Indiana Tribüne, Volume 22, Number 347, Indianapolis, Marion County, 4 September 1899 — Page 2
gnotano Trtvune.
Erschmu Täglich unv Zvte täglich .Tribüne- kostet durch den ltlj i etb per Woche, die SonntagSDrbÜN'' ktl per Woche, Beide ,usVen 15 Cent tkr tl Senil per Rintt. Vtx P,ft Unterhalb tz BUfc zschis?ü I Vr5dztzl k r i " " rvsft 10 C&& Vlava S kratz Zndtanavoliö, Ind.. 4 Sept'br 1899. TU große Beuge von Texaö. 'Recht verwunderlich mag für Viele im ersten Augenblick die Kunde klingen, daß das geologisckeVermeungsbureau der Ver. Staaten eine Forschunzs-Ex-pedition nicht nach dem hohen Norden oder nach der (uopoiar - Segens oder nach einer unsern" entfernteren i neuen Colonien, sondern in das südwestlich Texas gesandt habe, nämlich j in die Reaion der Zroken Beuge (.Great S9cnb) Thatsächlich ist aber! Dieser Theil der Ber. Staaten oer ois jetzt am wenigsten bekannte, und auch dieTexaner selber wissen nicht viel mehr davon, als Andere! Ihren Namen hat diese Gegend von der großen Biegung des Rio - Grandeflusses erhalten, innerhalb deren das Land liegt. Es ist eine alte Volkssage im Schwang, daß dieses ungastlicheGeöiet ursprünglich als Stätte für die 'Unterwelt bestimmt gewesen, aber die ser Bestimmung irgendwie entgangen sei. Man kann sich über die Entstehung dieser Sage nicht wundern, wenn man auch nur am Saume der Gegend dieselbe flüchtig betrachtet, ein Land voller unheimlich wüster Becken zwisehen riesigen Gebirgszügen. welche alle möglichen seltsamen Gestaltungen haben. und mit einer Reihe mächtiger köerg - Stromschluchten, welche sogut wie unzugänglich sind, da furchtbare Stromschnellen und Wasserfälle, bis setzt von jedem Durchgangs -.Versuch abgeschreckt hckben. Gleichwohl will man jetzt versuchen, auch diese großartiggrausigen Schluchten, die an imposantem Eindruck n? wenig hinter dem be rühmten Canyon des Colorado zurückstehen, zu durchdringen und überhaupt die Geheimnisse der Region zu ergrünEin Volksspruch sagt von dieser rkwürdigen Gegend, welche der Rio Grande 225 Meilen weit berührt, daß hier der Reisende nach Wasser klettern und nach Holz graben" müsse, und das ist vollkommen zutreffend, sofern nur dadurch Wasser erreicht werden kann, daß man hoch in die Gebirge hinaufklettert, um zu einem Strom zu gelangen, während infolge des vollstandigen Mangels an Bäumen der einzige brauchbare Brennstoff in den riesigen Wurzeln der Mosqmte - Pflanze be steht, die man tief aus oem ooen graWo Grande selbst zu solgen'hat hier noch Niemand aewagt, wenigstens nicht in neuerer Zeit. Uebrigens ist das jetzige Interesse an dieser Gegend weniger auf Forscher- .. , . 3 .. Beweggründe zuruazusuyren. ai au, die Entdeckung reicher Quecksilber Lager im ChisoS - Gebirge, einer der größten Gebirgsketten, durch welche der Rio Grande seine felsummauerten Tunnels gebrochen hat. Nicht weit daDon liegt auch die einträgliche Queckslkber - Mine, welche dem. im cubanischen Feldzug vielgenannten General shafter gehört urtd während seines Feldzuges gegen die Apachen und öormanchen von ihm gefunden wurde. Auf den trostlosen wüsten Ebenen, die von den hohen Gebirgszügen eingeschlössen sind, gibt es nur den abnormzauberhaften Pflanzenwuchs aller amerikanischen Wüsten, und auf den Gedirgen selbst wächst fast nichts, als der Cactus, aber in etwa tausend verschiedenen Gattungen, sowie höchst abschreckend aussehendes Dorngesträuch. Die Strome, welche thalwärts rinnen, Lzerlieren sich unten im brennenden Sand. Und doch ist diises Unterweltsland", das seinen Beruf verfehlt hatte, in Iägerparadies! Denn es wimmelt hier von Rothwild und Wildputern, sowie von Jaguaren, Erd - Eichhasen, Kanguru - Ratten und oem unvermeidlichen Wüsten - Geziefer wie Eidechsen, Klapperschlangen und 5zorn- . Kröten. Manche der Eidechsen sind übrigens ein sehr annehmbares Nahlungsmittel; andere wiederum sollen schneller laufen können, als das schnellsie Pferd! Trotz des wüsten Eharacters des ganzen Landes liefern die Cactussrüchte. die Samen der sogenannten Stachewirne (einer blätterlosen, aber 'hr fleischigen Cactus - Art), die .si.osquite - Bohnen (und da und dort auf höheren Gebirgen auch Tannenzapfen) Nahrung genug für dieses ganze Wildzeug. WederMexicaner noch Amerikaner haben jemals dieses märchenhafte Gebiet vermessen können. Die Schluchten, welche der Rio Grande durch die riesigen Felsenhöhen, wahrscheinlich im Laufe von 5underttaufenden von Jahren, gebrochen hat. haben zum Theil ganz senkrechteWande unb zeigen so wunderbare Regelmäßigkeit in ihrem Bau, daß man mitunter stark zum Glauben an ein großartiges lünstuas Werk der Vorzeit versucht Soirb; der bedeutendste dieser Einschnitte ist volle 7000 Fuß tief, und daS Donnern der Stromschnellen ist von oben unhorbar! In Nancy erschoß sich der 20j'ährZge Sohn des früheren protesilerischen Reichstagsabgeordneten Teutsch, der im Jahre 1872 in Berlin die bekannte Rede gegen die Abtretung von Elsaß-Lothringen gehalten hat. 5in Herzleiden soll die Ursache des Selbstmordes gewesen sein. In dem ungarischen .Dorfe Janosfa waren Joseph und Alexander Molner. Vater und Sohn, in einen Streit gerathen, der in einen . blutigen Kampf ausartete. Vater und Sohn brachten sich hierbei gegenseitig so schwere Wunden bei, daß Beide am jelben Tage starben.
Nnch eine schwarze ttttnfl.
Wahrscheinlich nehmen 99 unter 100 Menschen, wenn ihnen Briefe mit schwarzumränderten Umschlägen oder Karten mit Trauerrand u. dergl. zugehen, ohneWeiteres an. daß der schwarze Rand mittels einer Druckpresse angebracht worden sei, und auch die meisten Schreibmaterialien - Händler, welche derartige Artikel verkaufen, glauben dasselbe. Alle diese sind auf dem Holzweg. Solche Trauerränder sind das Erzeugniß einer, noch bis jetzt sehr wenig in der großen Welt besann ten Industrie, deren Angehörige in Fachkreisen bei uns blackborde rers" genannt werden, ein Wort, das man schwerlich in irgend einem bisherigenWörterbuch finden wird, obwohl es gleich manchen vorkommenden Wörtern'längst eine Stätte hier haben sollte. Es sind meistens zarte Frauen bände, welche sich dieser Industrie widmen. die als eine Eraänzuna des Druckerei - Gewerbes, aber eine ganz selbststandlge, bezeichnet werden kann, und diese Scbwarkünstlerinnen- verdienen verhältnißmäßig sehr hohe Löhne. Manche bringen es nicht selten ouf $35 die Woche, und die erfahren sten Schwarzrandrnachertnnen sogar auf 540. Dementsprechend nehmen sie auch in geselligen Kreisen eine ziemlich aristokratische Stellung ein, und werden mehr als Künstlerinnen, denn als 5)andwerkerinnen anaeseben. Um sich einen Begriff davon zu machen, was sie geschäftlich eigentlich sind, folgt man ihnen am besten an dieStätte ihrer Arbeit. Eine solche Sckwarikllnstlerin trägt an ibren 5?inaersviten kleine schwarze Schutzverkleidungen und sitzt an einem breiten Tisch, aus weichem man einen Topf mit üppizschwarzer Farbe erblickt, sowie einen flachen Pinsel darin, und rinasherum Stöße von Papier, Couverten oder Karten. i nimmt 20. 30 oder soaar 50 der Psvierblätter in die Hand (die Zahl richtet sich nach der Qualität des PapierS sowie nach der Breite des anzubringenden Randes) und breitet over fächert" sie derart aus, daß der Rand eines jeden Blattes etwas über das andere, das gerade über ihm liegt, hervorsteht, und zwar weit genug für den Trauerrand. Alle diese freiliegenden Ränder schließen sich also unmittelbar aneinander an. wie die Ziegel auf einem Dach, und alle übrigen Flächentheile sind zugedeckt. Uebrigens geschieht dieses Ausbreiten nicht chtwinkeliq. sondern so, daß aleichzeitig ein Seiten-Rand und ein End-Rand frei zu liegen kommen. Das Alles geht sozusagen blitzschnell vor sich, und doch müssen die freiliegenden Ränder nnn Kollkommen aleickmäkiaer .Weite sein. Nur das Auge hat darüber zu entscheiden, und ohne ein t ö r gensliifs und wodiaeuoies viuaenman läßt sich diese Arbeit nicht ausführen! Nachdem diese Gruppirung vollenoei ist, fährt die Schwarzlünstlerin mit dem Farbenpinsel über die ganzen freiliegenden Flächentheile, mit einem einzigen raschen Zug. und das Werk ist fertig. Die Blätter brauchen nur noch zum' Trocknen beiseite gelegt zu werden. und darüber vergeht nur kurze Zeit, da man sich