Indiana Tribüne, Volume 22, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1899 — Page 2
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Kein Wunder, daß das erste Stück Jungfraubahn auf offenen Matten, bei nur 2 Kilometer Länge und 255 Meter Steigung, bald bewältigt war. Es ist die Strecke von der Scheidegg bis zum Eigergletscher. Im Thale der wilden wasserreichen Lütschine bei Lauterbrunnen, also 2000 Meter tiefer als der Bahnanfang zur Jungfrau, steht das Turbinen Haus, das 2400 Pferdekräfte Elektricität herstellt, die auf Drähten zur Scheidegg hinaufgeleitet werden. Die Wagen der Jungfraubahn sind von massivem Mahagonyholz gebaut. Die Spurweite ist 1 Meter, zwischen beiden Schienen liegt die Zahnstange. Die Steigung überschreitet 25 Procent nicht, der kleinste Halbmesser beträgt 100 Meter. Die niedliche elektrische Locomotive arbeitet mit 000 Volt Spannung. Die Grundleitung ist 700 Volt stark. Die Kraft wird an recht häßlich das landschaftliche Bild zerstörenden Holzstangen oberirdisch geleitet und die Locomotive faßt mit vier Bügeln (Rädchen) den Strom auf. So geht der Zua (12 Wagen) seit einem Jahre zu dem dicht vor der Jungfrau liegenden Eigergletscher, eine bequem: Promenade". Hier begann erst die Durchtunnelung des Eigermasstvs (täglich etwa 4 Meter Mehrfortschritt) an und durch die Rothwand. Jetzt sind von dieser ernsthafteren Strecke wieder 2 Kilometer Streckenlänge dem Betrieb übergeben worden und man fährt zu einem vorläufigen Endpunkt Eigerwand im Berge, der durch elektrisches und Petroleumlicht erhellt ist und etwa 800 Meter höher als der Ausgangspunkt an der Scheidegg liegt. Man hat AuSsichtsstollen getrieben (Galerieen). von denen man in das häuserbesäete Grindelwaldthal etwa 2900 Meter herabschaut. Von dieser Stelle aus liegt die fernere Bahn stets im Felsen und die nächste Station (Eismeer") wird 3160 Meter hoch sein. Der Eindruck bis jetzt ist nicht grauenhast, aber auch nicht sonderlich malerisch. Erst jenseit des Eigers, wo man unter Schnee undEiswüsten zwischen Eiger, Mönch und Jungfrau in einem 4,25 Meter hohen und 3.60 Meter breiten Tunnelsystem gefangen fahren wird, dürfte die Harmlosigkeit abnehmen. Das Jungfraujoch (nach 9 Kilometer Streckenlänge) liegt 2420. die Endstation (Elevator auf die Spitze) 4166 Meter hoch. Schon die Erlaubniß zur Betriebserössnung der zweiten Station, die schon langer fertig stand, zeigt, daß der Bundesrath und die Cantonalregierung sich skeptisch verhalten. Ob die ganze Jungfraubahn jemals fertig wird, kann man glauben oder nicht. Bis jetzt ist es nicht gelungen. eine Aktien- oder Commanditgesellschaft als Ersatz für Herrn Zeller zu finden. Etwa 750.000 Francs soll die Turbinen - Anlage gekostet haben, die lediglich Herr Zeller bezahlte. Damalö führte .den Bau der Ingenieur Strub, der natürlich wiederholt die Jungfraureviere ersteigen mußte. Jetzt leitet ihn Herr Gobat. Bisher sollen 2 Millionen Capital verbaut sein. Nun hat zwar Guyer - Zeller, wie man sagt, 15.000.000 Francs Vermögen hinterlassen, aber daß die vier Erben ihre Millionen dem Jungfrausport opfern würden, glaubt Niemand. Mit 10 Millionen wäre der Bau auszuführen, und es ist möglich, daß bei einem Fahrkartenpreise von 100 Francs für die ganze Strecke die Bausumme sich rentiren würde. Aber sicher ist das nicht; fehlt doch jede Erfahrung, jede Gewißheit über die Verwitterung und Abnutzung der Anlage. Man wird wohl daS bereits angelegte Capital retten wollen, indem man einen näheren Endpunkt für die Bahn sucht; vielleicht z. B. das Eismeer zwischen Eiger und Mönch. Bis jetzt lehnen die Parteien diesen Gedanken ab und beHäupten heftig den Weiterbau. Eine Commanditgesellschaft werde sich sinden. Möglich. Vielleicht legen einige Millionäre die zehn Millionen zusammen. Millionäre haben vielleicht Sportgelüste, die Nichtmillionäre nicht genug würdigen. WaS würde nun die Welt gewinnen durch die Jundfrau bahn? Eine riesige Aussichtsterrasse? Sehr selten ist das Wetter dort oben klar. Ingenieur Strub sah alles, aber er rühmte wohl den tiesen seelischen Eindruck der Abgründe und Spitzen im ewigen Eise5Ä!e zu große Höhe jedoch machte ihm tm eigentliches Bild" un- . möglich. Dazu kommt die Frage, wie der Mensch ohne allmahligeUebergänge bei 4166 Meter Höhe athmen wird. Auch eine Rechtsfrage will man aufwerfen: wenn trotz ärztlicher VorUntersuchung der Fahrgast an Lungenoder Herschlag stirbt, soll die Gesellschast hastbar sein? Dann begibt sie skch vielleicht jeder Dividende! Die Reierung aber hält das Unternehmen
für haftbar nach dem Gesetz. Damit schwindet die Hoffnunq auf eine Actien- - Gesellschaft. Von mancher Seite wird gegen die Jungfraubahn auch der Einwand erhoben, daß sie den Naturgenuß verderbe. Die Verner Oberbaubahn sei der v?:geschobenste Posten; was noch tiefer in das Allerheiligste der Natur eindringe, sei vom Uebel; dieses Allerheiligste werde ent weiht durch einen seelenlosen technischen Erfolg. Aber diese Streitsrage ist zu sehr subjectiverNatur. als daß wir uns hier weiter in sie vertiefen möchten. Der Noman eines Künstlers.
