Indiana Tribüne, Volume 22, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sntcliffe, Wund. Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Oistctftundeu : 9 614 1 Uhr Vorm.; 2 bi 4 Uhr m

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Um ein Weib.

Roman von Georges Ohnet. (Fortjetzung.) yaden Sie Ienn Sorege so innig lieb?Uns ist er eigentlich gar nicht so sympathisch.Er ist ein schöner Mann Ja, ein schöner Eisberg." Weiß man etwas von einer Gelieb ten?" fragte Tragomer. ), dieser Herr liebt nicht in unseren Kreisen! Er hatte nur verschwiegene und sparsame Verbindungen. Er kam mir immer wie ein Erzschlauberger vor." Das Gespräch wurde wieder allgemeiner, und gleich darauf erhob man sich vom Tisch. Die beiden Paare gingen in den anstoßenden Salon, und da es eben zwei Uhr schlug, verabschiedete sich Tragcmer, um nach Hause zu gehen, weil er Marenval bei sich erwartete. Sie hatten sich verabredet, um einander ihre Entdeckungen mitzuthei len, Jeder sollte dem Andern berichten, was er erfahren hatte. Tragomer hatte sich gerade umgezogen, um im Cercle zu Mittag zu speisen, als Marenval, von Frau von Freneuse kommend, bei ihm eintrat. Der Großhändler sah sehr ernst, ja fast feierlich aus. Nun," sagte Christian, Sie kom men sehr präcis. Ihr Entschluß hat sich also seit gestern nicht verändert? Sie sind noch immer bereit, vorwärts zu gehen?" Mehr als je. Durch das, was ich von Fräulein vonFreneuse gesehen und gehört habe, ließe ich mich ganz gewiß nicht entmuthigen. Diese beiden Damen. mein Freund, zeigen bewunde rungswürdige Geduld, einen wahren Edelmuth. Sie zweifeln auch heute nicht an Jacques. Ach, ich habe ihnen mit meinem Besuch eine große Freude aemacbt! Die Aermsten sind in dieser Beziehung nicht verwöhnt, und man kann wohl sagen, daß sie aus ganz gemeine Weise von Jedermann verlassen worden sind." Tragomer machte eme wlderspre chende Bewegung. O, ich meine damit nicht Sie, mein lieber Freund," sagte Marenval gutmüthig, sondern mich selbst. Ich weiß, daß Sie so zu sagen von Fräulein von Freneuse verabschiedet wurden. Aber das war bei mir nickt der Fall; ich habe mich aus eigenem Antneo zurückgezogen, und vas war Nlcyl hübsch von mir. Ein Edelmann hätte sich anders betragen; aber ich war kein Edelmann, ich war ein Millionär, der den Ladenstaub kaum abgestreift hatte, und ich hatte Angst vor meinen neuerworbenen Bekanntschaften. 5ck be reue aber mein Betragen, und ich will es wieder gutmachen.... Beim Zeus! Es wird mir aewik mit ?lbrer Silfe! gelingen, und nachher werden wir seyen, ob uns Jemand zu tadeln wagt. Cbristian batte Marenval mit fickt barer Ungeduld angehört, eine Frag? brannte ihm aus den Lippen. Hat Fräulein von Freneuse von mir gesprochen?" Ja. In welcher Weise?" Hören Sie. Tragomer, wir wollen uns hier keine Schmeicheleien, sondern einander offen die Wahrheit sagen, nicht wahr? Nun gut, Marie ist sehr aufgebracht gegen Sie. Er hat unS verlassen, und ich habe ihn aus meinem Gedächtniß gestrichen, wie er uns auS seinem Herzen gestrichen hat. Das sind ihre eigenen Worte, die sie mir gesagt hat, als ich sie Ihrer Ergebenheit und Ihrer Liebe versicherte." Christian neigte traurig den Kopf, Sie hat vielleicht Ursache, mich