Indiana Tribüne, Volume 22, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1899 — Page 2

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Erschet Tagllsd und Smscss. Sie täglich .Tribüne" koste durch tzen Xtlpx J ScnU per Woche, die SontagS.rribae'I kNi per Woche. Leid ins asra 1 Cents SS St per RKt. Per P,ft ierhalb Stil gtflft i rauViezatzluna V p, 31. cmi 0 Süd Slabsma 64 Indianapolis, Ind., 30. August 1899. Der König von Avetot. Dn kleinen Miniatur - Staaten Monaco und San Marino ähnlich, ezistirte bis zum Jahre 1631 in der Normandie ein Königreich Zvetot; der Erbe der letzten Dynastie dieses Rei-ches-lebt augenblicklich in der Person eines Knaben Claude d'Albon. als König von Yvetot Claudius III- in Paris. Noch ein Prätendent mehr! Aber Claudius Hl. ist friedlich gesinnt; er denkt nicht daran, Frankreich denKrieg zu ' er Hären: und sein Erbtheil zurück zufordern. Er lebt der Schule und den Spielen,, wird einst dem Lande, das sein Königreich annektirt hat, dienen, und nichts erinnert an die einstige Würde, als die geschichtliche Ueberlieferunz und das alte Wappen. Man erzählt, daß das Königreich Yvetot zur Zeit Wilhelms des Eroberers gegründet sein ss.H. Ein Ritter mit Namen Ansfred, der zugleich ein großer Spaßmacher war, wurde wegen seiner Tapferkeit und seiner heiteren Laune vom Herzog Wilhelm, der nun nach der Schlacht bei Hastings 1066 englischer König geworden war. sehr ausgezeichnet. ' Aufgefordert, sich ein Lehn zu wählen oder sonst eine Gnade zu erbitten, erwiderteÄnsfred: Ich habe einen Ehrgeiz, .den Ihr nicht befriedigen konnte Der König fühlte sich durch diese Antwort verletzt und bestand nun darauf, Ansfreds Wunsch zu erfahren. Dieser erwiderte: Ich möchte ein König werden wie Ihr. Da ich aber das Wasser so über alle Maßen hasse und nur den Wein liebe, so möchte ich ein Königreich, das. kein Wasser hat. Nur diese Dinge, die doch unmöglich sind, konnten mich befriedigen." Man lachte in des Königs Umgebung sehr über diese Antwort, doch der König beauftragte den Kanzler der Normandie, zu erforschen, ob es in diesem Lande ein Gebiet ohne Wasser gäbe; es wurde in der Nähe eines Klosters richtig ein solches gefunden und Ansfred. feierlich zum König von Fvetot" gekrönt. Man faßte am Hofe König Wilhelms die Angelegenheit alö Scherz auf, doch LlnSfred baute sich ein Schloß auf seinein Gebiet, legte Weinberae an, und bald entstand in d-er Nähe deö Schlos. ses ein Dorf. König Wilhelm aber bestand darauf, daß keine Versuche gernacht würden, Wasser zu finden. Das Königreich Yvetot vererbte sich auf Ankfreds Nachkommen, und die französiscben Könige ließen es au einem Gefühl der Großmuth bestehen. Könia Martin von Ivetot (um 1400) veraaß ein' wenig die Kleinheit seines Reiches, schuf sich eine bewaffnete Macht und besuchte mit großem Pomp seinen He den Vetter" König Karl VI. von Frankreich. Und der liebe Vetter" erwiderte den Besuch. Leider aber brachte er einen solchen Troß von Rittern und Pferden mit. daß sie auf König MartinS Schlossern kaum Unterkunft fanden. Und als sie wieder abzogen, war König Martin durch den Besuch seines lieben Vetters" ruinirt. In Paris lachte man darüber.König Martin aber ging ernstlich mit dem Gedanken um, sein Land zu verkaufen. Da ein Ad vokat. Pierre de Villaines. das meiste bot. so wurde dieser 1401 König von Jvetot. Hiermit begann die neue Dynastie Ul Landes. König Ludwig XIV. dachte weniger großmüthig wie seine Vorfahren. Er war bekanntlich für Abrundung der Grenzen, für iuaion. Und bei einer solchen Abrundung wurve im Jahre 1681 da? Königreich Fvetot verschluckt. Eine Lchreckensbotschaft. IameS stieß einen Schrei aus und sank in seinen Stuhl zurück. Das Telegramm entfiel seiner bebenden Hand. Seine Augen standen weit offen, sein Gesicht war kreidebleich und dicke Schweißtropfen standen ihm aus der Stirn. Die Leute im Geschäft fluster. ten rnlteznander. Ein Herzleiden?" fragte der Eine. Nein, der Alte wird wohl Zahlungsschwierigkeiten haben sagte ein Anderer. Ich habe so etwas gehört. Wir werden uns nach einer anderen Stelle umsehen müssen.- An die Arbeit! Er kommt wieder zu sich!" Der Kaufmann trocknete sich die Stirn, seufzte verzweifelt, nahm daö Papier von der Erde auf, stampfte mit dem Fuße, als ob er alle seine Entschlossenheit sammeln wollte, legt daö Telegramm auf den Schreib, tisch und zwang sich, die bittere Botschaft noch einmal zu lesen. Sie lautete: Liebster James! Bitte, schicke mir sofort die Taille zu meinem GroSgram Anzug. Du wirst schon wissen, welche ich meine; sie hat vorn Ausschlage und auf dem Rücken ein Muster in Kettenstich. Sie liegt in dem unteren Koffer in dem Schrank neben dem Hinterzimmer, unter Deinem Winterüberzieher. Ist sie da nicht, so muß sie in der versiegelten Schachtel auf dem breiten Brett deS Schrankes im Vorderzimmer sein. Solltest Du sie da auch nicht finden, so ist sie anderöwo. Die Kofferschlüssel liegen in der zweiten Äarderobenschieblade, wenn sie nicht im Toilettentisch liegen; dielleicht liege? sie auch in einer Vase auf dem Kamin. Packe die Taille so ein, daß sie ja nicht gedrückt wird. Oh! JameS, bitte, sei nicht böse. Deine Dich liebende Frau." Fünfundachtzig todte Spatzen fand man in dem Hofe dcö Farmers Wm. H. Burns in Eastport, BK als Opfer eines Gewitters.

