Indiana Tribüne, Volume 22, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1899 — Page 2

Fndw5m Tribüne. Erscheint TdgUch nnd

Vt täglich ,Trib2n" kostet durch bcnXrlau J Scnti per Woche, die eonntZgS.,rribÜR'S lextl pe Woche. Seide uf ktoc IS ,t kei WCCentl p IKoxat. Vtx P,ft ußerlzali d. Out Igeschi I V rab ,hlns X' IHM. Dffi 18 esv Vlsbaa tratzs Indianapolis, 3r.d., 23. August 1899. Humane KrlegSfüyruttg. Dn bekannte Chirurg Professor Dr. d. BrunS in Tübingen, der sich seit ei Niger Zeit mit Vorliebe der Erforschung kriegschirurgischer Fragen zuwendet, veröffentlicht soeben eine kleine Schrift, deren Inhalt wie ein Mißton in die lieblichen Friedensharmonien der Haager Conferenz hineinklingt. Es handelt sich um eine Untersuchung über die Wirkung der neuesten, englischen Armeegeschosse (Hohlspitzengeschojje); und das Ergebniß, zu dem der Tübinger Gelehrte gelangt, ijl ein für England recht beschämendes. Daß unsere Vettern jenseits des großen Heringsreiches überall da, wo ihre Jntereen ernstlich gefährdet erscheinen, sentimentalen oder auch nur menschlichen Regungenwenig zugänglich findest besannt. "Die Geschichte des jüngsten indischen Grenzkrieges, in dem die manermordenden Dumdum-Geschosse mit den kräftigen,verschlagenen und tapfern Eingeborenen gründlich aufräumten, liefert den besten Beweis für die unter Umständen schrankenlose Rücksichtslos sigkeit der englischen Kriegssührung. Inzwischen hat man diese Geschosse, bei denen bekanntlich die Spitze des Bleikerns frei aus dem Nickelmantel hervorragt, wieder verlassen angeblich deshalb, weil ihre grausame Wirkung den Unwillen der andern Nationen erregte, in Wirklichkeit wohl mehr aus technischenGründen, besonders wegen ihrer geringen Durchschlagskraft; die Idee aber, ein Geschoß darzustellen, das den getroffenen Feind stets mit Sicherheit außer Gefecht setzt", wurde beibehalten, und führte zu? Anfertigung der Hohlspitzengeschosse. Diese Patronen, die aus einem Bleikern mit Nickelmantel bestehen, tragen an ihrem vordem konischen Ende einen cylindrischen Hohlraum von 2 Millimeter Weite und 9 Millimeter Länge, der an der Spitze nach außen mündet. Um über die Frage nach der Wirkung derselben in einwandfreier Weise Aufschluß zu erhalten, stellte Professor v. Vruns mit der Oiiginilroaffe eine gr'ößere Reihe von Schießversuchen an.wobei sich zunächst die interessante Thatfache ergab, daß der Höhlraum an der Spitze des Geschosses auf die Flugkraft desselben keinerlei nachtheilgen Einfluß ausübt, daß also in der ballistischen Leistung des Hohl- und Vollspitzengeschosses kein Unterschied besteht. Zur Beurtheilung der Wirkung der Hohlspitzengeschosse bei ihrem Eindringen in den menschlichen Körper wurden die mit den gewöhnlichen VollMantelgeschossen und die mit den Bleispitzengeschossen erzielten Ergebnisse zum Vergleich herangezogen. Die Ver- ' suche lieferten den Beweis, daß das Hohlspitzengeschoß sich bei Nahschüssen, bei denen das Vollmant?lgeschoß keine Formver'anderung zu erleiden pflegt, außerordentlich leicht deformirt, und zwar ganz besonders bei Schüssen in feuchte und flüssige Stoffe. Die Folge davon ist eine Zertrümmerung desselben in zahlreiche kleine und kleinste Fragmente, die ausgedehnte Zerreißungen der Körpergewebe herbeiführen und namentlich in den mit Flüssigkeit angefüllten Hohlorganen des Körpers ganz entsetzliche Verheerungen anrichten. Tieje 'ingemein heftige Wirkung erklärt v. Brnns wohl mit Recht durch die Annahme, daß im Moment des Auftreffens die in der Höhlung abgesperrte Luftsäule und die eindringende Flüssgkeit einem so hohen Druck ausgesezt werden, daß das Geschoß explodirt. Die ausgesprochene Sprengwirkung in den Weichtheien läßt bei größerer Entfernung nach und ist auf 600 Meter Entfernung erloschen. Was die Knochenschüsse anbelangt, so sind hier gleichfalls die durch Hohlspitzengeschosse erzeugten Verletzungen ungleich schwerer als die durch Vollmantelgeschosse und erreichen fast die zerstörende Wirkung der Bleispitzengeschosse. Die Haut ist in 26 Längsrissen aufgeplatzt, der Knochen in Trümmer zerschellt, der Zerreißungsherd an der Ausschußseit, von Hühnerei-, ja. von Gänseeigröße. Daß an eine conservative BeHandlung solcher furchtbaren Verletzungen gar kein Gedanke ist und in der weitaus überwiegenden Zahl aller Verwundungen der Extremitäten nur die Amputation für den Arzt in Frage kommen kann, dürfte ohne weiteres einleuchten; ebenso liegt die Vermuthung nahe, daß Schüsse, die die Brust des KriegerS treffen, fast stets durch Zerreißung lebenswichtiger Organe tödtlich sein müssen. Wie man sieht, erreicht die englische Heeresleitung ihren Zweck, den getroffenen Feind außer Gefecht zu setzen, durch die VerWendung derartiger Geschosse in fast idealer Weise wenn auch freilich ein wenig auf Kosten der Humanität. Die Dumdum-Geschosse dienten, nach einer Aussage deS englischen Militärbevollnächtigten auf der Friedenskonferenz, nur dazu, dem Ansturm wilder Hörden gebührend entgegenzutreten; die Hohlspitzengeschosse haben in der Schlacht von Omdurman die geschlossenen Reihen der Derwische gesprengt und Tausende derselben niedergestreckt, und es stellt sich heraus, daß auch die englischen Truppen gegen Transvaal mit dieser grausamen Waffe ausgerufiet sind. Wahrlich ein eigenartiger Beitrag zu der vielfach erörterten Frage, inwieweit die Bestrebungen und Ziele der Friedensapostel praktisch durchführbar erscheinen! ! I e mehr Fehler du hast, um so $35? gehler suchst du in Andern.

