Indiana Tribüne, Volume 22, Number 355, Indianapolis, Marion County, 11 September 1899 — Page 2

göDiatm Tribüne.

Erschein Täglich und FoMz? Di täglich .Tribüne koft durch nltljn J ?etb per Woche, die CJomtaa8-N.lrttÜe-' Cents per Ooche. Belb uf tsna 19 ttcnt ,d tsacstl pctnutt. Vtx Vft nßerizalb le. 0Ud pegeschi tm fTftfitlUs4 V H 9. CfflMi 18 Cctd VlndarnÄ Cttaft Indianapolis, Znd., 11. Sepr'br l899. Dewey als Gefangener. Der dielgenannte Sieger von Mamla, dessen Heimkehr nach dem Vaterländischen Gestade nahe ist, hat sich It kanntlich auch schon in unserem Bürgerkrieg ziemlich hervorgethan, und dazumal hat er es auch fühlen müssen, wie es thut, als Gefangener in die Hände des Feindes zu fallen! Das war in der Nacht des 14. März 1863, alö der Bundesdampfer Missis-sippi-zu Port Hudson, Miss., von den Couföderirten in Brand geschossen Kurde. Einer der überlebenden Consöverirten, welche an jenem Kampfe betheiligt waren, I. I. McDaniel in Mineola, 2ex., gibt neuerdings eine ausführliche Schilderung des denkwürdigen Vorfalls, die in ihren Hauptthei len folgendermaßen lautet: Schon seit längerer Zeit hatten sich die Flotten-Streitkräfte der Unionisten unter Farragut bemüht, an Port Hudson vorüberzukommen, um eine Verbindung mit dem unionistischen Flottengeschwader und der Armee weiter nordlich herzustellen und zugleich den Conföderirten eine Verbindung abzuschneiden. Letztere aber widersetz!en sich diesen Versuchen mit allerMacht und wurden durch eine Reihe starker Batterien am Mississippi-Ufer unterstützt. In der dunklen Nacht des 14. März aber hatten die Unionisten einen theilweisen Erfolg, den sie indeß mit dem Verlust desDampfes Mississippitheuer erkaufen mußten. Farragut's Flagzenschiff Hartford" fuhr mit geschlossenen Luken voran und kam nebst dem, ihm unmittelbar folgenden kleinen Boot Switzerland" wohlbehalten an unseren Batterien vorüber; beide Boote waren schwarz angestrichen, alle Lichter waren gelöscht, und ein dichter Rauch hing zur Zeit tief über dem Fluß und den Usern und machte die sternenlose Nacht noch finsterer. Das dritte Boot der Unionisten aber, der 2000-Tonnen-Dampfer Mississippi", eröffnete Feuer auf unsere Batterien. Die Batterie No. 9, unter Hauptmann Ramsay, erwiderte das Feuer mit vier Salven, und drei derselben schlugen ein und setzten das Boot in Brand. Gegen Mitternacht waren sammtlicheStrandbatterien und sämmtliche Fahrzeuge in einem wüthenden Kampf begriffen,und etwa SO Mörser weiter flußabwärts pfefferten ebenfalls aus die Unionistenboote. Alle, die sich an Bord des brennend Missisppi" befanden, wurden bald durch die Flammen und eine Explosion zur Flucht genöthigt. Eine Anzahl suÄte Zuflucht in einer benachbarten Züc.'ermühle und wurde von einer Abthelung Conföderirter gefangen genormen; einige wurden auch direct am Gestade gefangen. Andere jedoch, darunter der Capitän Melanchthon Smith, entwischten in drei Booten nach dem Richmond", der weiter flußaufwärts lag. Ich hatte Wachdienste im Gesänge-nen-Quartier zu verrichten, und unter den Gefangenen fiel mir eine besonders mannhaste, gebietende Gestalt am meisten auf. Ich erfuhr, daß dies Lieutenant George Dewey war, der einzige Ofsizie? des Bootes, welcher nicht entkommen war. (Abgesehen von einem oder mehreren gefallenen Officieren; die gessmmte Bemannung des Mississippi" belief sich auf etwa 300.) Dewey hatte noch keinen Knopf, der ihm gehörte, von seinem Boot gerettet; Alles war zerstört, einschließlich der Kleider, in denen er das Schiff v:rließ. Er nahm aber sein Schicksal sehr kühl auf und schien sogar einige Belnstigung darin zu finden. Ziemlich wortkrag, war er indeß zugleich von sehr höflichem und verbindlichem Wesen, und unser Aller Urtheil über ihn war: Jeder Zoll ein Gentleman". Von einem anderen Mitglied seiner BootsMannschaft erfuhr ich auch, welch' große Kaltblütigkeit er im Feuer unserer Batterien auf dem brennenden Schiff .gezeigt, und wie er dem Capitän Smith, dessen Ezecutiv-Officier er war, ein Signalbuch und ein Telegra-Phen-Zeichenbuch gerettet hatte. Er blieb übrigens gar nicht lange all Gefangener in unseren Händen. Ohne Zweifel fühlte er. daß man seine Dienste brauchte. Wie er uns aber entschlüpfte und wieder zu seinem Capitan gelangte, das kann wohl nur er selber saaen. jedenfalls ist ihm auch ' hierbei sein kaltblütiges Draufgehen -. ' . ' k. -t . n.. ...... zugute gekommen. rann Diiajn, daß wir schon damals auf diesen Gefangenen stolz waren. So weit die Erzählung des heutigen Baumwollhändlers McDaniel. Es sei hierzu nur noch bemerkt, daß Capitän Melanchthon Smith bereits in seinem amtlichen Bericht über die Zerstörung der Mississippi", vom 15. März 1863. sagte: Ich glaube, daß ich eine hochwichtige Pflicht vernachlässigen würde, w-nn ich die Kaltblütigkeit meines Executiv-Officiers Dewey unerwähnt ließe und den unerschrockenen Muth, mit welchem er und seine Kameraden daS Schiff vertheidigten, wie auch die 111, ordnungsgemäße Art. wie es schließlich unter dem Feuer der feindlihen Batterien aufgegeben wurde. 35 Minuten nachdem eS auf den Grund ) gelaufen war." 6.200,000 Pfund Aluminium im Werthe von 51,716.000 wurden letztes Jahr in den Vereinigten Staaten producirt. Der Preis des Metalls ist vn $2.50 im Jahre 1890 i , . . m c rr 'uk i vems per Piuno geskuen.

