Indiana Tribüne, Volume 22, Number 349, Indianapolis, Marion County, 6 September 1899 — Page 1

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Office : No. 18 Süd xllabaxxxa Straße. Telephon 1171 Jahrgang SS. Indianapolis, Zndiana Mittwoch, öen 6 September ,8?9. No. 319 ' '

2 (Sfrtrfl George Zchni't'. Tiknstag ach. wllllU um 1Z Uhr, im Utt von LI Jahre , und9I?onatn. Ti ?rdigunz findet Frkitag Rächm'ttagumlUhr. vom Itatrntjaufe, 411 Nord Spring En.b.u.ft...zu.in..d.n NatharinaFchm'tt.gtb.Sneichtt und Kinder. , . . I ' i 23 Starb . Zttagdaleua Bürget, geb. Lauer. rieastag Send Uhr. im lter von 74 Zihreu. Ti, Z?endiguug findet Donnerstag Vor mittag fß Uhr vom Trauerhauf, 512 loughert, Str., und um 9 Uhr von der Herz Jesu irchk au statt. Tie trauernden Hioterbltebeneu. -- 5 (ßeo. nUerrmaim ...' rfj ! .MMÄMW irsjVv-aska V I ' k' : r-i-i s j"4-r r-rr-r-rf WWW ZeichenbeftMer, Ossic:: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220. 222. 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Dies Z2i)t Inst'pls Militaer- Kapelle ' von 2ö Mann Harr? Klaukmann, Tirigknt. Noch eine Woche : fiteims - Jsift h Cic feinsten Linemetograxh Vilder, welche och je geztizt romdea. Eintritt zum Park frei, eintritt zum Zelt und Cid 25 Seat. Indiana OT! vom 8. bis 23. September. Besonders Mtrnktionen: James Wilson, Ackerbauminister Washington, D. D.. wird LonnerStag, der Jairwoche einen Vortrag halten. Frau S. T Norer, vom Ladikö Home Journal," halt vom Dienstag an Vortrage über Küche und HauS. Wettrennen, 4 Tage beginnend Die.,ftag, drei Rennen täglich. SousaZ Kapelle von 60 Mann und ein inderckor von 500 geben Mittwoch und Donnerstag Abend um 7$ Uhr Konzerte. Alle sragewürdigen Ausstellungen und Glücksspiele ausgeschlossen. Eintritt 30 Cents. Tickets haben für Diejenigen, welche bleiben sollen, auch für die Abendkonzerte Giltigkeit. TicketS nach 6 Uhr Abends an den Konzertabenden 25c. Tribüne 25c eztra. Bellinger's Musik -Schule ird am 11. September wiedereröffnet. Unterricht $513 $50. Verlange Sie ein Eircular. No. 505 Nord Delaware Straße. Circle Park IHIOTEIL ! Bar- und Billiard -Roorn. Euter deutscher Mittagstisch o (Deactlfii. tuet Bau- und Spar-Verein macht HypothekeU-Anleihen zu deu Niedrigsten Zizö-Naten. Abzahlungen der Schuld nach Be lieben. Nan erkundige sich bei dm Beamten : Vlbert (?. Metzger. PrSftdent. Lont? Lielken. ici.PrKstd,!. Urmin Bob. ekr,rk. Earl v. Lieber, echaiißn. versammlang jeden Samstag Vbend im Dentscken Hang. TUET) LAGLER. Rckchsol, ioa Herman Link, tto. R5 öd lladaa Etrahe. DaQpfQcbletf-Etablissement Rasir?neffn für Barbiere, Schenen, Clip ttxl und chirurgische Instrumente werde schnell und gut geschliffen. Alle Qtfici t2tixt

