Indiana Tribüne, Volume 22, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1899 — Page 2

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U tZzltche .Trtdüne- kostet durch len Xilgt J Sext pr Woch, die Sotag.DribuI SextJ ptx Voche. Leid ufsrae 15 tut tkt II Gest Per rttt. per P,ft ußerhali de. Stet rzefcht l ,ri,tzlns V K 90t. CfAi 18 Oüd Vlabama StrsHe Indianapolis, Ind., 29. August 1899. StWaK von NröteN'Älrmeeu. ' Kürzlich kam die Kunde, daß ein ge tsaltiges Heer Kröten, das sich in meilenlangem, ununterbrochenem Zuge bewegte, vom Bahnbett der Sioux Cityuird Pacificbahn sozusagen Besitz ergriffen und allerlei Trubel verursacht habe, daß der Boden ganz braun von ihnen gefärbt sei, und die Bewok,ier der Ortschaft Blencoe, Ja., ungefähr Dasselbe empfunden hätten, wie die alten Egypier bei 'der berühmten biblifchen Frosch - Plage. : Auf dem Lande, und zum guten Theil auch' bei Stadtbewohnern, nah?uen die Kröten von jeher eine ziemlich unheimliche, Stelle in Ueberlieferungen und abergläubischen Vorstellungen ein, wozu gewiß ihr abstoßendes Aeußere nicht wenig beträgt. Im Gegensatz zu den, mit ihnen verwandten Fröschen, sind, sie keine guten Musikanten. Von Vielen werden sie fälschlicherweise für giftia gehalten wie dies früher allaemein geschah und die widrige Flüssigkeit, welche sie von sich geben, wenn sie in Noth zu sein glauben, macht sie erst recht abstoßend. Kurzum, der Schein ist gegen sie, und in alter und neuerer Zeit haben sie nicht viele Freunde bei der Menschheit gehabt. Die Ueberlieferungen der amerikanischen Colonialzeit enthalten ebenfalls verschiedene Beispiele vom Auftauchen großer Heere dieser schleimigen Thiere,' und e mag hier nur auf oie sensationelle, übrigens ziemlich nebelhafte Geschichte vom nächtlichen Erscheinen der Kröten in Windham, Ginn., hingewiesen sein, deren puritanische Bewohner allen ErnpeS glaubten, hu jüngste Tag sei im Anzug. Qi wäre übrigens sehr leicht möglich,.daß jene Kröten, aus deren Geschrei die Windhamer ganz bestimmte Worte heraushören wollten, einfach braune Frösche gewesen sind. Auch in manchen anderen derartigen Geschichten älteren Datums dürfte diese Ver wechslung erfolgt sein. Beide haben ja Manches mit einander gemeinsam, vor Allem aber dieö, daß sie harmlos und dem Mensehen nur nützlich sind! Und es fehlt auch nicht ganz an Beispielen menschlichet Dankbarkeit für die Kröten. So gibt es im nordwestlichen Texas' eine Gegend,, wo es Einem übel ergehen kann, wenn man diese Thiere schlecht macht. Mese derehrungsvolle Krötenfreuudschaft hat ihren guten Grund. Denn einst, als diese Gegend noch verhaltnißmäßig wenig cultivirt war, wurde alles Grüne auf der kleinen Culturfläche von einer riesigen Horde Heuschrecken auZ dem Felsgebirge mit Vernichtung bedroht. Schon gab man Alles verloren, da erschien zum großten Erstaunen der Ansiedler eine unabsehbare Armee Kröten, welch: sich alsbald daran machten, die Heuschrecken massenhaft zu verschlingen, und einen ganz wunderbaren, unersättlichem Appetit zeigten. In kürzester Zeit hatten sie die ganze Heuschrecken - Armee in ihren warzigen Leibern verschwinden lassen, und die Ernte war gerettet! Seitdem genießen die Kröten hier eine ebensolche Verehrung, wie die Seemöden bei den Bewohnern von Utah; Letztereö steht bekanntlich ebenfalls mit der Erlösung von einer Heuschrecken-Plage in Verbindung. Es ist bemerkenswerth, daß auch die Einaangs erwähnte Nachricht über das Auftauchen einer Kröten - Armee unmittelbar auf Geschichten über das Wiederauftreten großer HeuschreckenSchwärme kommt, und es wäre nicht unmöglich, in diesem und in anderen Fällen, daß die Kröten irgendwie die Nahe der, ihnen so b-chwillkommenen Heuschrecken wahrgenommen und die Kichtung ihres Zuges darnach bestimmt .hatten. Beobachter erzählen erstaunliche Dinge über die Menge Jnsecten (besonderS Heuschrecken und Raupen), welche eine einzige Kröte in kurzer Zeit vertilgen kann. Man begreift kaum, wie der Magen dafür Platz hat; übrigens scheint auch die Verdauungsthätigkei: eine sehr rasche zu sein. ES kann kaum stark genug betont werden, wie thöricht eö für den Menschen ist, Kröten vorsätzlich ein Leid anzuthun, wenn sie auch mitunter durch ihre enorme Anzahl twaS lästig geworden sind. WaZ das gelegentliche Erscheinen große? Kröten - Armeen an sich belangt, so mag schließlich noch Folgendes bemerkt sein: In Laien - Kreiseik ist eS noch nicht allgemein bekannt, daß Kröten, ebenso wie Frösche, ihre Eier in daS Wasser legen. Viele Millionen solcher Eier mögen an einer bestimmten Stelle, in irgend einem feuchten Morast, abgelagert werden. Alle diese Eier entwickeln sich ungefähr gleichzeitig, und wenn die Jungen groß geworden sind, so wandern sie mit Vorliebe in eintt einzigen Schaar in das trockene Cunb hinein und bewegen sich manchmal weite Strecken in dieser Weise, vermuthlich nach irgend einer guten Beute hin, die sie instinctiv verspüren. Die? ist dann der Ursprung der Kröten Heereszüge, welche gelegentlich so ?roßeZ Erstaunen und allerhand seltame Märchen hervorrufen. Als Er?änzung zu Heuschrecken Schwärmen Lnnen Krötenschwänne, wie gesagt, nur willkommen geheißen werden, und wenn sie einmal einem Bahnzug ein wenig Aufenthalt verursachen, so ist dieZ ihr eigener größter Schaden. Verfängliche Frage. E ritzchen: Du sag' mal, Papa ist ummheit eigentlich erblich?"

