Indiana Tribüne, Volume 22, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1899 — Page 4
-na Tribüne.
Erscheutt Taglich uns SU tägliche. Tridüne- kostet durch den Irjj J cntfr per Woche, die ontag.rribae's I All per Zoche. Seide usse 15 entß kett Scittf per ,t. Ver Ps uierhalb de fcud plzchi U uliaiUa J c 2t. cni 18 esv nlaesms Indianapolis, Ind., 20. August 1L99. Sonntags - pitai. Die Tribüne" erhielt dieser Tage folgende Zuschrift : Geehrtester Redacteur der Tribüne ! Ich dächte es wäre endlich an der Zeit, den Philip Sauerampfer und den Meik Habersak zu begraben, und an dessen Stelle auch etwas Belustigendes und zugleich aber auch Belehrendes zu setzen; denn bei dem leeren Stroh waS da gedroschen wird, kann der Mensch wirklich nicht? lernen oder aufgeklart werden ! Ein alter Leser der Tribüne im Namen vieler. Ich erlaube mir dem alten Leser im Namen vieler eine Frage vorzulegen. Gesetzten Falls in einem Kofthause speisen zwölf Personen zu Mittag und eS giebt jeden Tag Suppe, Gemüse, Braten und Mehlspeise. Die Gemüse wechseln ab. jeden Tag giebt eS ein anderes. Am Sonntag Kohl, am Montag Bohnen, Dienstag Spinat, am Mittwoch Spargeln u. s. w. Nun befinden sich unter den zwölf Personen drei, welche keinen Kohl mögen, drei welche keine Bohnen, drei, welche keinen Spinat, und drei, welche keine Spargeln mögen. Drei mögen immer daS resp. Gemüse nicht, die anderen Neun essen eS gerne. Soll nun der Wirth den Kohl, die Bohnen, den Spinat und die Spargeln ganz abschassen, oder soll jeder der zwölf Speisenden einmal in der Woche daö Gemüse unberührt lassen und sich mit Suppe, Braten und Mehlspeise begnügen ? Wie die Speisenden, so haben auch die Leser einer Zeitung gar verschiedenen Geschmack. Der eine liest keine Leitartikel, dem andern find sie die Hauptsache, dieser interessirt sich besonders für die telegraphischen Nachrichten, jener sieht sie gar nicht an. Hier ist einer, der hält die Zeitung bloß deS Stadtklatsches halber, dort einer bloß der Erzählung halber. Und so geht eö weite. Der Sine hat sich den pennsylvanisch-deutschen Ulk längst satt gelesen, der Andere hat noch sein Neranüaen daran. Der Leiter einer Z:itung besindet sich in ähnlicher Lage, wie der Gastwirth, bei bem Viele an gemeinschaftlicher Tafel speisen. Er kann nicht Jedem täglich seine Leibspeise vorsetzen und kann auch nicht jede Speise von seinem Tische verban nen, welche einige der Gäste nicht mögen. Aber er kann eine Mahlzeit vor setzen, an der man sich sättigen kann. auch wenn man dann und wann ein Gericht vorübergehen läßt. Ganz im Vertrauen will ich dem altea Leser mittheilen, aber er muß eö nicht weiter plaudern, daß in dem an geregten Punkte mein Geschmack mit dem seinen übereinstimmt. Und weil wir gerade im Jahre der Götheseier unS befinden, will ich dem Schreiber der Eingangs erwähnten Zeilen ein paar Verse von Göthe , hierhersetzen. Sie find dem Vorspiel auf dem Theater zum Faust entnommen. Der Direktor sagt : Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen: Sin Jeder sucht sich endlich selbst roai aus Wer vieles bringt, wird Manchem etwas bringen ; Und jeder geht zufrieden aus dem Haus. Allabendlich kann man jetzt an der Ecke der Capital Ave. und Washington Str. den in den Spalten der Tribüne" schon mehrfah erwähnten göttlichen Heiler" Slatter sehen und um ihn eine Menschenmenge herum, von der Zeder irgend ein Gebreste hat, von dem er aebeilt sein will. Die Hauptsache ist, daß man an die gött liche Kraft deS ManneS glaubt, sonst ist daS Händeauflegen umsonst. Wo also keine Heilung eintritt, hat man eben nicht aenua aealaubt. DaS Glauben ist die Hauptsache für den Heilung Suchenden, für den Heiler ist die Hauptsache, daß man in daS Körbchen, welches seine Frau in der Hand hält, eine klingende Münze wirst. Vom Heilen selber, selbst vom göttlichen Heilen, kann man nämlich nicht leben. Der Mann ist ein großer Schlauberger, wie jeder Mensch, der von der Dummheit Anderer lebt. Er weiß viel besser, wie dumm die Menschen sind, die zu ihn kommen, als diese eS selber wissen. An und für sich ist eö zum Lachen, diese dummen Menschen anführen zu
sehen. Aber ich gestehe,ich konnte nicht lachen darüber. ES hat mich im Gegentheil mit Schmerz und Widersüllen erfüllt, daß an der Schwelle deS zwanzigsten Jahrhunderts noch solch