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Die Aussichten auf friedliche iBeilegung des Confl.kttS zwischen ' m f Nglano uno Aransoaai yaorn jio . ms 0 r L. . . 4 t . nrazt geoeiieii aus oeiocn cucn vereitet man sich auf den Krieg vor. England zieht in der Capkolonie Truppen zusammen und die Buren versehen sich mit Kriegsmaterial. Die Ausländer verlassen bereits in großer 3, hl Transvaal und flüchten nach Caya Town. 3m achten Congreßdistrikt von Missouri hat in einer soeben stattgefundenen SpezialWahl die imperialistische Politik McKinleys eine schwere Schlappe erhalten. Die übliche demokratische Mehrheit ist stark überschritten worden, treuem die lZzpansionöfrage zum Issue" gemacht wurde und die Republikaner gewaltige Anstrengungen machten. 3n großer Begeisterung deshalb beginnt der Wächter und Anzeiger" von Cleveland einen Artikel darüber mit den Worten des Dichters : Frisch aus mein Volk, die Flammenzeichen rauchen !" Wir stimmen vorläufig in diesen Julielruf nicht ein, denn wir bedenken, daß eine Schwalbe noch keinen Sommer macht und ein Gewinn von ein paar hundert Stimmen in einem Congreßdistrikt nicht als Maßstab für die Gesinnung deS Landes angesehen werden kann. Der Wächter und Anzeiger" nimmt die Gelegenheit wahr mit der West lichen Post' zu hadern, weil diese die Republikaner unterstützte, trotzdem sie stets gegen Expansion und ZmperialiSmuS war. Schon vor einigen Tagen zog der Wächter und Anzeiger" über die Zeitungen loS, welche allerlei Entchuldigungen dafür suchen, daß sie gegen ihre Ueberzeugung bei ihrer Partei bleiben. Nun hatte der W. u. A. in der Sache a völlig Recht. Komisch aber wirkte der Vorwurs um deswillen, weil der W. u. A. eS vor drei Jahren genau ebenso gemacht hat. DaS Blatt predigte von Tag zu Tag gegen die Silberbewegung. Kaum aber hatte die demokratische Partei sich für Silder erklärt, fiel der W. u. A. glatt aus den Bauch und bekundete nun seine Silberverehrung mit demselben Eiser, mit dem er vorher seine Silberverachtung kund gethan hatte. Und das war viel schlimmer alö das Verfahren der Westl. Post" denn diese kann immer?'., so lange die Demokraten an der Silberfreiprägung festhalten, der Ueberzeugung sein, daß Silberfreiprägung schlimmer sei, als Expansion. Ob die Ueberzeugung hrlich ist, oder nicht, läßt sich nicht nachweisen. Im großen Ganzen find indeß solche Vorkommnisse gar nichts Seltenes. Wir haben es erlebt, daß mehr als neun Zehntel derjenigen demokratischen Zeitungen, welche für die Stlberbewegung nur Hohn und Spott hatten, so lange sie populistisch war, nun. als sie demokratisch wurde, die größte politische Weisheit in derselben sahen. Nicht, daß sie bei der Partei blieben. weil ihre Ueberzeugung sich geändert hatte, sondern sie änderten ihre Ueberzeugung, weil sie bei der Partei bleiben wollten. Wir werden eö erleben, daß fast sämmtliche republikanische Zeitungen, welche jtzt gegen Expansion und Imperialismus find, trotzdem bei ihrer Partei bleiben werden. An Gründen wird eS ihnen ja nicht fehlen. Wir haben unS schon oft gefragt, ob eS für daS politische Verständniß und die politische Ehrlichkeit deS Volres nicht vullelcht besser wäre, wenn die Zeitungen sich auf Mittheilung von Nachrichten und Neuigkeiten beschränkten und daS Schreiben von Leitartikeln ganz unterließen. Denn von wirklichem Werthe ist nur eine unabhängige interesselose Meinung. Nur ist die Frage, ob nicht daS Publikum die Presse mehr corrumpirt, als diese daS Publikum. Denn eine wirklich unabhängige interesselose Meinung wird von verhältnißmäßig Wenigen verlangt. Dafür ist der ParteisanatiSmuS zu groß. Und da Zeitungen nicht aus dem Nichts geschaffen werden köanen, da ihre Herstellung Geld kostet und da eö nur wenige ZeitungSherauSgeber giebt, welche Willens find, sich zu Märtyrern ihrer Gesinnung zu machen, so macht sich der Herausgeber nicht zum Mundstück seiner eigenen Idee, fon

dern zum Mundstück der Palteif natiker. Leider ist der Muth eine freie, offene Meinung unabhängig von Partei und fanatifirter Volksmenge auSzusprechen, ein so seltener, daß der Janhagel ihn selbst da nicht mehr bemerkt, wo er vorhanden ist. ES ist ein traurige und widerliche Schauspiel.

