Indiana Tribüne, Volume 22, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1899 — Page 3

Dr. j. a. SntciiffeJitm ein Weib.

Wund -Zlrz t, Geschlechts, Urin und Rectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Ossickftunden : 9 bi 1 Nhr Vorm.; 2 bi, 4 Nhr m OTTO DEPPERMANN, Dentschcr Znhn-Arzt, Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. r.G.G.Mfuff hat feine Offtre nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., xrfte Etage, verlegt. Offtce.L.tunden : Bon 2 big 4 Nhr Nachmittag Telexho: Office SSS-Wohnung :Z0. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 120 Sst WSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 biS 3 . hr Nachm.; 8 M3 S Uhr Abend. Telephon 1446. ,rechd: Sonntag nar ormlttaa. MiMors Leber - Pillen ist daS beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Unoerdauttchkeit, Verstopfung, Leb leiden etc. 25 CentS die Schachtel bei zzerd. 21. Müller, Apotheker, Ecke Sast und Washington Str. ad auch in allen anderen rothe?. DleOfsicevon Dr. II. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße Telephon 3!o. 927 wie bisher. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania tr. & a S wird auf Wunsch angewandt. Dr. Jos. E. Monw, Geschlechts u. larnkranklzeiten. 20 West Qhio Straße. Dr. J. B. Eirkpatrick, Tehandelt Frauenkrankheiten nnd Krankheiten des Ncctnms. Sämorrbotden ohne Messer und 5auterisirung geheilt, vsfice : Hume Building, 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 5üD Meridian Strahe. exrechstunden daselbst: 8' Uhr Morgen und 7 Uhr Adend. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden daselbst: 2 4 Nachmittag. Wohnung: Egglisb Hotel. Tel. 233. WALTER FRANZ, Zahtt-Arzt, No. 90 Oft Marlet Straße. Eosftn lock. Almmn 43. Ossire.Stunden: S diUZ Vm., I til S Nm., 7 lii9 ft&mtl. Sonntag von 10 Uhr m. bi TUHr T:m RlPANS TABULES vt intcndcd for thildrcn, ladics and all who prcfer a mcdidnc disguiscd as con lccüonwy. Thcy "may now be had (put. tio In Tin Doxcs. scvcnty-twö in a boxV pricc. twcnty.sivc cenU or sive boxn for one dollar. Any drurmst will get thöa i isyou insut, and thsy may alwavs bc As J cbtIned by rcrnltting the prlce to Jtf$Si Thefcipans Chemjcal Ssxg&H DPRUCE .if wMA . 60 V r EXPEf EARS' EXPERIENCE i i nAUL Designs "Frfl Copyrights Ac T .- MlDKS Anyen f nding sketrh and dewnlptlon maf 1 Calckly Mcertnin onr opinion free wbether an t iDTentlon 1 proDnuir PeniDie. uminwu.a Uoruitrtctly nn dentiaL Ilandbookon Patents unt fr. Oldest trency for Becnrtn patent. Patents taken throuirh Unnn . recelT Igteial notier, wlthoat cbn?e, in the Sclentific jlmerican. A handaotnelr Instrated weekly. lrget jtw culation of any acientiflo lornal. Tertna. 3 m Tair; foor monthj, L öold by all newsdealer. LIUIIII & Co.36,Brodw-Hew York 1 Branca OfflTß S Pt-Waahlngton. D. U

I v 'jpi m$tm

w

J

flTÄ!!

i

AdoDph Fiey, (Old lre(lom Jk Elgit.) Notary Pul)llc, Translator, Correspondent etc. ;No. 970 West Walnut St. Tftti BU2a Lt. Cm.

Roman von Georges OHnet.

