Indiana Tribüne, Volume 22, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe. Wund. Arzt, Geschlechts-, Urin und Rectum - Krankheiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Osficftuuden : 9 bi 10 Ilhr Vorm.; 2 bi, 4 Nhr Rm

Dr. Louis Burckharclt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden daselbst: 8J Uhr Morgen und 7 Uhr bend. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden daselbst: 2 4 Nachmittag. Wohnung: tngltsh Hotel. Tel. 2323. OTTO DEPPEUMANN, Dentscher Zahn-Arzt, Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. r.O.G.Mnff hat seine Office nach dem Willoualiby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., erste Stage, verlegt. OsceStunden : Bon 3 bi 4 Nhr Nachmittag Telephon: Offtee 292 oljnung 936. Die Wohnung befindet sich rote biiher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Bühler, 12 Sst ZNcGnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Nhr Vorm. ; 2 M8 3 x Nachm.; 8 bis 9 Uhr bendS. Telephon 1446. vvrechllunde: otagnu ormtttag. MNUor Leber -Pillen ist da! beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Unoerdaulichkeit, VerZtspfung, Leberleiden etc. 23 CentS die Schachtel bei fferd. W. Müller, Apotheker, Ecke East und Washington Str. und auch tu alte anderen Apotheken. Die Ossice von II. PIM und Dr. C0LE, .befindet sich in No. 34 Ost Ohw Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8 Nord Pennsylvania Str. 9 a fi wird aus Wunsch angewandt. Dr. Jos. E. Monw, Geschlechts- u. iarnkrankheiten. 20 West Lhio StraSe. Dr. J. B. Kirkpatrick, Behandelt Frauenkrankheiten und Krankheiten des Nectums. Sämorrboiden obne Messer und fauteriflrung gebeilt. Office : Hume Building, 31 Ost Ohio Str. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Nackt Straße. Hessin lock. Zimmer 43. Office e tauben z 9bill2Sn.. 11115 91m., 7 61 Ö ftbtntl. Sonntag von 10 Ukzr m. bll LVL$z m RlPANS TABUIES xc intended sor chlldrcn, hdicJ and all who preier a medicine cisguisca as cot scctJonery. ' They may nowbe had (put tip in Tin Boxes, scvcnty.twb in a box price. twcntylve ccnts or fivc ioxe (or M . . . one doiur. Any üruggist will gci mcra ?r i. t i yvu insisi, nu uicy nu uwjs vc ATj btaincd by rernitting the pricc tsM TftADlnnnc ftm?At I lt(. rilSUll3 VlllllUl4iI . vuiiiuüiiyrSJ2:rti utKUrj-- iMäUlär E31 kAA4 50 YEARS yV EXPERIENCE D ' ' tradc Marks k Designs rfn1l CnpvpiGWTS AC Anton endin j a tketcta and descriptlon mat , . J M.(iMl Vhh.F ATI OulCKlT UCruiui uut uiiutvu w - - sorentioa ls probably patentAble. Commanlca. tlonartrlctlrconfidentlaL Handbook on Patent ent free. Oldest aency sor .ecurin jpatnt. Patent taken throuah Munn A lo. ret-ett fpeUX sltic, wtthout Charge. In the ScientlTic JUnerican. A aandiomely fflnstratwl weeWr. Lareest frr. eaUUon of any Mientifle 1oornl. Terrna. 13 TwTfour montha. $L Sold byall new.dealerj. I.1UIIII & Co.36,Broadway- Hbw York Brlacn Offleo. 635 F PL. Waahlngton. D. C.

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AdoBpIa Frey, (Old JTrecnom lUgbt.) Hotary Public, Translator, Correspondent etc - fNo.970 West Walnut St. Tta Blila Lt. Ckr.

Verheirathet oder ledig?

