Indiana Tribüne, Volume 22, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1899 — Page 1
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Editorielles. Die Pennsylvania Bahngesellschaft hat für ihre Angestellten eine Alter. PenfionSkasse errichtet. Die Pension. Berecktiflung soll eintreten, sobald em Angestellter 30 Zahre
'gedient und daS 70. Lebensjahr er.reicht hat. Sobald die neue Cm Dichtung in Kraft tritt, soll über dieseö Alter hinaus Niemand mehr arbeiten dürfen. Die Gesellschaft hat seit langer Zeit die Regel befolgt, keine Leute von mehr alö 40 Jahren einzustellen, so daß also so wird wenigstens dersichert so ziemlich Jeder, wenn er 70 Jahre wird, auch pensionSberichtigt sein wird. ES wundert unS, daß die Zeitungen deS Landes nicht schon in die große Posaune geblasen und daS Lob der Etsenbahngesellschaft in überschwäaglicher Weise gesungen haben, denn daS ist so die übliche Art und Weise. Freilich in diesem Falle müssen selbst dem besten Freunde der Eisenbahngesellschasten einige Bedenken aufsteigen. Wie viele Arbeiter bleiben biS zu ihrem siebzigsten Jahre arbeitsfähig ? Ist schon die Zhl derjenigen klein, welche daS siebzigste Lebensjahr aucb nur erreichen, so wird die Zahl derjenigen, welche bis dahin noch arbeitöund dienstfähig sind, eine verschwindend kleine sein. Ganz besonders in einem Zweige, der so gefährlich ist. Die litzte diesbezügliche Jahreistatistik zeigt, daß auf den Eisenbahnen dieseS Landes durchschnittlich einer auS 447 Angestellten im Dienste gelobtet wird, während Verletzungen schon einen auS 23 treffen. Also selbst bei der Annahme, daß die Compagnie eS ehrlich meint und die Sache loyal ausführt, daß sie Niemanden ohne guten Grund entläßt und eventuell den Leuten leichtere Arbeit giebt, wenn ihnen mit borgerücktem Alter, oder in Folge von Veretzungen die bisherige Arbeit zu schwer wird, dürste die Zahl der Pensionäre eine nur sehr kleine werden und der Gesellschaft keine großen Auslagen verUrsachen. Diese loyale Ausführung ist aber immerhin sehr zweifelhaft. Die Geellschaft rechnet auf eine jahrliche Ausgabe von $300.000, wir bezweifeln aber, daß diese Summe erreicht werden wird. Aber selbst eine Auögabe von $300,D0l) jährlich düiste sich für die Gesellschaft als lohnend erweisen, weil derartige Einrichtungen stets die Tendenz äußern, die Arbeiter fügsamer und geduldiger zu machen, weil eine Interbrechung deS Dienstes sie um ihre Aussicht auf Penfionirung bringt. DaS ist schließlich der Zweck all dieser Einrichtungen, welche daS Gewand der Menschenfreundlichkeit tragen. Mit der Zeit sehen eS freilich die Arbeiter ein und legen ihnen keinen Werth mehr bei. Vor einigen Jahren wurde so viel von prosit sharing gesprochen. und eS wurde als daS große soziale Heilmittel bezeichnet, heute denkt kein Mensch mehr daran. Diese Einrichtungen werden zu einer Fessel für die Arbeiter, zu einer Peitsche, welche der Arbeitgeber über sie schwingen kann. I diese Kategorie gehört auch daS Errichten von Arbeiterwohnungen und Arbeiterkolonien, welche den Arbeiter an die Scholle deS Unternehmer? fesseln. Sie alle machen den Arbeiter unfrei, hemmen ihn in seinen Bewegungen, erwecken in ihm die Furcht vor dem Verluste deö bereits Erworbenen und machen ihn feige und unterwürfig. Da wird manche Lohnforderung, mancher Streik unterbleiben und die paar hunderttausend Dollars jährlich find sehr gewinnbringend angelegt. Menschenfreundlichkeit und Fürsorge für die Arbeiter und Angestellten find der Sache fremd. MMaHrWn. Wetterbericht. Schönes, wärmeres Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 85 Grad, niedrigste 59 Grad. Schissel'S Badeanftalt-Tempera tur 82 Grad. , , DreyfuS verurtbeilt. . R e n n e ö, 9. Sept. Demange beendete heute kurz vor drei Uhr Nachm. sein Plaidoyer. ES war eine meisterhaste Rede. Sr widerlegte die An
klage Punkt für Punkt und vermied eS mit großem Geschick, die militärischen Gefühle der Richter zu verletzen. Labori verzichtete darauf, zu spre-chen.