(Soxtjejunö.) Diesmal war Akarenval.im höchsten Grade bestürzt. Er öffnete den Mund, aber kein Laut kam über seine Kippen. Er rollte entsetzt die Augen, und seine große Erregung zeigte sich deutlich in einem heftigen Kopfschütteln, wobei er zugleich laut auf denTisch schlug. Tragomer aber ließ ihn nicht wieder zu sich kommen, sondern steigerte seine Aufregung noch mehr, indem er fortfuhr: 2ta Peralli lebt. Ich bin ihr vor drei Monaten in San Francisco begegnet, und gerade, weil ich die Ueberzeugung hatte, daß ich ihr gegenübergestanden. habe ick) meine Neise abgekürzt und bin nach Frankreich zurückgekehrt. Die Begeisterung, die diese Erzählung bei Marenval hervorrief, war viel großer, als sein Zweifel. Er erhob sich, ging einnial durch den Speisesaal und stieß dann aufgeregt 'hervor; Unglaublich: Ueberwaltigend! Verdamm ter Tragomer! Jawohl, jetzt verstehe ich, warum er die andern fortgeschickt hat. Welchen Klatsch sie daraus ae macht hätten! Das hätte eine Geschichte gegeben! . Christian überließ ihn ruhig seiner Erregung, feinem Erstaunen und seinen Ausrufen. Er wartete, bis sein Zuhörer, von seiner heftigen Neugierde trieben, wieder zu ihm trat. Er sah Ü)n aber nicht an. sondern schien mit seinem Blicke einer weit, weit entfernlen Erscheinung zu folgen und ein trauriges Lächeln spielte um seine Lippen. Langsam fuhr er fort: Wenn ich daran denke, daß Jacques um eines Verbrechens willen, das er garnicht begangen hat, inmitten gräßlicher Banditen im Kerker schmachtet, dann ergreift mich ein unsäglicher Schmerz. Giebt es ein entsetzlicheres Schicksal, als das eines Unglücklichen, dem man seine Schuld immer wieder unbarmherzig vorhält, den man ins Gefängniß wirft, und zwar in Einzelhaft, den man im Eabinet des Untersuchungrichters und auf der Anklagebank beleidigt, und den man öffentlich, während er doch immer und immer wieder bis zum Wahnsinnigwerden sich und den andern versichert: Ich bin unschuldig! Ich bin doch unschuldig!" Aber trotzdem werden seine Actheuerungen mit Hohngelächter, mit Spott zurückgewiesen. Die Richter sagen: Welch ein Ungeheuer! und die Geschworenen denken: Welch ein verhärtcrter Schurke! Die Journalisten be mühen sich in ihren Berichten, darüber witzig zu sein, und dasPublikum plappert ihnen nach. Und dann ist das Schicksal des Mannes unwiderruflich besiegelt. Die Gesellschaft hat ihn durch ihre Richter zum Mörder gestem pelt; er ist und bleibt ein Mörder. Versuche doch Niemand, zu widersprechen, das Gesetz ist da, und hinter dem Gesetz stehen die Richter, die sich nicht täuschen, wie auch hier soeben ausgesprochen wurde: es giebt keinen Rechts" Irrthum; das ist nur ein von Romantikern erfundenes Gerede. Und wenn hie und da einmal dieUnschuld eines Verurtheilten an den Tag kommt, was aber meist erst nach dem Tode des Unglücklichen geschieht, so kommt es nur daher, daß eine mächtige Partei der Gerechtigkeit das Bekenntniß ihres Irrthums entreißt. Aber diese thut dies dann stets nur höchst ungern. Und wenn in einem Ausnahmefall der Verurtheilte noch lebt, was geschieht dann? Die Obrigkeit läßt ihn kommen, aber anstatt sich feierlich bei ihm zu entschuldigen und anstatt das moralische und materielle Unrecht, das man ihm zugefügt hat, wieder gut zu machen, indem man ihm einen einträglichen und ehrenvollen Posten anbietet, erklärt man ihm mit grämlichen Gesicht, er sei frei, und schickt ihn zurück in die Frei heit, ungefähr so, wie einen armen Teufel, zu dem man sagt: Pack Dich. Bursche, und laß Dich nicht wieder erwischen!" Das ist mir eine schöne Gerechtigkeit! Ja. du herrliche Gerechtigkeit! gut bezahlt, mit Orden geschmückt und hoch geehrt! ich bewundere Dich!" Er brach in lautes Lachen aus. Er war nicht mehr der ruhige und kalte Tragomer, über den sich die schönen Mädchen lustig machten, weil sie ihn zu ernst fanden. DaS Blut war ihm in den Kopf gestiegen, und seine Augen glänzten. Er wandte sich an Marenval, der nicht ein Wort zu sagen vermochte: Seit zwei Jahren schmachtet Jacques unter der erdrückenden Last einer Verurtheilung, die er nicht verdient hat. Seine Mutter trauert um ihn. seine Schwester verzweifelt und will Nonne werden. Und nur, weil ein unbekannter Spitzbube mit einer ganz außerordentlichen Geschicklichkeit ein Verbrechen begangen hat, das er diesem Unglücklichen aufzuladen wußte, der allerdings durch seine Unordnung, seine Unklugheit und seine thörichten Leidenschaften es selbst verschuldete, daß man ihn für schuldig halten mußte. und daß es ihm vom ersten Augenblick an unmöglich war, seine Unschuld zu beweisen!" Marenval wurde unruhig. Die Worte Christians über die vorgebliche Unfehlbarkeit der Richter hatte seinen Eifer etwas gedämpft; denn er fand, daß Tragomer von dem Hauptinteresse der Geschichte abgekommen war, und mit der ganzen Strenge eines Richters, der einenl ganz genauen Bericht verlangt, sagte er: Wir schweifen ab, Tragomer. wir müssen auf Lea Peralli zurückkommen. Sie haben mir gesagt. Sie seien ihr begegnet? Aber wo und unter welchen Verhältnissen geschah diesi Das möchte ich gern wissen. Das ist der Knotenpunkt der ganzen Geschichte. Lassen wir jetzt alles Uebrige, wir werden später schon wieder darauf zurückkommen; aber erzählen Sie mir jetzt von Lea Peralli. Sie waren ilso in San Francisco, und dort haben Sie ihr Auge in Auge gegenübergestanden. Aber wo? Wie?" ,Wdi5 allerunrwartetsie und Hoch

NnsacM Wetse. Ich war am Abend vorher angekommen, und zwar mit Raleigh Sterlin. dem berühmten scholtischen Sportsmann, der ein unerreichter Salmenfischer ist; ich hatte ihn am Salzsee getroffen, wo er wahre UngeHeuer dieser Species fing, und er hatte mich begleitet, denn er hoffte in Sacramento einen guten Fang zu thun. Ich aber hatte in Canada gejagt und einige Büffel getödtet. Wir hatten schon mehrere Wochen lang in der Wildniß gelebt, es war daher eine angenehme Abwechselung, als wir uns mitten in dem Getriebe einer Großstadt und in liebenswürdiger Gesellschaft befanden. Und gerade der reichste Mann dieser Stadt, Sam Pector. war ein Verwandter meines Reisegefährten; sobald er unsereAnkunft erfahren hatte.schickte er uns seinen Wagen, ließ unser Gepäck aus dem Hotel holen und logirtc uns halb mit Gewalt in seinem eigenen Hanse ein. Es ist ein Junggeselle von fünfzig Jahreti und so re'ch. wie man es nur in jenem Lande ist. lebte wie ein Fürst und ist dem Vergnügen durchaus nicht abhold. Gleich am ersten Abend

