Indiana Tribüne, Volume 22, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1899 — Page 2
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Die täglich .Tr'tbKne kostet durch den XiIsm J Sttnth ptv Wvche, die C3onntaa9.Xri(fic"l Stmtl per Vsche. e'.de luftsr IS et K, II Cents p, Knut, yer Vft uierhalb c. ufc geschi t Vrbzhlnq V Sr. cmi 18 VS5 Vladams eärcfc Indianapolis, Ind., 26. August 1899 XoM tmd lebendig. AuS dem Berlimr Criminallebn wird in Vorfall mitgetheilt, der an so mischen Momenten reich ist. Das Histörchm ist noch nicht alt, und der .Held" desselben ist soeben erst aus dem Gesängniß. in das ihn sein Schicksal zesührt hat, zurückgekehrt. Abends kam in vorgerückter Nachtstunde ein sonst braver Schuhmachermeister aus dem Luisenstadttheil mit wem Schutzmann auf dem Moritzplatz einer Bagatelle wegen in Conflict. Der Meister, der von einer Bierreise in gehobener (Stirn mung heimkehrt, vergißt sich so weit, daß er dem Beamten mit seinem Stock aegen den Helm schlägt. Das Schöf fengericht verhängt 14 Tage Gefängnitz über den Sund:?. Bald darauf erhält der Meister die Aufforderung, sich zur Verbüßung der Strafe in dem Hilfs Strafgefängniß u Rummels bürg zu stellen. Da; thut er nicht. Er, der noch nie mit der Behörde in Conflict gekommen, soll vierzehn Tage eingesperrt werden; das geschieht, und wenn es Hunderte von Mark kosten sollte, nun und nimmer mehr. Seine Frau unterstützt ihn in seinem Vorhaden, weiß aber selbst nicht Nath, wie sich der Gatte aus der Verlegenheit herauswinden soll. Da ßum Glück oder vielmehr zum Unglück trifft der Meister einen alten Bekannten, und nachdem dieser die üble Lage seines Freundes erfahren hat, gibt er ihm den guten Rath, von irgend einer Herberge sich einen Ersatzmann" zur Verbüßung der Strafe zu verschaffen. Bald ist auch ein solcher gefunden. Diesem wird das Nationale des Meisters gehörig eingepaukt, damit er es bei seiner Aufnahme im Gefängniß genau kenne, und Tags darauf wandert der falsche Schuster", der für die Stelldertretuug 20 Mark einge:imst hat, nach RummelZburg und wird als Schuhmacher 3E." dem Gefangenenbestande einverleibt. Der Betrug war also glücklich gelungen. Der Meister ließ sich während der Zeit, wo der Stellvertreter saß, im Hause der Pelizei wegen nicht sehen. Noch ehe aber die 14 Tage Strafzeit verstrichen waren, meldete sich bei der Frau des Meisters der Re-vier-Polizei-Wachtmeistcr und machte dieser, die betrübende Mittheilung, daß ihr Gatte in Rummelsburg plötzlich am Blutsturz gestorben sei. Der StellVertreter war also als Schuhmacherraeister X. verstorben, der noch lebende Meister von Amtswegen todt. Jetzt wurde die Sache kritisch. Meister und Meisterin wußten aber Rath. Für den Meister hatte seine Frau in der Schönhauser Allee eine kleine Stube gemiethet, wo er für ein Berliner' Geschäft Leder zuschnitt. In diesem wußte man von den geschilderten Vorgängen aus dem Leben des Meisters nichts. Hier galt er als lebendig, obwohl er Polizeilich nicht gemeldet war. Um nun gar keinen Verdacht zu erregen, begleitete die Frau Meisterin den im Gefängniß verstorbenen falschen Meister" auf dem letzten Gange zum Kirchhofe und legte auch einen Kranz am Grabe nieder. Was aber sollte nun werden? Eines Tages mußte doch der Schwindel an's Tageslicht kommen und die Bombe platzen. Ein halbes Jahr hatte sich der Schwindel hingezogen, da machte ein Criminalbeamter die Entdeckung, daß der lebendige todte Meisier, dem er spät Abends öfter begegnete, ihm stets scheu aus dem Wege bog. Eines Tages lief er dem Verdächtigen nach und entdeckte, daß derselbe Polizeilich nicht gemeldet war. Die Sache war also nicht richtig. Zwei Tage später iiiujjte unser Meister auf der CriminalPolizei erscheinen. Anfänglich wollte er nicht mit der Wahrheit herausrücken, endlich aber machte er seinem gepreßten Herzen Luft und beichtete. Bald darauf wurde er wieder in den Listen als Lebender geführt, und als solcher mußte er nicht allein die 14 Tage Gefängniß wegen der Veamtenbeleidigung absitzen, sondern er erhielt noch eine weitere Strafe von zwei Monaten. Merkwürdig bei der Sache ist noch, daß das Nationale des Stellvertreters des Meisters, der im Gefängniß gestorben ist, nicht hat ermittelt werden können. DaS Monte. Carlo des Nordens. AuS dem berühmten belgischen Seebad Ostende wird geschrieben: Wenn der Thurm zu Babel hier erbaut worden wäre, hätte man kein größeres Durcheinander fremder Zungen antreffen können, als es geqenwärtlg der Fall ist. Jede Nationalität der Welt, jede Rasse, jede Farbe, jeder Rang ist vertreten, und alle suchen einander in der Entfaltung von Luxus und Eleganz zu überbieten. Ostende ist jetzt das aner kannte Monte - Carlo des Nordens" und darf getrost mit dem Paradies des Mittelmeeres" rivalisiren. Herzöge und Grafen, Fürsten und Lords findet man ebenso wie schwere, transatlantifche Millionäre in reichster Auswahl vor. Die Mehrzahl der Besucher setzt sich auö Engländern und Amerikanern zusammen. Deutsche und Russen kommen in dritter und vierter Linie. An den Nachmittagen kann man im Kursaal eine wahre Ausstellung kostbarer und extravaganter Sommer Toiletten bewundern. Die Pracht der Abends zur Schau getragenen Juwelen läßt sich überhaupt nicht beschreiben. Manche der überseeischen Beautös schleppt auf Kopf und Schultern ein colossales Vcrmögen mit sich herum. Heirathslustigen Männern muß die Wahl angesichts jfe Sltkt interessanter vnd ?e!cher