Ein Tpielball der Welle.

Man schreibt aus Sidney vom 20. Juni: Mit dem gestern in der siebenten Morgenstunde erfolgten Einschleppen des Dampfers Perthshire" hat eine abenteuerliche Fahrt ihr Ende genommen, deren Ausgang während der letzten sieben Wochen ganz Australien in Spannung gehalten hat. Es war am 26. April, als das stattliche Schiff, ein noch ganz neuer, 5550 Tonnen großer stählerner Schraubendampfer, mit einer aus sieben Köpfen bestehenden Familie, nämlich einer Frau Bernett, deren fünf Kindern und der Jungfer, als Passagieren und einer Ladung von 1200 Tonnen gefrorenen Fleisches, sowie anderen Gütern den hiesigen Hafen verließ und seine Reise nach dem Bluff in Neu-Seeland antrat. Das Wetter'war anfangs stur misch, besserte sich indessen schon am Aweiten Tage und alle Vorbedingungen für eine glückliche Ueberfahrt schienen gegeben, als am selben Abend gegen 6 Uhr plötzlich die Schraubenwelle an ihrem hinteren Ende brach. Der Pertshire war um diese Stunde nur etwa 291 Seemeilen südöstlich von Port Jackson entfernt, sodaß die Hoffnung bestand, es werde durch alöbaldiges Setzen der wenigen, von dem Dampfer geführten Segel gelingen, nach Sydney zurückzukehren. Nur zu bald sollte sich indessen diese Hoffnung als trügerisch erweisen. Das Segelaufsetzen stellte sich als vollständig nutzlos heraus und da auch das Steuer versagte, während die Maschinen - Ingenieure zu der Ueberzeugung gelangten, daß die Bruchstelle sicy zu weit hinten befand, um ein Kuppeln mit der Welle p gestatten, so blieb nichts Anderes übrig, als sich auf gut Glück von den Wellen treiben zu lassen. Das Wetter hatte mittlerweile abermals gewechselt, so daß das Schiff so ziemlich nach allen Richtungen hin verschlagen wurde, wenn es auch zumeist den Kurs nach Nordosten nahm. Es wurde das Menschenmögliche versucht, um letzteren zu ändern, all Mittel aber, welche angewendet wurden, schlugen fehl, bis am 13. Mai der Neuseeländer Schooner Whangaroe" in Sicht kam. Des sen Capitän begab sich an Bord, wo er über dieLage informirt wurde und das Versprechen gab, allen Dampfern, die ihm etwa begegnen sollten, Nachricht zu geben, Daö gleiche Ersuchen wurde acht Tage später an das Varkschiff Northern Chief", das sich wegen des herrschenden Sturmes nicht näher heranwagen konnte, durch Signale über mittelt. Das Schiff war mittlerweile vollständig aus der Richtung, welche die australischen und Neuseeländer Dampfer einzuschlagen pflegen, gekommen, so daß man sich an Bord bereits darauf gefaßt , machte, in die Gegend der Südseeinseln und deren gefährliche Korallenriffe zu gerathen, wo man höchstens darauf rechnen konnte, einem tleinenSegelschooner zu begegnen, was auch wenig Aussicht auf Rettung geboten hätte, da, bis dieser Hilfe herbeigeholt haben konnte, der Perthshire" ein paar hundert Meilen weiter getrieben wäre. In dieser äußersten ötothlage entschloß man sich noch