so hart zu behandeln," sagte er, aber sie hat keine Nachsicht." In dem Uebermaß ihres Schmerzes hatte sie sich eingeschlossen und wollte Niemand sehen, selbst die nicht, die ihr treu bleiben ieollten. Dadurch hat sie ihnen das Sichzurückziehen erleichtet. Unter ihren Augen wäre ich niemals so schwach aewelen. br Wunsch, dem Schicksal zu trotzen, hatte mir neuen Muth und neue Kraft eingeflößt. Wir hc.iten uns gegenseitig ermuthigt. Aber in ihu'.n wilden Schmerz hat sie alle verurtheilt, die sich nicht vom ersten Au genblick an für ihren Bruder erklärt haben. Ich habe damals nicht jene überlegene Verachtung für die Meinung der Welt gehabt, ich gestehe das drmüthig ein. aber wenn sie darüber nachdenken würde, verstände sie. daß es mildernde Umstände für mich gibt." Ja, ihre Mutter vertheidigt und entschuldigt Sie auch. Sie. die Mutter selbst ach. es ist schrecklich! gibt zu. obgleich sie von der Unschuld ihres Sohnes fest überzeugt sei. so sehe sie sich doch außer Stanke, sie zu b?. weisen. Warum sollte man da nicht einem Fremden einen Augenblick des Zögern vergeben? Besonders, wenn er sich erbietet, den Fehler wieder gutzumachen?" Christian schüttelte traurig den Kopf, änderte aber den Gegenstand der Unterhaltung: Also haben die Damen dort ihre Ansicht nicht geändert?" Nein, sie sind fester überzeugt, als ie vorber. Nur können sie über unsern .Mann gar keine oder nur so wenig ,Auskunst geben, daß es sich mcht oer Mühe lohnt, überhaupt darüber zu sprechen. Es sind nur persönliche Eindrücke, das ist alles, und ich kann ebenso gut sagen, daß ich unverrichteter Sacke zurückkomme. Da habe ich mehr erfahren. Ich babe aebört. dak Soreae mit Mik Lydia Harvey verlobt ist und daß er in Amerika war. Also desbalb war er ein halbes ?!abr lana'' verschwunden! Welch ein Duckmäuser! Und er heirathet die kle ne Sarvev? Sie bat em yuo cyes Nermöoen. Der Aater ist ewiß zwanzig Millionen Dollars werth. aber er bat wenias enS feckZ Klnoer, und die Söhne sind in Amerika immer im Vortheil. Nun. aus alle Fälle ist l t r -5 rn " orf- . I- t.i. cm grones vermögen, pt; ls

gen Sie denn dke Heirathsplane dlese'S z Spitzbuben und das Verhältniß mit Jenny Hawkins in Einklang?" Ich suche sie aar nicht in Einklana

zu oringen. lcq jieue jie cinslliq clllall der gegenüber und untersuche dieThatsachen. Eine Liaison mit Jennv Hawkins schließt eine Heirath mit Miß.Harvey keineswegs aus. Im Gegentheil! Wenn er für seine Geliebte Geld braucht, so muß diese ihn zu einer reichen Heirath bestimmen, und wenn eine Heirath die Gefahr, die in einer Liebschaft von Sorege und JennyHawkins liegt, verbergen kann, so kann man annehmen, daß Jenny Hawkins, besonders wenn sie Sorege liebt, die Hand dazu bietet. Und wenn Sorege den Plan hat, auszuwandern und sich in New Vork niederzulassen, um sich vor Nachforschungen sicher zu stellen, dann ist die Heirath sehr erklärlich." Das ist alles ganz richtig." sagte Marenval; zum Teufel auch, in erster Linie müßte man wissen, wer eigentlich diese Jenny Hawkins ist." i , n.v. r" r - . 