lächerlicher Aberglaube nnd solch große Unwissenheit ezistirt. Der Plauderer. m in Im Wald. Von 01 Ecuffcrt. Im Wald isch's so friedlich. Im Wald isch's so still. Im Wald kelzr' e ei'. ' Wenn e glücklich sei' will! Die Vögele singet Im Strauch und im Busch, Die 51e, die springet Und machet husch husch! Die Schmetterling' gauklet Und findet sei Rast. Und 's Eichkiälmle schauklet ,och obe' im Ast! Die Käferle summet Und machet hum brumm! Die Bienle. die summet Sum sum und sum sum! Im Wald isch's so friedlich Allei' wenn ma' ist. Und doch weiß e schiedlich Was schöner noh ist! Im Wald, daß er's wisset. Wenn's Blüte rings schneit. Wenn zwei anand' küsset. Jsch 's Herrlichst', wo 's geit! permiszt. LumoreZke von an$ Fraungruder. Beim Bachwirth wars lustig. Mun teie Bursche und Tirndln f ü Uten Garten und Beranda, scherzten und lachten, kicherten und kosten, und es war ein Gesumme, als tummle sich ein lustiger Mückenschwarm im helllichten Sonnenbrande. Der lange Bachwirth weit herum im Lande als trefflicher länger beliebt und gepriesen, hatte Zseine Guitarre gestimmt und schnalzte ab und zu eines seiner Schelmenlieoer in die dankbare Zecherschaar. daß lauter Beifall und neckische Zwiesprache hin und wieder flog und manch schneidiger Jauchzer und inanck gewagtes Schnadahüpfl über die Straße hinaus an die umliegenden Hänge scholl. Als aber die allgemeine Lust einmal Athem holte, horch, da klangen die trauten Rufe des Aveglöckchens durch die reine Lust und Gaben das Zeichen zum Aufbruche. Rasch trockneten die Dirndln ihre Rosenlippen mildem wei ßen Tüchlein, glätteten seufzend Schür ze und Rock, die Bursche beglichen die Zeche oder bedeuteten der Kellnerin, die Kreide zu gebra::chen. auf daß sie öfters in der Woche ihrer säumigen Gäste gedenke, und nun wallte der Schwärm in langem, verstreutem Zuge auf die Straße hinaus, über den Abhang empor und hinüber in die Ortskirche zur Vesper. Auch der Bachwirth, der auf dem (5hore die Geige strich, machte sich auf den Weg. Ein und der andere Jodler grüßte noch herab auf die verwaiste Gaststätte, dann verschwand das letzte Pärchen zwischen den hochragenöen Bäumen des Waldes, und es ward fast feierlich stille in dem Garten, den noch eben das übermüthige Treiben der In gcnd erfüllt haite. Rur an dem letzten Tische.der hart ne ben dem Zaune im zertretenen Grase stand, war ein Zecher zurückgeblieben, ein junger, zartwangiger FaLt mit dem ersten dunklen Ilaum auf den Lippen. Wohl jrug er den Lodearock. die Lederhose und grünen Strümpfe der Aelpler, aber sein feines Gesicht und Gehaben. nicht minder die ungebräunten Knie verriethen den Städter. Manchmal schlürfte er in hastigen Zügen aus dem Stutzglase, in dem ihm die blondzöpfige Kellnerin den Untersteirerivein vor gesetzt hatte, dann brütete er wieder mißmuthig vor sich bin und zeichnete unbewußt ein Köpfchen auf die Tisch. platte, um es alsbald mit breiten Strichen zu verkritzeln und ein neues daranzureihen. (5s lag Talent in den hingeworfenen Skizzen, und daran ist leicht der Maler erkannt. Während der Einsame so sich selbst vergaß, kam hinter ihm ein strammer Jägerbursche die Lehne hernieder, Ui und lüstig, die Büchse flott über die Achsel gehängt, das Hüte', mit demivehenden Gemsbart in den Nacken gerückt. Als er den (Zinsamen gewahrte, schlich er ihm behutsam nahe und ließ die Rechte derb scherzhaft auf seine Schulter prallen. Mit sprühenden Blicken wandte sich der Ueberraschte um. Als er den Ankömmling erkannte, maß er ihn mit wohlgefälligem Schmunzeln und sagte: Schau, der Berger Franzl? Tu bist mir recht, aber sonst keiner.so? Du wirst doch nit Grillen fangen, Herbert Artin ? Das wär mir was Reues an Dir." Ach," knurrte der Maler, indem er die dargebotene Hand schüttelte, die Grillen fangen mich und ich weiß nicht aus, noch ein." Saperlot, wo fehlt's?" lachte der Jäger und zeigt: die starken weißen Zähne, ich hab' Dich in den fünf Wochen uns'rer Bekanntschaft nie mauserig gesehen. He, Adelheid, ein' Stutzen und was drin!" Damit hängte der Berger Franzl sein Gewehr an die Stuhllehne und setzte sich dem Freunde gegenüber. Also, was hat ?" Fort soll ich' seufzte jener verdrossen, heim in die langweilige Straßengruft der Stadt und aus dem lächerlichsten Grunde der Welt. Weil ich keine Moneten mehr hab, ! Das ist's Ich bin wohl von Haus aus lein armer Schlucker und verdiene auch etliches, aber wie gewonnen, fo zerronrcn. Und gegenwärtig bin ich geradezu aufaelöst!"