ffranzösischeVevölkernngö. Statistik Alljährlich, wenn die Ziffern der französischen Bevölkerungs - Statistik veröffentlicht werden, hat die Pariser Presse Anlaß, über den geringen Fortgang oder vielmehr Stillstand der Bevölkerung Frankreichs betrübsame Betrachtungen anzustellen. In diesen Betrachtungen spielt in den letzten fahren das militärische Argument eine immer größere Rolle, denn es liegt auf der Hand, daß, wenn die Bevölkerung selbst nicht wächst, auch die numerische Militärkraft nicht zunimmt. Der Kriegsminister Herr von Freycinet hat es am 8. März d. I. in der Kammer mit dürren Worten gesagt, daß in Bezug auf die Zahl der Wehrkräftigen Frankreich die äußerste Grenze erreicht habe; fortan komme es nur noch darauf an, die Quantität durch die Qualität zu ersetzen. Das ist auch der Schluß, den die Blätter aus den jetzt veröffentlichten Ziffern des Jahres 1893 ziehen. Die Zahl der zur Einstellung Berufenen betrug in den letzten zwölf Jahren: 1887 316.090 1893 343.651 1883 303.245 1894 330.138 1889 295,707 1895 ' 337,109 1890 310.275 1896 331.633 1891 300.247 1897 338.327 1892 277.425 1893 331.179 Das große Herabgehen in den Iahren 189192 ist natürlich auf dieFolgen des Krieges von 187071 zurück zuführen. Im Allgemeinen beweisen aber diese Ziffern dennoch, wie die Volkszählungstabellen, daß die französische Bevölkerung stabil bleibt und sogar die Tendenz hat, abzunehmen, während in anderen Weltstaaten große Zunahmen festzustellen sind. Besonders verschiebt sich das Verhältniß von Frankreich zu Deutschland immer mehr zu Gunsten des Reiches. Während nämlich im Jahre 1881 der Unterschied der Bevölkerung nur 1 Millionen betrug (Deutschland 45, Frankreich 37z Millionen), war derselbe im Jahre 1885 bereits auf 82 Millionen (47 zu 38z Millionen) und nach de: letzten Zählung von 1897 auf 13 Millionen angewachsen (52z zu 38$). Die Geburtenziffer äst nämlich in Frankreich in fortwährendem Niedergange begrifsen; von 33 Procent im Jahre 1800 ist sie auf 21.6 Procent im Jahre 1895 gesunken und scheint immer noch weiter abnehmen zu wollen, während sie für Deutschland 38 Procent beträgt und nur geringe Schwankungen aufweist. Dadurch mußte sich natürlich auch das Verhältniß der Rekruten immer mehr zu Ungunsten Frankreichs verschieben. Wcöhrend unmittelbar nach dem Kriec Deutschland nur ungefähr 170,000 Stellungspflichtige mehr zählte als Frankreich (480,000 gegen 313.000). beträgt der Unterschied zu Gunsten Deutschlands jetzt 210,000. Wie die französischen Zeitungen selbst festste!len, bleibt ihnen nicht einmal der Trost, daß die Qualität die Quantität ersetzt. Das Verhältniß der Dienstuntauglichen ist für Frankreich eher schlechter als besser wie für Deutschland; denn die Zahl der sofort gänzlich Untauglichen schwankt in Frankreich- alljährlich zwischen 26 und 28 Tausend, während sie für Deutschland 35 bis 38 Tausend beträgt, was für Frankreicy etwa 9, für Deutschland nur etwa 7 Procent Untaugliche ausmacht. Dabei ist bekannt, daß in Frankreich recht zweifelhafte Leute von der Zurllckstellung ausgenommen werden, wie denn auch das französische Rekrutenmaß deiner ist als das deutsche. Ziehen wir auch England zum Vergleiche. Seit Anfang dieses Jahrhundcrts hat England seine Bevölkerung von 9 auf 31 Millionen, Deuschland von 23 auf 53, Frankreich von 27 auf 39 Millionen vermehrt. Während Frankreich damals nahezu die Hälfte der Einwohnerschaft der drei genannten Staaten besaß, ist es jetzt auf ein Drittel zusammengeschmolzen, und während Frankreich zur Zeit der Revolution den fünftenTheil der Gesammtbevölkerung der fünf Großmächte enthielt, zählt es heute nur noch den achten Theil. Dabei hat von 1815 bis 1891 England 14 Millionen und Deutschland von 1832 bis 1891 fünf Mllionen (die französische Statistik bleibt hier wohl unter der Wirklichkeit) an die Auswanderung abgegeben, wäh rend Frankreich unter der Auswanderung nicht gelitten hat. Im Laufe dieses Jahrhunderts hat also die französische Bevölkerung um 12. die englifche um 22, die deutsche um 30 Millionen zugenommen; das heißt: die französische Bevölkerung hat seit 1800 um 44 Procent, die deutsche um 130 und die englische gar um 220 Procent sich vermehrt. Es folgt daraus, daß der Unterschied zwischen Frankreich und den andern Staaten sich immer noch vergrößern wird. Wer nicht fortschreitet, wenn die Andern fortschreiten, der muß schließlich immer mehr zurückbleiben. Man