sagte er noch einem ausgezeichneten DU ner zu uns: In der Oper ist heute Abend eine Vorstellung. Es wird Othello" gegeben, Jenny Hawkins singt die Desdemona. und Novelli. der berühmte italienische Tenor, den Mohrcn. Wenn s:e Lust haben, gehen wir hin und wohnen der Vorstellung in meiner Loge bei. Sollten Sie sich aber dort langweilen, dann gehen wir wieder nach Hause oder in den Californischen Cirkel. wie Sie wollen." Uin zehn Uhr erschienen wir also in Pec tors Vorderloge und fanden die ZuHörer ganz hingerissen von den Sängern, die auch wirklich Talent, aber recht erbärmliche Mitspieler hatten, die die ganze Aufführung, mit Ausnahme der Scenen, worin die Hauptpersonen auftraten, zu einem wirklich erbärmlichen musikalischen Machwerk herabdrückten. Jenny Hawkins war nicht auf der Bühne, als wir ankamen, sie trat erst am Schluß des Aktes auf. Und von dem Augenblick ihres Auftretens an beunruhigte mich das sehr deutliche Gefühl, daß ich diese Frau kenne. Es war eine Brünette mit sehr ausgesprochenen Zügen, kühnen Augen und schlanker Gestalt. Sie näherte sich der Rampe und begann zu singen. Und in derselben Sekunde, wie wenn das Gedächtniß mir plötzlich zurückgekehrt wäre, wußte ich auch, welche Aehnlichkeit mir aufgefallen war. Jenny Hawlins war das leibhaftige Ebenbild Lea Perallis, nur war Jenny Hawlins braun, und Lea war ganz blond gewesen und auch größer und kräftiger gebaut. Die Entdeckung machte einen sehr unangenehmen Eindruck auf mich. Ich wandte mich ab und blickte mic.) im Zuschauerraum um, um dieses Gespenst nicht mehr zu sehen, das jetzt am Ende der Welt vor mir auftauchte, um mir die fürchterlich traurigen Umstände, unter denen ich Frankreich verlassen hatte, wieder ins Gedächtniß zurückzurufen; aber wenn ich sie auch nicht mehr sah, so horte ich sie doch, und zwar war es gerade das Ave Maria, das ihre reine Stimme meinem Ohre zutrug. Ich hatte Lea früher oft singen hören, wenn ich sie mit Jacques besucht batte; aber was ich jetzt singen hörte, war nicht ihre frühere Stimme, das heißt, ue war es und war es doch wieder nicht, gerade wie auch das Gesicht Jenny Hawkins das der Verstorbenen war und doch in manchen Einzelheiten davon abwich. Aber wie konnte diese Sängerin jene Lea Peralli sein, die vor zwei Jahren in der Straße Marboeuf ermordet worden war, ein Verbrechen, für welches man den unglücklichen Jacques von Freneuse nach Noumea verbannt hatte. Thorheit! Gespenstererscheinung! Es war eben eine zufällige Begegnung, die durchaus keine Bedeu tung haben konnte! Es war eme lrregung, die mich wohl einen Abend lang und während der Vorstellung beunruhigen konnte, aber gewiß sofort verschwinden würde, wenn der Vorhang gefallen war. Aber, ach! Ich merkte sehr bald, die schreckliche Wirk lichkeit, die mir diese Aehnllchleit ins Gedächtniß zurückgerufen hatte, war viel andauernder, und nichts konnte verhindern, daß sie sich nicht immer und immer wieder aufs neue aufdrängte. Die Erregung, die mich bei ihrem ersten Anblick ergriffen, war so groß, daß ich sie noch einmal genau beobachten wollte. Ich richtete also meine Blicke wieder auf die Sängerin. Sie kniete auf einem Gebetschemel, der schöne Kops war auf die gefalteten Hände gestützt, und die Augen blickten flehend nach oben. Ich schauderte zum zweiten Male; denn noch viel deutlicher als das erste Mal hatte ich das Gefühl, daß ich Lea Peralli hier lenbist vor mir sehe. Eines Abends, als Jacques mit ihr zürnte, hatte ich sie auch so neben dem Fauteuil, auf den sich Jacques geworfen hatte, knieen sehen. Die Ellbogen auf die Armlehne gestützt und die Wange auf die gefalteten öände aeleat. hatte sie ihren Geliebten mit einem innigen, flehenden Lächeln angeblickt. Hier war dasselbe Gesicht, dieselbe Bewegung, derselbe Blick und dasselbe Lächeln. War es denn möglich, daß solch eine Aehnlichkeit, ich sage nicht eine körperliche, sondern eine geistige, vorkommen konnte? Eine außergewöhnliche Unruhe bemächtigte sich meiner. Ich wandte mich an unsern Gastgeber und fragte ihn: Kennen Sie diese Jenny Hawkins?" Gewiß, sie singt schon zum dritten Mal in San Francisco und immer mit großem Erfolg." Haben Sie schon mit ihr gesprochen?" Ja. mehr als ein dutzend Mal. ich habe auch mit ihr gesprochen, als sie die Geliebte meinesFreundes John LewisDay, des großen Goldhändlers von Sacramento. war. Sie ist sehr lie hen s würdig." Wie alt kann sie sein?Vielleicht fünfundzwanzig. Sie sieht auf. der Straße etwas ölter auS als auf der Bühne, weil sie d?rt nicht geschminkt ist; das Leben einer solchen , beiumreisendjn Künülerm ist sebr er