Während der Verdrossene mit den schlanken Fingern in dem dunklen Kraushaar wühlte, wiegte fein Gesellschafter bedächtig den Kopf und sagte: Ja, 's ist ein Kreuz auf der Welt, was man anschaut, kost' Geld. War' schad, wenn Tu furtmüßt, aber, mein Mensch, schließlich und endlich hat halt alles ein Rand." Ich mag nicht!" fuhr der Maler auf, und ich kann nicht! Mich fesseln
die Berge, der Hochwald und die AI men, und" lächelnd schielt er auf die herzutrctcnde Kellnerin die Adel hcid, die hält mich auch fest!" Oje," wehrt die (5rröthende ab, von mir ließ sich der Herr Maler hal, ten? So hossärtig bin ich nit, daß ich mir daZ cinbild. Freilich, die Bunzdauern Annerl, die wär's etwa im Stand" Oder die Reul5irth Bcrtha," fiel der Jäger ein. r?,.Oder die Postmeister Cilli." setzte die Kellnerin fort, ,,odcr auch die schöne Hamm:rschmiedili " Uno so weiter," lachte der Berger Franzl. ist gut, daß Tu einmal weiter machst, sonst klopfen Tich noch die Burschen auf die Finger; sie leiden's nit lang, daß ihnen ein Fremder in'S Gäu geht." Ich lasse ihnen die ganze Schatz ?zmmer da," scherzte Herbert trübseVg. Ach, rauher Rimrod, Tu ver stehst nicht, was ein Künstler braucht, um leben zu können. Viel Schönheit und viel Liebe und viel Geld!" Bei diesem Gedanken überkam ihn der Zorn über seii?e bedrängte age. Wüthend trommelte er mit den Fäusten auf die Tischpltate : Geld. Geld. Geld ! Taß meinen Bormund der Kuckuck holte! Ter Lindwurm sitzt auf meinen Geldsäcken und läßt keinen ro then Heller mehr aus. als nöthig ist. Ah, Donnerwetter, Geld. Geld. Geld!" Begütigend legte der Jäger die Hand auf den Arm des Erregten und forschte ruhig: Ist denn auf gar keine Weis' was aus ihm herauszulareln?" Tu kennst ihn nicht", braust Artin auf's Neue auf. Freilich schickt er allmonatlich und pünktlich meine Raten, aber keinen Knopf darüber. Zehnmal schon habe ich ihm zugesetzt, meine Zulagzue erhöhen; aber meinstDu, der Federfuchser wäre von seiner Philistermoral zu Innren? llnd ist doch mein bluteigenes Geld von Muttern und muß mir am Tage meiner Großzährlglelt bei Heller und Pfennig allsgefolgt werden. Tann aber Victoria dann hat die Roth ein (5nde!" Tas Milchgesicht klärte sich auf. als werfe die goldene Zukunft ihre rosigen Schimmer darauf, und der Mund spitzte sich zu vergnüglichem Pfeifen Rasch leerte Artin sein Glas, drehte das Zeltungsblatt, das die dlondzöpfige Adelheid aus den Tisch gelegt hatte. lesegerecht und durchflog raschen Blickes die Neuigkeiten. ,.(5s gibt noch mehr Bergnarren w'e lch," meinte er plötzlich, aus einen kurzen Bericht weisend, da hat sich einer verstiegeil und mußte Tag und Rackt schreien, bis er gehört und herunterge holt wurde." verliesle a) in oie veilure. deß harrte sein Freund stumm und sinnend, zuckte dann etlichemal mit den: Schnurrbarte, humste und räuspcrte sich und sagte endlich: 's ist im Grund ein frevelhafter (nnfall aber ich kitte eine Idee wie mein dein Herrn Vor mund einen guten Hunderter ebe: der gleichen heraui'kle'.n könnt!" Art n schaut auf. llugläubig und neugierig forschen seine Augen in den überlegenden Zügen to Wägers Mensch. Bnfter, Kunstmä.en wenn Du eine Idee hast, eine leibhaftige Idee " Ich hab' eine." Halt sie fest und laß sie anschaun! (lne Idee kann Könige entthronen. Böller befreien " Man soll halt den Tcu'el nit an die Wand malen", schwankt