sieht dies recht deutlich aus der Periode der' letzten dreißig Jahre. Seit 1871 hat Frankreich um 2, England um 8, Deutschland um 12 Millionen zugenommen. Auch das Gebiet der französijchen Sprache geht zurück. Während das Französische vor dreißig Jahren noch die verbreiteste Sprache war, ist es seither vom Englischen, Deutschen und Russischen überflügelt worden. Französisch als Muttersprache wird heute nur noch von 46 Millionen gesprochen, das Deutsche dagegen von 80 und daö Englische von 115 Millionen. DaS Uebel ist von allen Franzosen erkannt und eL fehlt auch nicht an Vorschlügen zur Besserung. Dem Pirlament liegt ine ganze Reihe von Anträgen vor, deren Zweck eS ist, der Stagnation der Bevölkerung und damit dem. Niedergang der Wehrkraft des Landes abzuhelfen. Eine eifrige Propaganda geht dahin, die ungerecht vertheilten Verzehrungssteuern zu reformiren, um den kinderreichen Aroeiterfamilien besonders in den großeren Städten eine Erleichterung zu verschaffen. Eine andere Agitation bekämpft den Alcoholismus, dessen verderblicher Einfluß inBezug auf die Bedölkerurmsziffer Anbeüreithar ist

Weder " andere Vorschlage wollen durch Unterstützung von Wöchnerinnen und Neugeborenen die auffallend große Kindersterblichkeit vermindern oder sie wollen das Heirathen erleichtern, die Junggesellen besteuern, die Militärlast tinderreicher Familien vermindern, u. s. w. Im Grunde hat man es aber wohl mit Dingen zu thun, die wesentlich in der Cultur und den Sitten der Franzosen liegen, die also der Einwirkung durch Gesetze und Verordnungen sich meistens entziehen. Dagegen wird ein Punkt, dessen Wichtigkeit unbestreitbar ist, in der Regel übergangen. Wir meinen die Einwanderung und die große Assimilationskraft ftr Franzosen. In den Jahren 1851 bis 1801 hat sich die Zahl der nicht naturalisirten Einwanderer beinahe verdreifacht (von 379.000 auf 1.130,000) und die Zahl der Naturalisirungen ist auf das Dreizehnfache gestiegen (von 13.525 auf 170.700). Diese Ziffern wären unstreitig noch viel höher, wenn EinWanderung und Naturalisation erleichtert und nicht, wie es thatsächlich geschieht, erschwert würden. Zu dieser Erschwerung, die auf Gesetz und Verordnung beruht, kommt in neuerer Zeit noch die Fremdenhetze in gewissen Kreisen. Grundsätzlich werden alle Frem den als Feinde Frankreichs hingestellt und der Haß gegen alles Fremde wird entzündet und geschürt, so daß blutiae Zusammenstöße nichts Seltenes sind. Und doch hätte Franireich Hlatz und Arbeit genua für fremde Hände und fremde Köpfe, und in dem schönen reichen Lande würden Millionen EinWanderer rasch assimilirt. Aber es scheint, daß der Fremdenhaß das Zeichen unvermeidlicher Decadenz der Völker ist. Jahrhunderte lang hat Spanien nach dem Grundsatze gehandelt: Hinaus mit den Fremden!" ES ist ihm gelungen, rein spanisch zu werden und zu bleiben. Man sieht heute, wohin es mit dieser Politik der nationalen, geistigen und wirthschaftlichen Abschließung gekommen ist. Wir meinen. für denkende Franzosen sei daS Beispiel Spaniens gewiß nicht ver-lockend.

Eine merkwürdige Dorfkirche. In dem hannoverschen Dorfe Lübbow, das hart an der Salzwedeler Kreisgrenze liegt, steht eine Dorfkirch, die nicht ihresgleichen findet und die in ihrer unangetasteten Ursprünglich keit in bauliches Zeichen der Zeit aus einem vergangenen Jahrtausend bildet Die Kirche ist uralt, war ehemals unter katholischer Kirchenvwaltung und ist nach der Reformationözeit an eine Protestantengemeinde gefallen. So wie das Gotteshaus früher war, ist es geblieben, denn abgesehen von geringen Ergänzungen, die dem Verfall des Daches Einhalt thun sollten, brauchte man von den felsenfesten Feldstetnmauern der Kirche keinen Verfall zu befürchten. Sie bildet ein hohes Steinquadrat mit einem Tach, war 9 JahrHunderte lang ohne Fenster und hatte nur eineCingangsthür; erst neuerdingL sind an der Hinteren Seite des Kirchengebäudes 2 kleine Fenster angebracht worden. Die Kirche war stets ohne Thurm, wie überhaupt ohne jeden thurmartigen Ausbau, hatte keine Uhr, keine Glocken. Ist nun schon der Außenbau dem einer massiven Feldsteinscheune auf ein Haar ähnlick, befremdend und bemerkenswerth, so zwingt Einem der Jnnenraum die größte Verwunderung b. Das Gotteshaus hat weiter nichts, als kahle, roh getünchte vier Wände, es bat keine Bänke, keine Sitzgelegenheit für die Andächtigen, keine Heizung, keine Beleuchtung, eS fehlt der Altar