Indiana Tribüne, Volume 22, Number 355, Indianapolis, Marion County, 11 September 1899 — Page 1

5x o shl jTs A & M o w o Tl s rfi 9 'l ris m r 1 i 11 W v v y v v w Ll - . K5 Office : No. 18 Süd SUabataa Strahe. Telephon 1171 Jahrgang 2 tH Indianapolis. Zndiana Montag, öen September 1899. No. 355

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Danksagung.

LLen Freukdea und Nachbarn, velchk un wLhreud rankheit nd bei dkm Vegilbnis unsere gklikbten alten und aln (Seorge Schmttt. so liebevoll ihr Theilnahm zeigten, besonder auch Herrn Pastor Petti a tin trokreicken Wort, dem Pionier, Lereta, Ita ai.ifi.nitm. Kam likier uns lur vi in IUtMVl"" lumensVende sage wir unsere herzlichen Tank. Eatbartna Lchmttt uud Kinder FAIR BAIE, Liess Wochs: Indianapolis Bliltei-Kapelle. 20 Wann. Harry Klausmaun,.. ..Dirigent. Bellinger's Musik-Schule Virv am II. September wiedereröffnet Unterricht bis S50. Verlange Ei ein Cirmlar. No. 605 Nord Delaware Straße. GirclePark MdDTIElL ! Bar- und Billiard -Roorn. Guter deutscher Mittagstisch Ce ixnÜMST. ANTONIUS Sanitarium, Mt Jackson. Erfolgreiche Behandlung von Rheumatismus, Hartleibigkeit, .Leberleiden, Tyspepsia, Nerven, Blut', Nicren und Magen Leiden. Dieses Wasser enthält einen größeren Pro zentsatz heilender Bestandtheile, wie irgend ein andneS im Staat. Bäder sind von 8 Uhr Vormittags bis 9 Uhr Abends zu haben. Erfahrene und zuvorkommende Wärter. Seperate Abtheilungen für Damen und Herren. Patienten erhalten Kost und Logis zu billigen Bedingungen. Gute Küche. Jede Bequeml'chkett für Patienten. Versuchen Sie ein Glas Wasser im St. Anthony Mineral Sanitarium. 3129 w. Washington Str. geg. dem ZrrenbauS. LAULEB BBOS., Eigenthümer und Managers. P&int & Yarnish Co Einzige deutsche Farbenhandlung tn I d.ianapolik. Alle Sorten von Farben, Lelen, Pinseln usw. für Maler. Vensterglsv 4 allen Größen zu den mäßigsten Preise. 426 Oft Washington Str. Tel. 334 ßeo JfflerriMairnia aj rfl$.MLMÄMl L W'.Vfi'Ur' SrTi 'tos llfit C-'.T, fci i$'&&2. .rZrat iV VWWMM lfVVUWWVl Offtee: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220. 222, 224, 228, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zinö-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Statt erkundige sich bei den Beamten: Albert . Metzger. Vräftd,. LoutZ Tielken. Litt.Pkäfident. Armin Boha. etfiitiz. 5arl H. Lieber, chadmetsier. Versammlung jeden Samstag Vbend i Deutschen HauS. Uuterstnst die HI MIM tetrreb d Uto WfchSdche. No. 222 233 Virgmia Avenue. XX Q. QoVtllo, Xansger

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DaS Nrtbeil von RenneS. Zahlreiche Depeschen melden die Stimmung und die Anficht über da?

