Indiana Tribüne, Volume 22, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1899 — Page 2
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Fndwna Tribüne.
Erschentt TäzUti und gerne TQ D täglich ,T,tvn' toUt durch den rrig J Cent! r Wocke, die SovntzzS,INb2'I Kauf pe, Voche. Veid uf rm 15 leatl ta ftVtt. Vtx V,ft tufcetalft be. CUk zgcht I rßb,,klng F H' OOt. cmt 10 Lüd Vlabama ettoftt, Indianapolis, Ind., 21. August 1899. Im Land Svangcllne'S. Von den sogenannten Acadiern, d. h. jenen braven französisch - amerikaNischen Bauern, welche von den Engl'ändern so grausam aus ihrer ameriramschen Heiinath. an der Küste von Neuschottland, vertrieben wurden, und aus deren traurige Geschichte Longfellow sein berühmtes Epos Evangeline" aufbaute, ist schon manches Mal t)U Rede gewesen; meist aber beschäsiigen sich die betreffenden Schilderun gen mit jenen tief heruntergekommenen, ja halb wilden Nachkommen der unglücklichen Acadier, wie sie da und dort in abgelegenen südlichen Sumpfwäldern. besonders in Louisiana, anzutreffen sind. Obwohl es bekannt, und von Longsellow selber in jener ergrei senden Dichtung erwähnt wurde, daß manche Acadier nach ihrer kanadischen Heimat zurückwanderten, hat man noch sehr wenig über diese Zurllckgetoanderten erzählt, und die Meisten dürsten sehr erstaunt sein, wenn sie hören, daß heute in Neuschottland und Neu - Vraunschweig mehr als 125.000 Nachkommen der Acadier leben, d. h. die überwältigende Mehrheit und un gefähr zehnmal so viele, wie seinerzeit dort gehaust hatten Ein Correspondent plaudert aus diesem Acadier - Lande, das keines?egS so wellentlegen ist, wie ehedem, aber gleichwohl sehr selten von Fremden besucht wird: Das heutige Land Evangeline'S ist ein so lieblicher Erdenwinkel, wie nur je, und zieht sich großtentheils an der St. Mary's Bai entlang hin. doch halt! vielen Lesern muß ich die St. Mary's Bai erst vorstellen, als ob es sich um irgend eine Landschaft in den Polargegenden handelte. Diese Bai "bildet einfach einen Arm der, öfter ge nannten Bai von fundy in Neuschott land, ist der westliche Theil des Countys Dizby und läßt sich von irgend einem der östlichen Seehäfen der Ber. Staaten aus in modernen Dampfbooten leicht und bequem erreichen, z. B. von Z)ankeeAthen aus in nicht viel mehr, als zwölf Stunden. Die meisten Amerikaner jedoch, welche hierher kommen, schenken nur Aarmouth, Digby, Annapolis, Wolfville und Halifax einige Beachtung, wo sie ja auch gar manche schöne Scenerien entdecken tonnen, während M e t e g h a n, das an seinem Anfangspunkt kaum ein Stündchen von Aarmouth entfernt ist, wie ein Veilchen im Verborgenen blüht und nur wenigen Kennern und Liebhabern bekannt ist. Hier ich meine nicht etwa die Bahnstation, sondern das wirkliche Dorf Meteghan, sind wir im Herzen Arabiens. Und es ist ein recht großes Herz! Man denke sich: ein Dorf von 40 Meilen Länge, ein solches Unicum wird man sonst weit und breit vergebens suchen! Wenn man es genau nimmt, ist es eigentlich eine ganze Kette von Dörfern, die sich am Saume der See entlang, drei bis sieben Meilen vom Wasser entfernt, über vierzig Meilen lang ununterbrochen erstreckt; aber sie bildet nur eine einzige Mu nicipalität. Weitaus die meisten Nachkoinmen der Acadier, welche nach jener unmenschlichen, vom britischen Gouver neur Lawrence ohne besondere Veranlassung angeordnetenDeportirung wieder nach ihrer theuren Heimath früher oder später zurückwanderten, sind hier zu finden. So traurig, wie für diese harmlosen Menschenkinder die Deport!rung selbst gewesen, gestaltete sich auch ihre Rückkehr. Denn es war nicht neljr i h r Acadien, was sie vorfanden! Neuenglische Colonisten hatten bereits von allen ihren Farmgütern Besitz ergriffen, und von den alten idyllischen Behausungen waren kaum noch Ruinen zu finden. Ueberdies waren die Familien der Acadier dermaßen auseinandergerissen und nach alle Rich tungen der Windrose zerstreut worden, daß eine ganz wunderbare Heimathsliebe dazu gehörse. diesen Boden unter den größten Mühsalen wieder aufzusuchen und sich hier auf's Neue unter den ärmlichsten Verhältnissen wieder einzunisten. Aber in den Aca diern wohnte dieser seltene Grad von Liebe. Und die britische Regierung erbarmte sich einigermaßen und überließ ihnen einen Streifen Urwald an der St. Marys - Bai