Indiana Tribüne, Volume 22, Number 348, Indianapolis, Marion County, 5 September 1899 — Page 1

rl KV x AV xfCS 0 u v ii i irii i 11 i s i i W iy ly w w w y y w H Office : No. 18 Süd Alabama Mraße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen 5 September 1899. Jahrgang SS. No. 318

BV-M-'i:::!'!-1-'-.'1

T liuU 1! ' rm i i .

r-i..m ufliw . ! k va

ffiS MW lpi

Frenzel Brothers, No. 1 Weft Washington Stratze, (Merchants National Bank.)

Ein europäisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und Poftanweisungen aus alle Städte Europas. Schisssscheine nach und von Suropa. Anund Verkauf ausländischen Geldes.

Geld zu verleihen ! '( Wir borgen Geld aus. Gutes, schuldenfreies, j Grnndeigenthurn nehmen g wir zu irgend einem Betrag als Sicherheit. Einj sicht prompt genommen, g Konsultationen in dieser Einsicht find brieflich oder persönlich erbeten. Zndiana Ernst Company Ofsicei : ?cke Washington Straße und Virginia Ave. ?iapiict $1,000,000. Aebsrschuß. $65,000 eamten: ct. P. Jrevzel. Pris. 7k red. C ahnleb. I. Ur.TSiJf. E. . l5ornelioS. 2. Bij,PrIf. NobnA.Butler. Cekttlr. " !.T GUlftU Benno Lchmidt. Montaz Morgen Wlllll . 2 Uhr. im Biter von 4 Jahr und 2 Monaten. Die Bendtgnnz siadtt Mittwoch Nachmittag 2 Uhr, vm Trauerhause, Ho. 725 Madison Avenue, au? statt, bob Freunde einzeladen sind. Gardine Schmidt, geb. Ballmeg. aiiit. Carl und malte Schmidt, Kinder. Keo I&ervmaiiii 'm isP1 r . -w. t ' r . '.il i-1 'i . -T ' 2T?&r5tt i 'Ji msmmmm Ssichenbeftsttss, Office : 26 Süd Delawarestr. Stelle, 220. 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. FAIR BAU, Tiefe Woche Ind'pls Hilitaer- Kapelle on 20 Mann. Harr? Klauima, Tirigtnt. ,Noch eine Woche Mi - lim h'hii Die feinste Kinemetograxh Bildn, welch och je gezeigt Kde. Eintritt um Pnk frei. Eintritt zum Zelt und Eid 25 etb. Angekommen : Cuba Papageien ! Jetzt ift die Zeit billig zu kaufen, -jeder Lggel wird garantirt gut sprechen zu lernen. ö. F. Klepper, 433 Vkassachufttt ,, pvischea Sirrnot t ud Michigaa fetrafei. CirclePark MOTiEIL ! f Bar- und Billiard -Boom Euter deutscher Mittagstisch Dim."ü0

Editorielles. Betreffs des Carter-ProzesseS, dessen wir am Samstag erwähnten, heißt es, daß der Anwalt Frank P. Blair bei dem Präsidenten gegen Gen. Otis, der jetzt i Manila kommandirt, Klage wegen Meineid und Verleitung zum Meineid in Verbindung mit dem Prozesse CarterS eingereicht habe. ES heißt ferner, daß Blair auch noch ahnliche Klagen gegen Andere einreichen werde. OtiS war Vorsitzer deS Mili