Kleine Luftballon.ttünstler. Es ist bekannt, wie gut es viele Gattungen Spinnen verstehen, sich an den, aus ihrem Leib hervorgegangenen, wunderbar feinen Fäden sogleich durch die Luft zu schwingen und schon wäh-

rend der Errichtung ihrer kunstvollen Faden - Gebäude sich derselben beständig ohne Weiteres zu bedienen. Aber diese Leistungen finden in gewöhnlichen Fällen doch nur auf kleine Strecken statt, wie auch das regelrechte Spm- . r nen - eweve nur von oeceioencm Umfange ist Spinnen, die wirkliche Luftballons herstellen und mit denstlden sich auf bedeutende Strecken sortbewegen, dürften für die Meisten etwas Neues sein; die betreffende Spinnengattung ist auch keine alltägliche. Reisende, welche die kalifornischen Gebirgsregionen an Stätten durchwandert haben, die von den gewöhnlichen Verkehrswegen abliegen, versichern, daß sie hier viele solcher Lustballon - Spinnen gefunden hätten, und einer derselben macht folgende Mittheilungen darüber: Ich stieg gerade eine BergstromSchlucht hinunter, und während ich mich im Schatten eines wilden Hollunderbaumes langsam auf der schmalen Fährte abwärts bewegte, sah ich plötzlich, als ich gerade gegen die dunkelgrüne gegenüberliegende. Schluchtseite blickte, ein feines Spinnennetz in der Luft vorwärts schwimmen, in derRichtung meines Blickes, und dann wieder und wieder eins, bis ich schließlich eine ganze Procession 'solcher ätherischen Netz - Luftballons wahrnahm! Manche dieser Ballons waren sehr lang und bestanden eigentlich nur aus einem einzigen Seidenfaden, an welchem die Spinne hing; wiederum andere jedoch bildeten eine zarte Masse bauschigen Gewebes, in welchem der Luftschiffer, ein kleines Splnnchen. behaglich wie in einem Körbchen saß und sich von dem leichten Winde tragen ließ. Eines der letzteren Thierchen kam mir so nahe, daß ich die Hand ausstreckte und es fing; es saß in einem vollkommenen Ballon, der noch von einem weithin wogenden Faden unterstützt wurde. Indeß waren diese Ballons keineswegs etwa hängend: Brücken, sondern freie Luftschiffe. Noch eine ganze Anzahl solcher Spinnen bemerkte ich auf Blättern und Zweigen in sonderbaren Haltungen, und ich fand dann, daß sie ebenfalls im Begriff waren, sich der Luftfahrt über den Abgrund und wer weiß, wie weit? anzuschließen und schon ihr Ballon - Material auszubreiten be-gannen.-Kein Zweifel: Ich war Zeuge einer Spinnen - Massenwanderung durch die Luft - Region, und auf zarten Zephyr's Flügeln. Leider konnte ich das Schauspiel nicht allzu lange verfolgen, das vermuthlich noch sehr wenig beobachtet worden ist. Manche dieser Thicre haben außer dem gewöhnlichen noch ein EztraSpinnorgan und eine kammatige Einrichtung an den Hinterbeinen, die cs ihnen ermöglicht, die Seide auch auszukämmen und eine Masse des kunstvollen Gewebes daraus zu machen, das sie auf vielerlei Arten zu verbinden vermögen, wenn