müdend und setzt der Schönheit einer frau zu. S der sie ist sebr angenehm, u .t wenn Sie Ihnen gefällt, werde ich Zie ihr vorstellen. Bei dem Gedanken, daß ich dieser Frau gegenüber stehen würde, begann mh Herz heftig zu klopfen, und ich mute wohl etwas erblaßt sein; denn Vect'r sagte lachend: Ach, sind Sie so lkicht entzündlich, mein Lieber, daß Sie fotni Anblick von einer schönen Gestalt gleich außer sich gerathen?" Dieser Scherz des Amerikaners ließ mir Zeit, mich zu fassen. Ich fuhr daher in meinem Verhör fort: Spricht Jenny Hawkins das Englische vollstänbig ohne Accent?" Ja. sie spricht es sehr gut; aber Sie wissen doch, daß man hier in Amerika ebenso wie in Frankreich gewisse Wörter je nach dem Ort, wo man geboren ist. verschieden ausspricht. Es würde mich daher gar nicht wundern, wenn Jenny Hawkins in Canada geboren' wäre; es ist ein gewisser französischer

Accent in der Art, wie sie manche Worter ausspricht." Sie spricht auffallend gut italienisch. . ." Oh, das mußte sie natürlich wegen ihres Berufes lernen. Alle hier durchziehenden Theatertruppen singen entweder deutsch oder italienisch. . ." Hat sie eine leichte, fröhliche Gemüthsanlage?" Nein, sie ist eher melancholisch." . Und trägt sie beute eine Perrücke, oder sind es ihre eigenen Haare? Ist sie wirklich brünett?" Sind Sie aber sonderbar! Was kann denn das ausmachen? Lieben Sie die Frauen nur, wenn ihre Haare eine ganz bestimmte Farbe haben? Bei den heutigen guten Haarfärbemitteln kann man doch seinen Haaren jede beliebige Farbe geben! Aber wollen Sie wissen, wie ich darüber denke? Ich glaube, daß Jenny Hawkins von Natur braune Haare hat. daß sie sie früher jedoch blond färbte. . ." Blond?" rief ich sehr beunruhigt. Sie hat einen leichten französischen Accent und hat ihreHaare früher blond gefärbt!" Nun, nun, mein Lieber, Sie werden sehen, daß dies alles nur günstig für sie ist. Diese Jenny wird gewiß eine wirkliche Brünette, aber eine.falsche Amerikanerin sein! Doch nun fäll! der Vorhang, und wenn Sie wollen, können wir jetzt auf die Bühne gehen, dort sprechen wir mit der Primadonna und laden üe Zlum Souper ein." (Fortsetzung folgt.) Cchaukelfluhl und Fraueuschönheik. Ueber den vielbespöttelten und auch VerwünschtenSchaukelstuhl oder Rocking Chair". der eine so ausgesprochen amerikanische Institution bildet, ist noch selten ein gutes Wort gesagt worden. namentlich von wissenschaftlicher Seite. Daher verdient das nächstehende Urtheil mindestens der Curiosität halber. Erwähnung. Dasselbe kommt nicht von einem Amerikaner und natürlich auch nicht von einem Deutschen, sondern von einem gelehrten Engländer, welcher an unsere Gestade gekommen war. unr eine Art wissenschaftliches Reisewerk zu schreiben. Auf das Werk selbst wird die Welt noch etliche Zeit warten müssen; wahrscheinlich aber wird dem Schaukelstuhl darin dasselbe enthusiastische Lob gespendet werden, wie es der Betreffende kürzlich in einem mündlichen Gespräch dahier demselben gewidmet hat. Die Amerikaner," sagte er da u. A., wissen noch gar nicht recht, was sie an dem Schaukelstuhl haben; sonst würden sie ihn in viel höherer Achtung halten und so wenig über ihn jemals leichthin sprechen, wie sie es über ihre Frauen thun. Ich bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Schaukel stuhl sehr viel mit der amerikanischen Frauenschönheit zu schaffen hat, und zwar aus folgendem Grunde: Zu den größten körperlichen Vorzügen der Amerikanerinnen gehört ent schieden die Schönheit der unteren Gliedmaßen. Als ich zum ersten Male solche Frauen in ihren Bade - Costümen sah, glaubte ich anfänglich, das pneumatische (mit Luft aufgetriebene) Strumpfwerk, welches bei Damen in meinem Heimathlande so stark beliebt geworden ist, habe auch hier drüben sich sehr eingebürgert. Bald jedoch überzeugte ich mich, daß ich mit dieser Annähme auf dem Holzwege war, und diese Form - Verschönerungen ganz natürliche sind und nur durch die Bewegungen im Schaukelstuhl in solchem Grade herbeigeführt worden sein tönnen! . Bedenken Sie wohl, welch' ein hohes Maß von Bewegung jene Gliedmaßen im Schaukelstuhl nothwendigerweise erhalten müssen. Wie viele Male schaukelt sich wohl so eine junge Evastochter (wenn sie welter nichts zu thun hat!) auch nur im Lauf eines einzigen Moraens hin und her? Ich wage nicht, es abzuschätzen, aber es käme jedenfalls eine ganz enorme Zahr heraus. Und nun erst in Monaten' und Iahren! Das bedeutet eine ganz ungeheure körperliche Bethätigung, neben der viele andere, gleichfalls für die unteren Gliedmaßen werthvolle, wie z. B. Radeln, nur eine bescheidene Rolle spielen, einfach deswegen, weil sie nicht annähernd so beständig geübt werden können. Das gibt volle und runde Formen, erhält zugleich den Knöchel zart und schlank und macht die Fußspanne hoch. Solche Verbindung von Zartheit und Stärke und Fülle habe ich sonst Nirgend so häufig angetrosfen." So weit dieser wissenschaftlich schwärmende Engländer, der es vollständig ernst mit dieser Lobpreisung meint. Man kann ogar sagen, daß ein Körnchen Wahrheit in seinem Urtheil stecke. Doch verliert auch dasjenige, was über die - gesundheitlichen und sonstigen Nachtheile übertriebenen SchaukelnS gesagt worden ist, damit seine Berechtigung nicht! ,

Gemeinnütziges.