Drahtsabricatlon.

Trotz Marconi und Wickler als Er findern der Telegraphit one Draht' wird wohl in absehbarer Zeit der Bedarf an Draht nicht geringer werden, ja, man darf im Gegentheil annehmen, daß das Umgekehrte eintreten wird, denn Telegraphie und Telephonie sowie die Verwendung der Elektricität zu Kraftzwecken werden sich in Zukunft noch weit stärke? entwickeln als bisher. Die Erzeugung des Drahtes reicht bis ins graue Alterthum zurück, schon die alten Agypter stellten ihn her; allerdings wurde er damals allein durch Aushämmern des betreffenden Metalls erzeugt. Erst im Mittelalter ging man dazu über, ihn zu ziehen. Die heute übliche Herstellungsweise besteht darin, daß man kurze, dicke Metallblöcke in einem Walzwerke, dessen Walzen entsprechend eingedrehte Vertiefungen zeigen, zu Stangen und Drähten bis zu 6 Millimeter Dicke auswalzt, dann kommen diese Drähte auf senkrecht siehende Trommeln und werden durch Stahlplatten mit immer enger werdenden Löchern hindurchgezogen, bis sie den gewllnschtenDurchmesser erreicht haben. Natürlich kann dieser Prozeß nicht vom Anfang bis zum Ende ohne Unterbrechung durchgeführt werden, da allmälig das Material so spröde wird, daß es abreißen v5rde. Handelt es sich um die Herstellung von Stahldrähten, die ihrer Zähigkeit und Billigkeit wegen für den genannten Zweck wohl die weiteste Anwendung finden, dann wird der Draht mehrmals in Tiegeln unter Abschluß der Luft rothglllhend gemacht, um dem Material die Sprödigkeit zur WeiterVerarbeitung zu nehmen; nach ganz langsamem Erkalten wird er in ein Säurebad gethan, um die Ozidschichten zu entfernen, die sich sonst mit in den Draht hineinziehen würden, sodann kommt er in ein Kalkwassnbad, um die rostbildenden Wirkungen des Säurebades abzuschwächen. Nun erst kann er wieder auf dem Drahtzuge einer Weiterbehandlung unterworfen werden, wobei er, um den Kraftrerbrauch und die Abnutzung zu vermindern. mit Seifen, Fetten oderOelen geschmiert wird. Die Herstellung des Rohproductes geschieht auf verschiedene Weise. Das am meisten kohlenstoffhaltige Gußeisen wird entweder in einer Bessemerbirne unter Hindurchpressen von Luft geschmolzen, wobei der Kohlenstoff verbrennt, oder es wird nach dem Verfahren von Siemens das Gußeisen mit Eisenoxyden zusammengeschmolzen, wodurch ebenfalls die Kohle reducirt wird, oder endlich nach dem Siemens - Martin - Prozeß wird anstatt der Eisenoxyde Schmiedeeisen, das sehr geringen Kohlenstoffgehalt hat, zugesetzt. Außerdem wird aber Mangan besonders zugesetzt, da der Stahl hierdurch eine besondere Zähigkeit erhält, während der Gehalt an Kohlenstoff ihn hart und elastisch macht. Die sonst noch vorhandenen Beimischungen an Schwefel und Phosphor sind schädlich, lassen sich jedoch nicht ganz vermeiden. In besonderen Fällen wird auch der Draht, bevor er das letzte Zieheisen passirt, einem besonderen Härteprozeß unterworfen, indem er von dem vorletzten Zieheisen in einen Glühofen hineingeleitet wird, sodann zur Abkühlung ein Oelbad durchläuft, um vor dem letzten Zieheiscn durch ein geschmolzenes Bleibad nachgelassen zu werden. Da der so hergestellte ungeschützte Stahldraht allen Einflüssen des Wassers und der Luft ausgesetzt ist, so wird er entweder durch einen Galvanisationsprozeß mit einem Zinküberzuge versehen, oder er wird in einem geschmolzenen Zinnbade verzinnt. Neben dem Stahldraht findet der Kupferdraht die ausgedehntesteAnWendung zu gleichem Zwecke. Seine Herstellung verläuft in ähnlicherWeise, er wird ebenfalls, wenn er durch den Ziehprozeß zu spröde geworden ist. zur weitern Behandlung durch Glühen geschmeidig gemacht, die Widerstandsfähigkeit kann ihm aber nicht durch das Härten ertheilt werden, es wird dies, durch das Ziehen selbst erreicht. Die Leitungsfähigkeit ist eine wesentlich höhere als die des Stahldrahtes, sie beträgt fast 93 Procent, dagegen ist die Widerstandsfähigkeit für viele Fälle zu gering; um diese zu erhöhen, wird dem Kupfer bei der Herstellung 5 Procent Zinn und etwas Phosphor beigemischt, so daß die sogenannte Phosphorbronze entsteht; während hierdurch allerdings die Widerstandsfähigkeit stark steigt, geht die Leitungsfähigkeit um fast 30 Procent zurück. Vorsicht bei Jns,ctenstiche,L. An den Folgen eines Fliegenstiches ist die Ehefrau eines in der Nähe Berlins wohnenden Milchhändlers gestorben. Die Aermste wurde unterwegs von einer Fliege hinter dem Ohre gestochen, und obgleich sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde, starb sie bereits vir Tage später unter furchtbaren Schmerzen an einer BlutVergiftung. An demselben Tage meldete der Draht ein ähnliches Vorkommniß aus Köln. Hier wurden fünf Personen in schwer krankem Zustande in's Hospital gebracht, welche ebenfalls von giftigen Fliegen gestochen worden waren. Ja, wird vielleicht mancher verwundert einwenden, bergen denn die Fliegen, die verbreitetsten unter Un thierischen Hausgenossen, wirklich ein so gefährliches Gift in ihrem Körper? Ein Jeder von uns weiß, daß der Stich einer Mücke oder Biene durch Einim psunz einer scharf reizenden Flüssigkeit eine Art Hautentzündung hervorruft; allein sie schwindet trotz der erheblichen Beschwerden, die sie im Anfange macht, meist in einigen Stunden oder Tagen, ohne nachhaltigeFolgen zu hinterlassen. Noch harmloser alö Mücken und Bienen erscheinen die Fliegen. Und tech sind sie alle tückischer, alö man glauben sollte. Sie alle und manche andere Jnsecten, mit denen wir gelegentlich in Berührung kommen, spielen wie neuere Untersuchungen ergeben baben bei der Uebertraauna ansteckender Krankheiten eine wichtiae