Vor Kurzem wurde von ausländischen Blättern behauptet, der berühmte Elaviervirtuose Paderewski hätte zum zweiten Male geheirathet. Als der Impresario des gegenwärtig in Paris lebenden Künstlers diesen auf da immer weitere Verbreitung findende Gerllcht aufmerksam machte, zuckte Paderewski die Achseln und meinte mit wehmüthigem Lächeln: Lassen Sie doch die Menschen reden. Was kann man dagegen thun? Wenn Jemand Sie aber fragt, dann sagen Sie nur, ich würde niemals wieder heirathen. Weshalb sollte ich auch? Meine Frau ist ja stets um mich, ich fühle ihre Gegenwart überall. Wäre das nicht so, würde ich selbst wohl kaum noch leben. Aber genug davon, ich spreche nicht gern darüber Der König der Pianisten ist auch nie zu bewegen gewesen, etwas aus der Zeit seiner kurzen Ehe zu erzählen. Sobald das Gespräch darauf kommt, verstummt er und zieht sich zurück. Um aber die Nachricht von einer zweiten Veiheira thung seines früheren Schützlings und jetzigen Freundes ein für alle Mal zu Widerlegen, hat ein gewisser, sehr bekannter Professor vom .Warschauer Confervatorium die romantische Geschichte des gefeierten Musikers der effentlichkeit preisgegeben. Es sind zwanzig Jahre her. als gnacy Jan Paderewski, ein mittelloser, unbekannter Pianist, eine Tour durch Rußland. Sibirien, Serbien und Rumänien machte. Er spielte meist nur vor einem kleinen Publikum, obwohl oder vielleicht weil die Eintrittspreise zu seinen Concerten mehr als bescheiden waren. Die Mehrzahl seiner Zuhörer verstand ihn nicht; nur wenige verspürten das Geniale in dem Spiel des jugendlichen Pianisten. Eine dieser wenigen Personen war ein lljähriges Mädchen, die Tochter eines steinreichen Rumänen. Rosa Hassal glaubte das Geflüster von Engelsstimmen zu vernehmen, wenn der blasse junge Künstler die Tasten berührte. Ihre wunderbar schönen, großen Augen folgten jeder seiner Bewegungen und er fühlte den Blick dieser Augen und spielte, wie er es nie zuvor vermocht hatte. Drei Monate später wurde die verwöhnte junge Rumänin das Weib des armen Künstlers ohne Namen. Der Vater verstieß sein Kind und Hand in Hand wanderte das Paar in die Welt hinaus. Es ging ihnen oft genug recht jämmerlich, aber sie liebten sich abgöttisch und waren namenlos glücklich. Wenn Paderewski übte und er that dies täglich acht Stunden lang , dann saß seine Gattm neben ihm mit einer Näharbeit beschäftigt. Er erklärte, daß seine Finger ihm nicht gehorchten, wenn sie" nicht in seiner nächsten Nähe weilte und er nicht ab und zu einen Blick aus ihren tiefdunklen Augen erhäschen konnte. Oft brach das Spiel plötzlich mit einer kleinen Dissonanz ab. Dann hatte die nimmermüde 'ZuHörerin die nimmermüden Hände des Gatten von den Tasten genommen und mit Thränen und Küssen bedeckt. In einem solchen Augenblick wurden die Beiden von dem Warschauer Professor überrascht, der schon häufig das Spiel des jungen Paderewski hatte loben hören und gekommen war, um sich von dessen Kunstlerschaft zu überzeugen. Er hatte draußen gestanden und als die Töne, denen er mit Entzücken gelauscht, aus einmal verstummten, war er unbemerkt eingetreten. Das Resultat dieses Besuches war, daß Paderewski mit einem guten Gehalt an das Confervatorium in Warschau engagirt wurde. Ehe er aber noch diese Stellung antreten konnte, kehrten eines Nachts zwes Engel in seine armselige kleine Hütte ein. Jeder hatte seine Gabe gebrach: und war entschwunden. Am andern Morgen fanden die Nachbarn Jgnacy Paoerewski am Bett seiner entschlafenen Gattin knieen. Neben der todten Mutter lag ein wimmerndes Baby, dessen Glieder welk und schlaff herabhingen. Dieses Kind ist der heute 19jährige. an beiden Armen und Beinen gelähmte Sohn des mit Ruhm und Gold überschütteten Virtuosen, der. obgleich er noch nicht die Vierzig überschritten hat. im Herzn vollkommen ein alter Mann ist. Verwilderte Thiere. Wie das Bundes - Ackerbaudepartement auf Grund eingehender Erhebungen festgestellt hat, sind unsere gewöhnllchen Hausthiere wie Pferde, Ziegen. Schweine. Katzen. Hunde u. s. w. in manchen Gegenden der Ver. Staaten wie in anderen Ländern vollständig verwildert und haben ficfc in diesem Zustande derartig vermehrt, daß sie ein lÄemeinschaden geworden sind und ausgerottet werden müssen. Mit den Pferden ist dtö in mehreren westlichen Staaten der Fall. Im Jahre 1897 wurde in Nevada ein Gesetz angenommen, welches das Schießen solch verwilderter Thiere gestattet und im fernen Gebiet von Washington werden dieselben so geringwerthig ge achtet, daß man sie tödtet und ihr mit Strychnin eingeriebenes Fleisch als Köder zum Vergiften von Wölfen und Coyotes benutzt. Wie wohl allgemein bekannt, verwildert unsere Hauskatze oft in der Umgegend von Städten und Dörfern, vermehrt sich rasch und rich-. tet dann schlimme Verbeerunaen an Sie halten sich nicht nur an Ratten j und Mäuse, sondern todten Hühner. junge Gänse und Enten und so viele : tt'.lde Wael. deck eine Abnawe fecn '