Von . M. C r o k e r. (Fortsetzung und'Schlub Na, das sind ja gute Nachrichten. Du kommst wohl mit hinauf, um die spanische Küste zu begrüßen?" Oben angekommen, setzte er sich dicht an ihre Seite, wo er lange schweiend, rauchend und augenscheinlich in tiefe Gedanken versunken, neben ihr sitzen blieb. Dann bemerkte er plötzlich Wynnes Siegelring an ihrem Goldfin qer, lehnte sich vorwärts, nahm ihre durchsichtige, zitternde -Hand in die leine und betrachtete sie langc. Dann gab er sie ungewöhnlich sanft wieder frei.. Madelir.e", sagte er. ich weiß, du hast Schmerz und Kummer genug gehabt, und will dir kein vorwurfsvolles Wort sagen, aber ich bin sehr betrübt über das, was diesen Sommer geschehen ist." Und Madeline zog den Schleier über das Gesicht, um ihre strömenden 2hränen zu verbergen. Nachdem der Golf von Lyon passirt war. erschien Frau Leach matt und schmachtend wieder auf Deck in der ErWartung, als Gegenstand besonderer Aufmerksamkeiten,' theilnehmenderFragen und Glückwünsche aufgenommen zu werden. Aber leider erfüllten sich diese Erwartungen nicht. Welche Veränderung war denn hier vorgegangen? Der alte Squatter schien ja nur Augen und Ohren für Madeline zu haben. Gegen die liebenswürdige Wittwe zeigte er sich auffallend kurz und abweisend, was, da er die Geschichte von dem Briefe in der Handtasche erfahren hatte, nur natürlich war. und als sie endlich doch Gelegenheit fand, ihn einmal allein zu sprechen und mit einer kleinen Vorrede über die liebe Maddie" begann, der die See so gut that, daß sie schon eine ganz andre geworden war. da blickte Robert West sie zum erstenmal scharf an. Die Seeluft und die südliche Sonne aber sind unbarmherzig und unerbittlich. und zehn Tage Seekrankheit hatten die hübsche Wittwe in eine alte Frau verwandelt. Ihre Wangen waren eingesunken, harte Linien zogen sich um Mund und Augen. Sie war ja wenigstens fünfundfünfzig Jahre alt! Sehe ich da nicht auf dem Schiffe diesen Herrn Wynne?" fragte sie in tragischem Tone. Das finde ich ja seltsam und über die Maßen keck!" Wieso finden Sie das? Es ist Madelines Gatte, und mein sehr lieber Freund und Schwiegersohn." Frau Leach verging der Athem. Erst nach einer Weile fragte sie: So wissen Sie also von der Geschichte?" Ja. ich bin von allem unterrichtet", versetzte der alte Squatter ruhig. Aber noch nicht lange; als wir zu Schiff gingen, wußtenSie noch nichts?" Nein, ich erfuhr von der Sache etwas später als ?le, Frau Leach", entgeznete er mit bedeutungsvollem Blicke. Was wollen Sie damit sagen?" Damit will ich erstens sagen, daß meine Nachrichten einer unzweifelhaft berechtigten Quelle entstammen, und zweitens, daß es mir, da die Seekrankheit Ihnen so arg mitspielt, durch die Humanität geboten erscheint, Sie in Neapel ans Land zu setzen. Es wäre eine Grausamkeit, Sie bis Sydney mitzunehmen. Außerdem hat Madeline in Laurence Wynne ja einen Gesellschafter gefunden, der allen ihren Wünschen entspricht." O, was für eine Geschichte für das neugierige London!" rief die Dame mit einem bitterenHohnlächeln auf den bleichen Lippen. Aber die Bewegung des Schiffes greift mich doch sehr an. Wllrden Sie wohl die Güte haben, mich hinunterzugeleiten? Ich werde mich doch wieder legen müssen." In der That fühlte sich die Aermste durch die wehende steife Brise, wie durch den starken, wohlgerüsteten Gegner um allen Halt gebracht. Frau Leach verließ wirklich in Neapel das Schiff und verbrachte, dank einem sehr reichen Wechsel, den sie hon Robert West, nominell als Belohnung ihrer Güte für Madeline, thatsächlich aber als goldenes Schloß vor den Mund, empfing, einen außerordentlich angenehmen Winter in Rom. In Sydney angekommen, gelang es dem alten Squatter. aus dem großen Zusammenbruche, der auch sein Vermögen bedroht hatte, so viel zu retten, daß er ebenso reich wie vorher nach England zurückkehrte, wo er die alteBesitzung der Familie Wynne kaufte und das alte Schloß in einem Stil restaurirte, der dem Namen Ehre machte. Madeline und Laurence brachten, obgleich sie ihren eigentlichen festen Aufenthalt in London hatten, einen großen Theil ihrer Zeit in RivalsWynne zu, und eines Tages wird der alte Familiensitz wieder von einem neu erblühenden Geschlecht des Paares be wohnt sein. Die Kinder sind prächtig. Ein zweiter kleiner Harry ist das leibhaftige Ebenbild des verstorbenen, aber nicht vergessenen. Madeline schmückt jetzt das kleine Grab eigenhändig mit Kränzen und Blumen, ohne ein Hehl daraus zu machen. Es ist das Grab unseres . ältesten kleinen nKaben". sagte sie dem Pfarrer von Monks Norton, als sie zum erstenmal kam. Wir und seine Geschwister werden den kleinen Hügel oft besuchen. Und der Pfarrer, wenn er Fremde auf dem alten Gottesackter herumführt, versäumt nie, sie auf ein Kreuz von weißem Marmor aufmerksam zu machen und dabei zu erzählen, daß früher ein räthselhaftes junges Paar das Grab, jedes allein, besucht habe, daß sie jetzt aber immer zusammen und von ihren Kindern begleitet hierher kämen. Laurence fährt fort emporzusteigen. Er sitzt imParlament und ist ein Mann von so großem Einfluß, daß der alte West ohne das geringste Bedauern, an das Adelskrönchen denken kann, daö semer Tochter entgangen ist. Lord Montycute hat eine , reiche Wittwe geheirathet, die zwanzig Jahre Sller qlj er, Lod Tom, iö glück

