Indiana Tribüne, Volume 22, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1899 — Page 1
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Editorielles.
Die Beziehungen zwischen England und Transvaal werden immer gespannte?, die Ausfichten aus eine sried liche Lösung der Wirren werden immer zweifelhafter. Dreimal schon hat Englands Angriff .auf die Buren Republik mit schwerer Niederlage geendet. Wird eö sich auch zum vierten Male die Finger berbrennen ? WaS nutzt alle Friedensliebe der greisen Königin, wenn ein RhodeS, Jameson u. s. w. dafür sorgen, daß unten an der TranSvaalgrenze ein Funken in'S Pulverfaß fallt? In Transvaal find viele Engländer, von de Prinzen herab bis zu dem kleinsten Börsenmakler der City finanziell en gagirt, und sehnsüchtig harrt man dort der Stunde, wo Tranövaal als reife Frucht in AlbionS Schooß fällt. 3n dem letzten FriedevSvertrage mit England ist der südafrikanischen Republik völlige Unabhängigkeit in ihren inneren Angelegenheiten zugesichert worden. Da sich daS Heim der Buren am Norduser deS VaalS als reichstes Goldland der Erde erwieS, stellte sich eine verhangnißvolle Ginwanderung von britischer Seite ein. Briten haben jetzt daS Uebergewicht über Buren, aber da sie kein Bürgerrecht erwerben können, entbehren sie aller politischen Rechte. Im Besitze deS vollen Bürgerrechtes würde eS den Briten nicht allzuschwer fallen, die dortigen Goldselder alSbald dem Mutterlande zukammen zu lassen. Die Weigerung der Buren, dieses Bürgerrecht zu gewähren, gleol oem orttliqen kolonialminister Chamberlain Veranlassung, fortwährend eine Oberhoheit England? über Transvaal zu betonen, die thatsächlich nicht besteht. Trotz aller Ultimata beharren die Buren mit echt holländischer Zähigkeit auf ihrem Rechte. DaS Spiel diplomatischer Verhandlungen wird erlahmen, und der casuS belli eintreten. Der Ausfall eineS Krieges ist jedenfalls zweifelhaft. Da die TransvaalRepublik fern ab von dem Gelände der Küste liegt, kommt Englands Hauptmacht, die Flotte, gar nicht in Betracht und England kann sich in Südafrika vermuthlich , auf einen lavojährigen Kamps gefaßt machen. Vorbereitet wird eS zwar zur Genüge sein, denn seitdem SaliSbury sein Eabinet bildete, war Englands auswärtige Politik stets alleS andere, als friedfertig. Unter SaliSburv'S Steuerung ist ja auch der Jamesonsche Putsch gegen Tranövaal in Scene gefetzt worden. Wenn England heute noch zögert, die erste Dum-dum-Kugel zum Abfeuern zu bringen, so mag der Grund darin liegen, daß es fürchtet. ein abermalige? Nichtniederversen der Buren würde einen ungünstigen Eindruck auf diejenigen seiner Kolonien machen, wo ei ebenfalls an allen Ecken brodelt und gährt. MhlMWn. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 87 Grad, niedrigste 66 Grad. . Schissel'S Badeanstalt-Tempera-tur 84 Grad. Der Aufstand in San D o -ming 0. Washington, 29. Aug. DaS Staats - Departement erhielt heute die folgende Depesche von unserem Konsul Simpson in Puerto Plata, San Domingo : Alle Ortschaften dieses Distrikts mit Ausnahme von Monte Christi befinden sich in den Händen der Aufständischen. Puerto Plata hat sich gestern ergeben. (Gez) Simp son. KapHaytien, 29. Aug. Hier gehen auS San Domingo Nachrichten ein, welche den Bericht bestätigen, daß die Aufständischen den General Peppiv, welcher die ReaierunaStruvven befehligte, geschlagen haben und daß der selbe 30 Mann an Todten und 40 an Gefangenen verloren hat. Zudem wurde er gezwungen, einen Transport Proviant preiszugeben. Weitere Gefechte haben in der Ge gend von Monte Christi stattgefunden, über welche Nähere? aber noch nicht verlautet. 7