ein Bedürfniß darnach vorhanden ist. Sie sind daher vollkommen dafür ausgerüstet, BallonKabel, Schlepptau. Netze oder Körbe oder an deren Stelle eine Art Plat-form-Gewebe herzustellen, kurzum: alles mechanische Zubehör zu erzeugen, was zu einem Luftballon in solchem Maßstabe gehört, und dasselbe vorzüglich zu gebrauchen. Sie sind Luftschiffer und Luftschiff - Fabrikanten im vollsten Sinne dieses Wortes und verunglücken wohl niemals bei der Ausübung dieser Verrichtungen, für welche sie auch die Zeit gut auszuwählen scheinen, so daß wenigstens ungünstige Natur - Umstände ihnen ihr Treiben nicht verderben können. Nahrung aus der Talzfiuth. Auch aus dem Gebiet der Lebensmittel wird man bei uns immer sparsamer und vielseitiger und verwendet Manches. was man in jugendlicheren Zeiten des Landes verachtungsvoll liegen gelassen, oder woran man überhaupt nicht gedacht hatte. Für die Amerikaner ist die Vorstellung. aus dem Fleisch von Haien und Walfischen Fleisch - Extrakte" in großen Mengen für denHandel zu machen, noch neuartiger und ungewohnter, als es vor wenigen Jahren der Gedanke war (und theilweise noch immer ist.) Pferdefleisch massenhaft $u Markte zu bringen und zu genießen. Unsere Bundes Fischcommission hat indeß diese Frage zum Gegenstand' eines ernsthaften amtlichen Studiums gemacht und Erhebungen darüber in anderen Ländern anstellen lassen, wo man längst mit Hai- und Walfisch - Fleisch mehr oder weniger befreundet ist. Direkt genossen wird dieses Fleisch auch anderwärts nur in bescheidenem Maße, aber gut bereiteter Extrakt aus demselben sieht in dem Ruf. z. B. vom Liebig'schen Fleisch - Eztrakt sogut wie gar nicht unterscheidbar zu sein.obwohl ein so bedeutender Unterschied im Rohstoff besteht. Und dabei läßt sich der erstere Extrakt viel billiger herstellen, was natürlich der ausschlaggebende Umstand ist! Solche Unternehmungen dürften auch bei uns eine große Zu kunft haben, und zwar keine ferne; auch der Rindfleisch-Trust" mag eine starke Anregung dazu liefern! Aber noch in anderer Hinsicht geht man auf die Mehrung unserer Salzfluth - Nahrungsmittel aus. Es ist z. B. festgestellt worden, daß sich auch aus Krebsen, Krabben und Muschelthieren werthvolle Extrakte gewinnen lassen, bei deren Herstellung man sich besonders bemüht, das natürliche Aroma beizubehalten. Schon jetzt sind bei uns da und dort solche Präparate aus Venusmuscheln (eis ms") und Austern im Markte erschienen, und die Aerzte empfehlen dieselben namentlich für Patienten, welche sich auf dem Weg der Genesung besinden. Solche Extrakte eignen sich u. A. dazu, rasch eine heiße oder kalte Brühe berzustellen. die

mit Zusatz von Milch oder Wasser, und mit Pfeffer und Salz, sich ebenso schmackhaft, wie nahrhaft machen läßt. Eine Gallone derartigen Extraktes (in Blechgesäßen) kommt auf höchstens $1.50, und man kann sehr weit damit