Frauen au? aller Herren Lander kn der That nicht leicht fallen. Bald ist eS eine zierliche Creolin mit schwermüthi gen, dunklen Sammetaugen, bald eine schlanke Britin mit wundervolleSi Teint und aristokratisch geschnittenen Zügen, die alle Blicke auf sich lenkt. Man vertreibt sich die Zeit nicht nur mit Promeniren, Flirten und Tanzen, sondern wie in Monte Carlo übt auch hier das Spiel augenblicklich die größte Anziehungskraft aus. Die goldene" Jugend Europa'Z drängt sich um die grünen Tische in familiärer Gemeinschaft mit Viehhändlern aus Chicago, während das weibliche Element des allerneuesten Pariser Typ allen dem Edelmann vom reinsten Wasser wie dem protzigen Parvenu in gleich liebenswürdiger Weise zu schmeicheln sucht. Die feschen Schönen verlieren und gewinnen an der Seite ihrer Cavaliere.'meistentheils aber sind sie nach einem beim Jeu verbrachten Abend in der Lage, ein neues Stück ihrer werthvollen Sammlung herrlicher Juwelen hinzuzufügen, mit denen sie ihre Bewunderer blenden und bezaubern. Die luxuriösen Zimmer des Spielclubs Cercle des Etrangers" sind stets gefüllt mit einer gemischten Gesellschaft. Neulinge, Gelegenheits- und Gewohnheitsspieler, Männer in mittlerem Alter mit einem bestimmten System. leichtsinnige, junge Officiere, blasirte Aristokraten, verwegene Abenteurer, alte Frauen, verführerische Wittwen und junge Mädchen mit wahren Madonnengesichtern sieht man hier für den Moment in einem gemeinsamen Interesse vereinigt. In Ostende wird fast noch höher gespielt als in MonteCarlo. Zum Glück für manchen Reisenden, der nicht in der Vermögenslage ist, größere Summen zu riskiren. und der doch zu schwach sein würde, der Versuchung zu widerstehen, verbietet ein vor Kurzem vom belgischen Parlament herausgegebenes Gesetz auf das Strengste, Jemand zum Spiel zuzulassen. der nicht nach vielen zu erledigenden Formalitäten zum Mitglied des Spielclubs erwählt worden ist. Ein nur für wenige Tage in Ostende weilender Fremder findet daher nicht einmal Gelegenheit, die Spielzimmer überhaupt zu sehen. Wie hoch sich aber trotz dieser scharfen Maßregeln die Einnahmen belaufen mögen, die der Fremden - Cirkel" und der PrivatClub des Kursaales" erzielen, ergibt sich schon aus dem Umstände, daß die Verwaltung deS einen wie des anderen Clubs für jedes einzelne Mitglied einen Aufnahmebeitrag von 100 Francs an die Stadt zahlt, dem Mitgliede selbst aber nur 16 Francs abnimmt. Der Fremden - Cirkel" entrichtet an die städtische Verwaltung eine' jährliche Steuer von 1,700.000 Francs, sein Ueberschuß dürfte aber mindestens sieben Millionen Francs im Jahre be-
tragen. Der Mauna Loq. Der Riesenkrater Mauna Loa auf Hawatl, von dem man bisher ange'nommen hatte, daß seine vulkanische Thätigkeit im Abnehmen begriffen sei, zeigt seit einiger Zeit wieder starke Ausbrüche und ein mächtiger Lavaström ergießt sich nach Norden in der Richtung auf den Hafen Hllo. Die Spitze des Mauna Loa ist oder vielmehr war ein Lavekegel von 4170 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Krater besaß in seiner tiefsten Terrasse eine Breite von 2400 Meter. und von hier aus erhoben sich senk richte Mauern aus geschichteter Lava auf der einen Seite zu einer Höhe von 240 Meter über der Lavafläche des Kraterbodens. Bei dieser Gelegenheit ist es angebracht, auf die frühern Aus brüchedes Vulcans, der mit seinem Ge schwisterberg Kilauea den ungeheuersten Vulkanherd der Erde bildet, mit einigen Worten zurückzukommen, wie sie besonders von einer Reihe der bedeutendsten amerikanischen Geolog? eingehend erforscht und beschrieben worden sind. Diese Vulcane zeichnen sich hauptsächlich durch zwel Eigenar ten aus: einmal durch die Häufigkeit und das periodische Eintreten der Aus brllche und dann durch die Leichtflüs sigkeit und außerordentliche Masse der ausgespieenen Lava. Gewöhnlich mer ken die Bewohner des umgebendenLan des den Eintritt eines Ausbruches erst daran, daß sich der Himmel von einem gewaltigen Feuerscheine röthet, der die im Krater emporstekgendeLavaglut wi derspiegelt. Erdbeben und Auswürfe von vulkanischen Bomben pflegen den Ausbruch im allgemeinen nicht emzuleiten, so daß diese Naturereignisse für 'die umwohnenden Menschen im Großen und Ganzen gefahrlos verlaufen. Allerdings darf man sich dem Krater während eines Ausbruches auch nicht allzu unvorsichtig nähern, da ein etwa hervorbrechender Lavostrom mit Et senbahnzugsgeschwindigkeit über den Boden hineilt und einem in der Nahe befindlichen Menschen kaum Zelt zur Flucht lassen würde. Geschwindlgkeiten von 2030 Kilometer in der Stunde sind an der flüfsigenLava nicht selten gemessen worden, und die Be weglichkeit der glühenden Masse ist so groß, daß sie über plötzliche Abstürze förmliche Feuercascaden zu bilden und sich anderseits noch über einen Boden von ganz geringer Neigung fortzubewegen vermag. Von der rasenden Schnelligkeit ihres Vordringens legt auch die Thatsache Zeugniß ab. daß ein Lavastrom zuweilen 1 Kilometer zurücklegt, ohne daß an ihm Zeichen von Erstarrung zu bemerken sind. Der Krater des Mauna Loa, der übrigens in seiner vollen Ausdehnung 13 Kilometer in der Länge und 10 Kilometer in der Breite mißt die obigen Zahlen bezogen sich nur auf den eigentlichen Kraterboden ist eine der ge waltigsten Naturerscheinungen der Erde, zumal zur Zeit eines Ausbruches. Dann wird der Kraterboden überall lebendig, glühende Massen brechen hervor und steigen langsam an den Wänden des Kraters in die Höhe; ein zelne Bomben und Schlacken schießen durch die Luft, und lltz und da lvri-.