Unsere Rekrutirung. Washington, 29. Aug. Qbgleich die Rekrutirung für die letzten
10 Regimenter noch nicht einmal in allen Stationen wirklich begonnen hat, so find doch bereits für diese Regimenter 2764 Mann angeworben, und gestern betrug die Zahl der Anwerbungen 157. Der Einsturz des Colis e u m S. Chicago, 29. Aug. Die Liste der Personen, welche gestern bei den Einsturz bei Stahlgerippeö deS neuen ColiseumS, der ungeheuren Conventionöhalle, umS Leien kamen, weist jetzt 10 Namen auf. Sin gewisser Edward Swanson, welcher vermißt wurde, gehört ebenfalls zu den Todten. Ein Freund von ihm theilte beute Morgen der Polizei mit, er habe die Leiche Swanson? entsetzlich verstümmelt unter den Trümmern hervorgezogen und sie mittelst einer Ambulanz fortgeführt. Samuel Smith. Alkxlnder MillaS, Joseph King und Andere, welche als vermißt bezeichnet wurden, haben sich heute Morgen eingefunden. Die Hospitalbehörden erklären, der Zustand von John Marschall, welcher einen Schädelbruch erlitt, sei bedenklich, so daß man aus seine Rettung kaum zählen kann. John Marshmann, welcher gestern bei der Katastrophe verwundet wurde, starb heute Abend, so daß die Gesammtzahl der Opfer aus zehn steigt. Schluß, de? preußischen Landtage?. Berlin, 29 Aug. Beide Häuser deS preußischen Landtage? traten heute zur gemeinsamen Sitzung zusammen. Der Reichskanzler, Fürst Hohenlohe, sprach daS sehr große Bedauern der Regierung darüber auS, daß die Ka-nal-Vorlage die Zustimmung deS Landtages nicht erhalten habe. Aber sagte er, die Regierung halte unentwegt an dem Projekt fest und hege daS Vertrauen, daß die Ueberzeugung von seiner Nothwendigkeit weiter und weiter in der Bevölkerung um sich greifen werde. Der Kanzler schloß mit dem AuSdrucke der Hoffnung, daß die nächste Session eine Verständigung mit dem Landtage bringen werde. Hierauf wurde die Session geschlossen. Dreyfu? oder M e r c i e r. P a r i ?, 29. August. IoeS Guyot, Redakteur dei Siecle" und ehemaliger Minister, hat sich über die bisheeigen Ergebnisse deS DreysuS-Prozes-seS wie folgt geäußert : Trotz deS armseligen und oft geradezu lächerlichen BeweiSmaterialS, das die Anklage mit ihren Zeugen vorgebracht, bin ich doch nicht sicher, daß Dreyfu? freigesprochen werden wird. Mereier gab den Ton an für den Prozeß, al? er sagte, Dreyfu? oder ich selbst werde verurtheiltl" Mereier hat drei Verbrechen zugestanden : Einmal giebt er zu, in dem ersten Kriegsgericht angeblich belaftende Dokumente, die er dem GerichtShof vorgelegt, dem Angeklagten und dessen Anwalt vorenthalten zu haben. Zweitens gesteht er ein, ein zu dem Geheim - Dossier" gehöriges Schriftstück vernichtet zu haben, und drittens hat er seinem eigenen Zugefiändnisse nach ein Schriftstück im Geheimen in daS Dossier" in RevneS hineinpraktizirt, daS sich als gefälscht erwieS." Diese Zugeständnisse find ihm abgerungen worden und was daS Gesetz für solche Verbrechen bestimmt, ist Hat genug. Aber jetzt hat er seine Ausmerksamkeit den Richtern zugewendet, die er, wie er weiß, beeinflussen kann. Wie diese Richter durch die Gegenwart der Generale hhpnotifirt werden, kann der Prozeß nicht länger al? ein gerechter geschildert werden. Zeugen nehmen Zuflucht zu Redensarten, wie ich verweigere die Antwort l" und der Präsident de? Kriegsgerichts erklärt mit sich wiederholender Parteilichkett: Diese Frage darf nicht gestellt werden !" Enthüllungen. P a r i ?, 30. Aug. Der Matin" behauptet, daß Paty du Clam der Commission, welche ihn verhört, sehr
I wichtige Enthüllungen gemacht habe.'pino? gemacht. Er wurde in seiner
Der Drey suS-Proze ß. '
RenneS, 30. Aug. Mehrere Offizieren der Insurgenten unterSachverständige zeugten heute mit gro-. stützt.