fliifiiiisijntijlcii. WetrerberiSt. Fortgesetzt warme, schöne Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 98 Grad, niedrigste 76 Grad. Die Hitze stieg gestern in einzelnen Stadttheilen, namentlich im Centrum der Stadt bi 100 Grad. Die AuSsichten auf ein sehr fühlbare Sinken der Temperatur find vorläusiz auch nicht sehr tröstlich. Man muß eS eben ertragen. Die Hitze erreichte heute Nachmittag um 1 Uhr ihren Höhepunkt, 98 Grad, also geradesoviel wie gestern. Um 2 Uhr sank die Temperatur aus 90 Grad, wa durch ein in der Nähe der Stadt herniedergegangenes GeWitter verursacht wurde. Schlssel'S Badeanstalt-Tempera-tur 92 Grad. D i e S t. P a t r i ck S.G e m e i n d e. St. Loui, 5. Septbr. Friede herrscht jetzt in der St. Patrick. Gemeinde in East St. Louiö. Der Anfang vom Ende der bitteren ControVerse, welche vier Monate lang zwischen dem Bischof und der Gemeinde geführt worden ist, kam heute in Sicht, als Red. Vater John HarkinS, welcher zum temporären Adminiörator der Congreation ernannt worden ist, von der Gemeinde begrüßt wurde. Er kündigte an, daß der Gottesdienst am nächsten Sonntag wieder wie gewöhnlich abgehalten werden würde. - Das gelbe Fieber. Key West, Fla., 8. Sept. Dr. Porter, Chef deS staatlichen GesundheitSratheS macht Folgendes bekannt: BiS heute find ungefähr vierzig Erkrankungen an gelbem Fieber borgekommen. Fünf Fälle endeten mit Tod. Die Seuche breitet sich langsam auS. DaS Hospital ist organifirt und die Insel wird zu Wasser sorgfältig abpatrouillirt. Eine' nochmalige Desinfektion aller von Quarantaine-Stationen kommenden RegierungSfchiffe ist angeordnet. Der Dreyfuö-Pro zeß. R enn e S, . Sept. ES wird gesagt, daß in der geheimen Sitzung heute Morgen die Vertheidigung nachwies, daß Cernuschi ein Schwindler und Lump sei. Labori telegraphirte an Kaiser WilHelm und König Humbert ohne Einwilligung seine College Demanche, der sich keine gute Wirkung davon verspricht. Paleologue, welcher da auswärtige Amt vertritt, wurde von Labori wegen eines Briefe de deutschen Botschasterö, Graf Münster, befragt. Er antwertete: Dieser habe dem Minister de Auswärtigen erklärt, daß Oberst Schvartzkoppen diele petits bleus an Cftnhazy geschrieben habe, und daß daS in Frage stehende wahrscheinlich eine davon sei. , Diese Enthüllung erregte ungemeine Aussehen. Gen. Billot erklärte dann, dbß Esterhazy sicherlich ein Schwindler sei. sei er ein Verräther gewesen, so sei er ein Complice Dreyfu. Die war die erste Aeußerung der neuen Taktik de Generalstab. In fürchtbarer Aufregung schrie La bori, er Protestire, die sei eine ganz neue Anklage. Der Vorfitzende ermahnte ihn mehrmal sich zu beruhigen und drohte, ihm da Wort zu ent . liegen, aoori war oiap wte eine Leiche und verlangte wiederholt Ein tragung seine Proteste. Eö dauerte lange, bis Labori sich be ruhigte. Die Depositionen Paty de Clamö wurden verlesen, waren aber nicht von großem Interesse. ES heißt, daß Labori Antworten von Kaiser Wilhelm und König Humbert habe und daß Schvartzkoppen und Pa nizzardi alö Zeugen kommen werden.

Der Zeuge Cernuschi.