I Um fünf Uhr verkündete daS'Gericht daö Urtheil. ES lautete auf Schuldig und zehnjährige Gefängnißstrafe. Bon den sieben Richtern stimmten fünf für schuldig und zwei für nicht schuldig. Der DreyfuS-Pro z e ß. RenneS, 8 Sept. Heute Nach, mittag wurde angekündigt, daß daS Urtheil des Militärgerichts morgen ab gegeben wird. Labori verzichtet darauf, eine Rede zu halten, da er befürchtet, die Richter zu irritiren und den guten Eindruck der Rede DemangeS zu vernichten. Berlin, 8 Sept. Der Reich, anzeige:" veröffentlicht im offiziellen Theile deS Blatte? Folgende? : Wir find ermächtigt die Erklärungen zu wiederholen, welche die kaiserliche Regierung in Bezug aus Dreyfu? gemacht hat, zugleich die Zurückhaltung beobachtend, welche in Bezug auf die inneren Angelegenheiten eine? anderen Lande? nothwendig erscheint. Zur Wahrung seiner eigenen Würde und zur Erfüllung einer Menschenpflicht hat Fürst von Münster aus Befehl de? Kaiser? wiederholt im Dezember 1894 und im Januar 1895 den Herren Honotaux, Dupuy und Eafimir-Verier er. klärt, daß die kaiserliche Botschaft in Frankreich niemal? irgend welche Be. Ziehungen, direkt oder indirekt zu Dreyfu? unterhalten hat." Staatssekretär von Bülow hat am 24. Januar 1893 ia, Reichstag folgende Mittheilung gemacht : Ich er. kläre ia der positivsten Weise, daß keine Beziehungen oder Verbindungen irgend welcher Art zwischen dem französischen Hauptmann Dreyfu? und irgend einem deutschen Agenten bestanden haben. Große Schwierigkeiten. Washington, 8. Sept. Die Frage einer wirksamen Blockade der Philippinen, besonder? um die Insel Luzon herum, um die Insurgenten an der Erlangung von Munition und Leben?mitteln zu verhindern, macht der Administration beträchtlich.? Kopfzerbrechen. Diese erachtet e? nicht für thunlich, eine Blockade zu proklamiren. da die? einen KriegSzüstand anzeigen würde und möglicherweise einen Vorwand zur Anerkennung der Jnsurgenten abgeben könnte. Andrerseits bestehen Zweifel, ob eS möglich ist oder nicht, alle Häfen von Luzon, über welche den FilippinoS Kriegsmaterial zugeführt werden könnte, anzugreifen, zu unterwerfen und zu garnisoniren. Bisher waren die auf den Philippinen stehenden Truppen für den Zreck ungenügend und eS erhebt sich die Frage, woher die Truppen für diesen Zweck genommen werden sollen. Man hat dem Präsidenten den Rath qegeben, die Marine dazu zu gebrauchen, um den Insurgenten die Zufuhr von KriegS'Contrebande und LebensMitteln abzuschneiden, ohne eine Blockade in aller Form zu erklären ; vor jeden Hasen ein armirteS Schiff zu stationiren und jede? einlaufende Fahrzeug zu zwingen, sein Manifest vorzulegen. Aber auch dieser Plan hat seine Schwierigkeiten, weil eine hinreichende Anzahl Fahrzeuge von geringem Tiefgang, um in alle Häfen einzulaufen, wo die Filipino? ihre Vorräthe in Empfang nehmen können, nicht vorHanden ist. ,,, England und Transvaal. Pretoria,. Sept. n der Heutigen Sitzung de? Volk?raad ging e? recht stürmisch zu, als die Interpella tion de? Abgeordneten Coester, zur Debatte kam, welche dahin ging, über die Anhäufung britischer Truppen an der Grenze von Tran?vaal Auskunft zu verlangen. Der Staatssekretär Reitz erklärte, er haben gestern dendritischen Agenten, Herrn Conynham Green aufgesucht und ihn gefragt, welche Antwort die Re gierung im BolkSraad bezüglich der Anhäufung britischer Truppen an den Grenzen von Transvaal geben könnte, und ob Herr Green sich dem britischen Hoch.Commissar, Sir Alfred Milner, dieserhalb in Verbindung setzen könne. Die Antwort, die heute Morgen eingetroffen sei, habe gelantet:
