Indiana Tribüne, Volume 22, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1899 — Page 1
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4. Interessant . f ux Bankerotteure V s f X l!i .1 hii.iin to. nlfat st
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Editorldlles
unv iuiujt, wn ip ivuin ivv4..., M.öeiiagen oaoen, wie im iuoijaorc. ' irx.ü - I " ,-. ' ' .. . , .
3 V, 0 0 """7"'""'ö eineS 'Bundes v AppellationSgerichteS. Ein.Schuldner.'war' dkrdaS Ban? kerottderfahren!..? seine - sämmtlichen Schulden soSgeivoiden, versprach dann aber einem? seiner Gläubiger, laltt ihn trotzdem" bezahlen werde. ..Der Gläubiger verklagte ihn darauf und die Frage entstand, ob die Schuld,' nachdem sie durch daS Bankerottverfahren gelöscht worden war, durch' ein ein-, facheS Verspreche'n,"zu zahlen,'' nieder in'S Leben gerufen' wurde. DaS' Sin riiri im rrnn.-.inrTir uniinrinuna richt bejahte diese Frage. SS führte aus, daß durch daS Bankerottverahren . .
die gesetzliche Verpfiichtnng, zu zahleh.jmeutS betrugen $14.981.390, gegen
getilgt wird, daß', .über die moralische
Verpflichtung, zu zahlen, nach wie .vor . -Dje. Ausgaben für die Marine bebestehen bleibt. .Wo nun diemöralife trugen während des letzten Monats Verpflichtung durch ein Versprechen $4.597.965. aeaen $6.386.277 im
unlerflugl nnro, vuoer ne oie-rioioige, ' j n " i a . 1. - r t v i n l.;.... itl . rm mm egenleijtung onnoerallo? für oas Versprechen und die Schult)-tritt dadurch wieder in' Kraft undkangerichtlich eingetrieben werdend ' . .a -. I -Die Fre'nndedes CapitänS Carter vergleichen diefe'tt mit DreyfuS und wollen arler evensaus als einen Don 5 , K I ff L "I einer itq jf versvlgiei nn,quivigen n ' r 4. m r f m I oarieuen. va$ oer Bergleicy im an zen schon deshalb, hinkt,' weil Carter trotz der Verurtheilung noch immer frei herumläuft, ist ersichtlich, und einst. weilen wird man außerhalb.bestimmter fflSJSi ,ch,d. b.sud.n . b.au. sichtigender Ingenieur dir Hasenarbei. i tL rA .. 1 n . i. iien in aoaunau urmuemereieil uef ? f 7 , duldet, respektive daran theilgenom m rv schwindelt werden war.- Er wnrde'zu , , . , a rn sin C . - r Kassation, $10,000 Geldstrafe und fünf 3flbren Ruc&ibau verurtbeilt. Da - - . - uu i j.u uvu i vvatt(tt warde. Der Mann muk unaenia..i t.c ... I ...,. .... ... , hpt5fibcnl M M veranlaßt, eine ReVision des kriegsgerichtlichen Urtheils anzuordnen, mit welcher 6r.-Senator mundS alS Anwalt betraut wurde. rr rwt .:i t t r.:i rn I e,ien isoru na?m tangr sr" spruch, ihr Resultat aber war, daß in dem Prozeß zwar einigeUnregelmaßigketten vorgekommen seien, gegen den Urtheilsspruch selbst aber kein berech. tigter Einwand erhoben werden könne. ! Jemand muß sehr daran intcre)tct sein, I daß dem Angeklagten auch nicht der Schatten eines Unrechts geschehe, denn an begnügte sich mit dem Gutachten m smt fmm - , 0 rr oeö i-venalors mcyk, ,onoern iseneralanwan riggs wuroe mir einer sr m i. f i f nnthmnUatn stttaiflstn httraxit. " o I D, ffrfltfinifi b,rMfin ist nn nickt -o k , -i- '' bekannt. De? Anwalt deS CapitainS, Frank P. Blair, ist inzwischen auch nicht müßig gewesen und hat die ge