entlang. AuZ dieser Waldwüstenei haben die Zurückgewanderten mit unsäglichen Schwierigkeiten abermals ein Acadien, in echtes französisch-amerikanisches BauernparadieS.gemacht und sich merkwürdig vermehrt, obwohl sie außer den Heirathen unter sich selbst nur solche mit anderenZuwanderern französischen BluteS begünstigten. Sie leben in bescheidenen Verhältnissen, aber sehr zufrieden und glücklich. Die Sprache der Nachgeboren'en (die Alten sprechen nur ihr Bauernfranzösisch früherer JahrHunderte) ist ein merkwürdigesGemisch von Französisch und Englisch.ihr nied licheL hauögeräthe stellt ebenfalls ein Gemisch alter und neuer Zeit dar, aber ihre Religion, ihre Sitten und ihrCharakter sind unwandelbar altsranzösisch geblieben und werden es wohl ewig bleiben! . In jüngster Zeit hat ein Mitglied dieser biedtren Menschheit, Namens "Rochibaud, durch die Entdeckung von angeblichem Goldquarz auf seinem Eigenthum auch in der größerenWelt von sich reden gemacht, das war aber die erste Ausnahme. ' Eine starke Natur überNindet oft einen schwachen Arzt. t
Di theuerste Dlme der Welt.
Die Orchideencultur erfreut sich in England bekanntlich gan besonderer Beliebtheit. Erst kürzlich sind wieder für einige Orchideenarten Preise gezahlt worden, die alles bisher Dagewesenk im Schatten stellen. Es giebt jetzt etwa über 4000 Orchideenarten, die alle in England ihre begeisterten Abnehmer finden, und diese Zahl wächst stetig durch neue Importe und Zwitterbildungen. Mr. Ehamberlain, der ein großer Orchideenliebhaber ist, könnte zehn Jahre hindu.ch täglich eine andere Spezies der Orchidee im Knopfloch tragen, ohne alle bekannten Arten erschöpft zu haben. $750 wurden im vorigen Jahre für eine blühende Pflanze vonOdontoglossumCrispumbezahlt; eineSpielart derselben, GoldZönigin" genannt, erzielte kürzlich 5825, Odontoglossum Sceptrum Aureum" $625, während zwei kleine Pflanzen der Cattleya Labiata" mit $625 bezahlt wurden. Ein bekannter Blumenliebhaber kaufte kürzlich eine Cypripedilum Stonei Platytänum" für $2625, um seine Sammlung zu vervollständigen. Von dieser Pflanze sind nur drei Exemplare in England bekannt. Bei den hohen Preisen, die von Orchideen erzielt werden, ist es verständlich, daß es auch Orchideendirbe giebt. So wurde bei der königlichen Gartenbau - Ausstellung in London eine werthvolle Orchideensammlung. die einem Belgier gehörte, entwendet und war trotz ausgesetzter hoher Belohnung nicht wieder zu bekommen. Nur eine Orchideenart trägt ihren Werth nicht in ihren Blumen: die Vanilla Planifolia". aus der man die Vanille erhält. Der Herzog von Northumberland besitzt diese Orchi deenart in großem Maßstabe. Eine merkwürdige. Orchidee ist die Dendrobium Nobile", die ihren Geruch stetig wechselt. Er ist wie von Primeln am Morgen. Honig am Mittag und Gras am Abend. Die meisten Orchideen riechen stärker bei anbrechender Nacht. Das Züchten der Orchideen ist heute eine profitable geschäftliche Spekulation. Für Dekorationen. Bouquets und Knopflochblumen werden Orchideen in großer Zähl verlangt. EinLondoner Orchideenzllchter hat in den letzten Jahren eine Viertel Million Dollars darauf verwandt, Orchideen für den Markt zu züchten. Jedenfalls ist das heute der profitabelste Zweig der englischen Gartenbaukunst. Englischer Zopf. In den technischen Fachblättern Englands herrscht große Aufregung darüber, daß neulich ein Mitglied des Unterhauses von der Polizei daran verhindert wurde, vor dem Portal des Parlamentsgebäudes in Westminster in seinem Automobil vorzufahren. Eng lish Mechanic" äußert empört, es sei dies wieder eine Illustration für die fortgesetzten Anstrengungen, die inEngland gemacht würden, um eine Jndustrie zu zerstören, die Tausenden Ar beit geben könnte. In Frankreich beschäftigte die Herstellung von Selbstfahren schon über 100.000 Menschen, und die besten Frabiken seien so mit Aufträgen überhäuft, daß sie ihnen nicht mehr genügen könnten. In England dagegen werde die Entwickelung dieser Industrie durch alle möglichen Einschränkungen behindert. UeberHaupt wurde erst 1896 durch das eng lische Gesetz der Verkehr von Motorwagen in den Straßen erlaubt, während zu jener Zeit die Franzosen, Deutschen und Amerikaner bereits solche Fortschritte gemacht hatten, daß es den englischen Ingenieuren kaum noch möglich war, es mit