Indiana Tribüne, Volume 22, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1899 — Page 1

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Editorielles. Eine Pariser Zeitung sagt, der Kampf zwischen den Civil- und Militärgerichten müsse weitergekämpft werden, big der Cassationöhos ftege. Diese Bemerkung kennzeichnet den SchwerPunkt der DreyfuS-Angelegenheit. Eö handelt sich um die Frage, ob Frankreich eine bürgerliche, oder eine militärische Negierung haben soll. Und da eö von der Soldatenherrschast me,ft nicht weit zur Königeherrschaft ist, so

darf man wohl auch sagen, daß eö sich um den Bestand der Republik handelt. Der Militarismus und die bürgerliche Republik passen schlecht zusammen und önnen auf die Dauer, wohl kaum lieblich neben einandee bestehen. Perioden ausgenommen, welche man geschichtlich nur alt sehr kurze bezeich ven kann, ist Frankreich immer eine Monarchie gewesen und eS ist ganz natürlich, daß die monarchische Tradiion im OfsizierSstande noch fortlebt. Der Militarismus hat seine Wurzeln n der Monarchie und der französische Ofsi,ier ist in Anschauungen und Gefühle erzogen, welche mit der bürgertchen Republik schlecht im Sinklange stehen. Frankreich hat hier ein großeö Probem zu lösen, ein Problem, das vielleicht gar nicht gelöst werden kann. Es kann als europäische Großmacht und als Kolonialmacht einer großen Armee und einer großen Flotte nicht entbehren, und soll trotzdem die bürgeriche Republik aufrecht erhalten. Ob das möglich ist? Daö ist die Frage Schwer ist eS jedenfalls. ES ist kaum möglich, zu glauben, baß so viele Offiziere vom Generat herab, bis zum Hauptmann Schurken find und mit vollem Bewußtsein inen Unschuldigen verurtheilen, bloß zu dem Zwecke, den Schuldigen zu retten. Auch ist es gar nicht denkbar, daß der Umstand, daß DrehfuS ein Jude ist, genügende Veranlassung für diese Offiziere bot, ihr Gewissen zu ersticken und eine Schurkerei zu begehen. Daö Versahren dieser Leute wird nur derstündlich wenn man eö alö eine Phase beS Kampfes zwischen- Soldat und Bürger um die Herrschaft im Lande betrachtet. WaS den General Mereier deranlaßte, das erste Gericht gegen DreyfuS zu beeinflussen, ist einstweilen noch unbekannt. Die Richter deS ersten GerichtS haben wahrscheinlich auS ehrlicher Ueberzeugung gehandelt. Dieö geht auö dem Zeugniß deö Hauptmannö greiftüdter mit ziemlicher Klarheit hervor. Zu Schurken machten sie sich erst später durch ihr beharrliches Schweigen. WaS Mereier zu seiner Schurkerei von allem Anfange an der anlaßte, daö muß erst noch entdeckt werden. Die Schurkerei der Anderen begann erst nach dem ersten Prozesse. Sin falsches Urtheil kann im ehrlichsten Gerichtshöfe vorkommen. Richter kön nen irren, so gut wie andere Menschen und der Irrthum deS ersten Gerichts war ein ehrlicher. Um aber diesen Irrthum wieder gut zu machen bedurste eS der Einmischung deS höchsten Gerichtshofes, eines Civilgerichtes. Das konnte der Stolz deS Militär nicht vertragen. Wie konnte eö nach militärischen Begriffen ein bürgerlicher Gerichtshof wagen, den Entscheid eineö Militärgerichts vor sein Forum zu ziehen ?