selben 'in 'manchen DlstrlNen" deutlich zu erkennen ist. Schlimm hausen entkommene Katzen auf entlegenen Inseln. So haben dieselben auf Sable Island, an der Küste von Nova Scotia, die einst massenhaft vorhandenen Kaninchen völlig ausgerottet. Verwilderte Schweine gibt es in mehreren Südstaaten und auch auf gewissen Inseln, wo man sie unsprünglich aussetzte, um anlegende Schiffe mit frischem Fleisch zu versorgen. Schafe und Ziegen können, wenn
sie in großen Herden verwildern, ganze Wälder allmälig ausrotten, indem sie die jungen Bäumchen verzehren. Die Santa Barbara Inseln, an der Küste von Süd - Californien und die Insel . Guadelupe werden als Weideplätze für Ziegen verwendet. Sie laufen dort wild herum in dem Gebüsch der' Inseln, die nur wewg Bäume hervorbringen. Auf Santa Catalina, eine der Santa Barbara - Gruppen, und beliebte Sommerfrische, gehört dieJagd auf wilde Ziegen zu dem beliebtesten i Sportvergnugen der Touristen. Zu einer schlimmen Plage sind in manchen Gegenden der Erde verwilderte Hunde geworden, wie der australische Dingo, der Nachkömmling importirter Hunde; derselbe hat die ganze Wolfsnatur angenommen und verträgt sich nicht mehr mit den Menschen. Aber auch in anderen Gegenden sind verwilderte Hunde als Raubthiere zu betrachten und werden wie solche verfolgt. Sie fressen Ziegen und Lämmer und auf den Galaspagos - Inseln machen sie die Landschildkröten in dersel ben Weise zurBeute. wie unten von den Ratten auf Aldabra beschrieben, sie lauern, bis die Jungen aus den Eiern kriechen und fressen sie dann auf. Zu denHausthieren zählen nun Ratten und Mäuse freilich nicht, wiewohl kein Haus vor ihnen sicher ist. Sie theilen mit dem Menschen seine Wohnung und Lebensmittel und wandern mit ihm. wohin er auch ziehen mag. Sie gehören ohne Zweifel zu den schlimmsten Uebeln, gegen die er zu kämpfen hat und fügen ihm mehrSchaden zu, als irgend welche anderen Thiere. Es wimmelt von ihnen in den Städten, wie auf den entlegensten Inseln mitten im Meer. Auf der Insel von Aldabra gibt es Schaaren von Ratten, welche die dortigen riesigen Landschildkröten vernichten, die Jungen auffressen, sobald sie aus dem Ei gekommen sind. Das vorerwähnte Sable Island wurde von mehreren Rattenplagen heimgesucht und der erste Superintendent der dortigen Leuchtstation sowie seine Leute wurden vom Hungertode bedroht, weil die Ratten alle Lebensmittelvorräthe vertilgt hatten. Wichtige Bumboat"-Dienste. Der Name Bumbod" hat bei den Meisten einen ebensa verächtlichen Klar.a., wie das Wort Brn" selber, und das gewöhnliche Publikum hört von solchen Booten auch nur dann ewas, wenn sie mit Gesetz und Polizei in Conflikt kommen. Ganz anders aber sieht der Matrose der Kriegs- und auch vieler Kauffahrteischiffe diese Boote und die Männer und Frauen auf denselben an, die ihm entschieden als hochwichtige Mitglieder der Gesellschaft erscheinen! Würde er doch um gar Manches gebracht sein, was er bis jetzt genießt, wenn diese Bummelboote. oder wie man sie sonst nennen mag. ihr Gewerbe nicht mehr treiben dürften. Diese Boote bilden für ihn oft eine höchst willkommene Vermittlung zwischen dem See- und dem Landleben drinnen in der Hafenstadt. und daß sie viel dazu beitragen, die Theerjacken in Zufriedenheit zu erhalten, wenn ein einheimischer oder ein fremder Hafenplatz in Sicht gekommen ist, wird von den Capitänen aller Schiffe bereitwillig anerkannt. Wären diese Boote nicht, mit ihren entgegengebrachten Land - Genüssen, so würden die Schiffsmatrosen viel beharrlicher und regelmäßiger Strand - Urlaub fordern! So aber bringen ihnen die Bummelboote alle Nahrungs- und Genußmittel, welche für sie Reiz haben, vom Lande, und daneben halten sie oft noch kleine Curiositäten. Juwelen und andere Artikel, welche für das betrefsende Land eiaentbümlich -sind, auf cager, auch die Lieblingöthierchen nichl zu verzessen. DaS ist noch nicht Alles. Viele kleine Dienste und Gefälligkeiten werden den Matrosen durch diese Bummelboote geleistet. Die Frauen auf letzteren z. B. sind oft nebenbei Waschfrauen und übernehmen mit großem Vergnügen die Besorgung der Wäsche der Matrosen, so lange das Schiff in der Nachbarschaft bleibt. Zu den legitimen Diensten kommen auch noch andere. Vor Allem wird ein mehr oder rot niger schwunghafter Spiritussen- und sonstiger Schmuggel durch die Vummelboote vermittelt. Natürlich . geschieht dies mit aller Heimlichkeit. Jeder Besitzer eines derartigen Bootes muß, sobald er neben einemSchisfe anlegt, zunächst einen Erlaubnißschein vom Capitän des Schiffes vorzeigen, damit er überhaupt Geschäfte machen kann, und dann geht ein Officier deö Schiffes auf das Bummelboot und prüft die ganzen Vorräthe, damit ja keine Spiritussen