Indiana Tribüne, Volume 22, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1899 — Page 1
o xh y AA A KV K fV Mi r n s 9 vi i 1111 ? ) y iy xy vw U' w ?4 i& y ia Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang SS Indianapolis. Zndiana Vonnerstag, öen 2 August 1899. No. 33G
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rothers, Editorielles. Die gesammte diesjährige Weizenernte deS Lande wird auf 635.000.000 Bushel geschätzt, waS, obwohl um 140.000.000 weniger als lttzteS Jahr, doch nur zweimal übertroffen worden ist und zwar im Jahre 1891 und im Jahre 1893. Die Velschkornernte wird auf 2,200.000.000 Bushel geschätzt, 279.000.000 Lushel mehr als letztes Jahr und nur ein einzigeS Mal Übertrossen, im Jahre 1L96. - Während militärische Autori täten sich längst darüber einig find, daß eS einer großen Truppenmacht bedarf, um die Ausstände auf den Philippinen zu unterdrücken, verkündet jetzt Präsident Schurman von der Civil. ComMission für die Philippinen, die Aufstände seien nur klein und leicht zu unterdrücken. Gleichzeitig empfiehlt er Luzon der amerikanischen Einvander- , (ntiCki.: -r x U"B .yyuippinrn fliciajcn einem Chamäleon, sie zeigen jedem Befichtiger eine andere Farbe. Dem PräfiI k . 1 fil... t 1 ' r m "ntcn qurman ,qelnen Nk IN rSNgem Lichte geschillert zu haben. i 7 Q "7 l?5pansionSfreundliche Organe, so schreibt The KansaS City TimeS," weisen mit Stolz auf die amtlichen Verlustlisten aus den Philippinen hin. Nur 725 Amerikaner haben ihr Leben geopfert, nur 725 aus der Blüthe ZuneamerikaS wurden getödtet, nur 725 Brüder und Söhne von Amerinern gingen in den Tod, um aufbauen zu helfen ein Kolonialreich, um ein Volk zu unterwerfen, das seit über 100 Jahren für persönliche Freiheit und nationale Unabhängigkeit ringt. Nur 1725 gingen zu Grunde, um noch nicht den hundertsten Theil deS ersehnten Gebietes zu erobern, welches jetzt von Soldaten besetzt ist, die Tag und Nacht ÄÄ WttfYi. 725 SHmrvf.nr rt.fAM.t tinfc Ccinen SmPfa0 Sb.kz.ug,. daß f! , . . . ? leine acye eine verlorene IM i um 23. Juni 1898 theilte Admiral Dewey der Regierung in Washington mit: Dieses Volk ist sähiger sich selbst zu regleren, ais etc Sudaner, und ich kenne beide Rassen !" Am 29. August desselben ZahreS wiederholte er, waS er im Juni gesagt und fügte hinzu : Weitere Begebenheiten haben mich in meiner Ansicht bestärkt." Um solch ein Volk zu erobern, wurden 725 Amerikaner geopfert, und der Krieg hat kaum seinen Ansang genommen. ES ist erftaunenSwerth, wie gering Menschenleben in Washington ge schätzt werden. Man spielt ein ver zweifelte? Spiel, den Sieg über die Ueberlieferungen und Einrichtungen der Nation davonzutragen, und inzwischen den Verdacht und die Unruhe des Volkes zu beschwichtigen. Sechs Monate haben 40.000 der besten Solfcatcn und Matrosen gekämpft, find Tag und Nacht von einem Ort zum anderen marlckirt. um imverialikilcke 1 ' ' ' i-it gelände von 60 Meilen und einen In I a ff m tr lanonnq von iu mtwtn i alles, was sie aus 114.000 Quadratmeilen heraus I ..e....:r. k.?.. , ?k.. k.".. nctK , - fl" Todte. Und waS sie halten, wird Tag und SlaSk von oen ingevorenen an 'kch"- E' wi'd u. bricht... daß ldie Insurgenten aus zersprengte und
unorganifirte Banden reduzirt seien, und im nächsten Athemzug erzählt man unk, daß eine Armee von 50.000 Mann von Nöthen sei, diese ausgelösten Banden zu bewältigen.