mit dem Krucifix und anderen Kirchengeräthschaften.eS ist keine Kanzel vorhanden, keine Sakristei; blickt man in die Höhe, sieht man in das Balkenwerk des Daches hinein. An der Längsseite des Kirchenraumes liegt ein langer, alter Holzstamm, auf dem sich die Kirchenbesucher niederlassen; er soll noch auö grauer Vorzeit dort liegen. Am Ende der Kirche ist ein mächtiger .Steinaltar aufgerichtet, wenigstens hat daS hohe, eckige Mauerstück seit Jahrhunderten dafür gegolten. Wnks und rechts von ihm sind zwei in Stein gehauene RuhePlätze in den Ecken angebracht. Einmal im Jahre, und zwar stets am Jacobstage, wird in dieser Küche Gottesdienst abgehalten; der letzte wurde von dem Geistlichen des benachbarten han noverschen Dorfes Rebenstorf abgehal ten. An solchen Tagen wird der sandige Steinaltar mit einer Decke belegt und ein Crucifix daraufgestellt; ein Theil der Dorfbewohner nimmt auf dem erwähnten alten Baumstamm Platz, die anderen bringen jeder einen Stuhl und ein Gebetbuch mit. Eine feierliche Weihestimmung zieht in den alten Gottestempel ein, in dem längst vergangenen Geschlechtern GotteS Wort gepredigt wurde. Neigt sich die Nacht über Dorf und Kirche, dann finden Nachtvögel durch die Dachöffnung m . Eingang in Pas ane nircyengemauer. Enropöi s ch e Alnd sch au. Pro! in kronreuilMk. Berlin. Ihre goldene Hochzeit feierten der Rentier Wilhelm Kroll und dessen Ehefrau. Wegen Kautionsschwindeleien wurde der .Kaufmann Victor , Hübusch, Inhaber eines Privatdetektiv-JnstitutS, zu 1 Iahren Gefängniß verurtheilt. Der betrügerischenAusbeutung eines heirathSlustigen Mädchens wurde der Kaufmann Hermann Pieper für schuldig befunden und dafür zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. In voller Uniform verhaftet wurde durch die hiesige Criminalpolizei der Unteroffiner 'und Bataillonsschreiber Marks vom 2. Bataillon . des - Jnfanterie-Regiments No. 61, der aus seinem GarnisonörteThorn nach Unterschlagung ihm anvertrauter Dienstgelder in Hohe von 1500 Mark flüchtig geworden war, um sich einer kriegsgerichtlichen Strafe von zwei Jahren Gefängnis zu entziehen, die Ihm wegen Mißhandlung einiger Stu oenien udiktirt Jvuxfe ' uujjßt

vzvvtimqax sich da5 17jährige KmMmädchen Anna Hoffmann, daS sich mit seiner Dienstherrschaft im Ostseebad

Dievenow befand, in der Ostsee ertränkt. Aus Furcht vor dem Wahnsinn hat der 43 Jahre alte Kaufmann Robert Kolzer seinem Leben in entsetz- ! licher Weise ein Ende gemacht. Der Mann war früher in einem Bankgeschäft in der Mauerstraße angestellt, aber seit zwei Monaten stellungslos. Er bewohnte in der dritten Etage des Hauses Zimmerstraße 77 ein Vorderzimmer. Rücklings auf dem Fensterbrett sitzend, schoß er sich eine Kugel in die Brust, so daß er aus dem geöffneten Fenster auf die Straße hinabstürzte. Wegen Einbruchs ur-4 Brandstiftung verhaftet wurde der 20jährige, Mechaniker Ehlert, der feine eigene j Großmutter, die betagte Wittwe Marquardt, bestahl und dann an zwei verschiedenenStellen ihrer WohnungFeuer 'anlegte, um den Einbruch zu vertusehen. Glücklicherweise konnte das Feuer von der schnell herbeigeeilten Feuerwehr gelöscht werden, bevor es größere' Ausdehnung angenommen hatte. Durch einen Sturz aus dem Fenster getödtet hat sich die 23 Jahre alte Frau Emma des Hutfabrikanten Hermann Lange aus der Gartenstraße No. 41. Frau Lange, die seit drei Iahren verheirathet war, hatte sich eine Krankheit zugezogen, und war infolge dessen tiefsinnig geworden. Provinz Ostpreußen. Jnsterburg. Beim Baden in der Angerapp ist derOkonomie-Hand-werker Reimann von der 3. Eskadron des hiesigen Ulanen - Regiments ertrunken. Reimann sollte im Herbst entlassen werden. Sein Vater ist Handwerker in Mehlsack. Lötzen. Im hiesigen Rathhause kam aus unbekannter Ursache Feuer aus. Das Gebäude brannte vollstän dia aus. Der Geldschrank der Stadtkasse blieb im Feuer. Die Acten wurden gerettet. Aus den im Erdgeschoß belegenen beiden Geschäftslocalen konnte nichts gerettet werden. Das Seil der Feuerglocke im Thurm war zuerst durchgebrannt. Der vor 15 Jahren errichtete Anbau ist zusammengestürzt. Das Geschäftshaus des Kaufmanns D. Jacoby wurde ein Raub der Flammen. R a st e n b u.r g. Bei einem starken Gewitter schlug der Blitz in den Viehstall des Gutsbesitzers Feyerabend-Alt Rosenthal. Das Gebäude stand sofort in Flammen. Sechs Kühe und drei Schweine verbrannten. Ein Arbeiter, welcher den Bullen abketten wollte, wurde von dem wild gewordenen Thiere schwer verwundet. - Skaisgirren. Ertrunken ist der Besitzer Bartschet aus dem nahen Gr.