1 Darüber konnte uns nur lsoreae Auskunft geben, und er wird sich wohl Huten. Oder auch ... Nun. oder?" Oder Jacques v. Freneuse selbst.Marenval lien ein Pfeifen hören. womit er gewöhnlich seine Zweifel auszudrücken pflegte. Ja, aber lause ihm nach! Er l sehr weit fort." Vab!" saate Traaomer. .Eme zwanziqtäaiae Seefahrt mit einem auten Schiffe, das ist gar nichts." Marenval fuhr von seinem Stuhle auf. Was. Sie wollen nach Ncukaledonien reisen?" Der Bretagne? sah Cypnen ruhig an. Warum nicht, wenn es nöthig wäre?" Der frühere Kaufmann warf einen entsetzten Blick aus seinen Compagnon. Er dachte: Lieber Gott! Da habe ich in ein schreckliches Wespennest aestochen. Dieser Mensch ist fürchterlich! Er weicht vor nichts zurück. Er spricht von einer Reise nach Numea, als ob es ein Ausflug nach Marseille Ware, und sei nen Ausenthalt bei den Antipoden be trachtet er als eine Kleinigkeit. Er kommt von dort ber. er reist wieder dorthin. Schwapp! Aber ich. Ma cenval, ich, der ich mich von meinen Geschäften zurückaezoaen habe, uv, I V J V J t ' mein Leben in Ruhe zu genießen, bin ich nicht verrucn, wenn ich mich m ihm einlasse?" Aber Christian ließ ihm keine Je't. seinen Gedankenaana zu vollenden Das Ware eine unverhoffte Gele genheit für Sie, mein lieber Freund, mm M m m M . mm m M sich ein wirklich sportsmäßiges vinje hen zu erwerben, und wir könnten uner emer Vergnügungsreise die wahren und wichtigen Ursachen einer solchen Seereise geschickt verbergen. Sehen Sie. wie leicht die Familie Vanderbilt von Amerika nach Frankreich reist, und Gordon Bennett ist mit seiner camouna öfters in Nizza als in Newport. Ich w!U Sie nicht überreden, am Ausfluß des Sankt Lorenzo eme Insel zu lausen. wie Ihr Concurrent. der übrigens außerordentlich viel Geschmack besitzt und sem Vermögen gut anwendet. Es wäre ganz genügend, wenn Sie zum Beisviel mit nacklässiaer Miene im Cercle ankündigten, daß Sie mit mir eine Reise nach sagen wir nach Alaska unternehmen wollten. ie würden sehen, welch ein Aussehen das erregte. Die Zeitungen wurden oarauf losstürzen, man würde eS geschickt verbreiten, und in weniger als acht Tagen waren Sie in aller 'cuno. sie gehörten dann zu dem großen Generalstabe der Sportsleute, für die keine Entfernuna mehr enmrt. denen oie Meere Unterthan sind, und die im gan. zen genommen die wirklichen Fürsten unserer beutiaen vom Büraerthum beherrschten Zeit sind. Würde Ihnen das nicht gefallen? Und hatten te, em so gesunder und kräftiger Mann, nicht Lust, so etwas zu unternehmen? Marenval war bei Traaomers Auseinandersetzungen sehr bestürzt geworden, und verschiedene .Stimmungen hatten sich seiner bemächtigt. Zuerst hatte er sich bei dem ieoanren an einrn länaeren Aufenthalt auf einem Schiffe ganz verwirrt gefühlt. Die wechselnden Winde und die aufaereaten Wogen flößten ihm Furcht ein und er zitterte bei dem Gedanken, vag er vcaqis m einer engen Koje liegen müsse,, geaen de- . X i tflje. v: ren dünne uuanoe unausyortic Wogen schlugen und sie emzureißen drohten. Da Ware an schlaf rncyr zu denken. Aber dann kitzelte es semen Ehrgeiz, wenn er sich in die Reihen der Zerren stellt sab. die alle materiellen Hindernisse durch die Macht ihres Geldes überwanden. Was die anoern konnten, das konnte er doch schließlich auch! Wäre eö denn gar zu gewagt, ihrem Beispiel zu folgen? Und was die Gefahren anbelangt, daS war aanz dasselbe, als