ArHUchlichlell. Wetterbericht. Gewitter und kühler heute Nacht; schöreS Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 90 Grad, niedrigste 67 Grad. Scblssel's Badeanstalt-Tempera-tur 84 Grad. Die Zollschwierigkeiten zwischen Deutschland und denVer. Staaten. Washington, 23. Aug. Baron Benno von Herman, der landwirthchastliche Attache der hiesigen deutschen Botschaft, ist von einem zweimonatichen Besuche in Deutschland zurückgekehrt, wo er in der Zwischenzeit Geegenheit hatte, den Verhandlungen über daS Fleischbeschau - Gesetz im Reichstag und der agrarischen Bewegung, die jetzt in Deutschland so sehr in den Vordergrund tritt, genau zu olgen, und sich auch mit der Frage deS Exports von Rübenzucker auS Deutschand nach den Ver. Staaten eingehend zu beschäftigen. Bezüglich deS Fleischbeschau - Gesetzeö, daS dem deutschen Reichstag noch unerledigt vorliegt, sagte er, daß die vom amerikanischen Kongreß in die andwirthschastliche BewillizungS-Bill aufgenommene Bestimmung, wodurch der Ackerbau - Sekretär ermächtigt wurde, solche deutsche Exportartikel auszuschließen, die er als der Gesuvdheit schädlich betrachte, wie Spielwaaren wegen ihres Anstriches), in Deutschund viel Mißstimmung hervorgerufen und eS der deutschen Regierung sehr erschwert habe, die Annahme deS GeetzeS durchzusetzen. Vorläufig ruhe daS Gesetz blS zum November im Reichstag. BiS dahin werde die Regierung mit den Führern der Agrarier in'S Vernehmen treten und versuchen, ein Verständniß zu erzielen. Die große Stärke der agrarischen Bewegung in Deutschland betonend, agte Baron Herman, die ZckerrzportFrage sei eine wesentlich agrarische Frage. Durch die Bestimmungen deö derzeitigen amerikanischen Tarifs würden die Interessen der deutschen Räbenzucker - Industrie empfindlich gechädigt, und die Agrarier seien der Ansicht, daß jene Bestimmungen nicht nur an sich ungerecht seien, sondern aktisch aus eine gehässige Untercheidung zu Ungunften von Deutschand hinausliefen. Die Ver. Staaten stellten sich in der Frage auf einen zu engherzigen Standvunkt. Es bringe hnen doch viel weniger Vortheil, die Zuckerrohr - Industrie halbbarbarischer Länder heben zu helfen als die ZuckerProdukte zivilisirter Länder zu kaufen, welche im Stande seien, von Amerika wieder zu kaufen. Da die Ver. Staaen nicht so viel Zucker produzirten alö sie alljährlich konsumiren, so müßten sie das fehlende Quantum irgend woher aus dem Auslande beziehen. Ob eö denn unter diesen Umständen für die Ver. Staaten nicht besser sei, von deutschen Produzenten zu kaufen, als sich z. B. an die Zuckerrohr-Zndustrie von Java zu halten, daS wenig oder gar nichts von Amerika wieder kaufen könne ? Die deutsche Regierung ziehe auS der Zucker-Steuer des Landes Einnahmen in Höhe von tz30,000,000 per Jahr, während sie für Srport-Prämien nur $6,000,000 bezahle; die Prämie fließe somit auS den Taschen der ZuckerProduzenten, nicht auS dem Reichs schätze, da sie ein Theil der Steuer sei, welche der Produzent von seiner Induftrie entrichte. ES verhalte sich da mit ähnlich wie mit der amerikanischen Steuer aus gemischtem Mehl, die beim Export solchen MehlS dem Produzenten rückvergütet werde. Im Allgemeinen schien Baron von Herman der Anficht zu sein, daß die schwebenden Fragen sich zur Zufrieden heit beider Länder lösen ließen; durch , r eme Beruanoigung uver etc elnschlagtge Gesetzgebung wurde die Schwierigkeit schon halb gelöst sein Beide Nationen seien in ihren Anschauungen zu weit vorgeschritten, um nicht zu erkennen, daß ihre Interessen in der Weiterentwicklung ihrer bereits bestehenden Handelsbeziehungen liegen
und nicht darin, ,eine chinesische Mauer" gegen die übrige Welt auszu-richten.