ihnen aufzunehmen. Aber auch die Regierungen in diesen Ländern thun alles zur Förderung einer solchen Industrie, während es dem britischen Parlament vorbehalten blieb, alles in seiner Macht Stehende zu thun, um die Benutzung solcher Wagen zi verhindern. Das genannte Fachblatt stellt dieses Vorgehen auf eine Stufe mit der ehemaligen Opposition gegen die Telegraphendrähte, von denen man in England behauptete, daß sie das Wild todten würden, und mit dem Kampf gegen den Fernsprecher, von dem man behauptete, er würde die Menschen sämmtlich taub machen. Indeß ist es anderseits nicht zu verken nen, daß die Selbstfahrer auch in England mehr und mehr in Mode kommen, und unsere Quelle vermag eine ganze Liste von Personen ersten Ranges zu nennen, die sich eines Motorwagens bedienen, darunter Lord Rosebery. Lord Jveagh. den berühmten Elektrotechniker Preece. DaS Allermerkwürdigste in dem Verhalten des Unterhauses liegt übrigens darin, daß es elektrische Selbstfahrer innerhalb des Parlamentsgebäudes duldet, aber nicht solche, die mit Petroleum oderSpiritus betrieben werden. Man kann die Erregung der englischen Ingenieure verstehen, die ein solches Verhalten des Parlaments geradezu für lächerlich erklären. Wahrheit n'cht Dichtung. Ein Roman, so phantastisch klin gend, daß wir ihn einem Dichter nicht glauben würden, in Roman, bei dem Geld und Liebe, die ewigen treibenden Kräfte, die Hauptrolle spielten, hat heute, nachdem körperliche und selische Leiden läuternd gewirkt haben, einen versöhnenden Abschluß gefunden. Das erste Capitel der in Berlm begin nenden Geschichte, die seit sechs Jahren spielt, klingt fast alltäglich: Die Erzicherin, in die sich der älteste Sohn des Hauses verliebt! Fräulein Antonie N. erwiderte diese Liebe des jun gen Fritz K., und als ihre Zöglinge ein Pensionat aufsuchten und sie in das Elternhaus zurückkehrte, versprach ihr der junge K., der heimlich erfolgten Verlobung bald die Ehe folgen zu las scn. Auch das zweite Capitel ist nicht neu. die Briefe des jungen Mädchens trafen fast täglich ein, ihr Inhalt blieb stets der gleich innige. - die LZntworten
deS Zungen Z7. nefen ln immer ' größeren Zwischenräumen ein. seine Briefe wurden kühler und seltener, bis sie ganz wegblieben. Er hatte seiner Mut ter Mittheilungen von seinen Beziehungen zu Fräulein N. gemacht, und Frau K. hatte sofort alles daran ge setzt, diese Mesalliance" zu verhindern. Eines Tages nun fand der 23a ter der Erzieherin, ein Pfarrer in einem Dorfe der Provinz Sachsen, in ei ne? Zeitung die Verlobungsanzeige des jungen Fritz K. mit der Tochter eines Magdeburger Großhändlers. Schwe ren Herzens machte sich der alte Mann daran, seiner Tochter die schreckliche Thatsache zu enthüllen, aber kaum hatte das junge Mädchen die Kunde von der Verlobung ihres Geliebten vernommen, so sank sie ohnmächtig zu Boden, und als sie wieder erwachte, hatte sich undurchdringliche Nacht auf ihren Geist gelegt sie war wahnsin nig. Der alte Pfarrer, der kurz vor her seine Frau verloren hatte, überlebte diesen zloeiten Schicksalöschlag nicht lange: Einige Wochen darauf legte man auch ihn in das Grab. Verlassen, von allen Mitteln entblößt und außer Stande, sich solche zu erwerben, stand die Irre da, auf das Mitleid der Dorf bewohner angewiesen, die sie aufnah men, bis der Zufall ihr die Möglichkeit bot, ihre Lage besser zu gestalten. Eine entfernte Verwandte, an deren Existenz Niemand gedacht hatte, starb plötzlich und hinterließ der Geisteskranken ein sehr ansehnliches Vermögen. Sie wurde nun einer Anstalt übergeben, wo sie unter der Behandlung hervorragen der Aerzte so weit gesundete, daß sie sich selbst der Krankenpflege widmen konnte. Mit der Selbstlosigkeit einer Heiligen der Legende weihte sie ihr junges Leben der Sorge um die Gei stestranken. die der Anstalt übergeben wurden. Da führte sie ihre Pflicht ei neS Tages an das Lager eines Man nes, der als tobsüchtig eingeliefert wor den war. Kaum hatte sie den unruhig im Schlafe sich wälzenden Patienten erblickt, als sie ihn erkannte, den zu vergessen, sie sich vergeblich gequält hatte, den früheren Geliebten. Weib und Vater hatte ihm der Tod geraubt, sein Vermögen war in Concurs gera then, und aus dem Schifsbruch rettete er nichts als das nackte Leben, weiter nichts, nicht einmal den Verstand.
