Indiana Tribüne, Volume 22, Number 350, Indianapolis, Marion County, 7 September 1899 — Page 1

o o rlC A n svr Vs A tfvft r j i IV SV3; V-V l W w v V . .-fs n ".- Office : No. 18 Sud Alabama Otrasze. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, öen 7 September (899. Jahrgang 82, No. 350

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Wechsel, Creditbriefe und PoftanweiLditorielles. Durch die Presse macht gegen-

wärtig die Erzählung eines gewissen gutbezahlte Sinekuren ! -Kolonialbesitz m Nachdruck, daß wir auf den PhiBcntheim in Atlanta. Ga., die Runde, schafft eine Vermehrung deS stehenden lippinen gegen eine civilifirte Sevöl-

dahin lautend, daß die Uebermittlung gestohlener französischer Dokumenle und die Bezahlung dafür durch die Hände deS amerikanischen ViceeonsulS glorschüx in Sonneberg gegangen sei. Die Dokumente seien an disen in CY . . n . Ml tr VUppen verbal, mezqe in onneverg gemacht und ,n Parl gemeldet wurden, geschickt worden. Für die KorrespondenzseienBriefpapierundEouvertö deS amerikanischen ConfulatS verwen- - . . I det worden. Bentheim giebt an, er r , r nmr ... . . . . . I tt sranzoniqer uever,eder be,m beutschen Generalftabe in Berlin gewesen. Die deutsche Botschaft in Washington bihauptet, eS könne nichts Wahres an der Sache sein. - Unsere Imperialisten suchen die Ausdehnung des LändergebietS der Vereinigten Staaten damit zu begründen, daß man sich auswärtige Märkte schassen, daß man den Ueberschuß der amerikanischen Industrieprodukte aus dlese Markte ablenken müsse. Abgesehen nun davon, daß der sitz fremder Kolonien absolut nicht I nöthig ist, um den Markt dieser Kolonien m?t Waaren zu versehen, wie z.I B. d:r große Absatz Deutschlands nach Ogsi,n b.wtift, s ist ich..imal nS,hig.bß der Besid .. dcnMark. ttx b.,..ss..n KII. r..ci..-v cro-x is k,kik,nd,n rtH.t w ' i Rückgang der englischen Ausfuhr in l den letzten Jahren trotz der Vermehr- ... - . . . " ung deS britischen Kolonialbesitzes ist t t.n.. cn . . : r. i? f or if I ver oe,ie vtwt9 sur vlk,e Ä.oaliaaze. i Die Londoner Zeitschrift Financial Reformer" vergleicht den Kolonialbefitz und den Handel des britischen Veltreiche? mit den Kolonien in den Zeit-

verioden von 1880 bis 18 und vonlruna hit Nereiniaten. Staat, r,in,

1894 bis 1898. 3n der zweiten Per -wmwm-w riode war der englische Kolonialbesitz um 2,600,000 englische Qnadratmeilen größer, als in der ersten Periode. Die Kolonialschwärmer konnten also durchauS mit den SzpanfionSleistungen deS englischen Reiches zusrieden sein. Natürlich war mit dieser SrpanfionSPolitik ein Wachsen der StaatSauSgaben zu verzeichnen, denn die Kolo-1 nien bedürfen der Besetzung durch Truppen und bedurften zum Theil auch der Eroberung durch Waffengewalt, Wir werden uns daher kaum darüber! wundern können, daß die Kosten für Armee und Marine in der ersten Periode um 48,188,000 Pfund Sterling geringer waren, als in der letzten Per,obe. Diese 48,183,000 Psund . . ai -!t . n r . e t e r r i I vertheilen sich auf fünf Jahre, so daß

ei,gc.rurrzyzer,ur,e er- bers starr uns der Versandt hat deöhaft G1 l1UmELB !2f2XI. . . . m . . .

u.vp""v v.vur,.Kl I"iyatd qon 4 Woeyen früher begonnen Redliche Summe von 9.638,000 gewöhnlich. Die erste Sendung