Renne, 5 Sept. Zwei große Ereignisse" in der gestrigen Sitzung deö Kriegsgerichts blieben au, zwei schwache Versuche der Generäle Thea-ter-Coupö" auszuführen ! Daö erste dieser großen Ereignisse" sollte die Zeugenaussage deö sogen. Cernuschi sein, der sich alö früherer CavallerieOffizier der österreichischen Armee vorstellte. Diese Auösage sollte von zerschmetternder Wirkung" sein. General Merc'er, der allgemein in Civilkleidung erscheint, außer wenn er vor die Schranken gerufen zu werden erwartet, hatte .heute Morgen seine schönste Uniform angelegt. Auch General Zarlinden war nach mehrtägiger Abwesenheit wieder anwesend. Dieö sollte wahrscheinlich dem albernen Klatsch dieses Burschen mehr Gewicht verleihen, der da zitterte, al Maitre Labori ihn aus'ö Korn nahm, und der mit jedem Wort und Blick und mit jeder Bewegung den bezahlten Meineidigen verrieth. Wie die Generäle eö wagen konnten, einen solchen Zeugen" vorzuschieben, ist einfach unverständlich. Sein Gesicht erinnert an einen entsprungenen Gefängnißvogel, seine Manieren sind die eineö Gauners und seine Sprache ist. die eine internationalen Abenteurers der schlimmsten Sorte. Dieö beweift, daß die Ankläger den Kopf verloren haben. Die Vorführung diese? Boomeranz" zeigt, daß die Generäle ihre Sache a! eine verlorene betrachten. Privat - Depeschen au Wien und Pari, die heute Abend hier eintrafen, weisen darauf hin, daß dieser Cernuschi wahrscheinlich ein durchgehender Betrüger ist. Er kannweder in Pari noch in der österreichischen Hauptstadt identisizirt werden und die Olfiziere, um die sich seine ganze Geschichte dreht, wissen nichtö von-ihm. Dos zweite Ereigniß der gestrigen Sitzung war die Betonung von Maitre Labori'ö angreisender Taktik. Alle wesentlichen Thatsachen, von beiden Seiten beigebracht, liegen jetzt den Richtern vor. Eö ist fraglich eine weise Politik, die Thatsachen in den Vordergrund zu drängen und dadurch die Richter zu zwingen, die wahre Situation zu erkennen; daö Recht der einen Seite für ebenso überwältigend, wie daö Unrecht aus der anderen Seite für gemein zu erklären, sodaß die Richter eö nicht wagen, gegen Thatsachen zu entscheiden. Diese Taktik zeitigt jetzt schon gute Resultate. Oberst Zouaust zeigt weniger Widerstand und Herr Labori wird wieder der Alte, den dasselbe Feuer beseelt, wie im ZolaProzeß. Er gab gestern ein ausgezeichnetes Beispiel von Dem, waö er in Zukunft zu thun gedenkt, alö er sich General Gonse vornahm und ihm ganz gewältig heimleuchtete. Herr Labori nannte General Gonse einen Lügner, waö er thatsächlich ist, und der General nahm den Vorwurf ohne Widerspruch hin, während Oberst Iouaust'ö Versuche, den unwilligen Anwalt von weiteren gerechten Zornauöbröchen abzuhalten, ein gänzlicher Fehlschlag waren. ' Am Tage deS Verdikts werden gewisse Stadttheile durch Militär besetzt werden. Vier weitere Jnfanterle-Re-gimenter und ein Artillerie-Regiment besetzten heute Abend die Umgebung der Stadt. Die Befehle für die polizeilichen und militärischen Vorsicht?maßregeln gingen direkt von Herrn Waldeck. Rousseau auS. Nur Zeugen und ZeitungSleute werden zum GerichtSsaal zugelassen werden, wenn daS Verdikt verlesen wird und 200 Gendarmen werden im Gebäude Wachdienste verrichten. Irgend eine Person, die nur die geringste Absicht zur Ruhestörung verräth, wird prompt eingelocht werden. Die Gerichts- wie Civilbehörden werden die militärischen Richter in jeder Weise unterstützen. Der Präsect deö Departements, ein direkter Untergebener von Herrn Wal deck-Rousseau, wird an diesem Tage absolute Controlle über die Militär Polizei haben. Eine erfolgreiche Revolu tion. Puerto Plata, San Domingo. 5. Sept. General Isidor Jiminez landete heute hier von Cuba. Er wurde von einer enthusiastischen Volks menge begrüßt. Die Nachricht von seiner Ankunft wird nach dem Innern der Insel geschickt werden und man