Rolle. Sle verschleppen KränMtSkeime von einem Orte zum anderen oder impfen ihn direct tn'S Blut ein. Gerade der Karbunkel, welcher so häufig zu einer schweren Blutvergiftung führt, ist oft die Folge des SticheS einer bösartigen Fliege, die sich von fauliaen, in Zersetzung begriffenen Stoffen genährt hat. Kein geringerer als Robert Koch hat vor Kurzem auf den Zusammenhang zwischen dem Sumpffieber und den Moskitos hingewiesen; gerade zur Nachtzeit, wenn die blutgierigen Jnsecten ausschwärmen, findet die Uebertragung des Krankheitsgifteö statt, namentlich zur Zeit einer Epidemie besteht diese Gefahr. Sich gegen eine solche Ansteckung zu schützen, ist gewiß schwer; glücklicherweise gehört sie nicht zu den alltäglichen Vorkommnissen, und Fälle, wie die oben mitgetheilten, brauchen uns nicht ganz ängstlich zu machen. Eine Mahnung aber enthalten sie: Wer von einem Jnsect gestochen worden ist und danach eine stärkere, schmerzhafte Aufschwellung bemerkt, die bei Anwendung kalter Umschläge oder auch ohne solche nicht binnen wenigen Stunden zurückgeht, der versäume nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Kleine Ursa chen haben nur zu oft große Wirkungen. Jede Stunde unnützen Wartens vergrößert die Gefahr und erschwert die Behandlung. In jedem Falle aber betupft man die Stichsielle sofort mit etwaZ Salmiakgeist, den man auf der Wanderung stets in einem kleinen Fläschchen mit sich führen sollte, oder mit Kochsalzlösung; auch Bestreichen mit einem Mentholftist thut gute Dienste. Hierauf mache man längere Zeit, jedenfalls bis ärztliche Hilfe zur Stelle ist, möglichst kalte Umschläge. Ist man von einer Biene gestochen worden, so versuche man, den in- der Wunde zurückgebliebenen Stachel vorsichtig zu entfernen. Im Uebrigen aber erlahme man nicht, wenigstens in der Häuslichkeit, in dem erbitterten Kampfe gegen das lästige Fliegenvolk.