tzen feurige Garben 'und 'ontänen"VlS zu einer Höhe auf, gegen die der Washingtoner Obelisk zwerghaft erscheinen würde. Die Lavamassen, die der
Krater bei einet einnaenEruvtion nach außen ergießt, übersteigen beinahe jede ' Vorstellung. Selbst ein mäßiger Ausbruch fördert ebenso viel glutslüsstges Material aus der Riesenesse an die Oberfläche, als der Vesuv seit den berüchtigten Tagen von Pompeji und Herculanum ausw'stcßen hat. Der berühmte, jetzt verstorbene amerikanische Geologe James Dana, der zu den hervorragendsten Begründern des wissenschaftlichen Vulcanismus zurechnen ist, maß den im Jahre 1852 aus dem Mauna Loa ergossenen Lavastrom zu 32 Kilometern Länge und schätzte seine Masse auf 10$ Milliarden Kubikfuß; aber schon zwei Jahre darauf trat ein neuer Lavastrom aus dem Krater, der den vorigen noch um 10 Kilometer übertraf, und vier -Jahre spater, im Jahre 1859. entstand gar ein Strom von 53 Kilometer Länge. Um eine Vorstellung von der ungeheuren Ausdehnung solcher Lavaströme zu erhalten, möge man sich daran erinnern, daß der größte Gletscherstrom der Schweiz, der großeAletschgletscher. eine Länge von 23 Kilometer besitzt. Der Pfarrer Als JlStift. Ein auf Reisen befindlicher Berichterstatter einer französischen Zeitung machte in einem entlegenen Dörfchen in der Bourgogne eine merkwürdige Entdeckung. Er hatte gehört, daß der Pfarrer des Qctes ein hervorragendes musikalisches Genie sei und sich von den jungen Mädchen und Männern des Dorfes einen ganz vorzüglichen Chor gebildet habe. Auf einen solchen Kunstgenuß, wie er seiner in der hübschen kleinen Kirche harrte, war der verwöhnte Pariser aber doch nicht gefaßt gewesen. Nach der Messe schritt der Geistliche dieStufen vor dem Altar hinab, beugte tief sein Haupt und bekreuzte sich. Dann reichte ihm ein Chorknabe ein längliches Lederetui, und diesem entnahm derCurö eine silberne Flöte. In wunderbar weichen, schmelzenden Tönen erklang nun eine Arie aus einem sehr bekannten Oratorium. Die Melodie wurde variirt, immer voller und lebhafter ' gestaltet und bald jubilirte und zwitscherte es wie aus tausend lieblichen Vogelkehlen. Wenn man die Augen schloß, glaubte man sich mitten imWalde und träumte, es hätten sich alle gefiederten Sänger der Welt zusammengefunden, um einen Lobhymnus dem Schöpfer aller Dinge in den blauen Aether hinaufzusenden. Und in der That, als der seltene Flotist geendet, schienen seine sämmtlichen Zuhörer wie aus einem seligen Traum zu erwachen. Kein Laut unterbrach die plötzlich eingetretene Stille, eine feierliche Stimmung hatte von den Anwesenden Besitz ergriffen. Der Cur6 reichte dem Meßgehilfen die Flöte zurück, stieg zur Kanzel empor und hielt eine knappe, sehr durchdachte, zu Herzen gehende Predigt. Unter dem Vorwände, ihm eine kleine Geldsumme für seine Armen übergeben zu wollen, gelang es dem Berichterstatter, eine Unterhaltung mit dem flötespielenden Seelsorger anzuknüpfen. Dieser erzählte denn aus bereitwillig, aus weleher Veranlassung er seiner Gemeinde an jedem Sonntag ein Flötensolo zum Besten gebe. Die Sache war sehr einfach plauderte der geistliche Herr; als ich vor einigen Jahren herkam, fand ich eine zum Anhören des Wortes Gottes wenig geneigte Bevölkerung vor. In den ersten vier Wochen hielt ich den Gottesdienst vor höchstens zwei oder drei alten Frauen ab. Ich verzweifelte schon fast. Da fiel mir eines Abends meine geliebte Flöte in die Hände. Ich setzte mich auf meine Veranda und spielte alle Melodien, deren ich mich erinnern konnte. Natürlich glaubte ich. nur die Sterne und Blumen zu Zuhörern zu haben. Meine Ueberraschung war daher groß, als ich plötzlich, ein Geräusch wahrnehmend, aus die Straße blickte und dort meine lieben Dörfler, die mein Haus bisher ebenso auffällig mieden wie die Kirche, in beträchtlicher Anzahl versammelt sah. Mit weit aufgerissenen Augen hatten die guten Leute den Tönen meiner Flöte gelauscht, und als sie bemerkten. daß ich mich zurückziehen wollte, murmelten einige schüchterne Stimmen: Noch einmal, Herr Cur6, bkkte, noch einmal!" Eine gottgesandte Idee flog mir durch den Kopf. Meine lieben Freunde," rief ich, kommt morgen zur Messe, dann werde ich Euch vor der Predigt etwas vorspielen!" . Von jenem Tage an war meine Kirche stets gefüllt, und ich bin der glücklichste Seelenhirt in der ganzen Diöcese. Meine College verspotten mich