tärgerichteS, das Carter verurtheilte. Blair behauptet, man habe Carter unschädlich machen wollen, weil von hm allerhand Enthüllungen zu beürchten waren. Blair sagte darüber Folgendes : Ich habe die Anklage gegen Geneal OtiS beim Präsidenten eingereicht und sie find jetzt in seinen Händen. Gegen Col. Barr werde . ich bald Anklagen erheben, ganz gleichgiltig, wie der Carter-Fall auch verlaufen mag Capt. Carter war seiner Zeit zum Mitglied der Nicaragua-Canal-Com-Mission ernannt worden. Er besuchte kurz daraus den Army and Navy Club" und hielt dort eine Ansprache. Er sagte, daß er verschlüge, daS ganze Canal-Pttjekt von A bis Z zu unteruchen, um festzustellen, ob irgend etwa? nicht in Ordnung sei und daß eS seine Absicht sei, diese Arbeit alS Ingenieur auszuführen und seinen Bericht dementsprechend abzufassen. DaS war dumm von ihm, weil Leute anwesend waren, die eine solche Untersuchung nicht wünschten. Deshalb mußte Carter aus dem Wege geräumt werden. Jene Rede war der Anlaß deS Angriffes auf seine Rechtschaffenheit und deS Bestrebens, ihn bei Seite zu schassen." DaS ist eine merkwürdige Behaupung und eine schwere Anklage. Wenn die Richter deS damaligen Gerichtes mit Gen. OtiS an der Spitze auf Ehre halten, müssen sie eine durchgreifende Untersuchung dieser Anklage der langen. Wir können leider nicht sagen, daß eS Herrn FairbankS besser gelungen ist, die Politik unserer Regierung in der Philippinen-Frage zu vertheidiaen, als Anderen vor ihm. Wenn Herr FairbankS gesagt hätte, daß, nach dem wir unS einmal mit der Waffe in der Hand engagirt haben, wir Ehren halber nicht mehr zurückkönnen, so wäre daS mindestens ein Standpunkt, der sich als militärisch vertheidigen ließe. Freilich nur militärisch. Wenn Herr FairbankS gesagt hätte, daß wir die Philippinen erobert haben. daß krast der Entscheidung der Waffen wir Herren der Philippinen und ihrer Bewohner geworden seien, so wäre daS auch ein zu vertheidigender Standpunkt. Allerdings der Standpunkt deS brutalen Eroberer, aber doch immer hin ein Standpunkt. Wenn aber Herr FairbankS darüber klagt, daß die getäuschten FilippinoS aus die Flagge feuerten, welche ihnen Befreiung von der spanischen Tyrannei bedeutete, so ift daS Anmaßung und politische Heuchelei, so ist daS ein Standpunkt, welcher sich moralisch nich rechtfertigen läßt. .ES kann zwar darüber kein Zveife sein, daß die Ver. Staaten eine mildere Herrschast aulüben werden, als

Spanien je ausgeübt hat. Aberein'rlei, ob milde oder nicht, Herrschaft ist Herrschast. Wenn die Filippino selbständig sein wollen, wenn sie jede Fremdherrschast verabscheuen, dann