Fleckwasser zur Reinigung von Herrenkleidern. Für 5 Cents Ammoniak, 5 Cents Lawendelspiritus. 5 Cents Schwefeläther. vermischt mit 1 Quart weichen Wassers. Behandlung von Guinmifachen. Um zu verhüten, daß Gummi - Regenmäntel steif und brüchig werden, giebt es nur ein Mittel, und dies ist, sie vor Kälte zu schützen. Wenn der Mantel im Winter in einem kalten, womöglich frostigen Zimmer hängt, so ist er bald vollständig verdorben. Ferner ist es aber noch nöthig, daß man den Mantel, wenn er längere Zeit nicht im Regen getragen worden ist. von Zeit zu Zeit mit einem nassen Schwamm anfeuchtet, damit er nicht zu sehr austrocknet. Dies beides ist überHaupt für alle Gummisachen unerläßlich, auch für Schläuche. Eisblasen u. dergl. Gummischuhe sind stets sofort nach dem Gebrauch in klarem Wasser abzuwaschen und scynell gut abzutrocknen. da dies das einzigste Mittel ist. ihren Glanz zu erhalten. Wird dies, besonders das sorgfältige Abtrocknen, einmal versäumt, so ist es vorbei mit dem schönen Aussehen für immer. Die praktischste, oft erprobte Waschmethode hell- wie dunkelfarbiger Batistkleider ist die folgende, die weder die Farben angreift noch ein extra Seifen derKleider verlangt. Man rührt ein halbes Pfund Roggenmehl und drei Löffel Weizenmehl mit etwas Wasser glatt, gießt so viel Wasser hinzu, daß man im Ganzen 4 Quart verbraucht hat. und kocht hiervon eine dünne, leicht gebundene glatte Flüssigkeit. Sie wird warm durch ein dünnes Tuch gegossen und vieHälfte mit etwas lauwarmem Wasser vermischt, in ein passendes Gefäß geschüttet, in der die hellsten Kleider zuerst und dann die dunkleren gewaschen werden. Die gewaschenen Stücke werden sogleich in lauwarmem Wasser gespült, dann möglichst glatt in ein großes Tuch geschlagen und darin so lange belassen, bis man sie plätten kann. Die angeqebene Mehlmasse genügt für fünf Waschk.eider und drei Blusen. Die Sachen erhalten genau die Steifheit neuer Kleider und ein klares Ansehen. Hausmittel gegen R he um a t i s m u s. 1. Drei Theile Franzbranntwein und 1 Theil völlig trockenes Salz schüttet man in einer Flasche gut durcheinander, bis die Flüssigkeit vollständig klar geworden ist. So ist sie nun zum Gebrauch fertig, darf aber nicht umgeschüttet werden. ehe man die Einreibung der kranken Theile vornimmt. Nach und nach ist die Flüssigkeit mit etwas mehr Branntwein zu ersetzen, ohne daß jedoch das Salz erneuert wird. 2. F i ch t e n n a l - T i n k t u r. Man sammle die jungen Triebe von Fichten. Tannen oder Kiefern, zupfe sie klein, fülle damit eine große Flasche bis zur Hälfte und gieße darüber entweder Franzbranntwein oder 90prozentigen Spiritus. Die sodann lustdicht verschlossene Flasche setzt man darauf zwei Wochen den Sonnenstrahlen aus. währenddem man den Inhalt täglich tüchtig umschüttelt. Hierauf wird die Flasche noch einige Qochen lang an einen dunklen Ort gesetzt und endlich die sehr starkriechende Flüssigkeit abgeseiht. Vor dem Gebrauche wird die Tinktur allema! an den warmen Ofen gesetzt. Die Einreibungen finden am besten vor dem Schlafengehen statt, worauf man wohl. thut, das kranke Glied in Watte zu hüllen. Sollten Einreibungen dieser Art bei Kindern nöthig werden, so verdünnt man einen Theil dieser Tinktur mit drei Theilen Wasser. 3. Pulverisirtes Kolophonium wird circa 24 Stunden in feinem Spiritus geweicht, stehen gelassen, so daß dies eins feine Salbe giebt. Diese wird aus Leinwand gestrichen und auf die schmerzenden Stellen aufgelegt, wo es liegen bleibt, bis er von selbst abfällt. 4. 1 Theil Salmiakgeist wird mit 2 Theilen Leinöl tüchtig durchgeschüttelt und man erhält dann ein Linlment. das hei Rheumatismus, steifen Gliedern. Verstauchungen und Beulen gute Dienste leisten soll. 6. Das kranke Glied vor dem Schlafengehen zu massiren: 100 Striche von unten nach oben. Ferner Einreibung mit folgender Mischung: 1 Theil Terpentinöl, 1 Theil feines Olivenöl, 2 Theile Chloroform. 6. Ameisen - Spiritus. Man verscharre eine Flasche in einen starken Ameisenhaufen. Schon nach Verlauf weniger Stunden ist die Flasche bis zur Hälfte voll Ameisen, die man dann mit starkem Franzbranntwein übergießt und gut verkorkt 810 Tage in der Sonne destilliren läßt, wobei die Flasche täglich umgeschllttelt werden muß. 7. HeißeSandbäder. DaS kranke Glied in ein Gefäß voll erhitzten Sandes stecken, so lange dieser wonn bleibt. 8. Die Sellerie -Kur. Man koche täglich zwei Sellerie - Knollen (bis es diese giebt, kann man auch Blätter und namentlich die Rippen nehmen). Der Saft wird getrunken und auch, wenn möglich, die Knollen gegessen. Der Erfolg soll sicher und schon nach ganz kurzer Zeit bemerkbar sein. NB. Personen, die an Rheumatlsmus leiden, sollten nicht auf bäumwollenen oder leinenen Betttüchern, sondern auf Wolldecken schlafen. Der Schneidermeister Jgnaz Ziervogel in Linz legte mit einem Boote, in dem sich noch seine Frau und seine 23iakriae Schwägerin Katharina Aichinger befanden, am Ufer an. Seine ffrau stieg als r te aus. dann folgte Ziervogel und als Letzte wollte die Aichinger aussteigen. Sie verlor iedock das Gleichgewicht und fiel N Wf Dnnau. HxtTüoatl sorana tot nach, um sie zu retten, aber Bttvt tu - v - - s i r ß tranken. ' -