besonderer, rasch trocknender Farbe bedient. Wenn das Papier, resp, die Karte schwarze Ränder ringsum haben soll, so muß das Ausbreiten und Bestreichen zweimal erfolgen, und dann ist es noch schwerer. Genauigkeit und Gleichmäßigkeit in Verbindung mit Schnelligkeit zu erfielen. Aber man mag fragen, warum diese Arbeit nicht längst mit Druckerpressen besorgt wird. Die Antwort ist einfach: daß es mit den bisherigen Pressen technisch unmöglich ist. Die Trauerränder von Zeitungen freilich werden gedruckt. Aber es ist beim Drucken mit diesen Pressen allemal nothwendig, daß noch ein schmaler Rand über die zu bedruckende Fläche hervorsteht; daher kann nicht der alleräußerste Rand schwarz gemacht werden. wie es im vorliegenden Fall verlangt wird. Auch kann das Einlegen der' Blätter in die Presse nicht genau genug geschehen, um vollj:anolge Gleichmäßigkeit zu erzielen, und doch schnell genug, daß es sich ioönx. uno endlich verlangt die Mode, die ja auch in h?r tranernden Welt ihr Scepter mächtig schwingt, für vorliegenden Zweck ein so üppiges, gianzcnoe h,&mnTi wie die Druckerschwärze es nicht bieten kann. Daher sind diese Schwarzkünstlermnen m lyrer iei lung ziemlich sicher vor dem limoim ,n'ws Maschinenwesens. Die Anbringung dieser Trauerränder erhöht hi Kosten des betreffenden Schreibvapiers oder der Karten auf mindestens das Anderthalbfache, manchmal aus das Doppelte. Uebriaens liaben dieselben Kunst lerinnen" mitunter auch weiße Ränder anzubrinaen. sowie auch blaue, oder blau - braune und was sonst die Modemame ausklügeln sollte. B Washington'S SchSngeister'Colonii Man kann nicht sagen, daß es in unserem Land ein einziges Hauptquartier der Schriftsteller und Dichter gebe. eine Schöngeister - Residenzstadt, wie solche für Frankreich unwiderruflich die Stadt Paris geworden ist. WitU mehr ist es damit in den Ver. Staaten ähnlich wie in Deutschland: auch wir haben eine, wenn auch beschränkte Anzahl Schöngeister Residenzen. Der germanische Geist duldet eben keine so hochgradige Eentralisirung. wie der romanische sie m Frankreich hervorge bracht hat. sondern fordert mehr Viel fältigkeit und Individualität auch in dieser Hinsicht! Immerhin aber unterscheiden sich diese verschiedenen großen Brennpunkte bei uns. wie in Deutschland, an Rang, und wie etwa in zOeutschland Leipzig, so behauptete bei uns Boston lange Zeit den unbestreitbaren Vorrang als Schönaeister-Quartier und als Hauptsächlichste Bücherstadt. Auch jetzt noch rJxtt .Banset cHtitti" aus diese Eh
nThni(fi? knden Tlsll t)le "SoTJNWlCTTfT
Stadt in neuerer Zeit gute Ursache, auf ihre Lorbeeren Acht zu geben, wenn es mit dem Zuzug von Schöngeistern nach unserer Bundeshauptst a d t so weiter geht, wie seit einigen Jahren. Letztere darf schon jetzt in den meisten schöngeistigen Beziehungen Boston ungefähr gleichgestellt werden. Freilich ist (geradeso wie entspre chend in Paris, von welchem deshalb Börne. im Widerspruch zu Heine, einmal saqte. daß es nicht derKopf Frankreichs. sondern nur sein Hut sei) nur ein verschwindend geringer Theil der Pegasusritter, ' Novellendichter, Geschichtsschreiber u. s. w. in der Bun deshauptstadt ein spezielles Erzeugniß des Washingtoner Klimas; fast alle bedeutenderen dieser Schöngeister haben anderswo das Licht der Welt erblickt; aber hier haben sie sich nun einmal versammelt, um ihre Lorbeerkränze zu tragen oder noch zu flechten. Alle Theile unseres großen Landes, von Maine bis nach Californien, vom msm,nlank bis tu Alaskas Mur". w y " - . . m n rp I sind in vieler Lschongkiner uoiomc am Potomac woblvertreten. Bis zu einem gewissen Grade haben ganz außerliche Ursachen, z. B. verwaltungspolitische Verhältnisse, nämlich die BetTr ntTrtrirrf bedeutender UUllVt v ' Persönlichkeiten zu wichtigen .Regierungsamtern. zur Zuermeqrung ic,cr l5alonie beiaetraaen. Das ailt vor Allem von dem. gesellschaftlich letzt hervorragendsten iltaiieo oerelvcn. ici . .' r lU V. (n.amll.. tzstaatsi. elreiar ao.. oem icuuc minister" unserer Regierung, der auch als Schriftsteller. Dichter und weschichtsforscher ganz Erkleckliches gele -fM h,i