Urtheil von RenneS in verschiedenen Ländern. Statt sie einzeln zu verzeichnen, fassen wir sie hier zusammen Von London wird gemeldet, daß die ganze europäische Presse, mit Au nähme einiger Zesuitenorgane in Rom da Urtheil als infam bezeichnet. Selbst russische Zeitungen machen keine Auö nähme. 3n London sprachen sich meh rere Geistliche in diesem Sinne von der Kanzel herab auö. Die Daily Mail u sagt, Renneö sii Frankreichs morali scheS Sedan. Der Daily Telegraph u meint, eö bleibe nichts übrig als eine Revolution und Frankreich werde au daS Niveau Spanien Herabfinken. 3n Deutschland herrscht vollständig Verblüffung über daS Urtheil. Man hatte geglaubt, daß die Angabe deS NeichSanzeigerS, als direkt vom Kaiser kommend, eine Wiederholung deS größten politischen Verbrechens unserer Zeit, wie eS die Zeitungen nennen, unmöglich machen. Die Presse bezeichnet daS Urtheil als feig und unpolitisch, wenn nicht verbrecherisch. 3n Ungarn ist eine Bewegung im Gange, die Ausstellung in 1S00 zu boycotten. Viele, welche daselbst auS stellen wollten, haben bereits angekündigt, daß sie eS unterlassen werden. DaS . Domkapitel von Gran hat seinen Entschluß, die Ausstellung zu beschicken, zurückgezogen. AlS Grund wird angegeben, daß eS nicht Willens sei. Kunftschätze im Werthe von Millionen zu gefährden. In Italien haben in verschiedenen Städten Demonstrationen stattgefunden und in Neapel wurde sogar ein Angriff der entrüsteten Volksmenge auf daS französische Konsulat versucht, so daß die Polizei einschreiten mußte. Allenthalben werden Proteste laut gegen ' die Beschickung der Ausstellung im nächsten Jahre. 3a New Jork hielten die Juden eine große JndignationSversammlung im Thalia Theater ab und eine große allgemeine Protestversammlung wird von Geistlichen und Bürgern aller Confesfionen in Cooper Union veranstaltet. General Mercier wurde in esfigie in der Straße verbrannt. Einige junge Leute hatten zu diesem Zwecke eine Puppe von Stroh angefertigt. In PariS ist alles ruhig geblieben gestern. 3n Marseilles und Belfort wurden im Hause 3aqueS DreyfuS', des Bruders des Verurtheilten, die Fenster eingeworfen. Der Siecle" hat eine Subskription eröffnet, um vor dem 3ustizpalaft ein Denkmal der Schande zu errichten, so daß künftige Generationen an diese Schändung der Gerechtigkeit erinnert werden. Depeschen von RenneS melden, daß DreyfuS eine gute Nacht verbrachte. Er spricht wenig, ist aber guten MutheS. Er hat einen Roman zur Lektüre derlangt, um sich von der Aufregung der letzten Wochen zu erholen. Er selbst ist überzeugt, daß er in Kürze frei sein wird, daß ihm die fünf Jahre, die er aus der TeufelSinsel zugebracht hat, abgezogen und doppelt angerechnet werden, da in Frankreich Einzelhast doppelt gerechnet wird. 3n dieser Beziehung aber herrschen große Zweifel, selbst sein Vertheidiger Demange ist der Ansicht, daß DreyfuS dem Gesetze nach die zehn Jahre abfitzen muß. Man hofft jedoch mit Bestimmtheit auf Begnadigung. Sine einstweilen viel besprochene Frage ist auch die, ob nochmals eine öffentliche Degradation stattfinden wird oder nicht. Vorläufig ist ein Gesuch um Revifion eingereicht worden. DaS RevifionSgericht ist aber ebenfalls ein Militärgericht und eS ist von demselben wenig zu hoffen. Der Name eineS der Richter, welche für Freisprechung waren, ist BeauvaiS, der Name deS anderen ist noch unbekannt. Pariser Zeitungen sprechen mit gro ßer Entrüstung über daS Urtheil und sagen der Kampf zwischen den Civil und Militärgerichten müsse auSge kämpft werden, bis der CassationShof siege. Premier Waldeck-Rousseau wurde heute von den meisten seiner College besucht. Die nächste Sitzung des Mi nisterratheS ist noch nicht festgesetzt. Anwalt Demange wird morgen eine Unterreduna mit Serrn Waldeck-