Nun saß sie an seinem Bett, sie nannte ihn beim Namen, sie rief den Ihrigen ihm in's Ohr, umsonst auö den irr blickenden Augen antwortete ihr der Wahnsinn; er starb, ohne sie erkannt zu haben, und auf einem kleinen Frd bot tn der Nabe der An tau wurde er begrab:. Das Grab des Geliebten, dem sie verziehen, wurde ihr Wall fahrtsort, an dem sie täglich betete. Da sollte der Zufall, der sie schon einmal wieder mit dem Verlobten zusammen geführt hatte, ihr Jemand zuführen, der ihr ein Ersatz für den Verlust werden konnte. Als sie eines Tages den Friedhof aufsuchte, gewahrte sie an dem Grabe, dem ihr Besuch aalt, drei Frauengestalten, ganz schwarz geklei det. eine altere Dame und zwei zunge Mädchen. Kaum war sie naher getre ten, als die jungen Mädchen, Thränen in den Auaen. auf sie losstürzten und sie unter dem Ausruf: Fräulein An tonie- umarmten und küßten. Es waren ihre beiden Zöglinge, die Schwe stern des Verstorbenen, während die Mutter im Bewußtsein ihrer Schuld verzagt fern blieb. Da schritt Frau lein Antonie auf sie zu, und im nächsten Moment hielten sie sich innig um icylungen und weinten, die Eine um den todten Geliebten, die Andere' um den todten Sohn. Wieder betrat Fräulein Antonie N. die Wohnung der Frau K.. aber nicht mehr als Unterge bene. sondern als eine Nreundin. und bald hatte sie erkannt, daß mit dem Tode des Gatten auch bei Nrau K. die Zeiten der Entbehrung eingetreten wa ren. Aber sie war jetzt in der Lage, zu helfen, und wenn sich Frau K. auch sträubte, es half nichts. Heute leben sie alle in gemeinschaftlichem Hausstande in einem Vorort bei Berlin. Fräulein Antonie N. hat nun ihr Le ben der Fürsorge für die Angehörigen des todten Geliebten gewidmet, und hier findet sie Trost für die Zeiten der furchtbaren Pein, die hinter ihr liegen. vsrtyeile des Damenfahrrades. Der Unterschied Zwischen Herren und Damenrad ist Jedermann bekannt. Lei ersterem ist die Verbindungsstange zwischen Lenkstange und Sattelsitz sehr hoch, d. h. dicht unter dem Sattel, bei letzterem bedeutend ti:ser angebracht. Welchen Vortheil bietet durch diese einfache Vorrichtung das Damenrad? Jeder, der Rad fahren kann, ist schon ein mal heruntergefallen. Das Fallen ge schieht naturgemäß meist nach rechts oder .nach links; nach vorwärts kommt eö nur selten vor und nach hinten ist es unmöglich. Bei jeder Art des Fallens hat man das Bestreben, mit den Beinen zuerst auf die Erde zu kommen, denn wenn man festen Fuß gefaßt hat, be kommt man Körper und Fahrrad cm schnellsten wieder in seine Gewalt. Wenn man'nun, auf einem Damenrad sitzend, im Begriff ist, nach rechts oder nach links zu fallen, so braucht man nur vom Sattel in das Rad hinein zu springen. Hierbei , kommt , man auf die Beine zu stehen und kann sich und das Rad vor Beschädigung bewahren. Die ser Proceß ist, wie jeder Radfahrer zu geben wird, in sehr einfacher und läßt sich bei nicht allzu großer Fahrge schwindigkeit auch meist bewerkstelligen Ist man dagegen, auf einem Herrenrad sitzend, im Fallen begriffen,' so ist ein Hineinspringen in das Rad unmöglich, da die hohe Verbin)ungsstange daran hindert; man muß nach der Seite, die das Rad vorschreibt, hinunter;, der be treffende Fuß wird, da Rad und Körper sich in starker Neigung befinden, kaum mehr auf denBoden kommen und man stürzt. Es entsteht dann auch oft jenes lächerliche Bild, daß man mit dem einen Bein auf der Erde hinkt, weil daö andere nicht vom Rade herun ter kann, und so rollt man mit dem Rade Lulammen in den Gcabr. -fial
beim Damenrad gar nicht 'mögTTaT gewesen wäre. Kurz, die Erfahrung lehrt, daß in vielen Fällen, wo man mit dem Herrenrad stürzen müßte, man auf dem Damenrad sich vor dem eigentlichen Hinfallen, dem Zubodenfallen. bewahren kann, wenn man auch aus dem Sattel heraus muß. Da aber alle KörPerverletzungen und Radbeschädigungen erst durch die Berührungen mit dem Boden entstehen, so liegt der Vortheil des Damenrades klar vor Augek.. Die Rache einer Bäuerin.