und nocb immer leistet. Vielleicht werden sich spätere Generationen ' ' 1 .i ..ur.i i'Z weniger an ihn ais iai&,ciiciui, desto mehr aber als Biographen von Abraham Lincoln erinnern. Hay's tüchtiger Mitarbeiter bei dieser Lebensbeschreibung. John G. Nicolay. lebt ebenfalls in der ÄUnoesoauplMvl. Der berühmte virgimfche Erzähler und Meister des Dialekts. Thomas Nelson Paqe. lebt jetzt ebenfalls st'andig in Washington, un? zwar m cmci seiner elegantesten Palastwohnungen. Im Uebrigen ist kein wirklich reiches Mitglied dieser Eolonie durch das Ertr'agniß seiner Feder zu großem Reichfitm elaniit. und es aebören der Eolonie aar Viele an, welche sozusagen die . . . ii , r it cn 1 Butter nicht 1.eyr via aus iur uu schmieren dürfen. Früher galt Washington als ein sehr theures Pflaster, und in gewissem Sinne ist es dies geblieben? aber seine Lebensaeleaenbnten sind vielseitig genug geworden, daß ein ' r rr n( fj (n Nenner oyne größere Äustagin. tu m nleven meisten anderen Großstädten auch, ganz leidlich gut mitschwimmen kann. Eines der hellstrahlendsten Lichter . . du . n m M tCf PC der schöngeistigen MUchttrave" ingtonS ist zugleich einer der hervorra .M, lAebilken am volttiscken Web Vlliwjtv V l ' l . , stuhle der Zeit, nämlich Henry Cubot Qnhn der Rundessenator. Schrift steller 'und gewiegte Forscher alter und neuer Geschichte. UebrigenS hat die Bundeshauptstavt noaz nie vouigrn . i ir r Jt-'l -I Mangel an solchen poiilich - icyonge. n : . . crnnnWirtlm nthnhi JüVunu(vii hv) s?inn wZcktiaen Zuwachs erhielt diese Eolonie auch in der Person von tm a rL 11 1 Dr. David Zayne iQn, oem 1:1ttss,kretar. der an literarischer Bedeutung nicht hinter Hay zurücksteht. Zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen Washingtons gehört ohne Frage mr8 sSrnnre .(SobslfoN. Burnett und Mrs'. Schuyler Crowninshield, Ver rss.z sn,ll berübmt aeworde nen Buches Neunzehnter Breitegrad", mag sie mit der Zeit noch überflügeln. Seit zehn Jahren schon hat auch die " ' " 1 1 nm . talentirte Novellen - rzayierln coun l?Mott eawell in der Bundeshauptstadt ihr Heim, und seit letztem Winter Mrs. Margaret Lathrop. die vielgeles,n, ku.ien'dciesckickten - ErMlerin. ,rn""S'i7 ; ' . Diese Namen ließen sich noch um eine lange Reihe anderer vermehren, deren Aufzählung ermüdend wäre. Ohne Zweifel Hai auch die Gründung der ka. fss,n iimfietfitat in Wasbinaton einen beträchtlichen Einfluß aus die Vergrößerung dieser, noch immer mehr wachsenden Schriftsteller - Eolonie gebei welcker die Armee der Zei tungsmenschen gar nicht mitgezählt sei. Viele Mitglieder der Eolonie sind übrigens in der Hunstags - Saison . c evH o weithin über anver uno Meere ausgeflogen: aber der Winter findet die . . , . ? ganze tzerriicyleir vereinig. ,, Nevada'ö Crnstall-Höhle. Seit es mit der Herrichkeit von Ne vada als Edelmetallstaat vorüber, und derselbe unter die Lumpenstaaten versetzt worden ist, zieht er auch sonst den Fremden zu gewöhnlichen Zeiten nur wenig an, zumal sein öder Fels boden nur wenige Naturwunder bietet. Doch fehlt es an diesen nicht ganz, und dieselben gewinnen vielleicht noch da durch an Reiz, daß gar keine besondere locaipatnotlsche Reclame für sie ae macht wird, und der Reisende sie erst suchen muß. Da ist z. B. an der Nordseite der Osgood - Gebirgskette, ungefähr vier Meilen östlich von Eden Ereek. eine w:nlg bekannte naturliche Wunderhöhle on sehr bedeutender Ausdehnung. beim Volk gewöhnlich die CrystallHöhle genannt. Sie befindet sich in der Kalkstein - Formation und hat. was die Räume an sich und die Höhen und Tiefen anbelangt, ungesahr das Aus sehen eines alten, gründlich ausgenütz ten Bergwerkes, obwohl sie niemals Derartiges gewesen sein kann. Indeß ist es beinahe unmöglich, den Eingang zu finden, da derselbe ganz von Unterholz und Gestrüpp bedeckt ist. schließlich bemerkt mau vielleicht ei nen kleinen Spalt im Felsgestein, ge rade genügend, daß man auf Händen und Füßen hineinkriechen kann. Innen geht es allmalig abwärts und dabei erweitert sich die Oeffnuna beständia Etwa fünfzehn Fuß vom Eingang kann sogar ein Erwachsener aufrecht weiterschrelten; dreißig Fuß vom Em gang geht der Weg plötzlich aufwgrts