inlsammten Akten Herrn Wayne Mac-
Veagh, einer bekannten politischen Größe PennsylvanienS, unter Eleveland Gesandter in Italien und seine? Qt(fnÄ Jurist, in T)i:rÄfirfit barnts ' "IV 0 ' !- D I Ut nh hliUt fnrnrnt nun mit Erklärung HerauS.daß der Eapitain Carter unschuldig wie ein Engel und fca8nöf .in- Versckwöeun ili. r' ' " I iWM l''. 't. i. t.. - apuan vreysus. DaS Publikum wird, wie gesagt, dieser Darstellung wenig Glauben er cm f. I . 1 icyenren. an roiro vieimeor eneigl lfin rt in N,?sckv,Zuna i lÄunste ' "' Carterö zu glauben, an eine Ver - fAhinninf. w,lck. fcn ffntrf bat. einen e4taMb ..rüg., d.. S...ch. . . f X tfC .1 Itl I l"8" zu nijien, rociujcnu iji mi nh in .in. . ..s.n.n. ilie .imi . B l v u ? r;. er. - ?..r,..., m. ...;F.ir Verschwörung wäre amerikanisch, die gegen DreyfuS ist aber französisch. MWllchnHlen. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 83 Grad, niedrigste 68 Grad. Ochissel's Badeanstalt-Tempera tur 80 Grad. Unsere Einnahmen und Ausgaben. Washington, 1. Sept. Der! vergleichende Ausweis über die Ein -
nahmen und Ausgaben der Regierung während'deS Monatö August d. 3. etgiebt, daß: die . gesammten Einnahmen
49,978.173 oder um Z8.150.000 mehr r Ti . . r . Cf ' . Q s ' Die gesammten Ausgaben beliefen sich während demselben Monats auf $45,522,311 gegnf" $56,260,717 im August v.'3...ES verbleibt danach ein Ueberschuß v0kr N.455,82e. - Die Einnahmen auS Zöllen betrugen $20,5'46,$97 gegen $16249,699 im AugnstdeS Vorjahres. , Die-' Znlanöfleuern brachten 524,237.039 gegen $24,015,934 im August 1898." : . AuS diversen Quellen würden $5, '. 194,436 ' gegen $1.517.073 verein nahmt. . ' - . Die Ausgäben deS KriegS-Departe-$25,163,235 im August 1898. m. . Äugust des Vorzahres. . . . m. . Seit vem 1. Jutt o. I. wurven lm Ganzen $98.032.43l vereinnahmt, gegen $85.629.816 während der gleichen iVeriode d'eS Vorjahres. Die Ausgaben in den beiden ersten Monaten dieses Fiskaljahres beliefeu ch im Ean,en auf $102.083.402 gegen $l30 624,198 in der entsprechenden Zj Vorjahres. Gelbfieber. N ew Orleans. 1. Sept. Zwei Fälle von gelbem Fieber sind hier vorgekommen. Die Stadt btfiidet sich T " '''. GesundheitSbehörde ordnete strenge Quarantäne gegen New Orleans an. . Mobile, Ala., 1. Sept. Die hiesigen Behörden und die von Montgomery" ordneten .Quarantäne gegen New Orleans an. - - Eine bankerotte Stadt. ColumbuS, O , 1. Sept. Der Bankerott der Stadtverwaltung steht vor der Thür und die Behörden müssen VVi ,yut uuv vu -utuviweii uiu cu die Verwaltungsmaschine am 1. Okt. .m Stillstand bringen, ei sei denn, daß von irgendwoher Gelder eingehen. Schg j.tzt ist eS sicher, daß man am . . . , . ... . nve ves IayreS naz unbezahlten vlecyungen im Betrage von $200.000 gegenüberfieht und man steht absolut vis - a - vi de rien. SicherheitSrathöPräsident EvonS will die Bude zu schließen so wie ihm die Gelder für den Oarb ausgegangen. Der DreyfuS. Pro zeß. RenneS, 2. Septbr. General Sebert erwies sich als eine Trumpfkarte für DreyfuS, indem er erklärte, i!. mcc.fr v. a , i c D" ö,aun0 u5vc9 viaiV