Edison's neue Glühlamse. Ueber die neue Edinson'sche Glühlampe dringen genauere Nachrichten an die Oeffcntlichkeit. Vor Kurzem erbielt Edison ein Patent für einen verbesserten Glühfaden von hohem Widerstände zur Benutzung von Hochgespannten Strömen". Der Glühfaden besteht aus einer besonderen Mischung von Oxyden seltener Erdmetalle, ist nicht leitend, porös und außerordentlich widerstandsfähig. Ihr sind vereinzelte Kohlenpartikelchen einverleibt, zwischen denen sich die elektrischen Funken bilden, die durch den Hochgespannten Strom erzeugt werden. Der Strom geht von Kohlentheilchen zu Kohlentheilchen und bringt die Faser rasch zum Glühen. Das übrige besorgt die Einwirkung des luftleeren Raumes in der Kugel der Glühlampe, die den Durchgang des Stromes durch die Kohlentheilchen unterstützt. Als Material für die eigentlichen Bestandtheile des Glühfadens dienen, wie gesagt, die Sauerstoffverbindungen von seltenen Erden, z. B. das Oxyd von Zirkon oder Thorium. Damit die äußere Oberfläche der Faser ein festes intensives Licht liefere, wird sie einen Augenblick in ein Salz getaucht, z. B. die essigsaure Verbindung des benutzten Oxyds; dieser Ueberzug vermittelt die Entstehung eines hellen weißen Lichtes. Die Glühfaser wird In der Weise hergestellt, daß zunächst eine Lösung von Mucker, Asphalt oder der weinsauren Verbindung des Erdmetalls mit dem Oxyd desselben gemischt wird; der entstandeneTeig wird einem starken Druck unterworfen, durch eine kleine Oeffnung hindurch gepreht, worauf der Glühfaden in der gewünschten Stärke auf der andern Seite austritt. Er braucht dann nur noch getrocknet und mit Kohle imprägnirt zu werden. In Anbetracht des starken Widerstandes, den die Glühfaser dem Durchgange des elektrischen Stromes darbietet, bedarf es einer Spannung von mehreren 100 Volt, um die Lampe m die richtige Gluth zu bringen. Uebrigens kann der Glühfaden auch in der Weise hergestellt werden, daß man emen Baumwollsa den mit dem Oxyd einer seltenen Erde tränkt und ihn dann verkohlen laßt, dann wieder eintaucht und von neuem erhitzt, bis sich die gewünschte Menge von Oxyd niedergeschlagen hat. Als dann wird die Faser in eine kohlenstosfhaltige Substanz getaucht und nach dem Trocknen noch m eure Salzlo sung, die den erwähnten, einen gleichmäßig weißes Licht erzeugenden Ueberzug gewahrt. Europäische Bund schau. ?rrt lrz Oranienburg. C ö p e n l ck. Der alte Fischermeister Linsener ist gestorben. Der Verftorbene, dessen Vorfahren daö Fischereiaewerbe schon zur Wendenzeit ausgeübt haben, ist 84 Jahre alt geworden. - F L r st e n w a l d e. Den Tod durch Ertrinken fand beim Baden in der Spree an verbotener Stelle der 11jährige Sohn des Schirmmacherö Fi scher. Die Mutter und seine zwei Geschwister waren Zeugen des Vorfalles. Erkner. Durch einen Schuß ist der 16jährige Schiffbauerlehrling Ebel aus Spreenhagen schwer verletzt worden. als er sich auf dem Waldwege zwischen Woltersdorf und Erkner befand. Der junge Mensch brach auf dem hiesigen Bahnhof,' wohin er sich mit Noth und Mühe geschleppt hatte, bewußtlos zusammen und wurde sodann nach der elterlichen Wohnung übergeführt, wo er auf den Tod darniederliegt. Wer den verhängnißvollen Schuß abgegeben, ist noch nicht bekannt. R i x d o r f. Aus Gram über den Tod seiner Ehefrau hat der in der Schöneweider Straße 8 bei seinerTochter wohnhaft gewesene 65 Jahre alte Schuhmachermeister Wittenborn sich erhängt. S o l d i n. Am SchwarzwTsserfieber gestorben ist in Deutsch - Ostafrika der Sergeant Schütz von der deutschen Scöudtruvve. Der iunae Warm hatU

Bereits zum zweiten Male in Asilkä dienstlich Aufenthalt genommen und weilte vor etwa einem Jahre mit längerem Urlaub bei seinen hier wohnenden Eltern auf Besuch. rcvinz Ostpreußen.

Königsberg. Der Provinzialschulrath ton Ostpreußen Prof. Dr. Carnuth ist einem Herzschlage erlegen, A l l e n st e i n. Das Schwurgericht verurtheilte den Kellermeister Erich ffreyschmidt und den Braumeister Josef Fullbier wegen vorsatzlicher KorperVerletzung mit Todesfolge zu je drei Jahren Gefängniß. Die beiden rohen .Patrone hatten im Mai in trunkenem Zustande mit dem 86 - jährigen Altsitzer Schrader ihren Ulk getrieben und j ihn schließlich derart mißhandelt, daß , er starb. I Bischofs bürg. In dem Nachbardorfe Rocklack entstand Feuer, welches so schnell um sich griff, daß in kurzer Zeit 5 Wohnhäuser und 4 Scheunen eingeäschert wurden. Der Brand kam bei dem Besitzer Gorlgk aus. Frauenburg. Domdechant Müller ist gestorben. Er war der Senior des Ermländischen Klerus, seit 68 Jahren Priester und hat ein Alter von beinahe 94 Jahren erreicht. Die dem Brauereibesitzer Jgney, Fleischermeistern Radau und Jweck, Kalkbrennereibesitzer Kardel und Ackerbürger Wittpahl gehörigen Scheunen brannten bis auf den Grund nieder. Provinz Westpreußen. Kon i tz. Die hiesige Strafkammer verurtheilte die Frau Mühlenbesitzer Julianna Wölk geb. Bluhm sus Kamin wegen 'versuchter Verleitung zum Meineide zu einem Jahr Zuchthaus. Auch wurde der als Zeuge vernommene Handelsmann Leo Leß aus Kamin wegen Verdachtes des Meineides verhaftet. Marienwerder. Den Tod in den Wellen suchte und fand der unverheirathete, 45 Jahre alte Privatschreiber. frühere Drechsler Grapp. Er begab sich, nachdem er von verschiedenen Bekannten Abschied genommen hatte, nach der Schiffsbrücke, legte Hut und Stock ab und stürzte sich in die Nogat. Wahrscheinlich waren Nahrungssorgen die Ursachen deS Selbstmordes. Maurer WillkowSki, welcher in eine Kalkgrube gefallen war und sich dabei schwere Brandwunden am ganzen Körper zugezogen hatte, ist gestorben. MünIerwalde. Ein Bruch des Dammes, der den Ort gegen die Ueberfluthungen der Weichsel schützen sollte hat furchtbaren Schaden angerichtet. S ch w e tz. Anläßlich der goldenen Hochzeit erhielt das Altsitzer Mielkesche Ehepaar die Ehejubiläumsmedaille. Ptttinz Hemmern. Stettin. Die fünf Jahre alte Elfe Nauck entzündete in der elterlicyen Wohnung. Philippftraße 70. ihre Kleidung an einem Spirituskocher und erlitt so erhebliche Brandwunden, daß sie im Krankenhause starb. Vermißt wird der 44 Jahre alte Kahnschisfer Wilhelm Trosky aus Messenthin. Bütow. Sein fünshundertjähriges Jubiläum feiert in diesem Jahre das hiesige alte Ritterschloß, welches durch Conrad von Hunging?n im Jahre 1399 erbaut ist und sich . bis aus den heutigen Tag noch gut erhalten hat. Dramburg. In einem Anfalle von geistiger Umnachtung machte der an epileptischen Krämpfen leidende Arbeiter Otto Grube von hier durch Er tränken in der Drage seinem Leben ein Ende. 'tttinz Clllttrcig-'kolsteln. Neunkirchen. Nachts wurde der Schuhmacher Asmussen von s. g. Monarchen" überfallen und mittest Messer und Fußtritten arg zugerich tet. Nortorf. Aus dem Bergdörfer See zog man die Leiche des beim Ba ben ertrunkenen. 20 Jahre alten Sattlergehilfen Staak. Rendsburg. Ueber unsere Gegend zog ein schweres Gewitter. In Hohn und Garlbeck hat der Blitz gezündet. In Jevenstedt brannte, ebenfalls durch Blitzschlag veranlaßt, daö Gewese des Viertelhufner's Wilhelm Sievers, bis auf den Grund nieder. Sämmtliche Vorräthe, darunter 30 Fuder neues Heu, wurden ein Raub der Flammen. f rctoinj CSlekltn. B r e s I a u. In dem benachbarten Dorfe Schmolz wurde der Vahnarbeiter Becker nebst seiner Frau, seiner Mutter und seinem vierjährigen Kinde todt in seiner Wohnung aufgefunden. Wahrscheinlich sind alle vier Personen durch Ausströmen von Kohlenoxydgas erstickt. H o y e r s w e r d a. Ein steckbrieflich verfolgter Musketier Zschiesche (gebürtig aus Groß-Gaglo. Kr. Cottbus) von der 4.Compagnie des 3. Ni d.rscht. Jnf.-Reg. No. 50 in Rawitsch. welcher am 30. Juni desertirt war, ist hier festgenommen und nach seiner Garnison zurücktransportirt worden. K a r l s t h a l. Der höchstgelegene Bahnhof in Preußen wird derjenige an der neu zu erbauenden Eisenbahnlinie Petersdorf Schreiberhau OberPolaun werden. Der Bahnhof, weleher nach der Proxen Baude aufgeführt wird, liegt in 890 Meter Höhe. L a u b a n. Der Selbstmord des Oberlieutenant Fuhrmann ist auf pekuniäre Schwierigkeiten zurllckzufüh ren. Provinz Posen. Melochwi. DaS zweijährige Kind der Matzkeschen Eheleute wurde von einem Spazierwagen überfahren, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Olscha. Auf dem Besitzthum deS Herrn Weiß entstand Feuer, dem der Stall zum Opfer fiel. O st r o w o. Wegen Unterschlagung erhielt der 27 Jahre alte, frühere Post-Asststent Kloß aus Sobotka, 1 2te& Gkiänanik.