in den Besitz der Theerzacken kommen. Aber er muß die Kniffe dieses Geschäftes aus dem ff kennen, wenn er diese Pslicht halbwegs erfüllen soll. Liebe und Schmuggel machen bekanntlich überaus erfinderisch, und das zeigt sich auch bei diesen schwimmenden Hausirern. Es ist beinahe unglaublich, was hier Alles zum Schmuggeln von Spiritussen herhalten muß, von Krebsscheeren bis zu Wurstdärmen und Brotlaiben u. s. w. Auch mag es vorkommen, daß die Inspectoren gegen entsprechende Vergütung" nichts sehen wollen. Viele der Schmuggeleien kommen erst an den Tag, wenn die Matrosen wiederholt unverkennbare Beweise für die Wirkungen geliefert haben, und viele andere werden niemals entdeckt. Auch die Matrosen (und Officiere) baben umatbhti mancknml cklltrbaiw Sacken
?n ' Sächelchen L das Land ' zu schmuggeln und benutzen die Bumboat" - Leute als Makler, mit hoher Commission. Uebrigens hat der Besuch des Inspections - Officiers auf dem Bummelboot noch einen andern Zweck, als
blos die Verhinderung des Schmug-. gels. Manchmal zeigen diese Vermittler des Hafenleber.s auch Neigung zur ; Halsabschneiderei und Beschwindlung. . und der Jnspections - Officier hat ne- j benbei die Pflicht, die Matrosen leine Schiffes hiergegen in Schutz zu nehmen. Alle die gewöhnlichen StapelArtikel wenigstens müssen ihre festen Preise haben und dürfen kein Schund Auch so ist das Geschäft der Bummelboote gewinnbringend genug, und es ist nicht zu verwundern, daß das Privilegium zum Betrieb dieses Geschästes sehr gesucht ist, und hin und wieder Rempeleien oder directe Kämpfe zwischen den Leuten verschiedener Bummelboote um die Ausdehnung ihrer beiderseitigen Rechte oder Vorrechte ausbrechen. Es gibt wohl keinen 5asen der Welt, wo LberhauptSchiffe anlegen, und wo nicht auch das Bumfcoat" - Geschäft florirt. Wohl noch lebhafter, als bei uns, wird es inChina und Britisch - Indien betrieben. Und es wird weiterblühen, so lange es Schiffe und Matrosen gibt. Geheimnisvoller Stauv. Jeder Matrose weiß, wie stark sich auf der Meeresfahrt der Staub auf Schiffsverdecken anhäufen kann, aber eine bestimmte Erklärung hierfür hat man noch niemals gefunden. Auf Segelschiffen namentlich ist es bekannt, daß wie sorgsam auch die Verdecke frühmorgens abgewaschen werden mögen, und wie wenig Arbeit irgendwelcher Art auch während de Tages verrichtet werden mag. gleichwohl beim Einbruch der Nacht, wenn die Verdecke auf's Neue gefegt werden, sich eine gewaltige Menge Staub wieder vorzufinden pflegt. In neuerer Zeit haben hin und wie der Schisfscapitäne, die eine Neigung zu wissenschaftlichen Untersuchungen haben, diesen Meerstaub zum Gegenstand besonderer Beobachtungen gemacht, und einer dieser z. B. fand, daß auf einer 97tägigen Fahrt seines Schiffes im Ganzen nicht weniger als 24 Fässer seinen Staubes allein von dem Spieren - Deck weggefegt werden mußten, obwohl aus dieserFahrt außer der Abnutzung der Segel und des Takelwerks keine ersichtliche Quelle für die Bildung dieser Staubmassen vorHanden war. Und gar der Staub, der aus dem Inneren des Schiffes auf das Verdeck gebracht werden kann, reicht bei Weitem nicht hin. diese Erscheinung zu erklären, und ist auf einem Segelschiff, wenn dasselbe keine Passagiere enthalt, unter normalen Umstanden verschwindend geringfügig. Daher ist schon gesagt worden, dieser Meerstaub" komme größtentheils aus den .Jnterstellar-Räumen", den Räumen zwischen den Himmelskörpern. Das klingt wissenschaftlich genug, und die Gelehrten haben ja von solchem cosmischen Staub auch schon in anderen Fällen viel gesprochen. Aber mit gewissen Thatsachen will sich diese Annahn'.e denn doch nicht recht vertragen. Man findet z. V. in diesem Seestaub stets Theile von Leder, Holz, Pflanzenfasern, und in den meisten Fällen auch von Tabak. Sollen wir nun wirklich glauben, daß rn den Räu men zwischen den Weltkorpern sich Ta bak. Leder und Holz aufhalten? Das wäre denn doch eine Annahme, die. wie die Antworten des Candidaten Jobses, ein bedenkllchesSchutteln des Kopfes hervorrufen muß! ,,, IM) fremdem Zvillcn. Von 5ictor Ottmann. Als wir neulich unsern freund ?!u lius zu einer kleinen Vergnügungsreise einluden, streckte er beschwörend den Arm aus und sprach mit dumpf grollender Stimme, etwa so. wie ein Provinzschauspieler das Schlaf finde ich im Eskurial!