i Rousseau haben und ihm verschiedene

Rechtsfragen unterbreitkn. Mit großer Spannung sieht man allenthalben den nächsten Schritten der Regierung und des Präsidenten Loubet entgegen. - MUMM. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Dienstag. Höchste Temperatur inner, halb der letzten 24 Stunden 73 Grad niedrigst, 59 Grad. Ochissel'S 'Badeanstalt-Tempera. tur 70 Grad. " Rabbi Hirs ch über Urtheil. daS Chicago, 10 Sept. ' Rabbi Hirsch sagt über daS DreyfuS. Urtheil : ES ist die alte, alte Geschickte. Wenn ein Land einen Sündenbock braucht, so sucht eS sich einen Juden. DaS gilt für die ganze Welt. Ich bin überzeugt, wäre DreyfuS nicht Jude, so wäre daS Resultat ein anderes gewesen. 3a Frankreich halten ihn 99 von 100 für schuldig, weil er ein Jude ist. Ich glaube, daS Urtheil wird die Juden veranlassen, der Ausstellung fern zu bleiben. ES wird kein organisieter Boycott sein, sondern daS natürliche Gefühl, daß Frankreich den Juden feindlich gesinnt ist. 3n Paris würde ich als Jude versöhnt. Unter diesen Umständen wird niemand hingehen wollen. Die Wirkung auf daö amerikanische Volk wird verschieden sein. 3m Augenblick werden sie denken, Frankreich habe DreyfuS Unrecht gethan. Aber man wird vergessen. 3m vorigen Jahr schimpfte man in Frankreich, daß Amerika gewagt habe, Spanien den Krieg zu erklären ohne Frankreichs Erlaubniß. Die? Jahr waren die Pariser Hotels von Amerikanern überfüllt. So wird vergessen. DaS amtliche Organ Deutschlands meldete, Schwarz koppen habe absolut Nichts mit DreyfuS zu thun gehabt. Frankreich hat eS nicht geglaubt. Deutschland könnte daS als Beleidigung auffassen. Aber ch glaube an keine Veränderung. Altgeld über den DreyfuSFall. Chica g o, 10. Sept. Gouv. Altgelt sagte über daS Urtheil im Drey-fuS-Fall : Wir werden seinen Einfluß in unserer National-Campagne fühlen. Er wird sich nicht auf Frankreich beschränken, sondern über die ganze Welt sich 'erstrecken. Hier wird man seine Bedeutung erkennen, sobald die imperialistische Politik der Administration völlig klargelegt ist. ES wird dem Volke die Gefahr eineS großen stehenden HeereS vor Augen führen, die nöthig ist, wenn Jmperial-Polittk betrieben werden soll. DreyfuS ist ein Menschenopfer für die angebliche Ehre der französischen Armee. DaS ungeheuerliche Urtheil, daß trotz aller Be weise, welche die Ankläger zu erdrücken drohten, abgegeben wurde, war eine Nothwendigkeit für die Armee. Diese Institution war in Gefahr. Ihre Ehre mußte rehabilitirt werden. Stehende Heere bedrohen den Frieden und daS Glück aller Völker. DaS ist. richtig, obgleich wir einS haben. Früher oder späte? wird eS die Maschine zur Unterdrückung deS BolkeS. Es wird geführt von Männern, die in Folge ihres Berufes nichts mit dem gewöhnlichen Volke gemein haben. Sie haben nichts zu thun, als zu versuchen, wie sie ihre Macht vergrößern können, und die der Anderen vermindern. AlleS daS h't der DreyfuSfall bewiesen. Die imperialistische Politik McKinleys ist nur der dünne Schleier, unter dem große Corporationen und Trusts uns ein großes stehendes Heer aufbürden wollen. Die Wähler werden zwischen heute und dem Wahltag noch viel über den DreyfuSfall zu hören bekommen. Die Censur in Manila. M a n i l a, via Hongkong 10. Sept. Die Censur verhinderte die Absenkung der folgenden Depesche auö Manila, deren Richtigkeit verbürgt wird : Die Aerztlichen Berichte von Me Arthurs Brigade zeigen 36 Prozent der Offiziere und 26z Prozent der Mannschaften auf der Krankenlifte. 11 Prozent der Mannschaften, welche qaurtierkrank gemeldet werden, leiden an Dysenterie und Malaria".