woraus er in einen ?ang von 40 FUß Länge abweicht. Hier bietet sich ein entzückend schöner Anblick; große Tropfsteine hängen, zu allen Möglichen Formen gruppirt an der Decke, untermischt mit unzähligen Wassertropfen, welche beim Lichtscheine wie Millionen Diamanten funkeln. Weiter hinab vergrößert sich die Höhle noch bedeutend, bis man in einer Kammer von mehr als 50 Fuß 5öhe und über 00 Fuß Weite steht. Zahlreiche Gänge oder Nebenhöhlen führen wiederum zu anderen geräumigenKammern, wahrscheinlich zu mehr, als man bis jetzt hat erforschen können. Eine hochgelegene, wahrscheinlich ' große Kammer, deren Oeffnung man gewahrt, ist bis jetzt unzugänglich, da kein Holzwerk vorhanden ist, um eine
Leiter i,erzustellen. Manche der unerforscht?:: Kammern dürften auch Seen enthalte. Allenthalben aber sind die herrlichsten Tropfstein - Gebilde zu sehen, wie sie in solcher Menge nur selten auftreten, und das beständige Niederträufeln des Wassers verleiht beim Kerzen- oder Fackellicht diesen Räumen wahrhaft bezaubernden Character. Merkwürdigerweise ist diese Wunderhöhle ein Heim der sog. Holzratte, und wahrschelnllch sind diese kleinen Thiere hier in Tausenden von Exemplaren zu finden. Der wichtigste Engländer. Er heißt William Sproggett und ist am 12. Januar 1864 in Loughborough illderGrafschaft Leicester geboren; sein Vater stammte aus derselben Stadt, seine Mutter war vom Lande. Er hat sich 1892 in seinem 29. Jahre verheirathet mit Jane Davies, deren Name keltischen Ursprung verräth; sie stand im 27. Jahre. Sie wurden in einer Kirche getraut, die Sproggett seit seiner Kindheit nicht mehr betreten hatte. In sieben Jahren sind beiden nun fünf Kinder geboren, drei Knaben und zwei Mädchen. Von den Knaben ist einer bereits gestorben. Sproggett hat nur bis zum elften Jahre die Schule besucht, seine Frau bis zum zwölften; von seinen beiden Knaben besucht der ältere die Schule und ist ein ausgeweck ter. gesunder Junge, der andere zeigt schon Spuren von Nervosität. Sproggett ist b Fuß 7 Zoll groß und wiegt 150 engl. Pfund, seine Frau mißt 5 Fuß 2 Zoll und wiegt 120 P und. Leide sind ziemlich gesund; er war letztes Jahr nur 8 Tage krank; er dürfte 68 Jahre alt werden und am 15. März 1932 an einem nervösen Leiden sterben. elne Frau überlebt ihn um drei Jahre und stirbt an Bronchitis. Er ist in einer Strumpffabrik beschäftigt und verdient durchschnittlich 24 Sh. 6 V. die Woche; angefangen hat er mit 6 P. täglich tm zwölften Jahre. Seine Frau bekommt 15 Sh. Haushaltsgeld. Gespart hat er 20 Pfd. Ster.. die auf der Postsparkasse eingezahlt sind. Von der erwähnten Einnahme gehen wöchentlich 13 Sh. 6 P. für Essen und Trinken darauf, wobei 10 P. den Alkoholgetränken gewidmet sind; 3 Sh. 6 P. kostet die Miethe. 8 P. die Versicherungen. Er wohnt in einem Hause von 4 Zimmern, von denen eins als Wohnzimmer, eins alö Küche und zwei als Schlafzimmer dienen. Er schickt jährlich 55 Briefe, 10 Postkarten und 23 Druckfachen fort; seine Bibliothek besteht aus einer Bibel, aus dem Gebetbuch seiner Frau, ein paar Heften einer Shakespeare - Ausgabe und einer alten Zeit schrift. Eine Zeitung hält er nicht, er kauft nur zuweilen ein Sportblatt, denn er ist dem Wetten ergeben. Er trägt keinen Kragen, nur bei besonderen Gelegenheiten leistet er sich einen von Papier, sonst begnügt er sich mit dem Halstuch. Ein Taschentuch verwendet er nur, um sein Mittagessen darin zu tragen, eine Zahnbürste kennt er nicht. Doch ist anzuerkennen, daß er sich jeden Samstag Abend rasiren läßt. Der Leser wird schon gemerkt haben, weshalb wir William Sproggett so viel Ehre erweisen: eben wegen seiner Gewöhnlichkeit. Er ist demittlere Engländer", wie ihn der Statist!ker Joseph Jacobs construirt hat. Er heißt William, weil das der häusigste Vorname ist,' er wohnt in Loughborough. weil dort der Schwerpunkt der englischen Bevölkerung ist, u. s. w. Es wäre nicht uneben, wenn ein deutscher Statistiker einen deutschen Durch schnittsmenschen diesem Engländer einmal zur Seite stellen und dazu noch