- des grausen Philipp .hinzulegen" pfleal: . Ich reise nicht mehr, niemals! Ich vm einmal gereist und da ist es mir sehr sonderbar ergangen." Wir baten um Aufklärung und vernahmen folgende Geschichte: Es war vor vier oder füns Jahren, da erwachte ich eines Morgens in merkwürdig guten Verhältnissen. Ich hatte nämlich am Tage zuvor ein Erbtheil von ein paar tausend Mark ausgezahlt bekommen. Was thut man. wenn man Geld und Zeit hat? Man reist. Aber wie reist alle Welt? Jinmer und ewig nach derselben langweiligen Schablone. Man bildet sich ein, nach eigenem Willen zu reisen. Lächerlich! Im Grunde ist man ja doch nur der Sklave des Kursbuches und der lieben Vorsehung, ein bemitleidenswerthes Handelsobjekt für Hotelbesitzer und Portier. Und die Folgen der falschen Hypothese von der Freiheit des Willens? Moralische DePression. Ich beschloß aber, mich ganz und gar von dieser unglücklichen? Idee zu emanzipiren und. um keine Enttäuschungen zu erleiden, mich mit vollem Bewußtsein von vornherein unter fremden Willen zu stellen. Ich rufe meine Wirthin. Packen Sie den 5loffer, ich verreiser Wohin?Das weiß ich nicht. Vielleicht nach Italien, vielleicht nach Frankreich, vielleicht nach Rußland was weiß ich!" Die gute Frau machte ein Gesicht, das man fast einfältia nennen konnte. Aber sie kannte mich ZU gut. um nicht uumm ven ofser zu packen. Ich trete mit dem Koffer auf die Straße und citire eine Droschke. Kutscher, fahren Sie mick nack dem Bahnhof!" Nach welchem?" Wohin Sie wollen, mir aan, gleich.- " Der würdige Rosselenker siebt inrnV 4iii4 flivei iiuiircii iuucn narr an. Jjann ti w.! . . V otf.. n i-fv ! fragt er noch einmal, lauter und dring ticket:
' Nach welchem Bahnhof?" Qaben Sie nicht aeh'ört? Wohin
Sie wollen! Hier sind zwei Mark, jetzt' vorwärts! Und ich steige ein. Droschkenkutscher sind Philosophen, zwei Mark sind zwei Mark, und was dich nickt brennt, das blase nicht. Er zwinkert mit den Augen, sagt: Also nach dem Eentralbahnhof!" und fährt los. Wohin ist der Herr?- fragt der Portier des Eentralbahnhofs. Ja, wohin meinen Sie wohl, daß man am besten reist?" Ich muß Euch sagen, daß es mir erst an diesem Tage aufsiel, wie thöricht die Mische dreinschauen können. Ich verbitte mir JhreWitze!" schreit er. Mein Gott, was für schlimme Erfahrungen mußte der Brave gemacht 'haben, um hinter meiner höflichen Ergebenheit Bosheit zu suchen! Ich mache durchaus keine Witze, am wenigsten mit ei.ier so sympathischen Persönlichkeit," sage ich tief verletzt. Jetzt wird der Biedermann einfach grob. Er ladet mich ein, etwas zu thun, was ich unter keinen Umständen thun würde, und wendet mir seine imposante Kehrseite zu. Ich gehe zum ersten besten Schalter, wo ein Herr mit goldener Brille seines Amtes waltet. Bitte, geben Sie mir ein Billet", sage ich bescheiden. Wohin?" Es klingt etwas ungeduldig. Wohin Sie wollen, es ist mir ganz gleich." Man glaubt nicht, wle nervös unsere Eisenbahnbeamten sind. Ich hl'.tte doch so ruhig und harmlos gesprochen, und dennoch aebärdet sich der Herr, als ob ich ihm oie goldene Brille wegnehmen wollte. Verschonen Sie mich mit Ihren Späßen! Wohin? Welche Classe?" Aber verehrter Herr, ich sagte Ihnen schon, daß es mir ganz gleichgiltig ist. Ich reise nur, um zu reisen, geben Sie mir das erste beste Billet!" Ich weiß nicht, ivarum mich der tkrffliche Beamte so auffallend fixirt. Er scheint sich aber zu beruhigen und fragt: Was darf es kosten?" Zwanzig, fünfzig, hundert Mark wie Sie wollen!" Erster Classe?" Sie hat unbestreitbare Vorzüge!" , Er zieht nach kurzem Besinnen ein Billet heraus und sagt: Erster Classe Stuttgart, 22 Mark 10 Pfennige." Ich zahle, nehme das Billet, empfehle mich. In einer halben Stunde geht der Zug ab. Ich sitze im Coupö. gegenüber einem älteren Herrn mit strengen Gesichtszugen. Der Herr bittet mich um Feuer. Wohin reisen le? fragt er. Ich habe ein Billet nach Stutt zart." So, Sie wollen nach Stutt aart?" Ja. das heißt, nicht gerade ich. aber der Billeteur wollte es und gab mir das Billet." Sonderbar, auch hier wieder daS fragendeStaunen, dem ich heute überall begegne! Dann lächelt der Herr pikirt. Sie sind aber humoristisch!" Danke, aber darf ich fragen, wa rum?" Er wird roth und sagt ungeduldig: Nun, Ihre Antwort war doch nur als Scherz aufzufassen. Bedaure, Ihnen widersprechen zu müssen. Ich scherze keineswegs, scherze niemals. Ich wollte thatsächlich nicht nach Stuttgart, wollte überhaupt nach keinem bestimmten Ort, ich überließ mich ganz dem Willen des Billeteurs. Sehen Sie, ich mag nicht reisen wie Lehmann und Schmidt, ich stelle mich unter fremden Willen. Sie wissen: der kommt am weitesten, der nicht weiß, ivohin er geht. Ich degradire mich freiwillig zu dem. wozu alle Menschen de gradirt werden, ohne daß es ihnen recht zum Bewußtsein gelangt, näm lich zum Spielball der Laune und des Zufallwaltens." Er hatte mir aufmerksam zugehört. Nach einer kleinen Weile sagt er: Wenn ich Ihnen nun dringend empfehle, in Augsburg mit mir auszusteigen. Ihnen also diesen Gedanken gleichsam suqaerire, werden Sie mir dann folgen?" Mit dem größten Vergnügen, sage ich verbindlich. Im selben Moment aber thut es mir leid. Es ist doch fad. gleich wieder auszusteigen, ich hatte mich schon so auf Stuttgart gefreut. Augsburg? Na, gute Nacht! Und noch dazu mit diesem Pedanten! Wie aber ihn