-Girratifchkev im Ossefluß. Provinz Westpreußcn. Danzig. Im Seebade Westerplatte ertrank der 10jährige Knabe Thulcke, Sohn eineö Baggermeisters. Der Knabe war über die Aosperrungs linie hinausgeschwommen und ist wahrscheinlich in Folge von Krämpfen untergegangen. D t. E y l a u. Das Opfer einer unsinnigen Wette wurde der Schornstein fegergeselle Daniel Rafalski von hier. Er hatte in einem Schanklocal mit einem Schuhmachermeister gewettet, daH er 25 Schnapse hintereinander trinken könnte. Rafalski gewann zwar seine Wette, trank sogar noch zwei Gläser Bier, zündete sich eine Cigarette an und begab sich auch anscheinend ohne Unbehagen nach seiner Wohnung. Dort verlor er jedoch plötzlich die Besinnung und starb bald. Prcvirz Pommern. G r a m e n z. Auf bisher unaufgeklärte Weise entstand in einer Scheune des Gutes Zuch ein größeres Schadenfeuer, durch welches sämmtliche zum Gut gehörigen Wirthschaftsgebäude eingeäschert wurden. Es sind im Ganzen 7 Gebäude abgebrannt. G r e i f S w a l d. Schlächtergeselle Dumping, welcher in Germersdorf Feuer angelegt hat, . wobei der Kuh Hirte Schmuhl umkam, ist vom hiesigen Schwurgericht zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt wor den. K ö s l i n. Während der Eigenthümer Hauth aus Nedlin bei der hiesigen Strafkammer in einer Strafsache Termin hatte, schlug auf seinem Gehöft der Blitz n; sammtlicheGebaude wur den in Asche gelegt.' N'e u st e t t i n. Seinen Verletzung gen, welche er bei einem Jagdunfall er, litt, ist der Dr. jur. Liebenow aus Persanzig auf dem Rüteraute Eichen erlegen. Provinz Ccileewig-Holstem. Altona. Der Stud. jur. Ulrich v. Kalckstein, Sohn des Batailloncommandeurö im ' Jnfanterie-Regiment Graf Bofe (1. Thüring.) No. 31 Major Kalckstein Hierselbst, hat in der Wohnung seiner Eltern seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. Äie Strasrammer verurtheilte den Cassirer des Verbandes der Hafenarbeiter Deutschlands Stehn wegen' UnZerschlagung in 41Fällen imGesammtwerthe von 4000 Mark und wegen Btrrgeö zu 2 Jahren Gefängniß. Flensöurg. Der unter dem Verdacht der. Ermordung seines halb jährigen Kindes in Flensdurg inhaftirte Parcellist Nissen auö Grundhof hat sich im Gerichtsgefängniß erhängt.. Provinz Schlesien. Kutscher. Der Feldhüter Wild us Langenau trank infolge einer Wette zwei Liter Branntwein. Er stürzte infolge dessen vor demGczsthauö (Niderkretfcham) zusammen und wu'ide nach seiner Woynung gebracht. toi er an Alkoholvergiftung verstarb. K a l t e n h a u s. Ein Raub der Flammen wurde das Wohnhaus der Frau Stellenbesitzer Gerhardt. Bei den Rettunasarbeiten erlitten die 61jährige Besitzerit? und deren 23 Jahre alte Tochter schwere Brandwunden. Lau bau. Auf Usy hiesiges Bahntzk pieß ein leerer Zug mit iLztzx Äanairzun zusammen. , Dez

Jugführer'HaäN wurde sofokr gelM und der Locomotivführer Patzoldt s schwer verletzt, daß er bald darauf stärk. N e u m a r k t. Der Siebmacher Hermann Klepatsch von hier, welcher mit mehreren Bekannten einen Ausflug

nach Seedors unternommen hatte, ertrank in der Oder. ' , Triebe!. Bei einem Brande, welcher die hiesige Villa des Freil.:rrn v. Kottwitz einäscherte, ist eine Tochter des Freiherrn in den Flammen umge kommen. Provinz Posen. Posen. Auf dem Rangirbahnhof Posen wurde der 64 Jahre alte Weichensteller Skibicki von einem Windstoß in dem Augenblicke auf die Schienen'geschleudert, als gerade ein Eisenbahnzug heranbrauste. Die Locomotive überfuhr den Arbeiter, der alsbald verstarb. G n e s e n. Zimmermeister Dittrich aus Welnau, der wegen Verdachtes vorsätzlicher Brandstiftung verhaftet war, ist wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei dem Besitzer Gabler waren nämlich Abends in der Scheune eine Holzklobe, welche mit Petroleum begossen - war, und ein brennendes Licht - gefunden worden. Dittrich wohnte in demselbm Hause, und beide lebten in Feindschaft, darum lenkte sich der Verdacht auf Dittrich. .P5cvinz Cck,sen. Erfurt. Als die seit längerer Zeit kranke, in der Blumenthalstraße No. 5, 2. Etage, wohnende hochbetagte Frau des Zugführers Diener dasKammerfenster öffnete, verlor sie das . Gleichgewicht und stürzte hinab auf den of.