einmal, den Versuch zu wagen, die zerbrochenen Theile zujammenzukuppeln. Zu diesem Zwecke mußte der äußere Theil der Schraubenwelle entfernt werden, was zunächst die Bohrung von 200 kleinen Löchern zur Voraussetzung hatte, dann mußten von außen her Kitten um die 13 Tonnen schwere Schraube gelegt und letztere auf diese Weise nach und nach ausgehoben werden. Dann mußte das zerbrochene Ende abgelöst, die Welle gekuppelt und schließlich die Schraube wieder eingefetzt werden, eine Arbeit von neun Tagen, die sich in dem engen Raum zu einer um so gefährlicheren gestalttte. als daö eindringende Wasser die im Tunnel Arbeitenden beständig zu überfluthen drohte. Endlich aber war das schwere Werk gelungen und nach vierzehntägiger schwerer Arbeit konnte der Dampfer am 11. Juni zum ersten Mal wieder seine Schraube bewegen. Es war die höchste Zeit, denn schon befand sich das Schiff nur noch 46 Meilen von der Felsenküste der Norfolk - Insel entfernt, auf welche es bis dahin unaufhaltsam zu getrieben hatte. Am 13. Juni kam, nachdem die in der Zwischenzeit von Australien und Neu - Seeland ausge schickten zahlreichen Dampfer, unter denen sich seit den letzten Tagen auch ein englischer Kreuzer befand, entweder unverrichteter Dinge zurückgekehrt oder noch in vergeblichem Suchen begriffen waren, endlich der auf der Fahrt von Wellington nach Sydney begriffene Postdampfer Talune" in Sicht, dem es dann auch gelungen lst, den Pert shire" in Tau zu nehmen und nach Sydney zu schleppen. Die Fahrt ver lief zwar, wie natürlich, äußerst lang sam. auch riß einmal das Stahlseil. während kurz vor dem Anlangen in Port Jackson die zusammengekuppelten Theile der Welle auSeiaanderzugehen drohten. Von den hierdurch verursach ten mehrstündigen. Aufenthalten abgesehen, ist die Fahrt aber ohne wettere Zwischenfälle zu Ende gegangen und der Perthshire" liegt nunmehr, nadp dem er volle sieben Wochen hindurch einen Spielball der Wellen gebildet hat,' wohlgeborgen m Port Jackson. Kein Viüdqen.Uederftutz. Bei vielen scheint sich die Annahme festgesetzt zu haben, daß auch in unstrem Lande in neuerer Heit ein großer Ueberschuß unverheiratheter FrauensPersonen vorhanden sei. Dies ist jedoch, abgesehen von streng 'örtlichen Ausnahmen welche Ausnahmen sich über keinen einzigen ganzen Staat erstrecken noch immer ein irrthümlicher Glaube und wird sicherlich auch nicht durch die nächste Bundes - Bevölkerunsaufnahme bestätigt werden. Im Verhältniß zu der Zahl der Junggesellen ist jedenfalls kein derartiger Ueberfluß vorhanden; im Gegentheil überwiegen durchweg die Junggesellen was freilich für die Mädchen ein schwacher Trost ist, so lange die Ersteren Junggesellen bleiben.

Nach Mew, was sich derzeit darllder ermitteln läßt, gibt es im Ganzen in den Ver. Staaten 2.200.000 mehr unverheirathete Mannspersonen, als unverheirathete Frauenspersonen, die genauen Zahlen sind: 5,4.27.767 Jung