los werden? Mich durchzuckt em diabolischer Gedanke. Warte, alter Schwede, du wirst froh sein, in Augs bürg ohne mich das Coupö verlassen zu dürfen! Erzählen Sie mir doch etwas aus Ihrem Leben, sagt mein Gegenüber, das gar nicht aufhört, mich zu firiren. O. mit dem größten Vergnügen. Aber zunächst gestatten Sie, daß ich mich vorstelle: Frau verwittwete Lindenschmitt." Na, das Gesicht, sage ich Euch! Ich fahre ruhig fort: Ja, warum sehen Sie mich so komisch an? Ah. Pardon, so heißt ja meine Tante, ich dachte nämlich eben an meine Tante! Sie war der Bruder meines Vetters und starb drei Tage vor ihrem seligen Ende. Ja, was ich sagen wollte wovon sprachen wir doch?" Entschuldigen Sie, ich bin so zerstreut!" Mein Gegenüber murmelte so etwas wie Vollständige Paranoia" und fragt dann: Wann wurden Sie geboren?" Sechs Stunden bevor ich das Licht der Welt erblickte ,nämlich um Mitternacht und zwar fünf Monate nach dem Tode meiner lieben Mutter, unter Assistenz einer gewissen Frau Meier. Ich wollte eigentlich ein Mädchen werden, so wünschten es meine Kinder, ich bin aber, wie Sie sehen, ein kleiner Knabe." Ich sehe, ich sehe. Und was sind Sie in Ihrem Beruf?" ,.,
Sommer
kine gute Somm,r.M,di,in ist nötkig s'g'n Unordnungen tt$ Magens, tr eber und besonders gegen
Nnverdaulichkeit, Vittiösität, 5kopfslsj,nerzcn, Appetitlosigkeit,
für welches kein ,lcher,s Heilmittel gesundkn werden kann als Ar. Augull iönZa's thmiibnrrter Tropfen
Cfccif'i ii i ii ' IIÄOUEILaj
are prepared srom a prescription widely nsed by practicbj physicians, as being an effectual eure sor Pvspepsii, Headacrie, Constipation, Pizzl. pess Biliousness and all disorders of the Stomach, Liver and Bowels. Most all of human ills are caused, or augmented by, failure of the digestive organs to properly transform food into blood, muscle and tissue. Years of medical experience have evolved thls formula as the best for the correctioa of stomach disorders, and the Stimulation of the digestive organs to a proper assimilation of food. Ripans Tabules are convenient in form, permanent in excellence, infallible in curing all disorders of the tomach, and diseases arising therefrom, and
ONE GIVES Im Vertrauen c,t0: geyeimer Bevollmächtigter des Kaisers von China. Ich habe in seinem Auftrag zehn Schachteln Bleisoldaten anzukausen, die er zum Kriege gegen die Mondbewohner braucht. Aber erzählen Sie das um Himmelswillen nicht dem Redacteur der Morgenzeitung, der Kerl verfolgt mich!" Sie dürfen sich auf meine Diskretion verlassen. Ah, da ist ja schon Augsburg! Also es bleibt doch dabei, Sie steigen mit mir aus?" Potzblitz, meine Speculation war mißglückt, der Mensch war nicht abzuschütteln. Nun, denke ich, so magst Du mal die Consequenzen deines Handelns tragen. Ich steige also richtig mit dem Pedanten aus. Darf ich Sie einladen, einen Wagen mit mir zu theilen, um nach dem Hotel zu fahren?" fragt der Herr. Ich acceptire dankend. Mein Begleiter ruft einem Kutscher den Bestimmungsort zu, mir unverständlich. Der Wagen hält vor einem hübsch gelegenen Hause, wir betreten die Vorhalle. Ein nettes Hotel", sage ich, sieht sehr einladend aus." Gefällt es Ihnen?" Er lächelte eigenthümlich. Dann soll es mich herz lich freuen, wenn Sie den Aufenthalt darin nicht als lästigen Zwang empfinden werden. Bitte, treten wir in diesen Salon. Und jetzt darf ich Sie wohl ersuchen, mir Ihre Personalien anzugeben und Ihre Papiere zu überliefern?" LästigenZwang? Personalien? Papiere? Wie meinen? . ." Schon gut. schon gut! Ich sehe Sie sind sehr krank. Sie werden hier gute Pflege finden, bis wir die Behörden vc.b Ihre Familie benachrichtigt haben. 3n welcher Anstalt waren Sie bisher?" Mir geht ein- Licht auf das ist doch oh! Herr!" rufe ich. Sind Sie verrückt, um einen Spaß " Ich nicht, aber Sie!" Und er drückt auf einen Klingelknopf, ein stämmiger Kerl erscheint. Bringen Sie den Herren aus Nummer 16!" Nummer 16, auch das noch! Ich stürze nach der Thür, reiße den Koffer an mich, renne auf die Straße, erreiche zum Glück eine just vorbeifahrende Droschke, springe hinein und rufe: Schnell zum Bahnhof! Der Zug geht in fünf Minuten! Es gibt ein famoses Trinkgeld!" Der Kutscher haut zu, wir rasen davon. Auf dem Bahnhof läuft gerade ein Zug ein. Wohin geht der Zug?" Nach München!Schnell ein Billet zweiter Classe!" Retour?-. Um Gotteswillen. nein!" Eine Stunde spqter empfing mich meine Wirthin mit demselben staunen den Gesicht. Und ich sollte noch Lust haben, zu reisen? Nach eigenem Geschmack reisen, um zu riskiren. dem Besitzer einer Privatirrenanstalt in die Netze zu laufen? O du unphilosophisches Jahrhundert. Zeitalter der geistlaen Uniform! Nein. ich bin einmal gereist, und niemals wieder!" Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt: Mucho' Longfellov. O. Vürnedel. OnrSen - ftabrf.
