Indiana Tribüne, Volume 22, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1899 — Page 1
Sv o 0 sl 00 xh? S -xCS Av iS o ks w v,. & a iA Z V ' v 1 L 111 1 V 1 I 1 r i a l f Vl w ov w A C J rJ xxrr -vr V Offtee : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Mittwoch, öen 23 August 1899. Jahrgang No. 33.?
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5?ttnrs,0N Albert Bauer. Coha n IDCIlUlUtU . Charles u.Vltza Bauer. im lt,e vaa 27 Jahre, rdlgunz Freitag Rachmit tag um 2 Uhr. von der Wehnung. 1310 Prolxekt Etr. Freund find ingkladen. Tie trauernden Hinterbliebenen,
l I Keo Mera'iiaaiaia SeichenbeftattsV, Ofsie: : 26 Süd Delawarestr. Ställe 220. 222, 224. 22, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Nur noch diese und nächste Woche ! Auftreten deS beliebten ii I iraiai Konzerte jeden Abend und Dienstag, Donnerstag und Samstag Nachmittag. Eintritt . . frei. CirclePark EI TEIL ! Bai- lllld Li11iS.rÜ-I0SM. Guter deutscher Mittagstisch Hnn.tI. TTllimi Times". s!n UUIUI1 1 UfcL VU., OMce: Gebäude der Gesellschaft) y. U8 und 122 il Market Str. Jod volttday. Präsident. $(nrt) (Stiel. 2. DicPrasidnt und Schatzmeiste? H. VI. 5oltz. Sekreiar. County und Municipal Sich' erheiten negoeirt. I Geschafts-Zlgent in allen Eapacitäten, speciell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereivge-1 kommene Zeit. Kapital an dem bestimmten Tag zuruckbezahlt.
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Die Unterhandlungen zwischen England und Transvaal wegen der den Ausländern zu verleihenden Rechte gehen langsam vorwärts. ES wird wohl schwerlich zu einem Kriege kommen. ES ist der gewöhnliche Gang der Dinge, daß derjenige, welcher nachzugeben hat, dieS nicht auf einmal thut. Aber die Transvaalregierung wird nachgeben müssen. Einstweilen aber bereitet man sich auf beiden Seiten auf den Krieg vor. Die News" hatte vorgestern einen höchst bitteren, wir möchten sagen giftigen Artikel gegen jene DeutschAmerikaner, welche sich anmaßen, als Deutsche die Politik deö Lande bestimmen zu wollen. Wir hören," beginnt die?!ews, daß prominente deutsche Republikaner in Chicago dem Präsidenten mittheilten, daß wenn die republikanische Partei bei der gegenwartigen Szvanfionöpolitik beharrt, sie in 1900 das deutsche Votum verlieren wird." Daraus folgt nun eine lange Harangue, in welcher folgende Sähe vorkommen : Wir glauben, unser Land ist durchgreifender amerikanistrt, als der Bürger mit dem Bindestrich ahnt. 3n einer Frage, wie diese vertritt die Administration daS Land, und jeder Versuch, derselben zu diktiren, wird aus entschiedene Zurückweisung stoßen. Wenn die Deutschamerikaner versuchen wollen, den Amerikaner in seinem eiaenenSause betreffs der Zrage der Anhänglichkeit an Amerika, oder an Deutschland und deutsche Ideale herauszufordern, so glauben wir, daß Ämerira vereir in, ein namp, iz' nehmen." Wir alliren unS mit wem wir wollen und wenn wir eine Alltanz mit England oder irgend einem anderen Lande eingehen wollen, dann werden wir es thun. Der Bürger mit einem , .... J ... V fr f4 f f - "T - - . m rr r .st k . 