Indiana Tribüne, Volume 22, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1899 — Page 1
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ArahlUchrichlen.
Ein gelehrter Polizist. N e w I o r k, 29. Aug. New Jork hat einen klassisch gebildeten Polizisten in der Perso von George H. Quackenboö. Vor einigen Tagen saß QuackenboS in seiner Uniform in einer Croßtown Ear, als er zwei Studenten der Columbia College über den Homer gebeugt sah und bemerkte, daß sie über eine schwierige Stelle nicht hinauSkom men konnten. Er setzte sich zu ihnen und erplizirte ihnen den Satz, sehr zum Erstaunen der jungen Musensöhne, die Derartiges "von einem Cop" nicht erwartet haben würden. Am Freitag hatte er an der 125. Straße und 8. Avenue Gelegenheit, einigen Taubstummen, die ihren Weg verloren hatten, mittelst der Zeichensprache Aus kunft zu geben, denn auch diese dersteht er. QuackenboS ist der Soh des Prof. Geo. W. QuackenboS, der Jahre lang in Harvard Griechisch und Latein lehrte und j,tzt hier in derselben Eigenschaft am hiesigen De La Salle Institut thatig ist. Er hat ein abenteuerliches Leben hinter sich. An der Washington Universität in St. LouiS graduirte er, lebte dann in TeraS und Neu-Mezico als Cowboy etc , lehrte in Chicago, wurde Lehrer am Taubstnmmen-Jnsti-tut in Throgg'S Neck, N. S , ftudirte später Medizin an der N. I Univerfiät, machte sein Eramen, gab aber den ärztlichen Berns wieder auf. Bischof Wigger verschaffte ihm einen Lehrttuh! für Rhetorik in Seton Hall bei Newark, wo er mit Erfolg 18 Monate lang thätig war. Später wurde er Superintendent deS Taustummen-2n-ftitutö in Trenton und darnach Instruktor in Dr. Green.S Taubstummenchule in der L xington Avenue. Als Roosevelt um gebildete Leute für die Polizei ersuchte, meldete sich QuackenboS und erhielt eine Anstellung. Gegen die Neger. L i t t l e Rock, Ark 26. Aug. Der Kreuzzug gegen die Neger, welcher kurz nach den fünf Attentaten auf weiße Frauen begann, wird energisch fortgeetzt. Von den 50 eingesperrten Negern, welche verdächtig erschienen, ist eine große Menge wegen Vagabundage zu Gefängniß bei Wasser und Brod verurtheilt worden, nnd um die letzere Strasverschärsung zu ermöglichen, griff man aus ein alteS Gesetz zurück, welches seit langen Jahren nicht in Anwendung gebracht worden war. Viele Neger sind auö der Stadt geflo4 ' hen, um sich der Verhaftung zu entziehen. Die drei Mann, welche als die Angreifer der weißen Frauen identisizirt worden waren, sind in ein anderes County gebracht worden, um sie vor Lyncherei zu Schützen. Nach den beiden anderen Schuldigen wird noch geucht, und alle beschäftigungslosen Neger, welche man antrifft, werden wegen Vagabundage einfach eingesteckt. Gouverueur Zone erhielt heute von dem nationalen Anti - Mord-und Lynch - Verein auö Springsield, O , ein Schreiben, welches ihn bestürmt, im Namen der Menschlichkeit dafür zu sorgen, daß jene vierzig Gefangenen nicht gelyncht werden. Der Weich kohlen-Trust. Pit töb urg, Pa., 26. Aug. Die PittSburg Kohlen Compagnie, welches der Name deS neuen WeichkohlenTruSS ist. ist jetzt Thatsache.' Ihr Kapital , von 32 Millionen Dollars bevorzugter Aktien ist gezeichnet und am 30. August wird sie ihre Thätigkeit beginnen. Eine große Anzahl Gruben des PittSburger Distrikts geht in ihre Hände über. GeschäftSmethode deS Streichholz-TruftS. Ch ic a g o, 26. Aug. Seit Grün dung des Streichholz. Trusts vor 1 Monaten sind d,e Preise um 20 bis 25 Prozent gestiegen und ein weiterer Preisaufschlag soll vor Ende Septem her erfolgen. Die Diamond Match Co." hat den Trust in Werk gefetzt, indem sie im Monat Juli ,alle unab hangigen Streichholzfabriken und ihren gefährlichsten Konkurrenten, die