zwar etwaö, aber der Bischof ist auf meiner Seite und das genügt mir." TaS grSbte Denkmal in Europa. Turul heißt bei den Magyaren jener sagenhafte Vogel, der die Ungarn in ihre heutige Heimath geführt hat. Bei der vor wenig Jahren in Ungarn begangenen 1000-Jahrfeier wurde von dem Dichter Maurus Jokai ange regte Beschluß gefaßt, dem Ereignisse auch ein Denkmal zu errichten, und zwar in Form eines riesigen Turul", der seinn Platz an der Stelle erhalten sollte, wo einst Fürst Arpad in blutiger Schlacht das Slavenreich dxs Swatovluck Zierscbmettert batte. bei Banbida im Komorner Comitat. Die erforderlicke Summe wurde durcb Sammlungen aufgebracht, und ggenwärtig steht oas Denkmal an seinem Platze. vcaqi der saaeltragenden Freiheit lm Hasen von New Nork dürfte dies daS arökte Denkmal der Welt sein.- Die auö Kupfer gehämmerte Riesengestalt des Turut mifet vom Fuße bis zur obersten Spitze der ausgebreiteten Fittige volle 20 Meter 84 Centimeter; die Entfernung zwischen beiden Flügelenden beträat 14 Meter 26 Citlmeter. die Länae deS Schwertes das der Voael i in den Krallen hält, 12 Meter 38 Cen-' meter. Von den rfenaen DttnenttoNrnHeZ 5ven.kmaU.kqnu rnan sub fcci l
Begrlss macyen, wenn man erfahrt, daß ein Krallennaqel des Vogels mehr als fünf Quart Wasser faßt. Der Schöpfer des Werkes ist der Bildhauer Julius Donath. Dem Banhidaer Turulvogel reihen' sich die berühmten Riesendenkmäler nach ihrer Größe in folgender Weise an: dieMünchener BaVaria, die Germania im Niederwald und das Hermann-Denkmal im Teuto burger Walde. Opm Jsnkanr'z.
UmeiaekleineQuantität Kalk zu löschen, that Frau I. Washburn in Watertown. N. denselben in eine mit heißem Wasser gefüllte Flasche und verkorkte dieselbe fest. Was nicht ausbleiben konnte, geschah. Der sich schnell entwickelnde Dampf erreichte eine so hohe Spannung, daß die Flasche mit einem furchtbaren Knall explodirte. Frau Washburn erlitt durch die nach allen Seiten fliegenden Glassplitter am Hals und im Gesicht schreckliche Wunden, während der Kalt ihr in die Augen spritzte. Ob sie mit dem Leben davon kommen wird, ist fraglich. Auf einen Einbrecher gezielt und seine eigene Gattin, mit der er erst 14 Tage verheirathet war, erschössen hat Charles W. Cox in Haß, Ga. Das junge Ehepaar wurde Nachts durch Geräusch geweckt, das ein farbiger Einbrecher in ihrem Schlafzimmer verursachte. Beide sprangen ,u aleicher Zeit aus dem Bett und way rend Cor nach einem Revolver griff, lief der Dunkelmann auf die Frau zu. In demselben Augenblick gab Cox Feuer und durch's Herz geschossen, sank die Frau als Leiche zu Boden, während der Neger aus einem Fenster sorana und entkam. Der bedauerns werthe Cor ist der Besitzer einer der größten Plantagen im nördlichen Georgia. Eine Reaenwurmfarm betreibt Karl Beers in der Nähe von Bangor, Me. Vor längerer Zeit traf ihn und mehrere Begleiter auf einem Fischzuge in Moosehead-Lake das Un alück. daß der Vorrath von Angelwür mern ausging, und nirgendwo konnte man Köder auftreiben. In Beers dämmerte der Gedanke, daß da eine-gute Gelegenheit für eine neue Industrie fei. Er verlegte sich auf die Massenzüchtung von Regenwurmern. caye Bangor ließ er ein Bassin anlegen, dessen Wände alasirt sind, so daß die Wur mer nicht hinauf klettern können. Alte Kleie, die er zu billigen Preisen von den benachbarten Kaufleuten erhalt, dient als Brutplatz. Das Futter für die Würmer besteht aus Gras und Salatblättern. Die Nachfrage nach den von Beers gezüchteten .Angelwürmern ist stark. Kürzlich verlauste er 100, 000 Bruteier zur Einrichtung einer äbnlicken .Reaenwurmfarm" am Champlain See. Daöweniqbeneivenswer the Renommee, der Prohibitionsstaat par excellence zu sein und trotzdem eine aewaltlae Anzahl von Trunken bolden in seinen Grenzen zu haben. besitzt Maine. Die dortigen Gerichte beschäftigt zur Zeit die wichtige Frage, wieviel Schnäpse man hinter die Binde gießen darf, ehe man betrunken genannt werden kann. Vor dem Gericht in Oldtown erklärte sich ein der Trunkenheit angeklagter Pichler für nicht schuldig, da er nur 10 bis 15 Scbnävse schmettert" hatte. Er wurde verurtheilt und hat nun appellirt. Ein Richter erklärte einen Jeden. der nur einen einzigen Schnaps ge trunken hat, für betrunken und darauf replicirte ein Angeklagter: Wenn das der Fall wäre, dann müßün Sie ja immer betrunken sein!" Sechzig Tage in's Loch!" donnerte