P I eschen. ' Der ILjährige Sohn des Wirthes Zych in Rokutow badete mit anderen Knaben in der Prosna. wobei er in eine tiefe Stelle gerieth und vor den Augen seiner Genossen ertrank. Revier. Scheune und Stall des Wirthes Hedt gingen in Flammen auf. W r e s ch e n. Klempnergeselle Hartung aus Sensburg, der bei dem Klempnermeister Samolewski hierselbst in Arbeit stand, fiel von dem 14 Meter hohen Dache der Kociels!i'schen Eigarrenfabrik in Miloslaw, und erlitt so schwere Verletzungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. P.'clln;' Conseil. Magdeburg. Beim Baden in der Elbe ertrunken ist der 20jährige Josef v. Suminöki. Sohn des praktischen Arztes Dr. v. Suminski in Neumark (Westpreußen). Erfurt. Der auf dem Neubau am Anger No. 13 mit Backsteintragen beschäftigte Arbeiter Liebing aus Tennstedt hatte das Unglück auszugleiten und niederzustürzen. Der Berunglückte zog sich so schwere innere Verletzungen zu, daß er bald darauf starb. Die Strafkammer des Landgerichts verurtheilte die Kaufleute Friedrich Lanzendorf und Friedrich Trost von hier (Trommelfabrik) wegen Bankbruchs und Betrugs zu 1 Jahr 3 Monaten bezw. 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß. Provinz Hannover. Münden. Ertrunken ist hier in der Fulda der Maschinist Buhmeier vom Dampfer Hameln" aus Minden in Westfalen. Osnabrück. Nach einer sehr anstrengenden Felddienstübung des 78. Infanterie -.Regiments wurde der zu einer Uebung eingezogene Postsecretär Folkens aus Elze i. Hann. von einem Hitzschlag befallen und starb nach kurzer Zeit. Mehrere Musketiere wurden infolge der großen Anstrengungen und der tropischen Hitze marschunfähig. Soltau. Hier, feierte der Kreis-, deputirte Kaufmann Arnold SpringHorn sein 25 - jähriges Jubiläum als Vorsitzender des Vorstandes der städtischen Sparkasse. W a l s r o d e. In Büchten brannten eine Scheune und ein Viehstall des Vollmeiers und Gemeindevorstehers Warnecke nieder. Außer den beträchtlichen Erntevorräthen und 3 Ackerwagen verbrannten 52 Schweine. Provinz Westfalen. A s b t d. Aus freiem Felde vom Blitz erschlagen wurde . der Arbeiter Dams. Er hinterläßt Frau und 8 Kinder. B e ck u m. Beim Baden in dem Fabrikteich auf dem Cementwerke Friedrichshorst" ist der 17jährige Arbeiter säubert aus Nubeckum ertrunken. Bruchhausen. Das WohnHaus des Landwirths Freissen ist niedergebranni. Erombach Kr. Siegen. Dem Vikar Kuh!o. welcher . den Schüler Fritz Kaß vom Tode des Ertrinkens mit eigener Lebensgefahr rettete, wurde die Rettungsmedaille verliehen. D a r f e l Die hiesige SchützenGesellschaft beging das Jubiläum ihres 300jährigen Bestehens. D a s e b u r g. Eine Feuersbrunst äscherte die Besitzung des Ziegelei-Be-sitzers Schmitz ein. Rkkinprovinz. Dukeburg. Der Mörder Lennig aus Oranienbaum, der bekanntlich vom Halle'schen Schwurgericht zum Tode verurtheilt worden war und aus der Landesirrenanstalt, wo er sich zur Beobachtung seines Geisteszustandes befand, entwich, wurde hier verhaftet. Kirn. Der verstorbene Begründer und Senior der weltbekannten Lederfabrik Karl Simon Sohn, Commercienrath Theodor Simon, setzte in seinem Testamente ein Vermächtniß von 100.000 Mark zu Gunsten des Unterstützungsfonds für die Arbeiter der Fabrik aus. Das große Holzsägewerk Karl Herold ist gänzlich eingeäschert. Pfaffendorf. Nachts stürzte der Rentner Roettig aus dem Fenster seiner Wohnung auf die Straße. Man fand ihn todt auf dem Pflaster liegen. S e ch t e m. Von einer nach Köln fahrenden Locomotive stürzte der Maschinensührer Radermacher aus Bonn während der Fahrt herab, wahrscheinlich isolge eines Hitzschlages. Radermache? wurde schwer am Kopf verletzt und später nach Bonn in die Klinik gebracht, wo eine Gehirnerschütterung festgestellt wurde. Provlnz Hessen-Nassan. Kassel. Im Lagerraum deS Drogen- und Colonialwaarengeschästs von A. Reujfurth entstand Feuer; dasselbe konnte auf seinen Herd beschränkt werden. Frankfurt. Das Ehepaar G. Ed. v. der Heyden feierte die diamantene Hochzeit. Im Hauptbahnhof wurde der Wagenwärter Kaspar Andreas Henrick überfahren und getödtet. .Das langjährige Mitglied deS hiesigen Schauspielhauses Georg Strohecker, ist an den Folgen einer Operation gestorben. Fulda. Amtsgerichtörath Friedrich von Winckler starb pkötzlich in Folge eines Herzschlages. Kirdorf. Erschössen hat sich' der als Waldhornist angestellte Mustker Rosenbaum, ehemaliges Mitglied