reichen. Bisher war der Saft von Austern und Venusmuscheln, der beim Oeffnen der Schalen hervorkommt, gewöhnlich weggeschüttet worden; aber durch Verdunstung und Concentrirung läßt sich aus solchem Saft ein sehr anneymbarer Extrakt gewinnen, der manchmal in feste ftorrn gebracht und in Kuchen oder Tafeln gebracht wird. Auch die Fischeier scheinen vielseitiger' als jemals zuvor, zu Nahrungsmitteln verwendet zu werden, und es ist Aussicht vorhanden, daß eine, beinahe verschollene altertbllmliche Kunst, nämlich aus den Eingeweiden gewisser Fische emen Extrakt zu machen, aus's Ufene auflebt. Onkel Sam statt dtS PfandonkelS. Es ist durchaus nicht blos Rohgold, was nach unseren Münzämtern behufs Erlangung entsprechenden geprägten Goldes oder Papiergeldes gesandt wird. Vielmehr gehören nicht wenige Gold - Artikel von größerem oder geringerem Arbeits- oder Kunstwerth dazu. In amtlichen Berichten wird davon niemals gesprochen und scheint auch nicht der Ort dafür zu sein; aber ein vieljähriger Münzbeamter sprach sich kürzlich folgendermaßen aus: Gar viele Sachen und Sächelchen von Gold gehen uns zu, die wir nur mit großem Bedauern dem Schmelztiegel überantworten. Denn gar manche Personen, welche sich in Geldnöthen befinden, übei-geben dem Onkel Sam alle möglichen goldenen Artikel, sogar häufig alte Erbstücke, und lassen sich dafür nur den Werth des nackten Metallgewichtes (noch dazu mit dem üblichen Seigniorage - Abzug) geben. Auch silberne Artikel solcher Art sind uns schon manchmal zugesandt worden. v Alterthum und Kunstwerth zählt natürlich im Münzamt gar nicht mit, und ein Kronleuchter von Benvenuto Cellini selbst würde kein Bischen mehr einbringen, als ein entsprechend schwe rer Klumpen Rohmaterial, welcher soeben ausgeschmolzen worden ist. Wir bekommen Tafelgeschirr aller möglichen Art. alte Uhrengehäuse, Ringe. Ketten, Schnupftabaks - Dosen, Brillen-Rah-men. Juwelen - Einfassungen u. f. w. in Menge, natürlich je nach den allgemeinen oder den örtlichen GeschäftsverHältnissen bald mehr, bald weniger. Einen großen Theil dieser Sachen erhalten wir nicht direkt. Es gibt besonders im Süden unseresLandes Spekulanten, welche einGeschäft daraus machen, die ländlichen Distrekte zu bereisen und alles alte Gold und Silber aufzukaufen, das sie finden können. Sie sind gewiegte Edelmetall - Kenner, und wie sich den ken läßt, zahlen sie so wenig, wie möglich für die Sachen, in welcher Beziehung sie sich von Pfandverleihern nicht unterscheiden, zumal sie überdies an keinerlei Regeln gebunden sind. Ohne Zweifel steckt ein großer Profit in ihrem Geschäft. Meistens sind die Sachen, welche wir von ihnen oder dadurch andere Canäle erhalten, ohne besonders Interesse, und Vieles davon ist zerbrochen. Und doch gibt es häusige Ausnahmen, und sogar Gegenstände von seltenem künstlerisch: Werth tauchen mitunter in der Masse auf. Wir würden nur zu froh sein, wenn wir solche Artikel für uns beiseitenehmen und einfach den Münzwerth ersetzen könnten, der ja Alles ist, was die Bctresfdnden hier dafür kriegen können. Aber das Gesetz erlaubt dies leider nicht. Gerade in dem letzteren Umstand liegt indeß ohne Zweifel der Hauptgründ, weshalb uns solche Sachen zugesandt werden. Diejenigen, welche sich gezwungen sehen, derartige Gegenstände zu veräußern, und sich in ihren Nöthen doch eine gute Portion Stolz bewahrt haben, ziehen es vor. diese Reliquien für immer im Schmelztgel untergehen zu sehen, statt daß dieselben, wie sie sind, in andere Hände fallen und gar im Schaukasten des Pfandonkels aufgestellt, und damit zugleich ihnenVerlegenheiten vor der ganzen Welt preisgegeben werden! Darum rufen sie lieber den Onkel Sam u Hilfe, auch wenn ihnen vielleicht em Pfandonkel mehr für die Gegenstände geben würde. Ein Theil unseres frisch gemünzten Geldes könnte mehr Geschichten erzählen, als viele ahnen!" Kohlensaure Trinkerwelt. Die Zecher-Kreise. in welche diese Zeilen führen, setzen sich zur Abwechslung nicht vorwiegend aus Mitgliedern des starken Geschlechtes zusammen, sondern hier sind vielmehr die Evastöchter entschieden in der Mehrheit, und auch die Kinderwelt ist rheblich vertreten: denn es handelt sich um die kohlensaure Sphäre der Mine-ralwasser-Fontäne, welche bei uns eine größere Mission zu füllen hat, als in irgend einem anderen Lande "der Welt, und auch am stärksten dafür ausgerüstet ist. Uebrigens soll hier nicht von den Zecherinnen und Zechern selber die Rede sein, welche sich in dieser lieblichen Sphäre erlaben, noch auch von gewissen Geheimnissen derselben, die sich hinter zwinkernden AugenSignalen verbergen mögen, sondern einfach von ihnen bekannten (?) Getränken selbst, und von dem Born, welcher sie spendet. Jedenfalls dürfen die Sodawässer mit Allem, was drum und dran hängt, nicht unter den Dingen vergessen werden. in denen unser Land an der Spitze aller Nationen marschirt. WaS Tür eine Blelfeltigkelt und Mannigfaltiakeit sich bier entfaltet, davon bat man anderwärts gar keine Vorstellung! Und schon gar manche Amerikaner und Amerikanerinnen. wlcke daS Ausland besuchten, haben selbst in den bedeutendsten entsprechenden Plätzen der Refidenzstädte ibre amerikanHÄen Som-iner-Getränke mit ioren vielen Bciaa

