Indiana Tribüne, Volume 22, Number 351, Indianapolis, Marion County, 8 September 1899 — Page 3

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Roman von George? Ohnet.

(Fortsetzung.) ..In Frankreich, hier in Paris, oh Za, da gäbe es schon welche; aber in London wäre es ein großer Zufall." Ich danke Ihnen sehr. Herr Campistron, nun weiß ich alles, was ich zu wissen wünsche. Es bleibt mir nur noch übrig, Ihnen für hr freundliches Entgegenkommen zu danken sagte Tragomer. Es war mir ein Vergnügen, Herr Vicomte. Die vornehmen Leute können hier immer einer sehr guten Aufnähme sicher sein.... Wenn wir Ihnen mit unserer bescheidenen Spezialwissenschast nützlich sem können, thun wir alles, was in unseren Kräften steht . . . Salonstücke . . ., Pantomimen, kleine Lieder, alles, was die Zeit vertreibt, und den Geist anregt.. . Erlauben &xt, daß ich Ihnen den Pro spekt meines Instituts überreiche.Eine Masse Papiere und die Photographie Jeanne Bauds in der Hand haltend, entfernte sich Tragomer mit Marenval, von dem Ehepaar Eampistron bis an die Treppe geleitet. Auf dem Treppenflur, während sie die letzten Höflichkeiten austauschten, hörten sie wieder den Bassisten, dessen Stunde durch ihr Dazwischentreten abgekürzt worden war, Tonleitern brüllen. Sie stiegen die feuchte, dumpfige Treppe hinunter, und gingen wieder an der Schließerin vorbei,, die diesmal Zwiebel schälte und sie bis an die Hausthür mit einem verächtlichen Blick verfolgte. Nun, Tragomer." sagte Marenval, als sie wieder auf der Straße waren," wollen Sie mir jetzt erklären, was die ganze Unterhaltung mit der dicken, viel zu sehr geschminkten Blondine und mit diesem lächerlichen Gemahl von Toulouse bedeuten soll! Denn aus Ehre, ich verstehe kein Wort davon." .Freuen Sie sich, Marenval," sagte Christian, unsere Untersuchung ist um einen ungeheuren Schritt vorwärts gekommen. Jetzt oabe ich den Beweis in der Hand, daß Jenny Hawkins nicht diejenige ist, für die man sie hält, und wir müssen nun mit einer Genchtsperson reden, denn letzt kommt der schwierigste Theil unseres Unternehmen." .Ja, was wird denn daraus werden?" rief Marenval. .Es wird sehr hitzig werden. Wir müssen Schritt für Schritt gegen den Irrthum vorgehen und tapfer für den Triumph der Wahrheit kämpfen. Gestern schienen wir noch auf unuberwindliche Hindernisse zu stoßen, heute erscheint das Ziel erreichbar vor uns. Die Hauptsache war, die Gewißheit zu erlangen, daß Jeanne Baud nicht Jenny Hawkins ist. Jetzt habe ich den Beweis dafür in meiner Tasche. Diese Photographie mit der Unterschrift der Schülerin von Camplstron beweist, daß vi m (iil. I eine Per onenunlerianeouna. ilallgefunden hat. Und jetzt können wir ver langen, daß Jenny Hawkins uns erklärt, warum sie nicht die Zuae Jeanne Bauds trägt, fondern einer Person, die vor zwei Jahren getodtet sein soll, gerade in dem Augenblick, wo die genannte Jeanne Baud sich aus England entfernte, ihren Namen veränderte, sich vor denen, die sie hätten erkennen können, verbarg, sich ern ganz neues Re pertoire und eine neue Persönlichkeit schuf. Verstehen Sie mich nun, Marenval?" ,Ja, ich fange wirklich an auch Licht zu seyen. Äver weroen wir venn Jenny Hawkins verfolgen? Das könnte uns sehr weit führen, denn die Betrügerin reist ja in allen fünf Welttheilen herum." .Beruhigen Sie sich, :m Augenblick ist keine Rede von einer Abreise, aber später vielleicht. Jenny Hawkins muß nach London kommen, sie kann uns nicht entgehen. Wenn man einen Contrakt mit einem englischen Theater bricht, muß man eine ungeheure Strafe bezahlen. Sie kommt also ganz gemiß. . . . Und dort können wir dann handeln. Die Londoner Saison wird Sie doch nicht erschrecken?" Im