der Richter. Trotzdem hatte der arme Schelm Recht gehabt, denn es war stadtbekannt, daß der Kadi ungefähr jede Stunde einmal , t m ? w . t i2inen mnier oie moe gDjj. AllgemeineHeiterkeit veranlaßte in Atlantic City. N. I.. ein schlauer Streich, den die Tmgeltangeleuse Pauline Hall einer Anzahl Constabler spielte. Paulinchen hatte sich neulich erst von dem Manager der Academy of Music engagiren lassen, w'eil sie glaubte, daß das Auditorium auf dem Pier nicht eröffnet werden wurde. Als dies nun doch geschah, ließ sie den Academy-Manager lm Stich und zeigte sich und ihre prallen Tricots m Au ditorium. Manager Fralinger er wirkte darauf einen Einhaltsbefehl gegen die Fahnenflüchtige, um sie am Auftreten zu verhindern. Allein solch m Befehl muß der Betreffenden zu gestellt werden, um gültig zu sein, und Paulinchen war schlau genug, den Ha schern auszuweichen. Tags über war sie nicht zu Hause." Sobald der Abend kam, kletrerte sin in ihren größten Garderobekoffer, klappte den Deckel zu und ließ sich so nach dem Auditorium bringen! Alle Welt lachte. Einen Schlangentödter in Gestalt eines Malteser Katers besitzt der bei Red Jackets Mound. unweit Geneva. N. Y., ansässige Farmer George Matthis. Ein kleines Töchterchen des Mannes spielte neulich mit dem Kater im Garten, als sie plötzlich eine Klapperschlange erblickte. Auch der Kater sah das Reptil und sprang auf dasselbe zu, ehe es dem Kinde ein Leid anthun konnte. Vergeblich versuchte nun die Schlange dem Kater zu Leibe zu gehen, der schnell wie derBlitz zur Seite sprang, aber dem Reptil wiederholt Hiebe mit seinen Krallen beibrachte. Durch diesen Kampf erschreckt, lief das Kind weinend nach dem Hause und nun eilte Matthis herbei. Er kam noch zeitig genug, um das Ende des Kampfes zu sehen, denn der Kater hatte mit Zähnen und Krallen die Schlange hinter dem Kopfe aepackt und machte ihr den Garaus, trotzdem diese die furchtbarsten Anstrenaungen machte, um ihren Feind abzu schütteln. Der Kater war ohne alle Verletzungen davongekommen, - sonst hätte das Gift der Schlange seinem Leben ebenfalls ein Ende gemacht
Os aflaife
Die 35 jährige Bauet n frau Nißl versuchte im Einverständniß mit ihrem 75jährigen Ziehvater Jgnaz Plank ihren Gatten Carl Nißl in dem Dorfe Strögen bei Horn mittels Quecksilbers zu vergiften. Carl Nißl. der durch längere Zeit nach dem Genusse von Spesen, die ihm seine Frau zubereitet hatte, von Uebelkeiten befallen wurde, untersuchte kürzlich einen ihm vorgesetzten Kaffee und fand darinnen Spuren von Quecksilber. Nißl verständigte die Gendarmerie, die im Besitze der Frau und des Plank noch bedeutende Mengen verschiedener Gifte fand. Jgnaz Plank und Frau Nißl wurden verhaftet. Die Nißl heirathete ihren Gatten blos, um die derouten finanziellen Verhältnisse ihres Ziehvaters zu faniren. An den Folgen eines Fliegenstichs gestorben ist die Ehefrau des Milchhändlers Paul Patsch aus der Chausseestraße zu Britz. Frau Pätsch befand sich mit ihrem Manne auf einer Geschäftstour, als sie in der Nähe der Kuhnheim'schen Fabrik in Niederschöneweide von einer Fliege hinter dem Ohre gestochen wurde. Sofort begann die eine Gesichtshälfte der Frau in so bedenklicher Weise anzuschwellen, daß sie noch in Niederschöne weide einen Arzt consultirte. Dieser stellte Blutvergiftung in Folge des Fliegenstichs fest und verordnete Gegenmittel. Trotzdem verschlimmerte sich der Zustand der Frau Pätsch auf dem Heimwege nach Britz. Die ganze linke Körperseite und besonders die Brust schwoll an und die Haut färbte sich blau und zeigte schwarze Flecke. Alle ärztliche Kunst vermochte das Leben der erst 25 Jahre alten Frau nicht zu retten, sondern unter furchtbaren Schmerzen starb sie am vierten Tage an Blutvergiftung. Im Arseital vonWoolwich hat sich ein merkwürdiger Fall zu getragen, dessen Folgen eine interes sante Charakteristik der englischen An schauungen bieten. Ein Arbeiter war als Wache beim Schmelzofen aufgesteÄt worden, wo zwölf Tonnen Kanonenmetall zur Siedehitze gebracht wurden. Durch eigene Unachtsamkeit verlor er das Gleichgewicht und fiel in den ge schmolzenen Stahl. Der Körper des Mannes wurde völlig vernichtet, und es widerstrebte dann dem religiösen Gefühl der Clgländer, das betreffende Metall zum Guß zu verwenden. Die zwölf Tonnen Stahl wurden daher abgelassen, zu einem Klumpen erhärtet, und dieser wurde eingesegnet, nachdem er.in eine Grube hinabgelassen worden war. und es wurden über ihm die ge bräuchlichen Gebete für Verstorbene ge sprachen. Das Grab schmückt ein Stem. und die Inschrift verrath nur den plötzlichen Tod. nicht aber die merkwürdige Verfassung, in der sich die irdischen Reste des Verstorbenen deslnden. Zwei aus Bayern zugereiste Fremde, die sich als Kaufmann Albert Vogel. 