lich in seiner Ehe, und seine Frau ist die treuette Freundin MadelineS. Lady Rache! ist die Pathe der kleinen Madeline, eine? wunderschonen KindeS, das von seinem Vater ziemlich verwöhnt, vom Großpapa aber total verzogen wird. Sie ist das eigenwilligste kleine Geschöpf, das nur seiner Mutter, ihr aber aufs Wort, gehorcht. Großpapa muß sich sein spärliches Haar von ihr in Lockenpapier aufwickeln lassen, oder sie legt ihm lange rothe Zügel um, in denen er auf den Gartenwegen vor ihr einhertrottet, und regiert ihn mit eiserner Hand. Ende.

Um ein Weib. Roman von Georges Ohn et. (Fortsetzung.) ' Ja, alles was Sie soeben erzählt haben, ist ganz richtig," erwiderte Tragomer. der arme Jacques hat die Kleinodien selbst eingelöst, obgleich er immer leugnete, daß er die Pfandscheine verkauft habe. Er behauptete, der wirkliche Mörder müsse sie gestohlen und die Juwelen eingelöst haben, ehe der Mord bekannt geworden war. Nun wohl, wenn aber dieser Mord, dessen Jacques angeklagt wurde, den er aber leugnete, und um dessentwillen er vor das Schwurgericht gestellt wurde, gar nicht bedangen worden wäre, was dann?" Durch diese Worte hatte der schöne Christian seine Zuhörer ganz verblüfft. swv r . w . . 1 'auc lazrviegen; auer 'äugen waren um leidenschaftlichem Eifer auf ihn gerichtet. und ihre von höchster Neugierde zeugenden, vorgeneigten Stellungen bewiesen das große Interesse, das er m allen hervorgerufen hatte. Nun", fragte endlich Mariette. Dann," sagte Tragomer langsam, ist meiner Ansicht nach ein Rechtsirrthum voraekommen, und unser Freund Maugiron hatte mit dem. was er vorhin sagte, vollkommen recht. Aber Jacques von Freneuse und Lea Peralli?" fragte Laurence Margilier. , Ich habe sie sehr gut gekannt, sie war ein liebenswürdiges Mädchen und sang entzückend." Die anderen verloren die Geduld, und unfähig, sich noch länger zurückzuhalten, riefen sie: Die Geschichte! Die Geschichte! Da steckt eine Geschichte dahinter!" Gewiß," erwiderte Tragomer ruhig, aber Ihr werdet doch nicht erwarten, daß ich sie Euch erzähle? Warum nicht?" Weil ich weiß, daß ich es mit den zehn größten Klatschmäulern von Pans zu thun habe, und weil ich nicht will, daß mein Geheimniß. . ." Aha! Ein Geheimniß!" Daß mein Geheimniß morgen schon auf den Straßen, in den Boudoirs und den Zeitungen besprochen wird." Hört! Hört!" Ein allgemeiner Schrei der Entrüstung erhob sich, selbst Maugiron verließ Christians Partei und schlug sich auf die des Feindes, indem er noch lauter als die anderen rief: Nieder mit Tragomer! Pfui, Tragomer!" Aber der Edelmann aus der Bretagne betrachtete sie mit seinen ruhigen, blauen Augen, und den Ellbogen auf dem Tisch und das Kinn in der Hand, horte er unbeweglich die Verwunschungen mit an. Nachdem der Zorn seiner Zuhörer etwas verraucht war. sagte