wenn früher die kleinen Burger ihr Testament machten, ehe sie sich auf die Eisenbahn setzten. Der Fortschritt der heutigen Zeit hat ja al. leS vereinfacht, erleichtert und gefahrloser gemacht. Seereisen waren jetzt Vergnüaungsausflüge sür die Millionäre. Die Namen der is?eesayrer, oie Tragomer angeführt hatte, waren wegen ihreö luxuriösen Geschmacks und shrer Vorliebe für Comfort berühmt, Sie mußten also bei den häufigen Reisen nichts vermissen, sie würden gewiß jhr Geld nicht für zum voraus sichere Unannehmlichkeiten ausgegeben haben. Und eö war wirklich mcht zu leugnen, ihr Name war in aller Munde, und der höchste Sport, der seltenste, der schönste und der theuerste. daS war der Beil einer Nackt. Nun. wariun sollte er. Marenval, sich nicht auch unter die zehn oder zwölf Meeresbeyerrlcyer len? Hatte er denn nicht die Mittel da,u? Man wukte aar mckt. wit reich er war, $tr enn man jh nun das Geld so mit vollen Händen ausstreuen sehe, dann könne doch so dächtt er keiner mehr daran zweifeln, daß sein Vermögen, den größten an die Seite aeltellt werden könne. Einen Augenblick wurde er aber doch

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nocy nie aus der See gefahren als von Havre nach Trouville und von Calais nach Dover, und auf diesen kurzen Uebersahrten war er sehr seekrank geworden. Jetzt, in der Hitze der Erregung, dachte er nicht mehr an jene Widerwärtigkeiten. Indeß waren der Ankauf eines Schisses, seine Einrichtung, die Wahl der Schiffsleute und des Capitäns fast unübersteigliche Hindernisse für ihn. Das läßt sich durchaus nicht ausführen," dachte er, und dabei ergrisf ihn ein höchst angenehmes Gefühl der Erleichterung. Er sah Tragomer an, und indem er zu lachen versuchte, sagte er: Aber, mein lieber Freund, Sie kennen die Schwierigkeiten nicht. Um auf der See zu fahren, braucht man ein Schiff, und ein Schiff ist nicht so schnell hergestellt " Pah." sagte der Bretagne?, man miethet eins, sobald manLust dazu hat. Die Häfen von Solent sind ganz voll von ausgezeichneten Jachten, die jeder Zeit für Liebhaber zur Verfügung siehen. Wenn Sie ernstlich wollen, so haben Sie in vierzehn Tagen ein prächtiges, gut vertakeltes und bewährtes Dampfschiff mit einer auserlesenen Besatzung und einem ausgezeichneten Capitan. Das ist ein englischer Ge schäftszweig. Auf der andern Seite des Kanals miethet man die Schiffe gerade wie ein Landhaus, man hat sogar die Auswahl." AH. sagte Marenval schaudernd, das ist ja sehr einfach." Mit Geld ist alles einfach. In materieller Beziehung gibt es heutzutage kaum noch Grenzen. Nur im Moraliscken ia da findet man noch Schranken. ES gibt Gottlob noch Gewissen, die nicht käuflich sind, und eine Ehrlichkeit. die um keinen Preis feil ist; zur Ehre der Menschen sei dieZ gesagt. Für alles Uebnae aber klopfen Sie ruhig auf Ihren Geldbeutel, und Sie erlangen, was Sie haben wollen. Machen Sie sich aber nicht gar zu schnell an die Abreise, mein lieber Freund, denn wir haben hier noch sehr viel zu thun, ja, diese Reise ist vielleicht gar nicht nöthig. Jetzt müssen wir zunächst unsere einleitenden Schritte Wetter verfolgen. Ich will zuerst Sorege sehen und sprechen." Was, Sie wollen ihm unsere Plane aufdecken?" Das