ii.i i:c v. ct.x..m nc- Q .l. ... t.t. unicnniniß uce uuiyic. vi ucyuuint auch, der Mann, welcher eS geschrieben habe, sei kein ArtillerieOfsizier und ein Ossizier wie DreyfuS habe nicht solche Irrthümer begehen können wie sie in dem Dokument begangen sind. Der General ging dann aus eine ausführliche Begründung seiner Be uplUNg in, v ninV . . . . i v . t. t. V H vc'n j?1!1" " ,n,","l inB " 9 j , I? 9 Manuals gekannt haben und nicht gerx.:.t.. W.M.K. im. i im Ii.im " Bordereau steht : Nehmen Sie, was Sie interesfirt. Der General erklärte dann noch malS, daS Bordereau könne von keinem Artillerie - Offizier herstammen, Iw,.tx.. k;. s,.z:rz. k. r:T'. . f-M wu, l010" 9 ! -I 1 10U V , löflH no oer- - fÄt . tleft wurde, als General Sebert, welm ca r t . . . . , da? Aussehen eineS ehrwürdigen .,,.. bt. fn.cktt n,i. k.n i r i Worten schloß : Ich freue mich, daß ich die Kraft besessen habe, meinen Stein zu dem Gebäude der Wiederherstellung heranzutragen, mit dessen Aufführung daS Gericht beschäftigt ist, und auf welches eS so große Sorgfalt verwendet, indem eS sich jeder leidenschaftlichen Erregung fernhält. Der Groom Germain sagte auS, daß er DreyfuS bei den deutschen Armee Manövern im Elsaß gesehen habe. Der allgemeine Eindruck de? Aussage dieses Zeugen war für den Angeklagten ziemlich ungünstig. Germain bekun bete, das er für Dr ' daS Pferd gesattelt habe, auf welche er den Manövern folgen .wollte, und sagte, der
Indianapolis, Zndiana Samstag, öen 2 September 1899.
Major Znfreville habe DreyfuS begleitet, und habe dem Zeugen den Namen seines Begleiters genannt. Oberst Souauft befragte DreyfuS über diese Aussage, und obgleich der
Angeklagte keineswegs verwirrt wurde, einzig wegen der Stärke des Eorpöso fiel DreyfuS' Antwort doch schwach geisteS. Der Kriegsminister, der com-
auS, indem er erwiderte, er könne sich nicht mehr besinnen, ob er von GermainS Brodherrn Pferde gemiethet habe oder nicht. ' Entschieden zu DreyfuS' Gunsten sielen dagegen die Aussagen der beiden nächsten Zeugen auS, und warfen GermainS Aussage vollständig über den Haufen. Sein Brodherr Namens Kuhlmann erhob sich und erklärte: AlleS, waS Germain gesagt habe, sei unwahr, und Major Infeeville folgte und erklärte, er habe DreyfuS mt gekannt und GermainS Anspielungen darauf seien vollständig anhaltloS. General Deloye suchte mehrere AuSsagen deS MayorS Hartmann zu widerlegen. . Alö ihn jedoch Labori fragte, ob er glauben könne, daß die in dem Bordereau gebrauchten Ausdrücke von einem Artillerieossizier herrühren, antwortete der General : Nein, bei meiner Seele und meinem Gewissen, ich kann eS nicht glauben." Diese Antwort erregte Aufsehen, da der General am Mittwoch nachzuweisen versucht hatte, daß. DreyfuS der Verfasser deS BordereauS sei. Professor Habet vom College de France demonftrirte vom linguistischen Standpunkte auS, daß DreyfuS nicht daS Bordereau geschrieben haben könne. Die Ausdrucksweise weiche gänzlich von der Schreibweise DreyfuS' ab und verrathe den Ausländer. CorpSgeiö gegeaGe rechtigk e i t. (Epezial'Eabeldepefche deS Chicago Record.) R e n n e S, 