haben wir auf Grund unserer Verassung und unserer historischen Vergangenheit nicht daS geringste moralische Recht ihnen Unsere Herrschast auszuzwingen. WaS gehen unS die FilippinoS'an ? Wir mußten die spanische Flotte verNichten, weil dieselbe unsere pacisische Küste bedrohte, aber wir brauchen die Philippinen nicht. Freilich, ver große Kapitalien in allerhand Unternehmungen und Konzessionen anlegen und die billige Arbeit der Eingeiorenen ausbeuten will, dir wird darüber anders denken. Wir nehmen es Herrn Fairbankö weiter nicht übel, daß er sich in dieser Sache aus die Seite deö Herrn Mo Kinley stellt. Er ist Republikaner und die Politiker, welche zur AdministraionSpartei gehörend, den Muth haben, derselben zu opponiren, gehören zu den Raritäten. Wir nehmen daS, waö Herr FairbankS sagte, alS einen chwachen Versuch hin, daS Verfahren der Administration zu rechtfertigen. Gelungen ist ihm dies nicht. Wir glauben, daß in dieser Sache die Administration den unabhängig und kühl denkenden Theil der Bevölkerung deö ganzen Landes gegen sich hat. ZjraglMiGell. Wetterbericht. Wärmeres, schönes WetterheuteNacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrigste 71 Grad. Schlfkel'S Badeanftalt-Tempera-ur 80 Grad. Kabinetö - Sitzung. Washington, 4. Septbr. Der Präsident hielt heute eine zweistündige KabinetS-Sitzung ab, in welcher alle Angelegenheiten besprochen wurden, welche sich angesammelt haben, seit der Präsident seine Ferienreise antrat. Präsident Schurman von der Phiippinen - Commission wohnte der Sitzung bei und erstattete in seinem und seiner College Namen einen auSührlichen Bericht über die Verhältnisse aus den Philippinen, welcher in den nächsten Tagen der Presse übergeben werden soll. Der formelle Bericht wird allerdings erst aufgesetzt werden, wenn die Commission hier in Washington berathschlagt hat.Herr Schurman soll die Lage als ehr hoffnungsvoll betrachten und glaubt, daß unsere verstärkten Truppen mit Aguinaldo und seinen Leuten leicht fertig werden können, zumal ein großer Theil der Bevölkerung sich gleichgültig bezüglich deö Resultats verhält. - Theure Unterredung. N e w S o r k, 4. Sept. Während der vergangenen Woche haben ein Brooklyner Geschäftsmann und ein solcher in St. Louiö 65 Stunden lang daö Long-Distanz Telephon zu einer Geschästö-Tranöaktion benutzt und dafür hatten sie der Telephon-Kompag-nie zusammen3000 zu bezahlen. Sie hielten ihre lange Unterredung meistentheilö in den Stunden zwischen 3 Uhr Abendö und 6 Uhr früh, wenn die Rate $5 für die ersten 5 Minuten und $1 für jede weitere Minute beträgt. Von 6 Uhr früh bis 8 Uhr Abends muß man zwischen St. LuiS und Brooklyn für die ersten 5 Minuten 510 und für jede weitere Minute 82 bezahlen. Wenn man eine ganze Nacht von Brooklvn nach St. Louiö telephonirt, beträgt die Gebühr Z600 und. da den beiden Telephonören an einem Tage $716 angekreidet wurden, ist darauö zu entnehmen, daß sie nicht nur die ganze Nacht, sondern auch mehrere Tagesstunden zu ihrer Unterredung gebrauchten. Der Brooklyner sowohl, wie der Mann in St. LouiS haben Beide ihr Telephon im eigenen Hause und die Telephon-Kompagnie hatte dafür ge sorgt, daß keiner der Beamten sie un terbrach. An beiden Enden der Route hingen an den betreffenden Switch boardS" Warnungstafeln, eS den Be amten und Beamtinnen verbietend, die Leitung nach den bezeichneten Telephonen zu stören.