- Sie war sofort todt. Der in kr hiesigen Eisenbahn-Hauptwerkstatt cngestellte, etwa 60 Jahre alte Werksührer Kaspar Weber wurde auf einem Weinberge an der weimarischen Chaussee mit durchschnittener Pulsader an einem Baume hängend todt aufge'funden. Der Grund zum Selbstmord ist unbekannt. Halle. Der ca. 30jähr. Fleischer E. Fischer, welcher Nachts von einer Zecherei heimkehrte, hatte sich zur Abkühlung in das offene Fenster des Hochparterre gesetzt, schlief ein und stürzte herab. Der Unglückliche erlitt hierbei einen Genickbruch, infolgedessen der Tod sofort eintrat. In der Klinik starb das Dienstmädchen Henriette Witzig, das vor wenigen Tagen sich dadurch schwere Brandwunden zuzog, daß es Petroleum beim Feueranmachen verwendete. Provinz Hannover. Hannover. Der Schutzmann auf Probe Brose hat sich in der Eilenriede ?n der Königseiche erschossen. Brose mar wegen Untauglichkeit aus dem Polizeidienst entlassen worden. Der Maschinist Hermann Köhler, Emilienstraße 5 wohnhaft, und in der städtischen Lagerbierbrauerei beschäftigt, wollte im Maschinenhause der Brauerei ein Ventil öffnen, als plötzlich ein sogenannter Kesselsack zersprang. Die ausströmenden Dämpfe verbrühten den Köhler derart, daß sein Tod alsbald kintrat. Bässen. Das von den Einwohnern Heine und Kuhlmann bewohnte yaus ist mit allem Mobiliar abgebrannt. Emden. Beim Baden ertrunken ist der 13Khrige Sohn des Straßenardeiters Spohr, hinterm Rahmen wohnlast. Putin, Westfalen. I h m e r t. Mehrere größere Brände, die anscheinend auf Brandstistung zurückzuführen sind, beunruhigen die hiesige Gemeinde. Innerhalb weniger Tage wurden die Besitzungen der Landwirthe Albert-Holmecke. Bol ling-Hasberg und Schönen - Westen do.-f und die hiesige Goswin'sche Fa brik eingeäschert. S ch w e l m. Am zweiten Ostertage wurde der Schreiner FlebinashauS er schlagen; der Mörder konnte tro der eifrigsten polizeilichen Nachforschungen vamals nicht ermittelt werden. Jnfol ge eines anonymen Briefes wurde nun die Spur auf den 23j'ahrigen Schlosser Josephs Schubel aus Fremdlngen, Be zirksamt Nördlingen, gelenkt, der, ver haftet, die That bereits eingestanden hat. S u t t r o p. Erstochen hat der Fabrikarbeiter Mues den Gutsbesitzer Flocke nach voraufgegangenem Streit auf offener Straße. Der Thäter wurde verhaftet. Nbeinprovlni. Köl. In der Kretzer'schen HarzProduktenfabrik brach Großfeuer auS. daö in kurzer Zeit fast daö gesammte Anwesen, Kessel- und MaschinenhauS elc., in Asche legte. Ein Feuerwehrmann erlitt nickt unbedenkliche Verletzungen. Der Schaden ist. enorm. ' B a ch a r a ch. . , Abgebrannt sind sieben der bekannten alterthümlichen schönen Häuser auf der Mauert Elberfeld. Der Gatte der bekannten Opernsängerin Frau Schrö-der-Kaminöki, der hiesige hom'öopatische Arzt Dr. med. Schröder, ist in Kissingen, wohin er sich vor vierzehn Tagen zur Kur begeben hatte, gestorden. .- E n S k i r ch e n. . Die hiesige Thonund Cementwaarenfabrik brannte vollständig nieder. Zwei Personen sind dabei umgekommen. 300 Arbeiter sind brotlos geworden. Provinz Hessen-Nassau. G r ü s e n. Der Blitz schlug in daS Haus des Kaufmanns S. Marx, ohne zu zünden. Eine stark Dachsperre hat der Blitz gan, zersplittert und eine große Zahl Ziegeln zertrümmert, aber weder Menschen noch Thiere beschädigt. Der sehr starke Regen brachte auch Schlossen, die aber keinen Schaden angerichtet haben. Marburg. Nach Verbüßung einer Arreststrafe hat sich der Jäger Milzdörfer vom 11. Jägerbataillon, der Sohn eines Försters, vor der versammelten Stubenmannschaft erschossen, als ihm der Oberjäger Vorhaltungen Über sem Gewehr machte und eine neue Strake in aussiil Lriite.

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A Ycnertbl ld lad?, whoce hon b in SU Louis, rclai; " Sorne tiibt ago I started to tue MUIES t the tüfgejtjoa f my ton, who dvised me to try them. I ttlte one T&bole ter cach meal, d can now lock forward to neal-timc wlth a pleasure whkh I hav not experiencd for year. The headaches that constantly haraiaed m In the past, and the aecomulation of gases upon vor itomacb, have disappeared, aad tbes improvementa I Attribute to Ripans Tabulea. For mre tfaan twelre Ieaxs I suffered frotn Indigestion and nervou dyipcpsia. I auffered intenteljr nriaf that time, and pent large lumt of money in the mploymant of St. Ix, moat promintat phytidant, but the relief afforded was only temporary. I had began to rive p all thought of ever beiog prnuaently cured, but now my aaJy regret U that kaowlcd of Ripans Tabuiea cam to me so latc in lif.