03 Q ,,lne mat inniiijaio ver rpuolik, welche alS Einheit handelt, wird zur Gefahr für cie Republik. Sie bildet einen Staat im Staate Eapitän Toghlan warnte uns vor europäischen Kolonieen. Wir mögen von Deutschland lernen, daS jede andere Sprache unterdrückt." 3n diesen: Ton geht eS weiter und den Schluß bildet leine Drohung, die etwa bedeuten soll: Kommt nur heran, wir werden euch zeigen, waö eine Harke ist." ggir müssen gestehen, wir finden diese Sprache ebenso übttflüsfig, wie Zweck, fick über die Ehicaaoer Poliunb Großsprecher aufzuregen, in ktloser Weise wichtig matn sollen. Die Sprache der ist atraht so taktla wie die tt ttHMflfl deutsck-amerikaniscben I " O I ' , Politiker, und wir glauben sagen zu dürfen, daß, so wenig wie diese Beifall bei den Amerikanern mit einem Bindestrich findet, jene Beifall bei den Amerikanern ohne Bindesirich sinden wird. Wir haben die von Chicago auSge- . i0 , r r rvx gangene veuliq-ameriranii.qe ewegung allezeit mißbilligt, aber in der bloßen Versicherung, daß die Deutschen wegen der Expansionspolitik von der republikanischen Partei abfallen werden, liegt ebnso wenig ein Unrecht, als man in 1896 ein Unrecht in der Verficherung fand, daß die Deutschen gegen die Silberfreiprägung seien. Damals hatten die Republikaner und auch die .'R'w' nicht, g.g.n d.n "kkenateä Ia.A.aam M i citizen" au sagen. Allerdings zwischen damals und jetzt ist manches vorgefallen. ES wäre zweckle über die Berechtigung oder Nichtberechtigung von Stimmungen streiten zu wollen. Gewisse Ereignisse bei Manila, welche von den Briten in böswilliger Abficht übertrieben oder entstellt wurden, haben in Amerika eine den Deutschen unfreundliche Stimmung erzeugt. Diese Stimmung ist nun einmal da, sie zu berücksichtigen ist ein Gebot der Klugheit. Ihre Nichtberückfichtigung ruft solch ge ailigl, U"l uym unaiiqc Aeußerungen hervor, wie die in dem c r n - . i - ..XAf C i:ri . Artikel der ..NewS" Wir fcurftn wohl behaupten, daß die Aeußerung " -I-.. tmXQt Vxt sttt.jch. patriotisch Entrüstung der News" bis zu dem Grade der Absurdität erzeugt hat keine solche Wirkung gehabt hätte. i . -. . I wkNN MSN Nicht VON E.htcag0 SUk Vtt sucht hätte, eine spezifisch deutsch-ame
rikanische Bewegung in der Philipp,
nen-Angelegenheit inö Leben zu rufen. Diese Bewegung scheint tdt zu seiu und wir wünschen ihr durchaus kein seliges Auserstehen. Situation und Stimmung find aber trotzdem noch im mer so, daß Klugheit und Vorsicht am Platze sind und jede überflüssige un an sich zwecklose Lärmmacherei der mieden wird. ArHMichlel!. Wetterbericht. 3m Allgemeinen schöne! Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stun den 88 Grad, niedrigste 65 Grad. Schlssel'S Badeanstalt-Tempera tur 84 Grad. -' Kohlentrust. E l e v e l a n d, O., 22. AuguS. Unterhandlungen zur Gründung eines Weichkohlentrusts find im Gange. Die Organisation deS Trusts wird binnen wenigen Tagen erfolgen. " Fusion. Omaha, 22. Aug. Demokraten, Populisten und Silberrepublikaner haben sich zusammengethan, um gemeinschastlich einen Richter der Supreme Court und zwei Mitglieder der UniverfitätSverwaltung