der Homburger Kurkapelle. Mißliche Familienverhältnisse werden alö Grund angegeben. WZiUeldeutsche Etaatm. Jchtershausen. Aus der hiesigen Strafanstalt entsprang der 23jährige Strafgefangene Pet!r Zacher aus Weimar. Wachthabende Soldaten verfolgten ihn. Da er auf dreimaligen Anruf nicht stehen blieb, schoß einer der Soldaten. Im Feuer brach Za cher zusammen. Die Kugel hatte den Unterleib durchbohrt. ES ist kaum anzunehmen, daß der Schwerverwundete mit Um Leben davonkominea wird.

Sihc schwächt

I) und

Attbcrdaulichkcit uild KopffHnicrzctt. Dr. August Königs Zsuiburgrr Troxscu stärk,,,, rkgulirrn und heilen.

S V Lay the axe -

to the root of the tree Most people hardly realize that headaches and dyspepsia and other rnisenes all corne srorn one cause, and that taking a separate remedy sor each Symptom is like picking the leavos off an obnoxioua tree instead of striking at the root. Ileadache, or Blugglshness. or disordered stomach or oonstipation or offensive breath show that either the stomach or bowela or the liver are not doing their natural work, and R..P.AS TABILES Go to the root of all these difficulties by immediately correcting the stomach and gently etimulating the liver and bovrelstohealthy action. These Tabules are the accurate preecription of a regulär physiclan ; they are a simple remedy, as mild yet certam aa nature itself. To people of sedentary habita, Professional and business men, and particularly to women, these Tabules insure a regulär habit, comfortable aigestion, and a clear head ; preventing many a serious ülness with its longtrain of euffering and expenae. The two most important processea of life (assimilation of food and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowela ; their healthy action, maintained by Ripana m 1 1 l i 1 A f, . t- i j 1