erhofft dadurch eine baldige Wieder

Herstellung der Ruhe. General Jiminez kam mit fünfzig bewaffneten Revolutionären. Die Bevölkerung begrüßte ihn al den Befreier des Lande nach neunjähriger Abwesenheit. Suchen den Krieg zu verhindern. Berlin, 6. Sept. Die Neueste Nachrichten" besprechen die Mittheilung, daß die Deutschen in Tranövaal eine Liga zur Unterstützung der Buren gegründet haben und befürchten, daß diese Offerte, die Tranövaal Regierung zu größerem Widerstände gegen England veranlassen möge, alö rathsam sei. Andere deutsche Zeitungen warnen Präsi'ent Krüger vor jeder Hoffnung auf Hilfe von Europa. Magdeburg, ö. Septbr. Die Magdeburger Zeitung" sagt, daß Königin Wilhelmina von Holland an Königin Victoria geschrieben und sie gebeten habe, sich um Erhaltung deö Frieden? zu verwenden. m in 0HtssA,5kaHrlHten. Angekommen in : New Jork : Westernland" von Antwerpen; State os Nebraöka" von Glaögov; Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen. Queenötown: Cephalonia" von Boston nach Liverpool. allerlei. Der naye Vratt. eine kurze Entfernuna von Nlintstone. Allegany County. Md.. wohnende John Smith vramte bei einer m Cumderland oeleaenen Sägemühle damit, daß er mit der Hand das Schwungrad einer Dampf - Maschine von 20 Pferdekraft festhalten könne. Man rieth ihm ab, Smith bestand aber daraus, den ersuch zu machen. Er faßte das Rad und Sherman Lightly drehte den Dampf an. Die Fokje war, daß Snnth von dem Rade Hemmgeschleuder: wurde und schwere Verletzungen erlitt. Die Arm - Muskeln und die Arterien wurden dem Waghalsigen zerrissen. Kameraden bandagirten den Verletzten, der m das Haus eines zZarmers Namens Diehl, gebracht wurde, wo er in kritischem Zustande darniederliegt. JmOhiobeiFry's Landing. Ind.. hat Frau Annie Teeple mit ihrem 8 Jahre alten Sohne Herbert den Tod gefunden. Frau Teeple war ihrem fünfjährigen Söhnchen Andren, welches von einer Platform in's Wasser fiel, zur Hülfe geeilt und gerieth in tiefes Wasser. Der kleine Herbert wollte seiner Mutter, die immer tiefer im Wasser versank, helfen, doch konnte der schwache Knabe nichts ausrichten, und sank unter. Frau L. L. Chapman. welche in der Nähe weilte, kam auf die herzzerreißenden Rufe der Ertrinkenden, welche noch immer ihren jüngsten Sohn über Wasser hielt, an das Ufer geeilt und nahm der dem Ertrinken nahen Frau ihr Kind ab und versuchte auch die Frau zu erreichen, welche gerade zum letzten Male auf der Oberfläche erschien. Mutter und Kind sanken zusammen unter, um nicht wieder zu erscheinen. Der vier Meilen nördlich von Bingham Lake, Minn., wohnende Farmer A. D. Eweri verlor auf ei gentbümliche Art und Weise zwei Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren. Er hatte einen alten Brunnen aufsei ner Farm, in welchem sich kein Wasser befand, bis auf zehn Fuß Tiefe zugeschüttet, theils mit Erde, theils mit Dung, und das Loch mit Brettern zugedeckt. Nun ging der 9 Jahre al Sohn Ewart's nach dem Brunnen, deckte ihn auf und stieg auf einer darin befindlichen Leiter hinein; die Mutter, die das sah. schickte sofort ihr 13 Jahre qltes Mädchen hin, um ihn wegzuholen. Als sie hinkam, sah sie ihren Bruder am Boden liegen und stieg hinein, um ihm herauszuhelfen. Da sie aber nicht herauskam, lief die Mutter hin und fand zu ihrem Entsetzen beide Kinder todt am Boden des Loches l!:gen, welche in Flge der Grubengase erstickt waren. 15 in eigenthümlicsses Zusammentreffen hatte ein Herr in Trier, der in der frühesten Frühe seine Stammkneipe verließ und in vorzüglicher Laune die Nagelstraße hinab seinem heimathlichen Herde oder vielmehr Bette zueilte. Plötzlich ziemlich unsanft in den Rücken gestoßen, dreht er sich um und erblickt im matten Lichte der ersten Dämmerung einen Esel. Das Grauthier bleibt stehen und wiehert ihn freudig an. Doch ihn treibts nach Hause, er geht, der Esel folgt ihm. Er beginnt zu laufen, sein Begleiter setzt sich ebenfalls in Trab. Vor der Hausthür angekommen, will der Esel mit hinein. Da faßt den Herrn ein mächtiges Grausen, er kehrt um und nimmt den Weg zu der verlassenen Tafelrunde zurück, der Esel natürlich trezzlich hintei.?. Kejde rjtcii ein

Lokomotiv - Ingenieur giebt Zeugnis über den erhaltenen Nutzen von Dr. Mttes' Mitteln.