cecttcrs "1 mfeifeM,uirmf Ihren Wunsch abgesandte Telegramm
j habe ich von Sir Milner folgende Ant- schäftigt, das alte Täte Schulhaus ein- ' wort erhalten : Ich weiß nicht, worauf zurichten, als das Gebäude plötzlich zuHerr Re-tz anspielt, wenn er von der sammenstürzte und 'die Männer unter . C - C (V . l . i
Anhäufung von Truvpen spricht. Er ... ...... . muß die vritiiqen Gruppen ,n u. iv a. n v arnca meinen, ceren leuung n Anzahl kein Geheimniß ist. Zedermann weiß, daß fie hier find, um die ?m für etwaige Eventualitäten Vorsorge zu treffen " Während der Debatte sielen sehr heftige Ausdrücke. Herr Coester erklärte, es wäre für Transvaal an der a -x t n n . . ... u Zeit, nch aus alle Eventualitäten vorzubereiten. Und ein anderes Mitglied rief auS : England handelt, wie ein Mann, der einem den Revolver in'? fisii " 1 c fi- . m oi Herr Tosen erklärte, die Antwort deS Sir Milner käme einer Kriegöerklärung gleich und verlas ein Tele. gramm von einem der Feldkorne'ö, in welchem gemeldet wurde, die Bevölkerung in seinem Distrikt würde einen Aufruhr erheben, wenn Präsident Krüger sich zu einer neuen Konferenz begeben würde. Der Vorsitzende rief Herrn Tosen zur Ordnung, weil er ge. sagt batte, die Leute, welche an dem Einfall deS Dr. Jameson theilgenom. men hätten, hätten gehängt werden sollen. Schließlich erhob sich Präsident Krüger und sagte : Man hat den Fremden dieselben Rechte angeboten, wie den BurgherS, sie wollten fie aber nicht annehmen. Herr Chamberlain bemüht sich, den Ausländern daS Bürgerrecht zu verschassen, da? diese gar nicht haben wollen. Sein wirklicher Zweck ist der Besitz von Tran?vaal. Vt U'gyer? sind bereit, für die Sache de? Frieden? diele Zugeständnisse zu machen, nimmermehr werden sie aber ihre Unabhängigkeit opfern." Nachdem Herr Krüger Gladftone Lob gezollt hatte, erklärte er, wenn e? zum Kampfe käme, würde der allmächtige Gott die Entscheidung haben. Er er. mahnte die Abgeordneten zur Mäßigung. erinnerte fie daran, daß die Ant. wort de? HerrnChamberlain unterweg? sei und sagte, daß, wenn eine neue Commission eingesetzt werden sollte. d:e Republik Delegaten senden könne um womöglich den Frieden zu erhalten. 3m Laufe der Debatte sagte einer der Abgeordneten, Herr Chamberlain müsse, al? er die Rede bei der Gartengesellschaft in Highbury gshalten, betrunken gewesen sein, und fügte hinzu, daß man ihm Mauser-Pillen" geben müsse, wenn er sich auf diese Weise weiter benehmen würde. Bentheim deöavouirt. Co bürg, 8. Sept. Ein offiziöse? Nachrichten. Bureau erklärt, daß die kürzlich von Charle? E Bentheim in Atlanta, Ga , gemachte Angabe, Alvin Florschuetz habe, al? er Vice.Consul in Sonneberg war, Siegel und Briefbogen de? Consulat? Jahre lang, bevor die Drehfu?.Affaire ihren Anfang nabm, dazu benutzt, um der deutschen Regierung französische militärische Ge. Heimnisse zu übermitteln, reine Er. sindung sei. Auch wird gesagt, daß Bentheim niemals in den Burearz de, deutscben Generalstabö bescbäftiat. war, wie er behauptet hat. 0tssA5kaSriSt5N. Angekommen in : New I o r k : Columbia" und Pretoria" von Hamburg; Nomadic" von Liverpool. Hamburg: Gras Waldersee" von New Fork. Liverpool: Britannie" von New Sork. allerlei. AndenFolgeneines Insektenstiches starb in Paterson. N. X.