den schmerzlich vermißt. Mag sein, daß sie anderswo mehr wirkliches Sodawasser bekamen, aber wie arm und schal nahm sich dasselbe gegenüber ihren schäumenden, kunstreich zusammengesetzten einheimischen Mineralgetränken in hundertfacher Auswahl aus!

Jawohl, hundertfache Auswahl!" Natürlich kann bei Weitem nicht jede einzelne Fontäne eine solche Auswahl bieten; aber im großen Ganzen trifft es zu, und die allergrößten Sodawas-ser-Fontanen, wo an einem yelken Tag mehr als tausend Gläser an durstige Seelen Kdes Alters und Ge schlechts verkauft werden, müssen fünfzig bis hundert verschiedene iiavors halten, mag auch die Mehrheit der Kunden sich nur für ein Dutzend derselben mteressiren. Jedes Jahr werden noch neue Zusammensetzungen erfunden, wahrend freilich auch wiederum andere aus der Mode kommen. Es darf natürlich nicht Wunder nehmen, daß die Getränke cmer Sphäre, in welcher das schöne Geschlecht die Mehrheit bildet, ebenfalls stark von der Mode beherrscht werden, viel mehr, als diejenigen der starkgeistigen" Trinkerwelt. Trotz des theilweisen Aus-der-Mode-Kommens alter, oder vielleicht nur eine einzige Saison hindurch fashionabel gewesener tiavors" ist der Andrang der verschiedenen Zusammensetzungen em so großer geworden, daß er die kohlensauren Wirthe oder Wirthinnen beinahe zur Verzweiflung brinat. und dieselben sich im Allaemeinen durchaus nicht mehr beeilen, jede neue derartige Erfindung einzuführen, sie müßte denn einen besonders großen Vorzug baben, oder der Erfinder müßte bereit sein, sich die Reclame für fein Getränk ein gutes Stück Geld kosten zu lassen. Nicht selten gehen solche Erfindungen von dem Besitzer irgend eines neuen Sodawasser - Schänkbrünnleins auö; wenn derselbe gleichzeitig ein Bischen Chemie versteht, ist es für ihn nicht schwer, die Zahl der wohlschmeckenden Zusammensetzungen jederzeit noch zu vermehren. Es kommt auch vor, daß unternehmende Apotheker und nicht zu vergesset Allerhandläden oder Department Stores" eine neue Zusammensetzung in den Markt bringen, um eine größere Kundschaft für ihre sonstigen Geschäfte heranzuziehen. Wo die Evastöchter shopping" gehen, werden natürlich während jedes Sommertages riesige Massen Soda-Mischgetränke verkauft. Uebrigens hat man beobachtet, daß in neuerer Zeit auch die Männerwelt in den Geschäftsdistrikten unserer Großstädte sich mehr, als früher der kohlensauren Fontäne zugewendet, wenn auch nicht auf Kosten der Spiritussen, so doch auf Kosten des Eiswassers. Abends zieht sich naturgemäß dieses Geschäft stärker nach den Apotheken auch der entlegeneren Stadttheile hin. Es wurde oben von mehr als tausend Gläsern" gesprochen. indeß gibt es bei uns großstädtische SodawasserSchenken, welche Tag und Nacht offen sind und dann bis , zu 8000 Gläsern verkaufen! Fügt man noch hinzu, daß die Materiallen für die Soda-Getränke meistens sehr wohlfeil sind, so sollte man annehmen, daß ein gewaltiger Profit in diesem Geschäft stecke. Bei wirklich großartigem Verkauf ist dies auch meist der Fall. Aber viele Apotheker z. B. versichern, daß sie lediglich ihrer sonstigen Kunden halber Soda-Getränke verschänken. Gutes E i s r a h m -Soda kann nicht unter 3 bis 5 Cents das Glas hergestellt werden, und in elegantenFontänen selbst steckt ein schönes Capital. Das panscikel. Humoreske von Nudolph Braune. Wir hatten lieben Besuch: meinen Jugendfreund Fritz Schneider, den ich seit zwölf Jahren nicht gesehen hatte. FriK war nachdem er zehn abre aus diese Würde Jagd gemacht hatte seit einem halben Jahre wohlbestallter Gymnasiallehrer und wollte sich uns nun als solchen vräsenhren. Da er aber einen sehr ausgedehnten Verwandten und Bekanntenkreis und nur vier Wochen Ferien hatte, konnte er uns nur einen Tag widmen. Ich holte ihn früh um Neun vom Bahnhof ab, wir früh tückten in meinem Heim kräftig und eierlich, dann führte ich ihn wie eS n dem dösigen Nest, in dem ich wohne Sitte ist, zur Augenweide der Phi lister durch die winkligen Gassen spazie ren, wir machten in der Goldenen Sonne- emen Frühschoppen, und mit neuem Appetit versehen langten wir wieder bei meiner Frau an. Die empfing uns mit freundlichem Lächeln und sagte; Herr Oberlehrer, zur Feier deS Tages biete ich Ihnen ein ganz originelles Diner. Rathen Sie mal, was? Na, Sie rathen'S doch nicht, Spanferkel!- Und sie strahlte, als hätte sie den Nordpol entdeckt. Fritz sank auf einen Stuhl, ließ die Cigarre fallen, die ich ihm eben gege ben hatte, und bebte: .Gnädige Frau .... um GotteSmillen .... das ist mein Tod! Nur kein Spanferkel, bitte, lieber Kartoffeln mit Häring.Jch lief nach einem GlaS Wasser, aber er winkte ab und bat nur um einen .alten Nordhäuser- zur Stärkung seiner Nerven. Meine Frau war wie vor den Kopf geschlagen, hatte sie doch geglaubt, Fritz eine, große Frevde zu bereiten, denn Spanferkel kann man sich doch nickt alle Tage leisten. Fritz merkte ihre Verstimmung und bat: .Nicht böse sein, gnädige Frau. Setzen Sie sich, ich will Ihnen erzählen. Und Du, lieber Freund, setz' Dich auch, eö ist eine lanae Geickickte. Also " er trank den Nordhäuser aus emen Zug und athmete tief auf. . . .also, eS war vor zehn Jahren, und ich war Lehrer an der Privatschule zu Roß. derg. Roßberg ist ein dösigeS, phili ströseS Loch, aber wir. die wir uns ,u einer fidelen Kneipgesellschaft zusam mengethan hatten, fragten nicht viel darnach. Da waren wir ,wei Lebrkr. ein Chemiker, ein junger, famoser Arzt und ein paar junge Kausleute. Wir laul Abenh.sür Abend im Kysshäuser.