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RELIEF. k 4 loirte. Das National G; camlmknt der G. A. R. W. R. C. und Ncval Perterars zu Philadelphia, vom4.-S. Sept. Z!4.K3für dieRuntfhit mit Absteigepriri leglen m Waihmglon und Niagara Falls. ttür diese r,ebebe't wird dt, ia 4 in Ber bindung mit der U O. eine persönlich voa dem Untereianelen beauspchligte (Ircursicn am Samstag, den 1. September veranstalten. Der Zug vertagt itrvt Laure um 11.20 Sltntag und Indianapolis um 2-J Uhr 'acdmtttagS. Der Zua grht odne Wageurvrchsel durch und trifft in Wasdingkon, T. (5 . Sonntag Miteag. den 3. Ekpt., Mittag iS lhr eir.und in Philadelphia um s uyr Viacvmlttag. ist dann genügend Zeit sich au,urr hen für die grobe t)kar,neparade ivronlag, oen 4. sepl Ter Xua ibxt über Cincinnati. bin Odio Sanawha und Greenbriar glufz entlang, durcb die Sllllghany und Btue Ridge Derae. das schöne nd bisivriicke Sdenanvoak Tbal. voibit an den ahlrkichen Sch!aldtfrldern tn Biroinien und die Städten uoarleiton, Staunton, Washington und Baltimore berührend Ter ua wird aus den feinsten Standard und Touristerscklafwagen und Wagen m.t hi-chlrhnt gln Sitzen zusammengestill-, Raten sür doppelte ei.n!ue Hin den Standard urd Hin Tour iste Schlairvagen. Dem Unterzeichneten urden extra seine Waaen xmcftäctr. Die Big 4 (5o. wird auße d m TickelS für alle regula en Züie vom l. bis 4. Eept. ein chii 'blick vcitiutitt über die obige oder die l'c(iat) 33a Ucq und uffalo i'tnir, mit lbsteigeprlvilegien in aiylngtvn. Niagara ;;au und anderen Punk ten beider Linien. Ticket haben Gültigkeit bis zum 12. Sept. und rönnen ois zum 30. ept. verlängert werder wenn sie bei den ?!ointaentS devnalrt werden Ecklaswagen können von jetzt ab in der Big 4 I (M.. i im.Ill... fei - iMur, i cwuii)i7Hiuii I. iciciuiii rrorn Kommen Sie bold, so da sie gute Plätze be rvmmen. H. M. Bronson. A. G. A P. Cwcumati Züge! C.H.&D.R. R. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 45 VSM 13 4593m . i 4SNm 4 45V!m . 7 OOWNX Dayton Züge. (5. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 0533 m . 10 4Lm , Z45Stm , 4 4bm . 7 00M Ankunft Cincinnati nkunst 7 8095m 112033m t !25m OOVtn 7 4SM , lO&ottm H. & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft 11 03Fm '2S5NM ' 6 SONm 7 b5?m II 00 Toledos Detroit Züge. C. H. &D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plö : Toledo : Detroit bfahrt 10 45B nk'st 'S 4Nm nk'ft840Nm , 7V0m . 4 0913m . 1653m ) Ausgenommen Vonntag. Ticket-Ofsir en : Union'Station und ko. 25 Weft Washington Straße, Ea Meridian. Die populäre WUMW i)Mll!jJ1' ' :l itlT tst dte beke Linie nach GlkllGHGG. Qier Züge! erlasse Jndianapolt I 7 00$m nmm iS5LNm 1b acht Ankunft thicaao (uoovtt es Abend jSt0b 7 238m 8fla trefft ,Utet.... jK 7 TSglich aufgen onnkag. $ic nenefte verbeffert Oestibule Zangen, Wgner Schtfn?ugsn elegante yarlor-Wagen und Vßwageu. Loral.Schlafwage ta Jndianapolt Seit m 850bedlberett. erläßt dicag 3 45 Morgen, an jeder Seit ach 9 S0 Abend beStzt erd. ZS Wkft Washington Straße XiSet.OssiceS : WWk?MöI Etraß. ffrankJ.Reed. enl. Pass. Agent. W. H. vk e D e l. tce.Präs. und enl. Mgr. Uh. H. Rockwell, Trafftc. Manager. e o. Q. H a. y l e r, Dift. Pag. aent.