er mit semer ruhigen Stimme: Wenn Herr von Marenval mich anhören will. dann werde ich ihm, aber nur ihm allein, was ich weiß, mittheilen." Warum denn nur ihm und unö nicht?" Weil er mit der Familie Freneuse verwandt ist, und weil er, wie er eben gesagt hat, unter der ganzen Geschichte sehr gelitten hat. Ich halte es darum für billig, ihm heute Gelegenheit zu geden, Nutzen daraus zu ziehen. . ." Wie fo?" Das behalte ich mir vor, nur ihm selbst zu erklären, ihm allein, und zwar zetzt gleich. . ." Sehr gut! Er wirft unö auch noch obendrein zur Thür hinaus!" Maugiron. ich verzeihe Dir, Du hast Deinen Meister gefunden! Tragomer ist noch langweiliger als Du!" Wie, selbst Chambol, der unzertrennliche Chambol, soll auch nicht geduldet werden?" Es ist jetzt elf Uhr." sagte Tragomer, und Chambol muß in die Oper, man giebt Coppelia". WaS würden denn die kleinen Tänzerinnen sagen, wenn Chambol nicht erschiene?" Nun wohl, meine Kinder! Ihr seht, wir verschwenden alle unsere LiebensWürdigkeiten umsonst, man hält uns nicht zurück!" Nem, nein, Marenval, Du wurdest uns jetzt vergeblich zum Dableiben nothigen!" Erspare Dir Deine Bitten! Wir sind unbeugsam. Wir gehen, Marenval, wir gehen!" Kommt, Kinder, seid nicht albern," sagte Marenval feierlich. Ihr seht doch, daß es sich um etwas Ernstes handelt. Laßt mich also hübsch mit Tragomer allein. Und für Eure Mühe. . ." Ah. ah. ein Geschenk!" riefen die Frauen. Nun wohl! Ja, ja. ein Geschenk!" sagte Marenval, Ihr bekommt ein kleines Andenken morgen im Laufe des Tages." Sie klatschten in die Hände, denn die Freigebigkeit Marenvals war bekannt. Das Andenken würde sicher von großem Werthe sein, und Maugiron stimmte nach der Melodie des Marsches aus dem Propheten" an: Marenval! Ehre dem Marenval!" Alle wiederholten im Chor die großartige Hymne, wurden aber sogleich von dem also Besungenen selbst unterbrochen: Stille!" rief er. Ihr werdet die Aufsichtsbeamten des Clubs herbeirufen! Seid doch vernünftig! .ÄÄTcHLch. d k luÜke Bands

tn vaS nächste Zimmer, um die Umhüllungen überzuwerfen. Marenval schloß die Thüre, und als er nun mit Tragomer allein war, sich wieder gesetzt und eine Cigarre angezündet hatte, sagte er: So. jetzt sprechen Sie!" 1 Sie wissen, mein lieber Freund, wie innig ich seit meiner Kindheit mit Jacques von Freneuse verbunden war. Wir sind Schulkameraden gewesen, wir haben in demselben Regimente gedient, unser Leben ist sozusagen in eins verschmolzen. Alle Jugendthorheiten, die er begangen hat. habe ich redlich mit ihm getheilt. Wir waren nicht 'mäßig in unsern Vergnügungen, und oft haden wir Mißfallen hervorgerufen, aber wir waren voll feuriger Gluth und garender Kraft, wir verdienten wohl ein wenig Nachsicht." Sie allerdings, mein Lieber, Sie haben selbst in der Ausgelassenheit