35 Jahre alt. ud Kauf mann Heinrich Hirschck. 37 Jahre alt, eintrugen, schlössen während der Fahrt auf dem Schiffe von Wien nach Pest Bekanntschaft und nahmen dort aemeinsames Absteigequartier. Beide verbrachten zwei lustige Nächte und darauf machten sie einen Spaziergang zur Donau. Hier gestand Vogel seinem Freunde, daß er nicht Kaufmann. sondern Lieutenant in der bayerischen Armee sei und aus Furcht vor einem Duell, das er mit einem von ihm beleidigten Oberlieutenant austragen sollte, die Flucht ergriffen habe. Er sei seiner Irrfahrten müde und wolle sterden. Bei diesen Worten sprang er m die Donau und feuerte gleichzeitig aus einem Revolver zwei Schüsse gegen seine Brust ab. Mit großer Mühe gelang es. ihn aus dem Wasser zu ziehen. Er entriß sich jedoch seinen Rettern und sprang nochmals in's Wasser. Er wurde abermals gerettet und in's Rochusspltal gebracht. Die Polizei ist eifrig bemüht, die Identität der Fremden. die über ziemlich große Vaarmittel verfügen und deren Angaben sehr unwahrscheinlich klingen, festzustellen. In St. Ludwig i st das Nest einer weitverzweigten Gaunerbände ausgehoben worden. Bei der Haussuchung wurden Geld und Schmncksachen tm Werthe von etwa 30.000 Mark beschlagnahmt. Die Diebe selbst sind größtentheils entkommen. nur eine Frau, deren Mann, ein Italiener, sich unter den Geflüchteten befindet, ist verhaftet worden. Diese hat gestanden, daß die Leute einer weit verzweigten Diebesbande angehören, die in Straßburg. Karlsruhe, BadenBaden. Freiburg i. Br., Basel, Zürich, Luzern, Genf u. s. w. arbeitet. JnderMilita r-Schwimm-schule zu Wien badete eine Abtheilung von Soldaten in aller Ruhe. AIS man abmarschirte, entdeckte man, daß drei Mann fehlten; sie waren gänzlich unbemerkt ertrunken. Mehrere Tage darauf wurde von einem höheren Officier in einem Wiener Artillerie Regiment wörtlich folgende Ansprache an die in'ö Bad abrückenden Soldaten gehalten: Es soll Jeder schau'n, daß er nicht ersauft, weil sonst der Oberlieutenant und der Hauptmann die größten Scheerereien haben. Und übrigens liegt es ja auch in eurem eigenen Interesse!" Auf der Kraftstation Sehnde der Linie Hannover Haimar der elektrischen Straßenbahn hat sich ein eigenartiges Unglück ereignet. Der Ingenieur Cynakus aus Gera und der Arbeiter Münstermann aus Sarstedt, junge Leute in den 20er Jahren, hatten sich zur Untersuchung der WasserverHältnisse in einen Brunnenschacht begeben, in dem das Wasser ca. 40 Centimeter tief stand. Giftige Gase führten den Erstickungstod der beiden jungen Leute herbei. Rettungsversuche konnten nicht vorgenommen werden, denn seltsamerweise wurden die beiden Unglücklichen erst am folgenden Vormittag vermißt, und erst die daraufhin vorgenommenen Nachsuchungen sich ten ivl AulnndULa d beiden xtxr
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Unordnungen dcr Lcbcr sind die Ursache von Unreinem Alut kRan regvlire die Leber durch den Gebrauch von ?r. August Aönkg's Danlburgcr Tröpkeil und das Blut wird gereinigt und die Gesund heit wieder hergestellt.
i i A MesiDtuhi RIPANS
The Tabule are a compact, conTtnient, accurate form of a prescrlption univenally used by physician in treating digestive troubles. The exact formula from which Ripans Tabules are made is in daily use in the greatest hoipitalt in the world, where the highe st medical skill recognizes it as the betf preparation ever devised for derangements of the stomach, liver and bowela. If these organs can be kept healtby and active there is little danger of ierious sickness. Almost every jllnesi is traceable directly to Indigestion and its accompanying disordert. Ripans Tabules stimulate the itomach, stop fermentation and make digtstion eaiy and rapid. They stlr up the liver and help it to perform its functions. They eure constipation and strengthen ane Invigorate the bowels so that their natural action is restored. One Tabule is a dose. The frequency of the dose is regulated by the apparent need.