Der Empfang deö Kaisers. B erlin, 10. Sept. Der Empfang

des Kaisers und des Königs von Sach t : ex l..h i i. . . c S ... n.itC. II tu in wlullijuil (jUl iuj ju ciuti yiup artigen Ovation für den Kaiser, König In. . . . . i. t A! Albert und daS württembergische Kö nigkpaar gestaltet. Die Stadt prangt im Schmuck von Flaggen und Guirlanden, Alles hat patriotischen Feier tag. Der Andrang ist ungeheuer. 3m Schloßhos fand gestern Abend ein Zapfen'treich zu Ehren deS Kaisers statt, bei welchem unter Leitung deS Musikdirektors Prem wohl an die tausend Mann, die RegimentSkapellen deS Dreizehnten Armeekorps theilnahmen Trotz der drückenden Hitze waren die Leistungen der Truppen geradezu brillant. So heiß i da Wetter, daß auö Rücksicht auf Mann und Roß die große Kalserparade heute eine Stunde früher abgenommen wurde, alö vorauöbestimmt war, nur, damit Mann und Roß wieder rechtzeitig in kühlenden Schatten gelangten. Eine Aenderung deS Manöverplans ist nothwendig geworden. 3n Pforz. heim grasfirt der TyphuS so bedenklich, daß dort bereits Aerztemangel einge treten ist und ärztliche Hilfe aus Heidelberg herbeieitirt werden mußte. In Anbetracht dieser Kalamität unterbleiben die Manöver, welche in der Umgegend von Pforzheim stattfinden sollten, bezw. werden sie in viel geringerem Maßstab, als ursprünglich bestimmt war, markirt. - Der a t s e r und die Ag- - r a g i e r. Berlin, .l0. Sept. Vor seiner Abreise zu den Manövern hatte der Kaiser mehrfache Conferenzen mit dem Fürsten Hohenlohe und Herrn von Miquel. Er hofft, daß in der nächsten Session deS Landtages die modisicirte Vorlage angenommen werden wird. Er soll entschlossen sein, jeden Beamten zu verabschieden, der durch die That seine Sympathieen mit dem Bund der Landwirthe" beweist. 3n einer geheimen Sitzung der Ag-rar-Führer wurde beschlossen, die Antiftreik-Vorlage gegen die CanalVorlage auszuspielen, und so eine Auflösung deS Landtages zu verhinder. Eö wird gesagt, der Kaiser könne nicht die Unterstützung der Conservativen für die Antistreik-Borlage erwarten, und doch den Landtag auslösen, weil die Conservativen einer anderen seiner Vorlagen Widerstand leisten. Die Agrarier glauben, eö werde möglich sein, die Erneuerung der Handeld. Verträge zu hintertreiben, besonderö den mtt Rußland, oder sie doch so zu modisiciren, baß sie den anderen Ländern unannehmbar werden. Sie werben höhere Zölle für russisches Getreibe fordern, was Rußland sich nicht gefallen lassen würde. Auch hoffen sie, der Handels. Vertrag mit den Ver. Staaten werde für die nächste Reichs-tags-Session nicht rechtzeitig fertig sein, und daß die Ablehnung der anderen Verträge, auch den mit den Ver. Staaten zu Falle bringen werde. Einstweilen soll der Kaiser höchst aufgebracht über die Agrarier sein. Gr spricht von reinlicher Scheidung zwischen Regierung und Agrariern. te batten keine Existenzberechtigung in Preußen, wo seit Generationen jede Regierung die Interessen der Landwirthschaft wahrgenommen habe. Diese Art von Politik sei weit genug gegangen. efonvers ausgebracht xt er über die Art und Weise, wie die Agrarpresse ihn und sein Cabinet behandelt hat. Der Agrar Correspondent hat sogar vorgeschlagen, alle CabinetSmitglieder, die sich den Wünschen deS Kaiser fügten, in socialen und parlamentarischen Bann zu thun, bis eS unmöglich sein würde, willige Creaturen als Minister zu finden, der Kaiser vielmehr gezwungen sein würde, sich mit wirklichen Männern zu umgeben. Londoner Kabelbrief. London, 10. Sept. England war diese Woöe unaefäbr in derselben oi ii 7 TiZr . .7 V . vor AuSbruch deS spanischen Krieges, Die Vrevsuv - Angelegenyett wurde völlig in den Hintergrund gedrängt. Der patriotische AnthufiaSmuS ist ,u U,cu"ygt ys 4cig((i uiiv vic -sie ic b."ch.'.sich j.d.n fr4M aus den Krieg deutet. Die Mobilifirung der englischen Armee ist nie ihre starke Seite gewesen, abereS heißt, das jetzige

System sei vorzüglich. Seit Monaten haben Feldmarschall Lord 'Wolseley. Sir Evelyn Wood und Gen. Sir Red-