Gegentheil! Und wenn ich nur über den Kanal fahren muß, dann ist es eine Vergnügungstour." Sie waren am Boulevard Magenta angekommen, wo sie aus Vorsicht ihren Wagen zurückgelassen hatten, und Tragomer sagte zu Marenval: Jetzt müssen wir uns mit einem Juristen besprechen. Sie nannten Pierre von V6sin. ihm will ich ' die Stirne bieten. Ich kenne ihn schon seit zwanzig Jahren, und er jagt mir weder in der Amtsrobe noch im Schlafrock Furcht ein." Wann wollen Sie zu ihm gehen?" Je früher, desto besser." Marenval zog seine Uhr. Fünf Uhr. Jetzt ist er nicht mehr im Justizpalast. Wir gehen daher in seine Wohnung. Wollen Sie?" .Ja. daö ist ein sehr guter löedanke Matianonstraße!" sagte Marenval zum Kutscher. Wenn Tragomer vorhin gesagt hatte, daß er Pierre von V6sin weder in der Robe noch im Schlafrock fürchte, so wußte er sehr gut, waö er damit sagen wollte. Heutzutage versieht man unter einem Staatsanwalt im allgemeinen einen eleganten, geistreichen, sehr beredten und über das Gesetz wobl unterrichteten seinen errn von etwa vierzig Jahren, der, wenn er sich in Gesellschaft zeiat. seine ernsten Geschäste vollständig vergißt, und nur im Kreise von geistreichen Männern und liebenswürdigen Frauen sein Leben genieken will. Er ist ein Junggeselle. reich, für alles Schöne leidenschaftlich beaeistert. macht selbst sehr hübsche mnh und siebt in Verbindung mit allen bedeutenden Malern und Schrift stellern von Paris. Pierre V6sin ent sprach nun diesem Bilde vollständig. und er hatte aus semer schonen !UJ0D nung einen glänzenden Empfangssalon gemacht, wo sich an den Sonntagen die Kunstliebhaber von gutem und feinem Geschmack und talentvolle Künstler zu vertraulicher Unterhaltung verzammel ML

Die Gastmähler in der Straße Matignon sind berühmt. Es werden aus. schließlich Herren eingeladen. Schon wiederholt haben Damen der vornehm men Welt, durch die Berichte darüber angezogen, Versuche gemacht, auch zugelassen zu werden, aber umsonst. Das Verbot ist aufrechterhalten worden, und die Epikuräer, die an dieser erleuchteten Tafelrunde theilnahmen, sind durch die Einmischung der Frauen in ihrem Behagen nicht gestört worden. Pierre von V6sin war vor etwa einer Stunde nach Hause zurückgekehrt; er saß behaglich am Kamin und gönnte sich ein Lesestündchen, als der Diener Herrn Tragomer und Herrn Marenval anmeldete. Der Staatsanwalt legte sein Buch weg, ging in den Salon und streckte den Gästen freundlich die Hände entgegen: Mein lieber Vicomte und auch Zie, Vetter, seien Sie mir herzlich willkommen! Welche? gute Wind bläst Sie hierher?" Wir wollen den Richter sprechen," sagte Marenval ernst. Aber Sie werden doch nicht verlangen, daß ich wie Meister Jacques im Geizhals" den Anzug wechsle", sagte der Staatsanwalt lachend. Kommen Sie hier in mein Arbeitszimmer, da ist es behaglicher." Er führte sie in das Zimmer, aus dem er eben gekommen war, und auf zwei Lehnstühle deutend, sagte er: Bitte, setzen Sie sich! Haben Sie vielleicht ein Verbrechen begangen, und sehe ich zwei Mitschuldige vor mir?" Nein, beruhigen Sie sich", erwiderte Tragomer. wir wollen Sie nicht für uns um Hilfe anflehen. Es handelt sich um einen Unglücklichen, für den wir eine große Theilnahme empfinden." Der Staatsanwalt wurde ernsthaft. Sein feines Gesicht mit dem schwarzen, da und dort von silbernenFäden durchzogenen Bart nahm einen nachdenklichen Ausdruck an, und er sagte: Ich höre!" Nun also, mein lieber Freund, vor allem möchte ich fragen, ob Sie sich in den Hauptpunkten und im allgemeinen noch an den Proceß von Jacques von Fröneuse erinnern?" Q ja, sogar mehr als nur im allgemeinen. Ich erinnere mich sogar noch an alle Einzelheiten. Wissen Sie warumL