der Andere. Bruder, das ist mein Metier. Ber rathe mir blos die Idee, und das Wei tere laß mich besorgen." In den Augen des Jägers' hebt ein lchtlein zu glimmen an. Wetfct i u die Brunnalm? Im Todtenaebirge od Hinterberg liegt, sie. die Brunnalm: hoch droben über der Ceöeier Wildnis, mutterseelen allein da könnt' ein? saubere Landschaft-bildln nrn'en." Ist das Teine ganze Jd.'e?" Tas Lichtlein beginnt zu flackern. Weißt, dort ist eine feine Sennerin oben, die 0'enci, bei der ich öfter zukeh re." Was hat aber diese Almmaid mit meinem Vormund zu thuni" drängt oer ungeduldige Maler. Lichts, gar nichts!" entgegnct eilig der Berger Franzl, um hernach bedäch tig fortzufahren: Sag. Herbert, könntest Du.nit Deinem Vormund einen Brief schreiben und ihm mittheilen, daß -Du morgen eine scharfe Partie in'? Todtengebirg machen und übermorgen heimreisen willst" Ter Maler fährt vom Sitze auf. Willst Tu mich foppen ich soll wohl im Todtengebirg Schatz. graben?" Auch der Jäger erhebt sich und hängt die Büchse um. - Länger hab' ich jetzt nit Zeit für's Wirthshaus. Wenn Tu mitgeh 'n magst, kann ich Tir' sagen, was mir eingefallen ist. Vielleicht ist gut, vielleicht nit!" Rasch greift Herbct Artin nach seinem Hute und legt den Betrag für beider Zeche auf den' Tisch. Ratürl:ck, begleite ich Tich. Und das eine sagc ich Tir: Wenn Teine Jd.-e Geld schafft, so machen wir Halbpart. iZinverständeni" Gilt schon!" lacht der Berger Franzl und schreitet voraus dem Hang empor, über den die Beiden bald in eifrigem Gespräche verschwinden. Eine Woche später war in den Zeitungen des Landes zu lesen: Vermißt. - -?eit dem 20. August ist der Kunstmaler Herbert Artm, 2J Hgbre alt. mittelarpß. schlank, mit
Schnurbartanflug und 'dunklem Kraushaar, älplerisch gekleidet. t aus einem Ausfluge in's Todtengebirge verschal len. Für Aussindung des Vermißten oder für sichere Nachricht über den Verbleib desselben ist eine Belohnung von 100 Thalern ausgesetzt. Telegraphischer Bericht an den Rechtsanwalt Staudach in Berlin erbeten. Zwei Tage nach dein Erscheinen dieser Notiz. saß der Vermißte auf dem Thürstafsel der Brunnalmhütte und malte eifrig an einem hübschen Köpfchen. dessen rundliche Besitzerin neben ihm das Butterfaß regierte. tck lachu
über eine lustige Geschichte auö dem unerschöpflichen Vorrattze des jungen Malers und meinte: es müßt's link rein ah die Engeln und 's Him:relreich malen. Z'seh'n kriegt's nir davon, weil Eilt der Petrus nit einilaßt." Mir gefüllt'S auch auf der Brunn alm", cntgcgncte Herbert, es kann im Himmel nicht schöner sein. Tu weißt wohl nicht. Eenci. daß ich vor einigen Tagen gestorben binf" Hört's nit aus mit so sündhaster Frevlem", mahnt die Sennerin ..Wann mehr so lebendige Leut heroben wär'n. käm' der Nam' vom Todtengebirg ab." Es ist aber so, Een.t; bald werd ich es schwarz auf weiß haben, daß ich todt bin. Etliche Vettern freuen sich schon auf die unverhoffte Erbschaft." Betroffen äugt das Mädchen nach dem Manne, der linvermuthet in so ungereimtes Zeug verfallt da prallt ein beller Juchzer an die Felswand und wicderliallt in vierfachem Echo. JessaS. der Franzl". erschrickt Eeni und tritt auf die Schwelle, von der sich auch der Gast erhoben hat. Kurze Weile darnach biezt d?r Erwartete um die Ecke und begrüßt die Beiden mit kräftigem Handschläge. Wie steht's?" fragt Herbert, als kaum der