von Edwin Gould controllirte Cen
tennial Match Eo. zu hohen Preisen käuflich an sich brachte. Die Kost,, dieses Unternehmen will der Trus jetzt aus demPublikum herausschlagen Die billigeren Streichholz-Sorten, dii im Juni und Juli 63 und 68 Centö das Gros kosteten, find jetzt auf 51.16 resp 51.20 gestiegen. Samoani'scheS. .San Francisco, 26. August. Der Dampfer Alameva bringt eine Correfpondenz aus Apia in Samoa vom 11. August, welcher Folgendes zu entnehmen ist. Die beiden Faktionen der Eingeborenen haben sich seit der Abreise der Commission ruhig verhalten und dersprachen, daß eS dabei bleiben soll. Die Partei MataafaS hat seitdem eine Delegation nach Apia gesandt, welche vor den die provisorische Regierung bildenden drei Konsuln nochmals versicherte, daß man Frieden halten wolle. Die provisorische Regierung wird bis jetzt von den drei Konsuln ohne Störung fortgeführt. Vorsitzender dieser Körperschaft ist der amerikanische Konsul Luther OSborn, welcher gleichzeitig als Oberrichter fungirt und auch die Ver. Staaten als Konsul vertritt. Dr. Solf, der Präsident der Municipalität erhob Anspruch auf die AuSÜbung deS Amtes deS OberrichterS und hat die ganze Sache der deutschen Regierung vorgelegt. Er wurde jedoch schließlich bewogen, seine Resignation zurückzunehmen und Herrn OSborne als Oberrichter anzuerkennen. Nur unter dieser Bedingung hatte Herr OSborne sich bereit finden lassen, daS Amt zu übernehmen. Mataafa, welcher schwer erkrankt war, ist wieder hergestellt. Die englischen EntschädigungSAnspräche werden nach den Instruktionen deS Herrn Eliot untersucht und werden sich aus etwa $80,000 belaufen. Wer sie aber zu bezahlen hat, müssen die drei Regierungen unter sich abmachen. Der Berliner Vertrag verbürgt Sicherheit für Leben und Eigenthum, aber die Weißen betheiligten sich nicht an der jüngsten Kriegösührung, wurden aber, vielfach ausgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen, um den Marinebehörden dic Unterdrückung des AusstandeS zu ermöglichen Unter diesen Umäänden glauben die geschädigten Weißen Schadenersatzansprüche gegen die drei Mächte zu haben. San Francisco, 25. August. Der britische Samoa - Commissär E. N. Eliot traf hier heute mit dem Dampfer Alameda auS Neu-Seeland ein, wohin er sich zum Besuche seiner Schwester begeben hatte. Er wird sosort nach Washington abreisen, wo er mit seinen. beiden Kollegen, den Vertretern Deutschlands und der Ver. Staaten zusammentreffen und über gewisse Entwickelung in der samoanischen Angelegenheit seit der Erstattung ihreS Berichte? an die drei Mächte conferiren wird. Der Drey fu S.Pro z e ß. . RenneS, 26. Aug. Die Eonfrontatiön deS HauptmannS Freistätter mit dem Obersten Maurel und dem General Mercier bildete soweit wohl die aufregendste Szene deS großen Prozesses. DaS Resultat war, daß Maurel und Mercier als Lügner gebrandmarkt wurden. Freistätterund Maurel waren Mitglieder des KriegsgerichtS von 1894, Maurel war Vorsitzer. Vorgestern sagte er auS, daß er damals nur ein einziges der geheimen Dokumente gelesen habe. Er suchte den Eindruck zu erwecken, daß die geheimen Dokumente, welche Gen. Mercier dem Kriegsgerichte ohne Wissen DreyfuS' zugestellt hatte, keine Einfluß auf daS Urtheil hatten. Heute nun kommt Freistätte? und sagt ihm iaS Gesicht, daß sie alle verlesen wurden. Er wollte sich damit hinausreden, daß er durchaus nicht gesagt habe, daß sie nicht alle verlesen wurden, sondern nur, daß er bloß ein einzige? gelesen habe. Und. selbst diese feige erbärmliche AuSflucht beruhte auf Lüge, denn Freiftätter sagte ihm wiederum inö Geficht, daß er (Maurel) sämmtliche Doku-