Zuerst begnügte man sich damit, sich!

auf daS Prinzip der chose jugee (ab- j mit gesprengt. Auch den innern Kageurtheilte Sache) zu stützen, als daSften öffneten sie und machten sich mit aber nicht mehr zog, als die öffentliche ' dem Inhalt schleunigst davon. Sie

Meinung immer dringender eine Re-

Vision deö Urtheil verlangte, scheuten, und werden von einem Ausgebot versich die Herren vom Generalstab nicht, folgt. Der Expreßwagen wurde gänz-

zur Lüge und zur Fälschung ihre Zuflucht zu nehmen. Die Krönung der Schurkerei bildet daö Urtheil von Renneö. Diese Richter konnten nicht der Thatsache gegenüber blind sein, daß nicht der geringste Beweis für die Schuld Dreyfuö' vorhanden war. Der erste Gerichtshof wußte nicht von den Fälschungen Henry'S, den Spitzbübereien Esterhazu'ö, den Machinationen der Generäle, den Erklärungen deö deutschen Botschafters, dem zweiten Gerichtshof aber lag daS alles vor. Der erste Gerichtshof hatte keine Ahuung davon, daß viele der geheimen Dokumente gefälscht waren, der zweite wußte eS. Auch der Selbstmord Henry'ö fiel erst nach dem ersten Prozesse vor. Die sieben Richter standen vor der Wahl die Offiziere zu verurtheilen oder Dreyfuö. Sie wählten daö Letztere. Sie mögen ehrlich geglaubt habea, daß die Rettung der Armee oder deö Lande, beide find für fie identisch. daö verlange, deshalb bleibt daö Urtheil doch eine Schurkerei. Waö weiter geschieht, bleibt nun abzuwarten. Wir glauben aber nicht. daß sich in Frankreich je ein Militärgerichtöhof finden wird, der in dieser Sache gerecht urtheilen wird. I)inl)liiiiri)nrijlcii. Wetterbericht. Schöne Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Stunden 76 Grad, iedrigft? 56 Grad. Ochissel's Ladeanftalt-Tempera-tur 70 Grad. Hat kein Vertrauen. Chicago. 11. Sept. Ez-Gou-vernör John P. Altgeld hat dem Gou veroör Tanner seine Commission als Oelegat zu der Truy-Conferenz in Chicago am 13. d. M. zurückgegeben und sagt zur Begründung dieses Schritte : Die Sache ist die. daß ich kein Vertrauen zu der beabsichtigten Trust-Coaferenz habe. Tö sieht mir auS, als ob eS mehr ein Trust-Ve brüderungifeft als irgend etwas anderes sein wird. Hl. Da gelbeFieber. Key West, 11. Sept. 3? den letzten 24 Stunden wurden hier 22 neue Erkrankungen am gelben Fieber und zwei Todesfälle in Folge der Krankheit angemeldet. Die Lage ist sehr düfter, und viele Leute werden in da Detentionölager in Dry Tortugaö gesandt. Washington, 10 Sept. Eine amtliche Depesche meldet dem MarineHospitaldienft auö Key West, daß biö zum heutigen Tage daselbst 155 Personen am gelben Fieber erkrankt und 10 daran gestorben find.- Daö Detentionölager ist in Betrieb genommen und viele Flüchtige werden dort aufgenommen und verpflegt. Ne v öork, 10. Sept. Der Gesundheitöbeamte Doty berichtet, daß sich bei den vier Patienten, welche auö Key West kommend, von dem Dampfer Lampasaö nach Swinburn-Jöland gebracht worden find, daö gelbe gieber vollständig entwickelt hat. Jacksonville, Fla., 10. Sept. Der StaatögesundheitSbeamte, Dr. Porter, berichtet, daß in Port Tampa City etliche sieberverdächtige Fälle beobachtet worden find, und daß einer der Patienten gestorben ist. Tampa ist dagegen fieberfrei. - , ,,, . Lahn raub. Cochise, Ariz., 11. September. Der Ezpreßzug No. 10 der Southern Pacific - Bahn wurde gestern von vier MaSkirten beraubt, welche den Geldschrank plünderten, nachdem fie ihn aufgesprengt hatten. Der Betrag deö Raubeö soll jedoch unbedeutend sein. Die Räuber brachten den Zug zum Halten, koppelten die Maschine, den Post- und Erpreßvagen von dem Rest deö Zugeö ab und fuhren damit eine Meile veiter, vo fie ihr Geschäft beendeten. Der Eoreßbote wurde gezwangen, seine Waggon zu öffaen,