Saubere Freiwillige. Denv er, 23. August. Die hiesige Bevölkerung hat mit den nach den Philippinen hier durchpasfirenden Frei willigen Erfahrungen gemacht, welche hre weitere Bekanntschaft nicht wünschenöwerth macht. Nach Ansicht erfahrener Männer hat eS in keinem Heere der Welt eine solche Rotte verkommener Gesellen gegeben und wird eS, wenn nicht bald besseres Material zukommt, für die Regierung der Ver. Staaten nöthig sein, dieser Bande von Halsabschneidern bald neue Regimenter nur zu dem Zwecke nach zusenden, um sie, und nicht die Tagalen unschädlich zu machen. In Denver kann man die regulären Soldaten gut beurtheilen, weil hier seit Jahren in Fort Logan Infanterie und Cavallerie garnisonirt war. So lange die alte Garnison hier lag, verfehlte die Bevölkerung nie, ihren Dreß Paraden" und Festlichkeiten beizuwohnen, denn sie wußte, daß jeder der Soldaten sich anständig zu betragen wußte. Diese ozenannten Freiwilligen, die jetzt nach Manila abgehen, find aber ein so miserableö EorpS und ihr Betragen ist ein so schlimmes, daß Zedermann eS vorzieht, ihnen mindestens tausend Schritte fern zu bleiben. Am Sonnag wurden allein zwei Polizisten von einem Mitgliede deS 34. Regiments blos deshalb ermordet, weil sie verucht hatten, dem gesetzlosen Treiben der Soldateöka Einhalt zu thun. DaS hat die Bürger und die Zeitungen in olchen Harnisch gebracht, daß man sich ernstlich mit der Idee trägt, an die Regierung eine Petition zu richten, den Soldaten, die nach San Francisco, bezw. Manila bestimmt find, keinen Aufenthalt hier zu erlauben. Manche der Kerle, die hier Rast machten, gleichen in ihrem Benehmen viel eher Indianern, als civilisirten Menschen und AlleS war froh, als sie der Stadt den Rücken kehrten. Der FensterglaS-Trust. M art in S vi l le, Ind., 23. Aug. Fabrikanten, welche 92 Prozent der ganzen Fensterglas - Produktion der Ver. Staaten repräsentiren, haben eine Combination gegründet, welche über ein Kapital von 5300,000,000 verügt und den Namen American Window Glaö Co. führen wird. Die Gesellschaft wird in nächster Loche in New Jersey und in Pennylvania inkorporirt werden. Die Fabrikanten werden für ihren Besitz 40 Prozent in Baar und 60 Prozent in Aktien erhalten. Die Priorität. Aktien beziehen jährlich 7 Prozent, ehe von dem Ertrage aus die gewöhnichen Aktien etwas entfällt. Die Beamten find : JameS A. ChamberS, PittSburg, Präsident. E. H. Hart, Muncie, Vice - Präsident. 3oel Sayre, PittSburg, Schatzmeister. E.3. Phillips, PittSburg, Sekretär. Der DreyfuS-Pro zeß. Renn eS, 24. August. Die Er öffnung der Gerichtssitzung in dem DreyfuS-Prozesse fand heute in der üblichen Weise statt. Labori führte einen Zeugen ein. der im Hause Boudson verkehrte und der aussagte, daß Herr und Frau Boudson sich dahin auSsprachen, daß sie DreyfuS nicht des VerrathS fähig hielten. Oberst Maurel, der Vorsitzer deS Militärgerichtes, daS in 1894 DreyfuS schuldig erklärte, sagte, daß er bloß eineS der geheimen Dokumente gesehen habe. Welches ? fragte Labori. Der Zeuge schützte Geheimniß vor und sagte, Gen. Mercier wisse vielleicht mehr darüber. Labori ergriff die Gelegenheit, Mer cier nochmals zu befragen. Mercier gab zu, dem Gerichte in 1894 geheime Dokumente vorgelegt zu haben und erklärte, er sei bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Labori: AlS Sie die Verhaftung DreyfuS' anordneten, hatten Sie noch andere Beweise als daö Bordereau ? Ja. Warum wurden diese Beweise dem Präsidenten Frankreichs vorenthalten Mercier verweigerte die Antwort. Auf eine diesbezügliche Frage ant
wartete Mercier, daß im Generalstab