Ried. In dem hiesigen GemeindeWald brach Feuer aus, das dsrch den starken Südwind begünstigt, für das ganze Dorf leicht gefährlich werden konnte. Trotz sofortiger Hilfe von Seiten der hiesigen Feuerwehr, sowie der Feuerwehren von Lütter, Schmalnau, Thalau und Weyhers fielen dem Elemente ca. 2 bis 3 Hektar des über 700 Hektar großen Waldes zum Opfer. Mitteldultscde Staaten. Arnstadt. Der in der Günthersmllhle beschäftigte Arbeiter Beyer gerieth in das Getriebe und erlitt eine starke Quetschung des linken Fußes, so daß dieser im Krankenhause ampu tirt werden mußte. Wühle. Der Händler Chr. Bech stein, welcher aus einer Bodenkammer Waarenvorräthe herunterholen wollte, stürzte infolge eines Fehltritts aus der Luke herab, wob er sich den Hirnscha del zerschmetterte. Bechstein hinterläßt eine Wittwe und sechs unversorgte! der. Dessau. Hofmusikdirector Gu stav Niehr ist im Alter von 33 Jahren einem Gehirnschlaqe erlegen. Der Äerstorbene war ein Sohn des Hofmusikmelsters Mar Niehr in Neustrelltz. D e t m o l d. Während eines hier medergegangenen schweren Gewitters fuhr ein Blitzstrahl in das Haus des Schäfers Steinkamp auf der Sylbeke und äscherte es ein. Dornburg. Während eines Gewitters traf ein Blitzstrahl einen Flu gel des alten Großherzoglichen Schlosses. welches jetzt von einer adeligen Fa milie bewohnt ist. Der Blitz nahm sei nen Weg durch den Kamin in die Wohnstube, setzte dort emen Fenster Vorhang in Flammen und fuhr durch's Fenster wieder aus dem Gebäude heraus. Erheblicher Schaden ist mcht an gerichtet worden. H a n d e r s h e i m. Ein fürchtbares Gewitter entlud sich über unsere Gegend. Ein Blitzstrahl äscherte das Gehöft des Bäckermeisters Bode im benachbarten Dorfe Orxhausen vollstan bia ein. H o y m. Oberamtmann Hans Behm ist emem Herzschlage erlegen. ' Nhcinpsarz. SpeZer. Mitinhaber der HolzHandlung in Firma Reuther & Dubais, I. Reuther, wurde in seinem Bureau von einem Hirnschlage betroffen. Aerztliche Hilfe kam zu spät. A l t e n g l a n. Unterhalb der Patersbacher Mühle des Herrn August Reiß ertrank ivt Glan der kaum neun Jahre alte Sohn des Ackcrers Theobald von Bedesbach. A n n w e i l e r. Verhaftet worden ist der 20jährige Maurer Peter Welsch von Bindersbach wegen SittlichkeitsVergehens. Frankenthal.. Nach qualvollen Schmerzen verschied das 3iähriae Kind des Metzgermeisters Strauß; Dasselbe war in emen Kübel siedenden Wassers gestürzt. Elsaß-Lothnngen. . . i M ü l h a u s e n. Beim Heimmarsche von einer Feldienstübung wurden zwei der Neservisten des Regiments 112 in der Obstgasse vom Hitzschlage getroffen um. Einer davon, der Unterofficier der Reserve Schneider, von Beruf Eisenbahnassistent und verheirathet verschied etwa änderthalbStunden später. ' 28 3 r i h. , Die Eisenbahnlinie 5t t - Lernbach. ist eroMet worden.

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sichere Heilung. Spezielle New Fjork Excur slonen, September 1 , 2 ,3 und 4. über die Pennsylvania Linien. Fahrpreis Indianapolis nach New Jork und zurück 516 55. Bei Hinter legung deö BilletS hat dasselbe Giltig keit zum Aufenthalt in New Jork biö zum 30. Sept., wodurch man Gelegen heit hat den Dewey Empfang und dir Flotten Revue am 29. September und die Straßen Parade am 30. Sept. sich anzusehen. Man schreibe oder tele graphire für Einzelbeiten an W. W Richardson, D. P. A., Indianapolis. Ind. M Excursiou nach Lawrence bürg, Aurora und Zwt schenftationen. Sonntag, 3. Sept. $1,00 Rundfahrt $1.00 nach Shelbhville, Greenöburg, BateS vllle, Sunnam, Lawrenceburg, Aurorc und Zmischenttationen. Abfahrt bier 7$ Uhr. Rücksahr, von Aurora 7 Uhr 20 Min. Näher,? No. 1 Ost Washington St. und Unior Station. 3. fH. Vronson. A. G. P. A. (WMWiMWV cMMMM CV) -AD -RtTURN Uttffl Sonntag, 3. Sept. Zwei Spezlalzüge. Der erste Zu fährt 6 60 Vorm. ab und hält nirgend, an. Der zweite Zug führt 7 15 Vm. ab und hält in Rushville, Connersville. Liberty, Ozsord und Hamilton an Rückfahrt 25 Abends. Baseball Cincinnati gegen Louiöville und Eleveland. R,. P. Algeo, 2. 31. ig 4 ioitie. DaS National Encamvment der G. Ll. R., xjs. 7t. vi. UNS viavax erleranS zu Philadelphia, vom 4.