zu nominiren. Jede der drei Parteien nominirte einen Kandidaten für eineö der drei Aemter und die beiden anderen Parteien indosfirten" ihn. Liebliche Leute im Süden. T a m p a, Fla., 22. Aug. W. E. Crum, der Redakteur deS Florida Republican, wurde gestern Abend bei Peck, als er sich zur Wahrnehmung einer Dienstpflichten als Postmeister dorthin begab, von maSkirten Weißkappen überfallen, gebunden und unbarmherzig verhauen, seines BarteS beraubt, und dann wurden ihm seine Wunden noch mit Carbolsäure eiogerieben. Wie ihm von seinen Angreisern erklärt wurde, geschah dieS AlleS, weil er im Postamt einen Farbigen angestellt hatte, welcher als sein Assistent fungiren sollte. Man drohte ihm mit Todtschlag, wenn er sich dergleichen je wieder einfallen lassen werde. Erum hat das Postamt geschlossen und in Washington seine Resignation eingeeicht. Turnhalle abgebrannt. C le v e la n d, O , 22. August. Die Westfeite Turnhalle, daö Heim deö Sozialen Turnvereins", ist abgebrannt. Schaden $25,000. Versicherung $12,000. - Admiral D e w e y. V i l l a f r a n e a, Frankreich, 22. August. Der amerikanische Kreuzer Olympia langte hier heute Morgen an und eö wurden die üblichen Salute gewechselt. Villa fran ea, 22. August. Die französischen Kreuzer Admiral Charnier, Davouft und griant unter dem Kommando deS ViceadmiralS Bename feuerten den Salut zu Ehren DeweyS. Man nimmt an, daß die Olympia eine Woche hier verweilen wird. Admiral Dewey empfing die Besuche deS französischen ViceadmiralS und deS amerikanischen GeschäftsträgerS in Paris, Henri Vignaud, sowie oes amenrani aen ontulS in Nizza. Der Admiral scheint sich der besten Gesundheit zu erfreuen und wird h'.er ei.ie Woche so zurückgezogen wie mög lich verweilen. Der Fall DrevfuS. Sin Arzt, der sichprominent machen will. (Spezia'.depesche deS Chicago Record.) RenneS, 21. August. Dreyfuö fängt an, seine Sache lebhafter zu süh ren. Als gestern Hauptmann Zunck seine Aussagen gemacht hatte, stand DreyfuS auf und gab die längste Er klärung ab, die er je machte, seitdem der Prozeß begonnen. Ich will dem Zeugen," sagte er, nicht auf seine An klage gesellschaftlicher Natur antwor ten. Mein Privatleben ist rein und eS liegt mir nichts daran, obwohl ich dieS könnte, die Mängel seines eigenen bloßzustellen." Dann nahm DreyfuS, Punkt auf Punkt, die schweren Anklagen auf, die
Hauptmann Junck gegen ihn erhoben
hatte und widerlegte sie erfolgreich, wobei er mit großer Kraft sprach. ES wird mehr und mehr ersichtlich, daß DreyfuS seinem eigenen Fall ganz bedeutend helfen wird, nachdem die Ausnähme von BeweiSmaterial geschlossen ist und er an seine Richter eine Anspräche in eigener Sache halten kann. Und dieser Moment wird Voraussicht lich der interessanteste und über zeugendste im ganzen Drama sein. Schon jetzt wird er mit großem 3nteresse erwartet. General Fabre, der frühere Chef der vierten Abtheilung deS General StabeS, sagte zu Hauptmann DreyfuS, daß er lüge, aber Hauptmann Junck sorgte doch für den gemeinsten Scan dal. Er war in derselben Classe mit DreyfuS, als beide noch die Kriegs schule besuchten, er