos und !Nusikalien. Carlln & Lennox, 5-9 Ost Market St. candwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Ca, 339 Ost Wastx H. T. Conde IrnpleineDt Ca, 27 N. Capitol Ave Bau und Leih.Vereine. German-American Bldpl Ass'n, I TYalooA Cf AV-X MS,LCk T1 CA1 OW. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerwaaren (lvholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia SU Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St 5chnittwaaren. Murphy, Hlbben&Co., 135 S.Meridian 3ce Cream. Furnas R. W., 212 Pennsylvania St Bauholz. Coburn Henry, Georgia St Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery. Tel 80C Bryce'3 Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Nendriekson, Lefler& Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens vonnegut, 1&4 & 186 R Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 107 S. Meridian Farben, Gel und Glas. Bnrdsal & Ca, 34 S. Meridian St Indianapolis Paint & Color Ca. 240248 Massachusetts Ave Kutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Vash'gt Banken. Capital National, 28 S. Meridian St Drogutften (Wholesale.) Indianapolis Drug Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 228 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Ca. 10 McCrea Gefen und Heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St Sägen und Werkzeuge. E. C Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust-Compagnien. Indlana Trust Ca & Sasety Vault - Sie - ff rwune s URsatjt Sonntags - Vlati bietet ei? gäÄ xztti$zlttttv 5sSe5 Vor MsnnemttkZs Preie 5? tSzlche Tribänr ift F2c. Ul SorMtsgtblattS 3r eiber znfar? 13 Ytts., Per Woch? ed Sg Gt$ Per Monat. Durch die oft dersandt, kostet ctf Tageblatt 00p das SormtsaMati 02 Per Jahr, öeibk zusarMen HZ is Va5Z5saHKz.
ndiana
li mm wm Syfi i5v-
eseiicr4ltaSipstfe 4Pennsvl,ania und Mkit 5üngltlh O?ern.eaui Sastnd?iemork 7 Noble und Mlchigan 5 ?!ea Jerseu und Maffachusettk ,e.
v HJinc nno Visri 10 Market und Ptne 11 Vermont und la li 9lo. S Spritzend. Mass. ve. nahe Nobl IDelaware und Walnut 14 te Aersen und gort Wavne ve 15 aflacdusklk und UorneU ve - 16 sh und IL tStrafze. 17 Park ve und is. Str I Eolumbia und Maiott Nve IU S ghiand Ave und Pratt t !lltnvlund St gve 3 Penns?lanta und Vxatt L4.'kertd,an und 11. Str 25 Vlo. 5 Spritze alzau. 15. und Jlltnsi LS Senate Uve und St. Elarr 27 Illlnvi und Viichlgan 28 Pennszzlvanta und 14. Str 29 Senate ve und 13. Str 1 No. 1 Svritzenbau. Ad. Ave nahe ttch'.z, Si vkeridtan und Walnut L4 Ualisornta und lvermoat - 35iake und New York L6 ndiana Ave und Sr. Clair L7Ett? Hospital S9 matt unv Worts Wilchigin und Kgne 41 N,. SoritzenizauS. Washington nah Weft 42 Wkisendorf und Wa'hir.aton Missouri und Dlem gjorf 45 Meridian und Wsdlnaton 46JliinotundOhio 47 Lapitoi Avenue und Washington 43lnaan Porkbau 9 Strahen' alinLtälle, Welt Wasliinp? Str 1 Wo. 10 Spritzenhaus, Juinol und Merrt!i Illinois und Louisiana Lä West und South H West und McUarty Senate venue und Garden b7L)kerid,anundRay v? ?io. 4 Spritzenhau. Madisa Lle u. Morrt bg Wadison Avenue und Dunlap 1 No. 2 Haken und Leiterlzau, Sauth nahe Ztl 2 Pennsoivanta und Merrili Delaware und McEart 4 Ea und McLart? 5 Ne Jersey und Merrill Blrgtnta venue ud Bradsham 8Sast und Proipect 9 icktngundHtai 1 10. ll Spritzenbauk. Birg, ve ahe Hrn 2 Sa und eorgta ZCedar undSlm 4 entsn und Eeorga H ngitsh vertue und Pine ;6khelby und Bäte No. Spritzenhau. vrospect nae Sheib, '9 ttletcker Avenue und Sheido H Market und em Jersey 2 Washington und Delaware Washington ndtfaft 4 Nem f),rk und Davidson 5 Taudstummen.Vnftalt er. Staaten Ursenal 7 Washington und Orieatal S ffrauen.Reformatorwm 1 S!o. 18 Eptvenhau. Maryland nahe Mertd 9 Meridian und eorata i Meridian und Sou'h 4 Pennsylvania und Louisiana 5 Virginia venue und labama V6 Hauptquartier v?