Wozu der La rm! HausleHrer: Nein, wie Ihr Sohn verschwenderisch ist mit den Beistrichen; da hört sich schon alles auf. . Commerzienrath: Gott, wegen dem bissel Tinte machen Se so ä Geschrei!" Z u viel verlangt. Ich wäre glücklich. Fräulein. Ihnen meine Liebe durch 'Erfüllung eines Ihrer Herzenswünsche beweisen zu können." Ah! das ist schön von Ihnen! dann besorgen Sie mir wohl einen Bräutiaam!" Die KeimM leoree. Eine wichtige Entdeckung. Drch vrnenerung Ut ShfteS erde faß .Tt X . " 1 uut rannjciicn geyelll. Qi wird in diesen Tagen viel über Pilzk gesprochen und doch ist dleS kein müßiges Gerede. DaS Mikroskop enthüllte lie Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Ptlz hervorgerufen wer en. Ein eingehenderes Studium und ftor Zungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diele Pilze aus dem Svsten: entfernen roürde, haben vor Kurzem ergeben, daß ti nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus, daß Dr. Kav's Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb ntsse beim Gebrauche von Dr. Kav'S Rena, vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus nem Briefe von Frau E. A. Adams. 6. und Martha Str., Omaha. Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator batte. theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien; dann trat Ma laria vn und ich nahm hinreichend Ehinin in it liitt W !.. .r x. : im. uwvm twuiiH 4?ci0ii zu ucumien, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige ttaden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kon nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JbreS RenovatorS arokeSesskrung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese Mißlichen Uebel Dank brem Rensvator ganzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen.' Er ist das beste bestehende Hiil Mittel, well er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich an aewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Leder, und NierenkKrankbeiten, lVerstopfung, .opk,,merz, cagenoeicymerren, seicymure, Auöschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel. Zrauenkrankbtiten. DrMenver, frößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit,' Galligkeit, VerdauungSbeschwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab äestumpftheit, Rbmmatismus, Neuralgia, Nervenschwäche. Schlaattuk. Beulen. Sal,stuß, Skropbeln zc. Er hat eine wunderbare Wirkuna auf den Maaen. Leber und Einae weide; er fteiaert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile, Er schmeckt anaenebm. ist leicht xu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus eoncentrirte Ertracte lusammenaelekt und enthält zwei bis viermal mehr Dose alk die flüssigen Arzneien, welche für densel ben Preis verkauft werden. Dr. Kay'S Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25 und fl. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthig haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Ka? Medical Eo. (westliche Of st), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb..wor raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner .Dr. Kfa Hand Book of . valuable Reeeipts and a Tre&tise on uisaaa," welche Broschüre nach Einsen, erfaume nicht, seine Adresse einzusen n viele schür tft unentbehrlich. 'S rr BUS salzet CC3
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TABULES .. ß ig 4 Houfe. Das National Encamrment der G. A. R., W. R. C. und Naval Verterans zu Philadelphia, vom 4.-9. Sept. $14.55 für die Rundfahrt mit Absteiaeprivi' legien in Washington und Niagara Falls. ttür diese BzrbknkeN wird dt, ia 4 in Ver bindung mit der S & O. eine persönlich von dem Unterzeichneten beausstchtigte iLrcurfio am Samstag, den 2. Septemver veranstalten. Der Zug verlägt Terre Saute um 11.20 Mittags und Indianapolis um 2? Uhr Nachmittags. Der Zug geht ohne Wagenwechsel durch und trifft tn Washington, D. . Sonntag Mittag, den 3. Sept., Mittag IS Uhr ein. und in Philadelphia um Uhr Nachmittag, lie ist dann genügend eu nen ansznruven tutete grofce carineparade Montag, den 4. Sept Der Zug fahrt über Cincinnatt, den Ohio, Kanawha und Sreevbriar Flug entlang, durch du Stllrghann und Blue Ridge erae. das schöne und hisloriiltie Sbenandoab Tbal. vorbei an den zahlreichen Schiachtfeldern tn Birainien und die Städten Ckarleston. Staunton, Washington und Baltimore berührend. Der Zug wird au? den feinsten Standard und Touristenschlafwagen und Wagen mit hchlehntarn Sitzen lusammenaeftlllr. Raten für dovvelte Schlafstellen $5 tn den Standard und $2 in Tour tsten Schlafwagen. Dem Unterzeichneten ur den erira feine Waaen tuaesicherr. Die Big 4 Co. wird autze d.-m Tickets für alle regulä, en Züae vom 1. bi 4. Sept. einschii 'tzltch verkaufn über die obige oder die Lrhigh Valley uno unaio vtait, mit vfletgeprtvlleglea tn or . r ? . - Ä . . ... - zaioingion, ?ciagara gau uno anderen vunrren beider Linien. Ticket haben Gültigkeit bi zum 12. Sept. und können bt zum 20. Sept. verlängert werde, wenn sie bet den ointaentö devouirt werden Schlafwagen können von jetzt ab in der Big 4 uince, i ijt D!a,k,tegton st. reiervirr werden Kommen Sie bald, so daß sie gute Plötze be rommen. H. M. Bronson. A. G. A P. Cwcinnati Züge ! CH.