In daS Hospital von Joigny brachte man dieser Tage einen Mann, dessen ganzer Körper mit furchtbaren Brandwunden bedeckt war. Der Verletzte nennt sich Doßman. Michel und giebt vor, das Opfer eines Mordversuches zu sein, der aus fast unglaublich schei-, nenden Gründen unternommen wurde. Der 58jährige Mann, ein früherer Ei senbahnbeamter. hatte sich vor Jahren nach Prunoy im Arondissement Joig ny zurückgezogen. Seit einiger Zeit lag er mit einer 54jährigen Frau Cossett, einer Bäuerin in Joublins, in Streit wegen eines Stück Landes, das er unter bestimmten Bedingungen ihr zu überlassen versprochen hatte. Aus dem anfangs verabredeten Arrangement glaubte er jedoch nicht die erhofften Vortheile ziehen zu können und so beaab er sich nach Joublins, um end lich mit der Sache ins Klare zu kommen. Er schlief die Nacht auf dem Heuboden der Wittwe Cosset und betrat am Morgen deren Haus. In der den Bauern eigenen Stellung, die Hände auf den Knieen, den Kopf nach vorne gebeugt, nahm er vor dem Küchenherde Platz und erwartete so die Vorschläge der Frau. Plötzlich näherte sich ihm diese von hinten, erfaßte den Kragen seines Rockes und goß ihm eine Flüssigkeit, die er als Benzin er kannte, über Rücken und Brust. Im gleichen Moment hielt sie ein angezündetes Streichholz an seine Kleider und ehe er wußte, wie ihm geschah, stand er in hellen Flammen. In seiner Angst stürzte er sofort auf den Hof und warf sich in eine Pfütze, um das Feuer zu löschen; in dieser Situation haben ihn auch Nachbarn gesehen. Seine Verletzungen sind eigenthümlicher Art. Auf dem Rücken, der Brust und überall. wohin die Flüssigkeit gelaufen ist. zeigen sich tiefe Brandwunden. Obwohl der Unglückliche furchtbare Qualen erleiden muß. halten die Aerzte seinen Zustand nicht für hosfnungslos. Die unverzüglich in Haft genommene Wittwe Cosset erklärt aber, tafc ste oaBerbrecben. dessen man sie beschuldigt nickt beaanaen habe. Sie hätte wohl Streitigkeiten mit Michel gehabt, aber im übrigen könne sie nur ausjagen dak der Verwundete betrunken gewesci sei und selbst in den Kamin gefallen Ware. Die ZNode. Außer dui äußeren formen der Toiletten, bei denen das Enganliegende der Aermel sowohl wie der Rocke aus den Husten zur Zelt daö Hauptmerk mal bildet, spielen auch die Farben Neuheiten undffarbenzusammenstellun gen eine nicht unbedeutende Rolle. Eins hält sich in alter Beliebtheit, und das ist schwarz und welk: man siebt sowohl weiße Blusen zu schwarzen Rocken, wie man eö neuerdings auch liebt, zu hellen Röcken Blusen aus schwarzem Seidenmusselin zu tragen. schwarz wird auch zu purpurroty genommen und eigenartig ob hübsch, ist mehr eine Geschmacksfrage ist vergißmeinnichtblau mit erbsengrun. Als hochmodern igilt cöchenilleroth und ein schönes FlachSblau, bleu grecque genannt. Ebenfalls neu ist ein zwisehen gelb und rosa spielender Farbenton, der an die zarte Farbe der Aprikosen gemahnt. Daneben bleibt als fester Stamm für solide und einfache Kleider stets marineblau und lila in allen Schattirungen beliebt, letzteres wendet man jetzt sogar mit Vorliebe für Stiefel und Schuhe an. Ist man doch längst von der Ansicht zurückgekommen, nur schwarze Schuhbekleidungen tragen zu können; wn zuerst vor einigen Jahren auftauchenden grünen und weißen Stiefeln schloß sich, wie gesagt, lila, auch graueö und anderfarbiges SchuhWerk an. daö mit abstechenden Farben garnirt wird und so von ganz eigenartigem Reiz sein kann. Sprechen wir nun noch ein paar Worte über die Hüte; da sehen wir eine Neuerung, die in den meist-n ftnnn ffir kl,Zs, in. l u . '"rn 't tö sind die Hüte in der sogenannten CfW n t r r i 2"arie - mjesorm, deren Rand das Gesicbt als wirkunaSvall-r Wrtfc. umgibt. Man garnirt diese Hüte mit Blumen, Fedcr und Seidengaze und brinat binten verkreu,t auknskt. , ' j - schmale Bänder an, die vorn unter dem Kinn zur Schleife geschlungen werden. An Stelle dieser Bänder nimmt man wohl auch leichte Seidengaze, die indeß für den Herbst und Winter geeigneter erscheint, als für den Sommer. Aeunerst aesckmackvoll iinh nhnri ift die Toilette aus flaschengrünem Wollenpoppeline (Figur 1), dessen mit einem weißen Tuchvorstoß umrandeter Rock vorn übereinandertretnd fchlossn .toirfc und an..de.r unteren ahae-