Ärand Hotel 3 Capitol Avenue und Ohio 123 No. 13 Spritzenh, is. und sh IZ4 Alabama und IS 125 Zentral venue und 15 l2SVandeund 15 127 rookstde ve und Jupiter 1Z8 Central venue und 17 129 Delamare und 1! 131 labama und 11 iS2Bellefontatnevnd 17 1H4 College Avenue und tu 135 Deiamare und i 139 Alabama und North 137 Newman und IS 12t College Ave und !4 139 Eornea venue und !Z 141 andeS und 1 142 Highland Avenue und 10 , 1. Tecumsel) und 10 145 ero Jersey und 22 i4Slvord und 17 No. 2 piritienhau, HMside Ave. und 14Sllege venue und 22 149 Eollege venue und 152 Karr Unmut tmh 94 ö Western Bah und z. Str 154 Ramsey Avenue und 10 i. rlougvton und New 157 tla und Pike I58Bloyd und Parvpam 121 ?prvenyau,rtabtwod 12 Arden und Deok 163Briabtwood und u 164loyd und Rural 1 evstone Ave und St. Clatr 2I2Uapnoi Ave und 17 213 Pennsylvania und Mtchiaan ii4Jllioiundsa 215 Senate und si 216 Pennsoivanta und 22 217 Meridian unk i 2iSl!aptt,lveundJ 2l9Broadroay und ia 231 UtNvt Uk mcairnn 234 No. 14 Svrik,nka o. ...k SS5JlltnvlundL3 26AnnettaundL 237 Vlo.U &nrinmhnna iTh.n ..t 233 Uvell Ladder Workö ladelundZ? 241 MfflMan unh 91 243 West 23. unh iH,lt i ! 812 West unb Walnut 1 West und 12 !4 Howard und IS 315 Torbet uk blSapttolve und 1 si Vcorttzm,ern Ave und ZI LZS Borfter Ave und Gent J 3l9CanoI unh ist L2lerealtne WorkS oi ermont und iynn ismara und randviea . 7 Spritzenhau,. Haughville ) 27 Mchlgan und Holme Ave J ZZ fl"'8an nno uoncoco 41 J l unh fWrntH i! Vklsiourt und Maryland 413 Ohtg und Mtflourt Z,l p"vt ve uns eorgta 1M.fturi unh Smii4 it .. KVKtuuii vc 17 Senat Ave und Washkngton V uno kttunvyaus. West Washington 423 Jrrens,l 24 MllkU Ave unk 5 D 9 425 Wasdinaton und Harrt co. is sprteenyau, West Wa hington 427 Ollverundtrch 428 Oliver k rssnnnS 429 Nordykeundvork 'avtey veund Morrt 432 Niver ve und Morrt 434 Riner l,n,,, snnnkii . 'WVVM.M 435 Hardtng und Bta 4 R 7? roing un, ttver 4.7 No. ig Sprigenhau. MorrtI und Harbiuz oS ftomark unh ffn(nm . ttr. r ' 439 etDifnnrM siReiSuerund Miller 452Ooward und Stt 45i Morris und SappeS , amvert und elmont 4S7 Nordyke 9c Marmon gabrik Cltt ul.A. . k rr w 7 1 uno vlsly 513 Kevtucky Ave und Merrill 01 TL'ltTTl UNO UNtvN siJUtnoi,undania 517 Morri und Tatoti SI8MorrißundSburcl) oiw uapttoi ve nd SJtcuarta Meridian und Palmer A SZZMneundorK 1 524 MadisonAv und Lincoln t v2 'certotan und Beit i , 527arlo und an 528 Meridian unk r, 529 Meridian und aymond . , sxcerna und Douaberr ' Si3Uast nd Lincoln Sl4lkaKnd Vitt&tT ei5Wright und Sander 617 BtcEarty und eattv . 1, em Jecsen und Btrgtnta ve 7.2S,ruceundPrsvect 712 English Ave und Lanrel 7itOilveudottageve , ' T1S P&rlfcn tnk rf.r x ' 7lg Etate Avenue und Orag ?i prange uno auret 1 . , 719 Barth und Cvttage ve . ' 71 Lerington ve nd Laurel 72S Jletcher ve und Svruce 724 State ve und Pleasant V 725 Prospect und Pleasant v X rirarflf unk fSarfan 72SLlbertl,undMeek S 729 VCOOIC UNS feOUllJ 812 0. 15 SpritzenhauI BIS Ktartrt link ?Kl 8,4 Ohio und Highland Vve dis zvclaztqan unv Vtgyian ve - ia Market und ffrfrnnf 821 Pan Handle Shop bus Wa cotk und Vermont 8?4 Washtngk, und St Ave kä VaKK,n ftnrt Stnhri9 820 Xu er und Dorsey gabrik ' ai'tngron und ev,ueve 9 0. 12 Spritzenhau. Bevtlle ahe Washingt'n 831 Soutbeaster und Woodside SA Washington und Dearborn Sp iial'Stgna le. Er? 2 SchlSae. zweiter larm. ette 2 Scbläae. dritter Alarm. Dritte zmet Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, steuer au und Schlauch ausgewickelt 8 Schlage, wenig'r Wagerdruck. 5-, ehr Wafferdruck. 1Z Schläge. 12 Uhr Mittag. Lake rie & Western R.R. Mail und Sfprei; 7 00? ltdRw. Toledo u. Mlcbiaan Cito Srv.. 1 2 Per und Toledo Sixreh lÄKrn 10 20$xa Ver undPlymoull) ccorn. u. rprelz zoojim losoai
pH;.rI - ,:räj Vt v-"f'j iigmßr