die ein Jahr alte Jda Harnischfeger. ' worden. Das Feuer hätte sicher noch Vor etwa zwei Wochen wurde sie durch größeren Umfang angenommen, wenn ein Insekt an der Oberlippe gebissen, .nicht die Feuerwehren aus Neustettin und ihre Lippe fing sofort zu schwellen und Ha.mmerstein, außerdem vom an. Das Kind litt entsetzliche Schmer- Schießplätze Hammerstein 200 Mann zen. und die Eltern wußten nicht aus Artillerie zu Hülfe geeilt wären. Ueber noch ein. Ein herbeigerufener Arzt ver- 50 Familien sind durch dieseVrandcatamochte zwar die Schmerzen zu lindern, strophe obdachlos geworden, meist kleine doch konnte er das Leben des Kindes, ' Leute, welche nichts gerettet und fast dessen ganzer Kopf unförmlich ange- i nichts versichert hatten, und denen auch schwollen war, nicht mehr retten. j die bereits eingebrachte Roggenernte In Pike County. Ind., 5 verbrannt ist. In Brotzen be! TemMeilen nordwestlich von WinSlow, er- velburg hat eine größere Feueröbrunst eignete :ch ein Unglück, dem Zwei ffa-' dieehöste von fünf Bessern mit al
"iUtnvä!" zum Opfer sielen. Robert cv 6 nh,rr0n K,m?f fi.
Z"" uiu axuv Mwi wuroe 'von fallenden Balkn fast auseinander geschnitten, währendJohn noch bis zum . ' . v Deno levle und dann den erhaltenen Verletzungen erlag. Beide hinterlassen mliien. fon Tower aus Brooklyn, N. Y., mit einer schwarzen Schlange. Die Familie des Knaben bewohnt zur Zeit eine Cottage an der Bai von East Moriches, ffeö ansichtig. Mit einem 'Stockschlage betäuBte et das Reptil und um die Haut a Trophäe zu bewahren, steckte er den Kopf seines Opfers in eine mit Kerosen gefüllte Flasche. Diese Procedur vaiit eme unerwartete Wirkung, denn ie Schlange kam wieder zu sich und trank die Flasche leer. Nun erschlug der Junge die Schlange mit einem Knittel. Die zwischen den Sckaf und Rindyiehzüchtern in Nebraska wegen' des Weiderechts bestehenden Streitigkeiten haben wieder ein Menschenleben gefordert. George Coil schoß in Dawes County nach einem heftigen Wortwechsel den Tom Ryan vom Pferde. Coil hütete seines Vaters Schafe. Ryan hatte mehrere Rinderheerden auf dieselbe Weide getrieben und suchte den Schafhirten mit einer Flinte einzuschüchtern. Die Beiden waren Nachbarn und hatten beständig Streit miteinander. Nachdem Coil seinen Gegner erschossen hatte, lieferte er sich den Behörden aus. Sein Vater ist ein prominenter Bürger und Volltiker. Durch den letzten Bankkrach in Perth Amboy. N. I.. mißtrauisch gemacht und um seinen Schatz, den er der Bank in Perth Amboy anvertraut hat, vor räuberischen Händen sicher zu stellen, schnitt Samuel De Vae. ein in Spoiswoods, N. I., wohnender Farmonkel, seine Wertpapiere in zwei Hälften. Eine Hälfte ließ er der Bank, während er die andere in seiner Wohnung einen Platz anwies. De Vae glaubt auf diese Weise bestimmt, vor Dieben sicher zu sein; da diese, falls der Bank wieder mal was passiren sollte, nur die eine Hälfte der Bonds vorfinden, die 'ihnen nicht viel nüken dürfte. 