2600 Millionen Bushel.

Chicago, 4. Sept. Wenn kein besonderer Zwischensall eintritt, wird sorgfältigen Aufstellungen zufolge die Welschkornernte diese? Jahre'ö die größte sein, welche je da war. Sie wird sich auf 2600 Millionen Bushel belaufen. , ,, , Göthe-Feier in Chicago. Chicago, 4. Septbr. MehralS 100 deutsche Vereine mit über 12,000 Mitgliedern veranstalteten gestern eine glänzende Göthe - Feier im ' Yunny Side-Park, der mehr als 36,000 Personen beiwohnten. Ein auögezeiöneteS Orchester von 100 Künstlern ein Männerchor von 1600 Stimme?, ein Frauenchor von 700 Stimmen und ein Kinderchor von 700 Stimmen wirkten bei der Feier mit. DaS Fest ergab einen Ueberschuß von $16,000, welcher zur Errichtung eineS Göthe-Denkmalö im Lincoln. Park verwendet werden soll. IHM Feldlager der G. A. R. Philadelphia, 4. Sept. Heute traf hier der stellvertretende Höchstkommandirende der G. A. R , 3ohnson, auS Cineinnati ein und inougurirte formell daS 33. nationale Feldlager der G. A. R., begleitet von den Posten auS Cincinnati und mehreren Musikkapellen. Er wurde am BahnHof von dem Smpfangkcomite unter Führung deS Vorsitzenden Gen. LouiS Wagner begrüßt und nach dem Hauptquartier im Continental Hotel geleitet. Die Parade deö nationalen Vereins der Marine-Veteranen erregte heute Nachmittag großen Enthusiasmus. Heute Abend um 9 Uhr trafen der Präsident McKinley und seine Begleiter nach vierstündiger Fahrt auS Wafhiugton hier ein und wurden von dem Mayor Ashbridge und dem General LouiS Wagner vom Sxekutiv-Cozrite auf dem Bahnhof empfangen, der von einer großen enthusiastisch gestimmten Menge umringt war. Die Fahrt nach dem Walton Hotel, wo der Präsident Wohnung nahm, war bald zurückgelegt und AbendS um 10 Uhr brachten die vereinigten deutschen Gesang. Vereine mit einer vorzüglichen Kapelle dem Präsidenten eine Serenade. Um 11 Uhr zog sich der Präsident zurück, aber eS dauerte lange Zeit, bis sich die Menge verlies. , ,, Der DreyfuS-Pro zeß. R e n n e S, 6. Sept. Labori stellte heute den Antrag in Hinsicht daraus, daß ein Ausländer als Zeuge zugelassen wurde, die Attaches Schneider, Sckwartzkoppen uud Panizzarbi vorzuladen. Der Gerichtshof schlug dieS ab. Labori verlangte Aufschub der geHeimen Vernehmung CernuschiS, da er 24 Stunden Zeit haben wolle, sich nach demselben zu erkundigen. DieS wurde bewilligt. .DaS Gesuch LaboriS, bei den auSwältigen Gesandtschaften direkt anzufragen, ob sie mit DreysuS in Verbindung standen, wurde zurückgewiesen. AlS Gen. Roget wieder einige Bemerkungen dagegen machte, daß Esterhazy der Verfasser deS BordereauS sei, sagte er, daß er von Ssterhazy Briefe empfangen habe, welche er unerössnet dem Präsidenten Jouauft eingehändigt habe. Labori verlangte, daß die Briefe verlesen werden. Sie begehen, sagte er, denselben Fehler, den daS erste Ge richt beging, daS Beweise ohne Wissen der Vertheidigung entgegen nahm. Jouaust verweigerte die Briefe und sagte, eS seien Privatbriese von Roget. Sie hätten nichts mit der Sache zu thun. Labori protestirte. Eine glänzende Rede zu Gunsten DrehfuS' hielt heute als Zeuge der ehemalige Minister Trarieur,. Er wieS nach, daß der Buchstabe D in dem Satze diese Canaille D" DuboiS bedeute. Er theilte mit, daß er eS vom italienischen Gesandten direkt habe, daß in Bezug auf DreysuS ein furchtbarer Irrthum begangen worden sei. Er sprach so eindringlich und pathetiscb. daß Viele unter den Zuhörern weinten. Labori theilte mit, daß er den deutschen und den italienischen Attache sel ber ersuchen werde, alö Zeugen zu erscheinen. Verzweifelte Mittel. W i e n, 1. Sept. Die Neue Freie Presse" erklärt, daß eine Familie Cer