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G'S giebt keine derantirortliÄe Stellung auf Erde als die eines Lokoml?tlvfuhrers. ' Bon seinen stetigen Nerven, klarem Hops, kicheren Auge und vollständiger Celbftbchcrr: schling hängt die Sicherheit des ZugeS und das Leben der Pffagiere ab. Tr. Miles' Nervine und anderen Mittel sind besonders geeignet, die Nerven stetig, den Kopf klar und die gkiftigen Fählgkeitkn beeinträchtigt ,u erhalten. Lokomotivführer F. SB. McCoy. früber von 1323 Broadwav. Council Bluffs, der aber jetzt in 3111 Humboldt Etraße. in Tenver wohnt, schreibt, .dak tx Jahre lang an Verstopfung litt. tvaZ ihm krankhaftes, nervöses und biUiöses opfweh verursachte, und seine Gesundheit wurde Völlig wikderbkrgcstkllt durch Tr. Miles' Nerve,., uno Leber-Pilien. Ich empfehle Tr. Mile!' Mittel herzlich. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erste fflasche nützt oder dcZ Geld wird zurückerstattet. Buch über die Krankdeiten des hcr,ens und der Nerven frei. Adresse: Ml' Asmsiüsch iiinsa nssroro Health WXlIv' ü 2) t. 2Jt i 1 1 S üJt 1 1 i c a 1 6 o.. Elkbart. Jnd unv werden entdujiajtlfch begrüßt. Und siehe da, der Esel benimmt sich höchst gesittet, er setzt sich ruhlg neben den Stammtisch, macht Männchen und giebt Pfötchen. Da ' dämmert einem der Gäste ein Licht: ein solch gebildetes Thier kann nur dem Cirkus entstammen. Freudig wiehert der Esel, man hat ihn erkannt. In fidelster Stimmung durchzieht man eine Reihe noch offenstehender Lokale, um am völlig erwachten Tage das erfreute Thier dem ebenso erfreuten Direktor wieder zuzu führen. I n d ? n Cantonen der deutschen Schweiz hat sich bis auf unsere Tage eine Frauengemeinde erhalten. Die Frauen treten zusammen, wenn es gilt, eine neue Hebamme anZustellen. Zur Wahl ist jede d-rheira-thele Frau befugt, die Wahl wird durch Handaufheben oder durch gehrime Abstimmung voraenommen. Eine solche Hebammengemeinde", wie man sie zu nennen pflegt, tagte kürzlich in Büßnang (Canton Thurgau). Feierlich ernst rief die große Glocke der Käthedrale zu Bußnan.z dieFrauen zur entscheidenden Wahl. Da kamen sie herbei, die einen kichernd und plaudernd, die andern ernst und gemessen angesichtS des wichtigen Wahlactes. Im Dorfe war es kirchenstill während der Frauengemeinde, um so lebhafter gestaltete sich das Surren und Gesumme im Wahllokal. Nachdem sie die Wahl getroffen, gingen die Frauen, der besondern Sitte gemäß, nicht heim, sondern blieben bei Wein, 5laffee und Kuchen zusammen, bis die Polizeistunde nahte. Im Canton Thurgau ist cs nämlich Gesetz, daß Nachts 11 Uhr die Wirthschaften geschlossen werden. Die Wirthe, die länger Getränke ausschänken, trifft Buße. Mancher Bauer mußte am Wahltage Arbeiten verrichten, die sonst die grauen thun. Die zärtlichenEhemänner holten die Frauen im Hotel Metropole, wo sie die Hebammenwahl feierten, mit Fuhrwerken ab. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'ö Sarsaparilla beseitigt die Urfache dieseö Uebels und heilt Catarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde, aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25c. Der ew rk tore (EtabÜrt 1853.) Buttenck Muster ! Haushaltungssachen. 3 Stücke Zvory Seife 10c 11 Stück Santa Clauö Seife... Je No. 7 und 8 blaue und graue Granit Theekessel, werth 75c und 90c für 49c und 39c 6 Quart Granit Pudding Pfannen für 13c Angestrichene Slop PailS" mit Deckel für 19c No. 7 Granit Theekessel für ... . 39c Lunch'Körbe, die 20c und 25c Sorte für 15c Die 15c und 18c Sorte für 10c Galvanifirte Wassereimer ..12 IjLc Neues Basement. -,11

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