und der Geldschrank wurde mit Dyna

waren zu Fuß und gingen nach Nordens lich demolirt. Amerikanische Stimmen über daö Urtheil von Renneö. Halisax.11. September. 3. W. Longley, der Generalanvalt von Neuschottland wird morgen einen Brief veröffentlichen, worin er sich scharf über die Verurtheilung Dreyfuö' auöspricht und alle Lander auffordert die Pariser Ausstellung zu boycotten. Chicago. 11. Sept. Hier vird eine allgemeine Protestversammlung gegen daS Urtheil von RenneS und Absendung von Resolutionen an den Präsidenten von Frankreich geplant. E l P a s o, Ter , 11. Sept. 3. A. Sddy, der Betriebsdirekte? der El Paso & Northwestern. Eisenbahn, der Arrangements zur Ausstellung der Mineralien Neu-Merikoö getroffen hatte, hat alle Anordnungen in dieser Sache rückgängig gemacht. Chicago, 11 Sept. Der Verein der Methodikenprediger hat Pro testbeschlüsse gegen die Verurtheilung Dreyfuö' gesaßt. SanFraneiöe o, 11. Sept. Eine Bewegung ist hier im Gange, die LegiSlatur zu veranlassen, die Bewilligung von $130,000 für die Pariser Ausstellung rückgängig zu machen. B oft on, 11. Sept. Die evangelische Allianz" übermittelte heute per Kabel Sympathiebeschlüsse an Frau DreyfuS. N e v S o ? k, 11. Sept. CongreßMitglied 3. M..Levy versicherte heute. baß er beim Zusammentritte deö CongresseS den Antrag stellen werde, die Bewilligung für die Pariser Auöftellung zurückzuziehen. New I ork, 11. Sept. Die hiefigen Methodiftengeistlichen faßten Beschlösse, in welchen sie ihre Entrüstung über daö Urtheil gegen Dreyfuö auösprechen. Reuer Lehrerstuhl in Berlin. B e r l i n. 11. Sept. Die NationalZeitung sagt: Ein New - Aorker, Herzog 3oseph Florimond de 3aoubat, welcher in Paris wohnt, hat einen neuen Lehrstuhl an der Berliner Universität für Amerikaner mit 300,000 Mark gestiftet. Die Stiftung bedarf zu ihrer RechtSbestänbigkeit noch der Zustimmuog deö Kaiferö. Der Aufstand in Venez u e l a. Ha van a, 11. Sept. Die Kapitäne der hier eintreffenden britischen Schiffe auö Venezuela bestätigen die Nachricht, daß in dieser Republik seit drei Wochen ein Ausstand auögebrochen ist. Nach ihren Angaben stehen der Regierung sogar zwei Parteien gegenüber und die letztere ist sehr argwöhnisch. Wer zu landen wünscht, muß die Beamten zuerst überzeugen, daß er mit den Aufständischen in keiner Verbindung steht. Eö heißt, daß die Regierung überhaupt sehr unbeliebt ist. England und Transvaal. L o n d o n, 11. Sept. Die Thätigkeit im Kriegs- und Marine-Depar-tement dauert fort, obgleich neue Rächrichten aüs Transvaal nicht eivgetroffen find. SS heißt, in Amerika seien leichte Schienen und Brücken für den etwaigen Gebrauch in Südafrika angekauft worden. Die Transportschiffe gehen in die Docks und treffen Vorbereitungen für die Einschiffung der Truppen. Pretoria, ll. Sept. Große Aufregung herrscht hier während Schwedens der Entscheidung deö Kabinetö. . Staatö - Sekretär Reitz ist von hier nach Johannesburg und Kapstadt abgereist. Die Wahrscheinlichkeit deS Kriege wird hier viel diSkutirt, aber min betrachtet die Zusammevziehuvg der Britischen Truppen nicht alS unbedingt auf den Krieg gemünzt, sondern alS eine Verstärkung, von deren Nothwendigkeit schon seit Monaten die Rede ist.