Mein Freund Fr6mart. der damals bei der Gerichtsverhandlung war und den Platz des Oberstaatsanwalts einnehmen sollte, war gichtleidend. und so wurde mir der Auftrag, die Akten genau durchzugehen, um Frmart vertreten zu können, wenn er krankheithalber am Erscheinen im Palast verhindert sein sollte. Ich habe also die Akten von Jacques von fjrd neuse in der Hand gehabt. Und ich habe sie mit um so größerem Interesse studirt als ich, wie Sie alle auch, den jungen Mann öfters in Gesellschaft getroffen hatte und für die Familie die herzlichste Theilnahme fühlte. Ich kannte ihn allerdings nicht genÜAend, um mich für incompetent zu erklären, aber doch gut genug, um mich mit großem Eifer an die Ausklärung dieser schrecklichen Geschichte zu machen. Ich bekam keine Gelegenheit, das Wort zu ergreifen, und ich war sehr froh darüber, denn es wäre mir eine sehr Peinliche Aufgabe gewesen, gegen diesen jungen Mann aufzutreten, und doch hätte ich es ohne Nachsicht thun müssen,

da ich von seiner Schuld überzeugt war." Ah! sagte Tragomer. Sie hatten also in den Akten den Beweis dafür gefunden?" Den schlagenden Beweis, ja. Ab gesehen von dem Geständniß des Angeklagten selbst, hatte man einen vollständigeren Beweis gar nicht haben können. Also glauben Sie nicht, daß er ungerecht verurtheilt worden ist." Nem, das glaube ich nicht; ich kann es nicht glauben; ich müßte verrückt sein, wenn ich Ihnen das Gegentheil sagen wurde. Und ich muß hinzufugen, daß Fr6mart, mit dem ich über die Sache fprach. ganz derselben Ansicht st. und der Oberstaatsanwalt ebenfalls. Nur allein durch eine sentimentale Vergünstigung von der. Jury, die dem guten Betragen des Angeklagten, seinen Betheuerungen. seinen Thränen, der bewunderungswürdigen Haltung seiner Mutter und der ganzen Ehrenhaftigkeit der Familie zugestanden wurde, sind mildernde Umstände angenommen worden, die dem armen Teufel das Leben gerettet haben. Ohne diese wäre er zum Tode verurtheilt worden. Der Gerichtshof war so sicher !n seiner Ueberzeugung, daß er die Strafe ohne jede mildernden Umstände angenommen hätte, und der Kovf des Angeklagten wäre unter dem Beile gefallen. Nun wohl! Leute würde der GerichtZhos es bitter bereuen," sagte Tragomer, und das ist wieder ein berechtiqter Einwand aeoen die Todesstrafe. Denn in diesem Falle hätte das Gericht emen Unschuldigen aus das Schassott öeschickt." . t Na. na. Traaomer." agle ver Staatsanwalt mit einem spöttischen Lächeln, erregen wir uns doch nicht! Es ist sehr leicht, einen Verurtheilten für unschuldig zu erklären, aber eS ist weniger leicht, zu beweisen, oatz er wirklich unschuldig ist. Das ist es a aerade. was Marenda! und ich uns vorgenommen haben." Pierre von VSsin betrachtete seme beiden Gäste neugierig, dann wurde er m m. m m . fW seyr ernst und sagte: Ay, Ay: sie beide! Zwei Männer der vorneymen Welt, die gar nichts von dem Gerichtsverfahren verstehen, und die sicherlich aufrichtig und jeder Intrigue fremd sind. Warf ich fragen, warum -i? diesen Entschluß gefaßt haben? In wessen Namen und aus welchem Interesse?" Marenval ergriff das Wort und sagte mit ruhiger Würde: Im Namen der Menschlichkit; im Interesse der Gerechtigkeit." Pierre von V6sin kannte die Menschen, er kannte insbesondere Marenval. Er hatte ihn immer für einen Mann von mittelmäßigem Verstand gehalten, der außer sür seinen Handel sonst für nickt v!eleDin Interesse

yatte und viel lieber sein großes Vermögen genießen wollte, als es in den Dienst einer guten Sache zu stellen und dadurch zu glänzen. Er hatte gesehen.daß er sich von der Familie Fröneuse abwandte und zwar aerade in dem Au-