ist schon geschehen, zwelselu Sie nicht daran. Es ist. also sehr nöthig zu wissen, wie unser Mann sich lm gegebenen Falle zu vertheldlgen yedenkt. Ich werde sehr vorsichtig sein, verlassen Sie sich darauf. Aber es ist absolut nöthig, daß ich ihm ein wenig in die Karten sehe." Und ich, was soll ich thun?Sie müssen herauszubringen suchen. wer eigentlich Jenny Hawkins ist. wo sie herstammt, und was sie thut. Und dann wäre es vielleicht auch gut, mit einem der höheren Richter von der Möglichkeit eines Rechtsirrthums zu sprechen. Kennen Sie den Oberstaatsanwalt?" Nein, aber ein Neffe von Chambol,. Pierre von Vesin, ist Rechtsanwalt. Er ist ein sehr bedeutender junger Mann, der guten Rath ertheilen kann. Ich habe ihn schon als kleinen Bengel gekannt; er hat mich sehr gern. und ihn will ich aussuchen." .Das ist noch besser." (Fortsetzung folgt ) Ein Kartenhaus. ?0tl L. OlZzewttt. Klitsch, klatsch! Langsam schlagen schwere Regentropfen an die Fenster scheiden. Tik, Tat! sagt die alte Kuckucksuhr so ruhig wie gewöhnlich. und in dem behaglichen Wohnraum schaut eS just so auS, wie alle Tage mit Ausnahme der sogenannten Putz und Scheuertage. n dem ern aber deS iunaen Mannes, der, am Fenster stehend, einen Generalmarsch so stürmisch aus die Scheiben trommelt, als gälte eö, eine ganze Festung zu alarmnen. scheint eS nicht besonders friedlich aus zuschauen. Sein Seelenbarometer steht auf Sturm!Leise leat sich eine Frauenhand aus die Schulter deS Jünglings, wobei die Besitzerin derselbklt mit angenehmer Stimme sagt: Paul, lieber Bruder! Nimm es Dir nicht gar so sehr zu Her zen! Diesmal hast Du freilich den Preis nicht davongetragen, wie Du erhofft, aber sie,' Du bist noch jung, und was Du heute nicht erreichtest, wirst Du sicher später erlangen! Du wirst die heutige Enttäuschung aber überwinden, daS glaube mir, und wirst noch weiter froh schlafen. Wollte jeder verzwei feln, der Mißerfolg gehabt, sicher gäbe eS dann nur Unglückliche auf der Welt!" Das verstehst Tu nicht. Erna," ruft der so Angeredete jetzt heftig auS. Etwas mißlungen Mißerfolg gehabt! Du redest, als wäre meine Arbeit eine Kleinigkeit gewesen, und doch weißt Tu, daß ich mein bestes Können gezeigt, daß ich meine ganze Kraft an gestrengt habe, um dieses Bild so zu vollenden, daß es mir Ruhm und Ruf eintrage. Siehst Du, ich fühle eS. ich kann nichts Besseres leisten und da ist es eben besser. Pinsel und Palet zu begraben und" Bruder. Bruder! Tu .redest un 'innig!" fällt ihm die Schwester er schreckt in die Rede. Du wirst. Du mußt vernünftiger und ruhiger denken. wenn der erste Enttäuschungsschmerz übermunden ist. Du hast sicher die Krast. noch Besseres zu leisten! Meinst Du, Dein Talent würde nur durch Er folg gestärkt werden. Sieh', auch em Pflänzlem gedeiht nicht bei sortwäy rendem Sonnenschein und " Ach, thu' mir den Gefallen und hal te heute wenigstens keine Predigten!' füllt ihr der junge Mann gereizt in die Rede, .Du bist excentrisch, Paul," sagte sie ärgerlich. Doch da höre ich meinen Mann kommen. Ich habe nothwendig mit ihm zu reden, und er kann sich hier nur kurze Zeit- aufhalten. Thu' mir die Liebe, geh so lange ins Nebenum mer. HanS spielt darin ganz ruhig und rolry Dlcz.mcht ftören.