yoiel' ullv layen voll eracymng aus daS philiströse Noßberger Leben und Streben. Nur eines gab es in Roßberg, was mich noch interessirte. oder vielmehr Eine: Toris Maßmer, die Tochter des HolzhZndlers, der Ihnen" und Sie"

immer verwechselte. Toris hatte es mir mit ihrer Schönheit angethan. Meine Freunde warnten mich zwar vor ihr und behaupteten, so groß die Schönhcit ihres Gesicht sei, so groß sei auch der leere Raum in ihrem Kopf, den bei andern Menschen oaS Gehirn anfüllt, und mit ihrem Luxus sie trug selbst an Wochentagen seidene Blousen würde sie mich bald ruiniren, selbst wenn ich das Einkommen von zehn Schulrüthen hätte. Aber wer verliebt ist, der ist auch taub für alle Freundesworte. Am zweiten September hielt unsere Schule d'.e Scdanseier im Saale des Kyffhäuserhotels ab. Nachmittag wurde in Patrictismus gemacht, Abends wurde von den größeren Schülern und ihren Angehörigen gctanzt. Toris war entzückend, und ich wunderte mich gar nicht, daß mir ganz und gar die Sinne vergingen und ich ihr im dunkeln Gar ten während einer Tanzpause eine Lie. deserklärung machte. Stürmisch drückte ich Sie an meine Brust und flüsterte ihr zu, ich würde morgen früh zu ihren Eltern kommen, und innig erwiderte sie meinen Kuß. Um Zehn war das Tanzvergnügen zu Ende, und um Elf waren auch die letzten Nachzügler nach Hause gegangen. Aber wir Sechs saßen noch um Eins da und ahmten die alten Deutschen nach, die immer noch Eines tranken, ehe sit gingen. Endlich um halb Zwei kon statirten wir, daß wir deö süßen Wei nes genug hatten und wollten auf brechen. Aber mit des Geschickes Mächten etc. im Hausflur stand ein Fuhrmann, der sich mit einem Glas Bier stärkte, und vor der Hausthür stand ein Wagen, aus dem ein melodi schcS Cuikcn tönte. Natürlich konnten wir nicht gehen, ehe wir die Ursache aufgeklärt hatten. Die Ursache waren junge Schweine, sogenannte Ferkel, und der Fuhrmann war ein Schweine Händler, der uns mit listigem Lächeln gleich ein Paar Ferkel zum Kauf anbot. Mit Halloh gingen wir aus den Han del ein und transportirten ein halbes Tutzend Ferkel in den Saal. Dort hopsten sie gravitätisch und musizirend auf dem glatten Parkett herum, wobei sie sich öfters überschlugen, und wir standen, so gut eS uns noch möglich war, an den Wänden, bewunderten die Vieher und überschlugen uns von Zeit zu Zeit vor Lachen. Ter Händler forderte für das Paar fünfundzwanzig Mark, wir aber woll ten kein Paar, sondern nur ein Cxem plar. Nach langem, langem Handeln, wozu wir natürlich noch manchen Tropfen tranken, erstanden wir ein hübsches, kugelrundes Thierchen mit zierlichcm Ringelschwänzchen für zehn Mark. Krebs, der Chemiker, das Gigerl, schlang dem Thier gleich sein silbernes Kettenarmband um das linke Hinterbein, damit wir es nicht etwa mit einem anderen vertauschten. Nun hieß es aber, wohin