rundeten Gctt'Tntl einer M)lleneinen Lilienzweig darstellenden Application von weißem Tuch geschmückt ist. Die Blüthen und Blätter werden aus Tuch geschnitten und auf dem Stoff festge-
heftet. Dann sind die Eonturen mit Languettenstichen, einer schmalen Plattstichumrandung oder auch mit Kurbelstichen von grüner Seide zu befestigen. Die Stiele hat man ebenso zu sticken und die Kelche, sowie die beschatteten Blätter der größeren Blüthen im Plattstich mit drei Schattirungen grüner Filoselleseide herzustellen. Die Staubfäden sind im Stielstich in der hellsten, die Staubknoten im Knötchenstich in der dunkelsten Tönung auszuführen. Die Garnitur wiederholt sich auf den Aermeln und den mit Tuchvorstoß versehenen Jäckchentheilen der sehr kleidsamen Taille, deren vordere Theile sich auf eine weiße Tuchweste legen, die vorn und hinten einen mit cru-farbener Spachtelspitze überdeckten Einsatz nebst Stehkragen aus grüner Seide sichtbar werden läßt. Die Westentheile sind mit kleinen Perlmutterknöpfen verziert und verschwinden unten in dem schmalen, grünen Stoffgürtel. Höchst anmuthig und jugendlich wirkt die Toilette aus leuchtend rothem, weiß gepunktetem Foulard mit Spitzenund Tüllgarnitur, Figur 2. Die in dem V!iederrock verschwindende Taille hat einen eckigen, bis über die Schultern reichenden Kragen aus Guipürespitze, der mit Foulardblenden umgeben ist. Norder- und Rllckentheile der einfachen Älusentaille sind mit Guipürespitze überdeckt, die vorn einen krausen weißen TUlleinsatz einschließt: ken saltigen Stehkragen auS Tüll ziert eine große Tüllschleife. Die Aermel haben oben Guipüreeinsätze mit Blen denabschluß, an dem unten spitz ge schnittenen Rand nur ein paar Blenden. Sehr apart und vortheilhaft für eine schlanke Figur wirkt der Rock mit angeschnittenem, mit Stoffblenden bedecktem .Miedergürtel, der seitlich durch eine Reihe schöner Perknutterknöpfe und Knopflöcher geschlossen ist. Der Effect der Toilette Figur 3 liegt nicht in kostbarem Material, sondern hauptsächlich in der überaus geschmackvollen Anordnung. DaS Kleid aus einfachem Wollenbattist ist lose auf gleichfarbigein Taffet gearbeitet, wofür aber auch Satin oder Futterfaille verwendet werden kann. Den Futterrock deckt unten ein Serpentinevolant, im Uebrigen eine Tunika aus Wollenbattist mit einer schönen, aus Cordonnettseide geknüpften rosa ffranse. Eine zwar mühevolle, aber äußerst effectvolle Garnitur bilden an der Tunika und an der Taille die strohhalmbreiten, der tikalen Säumchen, deren Zwischen räume sich an der Tunika nach unten allmälig bis zu unem Zoll verbreitern, während die Säume oben ziemlich dicht zusammentreten. Die Säumchen sind mit der Hand und mit Vorstichen genaht, wobei sie durch Uebergreisen eines Stickeö zusammenaezi?aen sind und dadurch kleine runde Bogen bilden. Um den vrn tiesen, hinten nur kleinen, weißt, mit gelblicher Guipüre bedeckten Atlaseinsatz der Taille zieht sich eine ca. zwei Zoll breite, mit schmaler Spitze begrenzte gelbliche Spitzenbor düre; den oberen Abschluß bildet der seitlich mit aufsteigenden Spitzen geschnitten? Stehkragen aus Atlas mit Spitzenauflage. Die Aermel sind gruppenweis in Säumchen aenäht und epaulettenartig, sowie am Handge lenk mit Spitzenbordüre und krauser Spitze besetzt. Ein rosa Atlasbandgürtel mit kurzer, flotter Schleife be grenzt die hinten geschlossene Taille. Sehr hübsch ist die Bluse aus heliotropfarbenem Taffet mit weißer Seidenpassementerie, fein plissirter Cordonnetseide, Figur 4. Die Bluse umlchllkkt vorn mit doppelten Krausen.