21. Aug. Den heutigen Tag im DreyfuS-Prozeß könnte lyan fast ',GeständniD-Täg" 'nennen. r Gie militärische Bande.sirengte jeden Nerv an, um zu beweisen", daß DreyfuS am Morgen seiner Degradation seine Schuld eingestanden habe, waS niemalS geglaubt wurde. Und als besonders daS CassationSgericht, nachdem eS die ganze Geschichte angehört, daS Geftändniß" für eine Fabel erklärte, schwanden die letzten Zweifel. Wenn irgend Jemand der Behauptung jemalS den geringsten Glauben beimaß, weil er einfach nur die Offiziere hörte, welche die Legende erfanden, Hauptmann Lebrun-Reuault hat gewiß ihre letzten Spuren von Zweifel zerstreut. Er erschien in dunkelblauer Uniform mit Mesfing-Knöpsen, dickem PatentLedergurt um seine breiten Hüften und mit kurzgeschorenem Haar. Sein rüdes, stumpfsinniges Geficht zierte ein kastanienbrauner Schnurrbart. Diejer Gendarmerie - Hauptmann erinnerte mich an einen amerikanischen Poliziften von geringem Typuö gerade die Art, den' Buchstaben eine erhaltenen Befehls auszuführen und unfähig, den Geist deS Befehls zu begreisen. Jedem rechtdenkenden Mann muß eingeleuchtet haben, daß die. verschwitzten Offiziere vom Generalstab ihre Legende vom Geftändniß auf die gedankenlosen Behauptungen dieses stumpfsinnigen Gesellen aufgebaut haben, der erst keine Idee davon hatte zu welchem Zweck er gebraucht wurde und jetzt an seiner Geschichte festhält, theils auS Halsstarrigkeit, hauptfächlich auS Furcht vor Unterdrückung. DaS Schlimmste an der ganzen Geschichte wäre jedoch die Thatsache, daß jene vier intelligenten Offiziere, von sehr verschiedenerArt, die Unverschämt heit haben sollten, diese närrische Ge schichte vom Geftändniß DreyfuS' zu unterstützen. Diese Uebertreibung deS CorpSgeifteS bildet eine schwere Gefahr im DreyfuS-Prozeß. Man nehme daS letzte Beispiel an: Hauptmann Frey stätter, Richter deS ersten KriegSge richtS, welcher neulich erklärte, daß er sich im ahre 1894 geirrt habe, war mit Hauptmann Moran, einem frühe ren Classengenossen, zur selben Zeit in RenneS. Nachdem Hauptmann Frey stätter seine Aussagen gemacht hatte, wollte er seinem Kameraden Moran einen Besuch abstatten. Dieser schickte jedoch die Karte seines Besuchers mi dem Bemerken zurück, daß er sich vei. gere, ihn zu empfangen. Ein hoher .Staatsbeamter, der jetz hier abwesend ist, überzeugte mich heute, daß dieses Beispiel auf da übertriebene SolidaritätSaefüh! der Armee hinweise. Der Herr gestattete
mir, Ihnen seine Aeußerungen zu
kabeln, unter der Bedingung, daß sein Name nicht genannt wird. Ich glaube," sagte er, daß Drey fuS wieder verurtheilt werben wird, mandirende General deS ArmeecorpS diefeö Distrikts - und General Lucaö, Commandant der Garnison von RenneS, werden nicht versuchen, aus daS Kriegsgericht einen Druck auszuüben, denn ein anderer und nicht weniger mächtiger Einfluß ist an der Arbeit Die Richter sagen selbst, daß sie zu ihren CheS halten müssen und nichts thun dürfen, waö deren Autorität untergraben könnte. Sie werden sich an das Urtheil von 1894 klammern und wir als ihre Untergebenen müssen dasselbe thuy. . Dreyfuk wird nicht