war sein Gefährte während der Lehrdienstzeit im General Stab, sie saßen Seite an Seite bei Vorlesungen, arbeiteten Seite anSeite im Kriegkministerium und doch hält er eö jetzt für nothwendig, hierher zu kommen, der ganzen Welt zu enthüllen, in welch' fürchterlichen" Beziehungen DreyfuS zu Frauen und ßhtTiisrfin rtftrtnhn firtft fr.My.. v.. .v. Der Geist der Feindseligkeit zwischen DreyfuS-Anhängern und seinen Feinden zeigt seinen unheilvollen Einfluß überall. Ein paar Tage nach dem Attentat aus Labori wurde alleö Mögliche gethan, um einen Streit unter den Aerzten herbeizuführen. Da Dr. Recluö in der Stadt weilte, so war eö natürlich, daß er alö der behandelnde Arzt berufen wurde. Daraufhin kam Dr. Doyen, einer der jungen anstrebenden Aerzte von Paris, sofort nach RenneS. Ein persönlicher Freund Labori'S gelüstend nach Oessentlichkeit, konnte er diese Gelegenheit natürlich nicht vorübergehen lassen. Bevor Dr. Doyen in Renneö ankam, erzählte mir einer der behandelnden Aerzte, waö Doyen'S Absicht und Curö sein würde, und die Vorauösagung wurde wahr. Er bekam seinen Streit in den Zeitungen. Dr. Doyen gehört zur neuen Schule und ist zu Gunsten der Anwendung der Sonde. Dr. Recluö, zur alten Schule gehörend, schlug Vorsicht im Gebrauch der Sonde vor. Er weigerte sich demnach natürlich, Dr Doyen zu Herrn Labori zu lassen, woraus der brave Doktor zu den Zeitungen lies. Herr Labori kam aber Dr. Recluö mit einem angen Telegramm zur Hilfe. Der Kampf dauert aber trotzdem noch immer fort und Dr. Doyen will ihn auch durchaus nicht ausgeben. So erringt der streitsüchtige Pariser die gewünschte Notorität. Der sanftmüthige Recluö ühlt sich verletzt. Die Anti-Drey-suö - Blätter schüren natürlich die Flamme und möchten sie sobald nicht wieder verlöschen sehen. Die heutigen Verhandlungen im DreyfuöProzesse. Renneö, 23. August. Labori kam schon beizeiten im Gerichtösaale an. Er sah vobl und munter auö. Major Roy sagte auö, daß er Dreysuö in 1894, nach allerlei Dokumenten habe suchen sehen. Ein Pferdehändler, Namenö Du Breuil sagte auö, daß Dreyfuö ihn nach dem Hause einer Prostituirten begleitet und daß er dort mit einem deuschen Offizier sich in vertraulicher Weise unterhalten habe. DreyfuS stellte Letzteres in Abrede, gab aber ersteres zu. Indeß, sagte er, daS war in 1887 vor meiner Verheirathung. Sodann wurden die Depositen Esterhazys verlesen. Die Aussagen EsterhazyS gingen im Allgemeinen dahin daß er im vorigen Jahre, als er angeklagt war, von seinen Vorgesetzten namentlich von General BoiSdeffre be schützt wurde.- Aber als Cavaigna ins Amt kam hätten sie ihn verlassen Er sagte, daß die Generäle ihn von allen Schritten, welche gegen ihn un ternommen wurden, vorher unterrich ten ließen. 'Auf Veranlassung LaboriS wurden auch drei Briefe verlesen, welche Ester hazy an Präsident Faure geschrieben hatte. In einem dieser Briefe droht er damit, daß er sich an den deutschen Kaiser, den Souverän der Estethizy Familie wenden werde. Esterhazy sgte auch auS, daß Pie quart auf Veranlassung deö Präsiden I. i .1 if .i . & ren nacy a,uni geiqial wuroe.