noch Haltung und ein vollkommenes Benehmen beibehalten, aber Jacques. . Ja, ich weiß wohl, Jacques fehlte es am Maßhalten, er konnte nicht bei Zeit aufhören. Er ging immer bis an die äußerste Grenze, ja darüber hinaus. Und in der Freude wie in der Traurigkeit bewegte er sich stets in Extremen. . . Ich habe ihn nach irgend einer großen Dummheit aus Reue in den Armen seinerMutter weinen sehen; aber dies hinderte ihn nicht, am nächsten Morgen wieder vorne anzufangen. Das Unglück dabei war, daß das Vermögen der Seinigen ihm die Verschwendung, der er sich hingab, nicht erlaubte, und daß mein unglücklicher Freund sehr bald, nachdem das Vermögen seines Vaters aufgezehrt war, seiner Mutter und seiner Sckwester zur Last fiel. Jacques, von seinem Ungestüm und seinen Leidenschaften hingerissen, schlug meine Ermahnungen in den Wind. Er erwiderte mir, die Sittenlehre passe sehr gut für mich, denn ich hätte hunderttausend Pfund jährliches Einkommen, und für die Reichen sei es sehr leicht, denen RegelMäßigkeit zu predigen, die keinen Sou besäßen. Ja, wenn er einmal vor lauter Reichthum keine Schulden mehr machen könnte, dann wäre er der glückllchste Mensch auf der Welt. Damals machte er freilich Schulden, davon kann ich reden. Er hätte selbst meine Kasse geleert, wenn ich ihn nach Belieben daraus hätte schöpfen lassen; aber obgleich ich ihn innig lieb hatte, mußte ich doch seiner Entlehnungswuth Einhalt thun, denn es wurde mir bald klar, daß er mich in Verlegenheit brrngen würde, ohne selbst frei zu werden. Außerdem hatte mich Madame von Freneuse gebeten, Jacques nicht sein unregelmäßiges Leben dadurch zu erleichtern, daß ich ihm mit meinem Gelde aushelfe. Sprach man damals nicht von einer Verbindung zwischen Ihnen und Fraulem von Freneuse? Tragomer erblaßte. Sein Gesicht nahm einen harten und schmerzlichen Ausdruck an. Seine Augenbrauen zogen sich fest zusammen, seine blauen Augen glichen einem Wasser, über das ein Schatten hinziehr. Er senkte die Stimme und sagte: Sie rufen mir ei nen der schrecklichsten Momente meines Lebens in die Erinnerung zurück. Ja, ich liebte Marie von Freneuse, ich liebe sie noch. Unsere Hochzeit war schon bestimmt, als das Verhängniß hereinbrach. . . Ich sehe jetzt noch die Mutter von Jacques eines Morgens ganz außer sich vor Schmerz und Entsetzen bei mir eintreten, sich auf ein Sopha in meinem Salon werfen, denn ihre Füße trugen sie nicht mehr, und mir unter Weinen und Schluchzen mittheilen, daß man Jacques arretirt habe. . . Man hat ihn soeben bei mir festae nommen!" rief sie. Da hatte man also den Mord Lea Perallis entdeckt?" Ja, man hatte in dem Zimmer Leas eine mit einem Revolverschuß gemordete Frau entdeckt, deren Gesicht war durch die Wunde vollständig unkenntlich geworden. . . Eine Frau," wiederholte Marenval, den die Form der Aussprache und der Ton, in dem die Worte gesagt wurden, stutzig gemacht hatte. Sie zweifeln also, daß die Ermordete Lea Peralli gewesen ist?" Tragomer nickte ernsthaft. Ja, ich zweifle daran." Aber, mein Lieber," erwiderte Marenval lebhaft, warum haben Sie das Nicht früher gesagt? Jetzt, nach Verlauf eines ganzen Jahres, kommen Sie mit dieser außerordentlichen Behauptung. WaS hat Sie verhindert, während der Verhandlung selbst zu sprechen?" . Zu jener Zeit kannte ich die Gründe noch nicht, die ich heute für meinen Zweifel habe." Und was sind das für Gründe?" Zum Teufel! Sie machen mich rasend mit Ihrer Kaltblütigkeit! Sie erzählen Dinge, die einen um den Verstand bringen könnten, mit einer Miene, als ob Sie den Theaterzettel vor sich hätten. Warum glauben Sie, daß Jacques von Freneuse Lea Peralli nicht umgebracht habe?" Ganz einfach, weil Lea Peralli noch leht." (Fortsetzung folgt.) Hu 00 Anlast Ein seltenes Vorkommnis spielte sich im Maryländer Staats. Zuchthause ab. Ed. D. Brooks, cir Engländer, der in 1895 wegen Ver. ausgabung einer gefälschten Anweisung auf 580 im Stafford - Hotel fünf Jahre Zuchthaus zu verbüßer hatte, wurde bei semer Entlassung au5 der Strafanstalt von seinen bisheriger Genossen in der Zebra - Uniform mit Ehrengeschenken" bedacht. Er fun airte im ucktbause als Hilfs - Post. meister und wurde auf diese Weise mii allen Insassen bekannt. Vor einige, ti ttaitn die Zuchthäusler den Ge danken an. Brook? als Zeichen ihre, Achtung ein Geschenk kaufen zu lassen. Man zoa den Wurden Wevler uRathk und wurde Herr Weyler beauftragt. emen .Stock mlt.oenem Komue.