gesellen und 3,224,494 Madchen, vom 20. Lebensjahre an gerechnet. Natürl:ch :st in den einzelnen Landestheilen, wie schon osterö hervorgehoben, daS Verhältniß ein sehr verschiedenartiges, und Jungfern, mt im Norden und Osten nicht unter die Haube kommen" können, möchten in manchen Theilen des großen Westens sehr begehrt sein, wenn sie dorthin verziehen sollten. Aber daraus folgere man durchaus nicht, daß in irgend einem der nördlichen und östlichen Staaten ein verhältnißmäßiger Ueberschuß an Mädchen vorhanden sei. Dies ist. wie gesagt, in keinem Staat der Union der Fall, nicht einmal in demjenigen, welcher als der Altjungfern-Bannerstaat" gilt, nämllch in MassachusetS: Denn auch hier stehen 219.255 Mädchen über zwanzig Jahre 226.085 Junggesellen gegenüber. Und in allen anderen nördlichen und östlichen Staaten ist der Ueberschuß an Junggesellen noch deoeuteno größer; in Vermont beträgt er gar 54 Procent. Aehnliches läßt sich von den südlichen Staaten und dem Distrikt Columbia sagen, wo trotz deö Zudranges mancher heirathsfähigen Evastöchter nach der Bundeshauptstadt immerbin ein Junggesellen - Ueberschuß um 8 Procent vorhanden ist. Im Vergleich mit manchen westllchen Staaten erscheinen freilich alle diese Junggesellen - Ueberschuß Procente noch als unbedeutend, und ein gewisser Ausgleich durch Umwanderung wird da jederzeit willkommen geheißen. Aber nirgends in der Union liegt es an numerischem Mangel, wenn die Mädchen keine Männer finden sollten, sondern an anderen Ursachen, die schon bei sonstiger Gelegenheit zur Genüge ero eiert worden sind. Papierenes Etzwertzeug. Daß wir in einem recht papierenen Zeitalter leben, daran wird man neuerdings auch durch vie Herstellung falscher Zähne aus Papier erinnert, welche noch mehr von sich reden machen dürften, als die japanischen papierenen Dachziegel. Schon seit Jahren sucht man nach einem Stoff, welcher die, gewöhnlich für diesen Zweck benutzte Zusammensetzung zu verdrängen würdig wäre. Meistens hat man bis jetzt als Hauptstoff hierfür Porzellan benützt; dasselbe hat jedoch viele, allseitig zugestandene Nachtheile. Vor Allem leistet es der Wirkung des Speichels nicht stark genug Widerstand und wird daher leicht schwarz, und sodann beeinträch tigt es die Kinnladen - Nerven mehr oder weniger. Gar Manche, welche sich falsche Zähne zugelegt haben, klagten hinterher über neuralgische Schmerzen in jener Gegend, und als Ursache dieser Schmerzen wird die Wirkung von Hitze oder Kälte auf das Porzellan erklärt. Dieses kann auch Sprünge bekommen oder sich spalten. Was nun die Papierzähne betrifft, so werden dieselben aus Papier-Mach gemacht, das einem gewaltigen Druck unterworfen wird, bis es die nothwendige Härte hat. Die Farbe kann in alle möglichen Schattirungen verwandelt werden, und dies ist ein wichtiger Punkt; denn man sagt, daß noch keine zwei Gebisse darin einander ganz gleich seien; manche haben einen stark gelben, andere ein:n bläulich - weißen Anflug u. s. w.. und bei der Einsetzung einzelner Zähne sollte darin doch völlige Uebeinstimmung mit den Vorhändenen herrschen. Gerade darin sehen Porzellan - Zahne oft nicht natürlich aus . Das Papier hat auch etliche Nachtheile, die aber im Vergleich zu seinen Vorzügen sehr geringfügig sein sollen, und es wird in bestimmte Aussicht gestellt, daß Papierzähne eine außcrordentliche Verbreitung finden werden, wenigstens so lange, bis ein noch vollkommenerer Ersatzstoff entdeikt ist. Auch dürften sie den Preis der künstlichen Zähne beträchtlich herabbringen. Vertheuerte Heilmittel. Vielfältig jammert man in diesen Tcgen über Vertheuerungen durch Trusts- und Corners". Neben den Lebensmitteln bilden sicherlich die HeilMittel ein Gebiet, auf welchem solche Vertheuerungen besonders beklagens werth erscheinen, und leider sind schon verschiedene wichtige Heilstoffe, wie oas Chinin, fast ausschließlich unter die Controlle Weniger gekommen. Zu den neuesten Beispielen der letzteren Art gehört ein' Stoff, welcher dem großen Publikum dem Namen nach we nig bekannt ist. mit dem es aber häufig imbewußt in Berührung kommt, nämlich der Extract von Ipecacuanha, hierzulande in Fachkreisen gewöhnlich kurzweg Jpecac" genannt. Die bebetreffende Pflanze ist die wichtigste und die einzige gewöhnlich zu Heilzwecken angewandte der,. etwa 70 Gattungen von Brechwurz. und der Extract wird, theils für sich allein, theils in Verbindung mit anderen Stoffen, besonders gegen Ruhr, innere Blutungen und Diarrhöe, sowie als Brechmittel in sehr vielen Fällen benutzt. Es spielt noch heute eine bedeutende Rolle, obwohl man in der Anwendung aller 'Mittel, welche Brechreiz erregen, beträchtlich sparsamer geworden ist. Brasilien ist die Hauptheimath der richtigen Ipecacuanha. Versuche, die Pflanze künstlich anzubauen,, namentlich in Ostindien, haltn bis jetzt kein bedeutendes Resultat ergeben. Vor zehn Jahren noch konnte man die echte brasilische Wurzel dieser Pflanze für $1.25 die Unze in unb:renzter Menge kaufen, heute aber at sich der Preis ungefähr vervier acht, und er wird wahrscheinlich noch immer weiter in die Höhe gehen! Der ganze derzeitige Jpecac-Vorrath der Welt soll sich gegenwärtig m den an- ! tat elywr wenigen amerilsnnchu