freigesprochen, dessen bm ich sicher. Während meines Dienstes ''in vielen Jahren bin ich in direkte Beziehungen zu Offizieren gekommen und weiß, wie sie denken, fühlen und handeln." Ich mochte hinzufügen, daß der Redner ein eifriger DreyfuSard und ein Freund Hauptmann Freystaetter'S ist. Seine Meinung wurde allerdings von zwei anderen Führern der DreyfuSardS getheilt, drk mit am Tisch'saßen, Diese Thatsache .illuftrirt deutlich die Consussion der Geister, welche jetzt hier herrscht, denn eS können auch nicht zwei Personen : gefunden werden, die in ihren Ansichten übereinstimmen, da der Tag deö'ltttheilSspruchS sich naht. ' .i , ,,. England und Transvaal. Pre t ü r i a, 1. Sept. Der BolkSraad hat die Besprechung der Korrespvndenz der Regierung von TranS vaal mit der britischen Regierung biS Montag verschoben. Ein Antrag in Bezug aus die Ansammlung britischer Truppen der Grenze von TranSvaat nru 'tn geheimer" Sitzung besprochen werden. .Herr Fischer, der Abgesandte deS Orange Freistaates ist von Bloemfontein hier eingetroffen und bespricht die Situation mit der Regierung. 6000 kamen um. P o n c e, Porto Rico, 1. Sept. Die Zahl der Opfer deS letzten OrkanS ist mit 5000 nicht zu hoch veranschlagt. FaT alle find ertrunken und nahezu alle gehören der Klasse ter Peonen an. Auerhalb der Städte, giebt eS auf der Insel nur zwei Klassen der Bevölkerung ; die verhältnißmäßig wohlhabenden Grundbesitzer und die armen Landarbeite?, die Peonen. Die Grundbesitzer sehen gar nicht gerne, daß die Regierung Unterstützung an oie veonen auSloeut. Tle be haupten, dieselben würden sonst nicht arbeiten. Der Sturm hat. furchtbare Zerstörungen angerichtet. Viel Boden wurde von den Bergen in die Niederungen herabgeschwemmt. DaS ist gut für die Zuckerplantagen aus dem flachen Land, aber schlimm sür die Kassee-Pflanzungen auf den Bergen. Die Kassee-Pflanzer find überhaupt am schlechtesten weggekommen. Vte meisten Baume, welche reifende Beeren rügen, wurden zerstört und eö nimmt biS 6 Jahre in Anspruch, biS ein Pflänzling Früchte trägt. Zucker hat nicht schwer gelitten. Am Schlimmsten ist die fast vollständige Zerstörung der Bananen, die daS Brod der arbeitenden Bevölkerung auf der Insel bildeten. Auf Porto Rico wachsen aber Pflanzen rasch und die Insel wird sich bald erholen. ,, , Meuterei. Honolulu, 26. Aug. An Bord deS TranöportscbisseS Senator," daS sich mit 660 Rekruten auf der Fahrt nach den Philippinen befindet, weigerten sich die Soldaten, daS sogenannte einbalsamirte Fleisch zu essen und erzwängen eS, daß dasselbe in die See geworfen wurde. DaS Schiff nahm hier eine große Quantität frisches Fleisch ein. in KeineHilfesürGuerin. V ariS. 1. Sevtember. Cardinal Richard, der Erzbischof von Paris be sachte heute den Premierminister Wal deck-Rousseau um sich sür Guerin zu verwenden. Der Premier sagte, er wisse den Besuch wohl zu schätzen, aber daS Gesetz müsse seinen Laus haben. IN rriuq zk!l lauru ! CY f.. X .12.... Q..! mit Lebensmittel zu versehen, wurde . . l . er -. j . .1 .2 1 .ri von der Polizei vereitelt.
Dr.Milcs'HcartCurc kuritt einen Prominenten Anwalt.