einen Regenschirm zu kaufen.' An Ueberreichung fand statt. Ein Eomitt von Neun erhielt Erlaubniß, imZuchthaus - Gebäude, wo alle Sträfling: zusehen konnten, die Geschenke zu überreichen, und dabei hielt ein Sträfling. Namens Baker, eine Rede, die sich ge.

waschen" hatte. Brooks dankte natürlich und übergab dem Warden Weyle, ein Schreiben, worin er seine Hochachtung für die ihm zu Theil geworden! Behandlung ausspricht. Brooks wird zu seiner Familie nach England zurück . kehren. ! Ein alter Schwerenöther war Andrew Short von No. 313 Ost 43. Straße, N. V-, aber sein jüngsteLiebesabenteuer war auch sein letztes. ! denn es hat ihm einen Schädelbruch s eingetragen, welchem er im Presbyterianer Hospital erlag. Trotz seiner 72 Jahre hatte Short sich noch immer ein liebeglühendes Herz bewahrt, uni Mary Reilly von No. 311 Ost 60 Str.. Edward Neilly's unverheirath:t Tante, hatte es ihm angethan. Er ver folgte sie mit seinen Anträgen un ließ sich durch ihre beharrlichen Abweisungen nicht abschrecken. Immer und immer wieder näherte er sich der Angebeteten, welche schließlich, um den verliebten Greis loszuwerden, ihren Neffen aufforderte, ihr den lästigen Besucher fernzuhalten. Edward Reilly, ein kräftiger Mann von 20 Jahren, ent ledigte sich auch dieses Auftrages, aber m einer Weise, die ihn selbst mit dem Gerichte in Conflikt brinqen wird. Ein um das anderemal warnte erShort vor ferneren Besuchen. Das half aber Alles nichts. Der greise Seladon kam immer wieder. Als er nun abermals im Reilly'schenHause vorsprach, da verlor der junge Mann die Geduld, packte den Greis und warf ihn die Treppe hinab. Bewußtlos, mit gebrochenem Schädel wurde Short aufgehoben und ln's 5)ospital geschafft, wo er starb. In East-Bernstadt, Ky., erregt eine heimtückische Blutthat allgemeinen Unwillen. Der 13 Jahre alte Clyde Thompson, ein Sohn des Hilfsbundesmarschalls Geo. Thompson, lehnte gegen eine Telegraphenpfosten, als ein junger Mensch Namens Holt des Weges kam. und ihm befahl, wegzutreten, weil er nach dem Pfosten schießen wolle. Thompson weigerte sich, dem Befehle Folge zu leisten, und im nächsten Momente begann Holt zu schießen. Natürlich traf die Kugel Thompson, der mitten durch die Brust geschossen, auf den Tod verwundet, zusammenbrach. JnFo,lgeAnwendungvon Cocaw seitens eines Zahnarztes ist der 14jährige Fred. W. Pope, von Columbus, N. Y.. auf der rechten Körperseite gelähmt und hat das Sprachvermögen verloren. Der Junge litt vor 7 Wochen an heftigen Zahnschmerzen und begab sich zu einem Zahnarzt, der Cocain zur Tödtung der Schmerzen gebrauchte. Nachdem der Zahn gezogen war, trat Lähmung auf der rechten Körperseite ein und kürzlich verlor der Junge auch noch die Sprache. Verschiedene Aerzte habe Pope untersucht und erklären den Fall als hofsnungs los. Oo CittiUtt. Bei den Schlossermeister Leschke'schen Eheleuten in Stern berg weilte seit iniger Jeit die 13jährige Frieda Kranich aus Berlin zum Ferienaufenthalt. Sie nahm letzthin mit der ebenso altenTochter ihres Gastgebers im nahe gelegenen Eilangsee ein Bad. wobei die Mädchen in's tiefe Wasser geriethen und plötzlich unter sanken. Als die am Ufer stehend Ehe. frau des Meisters die gefahrvolle Si tuation der Kinder sah. sprang sie so fort zur Rettung nach; sie zeigte sich jedoch dieser Aufgabe nicht gewachsen. Frau Leschke und die kleine Frieda Kranich, welch' letzten ihre Retterin fest umklammert hielt, gingen von Neum unter und ertranken, während die Tochter deö Schlossermeisters von ewigen herbeigeeilten Schülern geret tet werden konnte. EierdesgroßenAlk, des, so viel bekannt, auögestorbenen nordischen Tauchervogels. Chören zu den großen naturwissenschaftlichen Selten heiten, allein ein Preis, wie er dieser Tage in London in der Versteigerung für einEi gezahlt wurde, 300 Guineen, steht doch bisher einzig da. ES gibt, wie eS heißt, in der ganzen Welt etwa 70 dieser Eier, und da seit vielen Iahren keins hinzugekommen ist und in den letzten 30 Jahren die Zahl der Museen und sonstigen Sammlungen stark zugenommen hat, so sind die Preise gewaltig gestiegen. Vor einem Menschenalter noch hat man ein Ei mit etwa 30 Guineen bezahlt. Falls aber nicht etwa ein Nordpolfahrer in hohen Breiten wieder auf lebende Exemplare und Eier stößt, wird der neueste Preis wohl kaum vereinzelt bleiben. Der Alk war ein mächtiger, harmloser,dum mer Vogel, der von Fischen lebte, ein großes Ei legte und Niemanden Schaden that. Eine schreckliche Blutthat ereignete sich in Hildesheim. De; frühere Althändler Fritz Diedrich. 66 Jahre alt. verletzte die etwa 30 Jahre alte Arbeiterin Albertine Baldm schwer durch einen Schuß in die Brust, weil die Baldin erklärt hatte, sie wolle nichts mehr mit dem Diedrich zu thun haben. Die Mutter der Verletzten, eine geschiedene Juliane Baldin. etwa 53 Jahre alt, warf sich zwischen Beide, um Diedrich von weiteren Gewaltth'ä tigkeiten abzuhalten. Nun wandte der Unhold seinen Revolver gegen Frau Baldin und schoß sie ebenfalls in die Brust, daß sie lautlos zusammenbrach und sofort verschied. Auch ein in ver Nebenstube befindliches Kind des Schwagers der Albertine Baldin wollte der Rasende ebenfalls erschießen, wurde aber durch Albertine B welch den D. ansaßte, daran verhindert, wo rauf eö zu einem Ringkampf . kam. Gleich darauf rschienen Hausbewoh ner und veranlaßten die Verhaftung d$ Wrders. . :