Mnvler vefinden. welche den Preis so hoch treiben, wie. sie können. Sie werden dabei durch eine thatsächliche Abnahme des Angebots begünstigt. Man kann nicht gerade sagen, daß die betreffende Wurzel in Brasilien (wo sie vor etwa dreihundert

Jahren ein Mönch zum ersten Mal, entdeckte) heute weniger wachse, als früher; aber das Graden der Wurzel ist eine ziemlich mühsame Arbeit, und viele Brasilianer, welche früher nach Jpecac grubcn.sollen sich jetzt lieber mit der, für sie viel profitabler gewordenen Gummiharz-Eultur befassen. (Denn der anständige Preis d.'s ersteren Stoffes kam auch früher nur den Mittelmännern" zugute.) Nach den jüngsten Berichten ist jedoch gute Aussicht vorhanden, daß eine, in Carthagena oder Neu-Granada wachsende ähnliche Wurzel in bedeu'endem Maße die brasilische ersetzen und so der weiteren Vertheuerung der Jpecac entgegenwirkn wird. Doch bleibt noch mit Bestimmtheit festzustellen, ob sie ebenso brauchbar ist." Die Mode. Während der sommerlichen Hochsaison bietet sich für die elegante Welt nicht nur die günstigste Gelegenheit ihrer Neigung für reiche, sondern auch für die im weitesten Sinne des Wortes extravaganten Toiletten folgen zu können. Sanctionirt wird diese Freiheit, sich nach eigener Wahl zu kleiden, durch die ungewöhnlichen Erscheinun gen der heutigen Mode. Schleierartige Gewebe, die ehemals nur für Ballkleider als zulässig galten, Spitzenstoffe mit Malereien oder Perlen übersäet, sowie schillernde Flitterstickereien in schuppenartigen, schwungvollen Linien auf hellen Sdenstoffen bilden heute neben unzähligen Zuthaten ähnlichen Genres das übliche Material für elegante Promenadentoiletten modernen Stils. Da aber die gleichen Grundstoffe die verschiedensten Resultate ermöglichen, so bleibt bei den heutigen, auf ein gewisses Kunstverständniß Anspruch erhebenden Toiletten das harmonische Arrangement der oft gewagten Formen und Farben Hauptbedingung für den Erfolg. Als wichtigster Faktor für die Form gilt die mit verdienter Wurdigung für ihre Kleidsamkeit ausgenommene Tunika, deren unzählige Varianten außerdem eine nicht hoch genug zu schätzende Aushülse für nicht ganz modegerechte Kleider ergeben. Mit der Concession, zwe: contrastlrende Stoffarten zu dem mit Volant garnirten Rock, sowie der überfallenden, offenen oder geschlossenen Tunika verwenden zu können, wird die günstigste Gele genheit zur Ausnutzung gut erhaltener Garderobenbestände geboten. Bei der Verschledenartlgkelt der Schrnttform, die entweder als offene Polonaise eine elegant garnirte Vorderbahn sichtbar werden laßt, oder die bedingte, knapp anliegende, aber nicht tmmer Vortheilyast neloenoe Acooesorm durch em Tollfalten-Arrangement in der sich verkürzenden Hinteren Bahn graziöser gestaltet, sowie viele andere, sich dem augenblicklichen .Bedarf anpassende Varianten gewinnt der Ueberwurf immer mehr Freunde. Für die elegante Toilette ist der breite Volant en forme, oder eine reiche Garnitur am unteren Rocktheil bedingt, wenn nicht ein die untere Weite vermittelnder Plisseerock mit seinen' ausspringenden Falten die vorgeschriebene Form ergiebt. Die für freie Bewegung unbequeme Tracht der sich am unteren Rande weitenden Röcke, welche in neuester Zeit noch durch zwickelartige Ansätze an den Bahnen gefördert wurde, dürfte sich ebenso weniz allgemeiner Anerkennung erfreuen, als die unpraktische Länge der Kleider, deren Einführung wenig Dank erntet. Neben den eigenartig phantastischen Toiletten, die zum Theil ihre Vorbilder der klassischen Zeit, aber auch dem farbenfrohen Rococostil entlehnen, bewahrt sich das Schneiderkleid seine vornehme Einfachheit, ohne auf die Erscheinungen der wechselnden Mode zu verzichten. Eine hübsche Wirkung au.den aus ;infasb.isen Geweben her-