&D.R. JL Abfahrt Indianapolis Ankunft Cincinnali bfahrt Bm kunft 7 80BM 11 S0m . i Sö?!m 8 05 1?4SB J 4SNM 4 imm 7 00NM 6 mim m 7 Nm 10 S0S!m Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 5Bm . 10 4SBM . 145Vtra , 4 4LN . 7 0091m C. H. & D. N. R. Ankunft Dayton Ankunft 12 03BN1 2 ,Sm Z0RM 7 böNm m m m 11 004(81 Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Aukuuft Jnd'pls : To'edo : Detroit bfahrt lOiiBm nk'st 4SN nk'ft 840Nm 7 vvskm 4 wvm i o lifsm ) Ausgenommen Sonntag. - Ticket. Offnen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre WW!lMD L "miMn ürtLJ ist die beke Linie nach G I G A 0. Oter Züge! Rfvlafff iiA..taTia ( 7 00Bm 11 KflRm ItteVlm 11 U 9la&t akuft t ieaaa jUMt kubenol i'84d 738 ..treffe.,.., et..... jU ZU - A.ag 1119 ansäen onnlag. lt nenefien verbesserten Oestibuls ZUZngen, Ongner Lchlnfwngen legante yarlor Wagen und vßwagen. , Lokal.eScklaswaae in 5nkianal ftrf n g 0 veno bereit. . . CTläftt bicaao 45 TOoraenf. San titt am al? U wi ciof no ocmkb i bctoc. 15 (Bell SBöfbiBötPTi (traft Ticket.OfficeS : iayffi 9IT0Bt. rank J.Reed, enl. Paff. Zatvt. k t.m..f Xf m am ?. v. mn k Jmj m w vm-vm . HU WH. rr . Z m a. u . j.f r ri- fcä am
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Eisenbahn 'Tabelle
nkunft und bgang dn verschiedenen Eisen bahn,üge im Union Depot, JndiansVoliS. Vandalia. Mgang PoNzug 7 05 b Expreß II 35 Nm Expreß 12 Nm Acmodatton 7 20 Nm expreß 4MS.M erpreß 8 !0 Vm Ankunft Expreß S20V, Expreß 4 45 Nn Accomodatisn 10 00 Sra Expreß 2 26Nm Schnellzug 7V5 Sm rccomadatton Schnellpostzug 8 20Nm Cleveland, Cineinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis und Clcveland Division. Absang -Expreß 4 15 Sa Expreß 6 35 m Expreß 10 35 Sm Limited Expreß II 15 Vm Expreß 6 25ra Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 30 Sm Limited Expreß 8 45 Ah Expreß 310Nra Expreß 10 50 Sto et LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Srn Llmttsd Expreß 11 45 Srn Expreß 1120Nm Erpreß, täglich SbONm Ankunft Expreß täglich 4 05 Srn Erpreß 10 30 Srn Limited Expreß.. i 5 30Nrn Expreß 610 Srn Thicago und Cinctnnati Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45 Srn Accomodation täzl 00 Srn Accomodatisn 10 50 m 45 Nm Postzua 2 Accomsd. (nur SonntaaS). Accomodation 6 30 Jtm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug li Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 Accomodation 6 Schnellzug... .11 40 15 Vm 40 Ab 05S!m Chicago und Cincinnatt Diviston westlich . 710 8m 11 46 Vm . SISNm .12 30VM .3 30 93m Abgang Accomodation Ecdnell.Poft Lasayette Accomadation. . . . Scknellt.ua Ankunft Schnellzug Lasayette Accomodanon . . . Schnellpost Accomodation 10 30 235 Nm 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 255 Expreß 11 45 m Danville Accpmodation 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 80Vm Danvtlle Accomodation.. . . 10 30 Dm Expreß 2 42 fön Expreß 618 Nm Peoria Division tftlich. Abgang Expreß 6 20 Bm Ac lccomodation . Expreß Ankunft Expreß Accomodation Expreß. .. 3 25Nm .1135 900 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7lLm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 VON Schnell Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 31 Erpreß 6 00 51m PitM'urg, Cineiunati, Chicago und Ct Senil. Jndianapoli Division. Abgang Eipreß 6 OJ 3fcn Lolumbus Accomodation... 7 00 Lm Expreß 3 2Z Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 Na Expreß 710 Vm Ankunft qneuzug , 8 05 92 Expreß. 12 25 Nm Accomodation 3 15 ?hn Expreß 6 60N Expreß 10 00 Nm htcago Division via okomo. . Abgang Expreß 11 35 Dm m Expreß 12 05 Nm Ankunft-Expreß 3 45Nm ' Expreß 3 2lm Louiöville Diviston. Abgang Expreß 3 30 in LoulSvllle Accomodakon. .. 8 15 Lm Schnellzug 3 30Nm Accomodation 4C0 rn Ankmft Accomodation 10 20 Lm Schnellzug 11 SO Bm Accomodation 5 41 Nm Czsezial täglich 12 25 Nm Siueinnati, Harnilto ud Dayton. bgang MaU 8 05 25m Abgang Erpreß 3 45 Vm Cincinnatt Aci-omototisn . . 10 45 Vm Expceß 7 00 b Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45Nm Ankunft Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 m Exprei 760 Nm Expreß..... 10 35 8m Erpreß 6 60 Ankunft Mail 6 60V Indianapolis und VwcenneS. SUgana Expreß .. 8 15 Sm SirtCEKrlPä 9fsf nnenV.-: A 90 Bn SKlÄmft Vincennes Accomodat. enlO 40 Vm Expreß 4 KON Cineinnati, Wabash nni Michigan: bzan Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 m Ervrek ... 4 60 92 Ankunft Expreß 5 Lm Cxxreß 810NL, Expreß 3 45$ Indianapolis, Dekatur und Weftern Abgang Expreß 8 15 Srn ecomodation 3 45N Schnell ErvreK 11 10 5h. Ankunft Schnell.Expreß 3 36 Lm ecomooans 10 40 5 E?vnS.. 440 V Chicago, Indianapolis und LoniSdille. Monon Route. Wgcmg Expreß 12 55 V SU? 3L5N MaU 7 00V Erpreß ldia ?k D 5 LZ! 1160 Ankunft Expreß 3 30 n nau 7 65 Expreß l'viaJ D LZ)..... 2 40 Nsnon Flyer 4 87 Sei Tlie Twentleth Century, ine mkaneiSnete LZoSarsSrift. fcrfA ortschritMch gesinnte Leser se!r zzfe! -en ist. In der Tenden, roar loilalitUA. werden doch enden fortschrittlich LHeeruz oarw unvarteiiscb befprocSen. Man beftelle direkt bei d Humboldt PnMifiliin' " 19 CZst 1 ft ttl '
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