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fccjntflt Nie heilsamen Kräfte dieser Arzneimittel. Ich babe zwei Paikete von Dr. Kay'SRenovator gebraucht und fuble jetzt besser, als vor Iabren. Ich bin überzeugt, daß d,e großen Erfolge Ivrer Heilmittel die erhaltenen Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich küdlte durch und durch krank, ermüdet und dmwllig. gebrauchte ltzren Renovator vorschriflsmäkig. In den ersten Tagen fühlte? tdj nnch qe ckwachter. aber nach einer Woche weiterrn Gebrauchs nqte sich em merklicher Wechsel zum Beer werorn. Ich nehme leyt gelegenllich, e nach Bei.urfmg. icdcn Nachmittag ein bi zwei Tosen. Turch den Gebrauch Ilires RenovatorS habe ich :n einer natürlichen Weise meine Em gemeide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.Dr, Ia.y9s Renovator JBot einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin stdrm jeden Winter lrichteren Angriffen pikier jtrankknt ungelagr um dieselbe .nt ausgesetzt. Ihr Dr. ay's Lungendalsam deilie mich ,n diesem Winter sofort. Ich dabe stets mit sicherem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Jamilie gegen Husten und rkältungen angewen det. soweit meine Ersadrung geht kann ,ch mir gutem Gewissen Ihre Medizin als das empfeh len, tvas Sie für dieselbe beanspruchen." Sanz Ergedenu Carl Jang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen LtansaS City Presse." kansa? Citv. Mo., den 30. Mär, 1897. PreiS 25 Cent uni f 1.00. verkauft Yen Zotbeker der durch die P? versandt. Wenn Aktttk erfolglos find und alle andere Gegenmittel feblschkagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und beilen chromcke rankbeiten. Schreibt un für "Dr Kay's Home Treatmeot;" ti ist ein wertbvolles Buch von tt Seiten. Man aorejsire ; DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - Omaha, Nebraska.