Vc

? ? 4? ? ? ? ? i ? ? ? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4?

Ein hervorragender deutscher Redakteur ve,eat tte Nettsnmen Srüfte tlieser Arzneirnttte! Ick liabe zwei Vackete von Dr. Kav'SRenovator gebraucht und sudle jekt besser, al? vor abren. Ich bin überugt, daß die grokrn Erfolge Ibrrr Heilmittel te erdLltrnrn Wftanntmflrtiiiiyirn rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und dtnsaUig. Ich gebrauchte ihren Renovator vorchrtft4mäkig. In den ersten Tagen füblte ich mich ge jchwachter. ader nach einer tiotbe weiteren Gebrauchs Zeigte sich ein merklicher ALechsel zum Beser werden. Ich nehme eyt gelegentlich, te nach Bedürfnis,, edrn Nachmittag ein dt zwei Tosen. Turch den (rdrauch Ilires Renovators habe ich ln einer natürliche t6eie meine Eingeweide wikder in die gebrige Thätigkeit gebracht."

Dr. IZay's

Vor einigen Wintern litt ich unter einem heftige,, Anfall von Mrixpe und bin seitdem jeden Winter leicöteren Angriffen dieser Nrankhett ungeiävr um dieselbe ,'ieit ausgesetzt. Ihr H It. ans Lungenbalsain heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe stets mit sicherem Ursula diesen 'unaen Balsam in meiner Familie oeaen Butten und lxrkältunen anatme.

bet. soweit meine Erfahrung gebt kann ich mit gutem Gewissen Ihre Viedizin als das rmpfchlen. was Sie für dieselbe deanspruchen." Ganz Eraebenft Earl Hang, Herausgeber der täglichen und wöchentliche ansaS City Presse." Kansa? City, Mo., den 30. März 1897. Preis 25 VentS nnd $1.00. verkauft tz poweler der durch die Poft dersindt.

Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und Keilen chronische rankbeiten. Schreibt uns für -'Dr Kay's lloine Tieatinont;" es ist ein wertdvvlleS Buch von 6 Seiten. Man aoressire; DR. B. J. KAY MEDICAL CO., - OMAHA, NEBRASKA.

CTctwc'Cwr'crciFci'ii'ii"0'0'( ( yyyyyyyy yfiV1 Of Unapproached Value for

THE STUDENTS' STANDARD DICTIONARY Edited by James C. Fernald, Edltor Synonyms, Antonyms, and Prepositions in Standard Dictionary.

Aseiüted by large corps of Eminent Specialist.

It has erlipeed In every particnlar all other academlc dictionaries heretofore published and Is the mögt valuable worlc of it dass in existence. lts defioitions are of surpasaing tnoroughness ; ita etymologies and rhetorical features are the moet complete ever presentea iu a etudents dictionary. It i tastefolly illustrated. It is a little university.

COMPARISON PROVES Students Standard . Webster's Academic . . . Worceeter'B New Academlc . AN APPENDIX OF

tX I KAlJKLlirJAKY VALIIF na rnrasesin fcngnsn Literature; t auity jjiction, Disputes i UA nnupuiflMn I HLUL Pronunciations : Chemical Elements, Titles and Decreet; I . lf . 1 . . ... . , . 1 ,-. X. . . - k? ' I

n eiguiaauu aieasure, uieuincai uaia, Aroiirary SEYD AT ONCB FOR IMPORTANT .HndiomeIy nd Durably Bound. Heavy Clotb. Leather Back, Ciear Type, Good Paper.

WWWWWWWWWWZWWWWWWWWWWWW

chlschtes Vlut.