General Gonse, der nächste Zeuge,
stellte die Aussagen Esterhazy'ö in Abrede. Er war jedoch sehr verwirrt und j ausweichend in allen seinen Antworten. Er sagte, er habe du Paty de Elam beauftragt, Esterhazy zu beobachten, aber er sei in 1898 sehr beschäftigt gewesen und er könne nicht alleö genau wissen, waö er that. Womit fragte ihn Labori, kön. nen Sie die Spitzbüberei entschuldigen. daß Esterhazy von allem unterrichtet wurde, daö man gegen ihn unternahm?" Gonse wollte nicht zugeben, daß Unpassendeö geschehen sei. Labori : Wollen Sie die Verantwortung für die Handlungen du Paty de Clamö übernehmen ?' Gonse antwortete ausweichend. Labori : Haben nicht Sie, Henry und Paty du Clam alle Schritte verabredet ? DaS ist nicht wahr," schrie Gonse. Als Labori sagte, die Generäle seien ür ihre Untergebenen verantwortlich, agte Gonse, eö seien noch Andere involvirt. Wer ?" schrie Labori, eö giebt zu viele verschleierte Damen und anon yme Personen in diesem Falle." Gen. de Dionne behauptete, eö sei niemalö in der Artillerieschule ein Unterschied zwischen Dreyfuö und Anderen gemacht worden. Doch," kagte DreyfuS, und zwar weil ich ein Jude war." Nein," sagte Dionne, weil Sie vorlaut und ein Libertin waren." AuS Manila. Manila, 19. Aug., via Hangkong, 22. Aug. Der kriegerische Geist der FilippinoS scheint sich stärker zu erhalten, alS man nach den Erfahrungen bei San Fernando annahm. Nach schwachem Widerstand bei San Fernando haben sich die Insurgenten bei Angeles von Neuem verschanzt, indem sie Nichtcombattanten zum Schanzen zwangen. Sie engagirten Col. SmithS Regiment und die Artillerie in einem vierstündigen heftigen Gefecht und leisteten den heftigsten Widerstand, und nur dem schlechten Zielen der Filippinos, sowie ihrer eigenen Strategie verdanken die Amerikaner, daß ihre Verluste nicht größer find. In der Provinz Cavite, in welcher man vie Inluraenlen lur ganz ertreut hielt, hat sich wieder eine. Armee von mehreren tausend Mann gesam melt, die über die verschiedenen Ortschasten vertheilt find. General OtiS sagt, Zeitungen seien eine öffentlichen Institute, sondern Privatunternehmungen, und die Correspondenten werden hier nur geduldet. Alle Berichte auS dem Gebiet deS Feindet stimmen darin überein, daß die Knappheit der Nahrungsmittel zunimmt,.und daß die Kommandeure in Aparri und anderen Orten Aguinaldo den Gehorsam verweigern bezüglich der Schließung der Häfen gegen amerikanische Schisse, da ihnen jede Zufuhr willkommen ist. Mehrere Schiffe auS Manila liegen jetzt rn solchen Häfen. Hunderte von Leuten auS den feindlichen Linien kommen täglich nach Manila um sich mit Nahrungsmitteln zu versehen und zurückzukehren. Die Wachen zählten in 2 Tagen 6000 Personen. welche etwa 45 Tonnen ReiS in verschiedenen Quanten mitnahmen. Vermuthlich kommt dieleS davon den Rebellen zu, aber die Behörden mögen den Verkehr auS Humanität gegen die Frauen und Kinder nicht hindern, welche schwer zu leiden habe. Esterhazy a u ö g e z i s ch t. London, 22. August. Major Esterhazy wurde heute erkannt, alö er in der Oxford Straße in London allein spazieren ging. Sofort wurde er von einer Menschenmenge mit Pfeifen und Johlen umringt. Er konnte kein Cab finden, um Zuflucht zu suchen, biö eö der Polizei gelungen war. die Menge auseinander zu treiben. Am Wendepunkt. B e r l i n, 22. August. Die hiesigen Zeitungen erkennen die Thatsache an, daß durch die Abweisung der KanalVorlage seitens deö Landtages eine neue Epoche der politischen Geschichte deö Landeö begonnen hat, da eö' seit Gründung des Kaiserreiches daö erste Mal ist, daß die (konservativen einem Befehl ihreö Herrschers Trotz geboten haben. Einö der Resultate der gegenwärti gen politischen Lage ist, daß die Vozia