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Die Qur schristlich garatttirt oder das Geld . zurückerstattet. SRi: einem KapUal von ein kalb, SWXUn Dollar hinter nn8, garantire mir venerische Vltveraiftuna nicht etwa theilweise oder nur vorübergehend, sondern dauernd zu heilen. Wir kunren in vkrhältnißmäßig kurzer Zeit und sät alle Seit. Fälle von syphilitischer lutver aiituna. die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind seit damal nicht mehr ausgedrocken. Wir geben ledem unser Patienten eine schristliche arantie, ihm da für die Kur gezahlte Geld zurückzuerstatten, fall wir ihn nicht kurtren sollten. Leidende, die nicht in Chicago wobnen. wer den von uns aus brieflichem Wege kurirt, wenn sie unS eine genaue Beschreibnng tbr Fall und ihr ustand einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von unS die selb bindend schriftlich arantie. Wer aber nach Chicago ur Behandlung kommen will,' dessen Hotei und Reisekosten werden wir, im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfall bezahlen. Ähreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit grundlich zu oeilen. für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung habe verschaffen können, t fordern die ganze et, deranS, nA eie FU xu zeigen, den uns et wunderbares Heilmittel nicht nat heilen können. Keiner unserer Patienten kann um snn Geld kommen. Wir garantiren im Falle drt MifzetsolgeS jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben weder gehnlt, noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben, lte, chronische, tiefeingewurzelt Fäll wer, de t 30 bis 90 Tage geheilt. Schreibt uns um die Adressen von Leuten. d,e mir geholt, und wir werden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Ta kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seelenaualen ersparen. Sind die Symptome Audschlage im Gesichte, Bläschen m Mund und Hal, rheumatische Schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehende aar. Aukschlöge am Srp-r. Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe n. f. w., dann soll man wahrlich keine Zeit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potasche gebraucht, gebe sofort aus, da diese, nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sosort. Preßte Verschwiegenheit aarantrrt. entlche Biese werden deutsch beantwortet. flTrtrtb Sstemehii GTjü

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Ä TZ&&iÜhi Äte Frau d e an der Böhmkenstraße in Hamburg wohnhaften Donkeymannes W. Achtermann hat ihren Mann, mit dem sie elf Jahre verheirathet ist. mit dem zwölften Sohn beschenkt. Sämmtliche Kinder sind am Leben und erfreuen sich einer guten Gesundheit. Jüngst w y N t e sich in Futschu eine untröstliche Wittwe aufhangen. In China und in Malabar war es ehemals heiliger Brauch, daß die Wittwen sich bald nach dem Tode ihres Gatten das .Leben nahmen. Diese grausame 'Treue verschwand allmählich. Doch givt es auch heute noch Wittwen in China, welchen das Leben unerträglich wird. In solchem Falle fordert die Wittwe alle ihre Freunde auf. ihrem fniwilligen Tode beizuwohnen, der, nach den orthodoxen Riten, iur durch Aufhängen erfolgen darf. Die Wittwe bereitet einen kleinen Galgen und einen Strick vor. Also that auch die Wittwe von Futschu. Tausende von Personen folgten ihrer Einladung, um sie h'ängen zu sehen. Zum Unglück für die Wittwe und ihrPublikum wurden auch einige amerlta7'sche Missionare benachrichtigt. Ein? junge Missionarin, Miß Kinsmill. versuchte die Wittwe umzustimmen. Andere benachrichtigen den Untervräfecten. der Polizeiagenten zu der Wittwe schickte. Diese mußten Miß Kinsmill beschützen, welche, di yeute lynchen woüten, weil die .fremde Teufelin die heilige Hand lungstöre. D Missionare nahmen die Wittwe zu sich, aber viel hatte sie dadurch nicht gewonnen. Da man'ste nicht hängen lassen wollte, biß sie 'sich mit den Shnen die Zunge ab. Solch Thaten sind im Orient nicht selten.

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The Appendix of 100 pages embraces

Proper Names in Bt Fiction. Historv. GeoeTaühv.etc Foreiim Word Wagnalls Co., 30 Lafayette Pl .y. 'twm( ? Chicago. III. x Schneidet dies aus ConponHo. 16, und schickt mit Order orte tu tzent iaarre schnell antukühre und um ifi; - - tiaais! 11h Ctri ml aa tri. I - ' - , " " V V AJJ V I . Preise von $5.00.

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