mente in der Hand gehabt und jedes einzelne besprochen habe. Und dem General Mercier, der vor einigen Tagen behauptet hatte, daß die berüchtigte gefälschte Panizzardi- De pesche sich nicht in dem geheimen Dos sier (Aktenbündel) befunden habe, sagte Freistätte? ebenfalls inö Geficht, daß er sich genau erinnere, daß diese Depesche sich unter den Akten befunden habe. Und diese meineidigen Schufte süh len sich berufen, die Ehre der Armee zu retten. ES war heute im höchsten Grade interessant, als Freistätte? erklärte, daß er in 1894 alö er Mitglied deS KriegsgerichtS war, daS DreyfuS verurtheilte, nicht gewußt habe, daß eS ungesetzlich sei, den Richtern Dokumente hinter dem Rücken deS Angeklagten zuzustellen. Der Selbstmord Henry's habe ihn zuerst auf den Gedanken gebracht, daß DreyfuS unschuldig sein könne, und sein Gewissen gebiete ihm, die genaue Wahrheit zu sagen. Die Ausregung unter den Zuhörern war ungemein groß und die Freunde DreyfuS' jubiliren über den Verlauf der heutigen Sitzung. . Zum Dreyfnk-Prozeß. Paris, 26. Aug. Da Echo de Paris kündigt heute an, daß die Vertheidiger in den Besitz der in dem Bordereau erwähnten Dokumente gelangt find, welche die Handschrift Esterhazys zeigen, und daß sie dieselben in nächster Woche plötzlich vorlegen werden. Der Correspondent der Associirten Presse erkundigte sich hiernach heute Nachmittag bei eingeweihten Dreyfusarden, und eö wurde ihm versichert, die Behauptung sei irrig, aber gleich, zeitig wurde ihm gesagt, die Verthei. diger beabsichtigen m dem Falli, daß DreyfuS nochmals verurtheilt werden sollte, die deutsche Regierung um Mittheilung dieser Dokumente zu ersuchen, welche die Unschuld beweisen, und daß sie Gründe zu der Annahme haben, daß ditsem Gesuch stattgegeben werden wird. London, 25. Aug. Der Correspondent der Daily Mail" sagt : Italien und Deutschland haben Beweise erhalten, daß zwischen Paris und anderen Orten pasfirende diplomatische Correspondenzen systematisch geöffnet werden. DieS war besonders der Fall seit die Campagne gegen DreyfuS begann und die Regierung nach Beweisen zur Verstärkung der Anklage gegen ihn suchte. Interpellationen wegen dieser Angelegenheit werden im italienischen Parlament gestellt werden. Berlin, 25. Aug. Der Correspondent der Associirten Presse erfährt hier im Kriegsministerium, daß die gestrige Behauptung deö Zeugen Mortian de Mueller, deS Freundes deS Herrn de Beaurepaire, in der GerichtsVerhandlung in RenneS, er habe im Schlafzimmer deö Kaisers Wilhelm in Potsdam ein Exemplar der Ltbre Parole" gesehen, aus welches die Worte geschrieben waren : Dreysuö ist verhaftet, unmöglich wahr sein köane. ES wird daraus hingewiesen, daß der Kaiser ohne Ausnahme sein Pult in Ordnung bringt, ehe er sein Zimmer verläßt, und nichts offen herumliegen läßt. Sollte er dies einmal vergessen, so ist die Pflicht seineS Kammerdieners, die Sachen wegzulegen. Außerdem wird geltend gemacht, daß der Kaiser überhaupt keine ganze Zeitung liest, sondern nur markirte Ausschnitte, welche später einem Auöschnitt-Buch einverleibt werden. - AuS Manila. London, 2. August. Der Correspondent der Reuter'schen Telegramm Co. in Labuan meldet, nach zuverlässigen Nachrichten auS Manila herrsche dort ein unbeschreiblicher Zustand der Anarchie. Nach den betressenden Angaben occupiren die Amerikaner dort nur einen Umkreis von 15 Meilen. In der Umgebung von Iloilo beherrschen sie einen Umkreis von 9 Meilen und in der Umgebung von Cebu einen kleinen Umkreis. Der Rest deS Landes befindet sich in den Händen der FilippinoS. Der Corre