ßer Entschiedenheit, daß die Hcnd - schrift deS BordereauS nicht die deS Angeklagten sei, sondern die EsterhazyS. Emil Picot sagte auS, daß Oberst Schneider ihm in Carlöbad gesagt habe, daß DrehfuS unschuldig sei, daß dagegen Ssterhazy ein Spitzbube sei, der für Geld alleS thue, waS man von ihm verlange. General Roget fragte en Zeugen nach der Glaubwürdigkeit Schneiders, aber der Zeuge sagte, er sei blos da, um Thatsachen mitzutheilen. Gen. Deloae von der Artillerie sprach sich dahinaus, daß die Möglichkeit b, stand, daß DreyfuS über die in Bordereau verzeichneten Dinge unterrichtet war. Der Vorsitzende kündigte an, daß die Sitzung am Donnerstag eine geheime sein werde, weil über Angelegenheit der Artillerie verhandelt wird. -.- Da? Verfahren gegen den Eclair. Pari?, 29. Aug. Herr Lissijovf. welcher dem Eclair die Information lieferte, au? welcher der Cette eanaille de D - Artikel zusammengebrauet wurde, ist heute verhaftet worden. Der Arrestant erklärt, der Artikel beruhe aus Information, welche von verschiedenen Personen und nicht au? Dokumenten geschöpft wurde, er habe nicht? über ihre Herstammung gewußt. England und Trankvaal. L o n d o n, 29. Aug. Die heutigen Nachmittagöblätter besprechen die Erklärungen de? Präsidenten Krüger von Tranövaal, daß die Republik bei ihrer letzten Erklärung Sehen bleiben müsse und keine weiteren Concessionen machen könne und weisen aus den dadurch gesteigerten Ernst der Situation hin. Gleichzeitig sind sie sich aber nicht über den Umfang der Concessionen klar, über welche der Präsident nicht hinausgehen zu können erklärt. Eine amtliche Angabe darüber ist nicht erschienen und so versteht man die Sache allgemein dahin, daß es sich um die Gewährung des Stimmrechts nach fünfjährigem Wohnsitz und die Erweiterung der Vertretung der UitlanderS handelt. Au? Manila. Manila, 29. Aug. General Wheeler hat Befehl erhalten, sich bei General McArthur zu melden. Er wird da? Kommando der Funston'schen Brigade erhalten, welche temporär Oberst LiScum befehligt. General Wheeler wird sick morgen nach San Fernando begeben, nachdem er die vorige Woche energisch aus den Besuch der verschiedenen Ortschaften derwandt hat. Zu einem Vertreter der Assoe. Presse sagte der General : Mir gefällt die Situation sehr. Ich glaube, wenn General Otiö mehr Truppen erhält, so wird er schnelle Fortschritte machen. DaS Terrain ist sür militärische Operationen günstiger als ich mir vorgestellt habe. Der Eindruck, daß da? Sand ungesund ist, ist unrichtig. Die Eisenbahn nach Angele? wird in einer Woche wieder hergestellt sein und dann wird General MacArthur sein Hauptquartier dorthin verlegen. IHM Admiral Dewey. Nizza, 29. Aug. Admiral Dewey verlebte heute einen ruhigen Tag an Bord der Olympia" in Villafranca. Man erwartet, deß Konsul gleicher den Admiral noch vor seiner Abreise am Donnerstag besuchen wird. Die Filippino? sind nicht unsere Freunde. Manila, 24. Aug., via Hongkoag, 29. Aug. Gewisse Vorgänge aus den Philippinen beweisen, daß e? den Amerikanern ungemein schwer gemacht wird, eine Versöhnliche Politik zu führen. Heute wurde der Mayor von San Pedro Mainty, der von der Bebölkerung unter Oberaufsicht von Pros. Dean Woreefter von der U. S. Advisory Kommission gewählt wurde, nach Manilla gebracht und dort in? Gefängniß geworfen. Der Bürgermeifter hatte seine Office zur Rekru-ten-Station für die Armee der Fili-
j Beschäftigung von vier verkleideten