Gifcnbahn-Tabclle
Ankunft und bgang der verschiedenen isen bahn,üge tm Nnton Depot, Indianapolis. Vandalia. bgang Pos!zug 7lK b Ekvretz II 35 Nm exvreß I2 35Nm Accomodation 7 20 Nm Expreß 4 00 3.m erpreß L I Pn Ankunft Expreß 3 20 5,, Erpreß 4 45 S? Accomodatisn 10 00 Srn Expreß 2 25 5m Schnellzug 7 95 5m fc'ccoT-accti Echnellpoftzug 8 20Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Eleveland Division. Abgang Expreß 415 Ln, Expreß 6 35 35m Expreß 10 35 5m Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25Nrn Ankunft Expreß 4 10 NnErpreß II 30 m LimUed Expreß 8 45 Ab Expreß 310 Nm Eeß I050N St. LouiS Division. bgang Expreß 7 30 m Limitsd Expreß II 45 Vm Expreß II 20 Nm Expreß, täglich 3 60Nrn Ankunft Expreß täglich 4 05 5Zm Erpreß 10 30 m Limited Expreß 6 30Nrn Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich Abgang Schnellzug Accomodation tszli Accomodation Postzug Accomsd. inur Sonntags). Accomodation 3 45 5m 7 00Vm 10 60VM 2 45Nm 6 30 Ihn Ankunft Rushville Accomodation. Postzua 11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). ztccomovatlon Accomodation Schne?zuz.... Chicago und Cincinnati Division 11 15 m 40 Ab 11 05 Nm vestlicy Abgang Accomodatio 7 10 Dm Schnell.Post II 45 Lm Lafayette Accomadation. ... 6 15 Nm Schnellzug 12 30 5m Ankunft Schnellzug 3 30 5m Lafayette Accomodation ... 10 30 5 rn Echnellpost 2 35 92m Ucesmodatisn 6 45 31m Peeria Division deftltch. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß ..11 45Nm Danville Accontodation 4 35 Nm Expreß ......11 15 5m Ankunft Erpreß I 3 30 5m Danville ölccomodarisn. ... 10 30 Dm Expreß 2 42Nm Expreß S ISNm Peoria Division vftltch. Abzana Expreß 6 20 Bm Accomodation Expreß 3 25 Nm Ankunft Erpreß 11 35 Accomodation 55?reß 9 00 Lake (Eric und Wefiern. Algang Erpreß 7 00 5m Expreß . ... 1 isnn Expreß 7lNro Schnell.Expreß Ankunft Schnell Expreß Erpreß 10 20 5 Expreß 2 40 Nm Txpitß OONm PittK urg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Hzpreß . 5 0) Nm Solumbus Accomodation.. . 7 uO 5m Expreß 3 2; 5m Echnellpoftzug No. 14 8 25N Expreß 7 10 Vm Ankunft cytteuzug Expreß , Accomodation... Expreß , Er?re 8 05Nm 12 25 Nm 3 15 Nm , 50Nm 10 OS Nm Ehtcago Divisten via okomo. Abgang Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß ....11 35 5rn ....12 05N . . . 3 45 Nm .... 3 2j5m LouiSville Division. Abgang Expreß .Louisville Accomodation,. Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug Acmodation Spezial täglich 3 30 5m 8 15 5m 3 30NBI 4(0Nm 10 20 Vm 11 30 Vm 5 40 Nm 12 25 91m Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail 8 05 5m Abgang Erpreß ... 3455m Cincinnati Accomo5,,:isn . . 10 45 5m Expreß 700 Ad Expreß 4 45Nm Expreß 2 45Nm Ankunft AcconlodAtion 11 45 5m Expreß 12 45 5m Expreß 7 60Nm Expreß 10 35Lu, SrvreZ 6 50 5m Ankunft Mail 6 60 5m Indianapolis und Bineennek. Abgang-Expreß 815 5m Vinccnnes Accomodatto .. 4 20N Ankunft Vincenns Accomcdai vnlO 40 Vm Expreß.... 4 50Nm Cincinnati, Wabash und Mchigan Äczna-txvrei. 6 35 5m Expreß 11 15 Vm ErpreK 4 5slNm Ankunft Expreß 9 25 5m Expreß 3 10Nm Expreß 8 45 S!m Indianapolis, Deeatur und Wefternj ÄdZ2na-Expreö .... .. 815 5m Accomodation 3 45 Nm Schnell.Ervreß 11 in 9h. n5unft Schnell.Expreß 3 35 5m wxcomooauon 1040 Vm Expreß.. 4 40 5 Ehieago, Indianapolis und Loulkdille. Mono Route. Abgang Expreß 12 55 5m Mer Z85N Mail 7 00 5m Expreß (via I D & fä) 1150 5m Ankunft Expreß 3 30 5p Mail 7 65 92 Expreß (via I D 5 LZ) 2 40 Nm Monon Flyer 4 87 31m The TweDtleth Century, tne ausgezeichnete Wochenschrift, welch MchritUtch gesinnten Lesern sehr zu empfeb .en iJ. In der Tendenz zwar so,ialifiisch, eroen doch andere fortschrittlich Thken varin unparteiisch besvrochen. . Man bestelle direkt bei der Humboldt
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