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" Vou 8ee. to start vitk." said a Clereland, Ohlocorapositor, my worlc that of setting type at the case allows me little chanca for exercise, and is too confining for anybody who is in the Uast subject to Indigestion or dyspepsia. That has been my trouble for yeart, and I attribute the recent noticeable improvement ia my physical conütion to the occasional use of RWAHS Tafoiofes I sirst heard of them through a fellow-workman who, on hearing my tale of woe, one day offered me a Tabule and said he would guarantee it to act on the liver. I took it ender protest, but was surprised with the result. It was gentle but effective, and since then I have gradually noted an entire change in the working of my System, and I think thatRipans Tabules are the best remedy for liver and stomach troubles this side of anywhere. They are really in my case a substitute for physical exercise."
Deren vuijan eine weihe Mi.ieinenter.leborbüre deckt, einen mit Knöpfen verzierten Einsatz aus weißem Taffet. Taille und Aermel sind in wellenförmigen Linien ringsum mit Kreuznähten geziert. Die unten zackig geschnittenen ?lermel schließen mit Passementeriebordüre ab. Gürtel und Stehkragen sind in Falten geordnet, der Stehkragen ist außerdem mit Garniturtheilen ausgestattet, die außen mit heliotropfarbener, innen mit weißer Seide bedeckt und mit Passementerie umrandet sind. Goldbraunes, englisches Strohgeflecht bildet den originellen, hübschen Hut mit hohem, sich nach oben zuspitzendem Kopf und breiter, an der linken Seite etwas hochgehender Krempe. Um den Kops ist em gefalte ter Schrägstreisen aus goldbraunem Sammet gelegt, der hinten unter einer großen Rosette aus weißer Seidengaze endet. Unterhalb der Krempe befindet sich eine kleinere Gazerosette. Un dem einfachen, hübschen Kleid aus lila Grenadine, Figur 5, bildet an der Blusentaille die schöne, in Hand, arbeit ausgeführte Spitze einen reichen Schmuck. Der Rock ist in einfacher Form gearbeitet und an dem rechten übertretenden Rand mit schmalen, ein genähten Säumen verziert. Der Rückentheil der Taille ist glatt mit Stoff überspannt, während die sich leicht kreuzenden, blusenartigen Vordcrtheile mit je zwei sich am Rande herabziehenden Säumchengruppen versehen sind. Oben hat die Taille ringsum einen in Säumchen genähten Einsatz aus lila Seide mit herzförmigem AuSsch-iitt, den ein kleiner, in horizontale Säumchen genähter Latz nebst Stehkragen füllt. Um den Einsatz legt sich die Spitze, die sich vorn am Schluß jabotartig bis zum faltig drapirten Gürtel aus lila Seide zieht. Die Aermel haben oben und am Handgelenk Säumchen und außerdem rundgeschnitten?, ebenfalls mit Säumchen be grenzte Manschetten. Wunderhübsch ist das Hütchen us silbergrauem Seidengeflecht. Den geraden Kopf umgibt ein gleichfarbiges Atlasband, das vorn, ein wenig seitlich, zu einer vollen Schleife geordnet ist, in der ein paar grau und bunt abschattirie Flügel stecken. u in in t l ö o a i t. .HDiiimili ton;: Du. Bummel. Du yast jktzt einen oppelganaer im Eollca." Stud osus Bummel: Sehr gut, da brauche dann ich ja nie hinzugehen." Feine Unterscheidung Dein Onkel soll ja ein colossales Vermögen hinterlassen haben! Dl bist Du also lachender Erbe?" Freund:
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Eisenbahn 'Tc.öeNe Ankunft und dgang der verschiedenen Eisea kaZnzüge im Unicn Depot, Indianapolis.