' Auch der Mayor von Baliuay wurde dem Gefängniß überwiesen. Man faßte ihn zwischen den beiden feindliche Streitkräften mit komprommittirenden Papieren ab. (Yf ff V. m CY fV wa ä . rr& v io 609 neiuliar oer Wayl rn 3mu?, welche General Lawtoa und Prof. Woreefter leiteten, verkündet wurde, suchten die Amerikaner nach dem Aufenthaltsort de? vom Volke Erkorenen und fanden au?, daß derselbe in Biltbid aus die Beschuldiguna, ein Revolutionär zu sein, im Gefängniß saß. Doch ließ man den Mann frei und inftallirte ihn al? Mayor. Durch derartige Vorkommnisse gewinnen die Behauptungen au? dem Au?land stammender Einwohner an Boden, w:lche den Charakter der Eingeborenen kennen und die Anficht dertreten, daß die große Mehrzahl derselben mit den Insurgenten sympathifiet und Beamte erwählt, von denen sie wissen, daß dieselben Revolutionäre find. Seit zwei Wochen wird Manila bei Nacht stark bewacht, da man dort äugenscheinlich einen Au?bruch der Volk?stimmung erwartet. Die Amerikaner ziehen nun, durch die Treulosigkeit der Eingeborenen gewitzigt, wieder schärfere Saiten auf.! Al? sie Moraig verließen, brannten sie die ganze Stadt nieder. Col. Smith vom 12. Zns.-Reg., der in Angele? kommandirt, traut den FreundschaftSbetheuerungen der Filippinoö auch nicht. Anstatt den Eingeborenen, wie bisher, die Rückkehr in die Stadt zu erlauben, hat er seinen Leuten Befehl gegeben, jeden Mann niederzuschießen, der die Vorpoftenlinie zu pasfiren sucht. , Er gab kürzlich den sog. AmigoS (d. h. den Freunden) eine Gelegenheit, ihre betheuerte Freundschaft zu beweisen und ließ dieselben in den Verschanzungen arbeiten und die Straßen reinigen. Die Entrüstung der Amigoö" hierüber, war eine allgemeine. Der hervorragendste Bürger in AngeleS, ein Anwalt, der die Amerikaner gar nicht herzlich genug begrüßen konnte, ist im Verkehr mit den Jnsurgenten ertappt worden. SchtssA'NachrlSte, Angekommen in : New Sork: Werkendam" von Rotterdam. Q u e e n S t o w n : Majest c" von New Jork. Liverpool: Cambrian" von Montreal; Silvania" von Boston. B o u l o g n e : Rotterdam" von New Jork nach Rotterdam. Bremen: Bremen" von New Jork. M o V i l l e : Furnesfia" von New Jork nach Glasgow. Baltimore: München" von Bremen. allerlei. Der gefürchteten sibirischen Seuche Anthrax sind in dem unweit Ashland, Wis.. gelegenen Mellen fünf Personen erlegen. Dr. Harrison von Ashland, ein Mitglied der StaatsGesundheitsbehörde,ist der Ansicht, daß die Krankheit durch aus Indien eingeführte Häute eingeschleppt worden ist. Solche Häute werden in den Gerbereien in Mellen verarbeitet. Man vermuthet. daß der Krankheitsstoff sich Arbeitern mittheilte, welche geringe Verletzungen an den Händen trugen. Die Krankheit äußert sich zuerst in kleinen Pusteln, aber bald tritt Blutvergiftung ein und damit ist das Schicksal des Kranken besiegelt. Berglöwen oder Pumas machen sich in der Gegend am MooseBach, in der Nähe von Divide, Mont.. bemerkbar. Ein dem Nancyer yas. Edwards gehörendes Füllen wurde kürzlich von einem solchen Raubthier aetödtet und tbeilweise verzehrt. Der Rancher fand späterhin den Körper des todten Füllens und machte aucy oen Platz ausfindig, wo es getödtet worden war. Eine nähere Unterjucyung ergab. daß der Löwe ein außergewöhnlich starkes und großes Thier gewesen sein muß. Er hatte den Rücken des Füllens mit einem einzigen Schlag seiner Tatze gebrochen und dasselbe, welches mehr als 200 Pfund wog. sodann eine Strecke von 75 Jards auf dem Erdboden entlang gesHeift. Wie auö den Spuren. zu erkennen war, hatte er dieses Geschäft ganz allein besorgt.