mittlere" Preußen. Sachsen. Bayern u. s. w. construiren wollte. (kannibalen in SüdAmerika. Ueber die Menschenfresserei im Heu tigen Südamerika'veröffentlicht Tbeo dor Koch in dem soeben erschienenen Internationalen Archiv für Ethnographie" einen eingehenden Bericht Eine bei den Indianern Südamerikas noch sehr verbreitete Sitte ist die G wohnheit. Stammesmitalieder zu töd: ten. die durch Alter und Krankheit für den Stamm ein Hinderniß aeworden sind. Die Mayorunas verzehren noch heute die Alten und Kranken des eigenen Stammes, ohne Vater oder Kind zu jchonen. Das wird hausig bei schweren Krankheiten als Akt der Pietät ausgesagt. Der Reisende Osculatl er zählt von den Manorunas. er babe ein mal inen kranken getauften Indianer diesesStamrnes weinend getroffen und ihn um die Ursache seines Kummers gefragt. Da habe jener geantwortet, jetzt würde er bald von den Würmern gesrejen werden; wäre er Nicht getauft so hätten dies seine nächsten Verwandten gethan. Das Letztere ' wäre ihm also lieber gewesen. Die Yamuas um oberen Amazonenstrom verzehren das Mark aus den Knochen ihrer Todten, weil sie glauben, daß dadurch die Seele ver verstorbenen m ihren Korper über gehe. Die Kaschibos am Pachitea schei nen mit dem Verzehren der Greise ib res Stammes einen religiösen Akt zu vervlnoen. Sobald dem Greis ange zeigt wird, daß sein letzter Taa aekom men ist, gibt er Zeichen der Freude und sagt, er werde nun bald seine alten freunde wiedersehe. Em großes Fest
wird vvroereltek UW das Opftr Mit der Keule erschlagen. Von dem Fleisch darf nicht das Geringste verloren gehen, selbst die Knochen werden zerstampft, in den Machato gethan und getrunken. Niemals verzehren sie das Fleisch der Weiber, weil sie es für gif-
tig halten und fürchten, durch seinen Genuß feige und weibliche Eigenschaften auf sich zu übertragen. Bei den Botokuden verzehren die Mütter öfters ihre verstorbenen Kinder aus Zärtlichkeit. Wenn der Vater alt und unfähig ist, auf den Wanderungen mitzukommen, fo bittet er selbst seinen Sohn, ihn zu tödten. Der Körper wird gebraten und von der ganzen Familie unter Heulen und Schreien verzehrt. Herbera berichtet über d;n Kannibalismus der Eingeborenen von Eauca im heutigen Columbia, daß der Mann sein Weib ißt. der Bruder den Bruder oder die Schwester, der Sohn den Vater. Eine scheußliche Sitte besteht nach den Aufzeichnungen des französischen Forschers Crevaux bei den Gallbls. Sie verzogern die Bestattung ihrer Todten um eine Woche. Unter die Leiche, die in einer Hangematte liegt, wird ein großes Gefäß gestellt, daß die bei der Zersetzung heruntertrauselnde Flussigleit auffängt. Die zukünftigen Plans", d. h. die Studenten der Me dizin, lverden gezwungen, ihre Charakterfestkgkelt zu beweisen, indem sie ein Einweichung von Tabaksblättern und einer Pflanze.Quinjuina genannt. vermischt mit einigen Tropfen der Leichenflüssigkeit trinken. Man ist jetzt allgemein von der Annahme abgekommen, van v:e antyropopyagijchen Stämme aus Wohlgeschmack am Menschenfleische diesem Gebrauche huldigen. Gerade in den heißen, tropischen, von iagdbaren Thieren belebten Gegendcn ist die Anthropophagie am verbreitetsten. Rachsucht, religiöse und andere psychologische Motive spielen bei den Indianern Südamerikas eine große Rolle. Der furchtbare Haß, der unter den verschiedenen amerikanischen Völkerschaften herrscht, 'führt oft dazu, lyre gefangenen aus Nachzucht zu verspeisen. Diese Sitte soll z. V. bei den Tupi. die früher keine Anthropophagen waren, durch das Beispiel einer Frau sich eingebürgert haben, die sich auf den Mörder ihres Sohnes warf und ihm die Schulter zum Theil abfraß. So zerreißen auch die Parentintins die, die lebend in ihre Hände fallen, mit ihren Zähnen. Aehnliche Fälle von Rächsucht finden sich bei den meisten südamerikanischen Stämmen. Als der grausamste Stamm am oberen Ams zonenstrom gelten die Kaschibos. Sie verzehren stets ihre Gefangenen und sind daher bei den benachbarten Stämwen sehr vcrbant. Vas zaynenholen. Eine Manövergefchichte von Carl Becker. Reveille um 4z Uhr. Die Compagnien rücken einzeln nach dem Westausgang des Eantonnements. wo das Baialllön uml Uhr zum Abmarsch bereit steht. Die sunste Compagnie holt die Fahne. Für den erkrankten Hauptmann Peterlein führt Oberlieutnant v. Tetten die fünfte Compagnie." So lautete der Bataillonsbefehl für das zweite Bataillon des Jnf.