Jäger in die Hütte getreten. Alles in Ordnung." erwidert dieser und hält dem Fragendcn die Zeitung vor die Augen. Ich hab' gleich an den Rechtsanwalt telegraphirt: Herrn Artin nach mühsamem Suchen aufgefunden und gesichert. Außer einer Verrenkung des Fußes keine äußerliche Verletzung." Stimmt." nickt der Maler, keine äußerliche Verletzung. Ist Antwort eingetroffen?" Dies. Telegramm. Da heißt es: Nachricht dankend erhalten. Belohnung wird nach Bestätigung seitens des Ge retteten sofort angewiesen." Hurrah." bricht der Maler los. nun wollen wir kreuzsidelen Kehraus machen!" Ter Jäger hat indeß verdrossen die Ttube durchmellen. Mir ist der Spaß vergangen, Herbert. Mein ebtag Um ich nimn.er mit bei so frevelhaftem Betrug!" B.-irug? Qho wir bringen nicht den Aiten um s Ge'd. sondern mich. und das will ich vor mir selber verant Worten. Vajj Tir d'rum keine grauen Haare wachsen! Eenci. drei Gläcck'en Wacholder cs 'ebe Teine Idee, ranzl!" Die Gläser klingen zusammen, und der h.'rbe Becrengelst beschwichtigt die Bedenlen des Reuigen. Hast Tir die Zeit fleißig vertrieben. Herberte Hast brav andschastsbildln gemalt r In der Mappe findest Tu alles. Außerdem habe ich einen romantischen Bericht für den Vormund über mein Abenteuer versaßt und Deine Aufopfe rung tüchtig heraugestrich.'n. .Gieb den Brief noch lieute der Post, dann kann das Geld übermorgen eintrenen. schick' mir hernach einen Holzknccht mit einer tüchtigen Ladung von Wein. Ei garren und den besten elchwaaren deZ Postwuth heraus!" Ter Berger Franz! stutzt: Du gehst doch mit mir in s Thal?" Was denkst Tu? Wenn erst mein Geschmack besser versorgt sein wird, lebe ich hier wie un Paradies. Das duftige Lager am Heuboden, die gute Luft, die großartige Gegend - Unterdessen blättert Franzl in der Zeichenmappe und macht immer größere Augen. Hm, sind das Deine Land schastsstudien? Tie Eenci mit dem Butterfaßl die Eenci am Herdfeuer die Eenci mit der Glockkuh die Eenci mit dem Futterbündel laute Ecnei und nichts wie Eenci?" Er beißt sich die' Lippen und wird roth bis über die Ohren. Tann tritt er zu dem klei nen Spiegel, zwirbelt den Schnurrbart auf und betrachtet sich mit Blicken, die er einem andern als bedenkliche Heraussordung übel gelohnt hätte. Herbert," wendet er sich nach einer Well? zu dem Maler, der pfeifend seine VWtfi reinigt, ich wart aus Dich Morgen Früh geh'n wir miteinander thalwärts. Und der Spaß bleibt sein verschwiegen! Dich kostet er genug. uno lcy yave nilq verrechnet," Vergiß nicht, Franz! Du bist d'rauf eingegangen, daß wir Halbpart machen." erwidert der Angeredete uifd klopft dem Grollenden, der seinen Un muth mühsam verbirgt, begütigend die Schulter. Ihr verteufeltes Malervolk! brummt dieser halb ärgerlich, halb besünftlgt, mit einem anklagenden Sei tenblicke nach Eenci, ich weiß schon. wir haben Halbpart verabredet und ich drn o raus ein gangen". llne gute Partie. A.: Lieutenant v. Stritzow heirathet also d!eTochter dieses enorm reichen KohlenHändlers? Die soll ja eine Million mitbekommen!" B.: Jawohl und noch außerdem freie Heizung!" -Gipfel der Z e r st r e u theit. Professor (unterwegs): Herrgott, jetzt habe ich schon wieder meinen Zwicker im Hörsaal liegen gelassen! Über sofort wie ich jetzt nach Hause komme, muß mir nuine Frau ein Schnür! dranmachen!"
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