Die Quv lÄristttch garantirt, oder VaS Geld zurückerstattet. Mil etnea kapttal von einer kalben Vlilllon Dollar, hinter unS, garantiren wir venerische Bmtveraistung nicht etwa tdeilweise oder nur vorübergehend, sondern dauernd ßu heilen. Wir kuriren in verhältnißmübig kurzer Zeit und für all Zeit. Fälle von syphilitischer Blutvergiltung. die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind seit bamal nicht mehr auSgebrochen. Wir geben ledern unserer Patienten eine schriftliche arantie. ihm das für die Kur gezahlte Geld zurückzuerstatten, fr wir ihn nicht kuriren sollten. Leidende, die nicht in Chicago wobnen, wer den von uns aus brieflichem Wege kurirt, wenn sie uns eine genaue Beschreibung ihre Falles und ihres Zustandes einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von uns die selbe bindende schriftliche Garantie. Wer aber nach Chicago ur Behandlung kommen will,dessen Hotel und Reisekosten werden wir, im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen, schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Kraiikbeit grundlich zu nlen, sür die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können. Wir fordern die ganze Welt heraus, unS einen Jall ,u zeigen, den unser wunderbares Heilmittel nicht bat heilen können. Keiner unserer Patienten kann um jein Geld kommen. Wir garantiren im Falle des Mißerfolges jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben weder gekeilt, noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben, tte, chronische, tifi,ig,wurlte ffau wer, den t bis 0 Tagen gebeilt. Schreibt uns um die Adressen von Leuten, die wir gehnlt, und wir werden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Das kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seelenaualen ersparen. Sind die Symptome Ausschläge im Gesichte. Bläschen in Mund und HalS, rheumatische Tchmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehende Haar. AuSschlSge am Srp-r. Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe n. s. w., dann soll man wahrlich keine tteiZ mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potafche gebraucht, gebe e sofort auf, da dieses nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Prompte Verschwiegenheit garanrirt. utfch Brief werden deutsch beantwortet. flT,rtrtk Memehii fti

fy rvw vwrvwrzß ?

vw

1 307 jWasoTrf USSSS

rTJrrIITIrT 3

EincU

25.00 Uhr

5 erhalten, das werdet Ihr OfftfV.. a , . WH" uiiifim-iiiiiu uuui. mlrtA lts. T

3 jr

iiuc uujic Huiucucii um. 4.11 wcuumr i vvfprii 14-karatlge ttvld über Evmpvfitivn Metall und

t,t garamirt für 10 Jahre. wie irgend e.ns im Markte, sehr solid und dauerhast 9 H riaitig aur vie ecunde, im garaniirr. . 3 r 3 171 i f Ui

J -

rv -"Ä & n " & m I i w ! H I '1 iiJ 4 m 19, ig " ix Rm V sß D V

ncj XV L

ir .

IIP VI. 11

b' daß ihr die Cigarren und UKr gesehen und geprüft habt. Schickt uns euer? Adresse, und aebt Eure nächste Vxprc'O,tt an. und wir schicken Euch die Waare frei zur Ansicht.

u Ä ll

Mr einen Nancher Mtl?,Il"elp.lo6artige Gelegenheit, indem Sie ,. 1 1 gewöhnliche Cigarre bezahlen, weil Sie hier orte für eme Wickel bekommen und haben noch die Uhr frei.

w im v'"C" vvrr .ainen-uor municnt.

Soar eine ftnw, Iunqe oder Mädchen "n sich ei? sne ubr i eit von w. ' .v,.. man bann tlncm verdienen, indem sie die Cigarren zu ureuude und Erkannte wieder vertanfen. c. nn l9aT die Cigarren für den halben Preis, für 5 cents da? Stück verkauft, so beiommt Ihr Euer Geld w,edrr, und babt die Uhr für Nichts. Verkauft Ihr sie für! cents fo macht Ihr noch s rollar ertra prosit. t .B'-1lAnt Ia"e schreibt sofort und wir schicken l)uch Cigarren ud Ubr nach euer nächsten ExpreOsfice. Tann konnt Ihr Euch die Waare ankeben. und wenn ,br Alles bc funden wie angegeben, dann bezahlt Exvren-Agenten $5.00. und Cigarren und Ubr ist Euer. . !?'nrJt0H, a-l der Tamen-Ubrkette als ertra Juaade wenn Ihr 55.00 Mit Euer Order schürt. Tann senden wir Euch die Waare bei Pvst sranco. Ut thun dieses indem w,r dadurch viel Buchhalten sparen, und es die Sacke einfacher macht. Aaf alle Fälle garantiren Klr Zufnedenhett oder erstatten daS Geld zurück. dreffirt

I

(711)5 E.aLS CIGR CO.. Dep. F., 2Z11-ZS (ö.22. St. Chicago.

ükTxßrri; DerlVjäbrlgeLehrlZn Franz 5)ungerleider aus Teplitz sollte bei dem dortigen Postamte einen Geldbrief mit 3C00 M. an einen Wiener Geschäftsmann aufgeben. Der Geldbrief kam auch an. allein er enthielt blos VaviersckniKel. Lzunaerleider war auch nicht mehr in sein Geschäft zurückgekommen, er hatte sich nach 5)ambürg eingeschifft und war is nach Grimsby (England) gekommen, wo er verhaftet wurde. Der junge Mann war dadurch aufgefallen, daß ihm in einem Bankgeschäste, wo er sein. Geld gegen englisches umwechseln wollte, plötzlich der Schnurrbart herabfiel. Er hatte sich nämlich, um sein überaus jugendliches Aussehen zu maskiren. einen falschen Schnurrbart angeklebt. Da der Vorfall verdächtig war, wurde der junge Mensch festgenommen. E?n Mord ist ander 18jährigen Tochter Auguste des auf dem Vorwerke Elisenau bei Bernau wohnhaften Tagelöhners Heinrich Friedrich verübt worden. Auguste Friedrich hatte sich mit einem Handwägelchen auf den Weg nach Vlumberg begeben, um von der dortigen Gutsherrschaft die Milch für die auf dem Vorwerke Elisenau wohnhaften Tagelöhner zu holen. Kaum eine halbe Stunde später wurde jhr entsetzlich zugerichteter. Leichnam wenige Schritte von derLandsiratze ent(ernt in einer Kiefern Schonung von Leuten aus Elisenau gefunden. Der Kopf war fast vollständig vom Halse getrennt und lag schief zur Seite, so daß es schien, als habe eine völlige Köpfung stattgefunden. Dem Morde schiint fln Rachemotiv zu Grunde zu m - - i