-Regi ments No. X. auf den kommenden Tag. Einstweilen saßen die Mannschaften an dem schönen Abend mit ihren Quartierleuten lachend und plaudernd vor den Häusern. Andere hatten sich noch nicht von der kleinen Bierwirthschaft trennen können und lustig schallten die Reservelieder aus den niedern Fenstern. Auch im Adler , wo die Offnere gegessen hatten, ging s noch lebhaft ge nug her. LlleS war in biterster Laune, das Essen war vorzüglich gewesen, namentlich das Roastbeef verdiente, wie der als Gastronom verschrieene v. Tet ten behauptete, einfach das Prädikat exquisit". Schmunzelnd strich der Adlerwirth sowohl die Compliment für die Kochkunst seiner Ehehälfte, als auch das dafür entfallende materielle Entgelt ein. Der ganze Tisch stand voll leerer Flaschen und an der Lieutenar.tsecke sah man sogar als lete Spuren hier vollbrachter Thaten einige Sektflaschen stehen. Man war bei Kaffee und Cigarren, und dienstliches, aber trotzdem schallendes Gelächter belohnte die Witze des gutgelaunten Com mandeurs. Lange würde die Fröhlichkeit übri gens nicht dauern können, aus Rücksicht für die Ruhe des Gestrengen, der im Adler" sein Quartier hatte, und als er nun Anstalten machte, sich aus sein Zimmer zurückzuziehen, räumten sofort auch die Herren Hauptleute und Lieutenants einer nach dem andern das Feld. Auch unser neugebackener Compagniesuhrer v. Tetten, dessen sprich wortlicher Appetit heute Unglaubliches geleistet hatte, schickte sich zum Gehen an, mcht ohne v. Baschwitz, dem jungsten Kameraden, die Sorge für den Frühstückskorb an's Herz gelegt zu haben. Besagter Frühstückskorb spielte im Bataillon eme große Rolle und er schien während der Manövertage. von zwei verschmitzten Officiersburschen getragen, stets zufällig" hinter der Front, wenn das Signal Das Ganze Halt!" erschallte. Auf seinen Inhalt durfte man übrigens im Hinblick auf die gute Küche der Frau Adlerwmhrn diesmal mit Recht gespannt sein. Vor der Thüre standen die vier Mütter" der Compagnien, ihre Chefs erwartend, etwa noch notmae dienst liche Weisungen entgegenzunehmen. )ann ging Alles nach den Quartieren, um den durch die vorangegangenen Strapazen Vlwa! und eme neunstündige Uebung ermatteten Knochen die ersehnte Ruhe zu gönnen. Am nächsten Morgen stand die Fünfte eine halbe Stunde früher wie die anderen Compagnien auf dem Apellplatze, umgeben von dem größten Theil der mobilen Dorfbewohner Allen voran, sozusagen mitten in der Compagnie, das Rickele". eine etwas geschuckte Weibsperson mit rnerkwürdig starr abstehenden, wirren Haaren. Vor der Front, auf dem kleinen Fuchs des Hauptmanns Peterlein, hielt der lanae Tetten. tief duxchdrunaen von
Somlncr-Wcdizin. i -L-r-LJ-' Eine gute Lommcr. Medizin ist nöthig gkgen Unordnungen deS Magens, der Leber und besonders gegen
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r ATiterary man, used to the niccties pleasures of the table, in speaking of IFSOPAKl
says: " I couldnt recommead tkis remedjr as heartily as I do if I didn t believe in it. I am not rauch of a medicinc taker. I am opposed to medicine, on principle. There oujjbt to be co need of medidne just as there ought to b no poverty but there is. If people lived right they would be well. Sunshine, air, exercise, fun, good food plenty and not too much are the best medicines, the natural ones; but men are tied to their desks, and woraen tp thelr home cares, and both are tied to fashlon. Civilized existence is artisicial and needs artisicial repilators. I recommend Ripans Tabules and take them mysclf. I know they are both harmless and effective. (I know what they are made of.) They are the best remedy I know anythinz about for headaches, or Indigestion, or biliotlsness, or any aort of sluggishness in the System. And they are ia the handlest possible shape to carry ia the pocket."