nuschi, welche mit der serbischenKönigö

familie bekannt ist, nicht ezistirt. Daö Blatt versichert, daß der Mann wahrscheinlich ein unverschämter Abenteurer ist. Cernuschiö wahrer Name ist Huducek. Er ift eine äußerst excentrische Person und mehrere Aerzte haben ihn alö irrfinnig bezeichnet. Renneö, 4. Septbr. Eö gehört Nicht viel Scharsfinn dazu, um zu erkennen, daß Cernuschi e inAbenteurer und daß seine Aussage, von A bis Z Erfindung ist. Aber zu solch verzweifelten Mitteln, wie Einführung eineö solchen Zeugen greift der Generalftab. Labori erklärte, daß er sich nach Einführung dieseö Zeugen für berechtigt halte, zu beantragen, aus dem üblichen diplomatischen Wege zu eruiren, ob die in dem Bordereau verzeichneten Dokumente wirklich an eine auswärtige Macht überliefert wurden, oder nicht. ES ist indeß nicht wahrscheinlich, daß daS Gericht darauf eingehen wird. Labori beantragte die Vernehmung des Zeugen unter Eid in geheimer Sitzung, denn, sagte er, er wünsche, daß die Seite, gegen welche sein Zeugniß gerichtet ift, alle gesetzlichen Garantiern habe. DaS heißt mit anderen Worten die Absicht kundthun, den Mann wegen MeineldS zu verfolgen. Cernuschi verschwand sofort nach seiner Aussage auS dem GerichtSsaale. Vorsichtsmaßregeln. Paris, 4. Sept. Da der letzte Tag des Processes in RenneS herannaht, so verspüren die Häupter deS Polizeidienstes ziemliche Unbehaglichkeit und Unruhe, da sie Ruhestörungen ür möglich halten. Auf der Polizeipräfectur wurde mir heute gesagt, daß daö einzige, waö man vom DreysuSProceß, wie immer auch sein AuSgang ein mag. als sicher annehmen kann, Kundgebungen ernsier Natur von Seien der enttäuschten Partei sein werden. Um über diese Angelegenheit mit den Beamten der Präfectur zu conferiren, traf Herr Vigue, Director deö Allgemeinen Sicherheitsdienstes", heute Morgen in Paris ein. Soweit wurden bis jetzt folgende Maßregeln getroffen : Am Tage der letzten Sitzung des Kriegsgerichts werden die Zuhörer, wenn die Richter daS Lyceum betreten haben, dieseö verlassen müssen. Keinen Personen wird erlaubt sein, im Geichtösaal zu verbleiben, welche nicht direkt an dem Proceß interesfirt sind. Daö Publikum Zeugen, Zuschauer und ZeitungSleute müssen in der Rue Toullin, nahe beim Lyceum, waren und wenn die Zeit kommt, wo das Verdikt verlesen wird, werden nur olche Personen Einlaß erhalten, die m Besitz einer gelben Karte find, d. h. nur ZeitungSleut: und Zeugen. Jeder andere wird ausgeschlossen bleiben. Zwischen den Mitgliedern deS Kriegsgerichts und den Zuschauern werden 100 Gendarmen Aufstellung nehmen und weitere 100 werden in unmittelbarer Nähe deS AuSgängö postirt werden. Auch wurde heute entchieden, 1000 Polizisten und Gendarmen in Bereitschaft zu halten, um sicher zu sein, daß keiner Person, welche eine hervorragende Rolle im Prozeß gespielt, ein Leid zugefügt werde. Dieö find natürlich durchaus nicht alle Maßregeln, welche vorgesehen werden, sondern nur solche, die' biö jetzt schon bestimmt getroffen wurden. Daö Polizei - Department beweist durch diele Anzeichen, daß eö sich der aus ihm ruhenden Verantwortlichkeit voll und ganz bewußt ist und daß eö keine Mittel unversucht zu lassen denkt, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Trotzdem glauben nur wenige Mitglieder der Polizei, daß der kritische Moment kommen und ohne einen gefährlichen Ausstand vorübergehen wird. ,,, Die französische Regierung macht Ernst. P a r i ö, 4. September. Präsident Loubet hat ein Dekret unterzeichnet, wonach der Senat auf den 16. Sept. alö Gerichtshof einberufen wird. Bor demselben sollen verschiedene hohe Be amte-der Verschwörung gegen die Sicherheit deö Staateö angeklagt werden. Pariö, 4. Sept. Kriegsminister Gallifet hat sich gegen geheime Sitz ungen deö Militärgerichts in RenneS ausgesprochen. ES heißt, daß er dem Vertreter der Regierung telegraphir habe, daß in der geheimen Sitzung