genblick, wo er sich ihr hätte nähern ' sollen. Und die Treulosigkeit des früheren Teigwaarenfabrikanten hatte feine Ansicht über den menschlichen Edelmuth nicht gerade vermehrt. Als er ihn aber jetzt so entschlossen und edelmllthig reden hörte, spitzte er die Ohren. Es mußten wirklich ernsthafte Gründe und eine ganz neue Ueberzeugung aufgetaucht sein, sonst hätte Marenval nicht mit einer solchen Sicherheit reden können. Sie glauben also an einen Rechtsirrthum?" sagte er. während er seine Besucher scharf anblickte. Jawohl! Die Familie selbst hat niemals aufgehört, daran zu glauben, der Verurtheilte seine Unschuld zu betheuern." Das ist immer, oder wenigstens fast immer der Fall. Wir müßten fortwährend Prozesse revidiren, wenn es nach den Wünschen der Familien und dem Ableugnen der Verurtheilten ginge. Ein offenes Geständniß ist sehr selten, ja, Sie werden sehr erstaunt sein, wenn ich Ihnen sage, daß vor Gericht manchmal sehr sonderbare Fälle vorkommen, und daß wir Angeklagte gehabt haben, die sich selbst für schuldig erklärten und es doch nicht waren; aber das sind natürlich nur Ausnahmen, die, wie die Grammatik sagt, die Regel bestätigen." . Aber." erwiderte Tragomer. Sie werden doch zugeben, daß es zum minbesten sehr außergewöhnlich ist, wenn ein Mann wegen. Ermordung einer Frau verurtheilt wird, diese Frau aber noch lebt und sich einer guten Gesundheit erfreut." Diesmal zeigte sich der Unglaube des Richters ohne jegliche Zurückhaltung. Er zuckte mitleidig die Achseln und sagte sehr sanst: Ach. gehen Sie! Kommen Sie nicht mit romantischen Verwickelungen. Wir wollen Sie einem alten Schlaukopf von einem Gerichtsbetsitz wie meine Wenigkeit hier zumuthen. zu glauben, daß ein Untersuchungsrichter von die Anklagekammer und die Anklagekammer vor das Schwurgericht einen Angeklagten gestellt habe, wenn nicht wirklich ein Verbrechen begangen worden wäre? Sie vergessen, daß ich selbst die Akten und das Verhör des Angeklagten, der nicht geleugnet hat. daß er sich der Leiche seiner Geliebten gegenüber fand, in der Hand aehabt hatte Alles. Alles! Gehen Sie. wir sind keine Killer! Bringen Sie keine Hirngespinste vor!" Hier ist nur eins zu sagen, daß nämlich Jacques von Fröneuse verurtheilt wurde, weil er L Pöralli umgebracht habe, daß aber Lea Pöralli noch lebt!." (Fortsetzung folgt ) -- ?üs Vunstflillkel. Humoreske von AlexiS Kolb. Das ganze Postamt war äußerem Häusl. Händeringend, mit flatterndem Schlafrocke lief der alte Postmeister in der Kanzlei herum und schaute verstörten Blicks in jeden Winkel. - Der magere Erpeditor räumte schwitzend und pustend den staubigen Inhalt eines Drucksortenkastens aus und mit einer wahren Armensundermiene rutschte 's Pepperl, der weißköpfige Postbote, unter den Tischen und Regalen herum und rief zitternd die Hilfe des heiligen Antonius an. Sie suchten alle drei mit dem Muthe der Verzweiflung. Ja wenn es noch eine Banknote geWesen wäre, die hätte sich leichter sinden lassen, so aber! Und gerade heute muß sich das Mißgeschick ereignen. Da hatte der Postmeister gestern ein vertrauliches Brieflein von, seinem liebwerthen Amtsgenossen aus Dreihacken erhalten. Lieber Herr College! Der PostCommissär Dr. Ueberfall hat heute Amtsrevision bei mir vorgenommen, derselbe trifft morgen Nachmittag bei Dir ein, halte hübsch in Ordnung." Das war eine Nacht fieberhafter Thätigkeit; weder der Postmeister, noch der Expeditor, noch der Bote schlössen die Augen. Dafür war das Amt am nächsten Morgen aber auch wie aus'm Schachterl". Nichts fehlte, nicht einmal ein Pünktlein auf einem Recepisse. Mit siegesgewisser Miene durchschritt der Postmeister die Kanzlei und freute sich schon im vorhinein auf die belobenden, anerkennenden Worte des gestrengen Vorgesetzten. Da