&

t ih l l l 5 Roxiovator i 5 l 2 IP l '0'00'0 w w "4 the Home or the Class-room. BST IN THE IA N GLACE." I believe that it will prove to be the best Student's dictionary of the Ehrlish languae in exitience. WiUiam Ilayt Ward, D.D., Editor-in-VhitfofÜu New York IndependerU. LATEST MOST AMPLB MOST COMPLETE VA ST SUPERIORITY. j

Yocab. Terma Synonym Juustrntions Antonym Prrposilions Paart i . 62.284 3.593 1,225 2,000 1,000 915 30,059 3,054 800 None None 704 ' 35,773 - 1,000 i-'CÖ Xoue None 6t ( The Appendix of 100 pages embraces : Proper Names in Bioeraühv. Fiction. llistorv. GeoiTranhv.ete Forpitrn U'nnli I

signs anu 5ymooi; . ommon aiiu Jietric Systems, etC AND SNTERES TINQ PROSPECTUS. I Price $2.50 ; Thumb Inder cn ... I Funki Wagnalls Cc " 2C f Ufa?!5?pf "ty. K " V l i sagen wenn Ihr unsere .,1, . - - . ' - cuiji uu uciiuu n.ic - - 1 .1 l . . 1 . . . . Schneidet dies aus Couponlo. 16 Tas Werk iss so gut lauft auf Steinen, ist gearbeitet, und gebt und schickt Mit Order irdes einzelne ist abso-

Frei

Wir sind Fabrikanten von Hiak, rade Cigars und m unsere neue Torten I tZents Viaarren schnell anzusühre

10c. 1:

so geben wir eine Uhr Zprei mit seder Order von 100 Ei, garren zu de Preis von kS.. ..iese Art anzuzeigen kommt unS beinahe ebenso billig, als wie theuere Ret eiide, macht jedoch unsere Waare viel schneller bekannt. Wir sind im Stande diese Offerte zu machen, indem wir neulich da aane Lager von einer bankerotten Udren Firma, für deu Kalben Preis getauft haben. Bestellt deshalb schnell so lange wir noch Borrath haben später können wir dieses nicht mehr thun. Wir verlanaen fein Cfttlft

Lixais tonst 5 Ctntt für eine eine gute 10 Cents J rltTlrrl Das Deutsch'Amerikanische gchkduköäu 1 Öolorial von H.MARCKWORTH, 532 Vine St., Clncinnati, O., ist anerkannt feaS älteste, weitverbrei teste und mverMgfte in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie dte größten Vollmachts-Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht kenntniß prompt und geroissenhaft er ledigt werden. Di,ossizi2L'ft, vermisster Erben wird toBifirntllA Is feitfrra ltt trutumr. I CLjszIst--rll I irfelTirTlTHH7nj CLEVELAHD TO BUFFALO "Walls yon Steep.' MX CSPAJULULTD HI6HT! LRY1CX. KEY "City of dupfalo" .. "0 " CITY OF ERIC " DOtB tVrthar Tuiln vithnnl tu all fpota, the flnett And kasteit that are ran iu in iniereat oc the trBTellag publlo ls e univea uiaies. tiuc card, Daily ihcludiho Sumoav. UsrtCItTclasdSP.M. ArtirtBaftaloiAJtl " unsw - CkreUsd ch - CX1ITIIAL 8TAICSAR0 TIML . Oonneetloni rnade at Baffalo wlth tralna ä B ll A - f A a m a. & " Hwni ua i.niaiin poinia. jlbm ticket atrent for tlckt vi. rt. A. T.tn Send foar oent for illnitrated pamphUt. mCIAL Uftf RATtS TO BUFFALO AKUaASA fUU HUI MIUXOAT RISMI.

TEygt3

vi

To b)

il

Da F. MKROANf mim. Pum

KjWsk-MWePl

von Indianapolis. Pianos und INusikalien. Oarlw & Lennoi, 6-9 Ost Market St. Landwirthschaftl.Geräthe u.w.-.gen Holten W. B. Mfg. Ca, 339 Ost Wasa. H. T. Conde ImplementCa, 27 N Capitol Are Bau und Teih'vereine. German-American Bldg. Ass'n, 154 lf. Delaware St International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & (3af 18 West Georgia St. Riemen und Ccocr. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Hibben&Ca, 135 S.Meridian 3ce Crcarn. Furnas R. W.. 212 N. Pennsylvania SL 3sluboh. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian S1 Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Backereien. Tlie Parrott & Taggart Bakery, Tel 600 Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrioks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layrnan & Cary Ca, 111 S. Meridian St Ulernens Vonnegut, 184 & 186 R Wasli. Eisen und Stahl. Holliday Y. J. & Ca, 107 8. Meridian Farben, (Del und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St Indianapolis Paint & Color Co., 24ü 248 .Massachusetts Ave. Rutschen und Reparaturen. Kodhins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Mary land Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Conuor IL & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea (vefen und heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St Sagen und Werkzeuge. B. C Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust-Compagnien. ndlana Trust Ca & Sasety Vault - Sie indiana norme Dat reichhaMiZ? - Sonntags Blatt Utttt eine gülle unttrhsZtÄ Soge Der Monnemems s Preis der täglichen Tribüne ist Xrlc deß SormtagibwttS beider zufaunnen 10 tltö., per Woche oder (Zg QtS. Per Monst. . Durch die Poft versandt, ?oßet dS Tageblatt OB, daß Sonatazkolatt. 03 per Jahr, beide zusarurne 00 in OorausbezaHsL. fj MM UW 2.

W

t

?

l

X