gesellten CostUmen erzlelen die' soge nannten Straps, welche aus finger-

breiten, tuchartigen Stoffen zugeschnitten, in wellenartigen Linien Rock. Taille und Aermel fast vollständig überdecken. Dunkler kräftiger Seiden--stoff ergiebt den geeignetesten Fond für diese aparten Toiletten, von denen man sich namentlich für die hervstttchen Tage große Erfolge verspricht. Der Kurbel- und Handstickerei wird ebenfalls ein weiter Spielraum gewäbrt. um dem modernen Stil für aufsteigende. Blumen und eigenartig verscklunaene Ornamente, wie sie die heutige Kunstrichtung inaugurirt, den schuldgen Tribut zu zollen. Eine recht aparte Anordnung zeigt die Toilette aus rehfarbenem Kreppstoff. Fiqur 1. Der oben hinten mit zwei Falten gearbeitete, unten abgesteppte Rock laßt unten drei aus den Futterrock gesetzte, abgesteppte und saumartlg uberelnanderliegende tossstreifen sichtbar werden, wodurch er eine Tunika imitirt. Der hinten kurzen Taille sind an den Vordertheilen schmale, bis zum Saum des Rockes reichende Patten angeschnitten, die ringsum abgesteppt sind. Die Taille öffnet sich mit schmalen, geraden, mit Seide bedeckten Aufschlägen über ;inen in schräge Falten drapierten, gleichen Einsatz, der seitlich mit langem, von einer Similischnalle gehaltenem Zipfel herabfällt. Den spitzen Ausschnitt der Taille füllt ein Latz nebst Stehkragen aus weißem, mit gelblicher Guipüre bedeckten Atlas. Die Ränder des Ausschnittes begrenzen dreifach übereinanderliegende, mit Steppstichen umrandete Revers aus Seide, dem sich seitlich eine zierliche Schleife mit Similischnalle anschließt. Die Aermel haben oben übereinanderliegende, abgesteppte Falten. Zur Herstellung des Kleides, Figur 2, dient weißer, lila gemusterter Organdi, zu seinem Besatz sind weiße Stickereien, weißer Mull und dunkellila Sammetband verwendet. Derartige leichte Sommerkleider arbeitet man am besten ohne Futter, da letzteres bei der Wäsche sehr leicht anders eingeht als der Oberstoff, überhaupt das Bügeln eines Waschkleides durch das Futter sehr erschwert wird. Selbstverständlich ist für einen gut sitzenden Unterrock und eine weiße Untertaille zu sorgen. Der unbesetzte Rock unserer Vorlage tritt über das Leibchen, das im Rücken wie vorn blusig gehalten ist; die Vordertheile öffnen sich über einem Latz aus eingereihtem Mull. der. links unterhakend. den Schluß vermittelt. Den Ausputz des Leibchens bildet ein Schulterkraaen, der hinten gerade und vorn spitze Form hat und mit übereinandergeschobenen Stickereieinfätzen belegt ist; nn weißer Stickereivolant begrenzt den äußeren Kragenrand. Ueber dem Latz wird der Kragen durch eine Sammetbandverschnürung zusammengehalten, Yic rechts aufgeheftet ist und nach links iberhakt. Keulenärmel. Stehkragen aus gefaltetem Mull; glatter StoffGürtel mit Schnalle. Weißer Basthut, mit weißem Mull, weißen Federn und hellen Blumen garnirt. Die hübsche und einfache Bluse, Fizur 3. ist aus graugelbem, weiß geounktetem Batistleinen hergestellt und mit dunkelrothem Sammet garnirt. Sie hat ein anliegendes, vorn schließendes Futter, dem der Oberstoff unten eingereiht und oben glatt aufgarnirt ist. Die Vordertheile öffnen sich über einem nach links überhakenden Latz aus eingereihtem weißen Batist und sind mit breiten Aufschlagklappen besetzt, die mit schmalen Sammetbändchen verziert und mit Stoffplissee umrandet sind. Keulenärmel mit Plissee am Handgelenk. Stehkragen und Gürtel aus Sammet, letzterer unter Schleife schließend. Zur Herstellung der Bluse, Figur 4, dient rother Seidenstoff, zu ihrem Besatz gelbliche Spachtelspitze. Der Oberstoff, der in den Vordertheilen dreimal in schräger Linie durch Spitzeneinsätze unterbrochen wird, ist dem anliegenden, vorn schließenden Futter, unten angereiht und nach oben glatt genommen, aufdarnirt. Die Vordertheile j sind oben über einem kleinen glatten,