Psuno, ooer 4,i0.000 mehr an Steuern aufiiubrinaen batte. alS in den! i? ki- i Jahren 1379 dtk 1834. Wieviel die neuen Kolonien außer-sm-s..T.t. k..rxr. - ru vctajiungcn darüber schweigt der Financial . . Reformer", denn die Menschen find bei diesen Eroberungen noch daS billigste" Material. Sie kosten, wie man in den kapitalistischen Kreisen der eng - lischen Kolonialschwärmer zu sagen pflegt, nur einen Schilling pro Tag! , und Kops". Wenn nun der gute englische Pa -

triot gehofft hatte, daß sich diese Neu-

erwerbungen andererseits angenehm bemerkbar machen würden, so ist er bitter enttäuscht worden, falls er nicht zufallia in den neuen Kolonien eine JUUUIty lll Vlil lllMbll VVIVtlIVl HIV j reich dotirte Beamtenstelle erwischt hat; denn der Export hat sich, trotz des Gebietizuwachseö von über zwei und einer halben Million englischen Quadratmeilen nicht nur nicht gehoben, sondern er ist zurückgegangen. 3n der Z?it von 1879 bis 1884 wurden nach britlschen Kolonien für 403.799.000 Pfd. Sterling Waaren auS England exportirt, während dieser Szport in den letzten suns Jahren aus 391,225.000 Vsd. zurückgegangen ist. DaS heißt, daß der englische l?;port heute, 'wo der eng. lisch Kolonialbesitz so bedeutend dergrößert ist, jährlich um durchschnittlich Z12.576.000 hinter dem der Periode von 1880 bis 1834 zuruckblelbt. In Wirklichkeit kennen dle Hauptsorberer oeS Jmpttiattsmus tn merika die Thatsache recht gut, daß der Befitz der Philippinen dem amerikanischen Handel bei Weitem nicht den Borthell bringen kann, als er dem Staatsschätze Kosten auferlegt. Aber diese Smpe,rial,sten haben Söhne und Töchter, die sie anständig versorgen möchten. Kolo-1 malbesitz schafft Beamtenstellen, schasst HeereS, schasst deshalb auch eine Vermehrung der OsfizierSstellen. Dlese Beamten- und Ofsizieröftellen geben anständige" Versorgungkpoften sur Söhne, mtt denen sonst nichts anzufangen ist. geben Satten für die TSch. II. k ! . .MUuVi( null "r, unnunviö wlC Hauve vrmgen rnoajie. vaqtx oao Streben ach Ausdehnung deS amerikanischen Einflusses in Kolonialländern n den ersten Famllien deS Landes. , . C.1V I ayer oer mper,ailsmns oti . . . v .1 t CV . . . 1. ! I ooeren Bleryunoerr un,erer uxtom. Die Sorge um erhöhten Waarenabsatz geht zwar nebenbei, aber man weiß. daß diese Erhöhung unserer Ausfuhr mit dem Erwerb der Kolonien nur in losem Zusammenhange steht. Bnirjliiiidjnrfjlfii. Wetterbericht. Kühleres, schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur in-

Be-laerhalb der letzten 24 Stunden 98

Grad, niedrigste 72 Grad. Schissel's Badeanstalt-Tempera. tur 92 Grad. Höflich k.i...u, .tausch.. Washington, D. C, , S.pt. Die u,..,.ichnun, dt. u.b.r.inluf. ... . . . . ' L.r. ar ' zmicqcn ein ucrcinigicn oiaaicn uno D.utsckland k-,üalick der Aesökkeruna ' u o ' 1 oic von Postvacketen zwischen beiden Länd hat den Anlaß zum Austausch ggn Höflichkeiten zwischen den beiderseitigen Regierungen gegeben. Kaiser Wilhelm hat den deutschen SpezialGesandten, Freiherrn Mumm von Schwarzenftein, beauftragt, der RegieQ Q.r Befriedigung und seinen Dank für däS freundliche Entgegenkommen auSzudrücken und Präsident McKinley hat den Gesandten ersucht, dem Kaiser zu übermitteln, baß er die Botschaft seiner Majestät sehr zu würdigen wisse, und ihn seiner Befriedigung darüber zu vergewissern, daß eö ihm vergönnt gewesen sei, dabei mitzuwirken, daß durch diese Vereinbarung ein neuei Band der Freundschaft und der engen! Handelsinteressen geschaffen worden sei, welche die beiden Länder verbinden. Nachfrage nach a m e r i k a n ischenAepfeln. N e w I o r k, 6. Sept. 3n Deutsch-1 nd ist die Nachfrage nach amerikani- ' " T sch Aepfeln in diesem Jahre besondem Distrikt deS Hudson RiverS h.. r.kk.. ai- o..v .... . i Man erwartet, daß die AuSfnbr in diesem Jahre 100,000 Faß erreichen I .i.v i wwv I ' B l i s ch l a g n Eincinnati.l Ci nc inn at i, 6. Sept. Robin - lon'S Overnbauö wurde beute kökrend - ---- r T " w w w ww 1 eine Gewitter durch einen Blitzschlag in Brand gestt. Ein grober Theil der Feuerwehr erschien aber alsbald! aus dem Schauplatz deS BranbeS und eS gelang, denselben zu löschen, ehe