64tX) A n g ö r ä'k atz en im Werthe von Z50.000 sind in diesem Jahre aus dem Staate Marne nach allen Theilen unseres Landes versandt worden. Cine einzige Firma, die Walnut Ridge Farm Co., versandte 936. Freberief D. Nubb von Waterville 488, Emory von North Anson 379, Frau Rawlett von Nockland 114. etc. Die Zahl der im Staate verbliebenen An-gora-Katzen wird auf Grund genauer Statistiken auf 11.860 angegeben, oder etwa 1.000 weniger als im Vorjähre. Die Zahl nimmt schon seit längerer Zeit stetig ab. da die Nachfrage aus allen Theilen der Vn. Staaten Canada so groß ist, daß die Züchter ihr nicht Genüge leisten können. Es giebt im Ganzen nur etwa 82.00033.000 echte Anaoraaken in diesem Lande. JnMarsalaaufder Insel Sicilien wurde ein entsetzliches Verbrechen verübt. Der' reiche Weinhändler Giuseppe Zanardelli hatte vor zwei Jahren ein junges, hübsches Weibchen geheirathet. Der Mann war im Geschäfte sehr angestrengt und die freie Zeit benützte die junge Frau, um ihren Gatten zu betrügen. Eines Tages wurde sie jedoch von diesem bei einem Tete-ä-Tte mit einem Dritten überrascht und es gab eine entsetzlicheScene. Von diesem Tage an war die Frau verschwunden und es hieß, daß sie zu ihren Eltern zurückgekehrt sei. Wenige Tage nachher fand man Zanardelli mit durchschossener Brust m semem Zim mer auf. Er hatte sich aus Gram über die Aufführung seiner Gattin getödtet. Nun erhielt der in Palermo wohnhafte Schwiegervater des Weinhändlers aus Marsala ein Weinfaß zugeschickt. Als der Mann daö ficiß anzapfen wollte, floß kein Wein heraus, weshalb er den Deckel zerschlug. Entsetzt prallte er zurück, als er in dem Fasse den Leichnam seiner Tochter fand. Zanardelli hatte die ungetreue Frau mit einem Dolchstiche getödtet, den Leichnam in dem Weinfasse verpackt und an seinen Schwiegervater aufgegeben. Dann führte 'der Wcinhändler den Selbstmord aus. JndenletztenTagenist die Provinz Pommern von einer Anzahl schwererFeuersbrünste heimgesucht worden. In dem Dorfe Soltnitz bei Neustettin sind in wenigen Stunden 21 Wohnhäuser und 14 Wirthsgebaude vollständia ein Raub der Flammen ge-
Chronische Dllstiebga VsyvwiU)i
knrirt. HH.ach ahczn dreiglgläbrigem Leie an DyS. 'Ji. repfia schreibt MrS. H. S. Dugdale. die J5'i ein t rrominenten GrfcdäilsmainkS von Warsaw.. N. .Ckit 28 Jahren litt ich sortaäbrcnd an Trsvevsia und schwachem Ma g,n. Dir lkichtestk Nahrung zeugte Beschwer den. derursachtc heftige Schmerzen und Formirung von Gas. Cinerlct wie sorgfältig ich :eine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Cssen. Ich wurde von vielen Aerzten bcdandelt und versuchte zzdlreiche Mittel ohne bau ernde Abhilfe. Vor zwci Jahren begann ich Tr. Mile' Nerven- und Leber-Pillen und Nervine ,u nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Beffcrung ein und ich war bald im Stande ,u essen, was mir beliebte, ohne tible Folgen. Ich halte dieselben stets vorräthig und ine einzige D"fik vertreibt irgendwelche alte Symptome. xr. uaier 'iKittei wcrden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Girantie; die erste Flasche nützt der da! Gcld wird zurücker stattet. Buch kber die Krankheiten bei Herzens und der Nerven frei. Adresse: Dr. ' Milea' Nervine z t Restores 3 ifj. UA.ll.vVl fc. "' D r. M i l e , M e d i e a l E .. Elkhart. Ind. len rnrevorralyen eingeäschert. In Stettin brannte die Holzbearbeitungsfabrit des Tischlermeisters Rogge vollständig aus. wobei ein zweites Grundstück im Mittelpunkt der Stadt in starke Mitleidenschaft gezogen wurde. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 100.000 Mark geschätzt. Dort brannte auch die Stoltingstraße 3 belegene Tischlerei und Holzbearbeitungsfabrik von I. Knapp mit allen Maschinen. Materialien und Hölzvor?ätben nieder. A ü f e l g e l t h ü m l i ch e A r t fand gestern Frau UniixrsitätsrathsWittwe Kölbel in Wien ihren Tod. Vor einigen Tagen fütterte sie ihren Papagei und ließ sich dabei einen Vissen aus dem Munde holen. Der Vogel biß sie in die Lippe, die Lippe schwoll rasch an, es trat Blutvergiftung ein. und obwohl sofort eine Operation vorgenommen wurde, starb Frau Kölbel unter den gräßlichsten Schmerzen. Ein bedauerlicher Uiu fall ereignete sich auf dem mit Holz von Halmstad in Bremen angekommenen Schiffe Meta", Capitän Suhr. Als das Schiff bei Hasenbürcn vor Anker lag. fiel der neunjährige Sohn des Schiffers durch Um orsichtigkeit über Bord. Der Koch Mölders. aus Hamburg, sprang dem Knaben nach, um ihn zu retten. Leider fanden beide bren Tod in den WellenBarfuß in San oa len und Wollstiefeln marschirten in Berlin neulich Nachmittag etwa zwanzig elegante Damen und Herren, erstere ohne Schleier und Schirm.' letztere zum Theil als Barhäuptige, vom Kaffee Kranzler vie Linden hinauf, zum Brandenburger Thore hinaus, nach der Siegessäule, die Siegesallee hinunter und diePotsdamerstraße bis nach Schöneberg, wo im Lindenpark Schluß gemacht wurde. Dieser Propagandamarsch erregte selbstredend besonderes Aufsehen. Sein Zweck war. die Aufmerksamkeit deS Volkes auf die Wichtigkeit des Barfußgehens hinzulenken und die Sandalen womöglich modefähig zu machen wie in der altgriechischen Zeit. A nÄ u'd a p e st w u r v e e l n e aus Soldaten bestehende Diebesbande gefaßt, die seit Monaten aus dcn militärischen Magazinen Matratzen. Lcintücher. Decken u. s. w. stahl. Auf eine Anzeige beobachtete man des Nachts, wie dreiSoldaten über die Mauer eines Militärdepots Waarenballen auf die Straße warfen, die von drei anderen Soldaten aufTransportwagen geladen wurden. Nun eilte eine in Bereitschaft gehaltene Patrouille zur Stelle und nahm die Diebe fest. Auf dem Wagen befanden sich dreitausend Decken und mehrere große Ballen, welche Officiersleintücher enthielten. Der Gesammtwerth dieser Waaren beträgt 2S.000 Gulden. Die eingeleitete Untersuchung ergab die Thatsache, daß ein Mitglied der Patrouille, welche dieVerHaftung vorgenommen hatte, in die Diebstahlsaffaire mitverwickelt ist. Die Waaren hatte der in der Josefstadt zu Budapest etablirte Kaufmann H. tief unter dem Schätzungswerthe angekauft und an einen in Galizien wohnendcn Armeelieferanten versandt, der sie wieder an die Militärverwaltung zurückverkaufte. Auch mehrere andere Civilversonen sind stark comöromittirt. Salzfluh tritt oft auf bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertbeile. Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hoob'ö Villen wirken borzüglich nach der Mahlzeit u. kurirenKopfweh. 25.
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