x&uuu, oispeis a long uhi oi aiimems. r non, dyspepsia, bmousness, constipation, fluttering of the heart, singgishness, poer sleep, los of appetite, depression, heart burn, nausea, bad taste in the mouth, sallow ekin, and all the üb caused by a disordered stomach. take a TABULE. One Will do you good. Lederhose. Stauung und Scheune des Besitzers Louis Bock brannten nieder. Das Feuer ist durch Kinder entstanden, die in der Scheune mit Zündhölzer spielten. L i e b e n st e i n. Richard Lux, der älteste Theilhaber der Firma R. und 50. Lux. Metallwaarenfabrik, ist im Alter von 42 Jahren im benachbarten Marienthal gestorben. Mein in gen. Generalmusikdirector Fritz Steinbach von hier hat sich in der Sommerfrische in Berchtesgaden cinkr gesährlichen höchst Ichmerzhaftcn Operation unterziehen müssen, die er jedoch glücklich überstanden hat. Geh. Oberforstrath Zetzsche ist, einem erzschlaae erleaen. N e u h a u s a. N. Ueber unseren Ort entlud sich ein schweres Gewitter ; der Hagel laa an manchen Stcllen nahezu fußhoch. Im nahen Schmalenbuche wurden zwei Schieferdeckeraesellen vom Blik erschlagen, während der Meister schwere Verletzungen erlitt. In das Schäfergebaude des. Rlttergutes Steik bei Niedervöllnik schlua der Blitz und zündete, so dak das Gebäude vollständig niederbrannte. Niederroßla. Die von einem Radfahrer uberwrnnte Frau Seiler ist an den Folgen der dabei erhaltenen Berlekunaen gestorben. S t ü tz e r b a ch. In der Thüringer Holzindustrie in Nabenthal verun glückte der Drechsler Joseph Staudin ger dadurch, daß ein in die Drehbank eingespanntes Stück Holz heraussprang und Staudinger an den Kopf traf. Ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, verstarb er. T r i p t i s. Der königlich sächsische Kammermusikus Hermann Jäger, ein langjahrlges Mitglied der Dresdener Ztavelle. ist wer gestorben. nxitcx Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zinö-Naten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man erkundige sich bei den Beamten: Albert . Metzger. Pr2ftd,nt. Louis Ltelken. Vici.Prlwt. Bratn BohnSrUr. Carl H. Lieber, chad,iftn. Versammlung jeden Samstagabend im Deutschen HauS. Lake Erie & Western R.R. Mail und Expreß 7 00m 2 40T?m 'Xolebo u. Mickigan Citn E,p.. l som 6 mim Peru und Toledo Srvrek 1 2094m 10 20 tu V e,n und lymlh ccom. . rpreb 7 00JIrn 10 53 Theo. F. Srnither, geschickter und tuverlässiger sSachdeSer Pech- und Kiekdächer. Dächer von Asphalt und Gilsonit. ?gHädln i alle Arte o D ch teri (( Telephon 8SI. SOI 7est Mnryland St. cum!ii ca sttffnw cunus 5.

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verursacht M or neauwuta, muijw dizzinesa, Big 4 ffoufe. DaS National Ercamvment der G. A. R., W. N. E. und Naval Verterans zu Philadelphia, vom 4.-9. Sept. $14.55 für die Rundfabit mit Absteiaeprivi lezien in Washington und Niagara Falls, stör diese Begebenheit wird dt, Bia 4 in Ver bindung mit der ( O. eine persönlich von dem ilnterzeicdnelen beausstchtigte Ezcuisiv am Samstag, den 2. Septemver veranstalten. Der Zug verläßt Terre öaute um 11.20 Mittag und Indianapolis um 2 Uhr Nachmittag. Der Zua acht ohne Wagenwechsrl durck und trifft in Wasbingion, D. i! , Sonntag Mittag, den 3. Sept.. Mittag l2 Uhr ein. und in Philadelphia um St Uhr !achmittag. Es ist dann genügend tttit n auezuruyen kurvte große Vtarineparade Montag, den 4. Sept Ter Zug fjhrt über Cincinnati, den Ohio, Kanaha und Sreenbriar Flug entlang, durch Dit urghany und Biue loge erge, das ich one und historiscke Shenandoah Thal, voibki an den zahlreichen Schlachtfelder in Biratnien und die Städten llbarleston, Staunton, Washington und Baltimore berührend. Ter Zug wird aus den feinsten Standard und Touristenschlafwagen und Wagen mit hcchlehnt grn Siyen zusammengentll'. Raten für dovpelte schlstteuen ks ta den Standard u?d ii tn Tour isten chiafwagen. Dem Unterzeichneten rvur den extra feine Wagen luzesicherr. Die Bia 4 So. wird auße d.-m Ticket für alle regulären Züae vom l. di 4. Sept. etnschli'iziich vetkaukln über die obige oder die rlztgh Valley und Buffalo Vlnit, mit Absteigeprivilegien in Washington, Niagara Fall und anderen Punk ten velver Linien. Ticket baben Gültigkeit bis ,um U- Sept. und rönnen vts zum so. ?epr. Vertangert wervep wenn ne vel ven Jolntgent deponirt werde Schlafwagen können von fetzt ab tn der Big 4 Office. 1 Ost Washington St. reservirt erden Kommen Sie hold, so da fie gute Plätze bekommen. H. M. Bronson. A. G. A P. Cincinnati Zitge ! ß. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 4öBm 8 0534 m 10 4634 m , i 4bM 4 4LM . 7 ooilm Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 805Bm , 10 4SM 345Wrn 4 4591m , 7 oowm Ankunft Cincinnati kunft 7 80? , 115034 m i 2SM 6V0NM 7 4LNm . 10 Wilm (5. H. & D. R. R. Ankunft Dayton nkunft 11038m . i Nm , 6 Mm , 7 KLSiM . II oom Toledo & Detroit Züge. C. H. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plö : Toledo : Detroit bfahrtI0 4SSm nk'ft'S4Nm nk'kt'40m . 7lm 4lVm Slkttm ) Sukgenomme.i Sonntags. Ticket-Offnen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lMDDlD .miij i.w feyml ins Ist die beke Linie nach CHICAGO. Vier Züge! Verlage Jndtanpolt ( 7 00$rn 11 KR r3 85Vtm ii u acht nknnft l hicaao jliMt SSVbendl 18 40 81 7238m 8tir IUrt....J 7J58 - xagiiq ausgen onntagk. Die neuesten verbesserte Vestibüls Qngen, TVngner Schlnfwngen elegante Yarlor-Wageu uud Eßwagen.Lokal'Kcklasmaae In Stahtanahollt ftti um 8Zbed bereit. BfTlA&t Cbroao 45 CJorafTiI. Bann- iir Zeit ach 9 80 KdendS betzt werden. 5 VBttk n3flsfiiatnn KtrA. Ticket'Okkitts Hntc2. ro-fiatu. Tlu" rluw. fett, ve. Bahiot a. Strab. ffrankJ. Reed, enl. Vass. gent. err. 4. nm m 1 1 t T u. . i f u 1 1 1 uc vtui. nno eni, vilXm ffnaf. ft. nistet II. Traf s:r.TOflirt,T Oc. O. &CT. Ztft.PaS.set.