ST. ANTONIUS Sanitarmm,

Mt Jackson. Erfolgreiche Behandlung von Nheumatismus, Hartleibigkeit, Leberleiden, Dyspepsia, Nerven, Blut, Nieren und Magen Leiden. Dieses Wasser enthält einen größeren Pro zentsatz heilender Bestandtheile, wie irgend ein anderes im Staat. Bäder sind von 8 Uhr Vormittag bis 9 Uhr Abends zu haben. Erfahrene und zuvorkommende Wörter. Seperate Abtheilungen für Damen und Herren. Patienten erhalten Kost und Logis zu billigen Bedingungen. Gute Küche. Jede Bequeml'chkeit für Patienten. Versuchen Sie ein Glas Wasser im St. Anthony Mineral Sanitarium. 3129 w. Washington Str. geg. dem JrrenhauS. LA ULER BBOS., Eigenthümer und Managers. Obst- und Weinpressen. Kupferne und Messingne (Linmach - Ressel. Große Auswahl von Wasch Maschinen und ZZ?Ä.M2Z?5D. Vonnegut Hardware Co. 120124 Ost Washingtonstr. Bellinger's Musik -Schule wirb am 11, September wiedereröffnet. Unterricht $5 btS K50. Vnlange Eie in Sircular. No. 606 Nord Delaware Straße. morgen man sich auf Feststellung deS Attaches beschränken solle, von dem Cernuschi seine Mittheilungen haben will. Ueber alleS andere soll össentlich verhandelt werden. Die Regierung wünsche Feststellung der Wahrheit im vollen Lichte deS TageS. Beigelegt. Kopenhagen, 4. Sept. Der Lockout der Arbeiter der Baugewerke, welcher seit etlichen Zahren in Kraft war, wurde heute durch ein Abkommen beseitigt. ES waren 36.000 Personen von dem Lockout betroffen, von denen man erwartet, daß sie am Donnerstag die Arbeit wieder ausnehmen werden. Die preußische Krisis. Berlin, 4. Sept. Der amtliche StaatSanzeiger berichtet, daß der KultuSminister Bosse und der preußische Minister deS Innern von der Recke von der Horst aus ihren Wunsch ihrer Aemter enthoben worden find, sie werden jedoch ihren Rang alS StaatSminifter beibehalten. Dr. Bosse hat außerdem die Krone zum Gropkreuz oeS Rothen AdlerordenS und Herr von der Recke von der Horst das Großkreuz deS Rothen AdlerordenS erhalten. Herr Studt, der Oberpräsident der Provinz Westphalen, wird der Nachfolger deS Dr. Bosse und der Regier-uvgS-Präsident von Düsseldorf Baron von Rheinhaben Minister deS Innern werden. 0c)iffS-5laHrichten. Angekommen in : New Jork: Georgia" von LiderPool; City of Nome" von Glasgow; Friederich der Große" von Bremen und Southampton; Manitou" von London. Antwerpen: Noordland" von NewAork. Hamburg: Pbornclan" von New Vork. Liverpool:Italia"vonPhila delphia. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entsteht durch zu Viel Säure im Blut. Hood's Sa? saparilla h'eilt RhematiSmuS. Hood'S Pillen find die beste Msühr- und Leber-Mtdizinen f, Familieugebrauch. 26c.

jä$s ( MVMM W

ty mmzfitzM rm.

'dms&Esp'"

Zeht in dielen Wirthschaften an versorgt. tt snfdipit Quarts tt zMMll - yM8 Indianapolis Die beste

mit feinstem, importirtem Havana Filler." 6&QJJJKIJ? HCTUCDim:, Fabrikant.

FrierenSie mcht diesen Winter,

sondern lausen Sie einen von Hartmannö Oesen. Die größte Aukwahl in der Stadt. Wir verkaufen alle Oesen zum alten Preise bis zum 1. Sept.

und bewahren dieselben für Sie auf biö Ihnen 36 Prozent.

CEAS. L. HABTMANN, $au$Mu$tattcv. 317 und 319 Ost Washington Straße. Square östlich vom Eourthouse. Telephon 1724.

01 13 3

ni i& u il iyi

M

No. 102 Nord Pennsylvania Str. Geld ' Anleihen.

IZT

$100 biö $1000 und aufwärts. Raten ; reelle Bedienung.

ALBERT

(Nachfolger ron Krall A Schmidt.) Fabrikant aller Coxtm OsiimcaLäcDo Feine Chocoladen eine Specialist. Wandler in geschälten und ungeschälten Nüssen.

Bäcker, Groceriften, SonntagSschulen, Vereise und Logen wecden gebeten, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen. 5lo. 102 Lüd Z?snnsylvnni LtrnLs, gegenüber der GaS-Office, Majestic Bailding.

Deutsche

Feuer-Versicherungsgesellschast von TTfin CD -Q C3ITIC3o Hanptoffi: 71 Süd Delaware Str., Indianapolis, Die älteste vtksich5?nngS-Selellschast mit 44jährige ehrenhaften Bestände. volibl 0iSer! Oilligl Capltal$100,00O. Aktiva : $393,7879 Onsijnt auch gegen Gas'vrplofion und (stn?a'(?the l

Theodore Stein. Vrkfidnrt. Loren Schmidt. edrrtfc. Orcrald Seiden rntdckerCoUcttn.

WfiföF

Die Nachfrage nach uns-rem

Würzburger Bier ist groß. Ei ist aui Malz und imporlirtem Hopfen gebraut und ksmmt dem besten Bier ter Welt gleich.

Zapf andere auf Verlangen damit $1 25 per Dutzend. 7S per Tutzend. ürewing 10c Cigarre sie gebraucht werden." Wir ersparen M II P h, ll Abzahlung nach Belieben ; niedrigste Theodor Reyer, vchatzLuift August Döppero. vpezial, nd Vraatö' Agent

0o

IM

KRULL