keine Verfolgung der Juden stattfand. Labori fragte dann Gen. Mercier betreffs deS angeblichen Syndikats, das 35 Millionen zur Vertheidigung Dreyfuö' aufgebracht babca soll. Mercier antwortete, daß ihm daö Gen. Freycinet formell mitgetheilt habe. Wie formell ? Hier beschwerte sich Gen. Mercier über dte Art und Weise LaboriS und sagte, er sei nicht der Angeklagte. Labori und Mercier geriethen heftig aneinander, so daß daS ganze Publi kum sich neugierig erhob. Große Aufregung herrschte, aber eS gelang dem Präsidenten die beiden Dikputanten rasch zu beruhigen. AlS gleich darauf Labori fragte, waS die rothen Bleistiftftriche auf einem der geheimen Dokumente zu bedeuten hätten, stürzten sich alle Generäle und Offiziere auf die Tribüne und allge meiner vpui enmano, wie im Wirthshaus. Gen. Gonse erklärte, die Striche müßten von Henry her rühren, worauf AlleS lachte. Mercier wurde wieder heftig, als Labori ihn den Fürsprecher de AamS nannte und DreyfuS erklärte emphatisch, dab ibm in 1894 kein andere Dokument gezeigt worden sei, als daö Bordereau. AlS ein Zeuge wiederum erklärte, er halte DreyfuS für schuldig, rief DreyfuS : Phrasen find werthloö. Bringt Beweise !" ehi??s.NachriSten. Angekommen in : Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Sork. Neapel: Aller" von New Jork. Southampton: St. Paul" von New Jork. Liverpool: Pavonia" von Boston; WäSland" von Philadelphia. Queenötovn: Servia" von New Jork. New Jork: Barbarossa" von Bremen; Auranian" von Liverpool; Pennsylvania" von Hamburg und Boulogne; Saale" von Bremen. Boulogne: Spaarndam" von New Jork nach Rotterdam. ,, allerlei. 7? u x 6 5 a r t Ul c es) t a n t n c t Nachbarin genommen hat die Gattin des bei Dearboru, Mo., ansässigen fsrmers William Montgomery. In eir.em Proces; hatte Frau Hannival Ocllier aeaen die Genannte Aussaaen gemacht und dadurch tourde letztere derartig in Wuth gebracht, daß sie ihre fycinoin mit einem Schuß todt zu Bo den, streckte. 'CöettetnemMonatweroen die warmer von Burlinaton. Mercer und Ocean County. New Jersey, von einer Bande Huhnerdiebe tm Großen bestohlen. Die Bande schasst tyre Beute in Wagen fort, bringt sie auf den Markt und macht glänzende Geschäfte. Soviel die Township - Eonstabler w ssen. zäblt die Bande acht bts aefcn Mitglieder, welche paarweise in verschiedenen Gegenden operiren und so sechs bis zehn Farmen zede iacht heimsuchen. Wie es heißt, werfen die teve mit einer Mischung von Ammoniak und Cklorokorm actränkte Schwämme in die 5oühnerställe. Die 5)ühner werden durch den Geruch der Mischung betäubt und können dann bequem emgesackt werden, ohne dafe sie auch nur das geringste Geräusch machen. Dte Farmer sieben im Beart . ein tgtlanzComite Ziu organisiren. DerKellneröermann j)essenmüller vom Elberon 5)otel. Elberon. N. I.. tst tm Ocean vor dem beron Beack Club Sause und wie zwei seiner Freunde behaupten, vor den Augen des Lebensretter jener fashionablen Gesellschaft, elend ertrunken, oyne oan eine Hand zu seiner Rettung gerührt worden wäre. Wie William cyaumbürg und Max Berger versichern, wurde Hessenmüller, der vor dem yotel oadete. von der Unterstr'ömung in die See hinaus und vor das Clubhaus getrieben. Beide schlugen Lärm und versuchten ibren Kameraden zu retten. doch war die Strömung zu stark. Der Bademeister des hochfeinen Elberon Aeack Elub soll nebst seinen Asilsten ten in der Nähe gestanden haben und als Sckaumbura tbnen zurtes zu oel fen. keine Antwort gegeben haben. Als er das Boot baden wollte, wetcyes oe reit lag. verbot man ihm dies und'mo tivirte'das Verbot mit der Erklärung. dah es zu spät sei. Diese, wenn Sckaumbura die Wahrheit berichtet hat. ungeheureBrutalität, soll auf einen Bekebl iener hochfeinen und erclustven Clubgesellschaft zurückzuführen sein. - fr ! rr im k . ccmuuuci juui cci ssvyu uuc (Cl chen schweizer Geschäftsmannes.
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