Pretoria, 11. Sept. Die hiefi-

gen RurgherS haben der Negierung Spenden von Proviant angeboten. Die ganze Stadt bietet einen verlassenen Anblick dar. . . Die Spannung dauert während deö Wartens auf die Antwort de Herrn Chamberlain fort. Auö guter Quell, wird versichert, daß die Regierung von Transvaal den Minenbetrieb in jeder Weise im Gange zu halten sich bemühea wird. Als einen Schritt dazu hat sie den Rand. Gesellschaften mitgetheilt, baß ihre Arbeiter Schutz genießen werden, so lange fie sich friedlich verhalten und daß man ihnen für den Fall deS Krieges Zeit lassen vird, daS Land zu räumen. EmileZola schreibt. Pari, 12. Sept. Die Aurore publicirt heute Morgen einen langen Brief von Emile Zola, welcher ein Pendant zu seinem berühmten J'aceuseBrief bildet. Der Brief schließt wie folgt: Da Ministerium, welche seine Agenten verrathen hatten, da Ministerium, welche die Schwäche hatte, große Kinder mit aufgeregten Gemüthern mit Streichhölzern und Mesfern spielen zu lassen, da Ministerium, welche vergaß, daß Regieren vorausehen heißt, muß sich beeilen, wenn eö nicht zur Freude Deutschlands den fünften Akt de Drama ausgeben will, die Enthüllung, vor welcher jeder Franzose zittern sollte. S ist Sache der Regierung, den fünften Akt so schnell wie möglich zu spielen, um zu verhindern, daß er nicht zu un au dem Auslande kommt. Die Diplomatie hat größere Schwierigkeiten gehoben als diese. Die Regierung kann die Dokumente beschaffen. So. bald fie sich dazu entschließt, die in dem Bordereau ausgezählten Dokumente zu verlangen werden sie ihr b,hä,ndigt werden, und daS werden neue Thatfachen sein, welche eine weitere Revision vor dem Kassationshof notbwenbig machen, welcher, wie ich hoffe, in diesem Falle volle Information erhal ten und daS Verdikt kasfiren würde, ohne weitere Revision, kraft der ihm zustehenden BetugN'ß. Wenn aber die Regierung wiederum zurückschreckt, so werden die Vertheidiger der Wahrheit und Gerechtigkeit thun, WaS nothwendig ist. Beweise, unwiderlegliche Beweise werden wir schließlich erhalten. Am 22 November werden wir in Versailles sein. Mein Prozeß wird von Neuem beginnen in seiner ganzen Vollständigkeit; wenn bi dahin keine Gerechtigkeit geübt ist, so werden wirnochmal dazu helfen. Mein geliebter, mein wackerer Labori, dessen Ehre gestiegen ist, wird dann in VersailleS die Rede halten, welche er in Nenne nicht halten konnte, und sie vird sehr einfach sein, nicht wird verloren gehen. WaS mich angeht, so werde ich schweigen. Er vird nur die Wahrheit zu sagen haben, aber ohne Besorgniß, mich zu schädigen, denn ich bin bereit, dafür mit meiner Freiheit, mit meinem Blut zu zahlen. Vor dem Seine-Asfisen-Gericht beschwor ich die Unschuld DreyfuS'. Ich beschwor fie vor der ganzen Welt, welche fie jetzt mit mir proklamirt und ich wiederhole, die Wahrheit marschirt. Nichts wird sie aushalten. 3n Renne hat fie soeben einen Riesenschritt gethan. Ich hege keine Furcht mehr, alö die, daß ich fie wie einen Donnerschlag der rächendenNemefiö kommen sehen möchte, welche daö Vaterland verwüstet, wenn wir unö nicht damit beeilen, fie e.'scheinen zu lassen unter unserer klaren Sonne Frankreichs. ni Die B e u l e n p e st. O Porto, 11. Septbr. Gestern wurde wieder ein Fall von Beulenpest gemeldet. Der amerikanische Arzt, Dr. Orvin, ist hier eingetroffen, um die Krankheit zu ftudiren. ,, . Eine der neusten Erfindungen auf kriegstechnischem 3ebiete ist ein sozenannter Motorkund-schafter-. Die Idee stammt von dem Engländer F Simms und besteht in einem Vierrad, welches mit einem 1 pferdigen Petroleummotor ausgerüstet ist, welcher daö Fuhrwerk mit ein:? größten Geschwindigkeit von 20 engl. Meilen in der Stunde bis auf eine Strecke von 133 Meilen fortbewegen kann. DaS Fahrzeug kann entweder zwei Personen oder eine Person und ein leichtes Marimaeschük traaen. Lek teres ist so aufgestellt.' daß es nach ' rechts, links und voraus feuern kann.

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