großer Schaden entstanden war. Die Anzeichen sprechen dafür, daß der Blih an der elektrischen Leitung in daö Gebände fuhr und die elektrischen Lichter

erloschen auch an anderen Orten in der IVU)tll HMMf Mt .l. .. - - - - Stad. Glücklicher Weise hatte die Saison des Theaterö noch nicht begon nen, wie in den übrigen Theatern der Stadt. Gegen Imperialismus. Springsiel d, Mass., 6 Sept. Die erste öffentliche Demonstration der Anti-Imperialisten in unserer Stadt fanD heute statt und zwar hatten sich igoy eute da,u einaefunden. Die Befürworter der jktzigen Adminiftra tion machten nur schwache Versuche, ihre Anficht zur Geltung zu bringen abgesehen von einigen AuSrufen Uocte man keine Proteste gegen die sehr kräftigen Aeußerungen, welche laut wurden. Der Sauvtredner war Gouvernör Bgutwell, welcher erklärte, der Krieg mtn Spanien und der Krieg auf den Philippinen hätte zu der Auffassung Anlaß gegeben, daß der Präsident die höchste Macht besitze und jeder Tadel gegen denselben einem Majeftätöver brechen gleich käme. Herr voutwell betonte mit besondekerung kämpfen und trotz einjähriger Kriegführung keine nennenSwerthen Vortheilc errungen hätten. Manila. M a n i l a. 6. Sevtbr. DaS Regirnent 3otoa ba letjte Ijltt borljanbene freiwillige, ist V0N Calulet hitthtt ZUrückgezogen und bereitet fich zur Heim. .. $tmtnt 806 iann aat$ ber nur 300 Mann tha 1 ' ,ul,kt Dienst und 406 standen auf ' bet ÄrflnfenIiß. troern baben sieb 75 Inu wieder anwerben lassen. DaS Regiment hat trotz vieler Gefechte keinen Mann im Felde verloren und nur 9 find Krankheiten erlegen. Die Insurgenten setzen ihre Demonstrationen fort und feuern allnächtlich auf die Vorposten bei ZmuS. AuS Zamboanga wird gemeldet, daß die Stadt fast ganz verlassen ist. Manila, 6. Sept. Die neueste Ausgabe von Papiergeld seitens der Filipinos belauft sich aus $3,000.000. Die Annahme deS Geldes ist obligatorisch gemacht, und die Noten find in drei Jahren einlöSbar. Die Znsurgenten haben an die Grundbesitzer im Innern durch eine Proklamation die burch ,...... iS!. ' J8W'.Tf und Zugvieh zu neuen. uno sugoir? zu ,leu, n aia8ia umgrivmmrn (vi i . l . .. Seattle, Wash , 6. Sept. Otto lf . m r - a . 9n)8 aus vrimro,, ooroa, in 91 von Copper Ntver in Alaska emgetroffen und bringt die Nachricht, daß steben Mitglieder der Scientific Pro. spectmg Co. von New Aork um S Leben gekommen find. Die Todten find : Srhardt, Miller, Allerman, Schutz Peter Siegel, Nutner und Baumgart er. George Hooker, ein andere? Mitglied der Expedition, kam mit dem Leben davon, aber ist in Folge deS corbutö, welcher seine Gefährten da hinraffte, vollständig verkrüppelt. vaumgartner verschwand auf einem SagdauSflug, Rutner wurde in Folge seiner Leiden wahnsinnig und mußte gefesselt werden. ThewS fand ihn am Morgen splitternackt im Schnee fitzend. l uno naq wenigen lunven war er todt. Die Gesellschaft hatte ein Lager bei Tvelve Mile, lenseitS deS Valdez Gletscher, angelegt. Der Drey fu S-Pro zeß. RevneS, 7. Sept. Labori erklärte, daß seine Bemühungen I . Scywarbroppen und Panizzardl zu verlassen, nach RenneS zu kommen. vergeblich gewesen seien. Er hoffe Liui v.t i.i n..:xi i:.mt.t 7P v "T 8" ikrer Aussagen durck -in-ommisffttn anordnen werde. I v er i . . . . l vstlCDluQUC, Qll ZjtllltltZ 6(0 llUvwärtigen AmteS klärte, daß e. nicht ging-, die Attache auf diplomatischem 1 Wege vorzuladen, durch Vernehmung mittest -iner l5,onk,ntin k,,? w-, , t w v w "W v v t) V MVV V wohl möglich, die Aussagen zu erlangen. ' Labori ersuchte um Aufschub von 43 Stunden und legte die Fragen vor, welche den Betreffenden gepellt werden