spondent sagt, es werde auch gemeldet. daß die FilippinoS die Mannschaft deö Dampfers Eaturnuö ermordet hätten. Konsu l R o se ausgezeichnet. Berlin, 25. August. Der Kaiser hat den Rothen Adlerorden dritter Klasse dem bisherigen deutschen Kon sul in Apia, Samoa, Herrn Rose, verliehen. Die Krisis in Preußen. W f . 15 ü n o o n, 20. saug. ier Korre spondent deö Standard in Berlin sagt: Kaiser Wilhelm soll seine Absichten bezüglich der Auflosung deö Landtage geändert haben, alö er durch den Jubel der freisinnigen Blätter erfuhr, wie sehr die liberale Partei eine so strenge Maßregel wünsche, um einen Bruch zwischen dem Kaiser und den Conservativen herbeizuführen. 3n Folge der Untersuchungen über die Hindernisse deö Ausfuhrhandels nacb den Ver. Staaten ist von.Sachverständigen dem Reichskanzler ein längerer Bericht eingereicht worden mit dem Ersuchen, zu erwägen, ob die Reichsregierung den Beschwerden und in welchem Maaße abhelfen kann. allerlei. Mehr Rictnusöohnen werden von Perry, Oklahoma, versandt, als von irgend einem anderen Platze im Lande. Die Bohnen werden m der Umgebung der Stadt in den Niederungen des Cimmaron - Flusses gezogen. In dieser Saison sind bereits 100,000 Bushel nach allen Theilen der Ver. Staaten gesandt: der Preis variirt zwischen 75 Cents und $1.00. Einen Mord, d e n er vor 35 Jahren verübt, hat jetzt John T. Rog'rs, der den Bürgerkrieg im 18. Infanterie - Regiment von Jndiana mitmachte, im Soldatenheim zu Marion, Ind., eingestanden. Rogers erzahlte, daß er irt Birginien im Jahre 1864 einen gewissen Humphreys ermordet habe, (zm Unschuldiger wurde prozessirt, schuldig befunden und gehängt. Nogers ist ein physisches Wrack und kann nicht mehr lange leben. 75 N e g e r - D i e n st m ä dchen in Louisiana für Minneapolis anzuwerben, ist Herr C. A. Nickert aus letztgenannter Stadt' nach Baton Rouge, La., gereist. Herr Nickert hat unter dem Mangel an Dienstmädchen gelitten und beschloß, demselben durch die Jmportation ron Negermädchen ein Ende zu machen. Als seine Absicht bekannt wurde, erhielt n von allen Seiten Aufträge, so toaß er eine ganze La dunq Mädchen herbeischaffen wird. - i i e 'F l"ü ch s v o r d"e r P oZizei hat dem Arbeiter Obsommer in Aachen das Leben gekostet. Er hatte in der Roosstraße großen Unfug verübt und sollte deshalb protokollirt werden. Um sich dem zu entziehen, flüchtete er sich in ein Zimmer nach dem Hofe zu, um von dort aus durch einen Sprung auf einen nahen Baum sich in Sicherheit zu bringen. Der Sprung mißlang. Obsommer stürzte in die Tiefe und erlitt einen schweren Schädelbruch dem er bald darauf erlag. Obsommer war Vater von zwei kleinen hindern. Vordem Schwurgericht in Lille stand der 57jährige Bediente Jean Fiack unter der Anklage, seine Arbeitgeberin, die 82jährige Rentnerin Wittwe Fevrier zu Maubeuge erdrosselt und Tags nachher ein falsches Testament angefertigt zu haben, in dem die Ermordete ihn zu ihrem Universal, erben ernannte. Fiack ist Elsässer und hat 1870 als Kürassier die Schlachs bei Wörth mitgemacht, wo ihm das Gesicht durch einen Säbelhieb entsteh wurde. Nachher scheint er nicht für Frankreich optirt zu haben, denn außer des Mordes und der Urkundenfälschung ist er beschuldigt, sich ohne Er', laubniß rn Frankreich auigeyalten zu haben. Voi Gericht horte er der Verlesung der Anklage unter abwechseln, dem Lachen und Weinen zu. Der Bei' theidiger beantragte eine Untersuchung des Geisteszustandes des Angeklagten. Obgleich der Generalstaat Anwalt sick dem widersetzte, verfügte vas Schwur gericht die Unterbringung Fiäcks in der Irrenanstalt von Armenti6rcs zur Beobachtung. , Dieausfallendsten Heilungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S Sarfaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei BlutkrankheUen. Braucht n ur H o o d ' ö. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich an Größe und Gewicht. 2Sc.
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