fiel so von ungefähr sein Blick auf den jungen Expeditor. Der stand da vor einem mächtigen Stoß von Briefen, aber er stempelte dieselben nicht ab, wie es seine Oblieaenheit gewesen wäre, sondern er betracytete kopfschüttelnd den Stempel in seiner Hand. So sputet Euch doch. Franz , rief der Postmeister unwillig. ' Aber der junge Beamte schien diese Aufforderung ganz zu überhören. Langsam wandte er sich dem Post meister zu. Wir haben doch heute den neun ten?" frug er zögernd. Freilich, mir scheint. Ihr seid schlaftrunken?" Wenn wir heute den neunten haben, so kann ich die Briefe mcht abstempeln", antwortete mit unsicherer Stimme der Erpeditor. Und warum nicht?" rief der Postmeister befremdet, und nichts Gutes ahnend trat er an den Tisch heran. Weil mir das Datumzeichen aus dem Stempel fehlt und weil ich das Zeichen nirgends finden kann, weder auf den Tischen noch im Kästchen; die anderen Daten sind alle darinnen. . Der Postmeister mußte sich bei die ser Nackrickt an eine Stubllebne fest halten, so war ihm der Schrecken in tie Glieder gefahren, denn er hatte

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8 L SferferrlaTfag sofort die ganze ?cywere des Unglückes erkannt. Ein Postamt ohne Stempel, das war überhaupt undenk bar. Da begann jenes verzweifelte, unfruchtbare Suchen. Vielleicht kann der Schlosser den Schaden gut machen," meinte endlich der Expeditor. 'S Pepperl wurde um den Schlosser geschickt. Und im Eilschritt kam der Meister. Seid außer Sorge, Nachbar Post-, meister , begann er trostreich, die Arbett ist mir ein Spaß, morgen gehe ich in die Kreisstadt und da besorge ich mir die nöthigen Werkzeuge, denn auf so seine Sachelchen ist meine Werkstatt nlcht eingerichtet." Morgen! da ist es m spät stöhnte der unglückliche Postmeister und ließ sich erschöpft aus einen Stuhl nieder. Sollte es nicht der Tischler aus Holz zuwege bringen?" stotterte angstfürn ? tnfefe..T r.::j H UUl -ptffCll UUICI UCU UUCUden Regalen hervor, wohin er sich schon wieder verkrochen hatte. In stumpfem Gleichmuth nickt der Postmeister mit dem Haupt. Mit wichtlger Miene betrat Meister Ungleich die Kanzlei und eingehend prüfte er den Stempel. Wenn ich das richtige Holz dazu hätte.und wenn mein Sohn, der Kunsttischler, nicht zum Militär eingerückt wäre," meinte er nachdenkZich, könnte Euch gleich geholfen werden, fo aber " der Tischler zuckte die Schulter und empfahl sich. Da trat der dicke Postillon in das Bureau. Theilnahmsvoll ließ er sich die Unglucksgeschlchte erzählen. Doch plötzlich wurde er nachdenklich und dann flog es wie ein freudiges Aufleuchten über seme fetten Zuge. Ich Hab's," rief er freudig bewegt, mein Vetter, der Hufschmied, der macht's, der hat mir erst unlängst eine alte Kaffeemühle, mit der schon gar nichts mehr anzufangen war, wieder zusammengerichtet wie eine neue, na - ich kann's ja herbringen." Die Mühle brauche ich nicht, bringt meinetwegen den Hufschmied," unterbrach ihn der Postmeister, welcher sich m seiner Noth auch an einen Strohhalm klammerte. Und der Hufschmied erschien wirklich, ausgerüstet mit Hammer, Feile und Zange und einem Eisenstad, als 5elte es die Pferde einer ganzen ESkadron zu beschlagen. Als er vernahm, um was es sich handelte, machte er freilich ein verduktes Gesicht, aber er ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Bedachtsam prüfte er mit semen grauen, listt,aen Aeualein den Stempel und di. Zeichelchen im Kästchen, dann erklärte V t . n . t- c er m ooufler eeienruye, imuici nuc Viertelstunde einen neuen Datumeinsah zu liefern, aber ungestört wolle er sein bei seiner Arbeit. Und sie ließen ihn allein den vleveren Meister und warteten draußen auf dem Flur. Lanae