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ffl H ü UNUM b!A.tiL Ll 391 ElrTlTTUrrilL IM ie jcyiedt lyn vom Fenster; doch sie hat eine zweite Aufforderung nicht nö thig. Der junge Mann geht schon lieber ins Nebenzimmer zum kleinen HanS. denn er fühlt es sehr wohl, der prakti sche, stetsbeschästigte Geschäftsmann würde sein Weh sicher nicht verstehen. Im Aebennmmer sitzt der kleine Nene am Sofatisch und baut ein Karten hau. Onkel Paul setzt sich etwas ungestüm aufs Sofa, stößt natürlich dabei an den Tisch und 1as Kar tenhaus fliegt um. 0 weh!" ruft der leine, und em paar groüe Thränen treten in die blauen Augen. Eine Welle lst s still im Zimmers Dann rückt der Kleine seinen Stuhl wieder an den Tisch, legt zuerst die Karten hübsch säuberlich zusammen nnd beginnt sein Werk abermals. Unwill kürlich folgen jetzt die Blicke des jungen Mannes dem Treiben deS Kindes. Der Bau des neuen Hauses wächst unge heuerlich schon muß der kleine Maun auf den Stuhl steiaen. um die höchsten Stockwerke auf das luftige Kunstwerk zu setzen. Jetzt ein Ah" der Bewun derung auS KleinHünSchenS Munde. DaS Kartenhaus ist fertig, und die Augen des kleinen Baumeisters strahlen voller Stolz und Selbstbewußtfein. Da abermals ein Fuvftog des ge dankenlosen Onkels, und wiederum sinkt der stolze Bau in Trümmer! Aber Onkel," sagt letzt unmuthig der Kleine, während diesmal zornige Gluth die Wangen röthet, aber On kel!" jJich that es ganz gewiß nicht absicht lich, Hans," meint der Onkel, sich ent schuldigend. Da scheint das Kind einen Entfchlu gefaßt zu haben. Wieder wird der Stuhl ziemlich energisch an den Tisch gerückt und das Bauaeschäft noch ein mal ausgenommen. Diesmal aber ist der kleine Baumeister mcht ganz so ver funken ln die Vollendung seiner Arbeit. Hin und wieder wirft er dem lieben Onkel emen miktrouischen Seitenblick zu und schaut auch manchmal vorsorg lich unter die Tischplatte, um festzustellen, ob die Füße des mürrischen OnkelS sich auch in ungefährlicher Entfernung vom Tischfuße befinden. Der Oheim aber, dadurch aufmerksam gemacht. fängt nun an. den Bau mit Jnteres e zu verfolgen, und als dieser wiederum :.. 1. n . 5 ... jt . vouenoer. oaueyr noaz zierlicher wie vorher da weiß er wirklich nicht, was er mehr bewundern soll, die Ge schicklichkeit oder die Geduld oeS Neffen. Sag' mal," meinte er daher, wirft Du denn nicht müde, immer wieder mit der Arbeit zu beginnen, die doch so leicht und schnell in Trümmer sinkt? Verlierst Du nicht Geduld und Lust? Geduld, Lust," wiederholt der Kleine; nein, weißt Du. eigentlich bin ich Dir gar nicht mehr ,böse, daß Du mir das andere umgeworfen hast - denn sieh' einmal, so schön war doch das andere nicht! Siehst Du, und ich hab' doch schon gedacht, eö war so schön gewesen, daß ich'S halt nicht besser ma chen könnte. Ich merke wirklich, daß Papa recht hat der sagt immer kein Meister fällt vom Himmel, und nicht wahr morgen, wenn ich wieder bau'. wird'S noch schöner! Willst Du dann daS sehen ja?" Natürlich", sagt der Onkel leb-, hast und zieht den kleinen Blondkopf ungestüm auf seine Knie, wobei daS bewunderte. Kartenhaus selbstverständlich aufgehört hat zu sein waS dies mal aber keine Trauer veranlaßt und daher auch keine Entschuldigung hervorruft. Onkel Paul küßt den Kleinen stürmisch, und dieser schlingt die Arme um dessen HalS und schmeichelt: Bitte, bitte, laß mich reiten, sieh mich doch mal vergnügt an. weißt. Du, so wie sonst. Onkel!" - Die Thür wird leise geöffnet,' und Erna stellt auf der Schwelle. Verwundert schlägt sie die. HcMe zusam

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