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giebt Zeugnitz über den erhaltenen Nutzen von r. Miles' Mitteln. i C k sti-fc.f. Wia " ii V i c " 3 eiffil teint fcerflntmnrtliA 6Stfffiwi f uui ivtiiuiitK iiuo c JLvmi'iiuuijiriö. Sinn (oinplt tttt-nrn flrtiin fTtr.it. si.i,! " - .VV.. .1. VIII Vf sicherem Auge und vollständiger Celbstdeherr schung hängt die Sicherheit des Zuge und da Leben der Passagiere ab. Dr. MileS' Nervine und anderen Mittel sind besonders geeignet, die Nerven stetig, den Kopf klar und die geistigen Fähigkeiten unbeeinträchtigt zu erhalten. Lokomotivführer F. W. McCoy. früher von 1323 Broadwa. Council Blusss, der aber jetzt in 3411 Humboldt C trabe, in Denver wohnt, schreibt, ,dak er Jabre lang an Verstopfung litt, tvaS ihm krankhaftes, nervöses und billiöscS Kopfweh derursachte. und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Tr. Miles' Ner de,. uno Leber-Pillen. Ich empfehle Dr. MileS' Mittel herzlich. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erst, ylafche nützt oder daS Geld wird ,urückcrstattet. Buch über die Lrankheiten des Herzens und der Nerven frei. .0?'Vfc Dr. & Mlto crncdied? f Moatoro ty Health ZUJL' 2 Adresse: 3t. Dtllti lebical (.. Glkbait. Ind. listen den agrarischen Junkern für die Festigkeit Beifall zollen, mit der sie den Grundsatz konstitutionellen Rechts aufrecht erhielten. Die Frage der Auflösung deö Landtageö alö Folge der Niederlage, welche die Kanalvorlage erlitt, wird viel besprechen, aber ein solcher Schritt ist nicht wahrscheinlich, biö daö Herrenhauö über einige wichtige Maßregeln entschieden hat. Sehr getheilt ist die Meinung darüber, waö Kaiser WilHelm in der Angelegenheit thun wird. Viele glauben, daß daö Ministerium zurücktreten wird und daß die RefigNationen angenommen werden. 3n jedem Fall, so wird behauptet, wird die Regierung bei den nächsten Wahlen mit einer starken Mackt ,u recknen haben, da die konservativen Junker bisher unentwegt auf ihrer Seite standen. .- Oberst t ,h n c i b c x. PariS, 22 Aufruft Oberst Schneider, der . östreichische Militärattache, ist in der biesigenBotschaft angekommen. Er wird bezüglich deö ihm unterschobenen Britfeö nichts weiter thun, biö der Prozeß vorüber ist. m 0H!ssA,5!ächrlyte, Angekommen in : Queenötown: Pavonia" von Boston. Moville: Aochoria" von N.W Sork. New Sork: California" von Neapel. Hamburg: Brazilia" von New Sork. m in m E ö l o h n t s i ch, Hood'ö Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteritiö oder Fieber. Hoodö Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. Der ew Yrk jtore 11 (GtaMirt 1853.) lle!ge Ugente sör Butterick Muftn! SpezialVerkauf von Waschbaren Röcken. Spezialpreise um mit dem Sommerlager aufzuräumen und für HerbstWaaren Platz zu schaffen. Eine Partie Röcke auö rothem Drillich und Piaue, mit Polka Tuofen, sehr modern v:rziert, werth $2.00 für 49c Etwa 25 waschbare Röcke in Tunica Effek ten oder mit Stickereien und Spitzen vexiert, gute Werthe vcn $2.00 aufuärtö 60 Damen Jacken, farbia und weih, sehr hübsch gemacht, für 49c, 98c u. $1 25. Alle waschbaren Anzüge gehen zu 92.93. Kommen Sie früh, wenn Sie BargainS wollen. W 138 IM.
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