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leidet, kann sich daraus verlassen, daß Magen und Lcber nicht l Ordnung sind. Dr. Avgnft König's Hamburger Tropfen reguliren die Lcber und reinigen den Magen.

A machinlst In St. Louis relatesthat sor eighteen montbs his life had been a perfect torture by reason of pains and general bad fteling arising from indigestion, but having read about Rlpains Tabules he sald: " I made np mj mind at last to try them, and they are great 1 I now use them every now and then, and have no more Indigestion, no bad feeling, and my appetit !, mach better. Everybody that uflers from Indigestion should try them."

nach links überhakenden Latz ausgeschnitten. Den Putz der Bluse bilden zwei Lbereinandersallende, mit Spitze belegte und mit Plissee umrandete Kragen, die vorn durch eine entsrechende Schleife zusammengehalten werden. Keulenärmel. Hut aus weißem Stroh, mit rother Seide und rother 55eder garnirt. In reicher, kräftiger Wirkung hebt sich die schon gemusterte, in Hellblau und Schwarz ausgeführte Stiel- und Plattstichstickerei von dem weißen Pique ab, aus dem die im letzten Bilde veranschaulichte Toilette gearbeitet ist. Der Rock hat einen angesetzten, hinten bedeutend höheren Volant, des-

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sen obere Contur mit Stickerei begrenzt ist, die sich vorn und an den Seiten tiefer hinabzieht. Vorder- und Rückentheile sind mit angeschnittenen Epaulettentheilen ausgestattet und, wie aus der Abbildung zu ersehen ist, reich bestickt. Den hinten kleinen, vorn tiefen Ausschnitt der Taille füllt ein Einsatz aus fein plissirtem, weißem Batist, über den sich in zierlichen Verschlingungen eine hellblaue Stickerei zieht; den ebenso gearbeiteten Stehkragen begrenzen schmale, schwarze Sammetbänder. Ein gleicher Gürtel umspannt die mit glatten Aermeln verbundene Taille. Zur Garnitur des Hutes aus weißem Phantasiegeflecht sind neben weißem Tüll und einer Aigrette aus den Federkronen des abgeblühten Hahnenfußes nocb rothe Dahlien verwendet. Unterhalb der Krempe zieren den Hut Rosetten aus weißem Tüll und schwarzem Sammetband. Mit ihrenneunjöy r gen Knaben zusammen den Tod gesucht hat im Bornstedter See bei Potsdam die Ehefrau des Gärtners Koppen jr. Schon längere Seit war ihr eheliches Verhältniß getrübt, und am Abend vor der That war wieder im Hause ein heftiger Streit zwischen beiden Ehegatten entstanden. Nachdem nun der Gärtner Koppen nach Potsdam zu Markt gefahren war, stürzte (M seine Frau mit ihrem Kinde in den sehr verschlämmten See. Vorübergehende hatten aber den Vorfall bemerkt, und es gelang ihnen mit vieler Mühe, die bereits besinnungslose Frau dem nassen Element zu entreißen und später wieder zu sich zu bringen. Auch derKnabe wurde herausgefischt, doch waren bei demselben Wiederbelebungsversuche erfolgloö, so daß die Sache noch für die Frau ein gerichtliches Nachspiel haben wird. Dem Gärtner Koppen wurde die Todesnachricht nach Potsdam überbracht. i ! . ' '