ulöete 2O Jahre. shsA r. MaryLewiS. Frau eines promi, l3J nentea Farmers uao wohldck inut unlcr w allen Bewohnern nabe Belmont. N. ?). schreibt: Seit 27 Jahren litt ich sortwabrend an nervöser Erschlasfung und bezahlte grobe Geldsummen für Toktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu, stand beängstigend, der geringste Larm erregte mich und machte mich nervös. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An sälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. MileS' Reftorative Äervine und Rerven, und Leber'Pillen zu gebrauchen. Anfang? schien d.e Medizin nicht zu ttirken. aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Äenderung ei. Ich ruhte Nacht beffer. .ein ppetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person n,,ine Alter ti ermzrten sann. Sott s,e Dr. MileS' Rervine." Dr. MileS' Mittel erden durch all: Arotheker verkauft unter einer positiven Grantie; die erste Flasche nützt der daZ Geld wird zurückerstattet. Buch über die Srankheiten deZ Herzen und der erven frei. H? ir r, 1 AAII :tft2ctrvino2 " llltfv rC nt 3 5 , j V HeeKh y lUJl.& y AdreZse: D r. M i l M d i a l o.. SUHart. Ind. DieserTage v e r a n st a lteten zwei junge Mädchen aus Sussex. Mary Main und Charlotte Byles. die in der Nähe von Lewes wohnten, einen Wettlauf über 100 Yards. Der Siegerin sollte der Mann, um den sie sich stritten, als Gatte zufallen. Als es so aussah, als ob Mary leicht gewinnen wurde, legten ihr Charlottes Freunbinnen Hindernisse in den Weg, so daß diese das Ziel zuerst erreichte und den Lohn empfangen haben würde, wenn die Zuschauer nicht das Manöver bemerkt und darauf bestanden hätten, daß der Wettlauf wiederholt werde. Das Spiel endete damit, daß Mary Wain zu ihrem Nechte kam. In Frankenfelde bei Wriezen sind Nachts vier Kinder verbrannt. Der Eigenthümer Domke bewohnte ein einstöckiges Haus, unten schlafen die Eltern mit den beiden jüngsten Kindern, oben in der Bodenstube schliefen die vicr ältesten Knaben im Alter von 611 Jahren. In der Nacht gegen 12 Uhr wurden die Eltern munter von einem Geräusch, das sich wie prasselnder Hagel anhörte. Gleich darauf hörten sie, daß auch die Kinder wach geworden sein mußten, denn sie trampelten unruhig umher. Die Mutter stand auf, um nach der Ursache zu forschen. Als sie aber die Bodenthür öffnete, schlugen ihr die hellen Flammen entgegen. Schnell war luch der Vater und der Knecht zur stelle. Da der direkte Zugang zur üodenkammer nicht mehr möglich war. rückten sieeine Leiter an die Giebelwand und schlugen das Fenster ein. Leider kamen sie zu spät. Die beiden ältesten Knaben kauerten unter dem Fenster und hatten sich mit Bettstücken zugedeckt. Die beiden jüngeren Knaben lagen in ihren Betten. Erstickt und todt waren alle vier, die in den Betten zum Theil schon verbrannt und verkohlt. Ueber die Entstehung des Feuer? ist V I II, ' nlcyis ermmeil. Rheumati?mu?im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entsteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'? Sa?sapsrilla heilt Rhemati?mu?. Hood'? Pillen find die beste Abfuhr- und Leber-Medizinen sür Familiengebrauch. 25c. Der ew rk tore lLtablkt 1853.) WZ. für Butterick Muster ! Die Blusen müssen fort. Die ganzliche Aufräumung von Blusen zu lächerlich billigen Preisen. 7öe bi? $1.25 Blusen sür 29c 51 26 bi? $2 00 Blusen sür 39c $2.00 bi? 53.00 Blusen für 89c Röcke au? Drillich, Pique und Linnen, die 51.00 Röcke für 49c 52.00 Röcke für..... 98c 53.00 Röcke sür 81,30 54.00 Röcke für.. 02.00 55.00 bi? 59 00 Röcke sür. . .84.i0 Kommen Sie früh, so lange Sie eine gute Äü?vahl haben. Zweiter Stock. Ym& M WM BSffll
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