-9. Sept. ZI4.56 für die Rundfahrt mit bsteigeprivi legien in Washington und Niagara Falls. ffür diese ,zebebet wird di, Big 4 in er bindung mit der S, Sc O. eine persönlich vo dem Unterzeilbneten deausftchttgte Excuiston am Samstag, de Z. September veranstalten. Der ag verläbr Terre Oaute um 11.20 Mittaar und ndianapoli um 2? Uhr Nachmittag. Der Zu, geht ohne Waaenmechsel durcd und trifft in Washington. D. Q . Sonntag Mittag, den 3. Sept., Mittag iZ Uir etn.und in Pdtladelpbia UM Udr NackMittaa. l iß bann aenHarnh Zeit sich iuruhen für die grob Mar,neparade Montag, den 4. kept. Der Rua fibrt über Ginrinnati. bn r-fcin. ßanaroba und reenoriar Fluh entlang, burcb die llkghan und Biue Ridge erae. das schöne und hikoriscde Shenandoah Thai, vorbei an den zahlreichen Schlachtfelder t virainie und die Städte Cbarlefton, Staunton, Washington und Baltimore berührend. Der na trd au den feinsten Standard , Tourisienschlafmagen und Wagen mit hochlehnt seit Sitzen zusammengenillr. Raten für dovpelte Schl.fftellen 15 t den Standard und $2 tu Tour ifte Schlafwagen. Dem Unterzeichnete wur den extra feine Wagen tuaesicherr. . Die Bia tz Eo. wird aube,d?m Ticket für alle reguiä.en Züge vom 1. bi 4. Sept. etnschli'ßltch verkauft über die obige oder die Lehigh Valley und Bnffalo Linie, mit bfteigeprivtlegien in Washington. Niagara Fall und andere Punk ren vetoer Stuten. Ticket baden Sültiakeit bi ,um 12. Seot. und könne dt zum SO. Sept. verlängert werde?, wenn sie bet den Jotntgent depoatrt werden Scklafwaaen können von i?M ab in der Ri i 4 Office. 1 Ost Washtagton St. reservirt werden Komme Sie bold, s dafz sie gute Plätze de (inrntn,

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nkunf und dgang der verichiedertn Eisen bahnzüge nn Union Depot, Indianapolis. Bcrafcalla. Mgang Poiizug 7 05 b Cjpreß 11 35 Km Expreß 12 35 Nm Ac?omodation 7 20 Nm Expreß 4OO9Jm Expreß 8 10 Po, Ankunft Expreß 3 20S?u Expreß 4 45 3in Accomodatisn lOOOShn Expreß 2 25 S!m Schnellzug 7 5 Tm AccvNadatiön Schnellpostzug 8 20 Nm Eleveland, Cincinnati, Chicago und t. Loui?. Indianapolis und Cleveland Division. AbsangExpreß. 4 15 $t, Vkprek 35Vm Expreß 10 35 V Limited Expreß 11 15 Lm Erpreß 6 25 Km Ankunft Expreß 4 10 Skr Expreß 11 SOVm Limited Expreß S45 b Expreß 3 10 Km Expreß 10 50 9ha St. LouiS Diviston. . Abgang Expreß 7 30Vm Llmttsd Expreß 11 45 Lm Expreß 11 20 Km Expreß, täglich 3 50 Km Ankunft Expreß täglich 4 05 Sm tzxprev t 10 30 Limited Expreß 6 30 Km Expreß 610 Vm Zlzicago und Cincinnati Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodatisn tsgli 7 00 m Accomodatisn 10 50 m Postzug 2 45 Km Accomsd. snur SonntagS). Accomodahon 6 30 j?m Ankunft Rushville Aomsdatum. Postzug : 11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodatisn 11 15 Vrn Accomodatisn 40 Ab Schnellzug 11 05 Km Chicago und Etncinnati Division westlich Tb gang Accymodation Scknell.Post Lafayette Accomadation. . . . Schnellzug Ankunft Schnellzug , Lafayette AccoNodation . . . Cchnellpost slccomodatisn.... 7 10 Vm 11 45 Vm 5 15 KM 12 30m 8 30 Bot 10 30VM 235 Km 6 45 Km Peoria Division vrftliq. Abgang Expreb 7 25 Lm Expreß 11 Nm Danville Accomodatisn. ... 4 3ö 5tm Expreß II 15 Vm Ankunft Expreß 3 30 5m Danville Accomodation.. . . 10 30 Vm Expreß 2 42N Expreß.. SISNm Peoria Division kftlich. Abgang Expreß .. S20Vm Accomodation Expreß 3253ha Ankunft Expreß 1135 Accomodation - Expreß..... 9 00 Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 5m Expreß 120N Expreß 7 VON Schnell Expreß Anwnst-HnellExpreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß 6 VON PitUlurg. Eineinnati, Chicago und Et. Lonis. Indianapolis Didifton. Abgang Ezpreß 6 03 31m Tolumbus Accomodation.. . 7 00 Vm Expreß 3 25 Vm Schnellpostzug No. 14 8L5N Expreß 710 Vm Ankunft cyneuzug 8 05 Nm Expreß.... 12 2SNm Accomodatton 3 15 Nm Expreß SbONm Erpreß ..lOOONm EhKago Division via okomo. Abgang Expreß 1135 V Expreß 12 05 Nm Ankunft-Expreß 3 45 91m Expreß 3 2JVm Louiöville Division. Abgang Expreß 3 30Vm . Louiöville Accomodation.. . L 15 Vm Schnellzug 3 30Nm Accomodation 4C0Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 1130Vm Accomodation 5 4? Nm Spezial taglich 12 25N Cincinnati, Hamilton und Dayton, Abgang Mail 8 05 5,gana Erpreh 3 45 Vm Cincinnati L!ccmoi,tivn . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45Nrn Expreß 2 45 Nm AÄunft Accomodation. 11 45 Vm Expreß 12 45rn Expreß 7 60Rm Expreß 10 35 La, Effreß . S50L Ankunft Mail 6 50V Indianapolis und VincenneS. Atgang-Expreß 815 5m VincenneS Accoodatra 420N Ankunft SincemfS Accomodat. nlO 40 Lm rpreß. 4 KON Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß S36VM Expreß 11 15 Vm ErvreK 40Nrn Ankunft Expreß 9 25Vm Expreß 310 5ha Expreß 8 45 8ha Indianapolis, Deeatnr und Weft?nZ Ädsang-.Expreß ....... .... .... 8 15 Vn. ,ccomooaru)N S 45 San SkönelliEn, 11 mewi SnKmft Schnell Expreß 3 35Lm 6TAMAkiilB M Mvwuivi. . . JUiU 15m Erpnß... 4 40 Vm Chicago, Indianapolis nnd Lonisdille. Mono Routt. bgang Expreß 12 55 V viyer 3 35 9ha Mail 7lVm Expreß (dia I D 4 3) 11 60 Vm Ankunft Expreß 3 30 Vp Mail 7 65Nm Expreß (via 3 D A SB)..... 2 40Nm MononFlr 4 37 31m The Twentleth Century, im ausgezeichnete Wochenschrift, velch -ortf chrtttltch gesinnten Lesern sehr p zfeb en ist. In der Tendenz zwar soaltstisch, erden doch andere fortschrittlich Zei?z darin unparteiisch besprochen. -Man bestelle direkt bet der Humboldt PubliBbinr 19 E2n lüä cr

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