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Eisenbahn Tabelle

i nkunft und dgang der verschiedenen Gisen dahn,2ge rm Nuwn Depot, Indianapolis. Vandölia. Lögang Posizug 7 C5 Äb C5Pft 1I35Nm Erpreß 12 35 Nm Accomodation 7 20 Nm Expreß 4 00 Km Erpreß 8 I Vn Ankunft Expreß . . 7 3 20?,, Expreß 4 45 92' Accomodatisn 10 00 Vm Expreß 2 2S Nm Schnellzug 7 95 Pm Kccomädstisn.... Schnellpostzug 8 20Nm Cleoeland, Cincinnati, Chicago unb St. Louis. Indianapolis und Eleveland Division. , Abgang Expreß, 41 V, V5preß 35Vm Expreß 10 35Vm Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 25Nm Ankunft Expreß 4 10 Nn Expreß IILOVm LimUed Expreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Km Expreß ..IlZöONm St. LouiS Divifton. Abgang Expreß .'. 7 30Vm Llnmsd Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Nm Erpreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 30Dm Limited Expreß 5 30Nm Expreß 6 10 Vm Thicago und Cinctnnati Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45 Vm vucomooanon tszli 7 00m Accomodation 10 60 Km Postzug 2 4SNm Accomod. lnur Sonntags). Accomodation S SO Z!m Ankunft-Rushville Accomodation. - Postzug 11 40 Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug IlOaNm Chicago und Etncinnatt Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Srn tzsaznell'Pon ii 4d m Lafayette Slccomadatton 5 16 Nm Sckmellma 12 30Vm Ankunft Schnellzug 3 30 35 afayette AccomoDansn . . . iu au X5M Echnellpost 2 35Nm Uccomodation . . . . ........ 64591 Peoria Division vtftlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß ii Slm Danville Accpmodation. ... 4 25 Nm Erpreß 11 16 Vm Ankunft Expreß SSOVm Danville nceomodatton.. . . 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß SISNm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20Bm Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 1135 Accomodation Expreß..... 9 00 Lake Erie und Western. . Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß.. . 1 20 Nm Expreß ... 7 00 Na Schnell Expreß... Ankunft Scbnell'Ervnk Expreß !?20m Expres Exprej 2 40 Nm tt nn n. .................. v vv "Ui icniii. r. rn li tu.... . V V" St. Loniß. JndtanapeliS Dtvtfto. AbgangEipreß 5 0) Nm LolumbuS Accomodation.. . 7 00 Cm Expreß..., 3 25 Vm Schnellpostzug No. 14 25N Expreß 7 10 m Ankunft cqneuzug , LOSN. Erpreß. 12 25m Accomosatum 3 15 Nm Expreß SbONn, Elpreß lOOONm Ehicago Dtvtfton via okomo. Abgang Expreß 11 35 5m Expreß 12 05 Slrn Ankunft Expreß S45Nm Expreß 3 23 5m LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 30 5?m LouiSville Accomodation. .. 8 I K Vm Schnellzug 3 30Nm Accomodation 4(0 Nm Ankunft Accomodation 10 20 l'm Schnellzug 11 30 Vm Accomodation 4?Nm Spezial täglich 12 25 Nrn Cineinnati, Harnilto ud Dayton, Abgang Mail ' 8 05 5m Abgang Erpreß 3 45 5m Cincinnati Accontotrtien ..1045 Lm Expreß 7 00 b Expreß 4 45 Km Expreß 2 45 92m Azkunfr Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 Cm Expreß 7 60 9h Expreß..... 10 35 Lu, Erpreß 6 50 5m Ankunft Mail 6 50 5m Indianapolis und BiseenneS. Abgang Expreß 8 15 5m Vincennes Acconrodatio, .. 4 20 9ha Ankunft Vincents Accomodat onlv 40 5rn Expreß 4 50 9h eineirmati, Wabash und Michigan bzuq Erpreß S 35 5m Expreß.... 11 15 5 Expreß 4 50 9h Ankunft Expreß ... 8 25 5m Expreß 810 9ha Expreß 8 45 9h AndianzpoliS, Deeatur nud WeßernZ Mgang Expreß 815 5m Accomodation 3455ha Echnell.Expreß 11 10 5h Knkunft Schnell Expreß 3 85 5m Lccomodatios 10405m . Sw8 4405m Chicago, Indianapolis und LonUdille Mono Route. Abgang Expreß 12 55 5 Wer 3 35 5ha Mail 700 5m Expreß (dia JD5LZ) 1150 5m Ankunft Expreß 8 80 5m Mail 755NM Expreß (via I D 4 LZ)..... 2 40 Nm Monontzlv 4 87 921 The Twentieth Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, deich 'ortschrttlltch gesinnten Lesern sehr zu tactftb .mist. In der Tendenz , sozialistisch, erden doch andere fortschrittlich Lhnm darin unvarteiisch besprochen. - Nan beftelle direkt bei der llninoolclt