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Eisenbahn Tabelle

r.kunft und gang der verschiedenen Etftn bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. CankcUo. Abgang Postzug 7C5 b (srpreft 35 Nm Erpreß 12 35Nm Aomodatto 7 2 Nm Expreß 4 00 Am erpreß 8 Ankunft Expreß 3 20?, Erpreß 4 45 sin Accomodattsn 10 00 m Expreß 2 25 91m Schnellzug 7 S5 Vm Vccoma! arten SchneUpostzug 8 20Nm Tledeland, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Eleveland Division. Abgang Expreß. 4 1k Va, Vxprek 35Lm Expreß 10 35Vm Limited Expreß 11 15 m Expreß 6 25 3ha Ankunft Erpreß 410 3hr Expreß 11 30 m Limited Erpreß 8 45 Ab Erpreß 310 9fcn Erpreß 10 60 5ha St. LouiS Divifton. Abgang Expreß 7 30m Limusd Expß 11 45 Vm Expreß 1120 9ha Erpreß. tZalich 3 60 31m Ankunft Expreß täglich 4 05D Erpreß 10 30 V Limited Erpreß 6 30N Erpreß 10 Pm THicago und Cincinnati Division östlich 45 Vm 00 Vm 50 Vm 45 Nm Abgang Schnellzug 3 Accomodation täglv 7 Accomodation 10 Postzug 2 Accomsd. snur EonntagS). Accomodation 6 30 ihn 40 15 Lm 40 b 05 Nm Ankunft-Nushville Accomsdation. Postzug..... 11 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation .11 Accomodation 6 Schneizug..... 11 Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Lm Scbnell.Pofl II 4d Zvm Lafavette Accomadation. ... b 15 Nm Cchnellzua 12 30 Ankunft Schnellzug 3S0V Lafayette Accomodatum ... 10 30 Schnellpost 2 35 91m Zlccomodation 5 45 Nm Peoria Divifton westlich. Abgang Expreß 7 25 5m Expreß II 4S Stm Danville Accnodation 4 35 Nm erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30 5m Danville Accomosatum. ... 10 30 5m Expreß 2 42NM Expreß SIS Nm Peoria Divifton kstlich. Abgana Expreß 8 20 5m Accomodation Expreß 3 25Nrn Ankunft Expreß 1135 Accomodation Expreß..... 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 5m Expreß 1 20Nm Expreß 7 00Nn? Schnell'Expreß Ankunft Schnell, Expreß Expreß 10 20 m Expreß 2 40N Expreß 6 00 51m Pittti urg, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Jndianapolik Divifton. Abgang Ezpreb KOZNm Solumbus Accomodation.. . 7 00 Vm Expreß 3 25 5m Schnellpostzug No. 14 8 25NÄ Expreß 710 5m Ankunft qneuzug ; 8 05 Km Expreß. 12 25 Km Accomodation 3 16 Km Erpreß 8 50 Km Expreß 10 00 Km Chicago Divifien via okomo. Abgang Expreß 1135 5m . Expreß 12 05 Km Ankunft Expreß 3 45 Km Expreß 3 21 5m Louiöville Divifton. Abgang Expreß 8 30 5m Louisville Accomodation.. . 3 15 5rn Schnellzug 3 30 Km Accomodation 4C0Krn Ankunft Accomodation 10 20 5rn Schnellzug 11 30 5rn Accomodation 5 41 Km Spezial täglich 12 25 Km Cincinnati, Hamilton und Dayton, Abgang Mail 8 05 5m Abgang Expreß 3 45 5m Cincinnati Accomoitisn . . 10 45 5rn Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45Rrn Expreß 2 45 Km Ankunft Accomodation 11 45 Dm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 60 Km Expreß 10 35 Vm Expreß 6 60 5m Ankunft Mail 6 50 5m Indianapolis und Bineennek. Abgang Expreß 815 5m VincenneS Accomodatro .. 4 20 9tm Ankunft Bincenn-S Accomodat. nlO 40 5m Expreß 4 60 Km Sineinnati, Wadash und MieZigan Ab ganq Expreß 6 35 5m Expreß 11 15 5rn Erpreß 4 60 Km nkunft-Expreß 25 5m Expreß 3 10 Km Expreß ; 8 45 Km Indianapolis, Dekatur und WesiernZ Abgang-Expreß 815 5m Accomodation 3 45 Km Schnell.Ewreß 11 10 Km SnKutft Schnell. Expreß 3 35 5m cconrovanon 10 40 5m Erpreß 4 40 5m Chicago, Indianapolis und LoniSdille.' Iconen Route. Abgang Expreß 12 55 5m Wer 3 35 Km Mail 7 00 5m Expreß ldia a D & 12) 11 60 5m Ankunft Expreß 3 30 5t Mau 7 65 Km Expreß (viaJDW)..... 2 40 Km MononFIde? 4 87 Km The Twentieth Century, we ausgezeichnete Wochenschrift, welch orttcbritllts aettnnten Stiern Stbx tn tmssftb ert ist. ?ln Y?r tYnnr fr IflfiWsA " -i- . y I 1 11 T erden doch andere fottisrittliÄ barin unparteiisch besvrochen. un c - nr , . x w-w M M M 2xononicuc cirai rn CCT öUXXlDOIClt PubliBhin "0 19 CIää Cr