mit ihm. Endlich .vuroe entschieden, einer der jungem Kaufleute, Bassel. mußte es über Nacht mit in seine Wohnung nehmen. Basiel wohnte am andern Cnde der Stadt, der Händler wollte nach Wallhausen zum Viehmarkt fahren und mußte zu diesem Zweck durch die ganze Stadt bindurch. an Bassels Bude voibei also wurde das Ferkel wieder auf den Wagen gethan gegen Vertauschen waren wir ja durch das Kettenarmband geschützt und mit Hü und Hot setzte sich die Karawane in Bewegung. Vorher hatte Schratt, der Neusprachler. das Pferd, welches den Wa. gen zog. erklettert und bildete d'e Spitze des Zuges. Schratt in Frack und Cylinder auf dem dürren Klepper, alle dreißig Schritt nach rechts oder links herun?.rutfchend, sldaZ7wir ihn müh sam wieder emporwinden mußten eö war ein Bild, würdig angestaunt zu werden von ganz Roßberg sammt der strebsamen Schuljugend. Und wir mit lauten Zurufen und wieherndem Ge lächter nebenher. Daß die ehrsame Nachtwächter, und Polizistenschaar nicht angestürmt kam, wundert mich heute noch. Aber natürlich, sie wird da? Jndianergeheul vernommen und sich ,cyreaensoiklcy i:i eine jelle öes tfadti schen Gefängnisses verkrochen haben. Am Ende der Stadt, vor Bassels Bude angekommen, machte der Händler Halt, Schratt kugelte von der Rosinante herab, wobei er sich den linken Cckzahn ausschlug, Trei, Vier fielen über den Wagen her und rissen das Ferkel her. aus, und der Händler empfahl sich. Einer hielt das Thier am Scbwan. Einer an den Ohren. Zwei an den Bei nen, und Schratt wischt das Blut vom Munde, von seinem eigenen nämlich. Und das Ferkel quiekte, schrie, jauchzte, quinkelirte, daß sich uns die Haare zu Berge sträubten beim Doktor Bött cher war das allerdings nicht mehr mög lich. denn er besaß keine mehr und daß Bassel erklärte, einen solchen Wahn sinnigen Komponisten könne er auf kei nen Fall in seinem Zimmer beherber, gen. Erstens würde ihn sein Haus Wirth sammt dem Ferkel noch in der. selben Nacht auf die Straße werfen, und zweitens.. .. na, wer sollte denn das verunreinigte Zimmer am andern Morgen säubern? Oder wollteir wir ihm etwa weismachen, das Ferkel sei stubenrein? Nein, daö wollten wirnicht. Aber weil wir durch das Jauchzen zu einem Entschluß gedrängt wurden, hieß es: schlachten. TaL Ferkel wurde auf die Erde gelegt. Doktor Böttcher zog sein Taschenmesser, drückte es mir in die Hand und bezeichnete mir die Stelle, wo die Halsschlagader läge. Die Zumu thung, selber den tödllichen Stoß als geübter Chirurg zu führen, wies er mit Entrüstung, als tief unter seiner ärzt lichen Würde liegend, zurück. So kniete ich denn nieder, und.... das Ferkel bäumte sich im Todeskampf auf, Kuntze ließ das eine Bein fahren, das mir einen Stoß in die Magengrube versetzte, ich fiel nach vorn über, der Eylinder rutschte mir ins Gesicht, und ich verlor meinen Kneifer.