sollten Der Vorfitzende schlug daö

Gesuch ab. Ein großer Lärm entstand und eS dauerte eine gute Weile bis die Ruhe wiederhergestellt werden konnte. Labori . erklärte darauf, daß, da Cernufchi nicht anwesend sei, eS Recht wäre in öffentlicher Sitzung mitzutheilen, daß Cernufchi in der geheimen Sitzung zugegeben habe, daß er sich in der Person DreyfuS' geirrt habe, daß ihn eine .Photographie irre geführt habe und daß DreyfuS nicht der Mann sei. ; Labori derlaS dann eine Anzahl Briefe von Esterhazy, welche darauf hinwiesen, daß er Verrath übte. Der Vorsitzende erlaubte dann dem Gen. Mereier eine lange Rede zu halten, worin er sagte, daß Frehstadter in MadagaScar eine DiSziplinsträfe erhielt und daß vier der Richter des vorigen Gerichte nicht durch die Panizzardi Depesche beeinflußt wurden. Darauf wurden noch Sachverständige betreffs der Qualität des Papierö vernommen,, worauf das Bordereau geschrieben und gezeigt, daß eS da? gleiche war, daS Esterhazy für andere Schriftstücke verwendet hatte. Damit wurde die Beweisaufnahme geschlossen und Major Carrier hielt eine Anrede, worin er nachzuweisen suchte, daß die Schuld DreyfuS' bewiesen sei. Wer Cernuschi ist. Wien, ö. Sept. Eugen Hüdeczek, Edler von CernuSchi, ist in den öfterreichischen Armeekreisen nichts weniger als unbekannt. Er ist ein Kamerad" unseres Ministerpräsidenten Graf Thun, denn er hat mit demselben gleichzeitig im 14. Dragoner-Regiment gedient, war dafür bekannt, daß er stets zu den riskantesten Abenteuern aufgelegt war, .und zwar so sehr, daß er vor einer Reihe von Jahren unter Kuratel gestellt,. für geistesgestörterHätt uüd unter Wartegebühr zur DiSPosition gestellt wurde. Als Wohnort wurde ihm damals Prag angewiesen, doch litt eS den unruhigen Burschen dort nicht lange, er floh und begann ein Abenteuerleben. Sein Vater ist noch jetzt Oberstlieutenant in öfterreichischen Diensten. Eugen Cernukchi betheiligte sich angeblich an einer Verschwörung gegen die regierende serbische Dynastie der Obrenovitch und mußte deshalb Oesterreich verlassen. In Frankreich hat er seinen slavonischen Namen CzernuSky in CernuSchi umgewandelt. Die Neue Freie Presse" bezeichnet ihn als einen Schwindler; die königliche Familie, der er angehören will, sei längst auSgestorben. AuS Deutschland. Berlin, 6. Sept. DaS TonfliktSthema" wie die Maßregelung der neunzehn Landräthe genannt wird, wird in der Presse in allen Tonarten und Variationen weiter dikcutirt, ohne daß jedoch neue Gesichtspunkte gegeben werden. Man begnügt sich großtentheilS damit, die je nach dem Parteistandpunkt eingenommene Stellung nochmals zu präzisiren und SchlagWorte, wie Wartegeld. Kurs", Komödiensiguren", trotzige Fronde", energielose Regierung", zu wiederholen. Die liberalen Blätter perlangen rücksichtslose Bekämpfung der Agrarier und Zünstler und eine radicale Aenderung der innern Politik. Die Kölnische Zeitung" sürchtet, daß schwere Kämpfe bevorstehen, und erklärt, daß die Bildung einer radikalländlichen Volkspartei geplant sei, um die wirklichen Conservativen von den Agrardemagogen zu trennen. Neue Männer wären aber, schließt daS rheinische Blatt, durchaus nothwendig. Die ..Kölnische VolkSzeituna" ist dagegen der Ansicht, daß ein Personen Wechsel kein Stimmungswechsel sein Würde, und sieht in der Ferne die Auf lösungSsrage von Neuem austauchen. Freiherr von Chlumecky, der dazu auSersehen zu sein scheint, der Nachfol ger deS Ministerpräsidenten Grafen Thun-Hohenstein zu erden, conferirte heute in der Wohnung deS früheren HandelSminisierS Dr. Baernreither mit den HerrenhauSmitgliedern Graf Oswald von Thun-Hohenstein und Graf Karl Stürgkh sowie den ReichrathSabgeordneten Schwegl, Grabmayr, DubSky, Sltz und Ludwigfiorss, sämmtlich vom verfassungstreuen Groß grundbesth. Ueber das Resultat der Conserenz ist bis j'tzt nichts bekann geworden. .

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