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H err R C. P h elp S. der leitende Pensions. Anwalt von Belfast. N. schreibt: .."ck schlechter Gesundbeit vnD litt seitdem an Herzbe, schwerden. Ich ttte häufia Odnmackten und wurse au? der Armee entlassen roeaea rftickende Anfälle. Ich ging gebeugt wie ein Mann von 80 Jahren. Ich trug fortwährend einen Ueberrock. selbst im Sommer, um mich nicht ,u erkälten. Konnte mein Geschäft nicht verse hen. Meine Ruhe war durch heftige Schmerzen in der Herzgegend und der linkcn Schulter ge brauch von Tr. Miles' Heart Cure, ungeachtet, daf, ich so viele Patentnicdizinen und Verschrei düngen von Aerzten genommen batte. ohne dak el mir geholfen hätte. Dr. Miles' Qeort Eure stellte meine Gesundhkit wieder her. Es ist wahr daftig eine wunderbare Wrdi'.in und eZ macht Mir viel Vergnügen, diese? Mittel Jedermann ,u empfehlen. Tr. Mile' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven pur. ' Garantie: die erste fö-iWCu2? MIIaa lasche nützt oder da eld wird mrüier stattet. Buch Über die Krankheiten des HerzenS und der Nerven frei. Adresse: Rtore He<hV UJi. D r. M l l e M e i c a l E o.. Elkiart. Ind. Die Grausam keiten im franz. Sudan. Paris, 1. Sept. Der Matin bringt Näheres über die Untersuchung gegen die Hauptleute Voulet und Chanoine, welche sich barbarischer Grausamkeiten gegen die Eingeborenen im französischen Sudan schuldig gemacht haben sollen, waö zur Entsendung einer Expedition unter Oberstlieutenant Klobb führte, der den Austrag hatte, sie festzunehmen. Wie daS Blatt berichtet, begannen die beiden erwähnten Offiziere, welche das Kommando über eine Kolonne Truppen führten, damit, daß sie einem Eingeborenen den Kopf abschlugen, welcher erklärt hatte, er kenne einen Weg nicht, nach welchem er gefragt worden war. Später ließVoulut 80 Eingeborene einfangen unter denen er zwanzig Frauen und Kinder umbringen ließ. Ferner erschoß er einen Soldaten wegen Verschwendung von Munition und brannte eine Ortschaft ab, welche 10,000 Einwohner zählte. Chanoine erschoß zwei Mann ohne Prozeß, weil sie einen Eingeborenen nicht verfolgt hatten, der einen Soldaten verwundet hatte. Er brannte gleichfalls ein Dorf nieder und nachdem er in einem Gefechte 6 Mann verloren hatte, stürmte er ein Dorf, nahm 20 Personen gefangen und ließ davon 10 tödten und ihre Köpfe aus Pfähle stecken. Ferner soll Chanoine seinen Leuten gestattet haben, die Leichen der gesallenen Eingeborenen zu verstümmeln durch Abschneiden ihrer Hände. Alle diese Handlungen wurden nach dem Matin im Januar dieses Jahres vorgenommen. ,, Kommt nach Philadelphia. Berlin, 1. Sept. Herr van der Seypen, der Präsident des IndustrieVereins von Köln und Düsseldorf, hat die Einladung angenommen, dem inernationalen Handels - Congreß in Philadelphia beizuwohnen, welcher in Verbindung mit der in Philadelphia stattfindenden Export-AuSstellung am 10. Oktober eröffnet werden wird. ,,, Och!ss0.5taHrie)t,n. Angekommen in : QueenStown: Lucania" von New Jork. NewSork: Augusta Victoria" vonHamburg; St. Paul" von South ampton, Aug. Korff" von Bremen. Boston: Canada" von LiderPool. Hamburg? Patricia" und Fürst BiSmarck" von New Jork. Liverpool: Lucama" von New Sork. ,, Die auffallendsten Heil ungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S Sarsaparilla er zielt. Dieses Mittel sucht seineS Gleichen bei Blutkrankheiten. Braucht nur Hood'S. st 0 st iV i Villen Nnd mit der Hh gemacht und völlig gleich an I r - v n je j. Ar. k Größe und Sevicht. 25c.
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