stellte der 5)ufschmied die Geduld der zwischen Hoffnung Schwankenden auck nickt auf die Probe und als der Postmeister, der Expeditor und s Pepperl wieder die Kanzlei betraten, da leuchtete die 9." glanzend und blank aus dem geschwärzten Stempel heraus. Gerührt reichte der Postmeister dem kunstfertigen Hufschmied die Hand und in der schwieligen Rechten des wackeren Meisters blieb eine Fünfer-Note zurück. Sckmunzelnd liefe der Schmied das Geld in die Tasche gleiten und empfahl stck mit vielen Dankesworten. . Draußen vor dem Hause erwarte ihn der Postillon. Vetter!- begann er neugierig. .sagt mir nur. wie in aller Welt habt

5 I Redakteur 5 5 . t ! 5 Jx&novaLZor i beftiaen Anfall von Grirve und bin seitdem ow h Ih 2 ft l 5 z & 'M V H sagen wen Ihr unsere i V. i Schneidet die? au3 ConponÄo. 16 t F2 und schickt mit Order

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I e K 1 I m m. & i u E Hi H 5 Jyr oocy fo scynei mt Kunststück fertig gebracht, das konnte doch gar nicht mit rechten Dingen zugehen' da muß Hexerei im Spiel gewesen sein." Da begann der Hufschmied gar mächtig zu lachen. Nein! Vetter Postillon, hexen kann ich nicht." nes er belustigt, urtd seine Stimme dämpfend, fuhr er geheimnißvoll fort: Ich habe auch gar kein neues Datumzeichen gemacht, und brächte überbauvt ein solches in aller Ewigkeit nicht zusammen, aber die Augen hatte ich hübsch offen. Sehet! wie ich so ratblos in das Kästchen bineinstarre, da kommt mir plötzlich ein guter Gedanke. Als ich Euch alle draußen babe. da nehme ick raick aus dem Kästchen ein Datumzeicker. heraus und zwar die 6. Das putzte ich, mir fem säuberlich zurecht und stecke es verkehrt in den Stempel, nun war die 9. fertig, und das war die aanze Qererei adjes Vetter Postillon! und ruft mich bald wieder zu uhnlichen Arbeiten. Eine kleine Weile blickte der Postilson verblüfft seinen behäbig davonschreitenden Vetter nach, dann schlug er sich ärgerlich vor die Stirn und dic sckarfsmniaen Worte: Na! daKunststück'!, das hatt' ich- auch p r,,' .s?ckt" ,nfsMiir,sten unwillu 1111. yivmuj , ni.jri kürlich seinen Lippen. (5 n mrf raüriiiat Ver- ' söhnungsfeier wurde in dem Slädtchen Vrooklyn. Ind., gefeiert. Der Farmer William Weiler war der glückliche Vater von 22 Kindern. Als die eiven größer wurden, kam es zwischen ihnen zu Streitigkeiten, und infolge dessen trennten sich auch die Ehegatten, ohne r .. r y 'L. ... rr C( WI. ficy leoocy fcyelven zu laiscn. null, wie Kinder trennten sich, elf blieben bei der Mutter und ebenso viele beim Vater. Vor einigen Tagen wurde der älteste Sohn vom Blutsturze dahingerafft, und Mutter und Vater, sowie die 21 Geschwister sahen sich am Sarge des Verstorbenen zum ersten Maie wieoer. Seitdem leben sie wieder in holderEintrackt zusammen. An dem Versöh nungsfest nahm so ziemlich die ganze Ortschaft Theil. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEftfPFEL. Sest-Schrist zur Feier der Bollendung des Deutschen Hauses Vrochirt 50c ; gebunden $1.00. Poftporto beträgt 15c. Z Hai i Uc Offw der .Iribft (tan ach beider H. 211 ., in b Office bll .Xilinapti" i.. r.rru i-.r. t l. " ii unumen iiun ti(&Mii vnoiij DaS Deutsch'Amerikanische ZZgvWukeäu 1 Holoriat ron II. MABCE WORTH, 532 Vine St., Cincinnati, O., ist anerfannt das kltefte, Veitverbreiteste und zuverlässigste tn Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man rertkauenSvoll in seine Hände legen, und versickert sein, daß die Ueinften, ' dte größten vollmachtAuftrSge mit aleichNt Sife? u?.d genauer Nechtkenntniß prompt und gnviffenhaft er ledigtwdMo DtH,ffi,ill,Li5' vermiete? Erben öchntUich t K!zf! tun mund.

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