Sommer-Wedizin. n ' c? J : hu-jix CFIne gute Sommkr.Medt;ln ist nöthig gkgen Unordnungen des Magens, der Leber und besonders gegen

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für welche kein Ueber Heilmittel gefunden erden kann als ?r. ugua tönig's ihnmiMirßf r Tropfen

" l had what the doctors call Indigestion said th groceryman, ' and I suffered from it day and night. I tried several doctors, took electric treatment, in fact everything that I could hear of, but nothing did m any good and I made up my mind there was no help for mo only to grin and bear it. One day, however, I booght a box of

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and it seeras to me the sirst dose took effect. I have been taking them ever since whenever occasion arises, which is not often, and they have surely workfld wonders with me. When I look back on the past and then on my present condition, it seems to me that I am a new man. I am enjoying elegant health now, but I must say that Ripans Tabules were a God-send."

DaS Schwein war todt, aber mein Kneiser war weg. Wir suchten mit Streichhölzern den Boden ab, aber der Kneifer fand sich nicht, und ich mußte mich, da ich hochgradig kurzsichtig bin und auch nicht mehr fest auf den Bei nen war, nach Hause führen lassen. .Am andern Morgen zeugte noch eine Blutlache von der nächtlichen That, und der Fußgendarm stand dabei und machte sich Notizen. Sicher meinte er, hier sei ein Banquier erschlagen worden. Mein Kneifer, nach dem Bassel und ich vor Thau und Tage gesucht hatten, war und blieb verschwunden. DaS Ferkel aber -lag schon in der Küche des Kyff. oaujeryolels. IV 4 . . V t , v 'jtoen vor oer tornuie ama icü zum Uhrmacher, um mir einen neuen ctiui fer zuzulegen. Aber Kneifer wurden in Rohberg niemals verlangt und ich mußte mich mit einer alter'thümlichen Pfundbrille begnügen. Ich sah mit ihr scheußlich auö. aber es kränkte mich doch, als ich um Els zu Maßmers kam und Doris die Hände über dem Kopf zusammenschlug, sich vor Lachen rrummteund fortwährend rief: .Nein, wie komisch Wie sehen Sie denn auö.... Wie ein Dorfkantor! Ohne in den Salon zu ihren Eltern zu gehen, verließ ich schweigend das Haus, denn em Weib, daß so aus Aeußerllchkeiten sieht, selbst bei dem von ihr vermeintlich geliebten Mann, kann unmöglich ein Herz besitzen. Ich habe nie wieder ihr vaus vetreten. Am Nachmittag holte ich mir einen Kneifer aus Nordhausen und sah nun wieder wie ein Mensch aus, aber mein Herz hatte einen Riß bekommen, an dem ich Jahre lang zu klauben hatte, und der Spanferkelbraten am Abend schmeckte mir bitter wie Gift. Ja, und denken Sie sich, liegt da neben meinem Teller mein verlorener Kneifer, den hat daö todte Ferkel im Magen gehabt. Wahrscheinlich hatte es ihn im Todeskämpf verschluckt. Und noch Eines : nach acht Taaen bekam Jeder von uns ein Strafmandat über drei Mark, weil wir das Ferkel nicht hatten auf Trichi. nen untersuchen . lassen. Also, bitte, gnädige Frau, kein Spanferkel, ich muß sonst an Roßberg denken, und da wird es mir zu wehe ums Herz!Fritz hatte geschlossen, und meine Frau fragte: .Und Doris, haben Sie die jemals wieder gesehen?" .Ja, vorige Woche, als ich meine Freunde in Roßberg besuchte. Sie hat den Bassel geheiratet, der mich früher am meisten vor ihr warnte, nnd hat ihn wirklich durch ihrenLurus bankerott ge. macht. Gott, war sie fett und häßlich gewordenl Wie zeugte jedt ihr Gelicht o sehr von dem hohlen Naum in ihrem Kopf, und w'.e srob war ich, daß ich da. Mals meinen Kneifer verlor, und daß ihn das Ferkel sch'uckt,-.- Wir lachten, und meine Frau sagte: .Nun also, dann wird Ihnen daö Spanferkel schon schmecken. Bitte, kommen Sie. Herr Oberlehrer, es ,st servirt." Nach dem Essen fragte sie: Nun, Herr Oberlehrer, hat es geschmeckt?" Fritz legte sich im Stuhl zurück, fal. tete die Hände über de.n Bauche, blickte begeistert zur Zimmerdecke empor und antwortete. .Ausgezeichnet, wirklich ausgezeichnet! .Spanferkel ist von heute ad mein Leibgericht..Dann, Fritz," sprach ich. .ist auch Dein Herz heil, und Tu kannst Dich nach einer passenden Frau umsehen, nach einer, die krinen Werth auf Äußerlichkeiten leg!. Darauf wollen wir mal trinken. KiaW

Unverdaulichkeit, Villiösitat, GW Kopfschmerzen, 0l7 Appetitlosigkeit, V

TÄBUIES

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