eer doppelten Ehre seines heutigenAmtes. Der Anzug der Leute wurde nachgesehen, die Zugführer machten Meldung. Alles stimmte. -Stillgestanden! Das Gewehr über! Mit Sectionen rechts schwenkt marsch! Halt! Bataillon marsch!" und unter dem Klang der zwei Trommeln und zwei Pfeifen, die Sergeant Steger, der Bataillonstambour, etwas mißvergnügt über die geringe Zahl, anführte, ging's nach dem Quartier des Commandeurs, um die Fahne oder, wie sie verstohlen in Lieutenantskreisen genannt wurde: den Ambitionsknüppel abzuholen. Die ganze Dorfjugend, theilweise noch beladen mit einem heulenden Knäuel kleiner .Geschwister, trottete vorn und zu beiden Seiten der Compagnie; aus den Fenstern guckten und nickten die Alten; überall leuchtende Blicke und fliegende Zöpfe. Aller Bewunderung galt dem Bataillonstambour mit Stock und goldbefranzten Schwalbennestern, und hauptsächlich dem stolz auf seinem Rosse sitzenden Compagnieführer. Bitte mir aus, daß keiner bummelt!" hatte v. Tetten seinen Leuten zugerufen, und in der That wurde auch der Schläfrigste munter, als man beim Näherkommen den Burschen mit dem hochbeinigen Braunen des Herrn Majors erkannte und diesen selbst schon oben aus dem Fenster blicken sah. Tadellos schwenkten die Sectionen auf das helle Commando ihres FübrerS ein und auf Halt!" stand Alles still. Die Fahnensection trat vor, und der Fahnenträger, ein alter, schnurrbärtiger Sergeant, stieg die kleine Freitreppe unter dem Wirthsschilde hinan, um die Fahne aus dem Zimmer des Commandeurs zu holen. Athemlos warten Kopf an Kopf die Zuschauer. Wie eine Mauer steht die Compagnie, bereit, das alte Ehrenzeichen des Bataillons zu begrüßen, v. Tetten sitzt mit leuchtendem Blick, den blanken Degen auf dem Schenkel, regungslos auf seinem Streltroß. Aller Augen sind auf die Hausthüre gerichtet, die soeben von innen geöffnet wird. Achtung!" tönt das mit voller Luncenkraft abgegebene Commando des zungen Compagnieführers. Präsentirt das Gewehr!" Der Präsentirmarsch ertönt, die Gewehre fliegen herunter und in der Thüre erscheint der Frühstückskorb" der Officiere. getragen von zwei verschlafen aussehenden Burschen. d. Tetten hatte sich nicht schlecht geärgert über die verfluchte Geschichte, die natürlich schnell genug die Runde im Bataillon machte: als aber der Herr Major am Nachmittag bei Tisch des vorzüglichen Frühstücks gedachte und mit einem Seitenbl'.ck auf v. Tetten behauptete: Dem Frühstückskorb sei noch nie so viel Ehre angethan worden wie heute, da stimmte er mit in das schallende Gelächter der Kameraden ein. Das Fahnenholen aber das gelobte er sich für die Zukunft wollte er von nun ab mit größter Vorsicht betreiben. Gedächtnißschwacne. Ich habe ein so unglückliches Physiognomiengedächtniß, daß ich z. B. fast nie Jemand wiedererkenne, dem ich vorgestellt worden bin." Aber Ihrer Frau Gemahlin sind Sie doch einmal vorgestellt worden!" O, die habe ich nach der Hochzeit erst recht nicht wie dererksnnt."
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Eisenbahn-Tabelle
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