Band a Ha. Abgang Poiizug 7 05 d xxreö 11 35 mm erpreß 12 35 Km SUcomobatbn 7 2 Nm Expreß 4 00 91m Erpreß 8 10 Pm Ankunft Expreß 3 20u Expreß 4 4o9in Acco7nodatisn 10 00 5m Expreß 225 Nm Schnellzug 7 95 Vrn Vccornadätisn Schnellpostzuz 8 20 Nm levelsnd, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis un, Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Vu, vxpreß 3SVm Expreß ...10 35Lm Limited Expreß 11 15 Vrn Erpreß 6 25 Nrn Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 1130 33m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nrn Erpreß.. 10 50 Nrn St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 Vrn Llmusd Expreß 11 45 Bm Expreß 11 20Nm Expreß, täglich 3 50 Nrn Ankunft Expreß täglich 4 5 Vm Expreß 10 30 2m Limited Erpreß 6 30 9m Enreß 6 10 Vm Thicsgo und Circinnati Diviston östlich Abgang Schnellzug . 3 45Trn Accomovatlon tsgltz 7 00 S?rn Accomodation 10 50 Vm Postzug 2 45 Nrn Accomvd. (nur Sonntags). Accomodation S 30 Km Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vrn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug. 11 05 Nrn Chicago und Einctnnati Diviston westlich Abgang Accomodation 7 10 Vrn Scbnell.Post 11 45 Vrn LafazetteAccomadation 6 15 Nm Schnellzug 12 30Dm Ankunft Schnellzug 8 30 Vrn Lafayette Accomodation ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 9cm Accomodation.... .-. 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. - Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation .... 4 35 Nrn Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30 Vrn Danville Accomodation. ... 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß 616 9t Peoria Division östlich. Abgang Expreß ' 6 20Vm Accomodation Expreß 3 25 9cm Ankunft Expreß 1135 Accomodation Expreß...... 9 00 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 5m Expreß 1 20 m Expreß 7 00 9cm Schnell Expreß.... Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 9!m Expreß 6 00 9cm Pittilurg, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Jndianapolii Division. Abgang Expreß 5 03 9cm Solumbus Accomodation... 7 00 Vm Expreß 3 25 Vm Schnellpostzuz No. 14 8 25 91a Expreß 710 Vm Ankunft cyneuzug 8 05 Nm Expreß 12 25 Nm Accomodation 3 15 Siin ' Expreß 6 50 Nm Erpreß 10 00 Nm Chicago Diviftsn dia okorno. Abgang Expreß 11 35 m . Expreß 12 05 Nm nkunft Expreß 3 45 Nm Expreß 3 21 Vm LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 30 Vm LouiSville Accomodation. . . 8 1 5 Vrn Schnellzug 3 30 9cm Accomodation 4(0 Nrn Ankunft Accomodation 10 20 Vrn Schnellzug ll 30 Vm Accomodation 5 4 ) Nrn Epezial täglich 12 25 9cm Eincinnati, Hamilton und Dayton Abgang Mail 8 05 Wrn Abgang Expreß ... 245V Cincinnati Accomortisn . . 10 45 Vrn - Erpreß 7 00 Ab Expreß 4 45 9cm Expreß 2 45 Nm Aakunft Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 rn Expreß 7 50 9cm Expreß 10 35 Vm Expreß 6 50Vm Ankunft Mail 6 50V Indianapolis und Vineennek. Abgang Expreß 815 Vm Aincennes Accomodatlo .. 4 20 Nrn Ankunft Aincennez Accomodat. nlO 40 Vrn Expreß 4 50 9cm Cincinnati, Wabash und VttcZigan Abgang Expreß 6 35 Vrn Expreß 11 15 Vrn Ervreb 4 m 9tm nkunft Expreß V25 Vm Erpreß 310 9cm Expreß 8 45Nm Indianapolis, Deeatur und Wefteru baang-Expreß 815 Vm Accomodatwn 3 45 9cm Schnell.Ervrek 11 10 9hn Ankunft Schnell'Expreß 3 25Lm ecomovation 10 40 Vrn Erpreß 4 40Vm Chicago, Indianapolis und LouisdUle. Vconpn Route. Abgang Expreß : 12 55 V . ryer 3 35 9cm Matt 7 00Vm Grtttfe sbia H 3i A ftt) lim nkunft Expreß 3 30 tv an 7 55 9Jm Expreß (via I D 4 W) 240N Monon Flyer 4 37Nm The Twentleth Century, ine fiu8arfÄnele 9TtaAfArtft. tnTA O - j - aar-w " " "T " l My ortfchritllick aettnnten Leiern ledr u emvsek ,en itt. In der Henkten itear foitalHHsA. erden doch andere fortschrittlich Theorie varrn unpannliq bei prochen. an bestelle direkt bet da Humboldt Publifihinr' 19 Lktor Clm. Cr
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