I htr A 9)nfT.t R M mit x. (ßn.d..it,... j " uu um wiuci cuuu ' gen beschäftigt. Englische Offiziere iflfi.n tttm fc... O 1 F ,uuiu u. ucn -iiuncpuri eine grope Anzahl Maulthiere gekauft, die jetzt nach Süd-Afrika gesandt werden. ES heißt, der MobilifirungSplan der Bu ren sei rein defensiv und bestehe einfach in der Besetzung strategischer Punkte im eigenen Lande mit ihren 45.000 Mann. DaS würde indeß kaum einen Einfall in Natal verhindern daS nur schwach vertheidigt ist. Die größte Gefahr, welche England außer von der Treffficherheit der Buren erwartet, besteht im Klima, der Schwierigkeit der Verpflegung und der Munitionözufuhr. Der General - Consul der SüdAfrikanischen Republik in London sagt : Wenn die Burgherö nicht hysterisch werben, so giebt eö keinen Krieg. Wir lehnen die Verantwortung für fremde Fehler ab. Eö handelt sich nicht um die Souveränität. Daö Stimmrecht ist der Stein deS AnnoßeS. Der Transvaal wird die Krisis nicht herbeiführen. Die Bürger werden Heim und Herd vertheidigen, wenn eö Noth thut. Aber noch muß mit Lord Saliöbury gerechnet werden. Wir glauben, daß daö Gerechtigkeitsgefühl Englands das Schlimmste verhüten wird." Die Pall Mall Gazette läßt sich auS Johannesburg schreiben, die Buren beabsichtigten, den Anfang der Feindseligkeiten biS Mitte September hinaufzuschieben, zu welcher Zeit die Regengüsse die militärischen Operativnen großer Truppenkörper behindern würden, und die feuchte Hitze den Engländern gefährlicher werden würde als die Kugeln. Die Ankunft des Herzogs von OrleanS in Twickenbam erledigt die Gerüchte über seine Anwesenheit im Hause Guerin'S in Paris. -i SchtssS-NachriHts, Angekommen in : Philadelphia: Wäöland" von Liverpool. Southampton: Barbarossa" von Bremen. H a v r e : Touraine" von New Sork. Queenötovn: Etruria" von New Jork nach Liverpool. Antwerpen: grieöland" von N?v Sork. Liverpool: Tauric" von New Sork. Boston: Pavonia" von LiderPool; Derbyshire" von Liverpool. Quebec: Californian" von Liverpool; Dominion" von LiverPool. New Jork: Maaödam" von Rotterdam; La Gaöcogne" von Havre, Symric" von Liverpool; New Jork" von Southampton; Th'ngvalla" von Stettin; Urania" von Liverpool. In Colorado wollen die Frauen dem stärkeren Geschlecht in teincr Beziehung nachstehen. 16 Fenster des neuen Staatskapitols in Denver sollen mit den Portraits prominenter Bürger des Staats verziert werden. Die Frauen beanspruchen nun fünf Fenster für iyr Geschlecht, Unter den in Vorschlag gebrachten befinden sich Frau Augusta Tabor. Frau Albert G. Boone. die Gattin des Spähers und Chippeta. die Frau des Utala Häuptlings Curay. In Flammen aufgegangen ist die historische alte Heimstätte der Familie Clay ii; Bourbon Co'inty. Ky., sammt ihrem Inhalt, bestehend aus feinen Möbeln und zahlreichen Nippsachen. Fräulein Letitia Clay und andere Mitglieder der Familie, die in dem Hause waren, entgingen nur mit knapper Noth dem Tode, da, als sie erwachten, das Dach bereits einstürzte. Zwei junge Damen waren beinahe erstickt und mußten aus dem Hause getragen werden. Der Ursprung des Feuers ist nicht bekannt, man vermuthet aber Brandstiftung. Frau Elias Lafleure in Oak Park, Minn., wurde vom Blitz getroffen und schwer verletzt. Ihre rechte Seite und ihr linkes Bein sind schlimm verbrannt. Ein Blitzstrahl fuhr in einen im Hof stehenden Pfo sten. An diesem Pfosten war eine ' Drahtwaschleine befestigt und mit der nüberlie verbundn. Dieser Draht bildete einen Electricitätsleiter. Frau Lafleure. ihr Gatte und Kind schliefen in einer eiser - nen Bettstelle. Die ??rau laa an der r . . , , , durck die Bettstelle und den ??ukboden ! in die Erde. Die anderen FamilienMitglieder blieben unversehrt. -

Wunderbare Abhilfe erlangt von Dr. Milcs' Nein ßeert öurk.

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z? li P. Babcock. von voca, N. I. ein V Belera:, der 2. N. Y. Ariillerie ud feit fcreiia Oabreit Ul der Bab'vlk Munsel Carriage Co. von Auburn sagt: .Ich schreibe, um mein? Tank auszusprechen für den wunder, daren Nuhcn. den mir Dr. Miles' Heart Cure brachte. Ich litt seit Jahren an Cciatica als Resultat des ArmeelebenS. wodurch mein Her, in schlimmster Weise ergriffen wurde, meine Glieder fchwolen an von den Knöcheln aufwärtk. Ich war ufa?blasen. daß, ich nicht im Stande war, meine Kleider ,uzuknöpfen. hatt heftige Schmerzen in der Hcr,gegend, erstickende Anfälle und kurzen Athem. Tret Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in eirem Armftuhl schla fcn. Ich wurde von den besten Doktoren bebau delt. aber allmählig schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann ich Tr. MileS' Hurt Cure zu nehmen und tl rettete mein Lebe wie durch ein Wunder. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Avotheker verkauft unter einer positiven arantie: die erste Flasche nützt oder daS Geld wird zuriicker stattet. Buch über die rankhetten deS ÖerzenS und der Nerven frei. Adresse: L 5" ISSsa i S 5 Hsstvkvs F 5. Hesrth f UlS D r. M i l e S M e d i c a I .. Elkbart. Ind. Ein ungewöhnlicher Klagefall wurde letzter Tage vor einem Friedensrichter in Sullivan Eounty. Ind., verhandelt. Kläger waren die VerWalter der M. E. Kirche in Sullivan, welche von dem früheren Kreisrichter Briefs $50 verlangen. Diese Summe zur Kirche beizusteuern, hatte sich Herr Bricks bei einem Sonntagsgottesdienst vor etwa acht Jahren durch seine Unterschrift verpflichtet. Der Friedensrichter entschied zuGunsten der Kläger. Bricks meldete sofort einen Appell an das Kreisgeicht an auf Grund einer gesetzlichen Bestimmung, welche eine Contrakt - Unterschrift, am Sonntag gegeben, als gesetzlich nicht bindend erklärt. V o r vi,e r I a h r e n ü b e r f i e -len drei Landstreicher den etwa fünfzehn Meilen südwestlich von Ballen City. N. D., wohnenden Farmer Sven Mouson, um ihn zu berauben. Da aber der arme Schlucker selbst nichts hatte, fanden sie nichts. Trotzdem wähnten sie ihn imVesitz von Geld und sie brannten seine Füße mit heißen Eisen, um ihn zu zwingen, den Versteck seines Geldes zu verrathen. Dieser Tage nun war Munson in San'born und dort sah er einen seiner damaligen Peiniger. Er ist seiner Sache so sicher, daß er sofort seine Verhaftung vornehmen ließ. Der Verhaftete ist ein Erntearbeiter und nennt sich Barney Murphy. In Peru, Ind., wurde der 19 Jahre alte Henry Quick unter der Anklage verhaftet, seinen 21jährigen Bruder William, welcher erst einen Monat verheirathet war, vergiftet zu haben. William starb eine Woche zuvor ziemlich plötzlich. Es wurde später eine Obduction vorgenommen und bei dieser Arsenik im Magen des Todten gefunden. Verschiedene Zeugen sagten bei dem Jnquest aus, daßHenrY. der den Eindruck eines Knaben macht, sterblich in die Gattin seines Bruders verliebt war und sie dermaßen mit seinen Liebeserklärungen belästigte, daß er aufgefordert werden mußte. die Gegend zu verlassen, um Gerede unter den Nachbarn zu vermeiden. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entkeht durch ,u viel Säure im Blut. Hood'S Sarsaparilla heilt RhematiSmuS. Ho ob 'S Pillen find die beste Abfübr- und Leber'Medizinen, für ffamiliengebraucb. 26c. Der. I ew york tore lEtablirt 1853.) WZ,. Butterick Muster ! Schleier und Stickereien Wir erhielten soeben 76 Dutzend Damenschleier und Halsbinden, die Mufter eines Reisenden. Eine große Gelegenheit Geld zu sparen. Cbenille getupfte und fancy Schleier, I sin werth 25c. fflr k und rth 5c, für IUU Cbenille und fancy Turedo Schleier, 00 Schleier mit Honiten oder Applique QQ .Arbeit für.... UOU roetth 59c für .01 ! Wir haben noch eine gute AuSwadl der . Stickneireste direkt von St. Gallen. Preise 3c bis 19c 14c bis 8ftc die Yard. beim Stück. fcml? ji37 ßsllVW FfllBili? füllW Usti Wm lliLlsCIIIi

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